Unsere belastete Nahrung – Hormonelle Schadstoffe aus Pestizidrückständen

(Zuletzt aktualisiert: 1. Oktober 2013)

Am 30.09.2013 findet von 15:00-17:30 im Europäischen Parlament eine Konferenz zu Pestizidrückständen in Nahrungsmitteln statt. „Our Disrupted Food, Endocrine Disrupting Chemicals in Pesticides Residues“ (Unsere belastete Nahrung – Hormonelle Schadstoffe in Pestizidrückständen) ist eine Veranstaltung von Sozialisten und Demokraten, zu der MEP Kriton Arsenis gemeinsam mit Pesticide Action Network Europe (PAN Europe) einlädt.

Ausschnitt Plakat Our Disrupted FoodUngeborene und Kinder dürfen nicht durch Pestizidrückstände aus alltäglichen Nahrungsmitteln kontaminiert werden, deswegen müssen alle Pestizide auf verbleibende Schadstoffbelastungen und ihre hormonelle Wirksamkeit hin überprüft werden, heißt es in der Einladung. Diskutiert werden soll, welche Kriterien für Pestizide geeignet wären, um Kinder wirksam vor hormonellen Schadstoffen zu schützen, und welche Schritte notwendig sind, entsprechende Testverfahren zu etablieren. PAN Europe verweist darauf, dass die Einbindung der Öffentlichkeit sehr wichtig sei, da ansonsten zu befürchten ist, dass kommerzielle Interessen gesellschaftliche Interessen überrollen.

Prof. Vyvyan Howard aus Irland wird über gegenwärtige gesetzliche Regelungen und Kriterien zu hormonellen Schadstoffen sprechen. Dr. Fiorella Belpoggi berichtet zu aktuellen Standards für Daten zu Pestiziden, die wir brauchen, um hormonelle Schadstoffe zu identifizieren.

Schließlich wird Prof. Barbara Demeneix zu Testverfahren sprechen, die notwendig sind, um Pestizide mit hormonellen Störwirkungen zu identifizieren.

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Programm der Veranstaltung

Anmeldungen

Isabelle Pinzauti
PAN Europe
Communication Officer
Rue de la Pépinière, 1
B – 1000 Brussels
tel: + 32 (0)2 503 3137 / + 32 (0)497 69 58 42
fax + 32 2 402 30 42
www.pan-europe.info

 

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