Deutschland, ein wenig stillfreundliches Land!

(Zuletzt aktualisiert: 10. August 2008)

Logo der Weltstillwoche 2008

Logo der Weltstillwoche 2008


Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) hat anlässlich der diesjährigen „Weltstillwoche“ eine Stellungnahme veröffentlicht.

Darin werden der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, sowie die Bundesgesundheitsministerin, Ulla Schmidt, die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, und die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Helga Kühn-Mengel, darum gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass

  • zur Unterstützung der jungen Mütter eine staatlich geförderte „24-Stunden-Still-Hotline“ eingerichtet wird und
  • der Internationale Kodex zur Einschränkung der Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten, der von den Mitgliedsländern der Weltgesundheitsversammlung (WHA) verabschiedet wurde, umgesetzt wird.

Eine längere Stillzeit wird auch als protektiver Faktor für die Entstehung von Brustkrebs bei Frauen beschrieben (s. dazu z.B. auch Frauengesundheitsbericht, Kapitel 6). Die bessere Erforschung der Zusammenhänge zwischen Stillen, Abstillen und Brustkrebs unter Lebensbedingungen von Frauen heute wäre ebenfalls wünschenswert.

Weitere Informationen und Materialien:

Stellungnahme des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft zur Weltstillwoche

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage: Stand der Förderung des Stillens von Säuglingen und Kleinkindern

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)

Frauengesundheitsbericht: Kapitel 6 (Reproduktive Biographien und Reproduktive Gesundheit, Bericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen in Deutschland, externer Link zur Website des BMFSFJ)

World Alliance for Breast Feeding Action (WABA) WABA akzeptiert als Sponsoren keine Hersteller von Säuglingsnahrung, Zubehör und Ergänzungsnahrung. WABA ermutigt alle TeilnehmerInnen an der Weltstillwoche, diesen ethischen Grundsatz zu respektieren und zu befolgen.

Eine gesunde Umwelt für unsere Kinder: Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Stillen in einer verschmutzten Umwelt (Information von Women in Europe for a Common Future, WECF e.V.)

Elisabeth Rieping: Verschiedene Notizen zur Säuglingsnahrung im Kontext Brustkrebs

Schreibe einen Kommentar

Benutzungshinweis

Die dieser Webseite zugrunde liegenden Inhalte beleuchten Einzelaspekte aus der Perspektive von betroffenen Frauen und Frauengesundheitsbewegung. Die hier bereitgestellten Informationen sind kein Ersatz für ärztliche Beratung und Behandlung. Im Einzelfall sind Diagnose und Therapieempfehlungen immer Sache der behandelnden ÄrztInnen. Weiterlesen: Haftungsausschluss / Disclaimer

Werbung?

Diese Webseite ist werbefrei.

Akkreditierung

Diese Website ist bei der Health On the Net Foundation akkreditiert.
Wir berücksichtigen HONcode Standards. Zur Überprüfung klicken Sie bitte auf das HON-Logo. Diese Website ist seit 2007 bei der Health On the Net Foundation akkreditiert. Wir berücksichtigen HONcode-Standards. Zur Überprüfung klicken Sie bitte auf das HON-Logo.

LibraryThing

Wir …

... sind eine kleine unabhängige Gemeinschaft von Frauen, die sich im Kontext Brustkrebs engagieren. Wir wollen die bestmögliche Behandlung für alle, die von dieser schweren Erkrankung betroffen sind. Wir wollen aber auch, dass die Forschung über die Ursachen von Brustkrebs und über die Möglichkeiten der Primärprävention endlich grundlegend verbessert werden.

Wir sind ein kreatives, privat finanziertes Low-Budget-Projekt, das grundsätzlich jegliche Finanzierung im Interessenkonflikt ablehnt und insbesondere keine Pharmagelder annimmt. Lesen Sie dazu unsere Leitlinie, entsprechend der Richtlinie zur Einwerbung von Drittmitteln von Breast Cancer Action.

Spenden …

Breast Cancer Action Germany - die kritische Annäherung rund um das Thema Brustgesundheit und Brustkrebs im Kontext von Medizin, Krankheitsvermeidung, Umwelt, Gesellschaft und Politik mit dem Schwerpunkt Selbstschutz / Verbraucherinnenschutz.

Wir lehnen uns u.a. an die Arbeit von Breast Cancer Action mit Sitz in San Francisco an. Diese Arbeit hilft uns sehr. Ohne die wichtige Arbeit der engagierten Frauen von Breast Cancer Action (www.bcaction.org) nachzunutzen, hätten wir von Frauenseite in Deutschland keine wirklich neutralen Berichte zu vielen wichtigen und komplizierten Themenbereichen bei Brustkrebs. Die Arbeit von Breast Cancer Action ist wertvoll und nicht kostenlos zu leisten.
Es ist möglich, direkt an Breast Cancer Action in den USA zu spenden. Die Spenden werden in der Breast Cancer Action-Zeitschrift „Source“ veröffentlicht, wenn nichts anderes angekreuzt wird. Es ist auch möglich, für namentlich genannte Patientinnen oder zum Gedächtnis von Frauen mit Brustkrebs, die nicht mehr leben, zu spenden. Eine Spende ist einfach z.B. über Kreditkarte möglich: Breast Cancer Action unterstützen.