Lektüretipp Sabine Kray: Freiheit von der Pille

(Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2018)

Es gibt sie doch: Bücher, geschrieben in deutscher Sprache, die sich aktuell und kritisch mit Frauengesundheit auseinandersetzen. Eines davon, das wir den LeserInnen unserer Webseite empfehlen, ist „Freiheit von der Pille“ von Sabine Kray, erschienen 2017 bei Hoffmann und Campe in der Reihe TEMPO Bücher, ISBN 978-3-455-00266-9.

Die Journalistin Sabine Kray sorgt mit ihrem Buch „Freiheit von der Pille. Eine Unabhängigkeitserklärung“ für Diskussionsstoff. Eine ihrer Grundthesen, bereits vor dem Buch bei ZEIT ONLINE erschienen, lautet: „Die Antibabypille ist unzumutbar“.

Auch wenn die Autorin Brustkrebs durch hormonell wirksame Verhütungsmittel nicht thematisiert: Das Prinzip hinter der Pille ist wichtig für uns. Deswegen stellen wir „Freiheit von der Pille“ auf unserer Webseite vor.

Einleitende Kapitel

In ihrem Disclaimer erklärt Kray, dass sie „aufräumen möchte mit dem alten Mythos der Alternativlosigkeit der Pille als sicherer Verhütung“. Sie fragt weiter, „welchen Platz in dieser Welt wir unseren vielfältigen Identitäten als Frauen einräumen wollen“. Hormone gehören danach einerseits zu einem Forschungebiet, in dem es immer noch eine Reihe blinder Flecken gäbe, andererseits haben aber auch Frauen nicht das notwendige Wissen, das sie brauchen.

Unter Unabhängigkeit resümiert die Autorin (Jg. 1984), die selbst auf 17 Jahre hormoneller Verhütung zurückschaut, selbstkritisch, wie wenig sie sich bei der Einnahme der Pille gedacht habe: Unkritische Verschreibung ohne Beratung zu Nebenwirkungen durch den Frauenarzt, die üblichen „Lifestyle“-Argmumente im Hinterkopf („schöne Haut, schöne Haare und große Brüste“, „unregelmäßiger Zyklus“ und „Menstruationsbeschwerden“). Mit 16 fühlt es sich komisch an, eine von denen zu sein, die die Pille nicht nehmen, erzählt eine der von Kray für das Buch interviewten Frauen. Ob bei ihr selbst der Effekt („schöne Haare“ …) eingetreten ist, weiß sie nicht mehr. Es folgen diverse Präparatwechsel, „irgendwas ist immer“, unter der Hormonspirale dann schließlich lebensbedrohliche Erkrankung. An hormoneller Verhütung kaum jedoch kein Zweifel auf, selbst nicht in den Phasen, in denen sie gar nicht gebraucht wird. Kein Partner oder erst Jahre oder Monate später, Kondom wird sowieso verwendet, die Einnahme der Pille als „Automatismus“. Und die Männer? Gefühlt stünden junge Frauen, wenn sie die Pille nicht nehmen, einem „sorglosen erfüllten Sexleben ohne Grund im Wege“. Die Pille sei „so praktisch“, „sicher. Und alle anderen nehmen sie doch auch!“. Da spielten Fragen nach der Integrität des eigenen Körpers, nach körperlicher Unversehrtheit, der eigenen Persönlichkeit von Frauen keine Rolle, während all dies für Männer selbstverständlich nicht angetastet sei. Sabine Kray fragt, warum die Pille seit Jahrzehnten als das Symbol der sexuellen Befreiung der Frau gesehen werde, während der Zyklus der Frau und auch die Wellen des weiblichen Begehrens (Nebenwirkung Libidoverlust) dabei doch flacher und Fruchtbarkeit sogar gleich ausgeschaltet werde. Auch eine politische Einordnung fehlt nicht: Frauen machten sich nicht bewusst, dass es auch um finanzielle Interessen und die Totalität einer biopolitischen Kontrolle gehe.

Hormone

In ihrem Kapitel „Botschafter auf Abwegen“  beschreibt Kray kurz und gut nachvollziehbar die Wirkungsweise verschiedener einzelner Hormone und ihr Zusammenspiel, z.B. auch hinsichtlich Psyche/Depression. Dabei kommt ans Licht, wie weitreichend diese Wirkungen sind und wie unvorhersehbar, mitunter unumkehrbar – zumal bei der individuellen Frau – die Wirkungen ausfallen können, wenn die Pille eingenommen wird. Als „russisches Roulette“ beschreibt sie dabei besonders die Verordnung der Pille an junge Mädchen unmittelbar nach ihrer Menarche (Verhütungsroulette war interessanterweise zugleich der Titel eines Sonderhefts der Frauenzeitschrift Courage Sonderheft 7 aus dem Jahr 1983).

Wissen?

Das Wissen über Verhütung ist zugleich eine Unterdrückung des Wissens zur Verhütung. So beschreibt Kray, dass obwohl bereits in altägyptischen Papyri Verhütung thematisiert wurde, Machtfaktoren (Kapitel Wissen ist Macht) wie Zensur, Ideologie und insbesondere Religion (die katholische Kirche) einer Verbreitung von Wissen über Verhütung und Abtreibung stets im Wege standen und auch heute noch stehen. Das Wissen der Frauen muss klein gehalten bleiben oder unter Strafe stehen, s. parallel aktuelle Diskusssionen um § 219a. Mediziner selbst waren der Empfängnisverhütung gegenüber häufig sogar negativ eingestellt. Sie nutzten ihre Macht, sich einer Selbstbestimmung der Frauen durch Wissen wie eine Barriere entgegenzustellen. Aufklärungsliteratur war unbeliebt und/oder indexiert, Automaten mit Kondomen waren verboten, die Schwelle, sie zu erreichen – über Apotheker als „Flüsterware“ – war für viele viel zu hoch. Heute dagegen werden Frauen mit Vorsatz im Unwissen gelassen, darüber welche Risiken ihre Pille hat und welche Alternativen zur hormonellen Verhütung es gibt. Seit den 1960er Jahren werden Frauen über Risiken im Zusammenhang mit der Einnahme der Pille nicht adäquat informiert, Risiken werden abgestritten, klein geredet und verschleiert. Die medizinische Beratung ist einseitig und in der Regel unzureichend. Kray ergänzt weiter, dass das Wissen auch über den weiblichen Zyklus fast nicht vorhanden sei, bei Mädchen und Frauen selbst, der eigene Uterus bliebe ein Rätsel, „während alle verfügbaren Medien den Mythos der nahezu hundertprozentigen Sicherheit durch die Pille verbreiten“.

Einfluss der Pharmaindustrie

Sabine Kray beschreibt, dass nur wenige Menschen sich über die vollkommen legalen Verbindungen von Konzernen in unserem Gesundheitswesen bewusst seien. Gesundheitsinformation werde zu Unrecht Vertrauen geschenkt. Auch werde der weibliche Körper von der Industrie zunächst als makelhaft inszeniert, um im gleichen Atemzug „Abhilfe“ anzubieten.

Gesellschaft

Mit „Willkommen im Kapitalismus“ gibt Kray Frauen unverzichtbare Denkanstöße im Zusammenhang mit Medizin heute an die Hand. Sie verweist auf die fließenden Übergänge zwischen „Information“ und Marketing im Zusammenhang mit Gesundheit und stellt hinsichtlich der Durchsetzung der Antibabypille als Verhütungsmittel Nr. 1 fest:

„Nun, die deutsche Gesellschaft war weit davon entfernt, Frauen Rechte oder auch nur Wissen einräumen zu wollen, wenn es um ihre Sexualität ging“.

So gab es bereits in den frühen sechziger Jahren die verbreitete Sorge, die Pille könne für Thrombosen und Embolien verantwortlich sein, da solche Vorfälle sich unter den Anwenderinnen zu häuften. Genau dies beschreibt beispielsweise auch Barbara Seaman, Gründerin des National Women’s Health Network (NWHN), in ihrem 1970 bei Ullstein erschienen Buch „Ärzte contra Pille: Argumente der Wissenschaft“. Die Pharmakonzerne bestritten die Zusammenhänge, obwohl sie zweifelsfrei belegt wurden, sie reduzierten die Dosis des in der Pille enthaltenen Östrogens (was einen Rückgang der zum Teil tödlichen Vorkommnisse zur Folge hatte) und „modellierten“ weiter an neuen, wieder gefährlicheren Pillenprodukten der sog. 3./4. Generation, die das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen und Todesfälle erneut ansteigen ließen. Weitere Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Gewichtszunahme wurden und werden von Pharmaindustrie und Ärzteschaft den einnehmenden Frauen gegenüber abgestritten, klein geredet, auf „Imagination des schwachen Geschlechts“, sprich Einbildung von Frauen, zurückgeführt und mit Produktwechsel beantwortet. Von den Nebenwirkungen auf die Psyche werde nur im Halbsatz gesprochen, Effekte auf Libido und Wohlbefinden gleich ganz verschwiegen, ebenfalls abgewiegelt oder ins Gegenteil verkehrt. Wie kam es zu dieser Art des Umgangs mit Frauen?

Unter Bezugnahme auf die Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser beschreibt Kray die Selbstverständlichkeit, mit der die Pharmaindustrie heute selbstverständlicher Teil unseres Gesundheitssystems geworden sei. Der Großteil der Ärztefortbildung wird durch Pharmafirmen organisiert, nicht ohne Folgen für Gesundheit und Gesundheitssystem. In den Leitliniengremien säßen ebenfalls diejenigen Ärzte, die ihre Verbindungen zur Pharmaindustrie pflegen und für sie arbeiten.

„Unser Medizinsystem ist vorrangig ein Wirtschaftssystem, es geht nicht immer vorrangig um Patienten, das muss man einfach so sehen.“ (Ingrid Mühlhauser zitiert nach Kray, S. 58/59)

Empfängnisverhütung ist bei Frauenärzten dieser Prägung falsch untergebracht. Sie gehört in Frauengesundheitszentren, in denen Frauengesundheit groß geschrieben wird.

Wer sich nun von Medien, viel beschrieben als vierte Kraft unserer Gesellschaft, objektive Aufklärung erwarte, wird wieder enttäuscht. Kray beschreibt ein fast vollständig geschlossenes System, in dem Medizin, Medien und Industrie nahtlos wie ein Rad ins andere greifen, um in geschickter Weise das Heilmittelwerbegesetz zu umgehen und manipulative Werbung direkt bei PatientInnen zu platzieren. Und natürlich gibt es lange schon Bestrebungen, dieses Gesetz gleich ganz aufzuweichen, auszuhebeln oder abzuschaffen, um auch bei den „EndverbraucherInnen“ direkt zu werben, wie in den USA.

Wie Medizin und Frauen hinters Licht geführt werden

Kray beschreibt das Beispiel der „Pille mit Herz“, beworben auf der Titelseite der Bild-Zeitung im Jahr 2006.1 Besonders perfide: Das beworbene Drospirenon-haltige Produkt ist im Zusammenhang mit Thrombosen und Embolien als besonders kritisch einzustufen (Verdoppelung bis Verdreifachung der Risiken). Mit den „neuen“ Pillen wird mehr verdient. Darum sind sie auf dem Markt. Anders als in Frankreich, übernehmen gesetzliche Krankenkassen in Deutschland sogar weiterhin die Kosten für die risikoreicheren Pillen für junge Frauen unter 20. Eine Internetseite bewarb die „Pille mit Herz“ als „sanfte, sichere Pille für junge Mädchen und Frauen“ mit „positiven Auswirkungen auf Haut, Haare und Figur“. Schönheit ist wichtiger als Leben? Kray bezeichnet dies als „ausgesprochen hohen Preis für ein paar „Beauty-Effekte“. Werbebroschüren, die Ärzten ausgehändigt wurden, wurden versehen mit dem Untertitel „Pille mit Herz“ – damit auch sie verstehen, welche Pille die Konsumentin verlangt.

Kray beschreibt detailliert den ergänzenden Einsatz von Online-Medien wie YouTube. Pharmaunternehmen nutzen YouTube für ihre Werbebotschaften und Marketing ihrer Produkten gezielt und besonders orientiert an jungen Mädchen und Frauen.

Besonders erschreckend bleibt auch die Studienlage. Behörden und Medizin, wissenschaftlichen Organisationen, Krankenhäusern und dem universitären Forschungsbetrieb fehlt schlicht das Geld für die Durchführung unabhängiger Studien. Bleibt allein die im Konzerndesign und Konzernauftrag gemachte Pharmaforschung. Selbst für eine kritische „Herz- und Nierenprüfung“ aller klinischen Studien reichen die Kapazitäten bei Arzneimittelbehörden nicht, so beschreibt es Kray. Vergleichende Studien zu unterschiedlichen Produkten gibt es nicht, jede Frau darf an sich selbst testen, was das Produkt ihr bringt. Und neue Ideen einer neuen chemischen „Verbesserung“ im Leben von Frauen scheinen auf am Pharmahorizont. Der sog. „Langzeitzyklus“, der Aufstieg von hormonellen „Langzeitmethoden“, die unter die Haut oder in die Gebärmutter eingelegt werden müssen, werden von Kray nicht thematisiert. Hier sollten Frauen noch wachsamer sein.

Unbedingt lesenswert sind auch ihre Kapitel Uterusdialoge und die Sicht auf’s Mensch sein (Mann oder lieber Mensch sein), in denen Kray sich in einer Kurzfassung an TopGirls von Angela McRobbie zu Feminismus und dem Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes anlehnt. Ihr kleines Büchlein ist insofern eine Aufforderung zur Kritikfähigkeit und zur Entdeckung des eigenen weiblichen Körpers, der eigenen spannenden Zyklizität und eine andere, mit Blick auf Gesundheit gesündere Verhütung, die in der Spannbreite von natürlicher Empfängnisverhütung NFP, in Phasen, in denen gar nicht verhütet werden müsse, bis hin zu den verschiedenen Barrieremethoden (Kondom, Diaphragma) reichen. Hartnäckig widerspricht Kray auch dem Vorurteil, junge Frauen mit geringer Bildung „bräuchten“ die Pille, und beschreibt, wie auch hier wirtschaftliche Interessen viel stärker greifen.

Bibliographie & Anhang

Ergänzt wird Sabine Krays Buch mit einer kleinen Bibliographie, Online-Quellen und dem Anhang „Unabhängige Informationsquellen und Beratungsstellen“. An erster Stelle sind darin die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) benannt.

Die BZgA hat mit ihrem Verhütungskongress Cyou im Jahr 2011 das Thema Verhütung breit und zumindest teilweise auch spannend thematisiert, den Status quo dabei aber keinesfalls in Frage gestellt und die Notwendigkeit einer informierten Verhütung nicht herausgestellt. Eine so kritische Sicht wie die hier beschriebene war in dem mehrtägigen Programm Fehlanzeige. Die Gesundheitsinformationen der BZgA zur Verhütung sind eher nicht geeignet für einen kritischen und sachlich informierten und kritischen Umgang mit hormonell wirksamen Verhütungsmethoden. Nebenwirkungen sind kaum benannt und eingedampft, Qualitätsmerkmale einer unabhängigen Gesundheitsinformation, wie sie in der Guten Praxis Gesundheitsinformation (pdf, Link zum EbM-Netzwerk) und in der Leitlinie evidenzbasierte Gesundheitsinformation (pdf, Prof. Dr. Anke Steckelberg, Uni Halle) festgehalten werden, sucht Frau dort zumindest bisher vergebens. Da qualitätsvolle Gesundheitsinformation zur Verhütung im ausgerufenen Informationszeitalter selbstverständlich verfügbar sein müsste, ist dies für die mit Mitteln und Mitarbeitern gut ausgestattete BZgA besonders enttäuschend.

Auch das IQWiG bietet uns die gewünschten kritischen Informationen, in denen Nebenwirkungen und Risiken hormoneller Verhütung vollständig und nachvollziehbar nachzulesen wären, nicht.

Die anschließend gelistete „Unabhängige Patientenberatung“ (UPD), mühevoll im Ansatz aufgebaut, wurde ohne Not bereits 2015 an einen Konzern vergeben und erneut verkauft. Verbindungen zur Pharmaindustrie sind bereits aufgezeigt worden – auch diese Quelle führt Frauen mit Wunsch nach unabhängiger Verhütungsberatung also nicht weiter.

Nichtsdestotrotz – auch mit der kleinen Bücherliste und ihrer Auswahl feministischer Sachbücher ist Sabine Kray wirklich gelungen, was ihr Untertitel verspricht: eine Unabhängigkeitserklärung, unverzichtbar hoffnungsvoll.

Text: Gudrun Kemper

Weiterlesen

Die Antibabypille ist unzumutbar, ZEIT ONLINE  v. 05. April 2017
Freiheit von der Pille – Das Buch von Sabine Kray (in Bibliotheken und Buchhandel)
Tagungsbeitrag „Wie die Pille die Selbstwahrnehmung verändert(e) – persönliche Erfahrungen und philosophische Überlegungen – Mutter und Tochter im Dialog“ von Eva und Isabel Schindele, AKF 2012
Risiko Pille, Webseite der Initiative Thrombose-Geschädigter

 

References

  1. s. dazu auch AIDA und YASMINELLE – Jenapharm und Schering verstoßen gezielt gegen das Heilmittelwerbegesetz, arznei-telegramm 2006; 37: 93

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