Avastin/Bevacizumab – Stand der Dinge bei plusminus

(Zuletzt aktualisiert: 4. August 2013)

In dem Beitrag Medikamente: Zugelassen, verordnet, bezahlt – trotz Zweifeln zeigte plusminus (ARD) in der Sendung vom 10.07.2013 den bedrückenden Stand der Verordnung von Avastin/Bevacizumab bei Frauen mit fortgeschrittener Brustkrebserkrankung in Deutschland. Beschrieben werden unter anderem die von der Pharmaindustrie gesponserte AGO-Leitlinie, die das Medikament empfiehlt, und die Untätigkeit von allen Seiten: Kassen, Behörden, Leitlinien-Kommissionen, Fachgesellschaften. Es bleibt also nur, selbst kritisch zu sein und sich ggf. gefährlichen Therapieverfahren zu verweigern.

Gerade bei den unspezifischen Therapieverfahren bleibt die kritische Frage, was ein Medikament im besten Fall überhaupt bewirken kann, besonders wichtig. Im Blick bleiben darf nicht nur die Hoffnung, auch Risiken müssen angemessen betrachtet werden. Es geht hier keinesfalls allein um die erheblichen Kosten, sondern um Gefährdungen für Leib und Leben, die Patientinnen üblicherweise überhaupt nicht mitgeteilt werden. Zu Avastin/Bevacizumab empfehlen wir betroffenen Frauen, die Sendung der ARD unbedingt anzusehen und sich den Waschzettel aushändigen zu lassen, um zumindest die Rubrik Nebenwirkungen genau zu studieren. Uns liegen Patientinnenberichte mit schweren bis schwersten Nebenwirkungen vor.

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Alles zu Avastin (Bevacizumab) bei uns …
… und zur Sendung Zugelassen, verordnet, bezahlt – trotz Zweifeln (ARD)

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