Netzwerk Frauengesundheit Berlin: Materialien zur Brustkrebsversorgung in Berlin online

(Zuletzt aktualisiert: 12. März 2008)

Die Fachveranstaltung „Brustkrebsversorgung in Berlin“, die das Netzwerk Frauengesundheit Berlin in seiner Veranstaltungsreihe „Berlin – Gesunde Stadt für Frauen“ am 27. Februar 2008 im Berliner Abgeordnetenhaus durchgeführt hat, war ein großer Erfolg. Auch in der Bundeshauptstadt ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Über 2.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu an Brustkrebs. Mammographie-Screening soll mit einer Brustkrebsfrüherkennung die Brustkrebssterblichkeit senken helfen, und die Brustzentren sollen mit ihrer hochspezialisierten Versorgung den erkrankten Frauen in Berlin die bestmöglichen Überlebensmöglichkeiten garantieren.

Leistungsanbieter aus Brustzentren und Mammographie-Screening, VertreterInnen und gesundheitspolitische SprecherInnen aller Parteien sowie ExpertInnen des Netzwerks diskutierten gemeinsam, damit die Informationsmaterialien und Entscheidungshilfen für Frauen in der Hauptstadt und die Brustkrebsversorgung u.a. auch in der Palliativmedizin sukzessive weiter verbessert werden können. Karin Bergdoll vom Vorstand des AKF, die die Veranstaltung für das Netzwerk Frauengesundheit moderierte, hielt fest, dass das Netzwerk die Interessen der Frauen vertritt und die Position der Frauen stärken will.

Die einzelnen Fachbeiträge sind inzwischen auf der Internetseite des Netzwerks zum Download bereitgestellt worden, die Transkription der gesamten Veranstaltung einschließlich einzelner Diskussionsbeiträge wird folgen.

Download der Beiträge

Entscheidungsverhalten von Brustkrebspatientinnen: Bericht über eine von der Deutschen Krebshilfe geförderte Studie von Regina Stolzenberg

Zielgruppenorientierte Informationsvermittlung beim Berliner Mammographie-Screening-Programm von Susanne Schroeder

Brustkrebsversorgung in Berlin unter besonderer Berücksichtigung der palliativen Versorgung von Gudrun Kemper

Psychosoziale Beratung und Betreuung von Irmhild Harbach-Dietz

Das Netzwerk führt seine Veranstaltungen immer im Wechsel mit einzelnen Parteien durch. Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Partei „Die Linke“ vorbereitet und bei der Durchführung organisatorisch unterstützt.

Im Sommer 2006 hatte das Netzwerk eine Umfrage unter allen Leistungsanbietern zur stationären Versorgung von Frauen mit Brustkrebs in Berlin durchgeführt. Aus den Ergebnissen der Umfrage wurde ein Positionspapier zur stationären Versorgung entwickelt. Die einzelnen Forderungen wird das Netzwerk nachhaltig weiter verfolgen, um schrittweise wichtige Versorgungsziele aus der Perspektive von Frauen zu erreichen.

Das Positionspapier ist ebenfalls online verfügbar unter:
http://www.frauengesundheit-berlin.de/download/Positionspapier.pdf

Das Netzwerk Frauengesundheit ist ein Zusammenschluss von über 50 Initiativen und Einrichtungen, die sich im Zusammenhang mit Frauengesundheit in Berlin engagieren. Das Netzwerk hat zum Thema Brustkrebs / Brustgesundheit einen eigenen Arbeitskreis eingerichtet.

Weitere Informationen über die Arbeit des Netzwerks Frauengesundheit Berlin finden Sie unter:
http://www.frauengesundheit-berlin.de/

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Die dieser Webseite zugrunde liegenden Inhalte beleuchten Einzelaspekte aus der Perspektive von betroffenen Frauen und Frauengesundheitsbewegung. Die hier bereitgestellten Informationen sind kein Ersatz für ärztliche Beratung und Behandlung. Im Einzelfall sind Diagnose und Therapieempfehlungen immer Sache der behandelnden ÄrztInnen. Weiterlesen: Haftungsausschluss / Disclaimer

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