Brustkrebs und Vermeidung: Workshop Endokrine Disruptoren in München | Breast Cancer and Prevention (Munich HEAL Workshop on EDCs)

(Zuletzt aktualisiert: 11. April 2015)

Am 5. März 2015 organisierte die Health and Environment Alliance (HEAL) gemeinsam mit Women in Europe for a Common Future (WECF) und dem FrauenGesundheitsZentrum München einen Workshop zu verschiedenen Aspekten von Krankheitsentstehung im Zusammenhang mit endokrinen Disruptoren (EDCs). Schwerpunkte waren dabei verschiedene chronische Erkrankungen wie beispielsweise Brustkrebs, aber auch Unfruchtbarkeit, neurologische und metabolische Erkrankungen sowie Möglichkeiten und Ansätze für Vermeidung.

Alexandra Caterbow (WECF) stellte Daten zur wissenschaftlichen Evidenz vor. Nadia El Bennich, Koordinatorin für den Bereich Chemikalien und Gesundheit bei HEAL, berichtete zu Gesundheitskosten durch EDCs in der Europäischen Union (Health costs in the European Union – How much is related to EDCs?, Juni 2014, pdf). HEAL hat dazu einen Bericht veröffentlicht, der damit erstmalig in Deutschland vorgestellt wurde.

Gudrun Kemper (Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. / Breast Cancer Action Germany) präsentierte zum Thema Brustkrebs und Prävention mit Fokus auf die beiden Schwerpunkte Belastungen am Arbeitsplatz und Schwangerschaft.

Munich workshop on Endocrine Disruption

On 5 March, HEAL organised with its member Women in Europe for a Common Future Germany (WECF) and the Women’s Health Centre (Frauengesundheitszentrum) a one day event to discuss EDCs and their link to health problems including chronic diseases.

The event focused on the health impact of EDCs associated with several chronic diseases, such as hormonal cancers (breast, prostate and testicular cancer), infertility, neurological and metabolic problems. It also aimed to discuss prevention of these diseases and current challenges for patients and health groups, looking especially at national policies and what can be done.

A morning presentation was given by Alexandra Caterbow from WECF on the scientific evidence of EDCs.

HEAL’s Chemicals and Health Coordinator Nadia El Bennich followed with a presentation on HEAL’s latest report “Health costs in the European Union. How much is related to EDCs” for which HEAL released for the first time the evaluation of costs for each disease in Germany. For Germany, the total costs of the endocrine related diseases and conditions are 101 714 million Euros annually. If 5% of these costs were attributable to exposure to EDCs, the bill for Germany would be 5 085 million Euros annually.

Gudrun Kemper from Breast Cancer Action Germany gave her presentations on the work of her organisation and on prevention of breast cancer.

The afternoon session consisted of a workshop focusing on prevention, working with NGOs, health and patient groups in the field of health and environment in Germany. The groups discussed challenges in their day to day work and were encouraged to launch ideas for future common projects and events to promote prevention and raising awareness about EDCs at national level. In particular, they were encouraged to raise awareness among pregnant women and about children’s health. According to the groups, citizens should have access to better information about the products they daily use as to reduce exposure.

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Brustkrebs und Prävention Präsentation zum Download (pdf)

Reduktion der Belastung mit hormonell wirksamen Chemikalien in der EU von bis zu 31 Mrd. EUR an Gesundheitskosten, HEAL Stellungnahme vom Dezember 2014 (pdf)

Programm des Workshops

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