Herceptin adjuvant: Kein Vorteil hinsichtlich des krankheitsfreien Überlebens?

(Zuletzt aktualisiert: 9. Mai 2013)
arznei-telegramm: ausschließlich über Abos finanziert

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In dem Artikel „Trastuzumab (Herceptin) in der adjuvanten Brustkrebstherapie … gibt es einen Publikationsbias?“, der am 6. Juni 2008 im arznei-telegramm erschienen ist (a-t 2008; 39: 67-9), wird Kritik zur Art der Veröffentlichung der Daten laut. Mitarbeiter und Berater der neuseeländischen Arzneimittelbehörde äußerten den Verdacht auf Hier geht es zu Wikipedia „Publikationsbias“, einer „Verzerrung“ der Datenlage durch die Art der Publikation also.

Die Studien zur adjuvanten Therapie bei Brustkrebs haben unterschiedliche Ergebnisse erbracht, und es wurde die Befürchtung geäußert, dass der Nutzen des Medikaments überschätzt worden sei. In zwei Studien konnte ein Vorteil für die adjuvante Therapie mit Herceptin in einzelnen Behandlungsarmen nicht gezeigt werden. Es wird kritisiert, dass die Daten zweier Studien nachträglich gepoolt, also in einer Mischprobe ausgewertet wurden, um schneller an die Öffentlichkeit treten zu können, anstatt diese wie ursprünglich vorgesehen getrennt auszuwerten. a-t fordert die rasche Veröffentlichung aller Daten zu Trastuzumab (Herceptin) in der adjuvanten Brustkrebstherapie.

Diese Forderung können wir als Patientinnen nur nachdrücklichst unterstreichen. Wir fordern den Zugang zu den exakten und vollständigen Daten zu den genannten Studien.

Quelle:

Download des vollständigen Artikels aus dem arznei-telegramm (Die Bereitstellung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des arznei-telegramms).

Weitere Informationen zu Herceptin in unserem Blog:
„Wieviel wird Herceptin wirklich kosten“? http://www.bcaction.de/wordpress/?p=116

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