Rebecca über Rebecca

(Zuletzt aktualisiert: 26. Dezember 2007)

Rebecca

Krankheitsverarbeitung

Malen als Weg der Krankheitsverarbeitung. Die verschiedenen Wege der Krankheitsbewältigung werden auch unter dem Begriff „Coping“ zusammengefasst. Auf dieser Seite werden Bilder von Rebecca M. Ortega gezeigt. Die in Berlin lebende Künstlerin wurde auf den Philippinen geboren. Mit kräftigen Farben setzt sie in ihren Bildern das Thema Brust und Brustverlust sowie existentielle Inhalte des Lebens in Acryl und Granitfarbe oder Tempera um. Sie arbeitet dabei mit Inhalten ihrer Seele, denn sie will vieles loswerden und sucht nach Wegen, diese Inhalte damit von sich zu rücken, sie bildlich darzustellen, sich gleichzeitig anzunähern und zu entfernen. Rebecca Ortegas intensives Ausdrucksvermögen ist stark und spricht uns sehr an. Wir möchten an dieser Stelle Rebecca Ortega für die Möglichkeit, ihre Bilder einzusetzen, danken.

Vita

Rebecca M. Ortega wurde 1954 auf den Philippinen geboren. Rebecca Ortega lebte von 1980 bis 1995 in Hamburg. Sie hat eine Verwaltungsausbildung und arbeitete in verschiedenen Verwaltungsbereichen. Rebecca Ortega hat einen 21jährigen Sohn und lebt Sie lebt seit 1995 in Berlin.

Rebecca über Rebecca

Spiegelbilder meiner Seele oder Was mich auf den Weg brachte …
Die Mammographie im März 2002 war der Anfang. Ich wurde drei Mal operiert und zum Schluss sogar amputiert. Danach war ich sehr verzweifelt. Depressiv, sogar suizidgefährdet landete ich schließlich in der Psychiatrie. Dort war ich drei Wochen in stationärer Behandlung, es folgte eine Rehabilitation. Ich habe etliche Therapien mitgemacht, um mich wieder etwas aufzuheitern. In der Maltherapie habe ich meine Fähigkeit zum Malen entdeckt. „Lebende Farbe“hieß mein erstes Bild.
Bis heute bin ich manchmal noch immer erstaunt, dass ich malen kann. Ich habe viele Ideen und meine Gefühle, Gedanken und meine seelische Last werden durch Farbe und Papier umgewandelt. Also verbrachte ich viel Zeit mit dem Malen. Von vielen Seiten kam Lob und ich malte weiter.

Erfolge

  • Meine Brustbilder wurden in der Praxis meiner Onkologin ein Jahr lang (2003) ausgestellt.
  • Meine zweite Ausstellung war gemeinsam mit einer Gruppe von unbekannten Künstlern in der Koppel in Berlin Prenzlauer Berg.
  • Im August 2005 wurde eines der Bilder von „Komm Rum e.V.“ aus 120 Bewerbungen ausgewählt und ausgestellt.
  • Eine Ausstellung, bei der 37 Einzelarbeiten gezeigt wurden, folgte wieder bei „Komm Rum e.V.“ im Juni & Juli 2006.

Ausstellung: Farbe und Formen

Bei KommRum e.V. 2007
Pressemeldung …
Juni – Juli 2007

Wandlungen

Ich malte immer neue Bilder und mit den Bildern änderte sich auch mein Leben. Im Jahr 2005 setzte ich einen Schlussstrich unter meine Ehe und lebe heute allein. Ich möchte endlich glücklich und gesund sein. Die Ehe hat mir viele Wunden und Schmerz in meiner Seele hinterlassen. Malen ist auch der Versuch, meine Seele zu befreien. Ich werde wahrscheinlich noch sehr viele Bilder malen müssen bis vieles heilen kann.

Die Betrachter meiner Bilder dürfen in diesem Sinne den Blick auf einen Teil meiner Seelenarbeit werfen und an Schmerz, Wunsch, Traum und Heilung teilhaben.

Zur Virtuellen Ausstellung:  „Gedanken im Kreis“

Zum Teil II: „Metamorphoses – Wandlungen“

Rebeccas Teil II (Wandlungen) entstand im Februar und März 2007 während ihrer psychosomatischen Rehabilitation.

Kontakt über Email: beckii51@yahoo.com

2 Kommentare
  1. […] Pharmasponsoring, DTCA, Selbsthilfe Virtuelle Ausstellung: Gedanken im Kreis (Rebecca M. Ortega) Mehr über … Rebecca Ortega | Vita | […]

  2. […] Abbildungsnachweis: Spiraled / copyright Rebecca Ortega, >>> Rebecca über Rebecca […]

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Wir …

... sind eine kleine unabhängige Gemeinschaft von Frauen, die sich im Kontext Brustkrebs engagieren. Wir wollen die bestmögliche Behandlung für alle, die von dieser schweren Erkrankung betroffen sind. Wir wollen aber auch, dass die Forschung über die Ursachen von Brustkrebs und über die Möglichkeiten der Primärprävention endlich grundlegend verbessert werden.

Wir sind ein kreatives, privat finanziertes Low-Budget-Projekt, das grundsätzlich jegliche Finanzierung im Interessenkonflikt ablehnt und insbesondere keine Pharmagelder annimmt. Lesen Sie dazu unsere Leitlinie, entsprechend der Richtlinie zur Einwerbung von Drittmitteln von Breast Cancer Action.

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