Brustkrebs und Umweltbelastungen | Literatur

(Zuletzt aktualisiert: 1. Oktober 2018)

Datenbank Brust-Karzinogene des Silent-Spring-Institute
MAMMARY CARCINOGENS REVIEW DATABASE, nachgewiesen werden 216 Chemikalien, die bereits von Behörden wie IARC, amerikanischen Gesundheitsbehörden etc. als Brustkrebs auslösend anerkannt sind. Hier sind im Bereich „Browse“ Literaturlisten abrufbar für Umweltbelastungen und Brustkrebs sowie frühe Gefährdungen:  „early exposure“
http://sciencereview.silentspring.org/epid_browse.cfm

Silent Spring Institute: Chemikalienliste – Environmental Health Perspectives, 102 Chemikalien, die nachweislich im Tiermodell Brustkrebs ausgelöst haben und die sich durch Biomonitoring im Körper von Frauen nachweisen lassen, versehen mit Referenzen: Komplette Studie

2014

Arbeitspapiere Berufskrankheiten Arbeitnehmerkammer Bremen, Nr.3: Arbeits- und berufsbedingte Krebserkrankungen (pdf, Abruf bei verdi, Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse unter besonderer Berücksichtigung weiblicher Krebsformen)

The Endocrine Disruption Exchange (TEDX) (pdf)
vorm. Theo Colburn; Literaturliste zur pränatalen Verursachung von Brustkrebs, bei archive.org, 2014

2013

Collegium Ramazzini: Endocrine disrupting chemicals in the European Union (pdf)

WHO / UNEP: State of the Science:  Endocrine disrupting chemicals (2012)
Mit diversen Bezugnahmen zur Entstehung von Brustkrebs, kl. Literaturliste

2012

Helen Lynn | WECF e.V.: Brustkrebs und Umwelteinflüsse (pdf)
Breast Cancer and the Environment. – Deutschsprachige Ausgabe – 2. Aufl., März 2012 – Eine gemeinsame Veröffentlichung von Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) und Women in Europe for a Common Future e.V. (WECF)

Englische Ausgabe: Linking breast cancer and our environment: politics and prevention (pdf)
Niederländische Ausgabe: Borstkanker en milieu: naar een preventief beleid (pdf)
Französische Ausgabe: Le rôle de l’environnement dans le cancer du sein: politiques et prévention (pdf)

2011

Europa-Parlament: State of the Art Assessment of Endocrine Disrupters (Final Report, Andreas Kortenkamp, 2011)
http://ec.europa.eu/environment/chemicals/endocrine/pdf/sota_edc_final_report.pdf
Im Anhang 1 dazu (getrenntes doc) wird die Entstehung von Brustkrebs durch Chemikalienbelastung beschrieben und mit Quellen beschrieben (S. 233 ff):
http://ec.europa.eu/environment/chemicals/endocrine/pdf/annex1_summary_state_of_science.pdf

Breast Cancer Fund – Veröffentlichungen

State oft the Evidence (zuletzt 2010, mit einer Vielzahl von Quellen), sowie weiteren Materialien zu:
– Frühe Gefährdung  (pränatal)
– Früher Pubertät bei Mädchen (Steingraber)
– Belastungen am Arbeitsplatz
– Lebensmittelverpackungen
– Kosmetika u.a.
http://www.breastcancerfund.org/media/publications/reports/

2012

Kanadische Fall-Kontroll-Studie zu Hochrisikoberufen: http://ehjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/1476-069X-11-87

  1. dazu: http://www.bcaction.de/bcaction/brustkrebsrisiko-arbeitswelt-beschaeftigung/

2008

Brustkrebs und die Exposition gegenüber hormonell aktiven Substanzen | Chemtrust.org

Brustkrebs und die Exposition gegenüber hormonell aktiven Substanzen: Eine Bestandsaufnahme zum Stand des Wissens
Hintergrundpapiers von Prof. Andreas Kortenkamp, dem Leiter des Zentrums für Toxikologie, Universität von London. Unter dem deutschen Titel „Bestehende und neu aufkommende Faktoren, welche die Risiken von Brustkrebs beeinflussen“ (dt. Version der Chemtrust-Publikation, Übersetzung gewöhnungsbedürftig, aber dennoch wichtig!). Stand: April 2008.

Breast Cancer and the Exposure to Hormonally Active Chemicals | Chemtrust.org

An appraisal of the scientific evidence

Diese Bestandsaufnahme zum Stand des Wissens ist die englische Ausgabe des Hintergrundpapiers von Prof. Andreas Kortenkamp, dem Leiter des Zentrums für Toxikologie, Universität von London, die im April 2008 erschien. Ausgabe in dt. Sprache s. nächster Titel
Download der englischen Ausgabe (pdf)

Risikofaktoren der Brustkrebsentstehung
Des Rätsels Lösung der noch fehlenden Ursachen – nur die Hälfte aller Brustkrebsfälle ist auf eindeutige oder „bekannte“ Ursachen zurückzuführen. Zu diesen zählen: genetische Veranlagung, die Einnahme von Hormonen in Pille und HRT, Gewichtszunahme und Bewegungsmangel sowie Alkoholkonsum.
Welche anderen Faktoren könnten eine Rolle spielen? Das beständige Ausgesetztsein im Zusammenhang mit natürlichen und künstlichen Hormonen (Pille und HRT) trägt zum Brustkrebsrisiko anerkanntermaßen bei, und es soll in dieser Broschüre dargelegt werden, dass andere östrogenstimulierende oder hormonhemmende Chemikalien auch eine Rolle spielen können. In unserem Alltag werden wir alle einem Cocktail von Chemikalien ausgesetzt, von denen einige nachweislich unseren Hormonhaushalt stören, einschließlich Östrogenen oder Östrogen-ähnlich wirkenden Substanzen. Dazu gehören gewisse Pestizide, Dioxine, welche unsere Nahrungsmittel kontaminieren, Bisphenol A, das aus Blechdosen und Kunststoffbehältern austreten kann, sowie einige UV-Filter in Sonnenschutzmitteln. Die Forschung weist darauf hin, dass eine bessere Kontrolle dieser Chemikalien unsere Situation verbessern könnte.
„Wenn Sie diesen Bericht lesen“, verspricht der Rückentext, „so werden Sie hoffentlich feststellen, dass Brustkrebs möglicherweise effizienter vermieden werden kann, als Sie bisher gedacht haben.“
Download der deutschsprachigen Ausgabe (pdf)

State of the Evidence – Die Beweislage 2008 | Breast Cancer Fund
Zusammenhänge zwischen Brustkrebs und Umwelt– 5. Aufl. – State of the Evidence: The Connection Between Breast Cancer and the Environment (Stand des Wissens: Zusammenhänge zwischen Umwelt und Brustkrebs)
Download: State of the evidence 2008 (pdf)

Download französische Version L’état de connaissances: La relation entre l’environnement et la cancer du sein (pdf) bei Breast Cancer Action Montreal

2006

Positionspapier zur Vermeidung von Brustkrebs: Zehn-Punkte-Plan zur Vermeidung von Brustkrebs (Version 2006 & Version 2004)

2005

Frauen für eine giftfreie Zukunft (WECF e.V., 2005)
Diese Broschüre ist im Zusammenhang mit Brustkrebs ebenfalls lesenswert und liegt bei WECF vor.
Positionspapier zu dieser Arbeit 

2002

State of the Evidence – Die Beweislage 2002 | Breast Cancer Fund

Zusammenhänge zwischen Brustkrebs und Umwelt 
Download: State of the Evidence 2002 What Is the Connection Between the Environment and Breast Cancer? (Stand des Wissens: Zusammenhänge zwischen Umwelt und Brustkrebs bei archive.org)

1997

Sandra Steingraber: Living Downstream

An ecologigst looks at cancer and the environment. New York: Addison-Wesley, 1997.
Wer ist Sandra Steingraber?
Rezension (engl., von Peter Montague)
Webseite von Sandra Steingraber

1986

Für den Einstieg in das Thema Vermeidung von Brustkrebs ist auch die Charta von Ottawa von 1986 interessant.

Breast Cancer: an environmental disease | nomorebreastcancer.org.uk

Download: Breast Cancer: an environmental disease (pdf) Hg. Diana Ward …
Webseite: http://www.nomorebreastcancer.org.uk/

Are you being exposed? | nomorebreastcancer.org.uk

Flyer: Hier lässt sich schnell nachlesen, welche Substanzen besser vermieden werden sollten: Gefährliche Chemikalien, synthetischer Murks in Kosmetik, Plastikprodukte, Pestizide, Phthalate, Triclosan, Parabene, Bisphenol A, Flammschutzmittel u.v.a. Zugleich werden zahlreiche mit weiterführenden Links gelistet. Für den englischen Sprachraum gibt es heute auch praktische Datenbanken für Verbraucherinnen, in denen Kosmetika und Lebensmittel schnell überprüft werden können. Leider fehlen bei uns nicht nur die entsprechenden Informationen, sondern auch geeignete Nachschlagewerke wie die Skin Deep – Cosmetic Safety Database oder die Household Products Database des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums, die neben Körperpflegeprodukten auch ausführliche Informationen über Haushaltsreiniger, Pestizide, Büroutensilien etc. zur Verfügung stellt.
Zum Download des Flyers (pdf)

Brustkrebs: Verhindern, was zu verhindern ist | Chemtrust.org

Flyer: Brustkrebs: Verhindern, was zu verhindern ist. [Übersetzung gewöhnungsbedürftig …] Die Verhinderung der Exposition gegenüber bestimmten künstlichen Chemikalien kann einen Beitrag zur Senkung der Brustkrebs-Epidemie leisten. Die meisten Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wurde, sind ohne genetische Disposition erkrankt.
Download Flyer (pdf)

Literaturliste | Chemtrust.org

Chemtrust: Literaturliste (pdf) zu Umweltbelastungen und Brustkrebs

Rachel Carson: Silent Spring

„Silent Spring“ von Rachel Carson ist die erste wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Folgen der chemischen Vergiftung unseres Planeten. Die Biologin Rachel Carson war selbst von Brustkrebs betroffen und starb an den Folgen der Krankheit. Ihr Buch „Silent Spring“ wurde, obwohl von industrieller Seite versucht worden war, es zu unterdrücken, zu einem der weltweit wichtigsten Bücher überhaupt. Rachel Carson wird heute zu den einflussreichsten Persönlichkeiten gezählt.
Webseiten über
Rachel Carson
Rachel Carson Institute
Silent Spring Institute

„Silent Spring“ [dt: Der stumme Frühling] von Rachel Carson in Bibliotheken in Deutschland

Filmprojekt: „No family history“ zum Schwerpunktthema Prävention (Film von Sabrina McCormick)
Artikel zu speziellen Einzelthemen im Zusammenhang mit dem Themenkomplex „Prävention“ – insbesondere „Verhältnisprävention“ im infoblog!

3 Kommentare
  1. […] sich mit ihrer eigenen Krebserkrankung auseinander. Steingraber baut auf die Arbeiten der Biologin Rachel Carson auf und wird von vielen auch „neue Rachel Carson“ genannt. Sie arbeitet u.a. mit Marla Cone und […]

  2. […] Brustkrebs: Umwelt und Prävention | Literatur: Übersicht über relevante Arbeiten aus der Perspektive von Frauen (dt. Übersetzung überfällig!) […]

  3. […] Es gibt zahlreiche Hinweise, die auf einen Zusammenhang zwischen Chemikalien und Brustkrebs deuten. Während an exakteren Erkenntnissen geforscht wird, sollten wir unseren Umgang mit Substanzen, die möglicherweise Krebs auslösen, vorsichtshalber und soweit dies möglich ist, einschränken. Mehr dazu in unserer Übersicht Umwelt & Vermeidung / Literatur […]

Schreibe einen Kommentar

Benutzungshinweis

Die dieser Webseite zugrunde liegenden Inhalte beleuchten Einzelaspekte aus der Perspektive von betroffenen Frauen und Frauengesundheitsbewegung. Die hier bereitgestellten Informationen sind kein Ersatz für ärztliche Beratung und Behandlung. Im Einzelfall sind Diagnose und Therapieempfehlungen immer Sache der behandelnden ÄrztInnen. Weiterlesen: Haftungsausschluss / Disclaimer

Werbung?

Diese Webseite ist werbefrei.

Akkreditierung

Diese Website ist bei der Health On the Net Foundation akkreditiert.
Wir berücksichtigen HONcode Standards. Zur Überprüfung klicken Sie bitte auf das HON-Logo. Diese Website ist seit 2007 bei der Health On the Net Foundation akkreditiert. Wir berücksichtigen HONcode-Standards. Zur Überprüfung klicken Sie bitte auf das HON-Logo.

LibraryThing

Wir …

... sind eine kleine unabhängige Gemeinschaft von Frauen, die sich im Kontext Brustkrebs engagieren. Wir wollen die bestmögliche Behandlung für alle, die von dieser schweren Erkrankung betroffen sind. Wir wollen aber auch, dass die Forschung über die Ursachen von Brustkrebs und über die Möglichkeiten der Primärprävention endlich grundlegend verbessert werden.

Wir sind ein kreatives, privat finanziertes Low-Budget-Projekt, das grundsätzlich jegliche Finanzierung im Interessenkonflikt ablehnt und insbesondere keine Pharmagelder annimmt. Lesen Sie dazu unsere Leitlinie, entsprechend der Richtlinie zur Einwerbung von Drittmitteln von Breast Cancer Action.

Spenden …

Breast Cancer Action Germany - die kritische Annäherung rund um das Thema Brustgesundheit und Brustkrebs im Kontext von Medizin, Krankheitsvermeidung, Umwelt, Gesellschaft und Politik mit dem Schwerpunkt Selbstschutz / Verbraucherinnenschutz.

Wir lehnen uns u.a. an die Arbeit von Breast Cancer Action mit Sitz in San Francisco an. Diese Arbeit hilft uns sehr. Ohne die wichtige Arbeit der engagierten Frauen von Breast Cancer Action (www.bcaction.org) nachzunutzen, hätten wir von Frauenseite in Deutschland keine wirklich neutralen Berichte zu vielen wichtigen und komplizierten Themenbereichen bei Brustkrebs. Die Arbeit von Breast Cancer Action ist wertvoll und nicht kostenlos zu leisten.
Es ist möglich, direkt an Breast Cancer Action in den USA zu spenden. Die Spenden werden in der Breast Cancer Action-Zeitschrift „Source“ veröffentlicht, wenn nichts anderes angekreuzt wird. Es ist auch möglich, für namentlich genannte Patientinnen oder zum Gedächtnis von Frauen mit Brustkrebs, die nicht mehr leben, zu spenden. Eine Spende ist einfach z.B. über Kreditkarte möglich: Breast Cancer Action unterstützen.