Bundesinstitut BfArM warnt auch vor ‚TiBREEZE‘-Brustimplantaten

(Zuletzt aktualisiert: 6. Juni 2013)

Wo ‚TiBREEZE‘ draufstand, war wahrscheinlich PIP drin. Deshalb rät das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte nun weiteren Frauen mit Brustimplantaten, vorsichtshalber zum Arzt zu gehen. Betroffen sind Implantate der Firma GfE Medizintechnik, die in den Jahren 2003 und 2004 vertrieben wurden. Die Kissen namens ‚TiBREEZE‘ enthielten nach Angaben der Behörde Billig-Silikongel der Firma PIP. Dieses steht im Verdacht, Entzündungen hervorzurufen.

Die Firma GfE Medizintechnik existiert heute nicht mehr. Ihre Rechtsnachfolgerin ließ aber mitteilen, dass nur zwei Fälle bekannt seien, in denen ‚TiBREEZE‘-Implantate gerissen seien – von rund 730, die demnach in den Verkehr gebracht wurden.

Text dradio, CC r.0, Weiterlesen BfArM Information

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