Gefahren durch hormonell wirksame Pestizide und Biozide: Schadstoffe in Lebensmitteln, Garten und Haus

(Zuletzt aktualisiert: 5. Dezember 2016)

Gefahren durch hormonell wirksame Pestizide und BiozideGefahren durch hormonell wirksame Pestizide und Biozide: Schadstoffe in Lebensmitteln, Garten und Haus. Herausgeber: WWF Deutschland, Frankfurt am Main, Auflage Mai 2002. Autorinnen: Susanne Smolka und Patricia Cameron. Wissenschaftliche Beratung: Imme Klencke und Michael Ruhnau (Verein für Umwelt- und Arbeitsschutz (VUA) e.V., Bremen). Die Broschüre wurde gefördert aus Mitteln des Senators für Bau und Umwelt der Freien Hansestadt Bremen. 
Hormonartige Wirkungen bestimmter Chemikalien auf verschiedene Tierarten werden seit vielen Jahren in der ganzen Welt beobachtet. Bereits die Wissenschaftlerinnen Rachel Carson und Theo Colburn begannen mit einer Art Pionierarbeit, die Zusammenhänge zu erarbeiten.  Eine Reihe von chemischen Stoffen, die von Industrien in die Umwelt eingebracht werden, greifen in das Hormonsystem bei Mensch und Tier ein und verändern dies, mit schwerwiegenden Folgen wie Missbildungen, Unfruchtbarkeit, Immunstörungen oder Verhaltensänderungen in der Folge.

[Anm. bcaction.de: Auch Krebserkrankungen wie Brustkrebs und andere hormonabhängige Krebsarten gehören in die Reihe der hier zu nennenden Krankheiten. Obwohl die Erkenntnisse absolut nicht neu sind, werden sie in Mainstreammedien bis in die jüngere Zeit kaum thematisiert.]

Viele der hormonellen Schadstoffe lassen sich heute in der Umwelt finden, sogar in fernen Meeresregionen. Dabei stellen vor allem die Stoffeinträge ein Problem dar, die aus verstreuten Quellen stammen und über die Gewässer und die Luft in die Meeresumwelt gelangen.

Mit dieser Broschüre soll über hormonähnliche Stoffe informiert werden, die als Pestizide und Biozidwirkstoffe in verschiedensten Produkten enthalten sind, um Menschen, Pflanzen, Haustiere oder Gebrauchsgegenstände vor unerwünschten Organismen zu schützen. Sie werden entweder direkt im Freien angewendet (Pestizide auf Feldern und Gärten [Anm. bcaction.de: Auch in Medikamenten wie z.B. Mittel gegen Läuse enthalten solche Pestizide, z.B. solche mit Inhaltsstoffen wie Malathion]) oder im Wohnraum (Biozide, z.B. in Haushaltsinsektiziden oder Holzschutzmitteln) eingesetzt. Mensch und Umwelt kommen somit durch unterschiedlichste Anwendungen und über verschiedene Belastungswege mit diesen Stoffen in Kontakt.

Diese Broschüre soll dabei helfen, die Gefahren für Mensch und Natur durch hormonell wirksame Pestizide und Biozide zu verstehen, informiert über den Stand der rechtlichen Regelungen und zeigt Wege auf, wie das Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vermindert werden kann.

Obwohl es diese Broschüre bereits seit über einer Dekade gibt, sind die enthaltenen Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten und die daraus resultierenden Risiken für Gesundheitsgefährdungen den meisten Frauen, Müttern und Schwangeren wenig bekannt.

Urheberrechtlicher Hinweis: Die Wiedergabe dieser Broschüre fällt nicht unter die Creative Commons-Lizenz dieser Webseite. © WWF, Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung durch und Dank an WWF Deutschland

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Gefahren durch hormonell wirksame Pestizide und Biozide: Schadstoffe in Lebensmitteln, Haus und Garten (pdf der kompletten Veröffentlichung)

Gefahren für die menschliche Gesundheit durch hormonell wirksame Zusätze in Kunststoffprodukten (WWF)

Gestörte Weiblichkeit: Endokrine Disruptoren, das weibliche Fortpflanzungssystem und Brustkrebs (WECF)

 

1 Kommentar
  1. […] Gefahren durch hormonell wirksame Pestizide und Biozide: Schadstoffe in Lebensmitteln, Garten und Ha… (WWF) […]

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