Phytohormone | Pflanzenhormone

(Zuletzt aktualisiert: 23. August 2013)

Phytohormone sind hormonähnlich wirkende Pflanzeninhaltsstoffe. Zu den Phytohormonen gehören sowohl Phytoöstrogene wie auch Phytoprogesterone.

Pflanzenhormone finden sich beispielsweise in Knoblauch, Petersilie und Salbei, in Getreiden wie Weizen, Hafer, Roggen, Gerste, Reis und natürlich Soja. Auch Gemüse wie Kartoffeln, Möhren. Erbsen, Bohnen und Alfalfakeimlinge und Obst: Äpfel, Kirschen, Pflaumen und Granatäpfel sowie in Kaffee sind Pflanzenhormone enthalten.

Die Auseinandersetzung mit Wirkungen und Forschungsarbeiten zu Pflanzenhormonen ist interessant, aber sie sollte zugleich besonders kritisch gesehen werden, z.B. wenn es um krankheitsbezogene Aussagen geht oder wenn Pflanzenhormone als Wundermittel gegen Wechseljahrsbescherden etc. empfohlen werden. Evidenzbasierte Studien fehlen in der Regel und bisher können in der Regel nur partielle Aussagen getroffen werden können – wenn überhaupt.

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Hormone aus Pflanzen – Viel Unwissen (Einstieg ins Thema bei test.de, Stand auch bereits wieder 2002

 

2 Kommentare
  1. […] Phytohormone und synthetisch hergestellte Hormone sind grundsätzlich zu unterscheiden. Die Yams (Dioscorea, Yamswurzel, s. Abbildung oben) – enthält Diosgenin, eine Substanz, die dem Gelbkörperhormon ähnlich ist und auch als sog. „natürliches“ Progesteron bezeichnet wird. Für die Anwendung in Medikamenten bedarf es allerdings der Bearbeitung im Labor. […]

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