Hinweis: Bisher bezieht sich dieser Artikel allein auf die amerikanische Komenorganisation, der Artikel ist – wikiüblich – im Aufbau!
Hintergrund
Susan G. Komen war eine amerikanische Brustkrebspatientin. Susan Goodman, später Susan Goodman Komen. Sie wurde 1943 in Peoria, Illinois geboren und erhielt im Alter von 33 Jahren (1976?) die Diagnose Brustkrebs.[i] Sie starb drei Jahre (1980) später an den Folgen von Brustkrebs.[ii]
Ihre jüngere Schwester, Nancy Goodman Brinker, die auf dem Standpunkt steht, dass das Überleben ihrer Schwester mit mehr Wissen über die Krankheit hätte besser sein können, versprach ihrer Schwester, sich für Änderungen einzusetzen. Brinker gründete die Susan G. Komen Breast Cancer Foundation zum Andenken an ihre Schwester 1982.[iii]
“Susan G. Komen for the Cure®”, die zuvor den Namen “The Susan G. Komen Breast Cancer Foundation®” trug und häufig einfach “Komen” genannt wird, ist in den USA die bekannteste, größte und reichste der Brustkrebsorganisationen.[iv]
Eigendarstellung der Organisation in den USA
Auf der Webseite von “Susan G. Komen for the Cure” stellt die Organisation sich selbst dar. Danach kämpfte Susan G. Komen mit ihrem Herzen, Körper und Seele gegen Brustkrebs. Während ihrer Diagnose, Behandlung und endlosen Tagen im Krankenhaus habe sie ihre Zeit damit verbracht, sich zu überlegen, wie man das Leben besser machen kann, um für andere Frauen mit Brustkrebs zu kämpfen, anstatt sich Gedanken um die eigene Situation zu machen. Ihr Interesse am Schicksal anderer habe selbst dann noch angehalten, als Susan sich dem Ende ihres Kampfes näherte. Gerührt von Susans Mitgefühl für andere und dem Wunsch nach Veränderungen, habe ihre Schwester Nancy G. Brinker ihr versprochen, dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun werde, um Brustkrebs für immer zu besiegen.[v]
Weiter schreibt die Organisation, dass dieses Versprechen jetzt Susan G. Komen for the Cure®, (eingetragenes Markenzeichen im Markenrecht des anglo-amerikanischen Rechtskreises) als „weltweit führender Anbieter der Brustkrebsbewegung“ einhalte.[vi] Soweit die Eigendarstellung von Komen, die nach eigenen Angaben mehr als US $ 1.900.000.000 investierte.[vii] Die Organisation sieht sich in ihrer eigenen Darstellung als „weltweit größtes Basis-Netzwerk von Frauen mit Brustkrebs und Aktivisten, die zusammen arbeiten, um Leben zu retten, Menschen zu “empowern” (etwa: ermächtigen), Qualität zu sichern, einschließlich der Versorgung für alle und der Wissenschaft Energie zu geben, um die Heilung zu finden.“[viii] Dank Veranstaltungen wie dem Susan G. Komen Race for the Cure® und Susan G. Komen 3-Day for the Cure® sowie großzügigen Spenden von Partnern, Sponsoren und Mitstreitern der Organisation habe Komen sich als die größte Quelle von Non-Profit-Fonds dem Kampf gegen Brustkrebs gewidmet.[ix]
In der Broschüre zu Brustkrebs und Umwelt, die Komen beim amerikanischen Institute of Medicine (IOM) in Auftrag gegeben hat, gibt die Organisation an, dass sie bis zum Dezember 2011 $ 685 Millionen Dollar in die Brustkrebsforschung und mehr als $ 1,3 Milliarden Dollar in Programme zur Suche der Heilung und der Beendigung von des Leidens an Brustkrebs investiert habe.[x] Kritikerinnen wie Barbara Brenner, Geschäftsführerin von Breast Cancer Action bis 2010, bemängeln jedoch Transparenz der Herkunft der Mittel, sinnvolle Verwendung und Erfolglosigkeit der Arbeit der Organisation. [xi]
Mehr zu Komen
Komenwatch – Archiv, Stimme, Wegweiserin (resourcen 2011)
Komen oder Patente „für die Heilung“ (infoblog! 2011)
Komen – Wie Brustkrebs vermarktet wird: Mary Ann Swisslers The Marketing of Breast Cancer (infoblog! 2002)
Versprich, dass du die Inhaltsstoffe liest – Das Pinkwashing-Prinzip (news -2011)
Die „Kultur“ der Geldsammelei gegen Brustkrebs (ressourcen – 2006)
Willkommen in Krebsland – Barbara Ehrenreichs Welcome in Cancer Land (pdf, 2001)
Bücher
Pink Ribbon Blues – Das Gayle Sulik Buch (infoblog 2011)
Pink Ribbon, Inc. von Samantha King (ressourcen 2006)
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[i] Palm Beacher Nancy G. Brinker to Receive Presidential Medal of Freedom. Palm Beach Daily News. July 30, 2009, Abruf 2011-10-23
[ii] Susan G. Komen for the Cure: New name, renewed mission to fight breast cancer, Abruf 2011-10-23
[iii] Quelle s. Fußnote ii
[iv] Sulik, G.A.: Pink Ribbon Blues: How Breast Cancer Culture Undermines Women’s Health. Oxford University Press. 2010. S. 146 – 150. ISBN 0-19-974045-3
[v] Susan G. Komen for the Cure, About us, http://ww5.komen.org/AboutUs/AboutUs.html, Abruf 2011-10-23
[vi] s. Fußnote v
[vii] s. Fußnote v
[viii] s. Fußnote v
[ix] s. Fußnote v
[x] Breast Cancer and the Environment: A Life Course Approach, 07.12.2011, Booklet Questions and Answers http://www.iom.edu/Reports/2011/Breast-Cancer-and-the-Environment-A-Life-Course-Approach.aspx
[xi] Barbara Brenner in ihrem Blog Healty Barbs, http://barbarabrenner.net/

