Indigene Heilweisen | Lachesis 39

(Zuletzt aktualisiert: 10. Mai 2013)

Indigene HeilpflanzenSchwerpunktthema: Indigene Heilweisen im Dialog – Fachzeitschrift des Berufsverbandes für Heilpraktikerinnen vom Februar 2010. Mexikanische Hebammen und Heilerinnen stellen ihre Arbeit vor und zeigen die Hintergründe der Heilkunst der Mayas auf. Außerdem werden sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen einer interkulturellen Begegnung reflektiert sowie das Phänomen der Biopiraterie kritisch betrachtet. Fachartikel zu indigenen und europäischen Heilweisen im Dialog, Texte zu Behandlungsansätzen mit europäischen Wurzeln und Berichte mit Bezug auf weitere Kulturen, bieten einen Einblick in die Vielfältigkeit von traditioneller Heilarbeit. Außerdem gibt es einen Bericht über ein Treffen von Heilpraktikerinnen, die mit TCM arbeiten und sich auf den Weg von der Traditionellen zur Feministischen Chinesischen Medizin gemacht haben.

Aus dem Inhalt

  • Bacilia Guadelupe Velazco Trejo
  • Informationen zur Organisation der indigenen Ärztinnen und Ärzte in Chiapas / Mexiko Omiech: Heilkunst der Maya: Mexikanische Hebammen und Heilerinnen berichten von ihrer Arbeit
  • Doris Braune
    Der grüne Schatz der Indigenas in Chiapas: Biopiraterie als eine neue Form der Ausplünderung
  • Doris Braune
    Heilen und heil werden: Erfahrungsbericht einer Begegnung von europäischen und indigenen Heilweisen
  • Silvia Mosen
    Sehen und gesehen werden: Das Dilemma von Respekt und Selbstzensur in der interkulturellen Begegnung
  • Angelika Kotzur
    Schamanismus und Rituale: Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln im Heilen
  • Ursa Illgen: Die spirituelle Dimension des Heilens: Die Tradition der Weisen Frauen, eine weibliche Spiritualität Mitteleuropas
  • Heide Fischer: Pflanzenwissen in der europäischen und der Maya-Tradition
    Blasen- und Vaginalinfekte – Dysplasien am Gebärmutterhals

Ritualarbeit

  • Maud Henrichs / Annette Riechers-Wolff
    Der Rhythmus des Lebens: Frauen feiern die acht Feste im Jahreskreis
  • Silke Wonneberger
    Trance als heilsamer Erfahrungsweg: Rituelle Körperhaltungen und ekstatische Trance nach Dr. Felicitas Goodman

(T)CM Traditionelle Chinesische Medizin

  • Petra Lehn / Dorothee Scheiing / Andrea Waltert-Pierson
    1. Fachgruppentreffen Chinesische Medizin (CM) 2009
    Auf dem Weg von der Traditionellen zur Feministischen Chinesischen Medizin

Kultur

  • Silvia Mosen: Bücher über das weibliche Geschlecht im Speziellen: Vagina-Monologe – Feuchtgebiete – Unten rum – Vulva sowie Lust & Liebe im Allgemeinen: Alltägliche Ekstase

Reise

  • Leonie Gaul
    Die Bedeutung schamanischen Heilens für unsere heutige westliche Welt
    Eine schamanische Reise nach Nepal im Januar 2007

Indigene HeilpflanzenProjekt

  • Anja Kraus
    Aus Visionen werden Projekte
    Bolivien-Projekt von „Homöopathen ohne Grenzen“

Die verlinkten Texte stehen auf der Webseite von Lachesis als Leseproben frei zur Verfügung. LACHESIS e.V. wurde im Oktober 1986 mit dem Ziel gegründet, eine frauenorientierte Naturheilkunde zu fördern. LACHESIS vertritt Frauen in ihrem Beruf als Heilpraktikerinnen und bewahrt und erweitert die weibliche Tradition des Heilens.

Weiterlesen

Lachesis – Übersicht der erschienen Hefte

Bildnachweis: Cover Lachesis veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung

Schreibe einen Kommentar

Benutzungshinweis

Die dieser Webseite zugrunde liegenden Inhalte beleuchten Einzelaspekte aus der Perspektive von betroffenen Frauen und Frauengesundheitsbewegung. Die hier bereitgestellten Informationen sind kein Ersatz für ärztliche Beratung und Behandlung. Im Einzelfall sind Diagnose und Therapieempfehlungen immer Sache der behandelnden ÄrztInnen. Weiterlesen: Haftungsausschluss / Disclaimer

Werbung?

Diese Webseite ist werbefrei.

Akkreditierung

Diese Website ist bei der Health On the Net Foundation akkreditiert.
Wir berücksichtigen HONcode Standards. Zur Überprüfung klicken Sie bitte auf das HON-Logo. Diese Website ist seit 2007 bei der Health On the Net Foundation akkreditiert. Wir berücksichtigen HONcode-Standards. Zur Überprüfung klicken Sie bitte auf das HON-Logo.

LibraryThing

Wir …

... sind eine kleine unabhängige Gemeinschaft von Frauen, die sich im Kontext Brustkrebs engagieren. Wir wollen die bestmögliche Behandlung für alle, die von dieser schweren Erkrankung betroffen sind. Wir wollen aber auch, dass die Forschung über die Ursachen von Brustkrebs und über die Möglichkeiten der Primärprävention endlich grundlegend verbessert werden.

Wir sind ein kreatives, privat finanziertes Low-Budget-Projekt, das grundsätzlich jegliche Finanzierung im Interessenkonflikt ablehnt und insbesondere keine Pharmagelder annimmt. Lesen Sie dazu unsere Leitlinie, entsprechend der Richtlinie zur Einwerbung von Drittmitteln von Breast Cancer Action.

Spenden …

Breast Cancer Action Germany - die kritische Annäherung rund um das Thema Brustgesundheit und Brustkrebs im Kontext von Medizin, Krankheitsvermeidung, Umwelt, Gesellschaft und Politik mit dem Schwerpunkt Selbstschutz / Verbraucherinnenschutz.

Wir lehnen uns u.a. an die Arbeit von Breast Cancer Action mit Sitz in San Francisco an. Diese Arbeit hilft uns sehr. Ohne die wichtige Arbeit der engagierten Frauen von Breast Cancer Action (www.bcaction.org) nachzunutzen, hätten wir von Frauenseite in Deutschland keine wirklich neutralen Berichte zu vielen wichtigen und komplizierten Themenbereichen bei Brustkrebs. Die Arbeit von Breast Cancer Action ist wertvoll und nicht kostenlos zu leisten.
Es ist möglich, direkt an Breast Cancer Action in den USA zu spenden. Die Spenden werden in der Breast Cancer Action-Zeitschrift „Source“ veröffentlicht, wenn nichts anderes angekreuzt wird. Es ist auch möglich, für namentlich genannte Patientinnen oder zum Gedächtnis von Frauen mit Brustkrebs, die nicht mehr leben, zu spenden. Eine Spende ist einfach z.B. über Kreditkarte möglich: Breast Cancer Action unterstützen.