GynäkologInnen gegen EDCs: Am Anfang des weiten Weges zur Bekämpfung hormoneller Schadstoffe

(Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2018)

WECF ECDs
Die Amerikanische Vereinigung der Geburtshelfer und Gynäkologen (American College of Obstetricians and Gynecologists, Committee on Health Care for Underserved Women, ACOG) hat am 23.09.2013 in Kooperation mit der Amerikanischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (American Society for Reproductive Medicine, Practice Committee) eine Stellungnahme veröffentlicht, die sich mit gesundheitsschädlichen Chemikalien befasst.

Obwohl die Problematik dieser Chemikalien, zu denen in erster Linie hormonell wirksame Chemikalien (sog. EDCs, endokrine Disruptoren) gehören, nicht neu ist: Es ist doch ein Novum, dass medizinische Fachgesellschaften das Thema aufgreifen, um daraus Maßnahmen für ihre medizinische Praxis abzuleiten. EDCs werden für die Entstehung von Brustkrebs mitverantwortlich gemacht. Frauen- und Umweltorganisationen sowie einzelne engagierte WissenschaftlerInnen haben auf diesem Gebiet bereits seit vielen Jahren Vorarbeit geleistet, bisher jedoch ohne adäquat Gehör zu finden.

EDCs – Worum geht es?

Unfruchtbarkeit, erhöhtes Diabetes- und Krebsrisiko, Schilddrüsenerkrankungen, Übergewicht (Adipositas) oder „ADHS“ sind nur einige gesundheitliche Auswirkungen, die mit hormonell wirksamen Chemikalien (Endokrin Disruptiven Chemikalien, hormonelle „Störchemikalien“  = EDCs) in Zusammenhang gebracht werden. Sie stören das hormonelle Gleichgewicht, weil sie sich in Lebewesen wie körpereigene Hormone verhalten oder Rezeptoren dieser Hormone blockieren. Besonders kritische Phasen sind Schwangerschaft (fötale Entwicklung), Säuglingszeit bzw. frühe Kindheit und Pubertät. Aber auch Erwachsene können gesundheitliche Schäden davon tragen. Frauen, die bereits an Brustkrebs erkrankt sind, können chemische Hormone in Kosmetika, Lebensmitteln und Umwelt ebenfalls überhaupt nicht brauchen. Für EDCs, die unbeabsichtigt über die Haut in den Körper gelangen, ist ein erhöhtes Rückfallrisiko bei Brustkrebs wissenschaftlich belegt. Einmal in den menschlichen Körper gelangt, können diese Hormone nicht selten nicht wieder ausgeschieden werden, da sie langlebig (persistent) sind, sie sammeln sich an. Politik, Behörden und Medizin haben in den vergangenen Jahrzehnten eines gemeinsam: Sie haben ganz überwiegend wenig oder gar nichts getan, um gesundheitliche Gefahren und Umweltschäden zu verhindern.

Schwangerschaft – „Das kritische Fenster“

Im Kapitel Vermeidung verweisen die beiden Fachgesellschaften auf zahlreiche weitere Berufsverbände, die die vorliegenden Daten für belastbar genug halten, um Maßnahmen zu fordern, die zur Identifizierung toxischer Umwelteinflüsse und zur Verminderung der Belastung beitragen. Die Leistungserbringer aus dem Bereich der Reproduktionsmedizin seien in der Lage, vorgeburtliche Belastungen zu verhindern, weil sie in einzigartiger Weise bereit seien, vor und während der Schwangerschaft in dieses „entscheidende Fenster der menschlichen Entwicklung zu investieren“. Die Beschreibung als „Investment“ liest sich zumindest kritisch, da sie an die zahllosen schon früher erfolgten Übergriffe auf den Körper von Frauen und Ungeborenen erinnert. Doch es geht um die Vermeidung von Krankheit und menschlichem Leid, vor dem seit langem die Augen bewusst und aus unterschiedlichen Beweggründen verschlossen werden – nicht zuletzt vielleicht auch, weil die Vorstellung dessen, was Ungeborenen widerfährt, an das Unerträgliche grenzt – während Mütter, Eltern, ÄrztInnen, GynäkologInnen und im Gesundheitswesen Verantwortliche sie doch geschützt wissen wollen.

Chemikalienbelastung in der Schwangerschaft

Die Fachorganisationen beschreiben in ihrer Stellungnahme den Bereich der toxischen Chemikalien, die durch Umwelteinflüsse und andere Stressoren (Stichwort z.B. Wohnumfeld) allgegenwärtig seien, jetzt als neues Betätigungsfeld für die Reproduktionsmedizin. Der erste Hinweis gilt dem besonderen Schutz der Ungeborenen (pränatale Exposition). Es geht dabei besonders um bestimmte Phasen bzw. speziell um die Frühschwangerschaft. Die beiden Fachgesellschaften verweisen auf Krebserkrankungen in der Kindheit und männliche Fertilitätsstörungen bis hin zur Sterilität und Risiken für Prostatakrebs durch pränatale Exposition.

Eine unglücklich gewählte Reihenfolge? Erst nach Abhandlung der Einflüsse auf männliche Nachkommen geht es um diejenigen, denen angesichts des Namens der Fachverbände ihr Hauptengagement gelten sollte, den Frauen. Genannt werden hier Störungen der Pubertät (verfrühtes Einsetzen), beeinträchtigte Fortpflanzungsfähigkeit und Störungen der Menstruation sowie (späteres Einsetzen) der Wechseljahre bei Frauen. Das frühe Einsetzen der Pubertät und spätere Wechseljahre werden wiederum mit einer Begünstigung von Brustkrebs in Zusammenhang gebracht.  So hat sich bei dem tragischen Fall von DES (Diethylstilbestrol) gezeigt, dass die DES-Exposition von ungeborenen Mädchen mit dem Anstieg einer bis dahin seltenen Vaginalkrebserkrankung verknüpft war. Mütter, die DES eingenommen hatten, erkrankten häufiger an Brustkrebs. DES ist zu Unrecht und besonders im deutschsprachigen Raum in den vergangenen Jahrzehnten außerhalb von SpezialistInnen- und Fachkreisen mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Es gibt auch heute noch viele Gründe, diesen schwerwiegenden pharmazeutischen Fehlschlag unter den Teppich zu kehren.

Die hormonellen Schadstoffe (EDCs), um die es in diesem Artikel geht, können auf unterschiedlichen Wegen die Entstehung von Brustkrebs begünstigen. Die möglichen Folgen, die eine Kontamination mit EDCs nach sich ziehen kann, werden in der Stellungnahme der amerikanischen Fachgesellschaften allerdings nicht vollständig gelistet.

Irreversible Langzeitschäden

Die Fachgesellschaften stellen in ihrer Stellungnahme fest, dass pränatale Einflüsse dauerhafte Auswirkungen auf die reproduktive Gesundheit haben. Auch diese Feststellung greift ein wenig kurz, denn die dauerhaften Auswirkungen betreffen nicht allein die reproduktive Gesundheit, sondern die Gesundheit als Ganzes, mit lebenslangen Folgen. Sie reichen von endokrinen über neurologische Erkrankungen etc. bis hin zu Brustkrebs. In ihrer Verbraucherinnen-Information warnen die Fachgesellschaften jetzt Schwangere vor schockierenden Risiken (Totgeburt, Fehlgeburt, Geburtsfehler, Krebserkrankungen im Kindesalter, Beeinträchtigungen der Gehirnentwicklung etc.) durch  pränatale Schadstoffkontamination, nicht ohne zu betonen, dass es ihnen nicht um Panikmache geht. Nicht in jedem Fall sind die Folgen hormoneller Exposition sofort sichtbar. Und auch dann, wenn sie weniger dramatisch sind, bleiben sie problematisch und beängstigend.

Empfehlungen an Schwangere

Schwangeren Frauen wird empfohlen, den Verzehr von Fertignahrungsmitteln zu begrenzen, BPA-freie Produkte zu verwenden und Nahrungsmittel mit hohem Anteil tierischer Fette zu vermeiden. Vermieden werden sollen überdies Pestizide und Lösungsmittel. Ferner wird empfohlen (eigentlich eine Selbstverständlichkeit), Obst und Gemüse abzuwaschen. Hinzu kommt die Empfehlung, Fisch mit hohem Quecksilbergehalt zu vermeiden, was auch nicht wirklich neu ist.

Im Meer der Chemikalien

Die beinah absurd anmutende Feststellung, dass nahezu jede schwangere Frau in den USA bei einer Analyse aus dem Jahr 2003/2004 mindestens 43 verschiedenen Chemikalien ausgesetzt gewesen sei, weist hier allerdings auf eine tiefgreifendere Hilflosigkeit hin, denn tatsächlich lässt sich die zunehmende Zahl der Chemikalien, mit der wir täglich kontaminiert werden, nicht mehr ermitteln. Es geht um Tausende Chemikalien, und die Zahl steigt weiter exponentiell. Einige Hundert davon sind hormonell wirksam. Die Industrie darf diese Stoffe ungeprüft „auf den Markt“ werfen. Sie werden so lange weiter produziert, wie sie verwendet werden dürfen und Profit versprechen. Erst nach Jahrzehnten, in denen gesundheitsschädigende Chemikalien Krankheiten ohne Ende verursacht haben, werden sie bei Nachweis der Gesundheitsschädlichkeit wieder aus dem Verkehr gezogen, oft genug gegen industrielle Beschwichtigungen, Vernebelungsaktionen, Desinformationen und Widerstände. Aus der Umwelt entfernt sind sie damit aber noch lange nicht. Ihre Spuren lassen sich weiter in Lebewesen und Umwelt nachweise. Theo Colburn, die in ihrem Buch „Our Stolen Future“ (www.ourstolenfuture.orgwww.endocrinedisruption.com) genau diese Problematik bereits Mitte der 1990er Jahre aufgriff, ist über ihrem Engagement gegen diese Chemikalien alt geworden. Sie weint, wenn sie über die Folgen spricht. Ihre Warnungen blieben über Jahrzehnte hinweg ungehört.

Gesundheit – Wie?

Politische Weichenstellungen für ein Vorsorgeprinzip (precautionary principle) im Umgang mit toxischen Chemikalien finden wir bisher allein in wohlmeinenden Absichtserklärungen, in angesichts der Lebensrealität von Ungeborenen, Schwangeren, Frauen, Kindern, Menschen traumtänzerisch wirkenden Grundsatzpapieren zur Gesundheitsförderung. Endokrine Disruptoren lassen sich nicht abwaschen. Nun weisen auch die beiden amerikanischen Fachverbände darauf hin, dass die Chemikalie Bisphenol A (BPA) – ähnlich wie DES – auf der zell- und entwicklungsbiologischen Ebene hormonell wirksam ist. Im März 2011 wurde die Chemikalie (nur!) für Babyfläschchen bei uns in Deutschland immerhin verboten. Doch endlose Zeiten davor war BPA, dessen östrogene Wirkung bereits seit den 1930er Jahren bekannt ist, praktisch unbeschränkt erlaubt. Die Stellungnahme der Fachverbände verweist weiter auf Schilddrüsenstörungen. Und wiederum gibt auch es Zusammenhänge mit dem Anstieg von Brustkrebserkrankungen.

Umweltbelastungen unter sozialen Aspekten betrachten

Die amerikanischen Fachorganisationen verweisen in ihrer Stellungnahme auf „unterversorgte Frauen“, die stärker von schädlichen Auswirkungen betroffen seien. Grundsätzlich machen hormonell wirksame Stoffe vor sozialen Schranken nicht Halt. Sie haben ihre Kreise bereits bis in die letzten Winkel der Erde gezogen, ausnahmslos alle Menschen weltweit sind betroffen.

Neben dieser Allgegenwärtigkeit toxischer Umwelteinflüsse verweisen die amerikanischen Fachgesellschaften auf die soziale Komponente. So treffe es eben sozial benachteiligte Minderheiten, die in Gebieten mit der höchsten Luftverschmutzung leben, wo auch die Wohnverhältnisse nicht gerade nach umwelttoxikologischen Kriterien ausgerichtet seien, ganz besonders. Diese Situation spiegelt sich bei uns, wenn auch in anderer Weise. Es sind sozial benachteiligte Frauen, die an den schmutzigsten, lautesten Straßen wohnen müssen und denen die Mittel für hinreichende Veränderungen im Wohnumfeld regelmäßig fehlen. Auch der Einkauf im Bioladen ist für sie unerschwinglich. Folgerichtig verweist die ACOG-Stellungnahme darauf, wie Ungerechtigkeit, Armut, Wohnumfeld und Wohnqualität, psychosozialer Stress und Ernährung die Problematik verstärken. Es sind un/soziale Aspekte, die arme Frauen, speziell aus Niedriglohnländern, dazu zwingen, mit giftigen Chemikalien zu arbeiten, oft sogar schutzlos unter extrem gefährlichen Bedingungen. Die Anerkennung dieser ökologischen Disparitäten sei wichtig, um Wege der Vermeidung – in schönster Marketingsprache als „erfolgreiche und effiziente Strategien der Prävention“ bezeichnet – zu entwickeln.

Beratung

Die Fachorganisationen wünschen sich Fortbildung zu toxischen Umweltbelastungen, z.B. auch zu ihren spezifischen geographischen Gebieten. Der Ruf nach frischem Obst und Gemüse, contra Fastfood, wenig Fisch, nach unverarbeiteten Nahrungsmitteln und nach sauberer Lebenswelt mutet in unserer industriell gesteuerten Lebensmittelversorgung, in der Welt der Vollzeit berufstätigen Mütter eher unrealistisch an. ÄrztInnen wird während der Begleitung der Schwangerschaft die Anamnese der Umweltbelastungen aufgetragen. Es ist nicht sinnlos, und doch: Es erinnert an den Kampf gegen Windmühlenflügel.

Politische Verantwortung

Auf politischer Ebene hätten die Weichenstellungen zu erfolgen, so die Ärzte in ihrer Stellungnahme, nicht zuletzt, da Aktionen einer relativen Hilflosigkeit „erst wenn Expositionen bereits stattgefunden haben“ ansetzten. So schließen American College of Obstetricians and Gynecologists und American Society for Reproductive Medicine ihre Stellungnahme denn auch mit dem Hinweis, dass evidenzbasierte Empfehlungen zur Vermeidung schädlicher Umwelteinflüsse einer Änderung seitens der Politik bedürften. Informiertes Kaufverhalten könne zwar dem „Markt Signale senden für gesellschaftlichen Wandel“, wozu sogar eine wissenschaftliche Quellenangabe geliefert wird.

Unverzichtbar: Die Stimme der medizinischen FachexpertInnen für die Politik

Die gesellschaftliche Stimme der FachspezialistInnen des Gesundheitswesens in der Politik sei – in Sachen Prävention (Vermeidung von Krankheit) – entscheidend für die Übersetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Und das ist richtig. Wir brauchen unsere ÄrztInnen, die vehement und unabhängig die Politik in Sachen Gesundheit instruieren und maßgeblich beeinflussen.

Vorsorgeprinzip – Jetzt!

Die Stellungnahme stützt sich – wie Frauengesundheitsorganisationen und z.B. speziell Breast Cancer Action und andere kritische Brustkrebsprojekte (Prevention First, NoMoreBreastCancer.org etc. etc.) es bereits über Dekaden hinweg gefordert haben – auf das Vorsorge-Prinzip: „Wenn eine Aktivität droht, Schädigungen der menschlichen Gesundheit oder der Umwelt zu verursachen, sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, auch wenn einige Ursache-Wirkungs-Beziehungen nicht vollständig wissenschaftlich geklärt sind“ – unter Bezugnahme auf die Wingspread-Erklärung zum Vorsorge-Prinzip aus dem Jahr 1991.

Die Stellungnahme schließt mit der Forderung, dass Chemikalien nicht freigegeben / zugelassen werden dürfen, solange Probleme hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Gesundheit bestehen. Das würde in der Konsequenz die langen Jahrzehnte der Rücksichtslosigkeit auf Gesundheit und Umwelt tatsächlich beenden. Der Weg weg von den vorhandenen massiven Expositionen ist jedoch tatsächlich noch sehr weit.

Bildnachweis: Info von WECF e.V.,
Copyright Women in Europe for a Common Future
Download des Flyers

Weiterlesen

Exposure to Toxic Environmental Agents (Stellungnahme der Amerikanischen Fachgesellschaften ACOG un ASRM)
Brustkrebs und Umweltbelastung (Download Infobroschüre von WECF und AKF)
Breasts (Zu viel Chemie im Laufe des Lebens von Florence Williams)
ToxFox – Weniger Chemie einkaufen

3 Kommentare
  1. […] lange Tradition der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Brustkrebs, die auf die Ärztin Dr. Ingrid Olbricht (Jg. 1935 – 2005), Mitbegründerin des AKF und langjährigen Vorstandsfrau, zurück […]

  2. […] bei uns in Deutschland bisher nicht über Risiken informiert – und dies, obwohl die Vereinigung Amerikanischer GynäkologInnen immerhin im Jahr 2013 mit ihrer Stellungnahme zum Schutz von Schwangeren vor EDCs einen […]

  3. […] Gynäkologische Fachgesellschaften haben nach den Erfahrungen von WECF e.V. keinen Zugang zum Thema. Ganz besonders schwierig sei die Kontaktaufnahme mit dem Vorstand der gynäkologischen Gesellschaft (DGGG),  WECF sei die einzige Non-Profit-Organisation gewesen, die auf dem Gynäkologenkongress für den Infostand Geld zahlen musste. Im Gespräch mit Ärzten habe sich darüber hinaus gezeigt, dass kein Zugang zum Thema endokrine Disruptoren gegeben sei, sowie auch fast kein Interesse bei den Ärzten. (Zum Stand in den USA siehe dazu: GynäkologInnen gegen EDCs: Am Anfang des weiten Weges zur Bekämpfung hormoneller Schadstoffe […]

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