>> Text als pdf (Version 1 – 2006)
Unser Thema
Schwerpunkt unserer Arbeit und Fokus unserer Inhalte auf diesen Internetseiten ist immer das Thema Brustkrebs. Mit unserem Selbsthilfeprojekt „Breast Cancer Action Germany“ schauen wir dabei mit einem komplexeren Ansatz als gewohnt und gerade auch auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und strukturelle Bedingungen von Frauen in Gesundheitswirtschaft und Gesellschaft.
Unsere Zielsetzungen
Wir möchten
- unabhängige Wege zur Information erschließen,
- kritischeren Denkansätzen nachgehen,
- Neuerungen, Veränderungen und bestehende Strukturen im Bereich der Brustkrebsmedizin sowie dem dazugehörigen gesellschaftlichen Umfeld und in der Patientinnenvertretung begleiten,
- Erfolgsmeldungen auf ihre Wertigkeit für uns unter die Lupe nehmen,
- den Grad der Patientinnenorientierung in all diesen Bereichen beschreiben,
- die alleinige Fokussierung auf die Primärbehandlung bei Brustkrebs dabei überschreiten und
- Ursachen und Umweltbedingungen vor dem Hintergrund der steigenden Fallzahlen ebenso betrachten, wie auch die Auswirkungen der Brustmedizin auf die Umwelt,
- die Entwicklung präventiver Ansätze fördern,
- Informationen aus der Perspektive von Frauen unter besonderer Berücksichtigung des anglo-amerikanischen Sprachraums (Kanada, Großbritannien, USA, nur in englischer Sprache verfügbare EU-Publikationen) sowie kritischer Ansätze sortieren und den Zugang verbessern,
- Probleme mit Abhängigkeiten und Interessenkollisionen nicht unberücksichtigt lassen und thematisieren und
- ethisch wichtige Schwerpunkte herausstellen.
Unsere Werkzeuge
Wir nutzen dafür
- unsere Eigenleistung,
- frei zugängliche Informationen qualitätsorientierter, unabhängiger Anbieter,
- Vernetzung & Arbeit im Netzwerk, auch über nationale Grenzen hinweg,
- Möglichkeiten des Internets mit multimedialen Möglichkeiten des Web2.0 und
- Creative Commons & Open Access, auch um die Verbindungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft damit – in unserem spezifischen Feld – zu verändern.
Unsere Grenzen und Abgrenzung zu kommerziellen Angeboten
Insbesondere hin zu kommerziellen und gewinnorientierten Angeboten, aber auch zu pharmafinanzierten “Patientinneninitiativen” versuchen wir, eine Grenze zu setzen, weil wir es als Frauen, Patientinnen und Verbraucherinnen sinnvoller finden, diese unabhängige Position einzunehmen. Wir möchten damit gleichzeitig das Bewusstsein gegenüber aggressiven Strukturen des Marketings im Zusammenhang mit Brust, Brustkrebs und Frauengesundheit verbessern, denn wir wissen aus eigener Erfahrung, dass Marketingstrategien von Frauen insbesondere auch im Bereich der Selbsthilfe als solche oftmals gar nicht wahrgenommen und zugeordnet werden können, insbesondere wenn es auf den ersten Blick z.B. um scheinbar „rein wissenschaftliche Informationen“ oder „die selbstlose Unterstützung von Patientinnen“ geht.




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