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Neubewertung dringend gefordert: NBCC fordert Prüfung von anthrazyklinhaltigen Chemotherapien

Pressemitteilung v. 07.09.2007 – 02:10

Die Nationale Brustkrebs-Koalition (National Breast Cancer Coalition Foundation, NBCCF) mit Sitz in Washington, USA, wies bereits am 25. Mai 2007 auf die Notwendigkeit einer Neubewertung von Anthrazyklinen in der Primärtherapie von Brustkrebs hin. Anthrazyklinhaltige Chemotherapien sind auch bei uns in Deutschland bereits seit vielen Jahren Standard und sie werden bis heute häufig eingesetzt.

Die Therapie hatte wegen ihrer schweren Nebenwirkungen bei den betroffenen Frauen nie einen besonders guten Ruf. So benannte die Journalistin Katherine Russell Rich ihr 1999 erschienenes Buch über ihre Erfahrungen mit dieser Form der Brustkrebstherapie nach der intensiven Farbe der Infusionslösung: „Der rote Teufel“ (The red devil, deutsche Ausgabe „Verflucht, ich will leben“).

Nebenwirkungen der Anthrazykline sind u.a. schwere Herzschäden und Leukämien. Wegen der in Leitlinien und DMPs festgelegten Behandlungsstandards ist davon auszugehen, dass in Deutschland viele Patientinnen Anthrazykline adjuvant erhalten.

Die komplette Meldung der NBCCF findet sich in deutscher Übersetzung unter bcag.twoday.net/stories/4118047/. Die NBCCF hat sich mit ihrer Meldung auch an Patientinnenvertreterinnen gewandt. Unter dem Gesichtspunkt der Abwägung von Nutzen und Risiken bei der Therapie von Brustkrebs fordert sie einen generellen Wechsel hin zu mehr Patientinnenzentrierung bei der Therapie von Brustkrebs. Genau dieses entspricht auch dem zentralen Anliegen des Projekts Breast Cancer Action Germany.

Breast Cancer Action Germany
www.bcaction.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Über Breast Cancer Action Germany:

Breast Cancer Action Germany

  • ist ein kreatives Low-Budget-Selbsthilfeprojekt, das jegliche Finanzierung im Interessenkonflikt ablehnt und insbesondere keine Pharmagelder annimmt.
  • orientiert sich als Non-Profit-Selbsthilfeprojekt direkt an den Anliegen von Frauen im Kontext Brustkrebs.
  • engagiert sich national und international, u.a. auch für www.gesundheitsziele.de, das nationale Forum zur Entwicklung und Umsetzung von Gesundheitszielen in Deutschland.
  • arbeitet national und international mit Frauengesundheitsorganisationen und betroffenen Frauen zusammen.

Rubrik presse


Studie zur medikamentösen Brustkrebsprävention auf Eis gelegt

Pressemeldung v. 18.07.2007 – 09:47
Aufgrund zahlreicher wissenschaftlicher Bedenken hat das National Cancer Institute (NCI) mit Sitz in Bethesda, USA, aktuell eine Studie zur „medikamentösen Prävention“ von Brustkrebs, in der ein Medikament aus der Substanzklasse der Aromatasehemmer mit einem älteren Medikament verglichen werden sollte, zurückgewiesen.

Die lange geplante „100-Millionen-Dollar-Studie“ (Zitat Washington Post) wurde z.B. wegen vielen bereits bekannten Nebenwirkungen und zu geringen Erfahrungen in Bezug auf die Langzeitwirkungen abgelehnt. Das NCI unter der Leitung von Direktor John Niederhuber hat sich auch gefragt, wie viele Frauen vor dem Hintergrund der Nebenwirkungen überhaupt bereit sein würden, Aromatasehemmer einzunehmen, selbst dann, wenn eine Senkung des Brustkrebsrisikos bewiesen werden könnte. Das Risiko überwiege einen möglichen Nutzen. Überdies gibt es bereits andere große Studien, die u.a. auch Aromatasehemmer hinsichtlicht einer medikamentösen Prävention von Brustkrebs erforschen.

Auch in Deutschland gibt es Forschung auf diesem Gebiet. So stand z.B. die „IBIS-II-Studie“, die eine medikamentöse Prävention von Brustkrebs untersucht, ebenfalls in der Kritik.

Weitere Informationen zu der gestoppten Studie:
bcag.twoday.net/stories/4069952/

Breast Cancer Action Germany – das neue unabhängige Netzwerk gegen Brustkrebs – wird insbesondere präventive Maßnahmen im Kontext Brustkrebs genau beobachten und engagiert sich dabei national und international u.a. auch für gesundheitsziele.de (www.gesundheitsziele.de), das nationale Forum für Gesundheitsziele in Deutschland.

Breast Cancer Action Germany
www.bcaction.de

Brustkrebsprävention – Kein Thema?

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Alle reden von der Behandlung. Als von Brustkrebs betroffene Frauen haben wir lange gedacht, dass es für uns sowieso zu spät ist, wenn es um die Prävention von Brustkrebs geht. Dennoch ist es spannend, zusätzlich auch den Faden zum Thema Erkrankungsursachen aufzunehmen und nach Wegen zu suchen, die präventiv wirken.

Ist Brustkrebs ein unvermeidliches Schicksal oder gibt es mehr Dinge, die getan werden können, um die Erkrankung zu verhindern? Einige erste Informationen haben wir bereits zusammengetragen. Lesen Sie den 10-Punkte-Plan zur Vermeidung von Brustkrebs auf unserer Website unter www.bcaction.de/03info/praevention.htm oder achten Sie auf die Dokumentation von Sabrina McCormick “No family history” www.bcaction.de/07archiv/02vid_prevention.htm, die ebenfalls versucht, den Erkrankungsursachen auf die Spur zu kommen.

Rubrik presse

Stichwort


Brustkrebs: Betrifft jede Frau – 2007 immer noch zu viele Defizite

Pressemeldung vom 20.06.2007 – 09:55

Durchschnittlich jede neunte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens bei uns an Brustkrebs, doch Prävention und Früherkennung geht alle an. Der Anteil von Brustkrebs an den durch Krebs verursachten Todesfällen bei Frauen liegt bei rund 17%. Damit ist Brustkrebs bei Frauen in Deutschland nach wie vor die am häufigsten zum Tode führende Krebsart. Die diesjährige 27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie, die ab Donnerstag in Lübeck stattfindet, stellt nicht alle Anliegen von Frauen mit Brustkrebs zentral in den Mittelpunkt. Das ist jedoch konsequent nötig, damit die Brustkrebssterblichkeit endlich besser gesenkt werden kann. Im europäischen Vergleich lagen Frauen aus Deutschland bei den Eurocare-Studien in punkto Überleben bisher nicht auf den vorderen Rängen.

Breast Cancer Action Germany – das neue unabhängige Netzwerk gegen Brustkrebs – mahnt Handlungsbedarf. Beispiele:

Präventive Ansätze in der Lebenswelt von Frauen stecken nach wie vor in den Kinderschuhen, obwohl mehr Prävention möglich ist.

  • Mammographie-Screening, nach jahrelangem Engagement engagierter Frauengesundheitsorganisationen mit Beschluss des Deutschen Bundestages 2002 fraktionsübergreifend beschlossen, ist nach wie vor nicht überall umgesetzt und Europäische Standards werden weiter nicht konsequent eingehalten.
  • Probleme bei der Screening-Pathologie scheinen zurzeit das Screening-Programm zusätzlich zu gefährden.
  • Eine national verfügbare, ausreichende und evidenzbasierte Fraueninformation für das europäische Screening-Programm fehlt auch.
  • Eine Patientinnnenleitlinie Brustkrebs – für alle Behandlungsschritte und Erkrankungsstadien – fehlt ebenfalls.
  • Eine Fraueninformation zur Sensibilisierung für die Einnahmerisiken von hormonell wirksamen Medikamenten, die nachweislich auch im Zusammenhang mit der Brustkrebsentstehung stehen, ist nicht ausreichend verfügbar.
  • Zwar gibt es heute eine Zertifizierung von Brustzentren, doch längst nicht alle Patientinnen werden in Zentren behandelt und auch hier gilt: Die besseren europäischen Standards für Brustzentren werden in Deutschland häufig nicht zugrunde gelegt.
  • Hochqualifizierte Breast Care Nurses, wie sie die Europäischen Anforderungen aus dem Jahr 2000 festgeschrieben haben, stehen bei uns in den meisten Zentren bei der Begleitung der Patientinnen während der hochkomplexen Therapie bei Brustkrebs nicht zur Verfügung.
  • Die Krebsregistrierung befindet sich im Aufbau, doch der Flickenteppich der Krebsregister in den einzelnen Bundesländern bildet ebenfalls bisher kein funktionierendes nationales Krebsregister. Damit fehlen wichtige nationale Daten zu Inzidenz, Überlebenszeiten und Mortalität, die für die Bewertung von Screening, Umweltbedingungen oder die lokal verfügbare Behandlungsqualität unverzichtbar sind.
  • Die an Frauen mit Brustkrebs durchgeführten klinischen Studien können bisher nicht in einem nationalen Studienregister nachverfolgt werden. Damit ist Forschung für Frauen mit Brustkrebs bei uns nicht sicher genug.
  • Die Medienberichterstattung zur Entwicklung neuer Medikamente weckt viele Hoffnungen, doch die harten Daten zu neuen Medikamenten sind für Patientinnen weiterhin weder wirklich transparent, noch verständlich nachvollziehbar.

Breast Cancer Action Germany engagiert sich für nationale und internationale Gesundheitsziele und wird weiterhin wichtige Informationen von und für Frauen verfügbar zu machen. Dafür arbeitet das Selbsthilfeprojekt mit den wichtigsten Frauengesundheits- und Selbsthilfeorganisationen zusammen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Breast Cancer Action Germany
www.bcaction.de &
bcag.twoday.net/

Zusatzinfo:
Mehr Daten zu Brustkrebs in Deutschland, Europa und weltweit finden Sie auf unserer Website www.bcaction.de unter Info – „Fakten und Daten“.
Mehr zum Thema Brustkrebsprävention finden Sie auf unserer Webseite unter Info – „Prävention“.
Mehr zur Nichteinhaltung der Europäischen Anforderungen im Mammographie-Screening finden Sie in dem Beitrag: „Welchen Nutzen hat das Screening, was erwarten Frauen von der Teilnahme?“ auf der Website der Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel unter:
www.patientenbeauftragte.de/upload/pdf/spelsberg-mammogra…
Mehr zu den Problemen in der Screening-Pathologie finden Sie in unserem Blog unter Themen A – Z „Pathologie“.
Mehr zur fehlenden Patientinnenleitlinie finden Sie in der Online-Petition „Behandlungsleitlinien und wissenschaftliche Studien“ vom Oktober 2006 an den Petitionsausschuss im Deutschen Bundestag.
Mehr zu den Anforderungen an Brustzentren finden Sie in unserer Kurzinformation „Was muss ein Brustzentum leisten?“ und der Übersetzung „Europäische Anforderungen an spezialisierte Brustzentren“ der EUSOMA, beides auf www.bcaction.de
Mehr Informationen zur Ausbildung von Breast Care Nurses finden Sie in unserem Blog unter Themen A – Z „Berufsbild Brustschwester“
Mehr Informationen zur Krebsregistierung finden sie in unserem Blog unter Themen A – Z Krebsregistierung“.
Mehr zum Thema Klinische Studien finden Sie auf unserer Webseite unter Ethik – “Klinische Studien“.
Mehr Informationen zu unserem Selbsthilfeprojekt finden Sie auf unserer Website www.bcaction.de.

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Brustkrebs, Selbsthilfe, Pharma – „Ein anderes Rezept“ ist da

Pressemeldung v. 17.04.2007 – 10:33
Breast Cancer Action Germany, die neue unabhängige Selbsthilfegruppe von und für Frauen mit Brustkrebs, hat Anne Rochon Fords kanadische Broschüre „Ein anderes Rezept“ (A different prescription) in deutschsprachiger Version vorgelegt. Anne Rochon Ford, Koordinatorin des kanadischen Netzwerks Women and Health Protection, thematisiert mit „Ein anderes Rezept“ die Praxis der Finanzierung von Selbsthilfeorganisationen mit Mitteln aus der Pharmaindustrie. Diese Form der Finanzierung ist global – und auch in Deutschland trotz der noch relativ neuen Möglichkeit über eine gesetzliche Selbsthilfeförderung gemäß § 20 SGB V – relativ weit verbreitet. Nur ein kleiner Teil der Organisationen stellt jedoch die Transparenz hinsichtlich der Einnahmen von PatientInnenorganisationen her, obwohl z.B. die Online-Umfrage von Breast Cancer Action Germany aktuell zeigt, dass sich rund 74% der TeilnehmerInnen eine Offenlegung der Finanzierung wünschen.
Auch die internationalen und auf EU-Ebene engagierten Organisationen, die dort die Interessen von Patienten und Verbrauchern wahrnehmen, nutzen zunehmend die Möglichkeiten der Finanzierung über die Konzerne.

„Ein anderes Rezept“ ist eine umfassende Information zu dem kontrovers diskutierten Themenkomplex um Interessenkonflikte und Engagement in Non-Profit-Organisationen. Breast Cancer Action Germany steht mit seinem neuen Projekt ausschließlich für die Patientinnenseite und stärkt die Position von Frauen im Verbraucherschutz. Die Gruppe lehnt die Einwerbung von Geldern im Interessenkonflikt konsequent ab und bietet damit eine notwendige unabhängige Alternative.
Unabhängigkeit ist unverzichtbar, weil PatientInnenorganisationen bereits heute die Medizin von morgen in nicht unerheblichem Umfang mitbestimmen, und insbesondere auf europäischer Ebene wird ihre Arbeit immer wichtiger. Die Auswirkungen werden für alle direkt spürbar, gerade auch in der Brustkrebsmedizin, die schon jetzt bei uns maßgeblich durch Europäische Leitlinien mitbestimmt wird. Finanzschwache Gruppen werden „auf europäischem bzw. internationalem Parkett“ nur schwerlich mithalten können, folglich keine Rolle mehr spielen?

Diese und andere spannende Fragen werden am 27. April im Berliner Rathaus Schöneberg auf der Fachtagung der Theodor-Springmann-Stiftung mit dem provozierenden Titel „Korrupt oder korrekt: Wie bleibt die Selbsthilfe unabhängig?“ unter Beteiligung von Breast Cancer Action Germany diskutiert.

Download: Ein anderes Rezept www.bcaction.de/pdf/alternativen1.pdf
Weitere Informationen zur Fachtagung:
www.tss-datenbank.de/fachtag_07.html

Breast Cancer Action Germany – Brustkrebs stoppen!!!
www.bcaction.de

Breast Cancer Action Germany macht Informationen für alle z.B. über eine Website und Blog verfügbar.

Breast Cancer Action Germany bindet Menschen ein, um etwas zu tun, außer sich zu sorgen.

Breast Cancer Action Germany nimmt Stellung für politische Veränderungen, die eine wirkliche Prävention durch das Verständnis und die Beseitigung der Ursachen von Brustkrebs bewirken.

Breast Cancer Action Germany arbeitet für eine wirkliche Heilung von Brustkrebs mit Therapien, die die Patientinnen nicht fast umbringen oder andere Erkrankungen verursachen, sowie für den Zugang zu qualitätsgesicherter medizinischer Versorgung für alle sicherstellen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Breast Cancer Action Germany ist ausgerichtet am Grundsatz der Vorsorge des öffentlichen Gesundheitswesens, an erster Stelle keinen Schaden anzurichten. Wir arbeiten mit anderen Organisationen zusammen, um die Nutzung von sicheren Alternativen für die Umwelt zu fördern, insbesondere in Hinsicht auf solche Geschäftspraktiken, von denen wir wissen oder annehmen müssen, dass sie schädlich sind.

Breast Cancer Action Germany ist eine neue Selbsthilfegruppe, nun auch bei uns …

Rubrik presse

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Umfrage zum „Pharmasponsoring“ ist online

Pressemitteilung vom 02.03.2007 | 12:04

Seit wann sich Selbsthilfeorganisationen finanziell durch die Pharmaindustrie unterstützen lassen, ist heute nur noch schwer zu recherchieren. Möglicherweise war es die AIDS-Bewegung, die sich unter großem Handlungsdruck in den 80er Jahren formierte und dabei auch auf die Einwerbung von Mitteln aus der Pharmaindustrie zurückgriff.

Viele Selbsthilfeorganisationen haben heute Richtlinien verabschiedet, die bei der Einwerbung solcher Mittel für die Legitimierung sorgen sollen. In den vergangenen Jahren hat jedoch eine Welle öffentlicher Kritik in Radiobeiträgen, Fernsehberichten und der Presse das Thema aufgegriffen, um auf Interessenkonflikte und Gefahren im Zusammenhang mit dieser Finanzierungsform hinzuweisen. Transparenzmängel und Arbeitsweise in der Selbsthilfe wurden damit auf den Prüfstand gestellt und eine offensive Diskussion um Integrität in Selbstorganisationen begann.

Selbsthilfe hat Imageschäden erlitten und bei genauer Betrachtung zeigen sich globale Muster, die bis in nationale Selbsthilfeorganisationen hinein spürbar werden. Das Problem ist nicht neu. Jedoch haben sich in anderen Ländern bereits seit längerem Alternativen entwickelt, die auch bei uns notwendig sind.
In einigen gesellschaftlichen Bereichen ist eine Sensibilisierung im Zusammenhang mit Interessenkonflikten längst angekommen und beim Engagement gegen Krebserkrankungen spielen ethische Ansätze immer mit. Nicht ohne Grund hat auch das Deutsche Krebsforschungszentrum aktuell seine Einwerbung von Mitteln aus der Tabakindustrie gestoppt.

Mit Breast Cancer Action Germany hat sich im Bereich Brustkrebs eine neue Gruppe von Frauen zusammengeschlossen, die mit ihrem privat finanzierten Low-Budget-Projekt ebenfalls neue Wege sucht. Die Gruppe lehnt sich dabei an die Arbeit von Breast Cancer Action in San Francisco und Montreal an, die durch ihre effektive Arbeit für Frauen mit Brustkrebs bekannt und in Sachen Unabhängigkeit vorbildlich sind. Die BCAction-Gruppen lehnen Finanzierungen im Interessenkonflikt grundsätzlich ab, nicht zuletzt um damit die Objektivität der eigenen Arbeit nicht zu gefährden.

Weitere Informationen zu Breast Cancer Action Germany finden sich auf der Internetseite des Projekts. Sachliche Infos zum Pharmasponsoring werden bereitgestellt. Die Online-Broschüre „Ein anderes Rezept“ von Anne Rochon Ford, die das kanadische Frauengesundheitsnetzwerk koordiniert, steht in deutscher Übersetzung zum Download bereit.

Unter www.bcaction.de ist eine Online-Umfrage zum Pharmasponsoring eingerichtet worden, für die sich die Gruppe eine breite Beteiligung wünscht.
www.bcaction.de

Breast Cancer Action Germany

Unser Thema
Schwerpunkt unserer Arbeit und Fokus unserer Inhalte ist immer das Thema Brustkrebs als häufigster Krebserkrankung von Frauen. Mit unserem Selbsthilfeprojekt „Breast Cancer Action Germany“ schauen wir dabei mit einem komplexeren Ansatz als gewohnt und gerade auch auf gesellschaftliche und strukturelle Bedingungen von Frauen in Gesundheitswirtschaft und Gesellschaft.

Unsere Zielsetzungen

Wir werden

  • unabhängige Wege zur Information erschließen,
  • kritischeren Denkansätzen nachgehen,
  • Neuerungen, Veränderungen und bestehende Strukturen im Bereich der Brustkrebsmedizin sowie dem dazugehörigen gesellschaftlichen Umfeld und in der Patientinnenvertretung begleiten,
  • Erfolgsmeldungen auf ihre Wertigkeit für uns unter die Lupe nehmen,
  • den Grad der Patientinnenorientierung in all diesen Bereichen beschreiben,
  • die alleinige Fokussierung auf die Primärbehandlung bei Brustkrebs dabei durchbrechen und
  • Ursachen und Umweltbedingungen vor dem Hintergrund der steigenden Fallzahlen ebenso betrachten, wie auch die Auswirkungen der Brustmedizin auf die Umwelt,
  • die Entwicklung präventiver Ansätze fördern,
  • Informationen aus der Perspektive von Frauen unter besonderer Berücksichtigung des anglo-amerikanischen Sprachraums (Kanada, Großbritannien, USA, nur in englischer Sprache verfügbare EU-Publikationen) sowie kritischer Ansätze sortieren und den Zugang verbessern,
  • Probleme mit Abhängigkeiten und Interessenkollisionen nicht unberücksichtigt lassen und thematisieren und
  • ethisch wichtige Schwerpunkte herausstellen.

Unsere Werkzeuge

Wir nutzen dafür

  • unsere Eigenleistung als Eigenkapital,
  • frei zugängliche Informationszugänge qualitätsorientierter unabhängiger Informationsanbieter,
  • Vernetzung & Arbeit im Netzwerk, auch über nationale Grenzen hinweg,
  • Möglichkeiten des Internet mit multimedialen Möglichkeiten des Web2.0 und
  • Creative Commons & Open Access, auch um die Verbindungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft damit zu verändern.

Unsere Grenzen und Abgrenzung zu kommerziellen Angeboten
Insbesondere hin zu kommerziellen und gewinnorientierten Angeboten versuchen wir, eine Grenze zu setzen, weil wir es als Frauen, Patientinnen und Verbraucherinnen sinnvoller finden, diese unabhängige Position einzunehmen. Wir möchten damit gleichzeitig das Bewusstsein gegenüber aggressiven Strukturen des Marketings im Zusammenhang mit Brust, Brustkrebs und Frauengesundheit verbessern, denn wir wissen aus eigener Erfahrung, dass Marketingstrategien von Frauen als solche oftmals gar nicht wahrgenommen und zugeordnet werden können, insbesondere wenn es auf den ersten Blick z.B. um scheinbar „rein wissenschaftliche Informationen“ oder „die selbstlose Unterstützung von Patientinnen“ geht.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Breast Cancer Action Germany ist ein kreatives, privat finanziertes Low-Budget-Selbsthilfeprojekt, das grundsätzlich jegliche Finanzierung bei Interessenkonflikten ablehnt und insbesondere keine Pharmagelder annimmt. Lesen Sie dazu unsere Leitlinie, entsprechend der Richtlinie zur Einwerbung von Drittmitteln von Breast Cancer Action (SF).

Rubrik presse

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Hinweise für JournalistInnen – Die häufigsten Anfragen

Journalistinnen und Journalisten kontaktieren uns mit zunehmender Häufigkeit.

Wenn Sie auf der Suche nach Patientinnen für ihr Medium sind, bitten wir Sie, von dieser Anfrage abzusehen. In der Vergangenheit haben uns wöchentlich oftmals mehrere solcher Anfragen für Fernsehen oder Printmedien erreicht. Aus Gründen des Schutzes der betroffenen Frauen haben wir uns entschieden, derartige Anfragen grundsätzlich abschlägig zu beantworten.

Wenn Sie eine fachliche Frage oder Fragen zu diesem Projekt haben, senden Sie uns bitte eine Email an: info@bcaction.de.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Rubrik impressum, kontakt, presse

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Unsere “Drittmittelrichtlinie” oder Warum wir verschiedene Finanzierungsformen ablehnen

Rubrik finanzen

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Suche | Erweiterte Suche

Erweiterte Suche

Die erweiterte Suche schließt eine Reihe von deutschsprachigen und englischsprachigen themenbezogenen Webseiten, wie beispielsweise www.bcaction.org (Breast Cancer Action, San Francisco) und www.bcam.qc.ca (Breast Cancer Action, Montreal), aber auch nationale und internationale Behörden, Krebsforschungseinrichtungen etc. mit ein.

 


 

Suche

Diese Suche ist in jede einzelne Seite oben rechts integriert. Sie durchsucht die gesamte Webseite www.bcaction.de. Auch die Seiten unseres alten Infoblogs werden noch mit indexiert.

 


 

Leitsatz

“Unsere Aufgabe, Wissen zu verbreiten, ist nur halb erfüllt, wenn die Information für die Gesellschaft nicht breit gestreut und leicht zugänglich ist.”  Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen

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