Mammographie

Europa Donna

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“Eine Frauenorganisation neuen Typs”

„Jede Frau hat eine Stimme. Die Stimme jeder einzelnen erzählt eine hochpersönliche Geschichte, die, wenn sie mit den Stimmen tausender anderer Frauen zusammen trifft, zu einer aufsteigenden Welle von gleichartigen Hoffnungen und Träumen, Ängsten und Sorgen wird.“[1] So beginnt Vivian Infantino ihre Hoffnung weckende Beschreibung von Europa Donna – The European Breast Cancer Coalition, einer Frauenorganisation „neuen Typs“, die in der ersten Hälfte der 1990er Jahre als europäische Organisation etabliert wurde. Bei der Organisation, „die zu einer Autorität aufstieg, um Einfluss auf das Europäische Parlament zu nehmen und den Ko-Vorsitz bei internationalen medizinischen Kongressen führte“[2] traten im Laufe der Jahre jedoch weniger die Träume von Frauen als vielmehr Verbindungen zu industriellen Partnern ins Blickfeld. Das Bild der Patientin als gleichberechtigter Partnerin medizinischer Organisationen leuchtet zwar am Horizont, doch bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass Patientinnen mit Brustkrebs hier Gefahr laufen, Dienstleisterinnen zu werden und in ihrem Wunsch nach Veränderung der Verhältnisse ausgenutzt und instrumentalisiert werden können.

Veränderung von Versorgungsstandards

Europa Donna hatim Namen von Frauen Veränderungen im Umgang mit Information und dem Stand der medizinischen Versorgung im Europäischen Parlament sowie in den nationalen Länderparlamenten einfordert. Evidenzbasiertes Wissen war bei entscheidenden medizinischen Forderungen – wie etwa  nach der Etablierung von Mammographie-Screenings – nicht immer maßgeblich. Die Forderungen nach diagnostischen Maßnahmen und der bestmöglichen Therapie bleiben solange problematisch, wie nicht wissenschaftlich geklärt ist, wie diese beste Diagnostik und Therapie aussehen müsste. Brustkrebs ist diesbezüglich ausgesprochen kompliziert. Europa Donna baut bis heute in vielen europäischen Ländern auf Freiwilligenengagement von Frauen auf. Multinationale Pharmakonzerne sind dabei zur Hauptfinanzierungsquelle der europäischen Organisation und auch vieler nationaler Europa Donna-Vereine geworden.
Patientinnen, die für die Organisation über kürzere Phasen hinweg ihre Arbeitskraft und Glaubwürdigkeit bereitgestellt haben, sehen bzw. sahen die für sie auf den ersten Blick vorwiegend positiven Aspekte vieler Arbeitsinhalte, die es unzweifelhaft auch gibt. Die komplexen Auswirkungen von bevölkerungsbezogenen medizinischen Maßnahmen, wie Europa Donna sie einfordert, bleiben den meisten Frauen und selbst nicht speziell darin geschulten WissenschaftlerInnen jedoch oftmals verborgen. Medizinische ExpertInnen, die mit der Organisation seit vielen Jahren arbeiten, beleuchten kritische Aspekte praktisch nicht. Patientinnen sind krankheitsbedingt häufig nur kurzfristig mit der Organisation verbunden. Sie folgen aktuellen Hinweisen von Ärzten, Krebsgesellschaften und dem Management der europäischen Europa Donna-Organisation. Viele von ihnen sind im Laufe der Zeit ihres Engagements auch an den Folgen von Brustkrebs gestorben.

Etablierung des Mammographie-Screenings “quer durch Europa”

Derweil wurde und wird in den europäischen Ländern Mammographie-Screening bevölkerungsbezogen eingefordert und etabliert, so auch in Deutschland.[2a]  Während kritische Expertinnen[2b] vor einer Überbewertung des Screenings oder einer neuen Medikalisierung von Frauen über Mammographie-Screening gewarnt haben,[3] hat Europa Donna als Frauenorganisation in Deutschland, wie auch in anderen europäischen Ländern, eine Rolle bei der Einführung des bis heute umstrittenen Mammographie-Screenings gespielt. Auf nationaler Ebene kommen häufig weitere Organisationen hinzu, die nach gleichem Muster arbeiten (gesponserte Patientinnenintiativen und Non-Profit-Organisationen). Explizit richtete sich der Blick der Europa Donna-Organisation bereits 1996 nach Osteuropa.[4] In der „postkommunistischen Phase“ ist der Zugang zu qualitativ adäquater Gesundheitsversorgung in den Ländern Osteuropas generell schwierig. Am Beispiel Polens ist beschrieben, wie mit „neuen Techniken der Interessenvertretung“ Vorbereitungen für die Etablierung eines nationalen Screening-Programms getroffen und Druck auf Behörden und Politik für die Bereitstellung von Mitteln genommen wurde. In Walter, C.: Patient im Visier. Hamburg, Hoffmann und Campe 2010 hält Karin Jöns, von 1994 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments, dazu fest, sie stehe heute auf dem Standpunkt, dass Europa Donna vor allem den Zweck habe, neue Absatzmärkte besonders in osteuropäischen Ländern zu öffnen.

Entstehung und Gründung

Um Frauen in Europa am Kampf gegen Brustkrebs zu involvieren, wurde Europa Donna im Februar 1993 auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Brustkunde (European Society of Mastology, heute European Society of Breast Cancer Specialists, www.eusoma.org) als europäische Organisation gegründet. Vertreterinnen von Krebsgesellschaften und Selbsthilfegruppen aus Frankreich, Österreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Luxemburg, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, der Schweiz und Großbritannien waren an der Gründung beteiligt.[5] Europa Donna wurde als erste europaweite Brustkrebs-Patienteninteressen-Bewegung („first Europeanwide breast cancer advocacy movement“) beschrieben, die sich für „Brustkrebsbewusstsein“, Werbung für Früherkennung und optimale Behandlungen überall in Europa einsetzt und dazu die nationalen Regierungen und das EU-Parlament einbindet. Es handele sich um eine Freiwilligenorganisation, und Vorstandsmitglieder stellten ihre Zeit und Kompetenz unbezahlt zur Verfügung, während die Frauen Vollzeit in anderen Berufen tätig seien.[7]

Initiator

Umberto Veronesi, ein italienischer Chirurg und Onkologe, zu diesem Zeitpunkt Leiter der European School of Oncology, gab 1992 Anstöße für die Gründung (The idea of Europa Donna was conceived in 1992 by Umberto Veronesi, M.D. …).[8] Der Name „Europa Donna“ (ital., übersetzt ins Dt. etwa: Frauen Europas, “Women of Europe”[8a]) wurde in Anerkennung der Vision von Umberto Veronesi gewählt und sollte die italienischen Wurzeln würdigen. Seine Anliegen waren mehr Forschung, nationale Screening-Programme, Vereinheitlichung der Behandlungsstandards bei Brustkrebs und Verbesserung und Weiterentwicklung der Ausbildung von Professionellen im Gesundheitswesen.[9]

Präsidentinnen

Gloria Freilich, die zur ersten Präsidentin für den europäischen Verband Europa Donna gewählt wurde, war 1994 bereits Koordinatorin von Cancerkin,[10] der ersten an einem Krankenhaus, dem Royal Free Hospital, angesiedelten Charity in London. Freilich kam als Patientin nach Fehldiagnose aufgrund eines Laborfehlers und Fehlbehandlung (sie hatte tatsächlich keinen Krebs) zunächst zu ihrem Engagement und wurde – nach Ausbildung zur Pianistin und Opernsängerin sowie Familienphase – Hauptgeschäftsführerin (chief excutive) bei Cancerkin.[10a] Vize-Präsidentin der europäischen Europa-Donna-Organisation bei der Gründung war Prof. Dr. Sabine von Kleist von der Deutschen Krebshilfe. Auf dem Flughafen war Freilich nach einer internationalen „Reach to Recovery“-Konferenz[10b] mit Prof. Umberto Veronesi ins Gespräch gekommen. Dieser erzählte ihr seine Vision von einer Hilfsorganisation für Frauen in Europa, in der Frauen aktiv werden im Kampf gegen Brustkrebs.[11] Freilich bot ihre Unterstützung an und leitete die europäische Europa Donna-Organisation schließlich von 1994 bis 1999. Im Jahr 2000 forderte Freilich bei einem Treffen, an dem 90 Europa-Abgeordnete und der damalige EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz David Byrne teilnahmen, ein europäisches Krebsregister, schnellen Zugang zu Brustkrebstherapien nach Screening und multidisziplinäre Brustkrebszentren.

Mary Buchanan, die Gloria Freilich ablöste, war eine frühere Hausärztin, die ebenfalls bereits eine Krebsorganisation in Großbritannien, die UK Women’s Nationwide Cancer Controll Campaign, geleitet hatte. Sie setzte sich intensiv für klinische Studien ein und erklärte, sie wolle Frauen damit die Angst vor der Teilnahme an klinischen Studien nehmen. Anlässlich der 5. paneuropäischen Konferenz von Europa Donna erschien eine Veröffentlichung der europäischen Europa Donna-Organisation zu klinischen Studien, die vermittelte, dass diese der beste Weg zur Behandlung der Zukunft sind. Sie wurde allen Mitgliedsländern für eine Übersetzung zur Verfügung gestellt.[12] Aktuell (2012) ist die Schwedische Rechtsanwältin Elizabeth Bergsten Nordstrom, die wiederum in Schweden bereits eine Krebsorganisation leitet, Präsidentin der europäischen Europa Donna-Organisation.

Geschäftsführung

Seit 1998 ist Susan Knox bei der europäischen Europa Donna-Organisation (Executive Director seit Juni 1999). Zu ihren Aufgaben gehören die Ausrichtung der paneuropäischen Konferenzen der Organisation und Weiterbildungsmaßnahmen („Advocacy Training“) ebenso wie die Treffen mit Europa-Abgeordneten und alle laufenden Lobbytätigkeiten der Organisation. Sie hat Europa Donna bei European Breast Cancer Network (EBCN), im Projekt TRANSBIG der Forschungsgruppe Breast International Group, die z.B. an Genexpressionsprofilen forscht, und bei European Cancer Network (Zertifizierung/Qualitätssicherung der Mammographie über EUREF) vertreten. Außerdem hat sie bei der Leitlinienentwicklung für spezialisierte Brustzentren und bei Akkreditierungsprozessen für Screening-Einheiten mitgearbeitet. Auf den europäischen Konferenzen zu Brustkrebs (z.B. diverse European Breast Cancer Conferences (EBCC), Patient View, Gastein Health Forum etc. hat sie für Patientinnen in Europa gesprochen. Sie publiziert(e) auch die Webseite der Organisation und diverse Schriften und Artikel von und über Europa Donna.[13]

Auf dem Weg ins Europäische Parlament

Zunächst war die Sammlung von einer Million Unterschriften geplant. Mit dieser Unterschriftensammlung wollte die Organisation das Europäische Parlament ansteuern, um [politische] Unterstützung für Brustkrebs-Screening, Ausbildung und Therapie durchzusetzen. Die selbst an Krebs erkrankte norwegische Politikerin Inger Lise Gjørv, geborene Strand (26. Mai 1938 in Oslo – 28. März 2009 in Trondheim)[14] sagte damals zu, für Screening bei Frauen ab 50 Jahren in Norwegen zu werben, in der Hoffnung auf weitere Unterstützung von der Politik.

Stand der Brustkrebsversorgung in Europa

Lt. einer Befragung sollen zum damaligen Zeitpunkt 58% der Frauen in der Europäischen Union zwar gewusst haben, dass sie ab dem Alter von 50 eine Mammographie haben sollten, doch nur 13% ließen diese auch durchführen. 250.000 Frauen erkrankten damals, 52.000 starben an den Folgen.[15] Europa Donna wollte Frauen, Hausärzte, Spezialisten und Gesundheitsbehörden in den „Kampf gegen Brustkrebs“ einbeziehen. Besonders Frauen sollten selbst bewogen werden, andere Frauen auf das Problem Brustkrebs aufmerksam zu machen („commit themselves to making other women aware of the problem of breast cancer“). Frauen sollten sich selbst über ihre Brüste qualifizieren[15a] und die Nachfrage nach medizinischen „Checkups“ sollte gesteigert werden, ebenso wie die Durchführung einer Mammographie alle zwei Jahre und die Unterstützung der Entwicklung von Studien zur Vermeidung von Brustkrebs.[15a, 16] Europa Donna rief damals auch die Hausärzte auf, Frauen die Ernsthaftigkeit von Brustkrebs zu erklären und sie auf Brustkrebs hin zu untersuchen.[17] Darüber hinaus hat Europa Donna Ärzte aufgefordert, Frauen bei Anzeichen von Brustkrebs eine Mammographie zu verordnen und sie ab dem Alter von 50 Jahren alle zwei Jahre zur Mammographie zu schicken. Außerdem wurde empfohlen, dass Ärzte sich in Bezug auf Brustkrebs auf dem Stand des medizinischen Wissens halten sollten. Gefordert wurde auch die schonende, Brust erhaltende Therapie, wann immer sich diese „sicher“ machen ließ. Die chirurgische Wiederherstellung der Brust nach Brustamputation sowie alle möglichen Therapie- und Rehabilitationsangebote und die Einschleusung von Patientinnen in randomisierte kontrollierte klinische Studien sollten ebenfalls angeboten werden.[18] Die Gesundheitsbehörden wurden aufgefordert, qualitätsgesicherte Screening-Programme und dafür geeignete medizinische Einrichtungen zu etablieren.[19]

Erste Treffen von Aktivistinnen

1994 gehörten der europäischen Europa Donna-Organisation bereits über 20 Länder an, in denen die jeweiligen Methoden der Behandlung von Krebs variierten. Allerdings sind nicht in allen Ländern eigene Organisationen gegründet worden, da sie nationale Organisationen in einzelnen Ländern zum Teil dupliziert hätten. Das erste Treffen von Europa Donna-Aktivistinnen fand am 24./25. Juni 1994 bei einer Fortbildungsveranstaltung der European School of Oncology in Mailand statt. Auf diesem Treffen wurde die Bedeutung klarer Informationen zu Brustkrebs ebenso wie die Absicht, mehr Druck im Europäischen Parlament aufzubauen, hervorgehoben, mit der Zielsetzung, dass die einzelnen Länder geeignete Richtlinien verabschieden und mehr Mittel für Grundlagenforschung überall in Europa bereitgestellt werden.[20]

1995 wurden auf Workshops von einer internationalen Arbeitsgruppe 10 Ziele formuliert, die die Organisation bis heute nutzt.[21] Die Gründungspräsidentin Gloria Freilich erklärte dazu, dass man eigentlich wegen der Unterschiedlichkeiten in den europäischen Ländern nicht vorgehabt habe, Ziele zu entwickeln, jedes Land in Europa sei eigenständig und werde seine relevanten Ziele selbst feststecken.[22] Von Europa Donna Deutschland werden diese Ziele später übernommen.

Die „Vorreiterinnen“ aus den USA

Das Europa Donna zugrunde liegende Modell war die amerikanische „Brustkrebskoalition“ National Breast Cancer Coalition (NBCC), unter deren Dach sich Anfang der 1990er Jahre ein großer Teil der amerikanischen Brustkrebsorganisationen zusammengeschlossen hatten. Außerdem wurden Programmziele entwickelt, die von genauer Krebsinformation über den Zugang zu Krebsfrüherkennungsuntersuchungen zu einwandfrei durchgeführten klinischen Studien reichten.[23] Die Frauen seien sich bei diesem Treffen nicht in allen Punkten über die Ziele einig gewesen. Einigkeit herrschte aber bezüglich der Existenz von Barrieren beim Zugang zu medizinischen Leistungen und der Notwendigkeit, dass Strategien entwickelt werden müssten, diese Barrieren zu beseitigen, wie die amerikanische Brustkrebsaktivistin Amy Langer von der National Alliance of Breast Cancer Organizations (NABCO) bei diesem Treffen in Europa als einzige Teilnehmerin aus den USA festgestellt habe. Sie ließ ihre Arbeit von Langer von Pharmakonzernen wie Astra Zeneca oder Barr Laboratories sponsern[24], und sie gab diese Interessenkonflikte bei ihren Eingaben an die Zulassungsbehörden auch an. Ihre Organisation wird wegen den extensiven Sponsorings später geschlossen werden.[25] Langer soll damals auch übermittelt haben, dass der amerikanische Weg für Frauen in Europa nicht notwendigerweise der passende sei, und warnte vor möglichen Problemen, für die man vielleicht keine Lösung anbieten könne, etwa die Schaffung von Bewusstsein, während Ärzte jedoch nicht über die notwendige Ausbildung in klinischer Forschung verfügten oder nicht wüssten, wie sie die Patientinnen auf die Studien verweisen sollten. Allerdings sei der Weg des „taktischen Informationsaustausches unter Patientinnen“ eine auf Europa übertragbare Methode, mit der Frauen in Europa ihren Weg finden könnten. Marianne Fratangelo (Europa Donna Italien) verwies darauf, dass Interessenvertretung noch nicht in jedem Land verstanden werde wie in den USA, weil Frauen es nicht gewohnt seien, selbst Forderungen aufzustellen.

Kooperationsprojekte

Die Kampagne „Europe Against Cancer“, ein „Programm zur Kontrolle von Krebs in der Europäischen Union“ sagte 1996 Europa Donna Unterstützung zu.[26] Diese Kampagne stand wegen ihrer militärischen Anmutungen, die ihre Parallele über Jahrzehnte hinweg insbesondere in den USA in einem regelrechten „Krieg gegen den Krebs“ fand, in der Kritik.[27] Mit dem von der Kampagne herausgegeben “Kodex gegen den Krebs” wurde die Verantwortung für eine Krebserkrankung dem Individuum zugeschrieben. „Den größten Einfluss aber hat das Individuum. Jeder einzelne ist für seinen Lebensstil verantwortlich.“ Der Kodex beschwöre so die Verantwortung und die „Schuld des mündigen Bürgers“ in Bezug auf sein gesundheitliches Schicksal. Kritisiert wurde auch der Zwiespalt, in den Menschen mit kategorisch klingenden Imperativen (z.B. „Rauchen Sie nicht“, „Wenn Sie Alkohol trinken, reduzieren Sie die Trinkmenge“) auf der einen Seite und Tabak- und Alkoholwerbung auf der anderen Seite gebracht würden. Auch sei diese Kampagne nicht dazu angetan, die Kompetenz von BürgerInnen in Bezug auf ihre Gesundheit zu stärken, sachkundig zu informieren oder begründete Verhaltensentscheidungen zu geben.[28]

Gründung der Europäischen Parlamentsgruppe zu Brustkrebs (European Parliamentary Group on Breast Cancer, EPGBC)

Die Europäische Parlamentsgruppe wurde im September 2001 gegründet und von der Europa-Politikerin Karin Jöns aus Deutschland geleitet. Das erste Treffen der Parlamentsgruppe mit Europa Donna (EU) fand im September 2002 im Europäischen Parlament in Brüssel statt.[29] Archivierte Webseite s. archive.org. Die Parlamentsgruppe stellte im April 2008 die Zusammenarbeit mit Europa Donna ein.

Europäische Brustkrebskonferenzen (European Breast Cancer Conferences, EBCC)

Europa Donna gehört zu den Mitveranstaltern der Europäischen Brustkrebs-Konferenzen und arbeitet mit in dem Verein VZW BCWG (Vereniging zonder winstoogmerk, Breast Cancer Working Group), der die Europäischen Brustkrebskonferenzen ausrichtet und finanziert.

Finanzierungsfrage

Worum es anfänglich augenscheinlich nicht ging, war das Sammeln von Geld. „We’re not here to make money“ wird Marianne Fratangelo aus Italien zitiert, Europa Donna sammele keine Gelder ein. Die Teilnehmerinnen bei Europa Donna seien Vertreterinnen von Krebsorganisationen, Krebszentren und Krankenhäusern.[30] 1996 ist  Sibylle Fleitmann, die damals den Bereich internationale Angelegenheiten bei der belgischen Krebsgesellschaft leitete,  Schatzmeisterin von Europa Donna, die den amerikanischen Weg nicht kopieren, dafür aber Lehren daraus ziehen wolle. Zu diesem Zeitpunkt erhält Europa Donna keine öffentlichen Mittel und wird auf EU-Ebene bereits von der Pharmaindustrie gesponsert. Allerdings stellten auch die nationalen Krebsvereinigungen Teile aus ihren Budgets zur Verfügung.[31]

Im Jahr 2008 veröffentlichte die europäische Europa Donna Organisation die eigene Finanzierung, die zu empörten Reaktionen führte, da sich herausstellte, dass über 86% der Mittel der Organisation im Haushalt des Jahres 2007 von multinationalen Pharmakonzernen bereitgestellt worden waren. Dies führte zu einer Glaubwürdigkeitskrise, in deren Folge die Europäische Parlamentsgruppe EPGBC die Zusammenarbeit mit Europa Donna einstellte.[32]

Unternehmensberatung

Mit einer Pressemeldung v. 28.10.2007 verkündete Europa Donna die Umsetzung eines strategischen Plans ab dem Jahr 2008, den die Unternehmensberatungsfirma Boston Consulting ausgearbeitet hatte. Boston Consulting ist zugleich Beratungsfirma multinationaler Pharmakonzerne. In dem Plan werde die enge Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments angestrebt, hieß es in dieser Meldung. Dr. Ulrik Schulze, seinerzeit Partner und Direktor im Management der Boston Consulting Group, lobte die Organisation in der Pressemeldung. Der Plan habe Kernkompetenzen und Ziele der Organisation (Kommunikation von Positionen, Verbesserung von Transparenz und Ausweitung der Mittelbeschaffung) festgelegt.

Der Verein Europa Donna Deutschland

Der in Deutschland 1996 gegründete eingetragene Verein Europa Donna Deutschland e.V. (Gründungspräsidentin: Prof. Dr. Sabine von Kleist) wurde nicht von der Pharmaindustrie gesponsert. Nachfolgend übernahmen die Leitung des Vereins: Karin Jöns (2001 bis 09/2007), Gudrun Kemper (10/2007 bis 04/2008), Annedore Windler (05/2008 bis 10/2008).  Im Oktober 2008 wurde per Beschluss der Mitgliederversammlung die Auflösung des Vereins Europa Donna Deutschland beschlossen. Zu den Rücktritten im Vorstand von Europa Donna Deutschland im April 2008 s. a. Notbremse gezogen: Unser Rücktritt vom Europa Donna Vorstand in Deutschland und Board Europa Donna Germany has stepped back. Zur Auflösung des Vereins s.a. Pharmaspenden überschatten Erfolge im Weser Kurier v. 05.10.2008 und  Europa Donna im Zwielicht in der TAZ v. 09.10.2008. Die Europa-Abgeordnete Karin Jöns veröffentlichte dazu außerdem, dass das Beispiel Europa Donna Deutschland zeige, dass trotz der Ablehnung von Geldern aus der pharmazeutischen Industrie in Deutschland, die Aktivitäten der Dachorgansisation die deutsche Organisation in ihrer Glaubwürdigkeit ernsthaft beschädigt worden sei. Sie forderte eine neue politische Kultur bezüglich der unabhängigen Finanzierung von Vereinen. Die Europäische Parlamentsgruppe zu Brustkrebs empfahl anderen Patientengruppen „die Vermeidung des Minenfeldes von Sponsoring der pharmazeutischen Industrie“.[33] Rückschau s. a.:  Europäische Patientengruppen: Fragwürdiges Finanzgebaren, Dtsch Arztebl 2010; 107(46): A-2278 / B-1968 / C-1932


[1] Infantino V Europa Donna, The European Breast Cancer Coalition. Cancer Futures, 2002, Vol. 1

[2] Infantino a.a.O.

[2a] Europa Donna spielte bei der Etablierung des Mammographie-Screenings in Deutschland jedoch eine eher untergeordnete Rolle, einige Materialien zur Etablierung s.a. Die Mammographie im SPIEGEL: Beginn einer Rückschau. 01/2010

[2b] Ingrid Mühlhauser, Uni Hamburg, unzählige Artikel und Medienberichterstattungen

[3] s. Routine-Screening mittels Mammografie senkt die Sterblichkeit an Brustkrebs nicht: Ein systematischer Review bzw. Cochrane review on screening for breast cancer with mammography. Olsen O., Gøtsche PC. Lancet 2001; 358:1340-42 und Systematic review of screening for breast cancer with mammography. Olsen O., Gøtsche PC

[4] JNCI, Voll. 88., No. 22, Nov. 20, 1996, osteuropäische Mitgliedsländer damals: Kroatien, Estland, Litauen, Polen, Russland, Slowenien und Ungarn

[5] JNCI, Vol. 85, No. 5, March 3, 1993 entnommen

[7] JNCI, Vol. 88, No. 22, Nov. 20, 1996

[8] JNCI, Vol. 88, No. 22, Nov. 20, 1996

[8a] “Women of Europe” so übersetzt im Journal JNCI, Vol. 88, No. 22, Nov. 20, 1996, “European Women” bei Infantino a.a.O.

[9] Infantino a.a.O. “… pays tribute to Veronesi’s inspiration …”

[10] JNCI, Voll. 88., No. 22, Nov. 20, 1996

[10a] From unwanted interference to indispensable partner: the patient advocate who helped open minds of Europe’s cancer doctors. Simon Crompton, Cancer World, March/April 2010 [Cancer World ist ein Medium der "European School of Oncology" (ESO). Die Webseite wird aktuell gesponsert von den Pharmakonzernen Amgen und Esai, Zitat am Fuß der Webseite: "Cancer World is collaborative programme between ESO and Amgen, Celgene, Eisai, Eli Lilly, Genomic Health, GlaxoSmithKline, Merck Serono, Novartis, Roche and Sanofi Aventis, Abruf 13.04.2012]

[10b] http://www.reachtorecoveryinternational.org, bei Abruf 03/2012 waren keine Informationen über internationale Kooperationen zu diesem amerikanischen Projekt online, sie werden auf der Webseite jedoch angekündigt.

[11] Infantino a.a.O  “… proactive in the battle against breast cancer …”

[12] Infantino a.a.O.

[13] Quelle Webseite EuropaDonna, Abruf  17.12.2007

[14] Inger Lise Gjørv er død, Trønder-Avisa, 28.03.2009 , s. http://www.t-a.no/nyheter/article68944.ece

[15] Angaben zu den Auftraggebern der Befragung bzw. weiteren Ergebnissen liegen uns nicht vor. Auch ist nicht klar, auf welche europäischen Länder sich die Zahlen beziehen. Da die EU inzwischen erweitert wurde, ist ein Vergleich der Zahlen mit dem Stand von heute schwierig. Auch war die Krebsregistrierung in vielen europäischen Ländern, darunter besonders in Deutschland, dem bis heute bevölkerungsreichsten Land der EU, besonders schlecht, und Angaben beruhten oft auf ungenauen Schätzungen und Hochrechnungen. 1996 werden im Vol. 88, No. 22. v. Nov. 20, 1996 nur noch 50.000 Todesfälle angegeben.

[15a] “educating themselves about their breasts …” JNCI, Vol. 85, No. 5, March 3, 1993

[16] Zum damaligen Zeitpunkt lagen noch keine internationalen Empfehlungen zum Mammographie-Screening durch die WHO/IARC vor. Die 1. Auflage der Europäischen Leitlinien zum Mammographie-Screening (European guidelines for quality assurance in mammography screening) sind 1993 erschienen. Eine Europäische Arbeitsgruppe arbeitete an diesen Empfehlungen seit den 1980er Jahren (Guidelines for breast cancer screening. The European Group for Breast Cancer Screening, s.a. Clinical Radiology, 1987 May; 38(3): 217). Die Empfehlung der Arbeitsgruppe für Krebsvermeidung der Internationalen Krebsforschungsbehörde der WHO (Working Group on the Evaluation on Cancer Preventive Strategies – IARC/WHO) für das Mammographie-Screening wurde erst im Februar 2002 gegeben. Am März 2002 gab die WHO eine entsprechende Presseerklärung heraus, die festhielt, dass Mammographie-Screening die Brustkrebssterblichkeit senke, s. dazu IARC Handbooks of Cancer Prevention, Lyon 2002 und Pressemeldung Nr. 139 der WHO. Der Wissenschaftsstreit um die Frage, ob Mammographie-Screening mehr Schaden oder mehr Nutzen für Frauen bedeutet, ist bis heute nicht beigelegt.

[17] Für die Tastuntersuchungen durch ÄrztInnen gibt es bis heute keine wissenschaftlichen Belege („Evidenz“), dass diese die Sterblichkeit von Brustkrebs reduzieren können.

[18] Tatsächlich war Brustkrebs zu diesem Zeitpunkt immer noch stark tabuisiert. Berichte von Fehldiagnosen, verschleppten Diagnosen und im Einzelfall sogar auch von durch ÄrztInnen verweigerte Mammographien trotz Auffälligkeiten an der Brust waren durchaus keine Seltenheit. Radikale Operationstechniken mit vollständiger Entfernung der Brust auch bei kleinen Tumoren waren zum damaligen Zeitpunkt die einfachste chirurgische Therapie, die ohne viel Federlesen durchgeführt wurde. Europa Donna-Initiator Umberto Veronesi hat mit seinen Forschungsarbeiten zu Operationsmethoden bei Brustkrebs dafür gesorgt, dass der damals bereits seit über 100 Jahre praktizierte Standard radikaler Operationen nach der Methode des Chirurgen William Halsted abgelöst wurde zugunsten von Brust erhaltenden Operationsmethoden, s. dazu: Heute behalten die meisten Frauen mit Brustkrebs bei der Operation ihre Brust – Ein Verdienst von Umberto Veronesi: Ein Chirurg, der die Frauen liebt, Artikel von Lilo Berg in der Berliner Zeitung vom 03.12.2001

[19] JNCI, Vol. 85, No. 5, March 3, 1993

[20] JNCI, Vol. 86, No. 17, September 7, 1994

[21] 1. To promote the dissemination and exchange of factual, up-to-date information on breast cancer throughout Europe.
2. To promote breast awareness.
3. To emphasise the need for appropriate screening and early detection
4. To campaign for the provision of optimum treatment
5. To ensure provision of quality supportive care throughout and after treatment
6. To advocate appropriate training for health professionals
7. To acknowledge good practice and promote its development
8. To demand regular quality assessment of medical equipment
9. To ensure that all women understand fully any proposed treatment options, including entry into clinical trials and their right to a second opinion
10. To promote the advancement of breast cancer research
www.europadonna.org, Abruf 15.03.2012

[22] Für Deutschland werden die Ziele relativ unverändert übernommen: 10 Ziele für ganz Europa:
1. dafür zu sorgen, dass alle aktuellen Informationen über Brustkrebs in ganz Europa verbreitet und ausgetauscht werden können,
2. dafür zu sorgen, dass das Bewusstsein für Brustkrebs in der Öffentlichkeit geschärft wird,
3. dafür zu sorgen, dass die Wichtigkeit geeigneter Untersuchungsmethoden und einer frühen Erkennung von Brusttumoren erkannt wird,
4. dafür zu sorgen, dass Früherkennungsmaßnahmen und optimale Behandlungen überall durchgeführt werden,
5. dafür zu sorgen, dass jeder Patientin die bestmögliche Unterstützung während und nach einer Behandlung zukommt,
6. dafür zu sorgen, dass das Gesundheitspersonal, das Brustkrebspatientinnen betreut, optimal ausgebildet wird,
7. dafür zu sorgen, dass die besten Behandlungsmöglichkeiten bekannt und auch eingesetzt werden,
8. dafür zu sorgen, dass die medizinischen Geräte einer regelmäßigen technischen Überprüfung unterliegen,
9. dafür zu sorgen, dass alle Frauen über alle Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten informiert werden und das Recht bekommen, eine „zweite Meinung“ einzuholen,
10. dafür zu sorgen, dass mehr Mittel für die Krebsforschung bereitgestellt werden.
s. dazu archive.org: http://web.archive.org/web/20070214005052/http://www.europa-donna.de/fr_wir.html

[23] JNCI, Vol. 86, No. 17, September 7, 1994

[24] Oncology Times, 25 Jan. 2005, Vol. 27, Issue 2 – S. 40-42

[25] Hall M, NABCO Closes Its Doors, Breast Cancer Action: Newsletter #82–Jul./Aug. 2004

[26] JNCI, Vol. 88., No. 22, Nov. 20, 1996

[27] s. dazu z.B. auch Unter dem Radar – Krebs und Kalter Krieg: Spurensuche zu Ellen Leopolds „Under the Radar: Cancer and the Cold War“ oder die historischen Abrisse in Siddhartha Mukherjee: The Emperor of All Maladies: A Biography of Cancer (ISBN 9781439107959)

[28] Hahn, S. Krankheit und Ideologie in Jazbinsek D. (Hrsg.): Gesundheitskommunikation. Opladen: Westdeutscher. Verlag, 2000

[29] Infantino, V a.a.O.

[30] JNCI, Vol. 86, No. 17, September 7, 1994

[31] JNCI, Vol. 88., No. 22, Nov. 20, 1996

[32] Stafford, N MEPs shun cancer advocacy group because of industry funding BMJ 2008;336:980.2

[33] Hidden Truth, The Parliament, Artikel v. 12. Mai 2008: ”The EPGBC has taken a brave step and I hope that other patient groups will become more aware of this problem and try to avoid the minefield of sponsorship from the pharmaceutical industry.”

 

Linksammlung Mammographie-Screening (unsortiert)

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Diese Linksammlung liegt sortiert und verschlagwortet nach Stichworten und Schlüsselbegriffen, Personennamen, Ländern und Jahren geordnet in einer Datenbank bei Delicious unter:
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Linksammlung (unsortiert)

Mammographie-Screening: Damit Sie informiert entscheiden können: Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser, Universität Hamburg

… Früherkennung ist nicht Vorsorge, Frauen haben ein Recht auf informierte Entscheidungen
 

Früherkennung – Brustkrebs: Wie geht es weiter? Neue Wege in der Krebsfüherkennung und Kerbs-Nachsorge 

Dokumentation der Veranstaltungsreihe des Bremerhavener Arbeitskreises Frauen und Gesundheit in Zusammenarbeit mit der Bremischen Zentralstelle für die Gleichberechtigung der Frau 

This is the way the Swedish mammography study could/should … 

Understanding Breast Screening 

Auf Biegen und Brechen: Modellversuch Mammascreening wird zum Spielball der Interessen 

Mammography: Remarks about mammography screening trials / Antony B. Miller 

powerpoint-Präsentation 

Mammographie: Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchung 

Ärztekammer Berlin warnt vor Irreführung der Bevölkerung bei Mammographie-Reihenuntersuchungen 

… Ulla Schmidt (SPD), die die Mammographie-Lobby unter 

stützt, verwahrte sich gegen die Kritik der ÄrztekammerBerlin. Es sei nicht zutreffend, daß auch neue Studien denNutzen eines Mammographie-Screenings nicht belegen. Zudem sollten nur ältere Frauen ab 50 Jahre der Röntgenstrahlung ausgesetzt werden. Zu fordern sei allerdings, daß jetzt die bisherige „graue“ Mammographie in ein Screening überführt und als Kassenleistunghonoriert werde.

Entschließung des Europäischen Parlaments zu Brustkrebs in der Europäischen Union 

H. in der Erwägung, dass qualitätsgesichertes Mammographie-Screening, d.h. die regelmäßige Einladung der weiblichen Bevölkerung zur freiwilligen und kostenlosen Mammographie-Untersuchung und Folgediagnostik im Rahmen eines organisierten bevölkerungsbezogenen regionalen oder nationalen Programms, die Brustkrebs-Mortalität laut Angaben der WHO bei Frauen zwischen 50-69 Jahren um bis zu 35 % und laut wissenschaftlichen Studien auch bei Frauen zwischen 40-49 Jahren um bis zu 20% senken kann, … 

Europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung in Mammographie-Screening und Brustkrebs-Diagnostik 

EUREF Certifikation Protokol 

Empfehlungen des Europäischen Rates zum Krebsscreening 

Empfehlung des Rates vom 2. Dezember 2003 zur Krebsfrüherkennung (2003/878/ED) 

Cancer Screening in the European Union 

Screening for breast cancer with mammography 

Is screening for breast cancer with mammography justifiable? 

Screening for breast cancer with mammography is unjustified. If the Swedish trials are judged to be unbiased, the data show that for every 1000 women screened biennially throughout 12 years, one breast-cancer death is avoided whereas the total number of deaths is increased by six. If the Swedish trials (apart from the Malmö trial) are judged to be blased, there is no reliable evidence that screening decreases breast-cancer mortality. 

Brustkrebsfrüherkennung Ja, Reihenuntersuchung mit Mammographie Nein! Abschied vom Wunschdenken, Nachdenken über neue Strategien 

In der Reihe des Otto-Hug-Strahleninstituts erschienen und über IPPNW bestellbar. [Im Archiv] 

Brustkrebsfrüherkennung Ja, Reihenuntersuchungen mit Mammographie Nein! Abschied vom Wunschdenken. Nachdenken über neue Strategien 

Mammographie-Screening: Bundesgesundheitsministerin Schmidt will Röntgen-Reihenuntersuchungen für alle Frauen ab 50 Jahre 

Das Bundesamt für Strahlenschutz fordert zuvor den Nachweis eines Nutzens und plant für April 2002 ein Fachgespräch zur Klärung offener Fragen mit Kommentar von Thomas Dersee 

Die Kontroverse um die Brustkrebsfrüherkennung 

Buchveröffentlichung 

Edinburg-Studie: 14 years of follow-up from the Edinburgh randomised trial of breast-cancer screening 

Wie interpretieren Frauen die Mammographie-Screening-Debatte? 

Schlussfolgerungen:· Die Öffentlichkeit beachtet wissenschaftliche Debatten.· Wissenschaftliche Evidenz ist schwierig zu kommunizieren.· Die Kostenfrage wird als dominierendes Element für Entscheidungen im Gesundheitswesenwahrgenommen, auch wenn die Kriterien nur objektive wissenschaftliche Daten sind. 

Cochrane review on screening for breast cancer with mammography. 

Hier sind die Kommentare zum Cochrane Artikel enthalten. 

Cochrane review on screening for breast cancer with mammography 

Schlüsseldokument contra Screening, dt. Zsfass. s. vorheriger Link von evimed.ch, der Artikel ist NICHT frei zugänglich 

Routine -Screening mittels Mammografie senkt die Sterblichkeit an Brustkrebs nicht – Ein systematischer Review 

Gutachten 2000/2001 des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit Band III Über-, Unter- und Fehlversorgung Deutscher Bundestag 

Für ein vergleichbares Partialversagen spricht die Duldungdes sog. grauen, nicht qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings in Deutschland mehr als ein halbesJahrzehnt nach der Deutschen Mammographie-Studie(1994), die schwere Qualitätsmängel samt notwendigerGegenmaßnahmen offen legte (Abschnitt 12.2). Das Anlaufen verbesserter kleinräumiger Modellversuche imJahre 2001 ist verdienstvoll, spricht aber eher für dasSteuerungsversagen. … übereinstimmend wurde für den Bereich der Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland das Fehlen eines gemäß den Europäischen Leitlinien qualitätsgesichertenFrüherkennungsprogramms (Mammographie-Screening) festgestellt, was dazu führe, dass die zuerwartende Mortalitätsreduktion in der Zielgruppe der50- bis 70-jährigen Frauen nicht realisiert würde. Zudemmüssten mehr Brustamputationen sowie adjuvante lokaleund systemische Behandlungen erfolgen, weil der Brustkrebserst in einem späteren Stadium entdeckt würde. 

Unnötige Ängste, Schmerzen, Kosten / Elisabeth Niejahr befragt SVR Friedrich Wilhelm Schwartz 

Der Sachverständigenrat kritisiert gravierende Missstände in der deutschen Brustkrebsvorsorge … Die in Deutschland praktizierte Brustkrebsfrüherkennung entspricht in keiner Weise der internationalen Norm. Sie ist in weiten Bereichen derart wenig kontrolliert und fehleranfällig, dass der Sachverständigenrat in seinem jüngsten Gutachten klar formuliert hat, dieses Mammografie-Screening sei ethisch und medizinisch nicht vertretbar. Alljährlich werden in Deutschland etwa vier Millionen Mammografien durchgeführt – das sind weit mehr Untersuchungen, als es aufgrund von klinischen Verdachtsindikationen angemessen wäre. Dennoch wird Brustkrebs nur bei einem kleinen Teil der etwa 48 000 Neuerkrankten pro Jahr tatsächlich frühzeitig erkannt. Gleichzeitig produzieren wir zu viele falsche Verdachtsdiagnosen. … Drei von zehn Frauen werden in Deutschland unnötig chirurgisch nachuntersucht und behandelt – mit vermeidbaren Ängsten, Schmerzen und Kosten. 

Mammographie-Screeening: Aufklärung im Wandel 

Als ich muss schon sagen, ich komme mir da ein ganz wenig kopiert vor (sagt G.K.) Das erinnert doch irgendwie an … “Die Mammographie im Spiegel”, wenn auch nicht so ganz präzise … jedenfalls jetzt ist es eine kleine Promo der Kooperationsgemeinschaft, die positiv zu wertende Aussagen einseitig heranzieht. [im Archiv] 

Mammografie-Screening: Was Multiplikatorinnen vor Ort Wissen sollten: Erfahrungen, Informationen, Tipps / Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen, Ärztekammer Bremen (Hg.) 

Text und Konzept: Eva Schindele. Diese Information ist die wahrscheinlich beste vorliegende, die bisher für den deutschsprachige Raum erstellt wurde. Auch wenn der Adressat “Multiplikatorinnen” sind, so lohnt es sich für jede Frau, die Bescheid wissen möchte, die Broschüre zu lesen. Der Verbreitungsgrad und Zugänglichkeit der Broschüre ist suboptimal. [im Archiv] 

Brustkrebs-Früherkennung: Informationen zur Mammografie – eine Entscheidungshilfe / Nationales Netzwerk Frauen und Gesundheit (Version Techniker Kasse) 

Version 11/2007 

Brustkrebs-Früherkennung: Informationen zum Mammographie-Screening: Eine Entscheidungshilfe / FGZ Graz Austria 

Die österreichische Version der Broschüre für eine informierte Entscheidung. 2006 [im Archiv] 

FAQ zum Mammograsphie-Screening / Frauengesundheitszentrum Wien 

Hauptverband und die Österreichische Ärztekammer gemeinsam entscheiden).Ziel ist eines Programmscreenings ist generell, dass Frauen gut informiert sind über möglichen Nutzen und Schaden dass auch Frauen, die nicht regelmäßig zu ÄrztInnen gehen, vom Screening erfahren, dass möglichst viele Frauen zutreffende Diagnosen erhalten und möglichst wenige Frauen durch nicht zutreffende Befunde beunruhigt werden, dass die Qualität der Ergebnisse bekannt ist und steigt und dass die Sterblichkeit von Frauen an Brustkrebs gesenkt wird. Ist das „neue Brustkrebs-Screening“ ein Fort- oder ein Rückschritt?Wenn das Ziel ist, die Sterblichkeit an Brustkrebs zu senken, braucht es Qualität. Deshalb ist ein Früherkennungs-Programm, das durchgehend die Qualität sichert, ein Fortschritt. Zum jetzigen Stand der Verhandlungen sieht es für das Frauengesundheitszentrum so aus, dass die Vorgaben an die RadiologInnen zu niedrig sind, um die Europäischen Richtlinien zu erfüllen. 

Wir sind auf den Krebs nicht vorbereitet: Der Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft sieht für Tumorpatienten in Deutschland eine schwarze Zukunft 

Schlüsselartikel auch zur Etablierung der Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland. Frage: Mit welchem Tumor sollte man lieber Auswandern? Antwort “Mit Brustkrebs. Die Patientinnen profitieren nämlich erheblich von einer multimodalen Therapie – also Operation plus Bestrahlung plus Chemotherapie. … “Wir fordern, dass die modernen Erkenntnisse in die Früherkennung Eingang finden, zum Beispiel Mammographie bei Brustkrebs und die Bestimmung des PSA-Spiegels beim Prostatakarzinom. ” Artikel erschienen in der Süddeutschen Zeitung v. 21.03.2000 [im Arichv] 

Qualitätsbericht 2005 – 2007: Ergebnisse des Mammographie-Screenings in Deutschland 

[sorgfältig zusammengestellt und] hrsg. von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. “Ziel des Programms ist es, Frauen eine schonendere Behandlung von Brustkrebs zu ermöglichen und die Brustkrebsmortalität nachhaltig zu senken.” [im Archiv] 

Vorsorge und Früherkennung – Präventionshandeln zwischen gesellschaftlicher Verpflichtung und individueller Selbstbestimmung von Ingrid Mühlhauser 

… Auf diese Weise sollten die Bürger auch verpflichtet werden, sich bestimmten Früherkennungsuntersuchungen 

auf Krebs zu unterziehen, auch wenn diese ‚Vorsorge‘ zum Beispiel Brustkrebs gar nicht verhindern kann. Im Gegenteil, langfristig gibt es dadurch mehr Brustkrebserkrankte (Essermann et al. 2009).

1.2

Who evaluates public health programmes? A review of the NHS Breast Screening Programme Jørgensen and Gøtzsche J R Soc Med.2010; 103: 14-20 

Kritische Bewertung des britischen Screening-Programms durch die bekannten Kritiker Jorgensen und Gotzsche, Artikel ist nicht frei zugänglich 

Over 7.000 women a year get a false breast cancer alert 

Berichterstattung zu falsch-positiven Befunden in UK, Stand 2010 

Breast cancer screening benefits questioned – Telegraph 

Berichterstattung zur Screening-Kontrovers in Großbritannien 

A new review is critical of the breast cancer screening programme 

Stellungnahme des britischen Nationalen Gesundheitsdienstes zu kritischen Aspekten des Mammographie-Screenings 

Mammography: A contrary view / John C. Bailar III 

Erster kritischer Beitrag, der den Nutzen der Mammographie – hier unter 50 – voll in Frage stellt und herausstellt, dass der Nutzen durch den Schaden, nämlich durch Strahlung verursachte Brustkrebs in der Gruppe der Frauen unter 50 zumindest aufgehoben wird. Fazit: Keine “routinemäßige” Mammographie unter 50. 

Advanced breast cancer incidence following population-based mammographic screening 

Zusammenfassung: In Regionen mit breitem und langanhaltendem Einsatz von Mammographie-Screening zeigt der Trend hinsichtlich des Auftretens von fortgeschrittenem Brustkrebs keine substanzielle Rolle im Zusammenhang mit einer Senkung der Sterblichkeit bei Brustkrebs zu spielen. 

Conclusions: In areas with widespread sustained mammographic screening, trends in advanced breast cancer incidence do not support a substantial role for screening in the decrease in mortality.

Video: Ellen Warner, MD, on Mammography Screening 

Ellen Warner spricht über die vorliegenden Daten zur Mammographie bei jüngeren Frauen, es gäbe beispielsweise keine neuen Daten zur Mammographie für Frauen zwischen 40 und 50. Neue Daten gibt es dagegen zur digitalen Mammographie. Außerdem gibt sie einige Hinweise zu Frauen, die von BRCA betroffen sind und die ihrer Meinung nach mit MRT untersucht werden müssen. 

Mammogram | Health Care Report Card 

Wenn private Kassen sich um Kostenübernahme drücken und unterversicherte Frauen keine Kostenübernahme durch ihre Krankenversicherung erhalten. Damit setzt sich in diesem Text das International Women’s Law Center auseinander. Mit Übersicht, die wie Kostendeckung in den einzelnen US-Bundestaaten geregelt ist. 

Mammographie-Screening: Der Streit um den Nutzen geht in die nächste Runde (Deutsches Ärzteblatt 16.04.2010) 

neue Studien, ernüchternde Ergebnisse: Es kann nicht Ziel sein, möglichst viele Mammakarzinome zu entdecken, sondern diejenigen Tumortypen., die für die betroffenen Frauen wirklich lebensbedrohend sind, müssen identifiziert werden. Der Artikel betrachtet die neuen Daten aus Dänemark. Informationen zum Screening sollten für Frauen unabhängig von den Screening-Anbietern erstellt werden, mal wieder Interessenkonflikte! “Vom Programm unabhängige Informationen für Frauen!”, ebenso muss unabhängig und nicht von den Anbietern selbst evaluiert werden. Die Mastektomierate steigt um 20%, die der Brustoperationen um 30%. In der Folge steigen Chemotherapieraten, Hormongertherapieraten etc. und die Einladungsschreiben weisen auf diese Risiken nicht hin! 

Absolute numbers of lives saved and overdiagnosis in breast cancer screening, from a randomized trial and from the Breast Screening Programme in England — Duffy et al. 17 (1): 25 — Journal of Medical Screening 

Results A substantial and significant reduction in breast cancer mortality was associated with screening in both the Two-County Trial (P < 0.001) and the screening programme in England (P < 0.001). The absolute benefits were estimated as 8.8 and 5.7 breast cancer deaths prevented per 1000 women screened for 20 years starting at age 50 from the Two-County Trial and screening programme in England, respectively. The corresponding estimated numbers of cases overdiagnosed per 1000 women screened for 20 years were, respectively, 4.3 and 2.3 per 1000. 

Conclusions The benefit of mammographic screening in terms of lives saved is greater in absolute terms than the harm in terms of overdiagnosis. Between 2 and 2.5 lives are saved for every overdiagnosed case.

The increasing incidence of breast cancer since 1982: Relevance of early detection [Cancer Causes Control. 1991] – PubMed result 

Anstieg d. Inzidenz, Stabilität d. Mortalität, Daten zu SEER-Ländern: Breast cancer incidence in the United States has been rising dramatically since 1982, as shown in data collected by the Surveillance, Epidemiology, and End Results (SEER) Program. In women aged 50 and older, incidence rates for in situ and localized invasive tumors have increased over the 

period 1982-86, while rates for regional and distant tumors have remained stable. The incidence of localized tumors < 1.0 cm, 1.0-1.9 cm, and 2.0-2.9 cm in size has increased more rapidly than that of tumors 3.0 cm or more in size among women over age 50. Survival rates also have improved among cases diagnosed over this time period. These data suggest that early detection may be playing a role in the recent increase in female breast cancer incidence, though other factors cannot be ruled out. Conclusions regarding improved cancer control await confirmation by reduced breast cancer mortality. JSTOR: http://www.jstor.org/pss/3553095

AP 

Family History Study (FH01) – Mammographie-Studie für Frauen zwischen 40 und 50 

A cohort of 10,000 women under the age of 50 with a significant family history of breast cancer will be given regular mammographic surveillance over five years. Comparison of surgical and pathological data with completed and on-going population screening trials will be performed to obtain an accurate estimate of breast cancer mortality reduction. 

The change in health service resource use attributable to mammography will be compared with no screening and its cost effectiveness determined. The comparison with no screening will be presented in terms of the additional cost per cancer detected, per life saved and per life year saved.

Mammographic surveillance in women younger than 50 years who have a family history of breast cancer: tumour characteristics and projected effect on mortality in the prospective, single-arm, FH01 study : The Lancet Oncology 

Deutsches Ärzteblatt: Blogs “Gesundheit: Mammographie ab 40?” 

Als Beleg werden die Ergebnisse der Family History Study (FH01)-Studie angeführt, an der 6.710 Frauen teilnahmen, die Anfang 40 viermal gescreent wurden. 105 Krebserkrankungen wurden im Screening erkannt. Sie befanden sich wie erwartet in einem früheren Stadium als in zwei altersgleichen Kohorten aus England und den Niederlanden. 

Leider hatte die Studie selber keine eigene Kontrollgruppe, weshalb – wieder einmal – Zweifel bleiben. Auch wenn die Schätzungen der Autoren zutreffen, ist der Nutzen gering, wobei es wieder darauf ankommt, ob man die relativen oder absoluten Zahlen zugrunde legt. Relativ wird das 10-Jahressterberisiko um 20 Prozent gesenkt.

Die absolute Risikominderung ist gering: Die Autoren schätzten, dass 5.000 Frauen gescreent werden müssen, um ein Leben zu retten.

Berliner Erfahrungen und Ergebnisse nach zwei Jahren Mammographie-Screening | infoblog! 

Neues Merkblatt zur Mammographie 2010 erschienen | infoblog! 

Bündnisgrüne reichen Kleine Anfrage zum Mammographie-Screening ein | infoblog! 

Kleine Anfrage Mammographie-Screening in Mecklenburg-Vorpommern 

YouTube – BreastCancerDeadline2020_TV_Ad.mp4 

Campaign for Safe Cosmetics : Get Involved 

EMMA: Mammographie-Screening: Ich will leben 

“Und auch Dr. Angela Spelsberg rät dringend ab. „Der Scheitelpunkt liegt bei 50 Jahren“, sagt sie. „Ein Screening ab 40 würde zu zu vielen falsch positiven Befunden führen.“ 

Überhaupt sieht auch Spelsberg einiges kritisch an der bisherigen Praxis des Screening-Programms. So würden in Nordrhein-Westfalen, das 2005 als erstes Bundesland an den Start ging, noch immer zu 80 Prozent Geräte mit einer Strahlenbelastung verwendet, die nur knapp dem Grenzwert den Europäischen Leitlinien entsprechen und dabei keine ­optimale Bildqualität hätten.

Thema im Forum diskutieren

„Solche Geräte sind in anderen Ländern gar nicht zugelassen“, sagt Spelsberg. Sie sollen bis 2012 ausgetauscht werden. Auch in anderen Punkten, zum Beispiel in der wissenschaftlichen Auswertung der durch das Screening gewonnenen Daten, „weicht das Programm von den Europäischen Leitlinien ab“. Spelsbergs Fazit: „Da muss nachjustiert werden.“

Kooperationsgemeinschaft Mammographie in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung: Fotoausstellung 

No more mammograms for me 

RoundPic – rounded corners for avatars and images [web 2.0 style] 

Meilensteine des Mammographie-Screening-Programms / Kooperationsgemeinschaft Mammographie 

Eine Zeittafel der Etablierung in Deutschland 

Quaitätsbericht 2005 – 2007: Die Ergebnisse des Mammographie-Screening-Programms in Deutschland / Kooperationsgemeinschaft Mammographie 

… eher eine Darstellung dessen, was neudeutsch als Strukturqualität bezeichnet wird, versehen mit einigen “Anhangstabellen”, aus denen weder Ergebnisse (wie z.B. diagnostizierte Karzinome) noch Rückschlüsse über die Qualität der einzelnen Screeningeinheit gezogen werden können. Diese Daten sollen dann wohl die Krebsregister liefern? Die Art der Darstellung, die dann nur noch eine Handvoll SpezialistInnen (wenn überhaupt=) leisten können, ist eine Methode für sich. Ein offener Dialog mit den Frauen, die es betrifft und die damit dann auch etwas anfangen können, ist es jedoch nicht. 

Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) 

zu dem Antrag der Abgeordneten Helga Kühn-Mengel, Hildegard Wester, Regina Schmidt-Zadel, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD sowie der Abgeordneten Monika Knoche, Christa Nickels, Irmingard Schewe- Gerigk, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 14/6453 –, Brustkrebs – Mehr Qualität bei Früherkennung, Versorgung und Forschung – Für ein Mammographie-Screening nach Europäischen Leitlinien 

Bedrohung Brustkrebs – Allheilmittel Mammografie? 

Frauengesundheitszentrum: Bedrohung Brustkrebs – Allheilmittel Mammografie? 

Fiddling While Rome Burns: The Latest Mammogram Controversy 

Auf die Mammographie-Debatte wird zu viel Aufmerksamkeit konzentriert und dies führt weg von den tatsächlichen Fragen, die beantwortet werden müssen. Diejenigen, die profitieren, haben gleichzeitig unsere Anstrengungen von den harten Fragen zur Brustkrebs-Epidemie umgeleitet. Niemand kann es sich leisten, sich damit nicht umzusetzen, aber immerhin brennt Rom. 

Das Mammographie-Screening zur Brustkrebsfrüherkennung 

Bestandsaufnahme, Bewertung und Vorbereitung der Implementation einer Datensammunlg ‘Evaluation medizinischer Verfahren und Technologien’ in der Bundesrepublik Deutschland 

Routinely Teaching Breast Self-Examination is Dead. What Does This Mean? — J. Natl. Cancer Inst. 

Breast self examination 

… keine Vermeidung von Todesfällen durch Brustkrebs, aber “Brustbewusstsein” ist weiterhin wichtig … In der Zwischenzeit, können diejenigen von uns, die gegen die Selbstuntersuchung der Selbstuntersuchungs-Lobby seit 1991 gekämpft haben, endlich sagen, mit den Worten der redaktionellen Begleitung der Veröffentlichung der Shanghai-Studie, die routinemäßige Lehrung und die Durchführung der Selbstuntersuchung der Brust ist tot. 

Screening for breast cancer with mammography 

Nutzen UNKLAR … Screening is likely to reduce breast cancer mortality. As the effect was lowest in the adequately randomised trials, a reasonable estimate is a 15% reduction corresponding to an absolute risk reduction of 0.05%. Screening led to 30% overdiagnosis and overtreatment, or an absolute risk increase of 0.5%. This means that for every 2000 women invited for screening throughout 10 years, one will have her life prolonged and 10 healthy women, who would not have been diagnosed if there had not been screening, will be treated unnecessarily. Furthermore, more than 200 women will experience important psychological distress for many months because of false positive findings. It is thus not clear whether screening does more good than harm. To help ensure that the women are fully informed of both benefits and harms before they decide whether or not to attend screening, we have written an evidence-based leaflet for lay people that is available in several languages on www.cochrane.dk. 

Breast Cancer Screening Comes Full Circle — J. Natl. Cancer Inst. 

However, I believe that a scientific debate is highly warranted because screening for any disease is notorious for the artifacts it throws up that make interpretations of apparent benefit extremely difficult. In particular, there are at least three screening artifacts or biases applying to breast cancer screening by mammography. … mindestens drei Artefacte erschweren die Bewertung des Sceenings … 

Detection of Breast Cancer on Screening Mammography Allows Patients to Be Treated with Less-Toxic Therapy — Barth et al. 184 (1): 324 — American Journal of Roentgenology 

Auch ein Plädoyer für früheres und längeres Screening .. Breast cancers detected on screening mammography are smaller, are less likely to metastasize to lymph nodes, and are more likely to be treated with breast conservation and without chemotherapy. These findings provide an additional rationale for performing screening mammography, especially for women at age extremes for whom the survival benefit of screening mammography is debated. 

Screening for breast and cervical cancer in a large German city: participation, motivation and knowledge of risk factors — Eur J Public Health 

… über zwei Drittel der Frauen fühlt sich nicht ausreichend informiert, “there is pressing need in Germany”, Finanzierung: Uni Bielefeld 

http://www.scribd.com/ElisabethRiepingWorks 

Using Mammography to Screen Women for Breast Cancer May Be Less Effective In Reducing Death Rates Than Previously Estimated – September 22, 2010 -2010 Releases – Press Releases – Harvard School of Public Health 

Using Mammography to Screen Women for Breast Cancer May Be Less Effective In Reducing Death Rates Than Previously Estimated 

For immediate release: Wednesday, September 22, 2010

Boston, MA — A new study led by Harvard School of Public Health (HSPH) researchers has found that a breast cancer screening program in Norway, which made mammographic screening available to women between the ages of 50 and 69, resulted in a 10% decrease in breast cancer deaths in that age group.

Effect of Screening Mammography on Breast-Cancer Mortality in Norway — NEJM 

Results: We analyzed data from 40,075 women with breast cancer. The rate of death was reduced by 7.2 deaths per 100,000 person-years in the screening group as compared with the historical screening group (rate ratio, 0.72; 95% confidence interval [CI], 0.63 to 0.81) and by 4.8 deaths per 100,000 person-years in the nonscreening group as compared with the historical nonscreening group (rate ratio, 0.82; 95% CI, 0.71 to 0.93; P<0.001 for both comparisons), for a relative reduction in mortality of 10% in the screening group (P=0.13). Thus, the difference in the reduction in mortality between the current and historical groups that could be attributed to screening alone was 2.4 deaths per 100,000 person-years, or a third of the total reduction of 7.2 deaths. 

Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Brustkrebs: Mammografie ohne großen Einfluss auf Sterblichkeit” 

Dies schmälert den ohnehin geringen Nutzen, den eine einzelne Frau von einer regelmäßigen Mammografie erwarten kann, findet der Editorialist Gilbert Welch von der Dartmouth Medical School in Lebanon/New Hampshire (NEJM 2010; 363: 1276-1278). Das Risiko einer 50-jährigen Frau bis zum 60. Lebensjahr an einem tödlichen Mammakarzinom zu erkrankten, betrage mit Mammografie 4 Promille, ohne Mammografie 4,4 Promille. 

Um einen Brustkrebstodesfall zu vermeiden, müssten 2.500 Frauen über 10 Jahre gescreent werden, berichtet Welch. Von den anderen 2.499 Frauen würden vermutlich mehr als 1.000 Frauen mindestens einmal durch einen falsch positiven Befund verunsichert (in Europa sei die Rate vielleicht geringer). Bei 5 bis 15 Frauen käme es aufgrund einer Überdiagnose zu einer unnötigen Operation. © rme/aerzteblatt.de

Kleine Anfrage der Abgeordneten Birgitt Bender, Elisabeth Scharfenberg, Dr. Harald Terpe, Maria Klein-Schmeink, Dr. Thomas Gambke, Katrin Göring-Eckardt, Brigitte Pothmer und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 

Kleine Anfrage 

der Abgeordneten Birgitt Bender, Elisabeth Scharfenberg, Dr. Harald Terpe, Maria Klein-Schmeink, Dr. Thomas Gambke, Katrin Göring-Eckardt, Brigitte Pothmer und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Umsetzung und Weiterentwicklung des Mammographie-Screenings in Deutschland

Internet Archive Wayback Machine 

Enviroblog: Test your knowledge of cosmetics safety: 8 myths debunked Archives 

Sandra 

YouTube – Diskussion über Feministische Netzkultur 

Positive Mammographie = Brustkrebs? Von den Schwierigkeiten im Umgang … 

Bei der Interpretation medizinischer Testbefunde ist das statistische Denken des Arztes gefordert. Jedoch haben Ärzte oft Schwierigkeiten im Umgang mit statistischen Informationen. Diese Schwierigkeiten können verhältnismässig leicht überwunden werden, wenn die relevante nummerische Information auf 

eine Weise dargestellt wird, die der menschlichen Informationsverarbeitung gut zugänglich ist. Ärzte können mit statistischen Informationen nicht immer so umgehen, wie man dies als Patient erwarten würde [1]. Dabei müssen Ärzte und Patientinnen im Alltag häufi g Urteile unter Unsicherheit treffen, die einen angemessenen Umgang mit Zahlen erfordern.

Dossier: Migration & Gesundheit 

Digital Fight against Breast Cancer – Futuris report on Euronews – Europe’s Information Society Newsroom
 

World-Renowned Scientist Dr. Theo Colborn on the Health Effects of Water Contamination from Fracking 

Science & Environmental Health Network – Home Page 

PHG Foundation | News 

Disparities in breast cancer mortality trends between 30 European countries: retrospective trend analysis of WHO mortality database 

Changes in breast cancer mortality after 1988 varied widely between European countries, and the UK is among the countries with the largest reductions. Women aged <50 years showed the greatest reductions in mortality, also in countries where screening at that age is uncommon. The increasing mortality in some central European countries reflects avoidable mortality. 

Welcome – iPRI 

UK breast cancer mortality rates have fallen faster than in other European countries 

Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Weniger Brustkrebstote nur in Westeuropa?” 

Kommentar des Deutschen Ärzteblatts zu einer Untersuchung der Brustkrebssterblichkeit und Entwicklung der Mortalitätsraten in Europa 

New report demonstrates changes in breast cancer mortality hard to quantify and evaluate: National Breast Cancer Coalition 

Kommentar der NBCC zur Untersuchung der Brustkrebssterblichkeit in Europa 

UK cancer survival statistics — Beral and Peto 341: c4112 — BMJ 

Rapid Response for Beral and Peto, 341 (aug11_1) 4112 

Kommentar zum Editorial von Valerie Beral und Richard Peto zur Untersuchung der Brustkrebssterblichkeit im europäischen Vergleich 

Doctors and Patients Divided Over Mammography Guidelines – NYTimes.com 

Mammographie -Screening nach EU- Guidelines 

Powerpoint-Präsentation mit guter Übersicht zu internationalen Standards von Hans Concin, AU 

https://email.t-online.de/kc/index.php?ctl=message_list&p[folder]=INBOX 

Cool Tools: The Best Magazine Articles Ever 

http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMe1007409?query=TOC& 

http://www.dctp.tv/#/republica-2010/republica-freiheit-unsicherheit-meckel 

http://www.wordle.net/gallery?username=Breast%20Cancer%20Action%20Germany 

Panel Urges End to Avastin Use in Breast Cancer – NYTimes.com 

How the Cancer Industry Controls Women (comic) 

YouTube – Formula for Disaster Part 1 

Quality and Content of Internet-Based Information for Ten Common Orthopaedic Sports Medicine Diagnoses — Starman et al. 92 (7): 1612 — Journal of Bone and Joint Surgery 

TeachingLibrary : WEBLOG der Genderbibliothek 

Early Contact to Bovine Milk and the Epidemic Rise in Mammary Cancer Incidence 

“Vorsorge” – nützlich oder schädlich? | infoblog! 

„Gehirnwäsche?“ Los Angeles Times berichtet über die Probleme mit der Mammographie | infoblog! 

LA Times beschreibt nun auch die Schattenseiten dieser „Früherkennungsmaßnahmen” mit Mammographie, so wie sie auch bei uns in Deutschland seit geraumer Zeit diskutiert werden: Die Mammographie kann Tumoren finden, die Frauen niemals lebensbedrohlich erkranken lassen, jedoch in der Konsequenz, wenn sie mit Mammographie entdeckt werden, zu schmerzhaften und toxischen Behandlungen führen, die eine Gruppe der Frauen tatsächlich nicht braucht. Verwiesen wird dabei auf eine neue Studie, die kalkuliert habe, dass dies auf jeden 3. Brustkrebs zuträfe. Damit wird Bezug genommen auf den am 9. Juli 2009 im British Medical Journal (BMJ) veröffentlichten Beitrag: „Overdiagnosis in publicly organised mammography screening programmes”, in dem Karsten Juhl Jørgensen und Peter C. Gøtzsche vom Nordic Cochrane Centre sich in einer systematischen Übersicht mit der Entwicklung der Erkrankungsraten bei Brustkrebs befassen. … 

“Überscreening” – Der amerikanische Kurs bei der Mammographie wankt | infoblog! 

Nach amerikanischen Leitlinien: Kein Brustkrebs-Screening zwischen 40 und 50 | infoblog! 

Die Mammographie im Spiegel: Beginn einer Rückschau | infoblog! 

Rückblick auf die relevanten Ereignisse zur Etablierung des Mammographie-Screenings in D – versehen mit diversen Schlüsseldokumenten 

DCIS und Übertherapie: Neue Biomarker sollen Progression und Rezidivrisiko vorhersagen | infoblog! 

Risiken im Mammographie-Screening: CAD-Diagnostik und Aufspüren von „nicht lebensbedrohlichen“ Formen von Brustkrebs | infoblog! 

Mammographie-Screening: Die Breast Cancer Action Position – lernen 

Die Breast Cancer Action Position aus dem Jahr 2006. Die Position wurde im Jahr 2010 umfassend aktualisiert und ist bei Breast Cancer Action (bcaction.org) online verfügbar (in engl. Sprache) 

Mammographie: Bericht zur Arbeit des Nationalen Frauengesundheitsnetzwerks „National Women’s Health Network“ – lernen 

Literatur zur Mammographie: Essentials 

Mammographie-Screening: Kommunikation | Fraueninformation “nach europäischen Leitlinien” – lernen 

Standards zur Kommunkation des Mammographie-Screenings, so wie es die Europäische Kommission und Europäische Leitlinien es fordern. 

Screening zur Brustkrebs-Früherkennung mit Mammographie 

Mammographie-Screening (Die Mammographie zur Brustkrebs-Früherkennung: Eine Übersicht ) 

Mammographie-Screening: Schatten auf dem Schirm | ZEIT 25.02.2010 

Nicht nur wegen der schwächelnden Teilnahme der Frauen steht das Versprechen der Krebsbekämpfer in Deutschland auf schwankendem Grund: Selbst bei der EU-weit geforderten Quote könnte man nur auf einen Rückgang der Sterblichkeit um 30 Prozent hoffen, wenn zuvor gar keine Untersuchungen stattgefunden hätten. In anderen EU-Ländern war das so. Hierzulande indessen hatte das »graue Screening« beachtliche Ausmaße angenommen. Quer durch die Republik, bei Frauen aller Altersgruppen, wurden in der Vergangenheit jährlich sechs Millionen Röntgenuntersuchungen durchgeführt, davon vier Millionen zulasten der Kassen – Beitrag von Nicol Kurth analysiert einige der Schwächen und Probleme des deutschen Mammographie-Screening-Programms 

Alle Vortragsvideos der re:publica 2010 – re:publica 2010 

BZgA : Rundum – Schwangerschaft und Geburt 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern. 

Digitalisierung – Unterwegs zur elektronischen Universalbibliothek? – Goethe-Institut 

Wir müssen uns wehren / Angela Spelsberg Interview in der EMMA Heft 09/10 1999 

Spelsberg: Dass die weibliche Bevölkerung der größten Risikogruppe, nämlich Frauen ab den Wechseljahren, regelmäßig in speziellen Untersuchungszentren mammographiert werden, und zwar von auf die Früherkennung kleinster Tumore spezialisierten Fachleuten. Die Geräte müssen hohen technischen Standards genügen, die Radiologen müssen an einem europäischen Referenzzentrum ausgebildet sein und mindestens 5.000 Früherkennungs-Mammographien pro Jahr befunden. Und, ganz wichtig: Jedes Röntgenbild muss von einem zweiten Arzt mit gleicher Qualifikation begutachtet werden. Das flächendeckende Screening macht langfristig nur Sinn, wenn sich mindestens 80 Prozent der aufgerufenen Frauen über 50 beteiligen – mindestens jede dritte Erkrankte hätte dann eine Überlebenschance. Für Frauen unter 50 ist ein Screening-Programm wenig nutzbringend, weil ihr Drüsengewebe strahlendichter ist. Bei ihnen ist auf einem Mammographiebild manchmal selbst dann noch nichts zu sehen, wenn ein Knoten schon tastbar ist. 

Breast cancer: can good news be news? — Baines 150 (2): 139 — Canadian Medical Association Journal 

Volltext 

Randomization in the Canadian National Breast Screening Study: a review for evidence of subversion John C. Bailar III, MD, PhD; Brian MacMahon, MD, PhD 

The National Institutes of Health (NIH) Consensus Development Program: >Breast Cancer Screening for Women Ages 40-49 

Conclusions: Mammography has been shown to be effective in reducing breast cancer mortality in women ages 50-69. Currently available evidence from RCTs indicates that for women ages 40-49, during the first 7-10 years following initiation of screening, breast cancer mortality is no lower in women who were assigned to screening than in controls. Summary data indicate a reduction of 16 percent in breast cancer mortality after about 10 years, with confidence intervals of 2-28 percent. However, although some studies find lower mortality from breast cancer in screened women after 10 years, others do not. A lower mortality could be a result of the original screening but could also be due to other factors such as CBE or mammography offered to the women after age 50. … 

Breast Cancer Detection Guidelines for Women Aged 40 to 49 Years: Rationale for the American Cancer Society Reaffirmation of Recommendations 

… Although the meta-analysis of trials that include women younger than 50 years suggests as much as a 15 percent reduction in mortality associated with mammographic screening in younger women, the absence of statistical significance 

in any single trial or for all trials combined is a reason for caution in interpreting the results. Statistical significance,

however, can be informative only when trials are large enough for statistical significance to be achievable. No trial has

yet included a sufficient number of women aged 40 to 49 years for a reduction in mortality that could reasonably be

expected to be statistically significant.

Breast cancer screening in women aged under 50 — Fletcher 314 (7083): 764 — BMJ 

Slower and smaller benefits, and more frequent adverse effects: Although there is a reasonably strong consensus that screening for breast cancer saves lives among women aged 50-69, debate is fierce about the effect in women aged 40-49. 

Anders denken und anders leben: Über den Kampf gegen Brustkrebs und den Spuk um die Wechseljahre 

Beitrag s. S. 84-88, leider online nicht verfügbar 

Aktuelle wissenschaftliche Daten und die Situation in Deutschland | von Ingrid Mühlhauser 

… kollektive Täuschung … ein Artikel aus der Clio 69 des FFGZ, Feministisches Frauengesundheitszentrum Berlin, FFGZ 

Neuer Entwurf Mammographie-Merkblatt der Krebsfrüherkennungsrichtlinie beim G-BA veröffentlicht | infoblog! 

Die Information zur Strahlendosis ist nachweislich falsch. Im Merkblatt heißt es: “Dabei wird Ihre Brust zwischen Platten gedrückt. Je flacher die Brust gedrückt wird, desto niedriger ist die Strahlendosis und desto aussagekräftiger ist die Aufnahme. Das kann unangenehm oder auch schmerzhaft sein. Krebs kann dadurch nicht ausgelöst werden“. Zum Strahlenrisiko: “Dennoch muss das Strahlenrisiko, wie bei jeder röntgendiagnostischen Maßnahme, realistisch abgeschätzt und sorgfältig in Betracht gezogen werden. … Das zusätzliche, strahlenbedingte Lebenszeitrisiko dieser [nach europäischen Leitlinien mit Mammographie geröntgten] Frauen, an Brustkrebs zu erkranken, kann – je nach Studienkohorte und Risikomodell (in das nicht nur die Dosis sondern auch das Alter bei Strahlenexposition oder das Lebensalter eingehen) – Schätzwerte zwischen 0,01 und 0,1% annehmen.” [1.] Mit anderen Worten: Schätzungsweise eine von 10.000 bis eine von 1.000 Frauen erkrankt wegen der Mammographie zusätzlich an … 

Tragende Gründe zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie: Neufassung Merkblatt Mammographie-Screening Vom 18. Februar 2010 

Prüfung gem. § 94 SGB V, Neufassung des Merkblatts zum Mammographie-Screening in Deutschland | BMG, Walter Schmidt v. 13.04.2010 

Bekanntmachung [1534 A] eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie: Neufassung Merkblatt Mammographie-Screening Vom 18. Februar 2010 

Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Früherkennung von Krebserkrankungen (Krebsfrüherkennungs-Richtlinie / KFE-RL) in der Fassung vom 18. Juni 2009 veröffentlicht im Bundesanzeiger 2009, 

Nr. 148a in Kraft getreten am 3. Oktober 2009 zuletzt geändert am 18. Februar 2010, veröffentlicht im Bundesanzeiger 2010 S. 1 554, in Kraft getreten am 1. Mai 2010 

Medizinische Strahlenbelastung Dänische Studie zeigt erneut: Mammographie- Reihenuntersuchungen nutzen nichts | von Thomas Dersee (Hg. Strahlentelex) 

Cochrane Reviews – nach Themengebiet ‘Brustkrebs / Mammakarzinom’ 

Rettet Leben von Angela Spelsberg (Epidemiologin, Tumorzentrum Aachen) 

… das erste flächendeckende Versorgungsangebot in Deutschland, das einer ständigen zentralisierten Qualitätskontrolle unterworfen ist. Kritik an unzureichenden Einladungen, nur die Hälfte der Zielgruppe 50 – 69 eingeladen, wiederum nur die Hälfte davon nimmt das Angebot an. Technische Qualität der Geräte intransparent, Verweis auf das für die Frauen schädliche und ineffektive Brustabtasten durch Ärzte und Anleitungen zur Selbstuntersuchung, was als Leistung im Katalog der Krankenkassen nicht gestrichen sei. Fehlende Krebsregister werden beklagt, da valide Daten fehlen, Verweis auf nachweisliche Sterblichkeitssenkung, in Deutschland habe man die Zahl der vor dem Tod geretteten Teilnehmerinnen auf 5 von 1000 berechnet, neue Dänemarkdaten beruhten auf einer verunreinigte Datenanalyse, Nutzen von 13% bei bereinigten Mortalitätsdaten, Minimierung der Nachteile ebenso wie der Strahlenbelastung sei Ziel der strengen Qualitätsanforderungen. Artikel Dr. med. Mabuse, Mai/Juni 2010, Nr. 185 

Bringt nichts und schadet nur von Thomas Dersee (Hg. Strahlentelex) 

… weist darauf hin, dass in D bereits vor der Einführung des Screenings bekannt gewesen sei, dass die Sterblichkeit an Brustkrebs nicht durch ein Screening gesenkt werden kann. Zitiert d. vormalige Leiterin des Kanadischen Screenings, die Frauen vor Enttäuschung warnt: keine Sterblichkeitssenkung, pro Selbstuntersuchung, Artikel Dr. med. Mabuse, Mai/Juni 2010, Nr. 185, pdf-Download, s. S. 2 

YouTube – Toxic Bust, trailer for 40 min. doc. 

Broschüren zum Thema Chemie und Gift – BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland 

Activistas 

Search Results 

Die Hilfe ist beispielhaft / Krebsberatungsstelle Aachen 

… Das zeigt sich insbesondere in der Früherkennung und der Nachsorge. Helga Ebel, Leiterin der Krebsberatungsstelle: “Mit dem Tumorzentrum haben wir beispielsweise durch Kampagen erreicht, dass in der Region Achen deutlich mehr Frauen und Männer zur Früherkennung gehen als im Bundesdurchschnitt. … Bitter war auch, dass Aachen nicht als Modellprojekt für die Früherkennung von Brustkrebs nach europäischem Standard anerkannt wurde. Presseberichterstattung von Jutta Goose, Goese??? 

Der unsichere Krebs: Es mangelt an Daten und Vorsorge, aber die Therapie schreitet voran 

10000 Unterschriften gegen den Krebs 

Frauen bitten Frauen: “Machen Sie sich frei!” 

Linksammlung Mammographie 

Screening for breast cancer with mammography 

USF Digital Mammography Home Page 

http://www.strahlentelex.de/MedizinischeStrahlenbelastung.htm 

Keine signifikante Verringerung der Brustkrebssterblichkeit bei Mammographie-Reihenuntersuchung. 

Mammographie: Zwang zur Reihenuntersuchung 

Seit mehr als zehn Jahren setzen sich Mitglieder der Gesellschaft für Strahlenschutz kritisch mit den Plänen für ein flächendeckendes Mammographie-Screening auseinander. Strahlentelex berichtete in zahlreichen Beiträgen. Inzwischen 

wenden sich mehr und mehr erfahrene Gynäkologen und Epidemiologen in scharfen Worten öffentlich gegen das

Mammographie-Screening.

Mammographie: Statt Zwang zur Reihenuntersuchung jetzt Zwang zur Beratung 

Risikokommunikation: Das Mammographie-Screening wird wie eine Versicherung beworben – Risikowahrnehmung beim Mammographiescreening 

Mammographie-Screening: Nur die Hälfte nimmt teil – Sorgen um den Erfolgsnachweis für die Röntgen-Reihenuntersuchungen auf Brustkrebs 

Graebe-Adelssen: Das Mammographie-Screening sei „zurzeit die einzige Früherkennungsmethode, die nachweislich eine 

Reduktion der Brustkrebssterblichkeit erreichen kann“, wenn auch gleichzeitig negative Folgen wie Überdiagnostik

und Übertherapie, die Gefahr von falsch-negativen und falsch-positiven Befunden sowie Schäden durch die Strahlenbelastung bestünden. …. Aha …

Mammographie als Brustkrebsrisiko / Thomas Dersee 

…Frauen das Brustkrebsrisiko insgesamt um etwa 63 Prozent … 

Risikofaktoren und Früherkennung für das Mammakarzinom auf dem Prüfstand / Friederike Perl 

Melissa Munroe 

YouTube – Kanal von nextpractice 

“Unnötige Ängste, Schmerzen, Kosten” | Wissen | ZEIT ONLINE 

Symptomatisch ist, dass schon 1994 die Deutsche Mammografiestudie, finanziert durch Mittel des Bundes und durchgeführt von hoch qualifizierten Universitätsradiologen, genau das gezeigt hat, worüber jetzt debattiert wird. 

Seit Jahren wissen wir, dass zu viele falsche positive, aber auch zu viele falsche negative, also nicht erkannte Brustkrebsfälle produziert werden. Die Empfehlungen von damals verschwanden jahrelang in der Schublade. Zu mächtig war der Interessenkonflikt: Sehr viele niedergelassene Gynäkologen haben hierzulande eine Teilgenehmigung zur Radiologie, in ihren Praxen stehen Mammografiegeräte – und diese Ärzte wollten und wollen nicht auf eine wichtige Einnahmequelle verzichten. Teilweise waren sie sich ihrer methodischen Schwächen auch gar nicht bewusst. Es hat Jahre gedauert, bis die Selbstverwaltung und die Politik wach geworden sind. Da gab es mangelnde Aufmerksamkeit, aber auch mangelndes Verantwortungsbewusstsein auf beiden Seiten.

Durchleuchten auf Verdacht | Wissen | ZEIT ONLINE 

Doch die Euphorie währte nur zwei Tage. Bereits am Samstag bekam die Freude über diesen so gelobten “Gewinn für die Gesundheit der Frau” einen kräftigen Dämpfer. In der neusten Ausgabe der britischen Medizinzeitschrift Lancet formulieren die Epidemiologen Ole Olsen und Peter Gótzsche in aller Deutlichkeit: Es gibt keine Beweise, dass ein Mammografie-Screening den Frauen nützt. Im Gegensatz zu vielen deutschen Experten sagen sie: “Es gibt keine Rechtfertigung für das Screening, weil eine verlässliche Evidenz dafür fehlt, dass sich dadurch die Sterblichkeit reduzieren lässt.” Vielmehr warnen sie, dass Reihenuntersuchungen Schaden anrichten können. 

YouTube – Breast Health and Healing.wmv 

Was Sie über Früherkennungsuntersuchungen wissen-sollten / Eine Information des IQWIG 

(pdf-Version) 

Was Sie über Früherkennungsuntersuchungen wissen sollten 

eine Information des IQWIG 

Absolute numbers of lives saved and overdiagnosis in breast cancer screening, from a randomized trial and from the Breast Screening Programme in England — Duffy et al. 17 (1): 25 — Journal of Medical Screening 

Brustkrebsfrüherkennung Ja, Reihenuntersuchung mit Mammographie Nein! 

Abschied vom Wunschdenken / Gesellschaft für Strahlenschutz 

Mammografie Screening: Aktuelle wissenschaftliche Daten und die Situation in Deutschland / Ingrid Mühlhauser 

Kollektive Täuschung … clio 69/2009 

Clio69 – Referenzen Ingrid Mühlhauser (mehr Literatur zum Thema Mammographie-Screening) 

Mehr Schaden als Nutzen / Ingrid Mühlhauser 

in: Die Krankenversicherung, 2010 (01) 

Pro und Contra Mammographie-Screening – Ingrid Mühlhauser 

Aufklärung über Krebsfrüherlennung am Beispiel Mammographie- und Darmkrebs-Screening 

DNEBM Stellungnahme zur Patienteninformation im Zusammenhang mit der Krebsfrüherkennung 

Früherkennung von Krebs: Falsche Diagnose riskieren? Interview mit Ingrid Mühlhauser in “Gute Pillen – Schlechte Pillen” 

Screenen oder nicht screenen | Ingrid Mühlhauser 

„Alle Screening-Früherkennungsprogramme schaden; manche können auch nützen. Der Schaden tritt sofort auf, 

für den Nutzen braucht es länger, bis er sichtbar wird. Daher ist die erste Wirkung jeden Programms, auch wenn es

ein nützliches ist, dass es die Gesundheit der Zielgruppe verschlechtert. … Ein Screening Programm ohne falsch

positive Befunde übersieht zu viele Fälle, um wirksam zu sein. … Ein Screening Programm ohne falsch negative Befunde

verursacht zu grossen Schaden an der gesunden Bevölkerung. … Obwohl für die Gesamtpopulation bedeutungslos,

kann ein einziger falsch positiver Befund für das Individuum verheerende Folgen haben….“ Diese

„aphoristischen Warnungen“ stammen von J.A. Muir Gray, Institute of Health Sciences, University of Oxford, England

Publisher’s Review of A History of the Breast, by Marilyn Yalom 

http://www.wikipedia.de/ 

MAMMOGRAPHIE-SCREENING – DARSTELLUNG DER WISSENSCHAFTLICHEN EVIDENZ-GRUNDLAGE ZUR KOMMUNIKATION MIT DER FRAU Ingrid MÜHLHAUSER, Birgitt HÖLDKE* 

Information zum Mammographiescreening – vom Trugschluss zur Ent-Täuschung 

Ingrid Mühlhauser, Birgitt Höldke 

Highlights from the history of mammography. — RadioGraphics 

VALUE OF MAMMOGRAPHY IN REDUCTION OF MORTALITY FROM BREAST CANCER IN MASS SCREENING — STRAX et al. 117 (3): 686 — American Journal of Roentgenology 

Philip Strax war einer der Promotoren der Mammographie in den USA 

NCI VO 

Dr. Philip Strax, 90, Is Dead – An Advocate of Mammograms – Obituary; Biography – NYTimes.com 

Breast cancer mortality in organised mammography screening in Denmark: comparative study Karsten Juhl Jørgensen, 

Study questions whether screening really cuts breast cancer deaths 

Pressemeldung BMJ 

Breast cancer mortality in Copenhagen after introduction of mammography screening: cohort study Anne Helene Olsen et al 

Breast cancer mortality in the screening period was reduced by 25% (relative risk 0.75, 95% confidence interval 0.63 

to 0.89) compared with what we would expect in the absence of screening. For women actually participating in screening, breast cancer mortality was reduced by 37%. Conclusions In the Copenhagen programme, breast cancer mortality was reduced without severe negative side effects for the participants.

Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Mammographie in Dänemark ohne Wirkung” 

A Morally Mature Culture : Science & Environmental Health Network
 

Good Advice: Live a Little! — Semi-Sweet
 

Breast Cancer << womenshealth.gov 

European health for all database (HFA-DB). World Health Organization Regional Office for Europe. Updated: January 2010 

WA30G.pdf (application/pdf-Objekt) 

WECF_breastcancer_07.pdf (application/pdf-Objekt) 

Prevent Cancer Now » Important Links 

Amazon.com: Used and New: Food Politics: How the Food Industry Influences Nutrition and Health (California Studies in Food and Culture, 3) 

Janette Sherman Author 

Dr. Vorpagel 

http://emj57.wordpress.com/ 

Geburtskanal 

YouTube – A Litany For Survival: the Life and Work of Audre Lorde Trailer -TWN 

http://www.archive.org/index.php 

libdoc.who.int – /bulletin/ 

In Breast Cancer, Words Matter: Perspectives | KQED Public Media for Northern CA 

Radiointerview 

e_pet 

http://web.archive.org/web/20031005165509/www.mammographie-screening.de/ 

Überschätzen wir den Nutzen? 

Craig Bowron: Mammography Debate: Even Physicians Can Get Emotional About Science 

Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Einigung bei Kennzahlen zur Mammographie” 

Reduced breast cancer mortality in women under age 50 [J Natl Cancer Inst Monogr. 1997] – PubMed result 

Followup after 11 years–update of mortality results in the Stockholm mammographic screening trial [Breast Cancer Res Treat. 1997] – PubMed result 

Long screening intervals, the use of single-view mammography, and the fact that more than 50% of the women in age group 40-49 years were still below 50 years of age when the study was closed, were all facts that could have influenced the results in age group 40-49 years. Larger studies are needed to answer the question whether mammographic screening can be successful in younger age groups. 

Mammographic screening and mortality from breast cancer: the Malmö mammographic screening trial. 

The influence of breast self-examination on subseq… [Am J Public Health. 2005] – PubMed result 

CONCLUSIONS: The lack of association between performance of BSE and subsequent mammography participation suggests that not recommending BSE is unlikely to influence mammography participation. 

Who has screening mammography? Results from the 19… [Can Fam Physician. 1999] – PubMed result 

RESULTS: Of the 2053 women in the sample, 825 (40.2%) had had a screening mammogram as part of a regular medical checkup; 1228 (59.8%) had never had one. Logistic analysis showed that respondents who were approaching age 50, had higher incomes, lived in Quebec, and had regular medical doctors were more likely to have screening mammograms. Statistical trends indicated that heavy drinkers were less likely and immigrants more likely to have mammograms (not significant at P < .01: P = .012 and P = .02, respectively). CONCLUSIONS: Most of these findings are consistent with those of other studies of women 50 and younger. The findings suggest that the patient variables associated with having mammograms in those younger than 50 might be similar to those in women older than 50. An important next step is to determine whether this pattern of use has more to do with younger patients’ demand for screening or with physicians’ ordering of tests. Further research is also needed to understand the 

Mammography use in older women with regular physic… [Am J Prev Med. 1996 Jan-Feb] – PubMed result 

Obesity and mammography: a systematic review and m… [J Gen Intern Med. 2009] – PubMed result 

Morbidly obese women are significantly less likely to report recent mammography. This relationship appears stronger in white women. Lower screening rates may partly explain the higher breast cancer mortality in morbidly obese women. 

16-year mortality from breast cancer in the UK Tri… [Lancet. 1999] – PubMed result 

The Edinburgh randomised trial of screening for breast cancer: description of method., [Roberts, M. M., Alexander, F. E., Anderson, T. J., Forrest, A. P., Hepburn, W., Huggins, A.] 

To determine the value of screening, standard statistical methods will be used to compare breast cancer mortality rates in the whole of the screening population with that of the controls. This trial has a power of 83% of detecting a reduction in mortality of 35% after 7 years of follow-up and a power of 95% of detecting a similar reduction at 10 years (alpha = 0.05, one-sided test). 

14 years of follow-up from the Edinburgh randomised trial of breast-cancer screening : The Lancet 

Our findings confirm results from randomised trials in Sweden and the USA that screening for breast cancer lowers breast-cancer mortality. Similar results are reported by the UK geographical comparison, UK Trial of Early Detection of Breast Cancer. The results for younger women suggest benefit from introduction of screening before 50 years of age. 

Mammographic screening. [Lancet. 1993] – PubMed result 

ohne Text 

The Edinburgh randomised trial of breast cancer screening: results after 10 years of follow-up. 

Kritik der Krebsfrüherkennung / Klaus Koch, Christian Weymayr 

Beitrag aus der Zeitschrift Der Onkologe 2/2008 

Brief an die Medien / Pressemeldung | Kooperationsgemeinschaft Mammographie in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung 

Brief an die Medien: Abgelegt auf der Seite des Nationalen Mammographie-Screening-Programms in Deutschland 

Kennzahlen Mammographie-Screening: Dokumentation 2010 

Zsfassung der Ergebnisse der Screening-Studien, fokussiert auf einzelne Gesichtspunkte wie Mortalität, Überdiagnistik, falsch-positive Befunde etc. 

Kennzahlen Mammographie-Screening: Wo bleiben die Kennzahlen zur Chemotherapie? | infoblog! 

Brustkrebs bekämpfen – Frauen in Deutschland auf dem Weg nach Europa 

Broschüre der Stiftung Koalition Brustkrebs unter der Leitung von Angela Spelsberg 

Mammographie-Screening als Einstieg in eine europäische Qualitätssicherung für Frauen mit Brustkrebs in Deutschland 

1. Evaluationsbericht 2005 – 2007: Ergebnisse des Mammographie-Screening-Programm in Deutschland 

sorgfältig ausgearbeitet 

Aufklärungsfilm zum Mammographie-Screening-Programm in Deutschland 

Kooperationsgemeinschaft Mammographie in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung 

DasErste.de – [Panorama] – Tödliche Fehler bei der Vorsorge – Zu viele Frauen sterben an Brustkrebs 

mit Videodownload, Beitrag zur Rückschau auf die Zeit “vor dem Screening” in Deutschland. Es gibt einen Artikel “Fehlinterpretation der Mammographie-Studie”, erschienen in der Süddeutschen, der darauf hinweist, dass die Behauptung, jede 2. Diagnose sei falsch, grober Unfug wäre. Zitat: “Die Rate der Fehldiagnosen ist gar nicht untersucht worden”, betonte Profesor Dieter von Fournier … jedoch die Hälfte der Mammographie-Geräte … veraltet.” Marie-Luise Dirks wird dazu ebenfalls in der Süddeutschen zitiert: “Der Nutzen der Mammographie wiegt das minimale Risiko durch die Strahlung bei weitem auf”. Dirks war Koordinatorin einer Mammographie-Studie an der Medizinischen Hochschule Hannover. 

JAMA, Nur Abstract: Rethinking Screening for Breast Cancer and Prostate Cancer, October 21, 2009, Esserman et al. 302 (15): 1685 

Eine mögliche Erklärung ist, dass Screening möglicherweise Krebserkrankungen mit niedrigem Risiko erhöht, ohne Krebserkrankungen an aggressiv wachsenden Krebserkrankungen zu verringern … One possible explanation is that screening may be increasing the burden of low-risk cancers without significantly reducing the burden of more aggressively growing cancers and therefore not resulting in the anticipated reduction in cancer mortality. To reduce morbidity and mortality from prostate cancer and breast cancer, new approaches for screening, early detection, and prevention for both diseases should be considered. 

http://www.preventionisthecure.org/ 

Mammographie-Screening: Linksammlung nach Stichworten / Breast Cancer Action Germany 

Brustkrebs – Die kritische Annäherung rund um das Thema Brust und Brustkrebs im Kontext von Prävention, Medizin, Forschung, Umwelt, Gesellschaft und Politik. Selbsthilfewebsite von und für Frauen mit Brustkrebs 

DHS_Nicht_mehr_alles_schlucken.pdf (application/pdf-Objekt) 

UB Karlsruhe: Karlsruher Virtueller Katalog KVK : Ergebnisanzeige 

Brustkrebsvorsorge: US-Gesundheitsbehörden ändern Mammographie-Empfehlungen 

Zu den Änderungen 

Das Gefühl, da ist was: Die Mammographie hält nicht, was sie versprach. Aber eine wichtige WAFFE gegen den Brustkrebs bleibt ungenutzt: Mit hochauflösendem Ultraschall … 

na ja … 

Brustkrebs 

Epidemiologische Aspekte des Mammographiescreenings (Beitrag in Berliner Ärzte Heft 8/2004) 

von Alexander Crispin und Dieter Hölzel: Mindestens eine Einladung zum Screening an jede Frau zwischen 50 und 70 

Jahren, Transparenz zum Teilnahmeverhalten, zu den entdeckten und übersehenen Karzinomen, zur Qualität der Befunder,

zur Abklärung von Verdachtsbefunden, zur zeitgemäßen Behandlung der Patientinnen und zur Entwicklung des Mammographierens außerhalb des Screenings. Als gemeinsame Aufgabe der involvierten Kräfte müsste eine führende Industrienation ein solches klar definiertes Projekt in zwei bis drei Jahren realisieren können. Der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns ist dies bereits gelungen. In anderen Bundesländern haben Optimisten noch einige Monate Zeit, ein

flächendeckendes, qualitätsgesichertes Screeningprogramm zu implementieren und die weitere Entwicklung wissenschaftlich verantwortungsvoll zu gestalten.

The Mammography Dilemma: A Crisis for Evidence-Based Medicine? — Ann Intern Med 

Steven N. Goodmann, 03. Sept. 2002: ..The USPSTF does not mention the increase in surgical interventions among screened women noted by Olsen and Gøtzsche; the main harm discussed is anxiety from false-positive results. The Task Force’s only nod to the surgery issue is oblique: a mention that “some” are concerned about treatment of ductal carcinoma in situ … These confidence intervals will be wider than those currently reported by the USPSTF and Cochrane reviews and will communicate the true uncertainty better than ignorable “grades” of evidence. The Bayesian methods used in the USPSTF meta-analysis are perfectly suited for this, but they were not used to incorporate suspected bias of breast cancer that sometimes does not progress and is typically treated with surgery. 

Drug trials outsourcing: Clinical concerns | Editorial | Comment is free | The Guardian 

The Shape of Progress in Breast Cancer 

NEJM — On Mammography — More Agreement Than Disagreement 

Screening Mammography and the “R” Word | Health Care Reform 2009 

Am Ende der Aufklärung steht das Goldene Kalb 

Bei 4 Prozent der Frauen stellt Brustkrebs die Todesursache dar. Die Sorge der Öffentlichkeit wirkt demgegenüber vergleichsweise extrem. Ängste werden durch Veröffentlichung von Einzelberichten prominenter Frauen, Politikerinnen, Schauspielerinnen u. anderen geschürt, bis hin zur Darstellung der letzten Einzelheiten d. Sterbens in d. Medien. Gewöhnlich enden diese Berichte mit d. Forderung, e. bevölkerungsweites Screening zur Entdeckung von Brustkrebs durch Mammographie einzuführen. Dr. Peter C. Goetzsche, hat systematisch die Evidenz für ein bevölkerungsweites Mammographie-Screening durchleuchtet. Jüngst hat Goetzsche seine früheren Publikationen und seinen Cochrane Bericht bestätigt (Olsen/Gøtzsche 2001). Die Botschaft war eindeutig: Es gibt keine belastbare Evidenz dafür, dass Mammographie-Screening die Sterblichkeit senkt; aber dieses Screening ist verbunden mit e. Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen u. Schaden für die Frauen u. bindet enorme finanzielle  Mittel.

Ethical concerns arising from screening procedures such as mammography and self-refferal
 

Faulkner 0 (2009): ncp012v1 — Radiat Prot Dosimetry 

Breast Cancer Action – Does Mammography Screening Save Lives? Let’s Talk About It 

Rettet die Mammographie Leben? Aktuelles Statement von Barbara Brenner, Breast Cancer Action, San Francisco 

Analysis of USPSTF 2009 Revised Breast Cancer Screening Recommendations – National Breast Cancer Coalition Fund 

Leitlinien-Analyse der NBCC zu den neuen amerikanischen Mammographie-Leitlinien 

NCI Statement on Breast Cancer Screening – National Cancer Institute 

Effects of Mammography Screening Under Different Screening Schedules: Model Estimates of Potential Benefits and Harms — Ann Intern Med 

Screening for Breast Cancer: U.S. Preventive Services Task Force Recommendation Statement — Ann Intern Med 

Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Brustkrebs: US-Leitlinie fordert weniger Mammografien” 

Die neue Empfehlung senkt die Zahl der Mammografien, die eine screening-motivierte US-Bürgerin im Lauf ihres Lebens erhalten sollte, von mehr als 30 auf 13 – nämlich vom 50. bis zum 74. Lebensjahr alle zwei Jahre eine Untersuchung. Danach sei ein Nutzen nicht mehr belegt. 

http://www.youtube.com/watch?v=tkRzkQ_QVwY
 

Molecular Breast Imaging More Effective than Mammography at Detecting Cancer in High-Risk Women with Dense Breasts « Mayo Clinic News 

“a very powerful screening-tool”: Noch mehr Tumoren werden gefunden, bei 8 bis 9facher Strahlendosis 

Second Opinion – Quandary With Mammograms – Get a Screening, or Just Skip It? – NYTimes Health v. 2.11.2009 

Then, the cancer society issued a statement saying women over 40 should keep having mammograms every year, because seven studies have shown that the test decreases the risk of death from breast cancer. 

But the statement also said mammography can “miss cancers that need treatment, and in some cases finds disease that does not need treatment.” In other words, the test may lead to some women being treated, and being exposed to serious side effects, for cancers that would not have killed them. Some researchers estimate that as many as one-third of cancers picked up by screening would not be fatal even if left untreated.

Das Mammographie-Screening als Verfahren zur Brustkrebsfrüherkennung / Bernhard Gibis 

Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information <Köln> Deutschland / Bundesministerium für Gesundheit, 1. Aufl., Erschienen: Baden-Baden : Nomos-Verl.-Ges., 1998 

Umfang: 122 S. : graph. Darst. ; 27 cm

Schriftenreihe: Health technology assessment ; 3

Positionspapier zur Brustkrebsfrüherkennung durch Mammografie der Krebsliga Schweiz (KLS) 

Marcel Zwahlen, Nicole Probst, Brigitte Baschung, Chris de Wolf , Elisabeth Marty-Tschumi , Bettina Borisch: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die systematische Einladung von Frauen im Alter von 50 

bis 69 Jahren zur Mammografie-Untersuchung deren Brustkrebs-Mortalität senkt. Die Resultate

randomisierter Studien von organisierten Mammografie-Programmen in mehreren Ländern ergeben

eine mittlere Reduktion der Brustkrebsmortalität von 25% in der Zielbevölkerung.

Die in der breiten Umsetzung organisierter Mammografi e-Programme in einer spezifischen Zielbevölkerung

tatsächlich zu erzielende Reduktionen schwankt zwischen 5 und 20% und hängt

einerseits von Häufigkeit und Qualität des opportunistischen Mammografie-Screenings ab, andererseits

von der Qualität der nach einer Brustkrebsdiagnose erfolgten Behandlung.

Stellungnahme zur gegenwärtigen Diskussion um die Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland 

… hält fest, dass die internationale Diskussion um das dadurch erreichbare Ausmaß der Sterblichkeitsverminderung keineswegs abgeschlossen ist, … Wert möglicherweise überschätzt … in keinem der Länder, die mammographisches Screening eingeführt haben (England, Schweden, Holland, Kanada) zu einer eindeutig nachweisbaren Verminderung der Sterblichkeit gekommen ist … wichtige Fragen ungeklärt, weitere Forschung erforderlich, … die derzeitigen Projekte, das mammographische Screening in D außerhalb von kontrollierten Studien zu implementieren für wissenschaftlich und ethisch nicht mehr vertretbar … weitestgehend getrennt agierender “Mammazentren” für nicht zeitgemäß und für nicht zumutbar für die Frauen sowie Ärzte und Ärztinnen … DÄB gegen Mammobile, Rückkehr zu autoritär angeordneten Reihenuntersuchungen … Text liegt bei uns als Volltext vor 

Zwischen Illusion und Angst: Mammographie-Screenings zur Früherkennung von Brustkrebs 

Jede Frau muss für sich selber entscheiden! Bei aller öffentlicher Diskussion pro oder contra Mammographie-Screening ist es wichtig, die einzelne Frau im Blick zu haben. Es gibt nicht den allgemeingültigen Ratschlag für alle Frauen, sich regelmäßig röntgen zu lassen oder eben nicht. Jede Frau sollte für sich die Chancen und Risiken gegeneinander abwägen und sich dann entscheiden. Wenn Sie davon überzeugt ist, dass sie die Untersuchung nicht will, sollte sie den Mut aufbringen, sich gegen ihren Arzt/ihre Ärztin durchzusetzen oder auch nachzufragen, was denn die Erfolgszahlen aussagen. Denn es kann durchaus sein, dass auch ihr Arzt/ihre Ärztin relative Prozentzahlen falsch interpretiert. Übrigens: Frauen ab 30 haben schon länger den Anspruch auf jährliche Tastuntersuchungen und Unterweisung in Selbsttastuntersuchungen der Brust (im Rahmen der allgemeinen Krebsvorsorge) durch ihren Frauenarzt/ihre Frauenärztin. … 

Kosten-Nutzen-Analyse beim Mammographie-Screening 

Bei Frauen von 50 bis 69 Jahren ist in schwedischen Mammographie-Screening-Studien eine Reduktion der Mortalität an Brustkrebs langfristig bis zu 30 % beobachtet worden. Bei Frauen von 40 bis 49 Jahren ist eine geringe Verminderung der Sterblichkeit beobachtet worden, die nicht signifikant ist. Minderung der Sterblichkeit, häufigere Anwendung von brusterhaltenden Therapien und Senkung des durchschnittlichen Tumordurchmessers im Screening auf weniger als die Hälfte des Durchmessers im Vergleich zu Kontrollkollektiven Screening ab 50 bis 70 Jahren ist für Deutschland zu empfehlen. … sollte das Screening von niedergelassenen Ärzten in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern erfolgen … Kosten-Nutzen-Analyse (Evaluation) erfolgen sollte. Qualitätssicherungszentren, Referenz- und Ausbildungszentren sind zu fordern. Auch die Mammographie der kurativen Versorgung profitiert von einem Screening-Programm. 

Schlüsselwörter Brustkrebs – Sterblichkeitsrate – Früherkennung – Brusterhaltende Therapie

NEJM — Mammographic Screening for Breast Cancer 

… benefits of mammography has increased, hazards ,,, risks of false positive mammo, assoc. with anxiety, unnessary biopsies, risk of overdiagnosis, shared decision making needed, … essential for all women beginning at the age of 40, stongest evidence between 50 and 69, routinely recommeded, women should be made aware that at least half of the patiens given a diagnosis survive regardless of the use or nonuse of screening, difficult to determine, how much to earlier diagnosi due to screening … women in their 40s redues mortality by about 20 percent, in their 50s or 60s reduce by about 30% … to reduce false positive patients should be ref. to expierienced mammographers … and should undergo screening undergo more frequently than 18 month … Volltext liegt bei uns vor. 

Fordern statt Dulden: Pressemeldung des Krebsinformationsdienstes 

10. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens pro Jahr rund 46000, 19000 sterben jährlich an dieser häufigsten Krebserkrankung … Überlebensrate von 72% fünf Jahre nach der Diagnose von Brustkrebs liegt Deutschland nur im europäischen Mittelfeld (Quelle: Eurocare II-Studie). … , in denen betroffene und nichtbetroffene Frauen aktiv sind, wollen sich für Verbesserungen in Erkennung und Behandlung von Brustkrebs und für eine verstärkte Förderung der Forschung in diesem Bereich einsetzen … neun Brustkrebsinitiativen …, darunter auch der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums, “Gemeinsam sind wir stärker” Die Sternfahrt mit Bussen aus verschiedenen Regionen Deutschlands zur Demonstration nach Berlin ist ein Akt der Solidarität mit den Zielen der Initiativen und mit allen Frauen. Die Firma Hoffmann La Roche sponsort das Unternehmen und sorgt für die Busse und zwei Übernachtungen der Teilnehmerinnen in Potsdam. Der Unkostenbeitrag beträgt nur 50 DM. 

Screening for Breast Cancer 

– Elmore et al. 293 (10): 1245 — JAMA, Schlussfolgerungen: Vergleichsweise bleibt Mammographie-Screening das wichtigste Werkzeug für die Brustkrebsfrüherkennung, während die Wirksamkeit der klinischen Brustuntersuchung und Selbstuntersuchung einen geringeren Nutzen haben. Es ist unwahrscheinlich, dass neue Screening-Modalitäten die Mammographie in naher Zukunft für das Screening zu ersetzen. 

der allgemeinen Bevölkerung.

Putting breast cancer on the map
 

Kunstverein Worms 

Kunstverein Worms- Informationen zu Ausstellungen und Projekten des Kunstvereins Worms 

Screening in Europe : Policy Brief der WHO / by Walter W Holland, Susie Stewart, Cristina Masseria 

mit Daten zu verschiedenen Screening-Programmen (einschl. Mammographie-Screening) und deren Umsetzung in verschiedenen europäischen Ländern, … Germany … “There is a national programme for breast cancer, cervical cancer and colorectal cancer for SHI-insured 

individuals. Private health insurers will pay for opportunistic screening.

Opportunistic screening for breast cancer used to be widely practised. Breast cancer screening has been recently reorganized towards a systematic screening programme, at least in women aged 50–69 who are invited regularly. The screening is subjected to tight, evidence-based quality assurance measures. The screening programme is organized separately from the disease management programme for (the treatment of) breast cancer, introduced in 2003. For cervical and colorectal cancer as well as prostate cancer directives of joint committees define the target groups, the screening interval and type of intervention that is paid for by SHI. …

Pyrethroids and Breast Cancer Risk – Bibliography – BCERF 

AKFAdmin 

T-Online eMail Center 

http://outofberlin.wordpress.com/ 

N 

Positionspapier Australien: Over-diagnosis from mammography screening – NBCC position statement 

Summary statement 

Mammography screening significantly reduces death rates from breast cancer by enabling earlier and more effective treatment.

The vast majority of breast cancers found through screening are progressive lesions that would become symptomatic within the woman’s lifetime if left untreated. It is likely, however, that there is a sub-set of cancers that may be non-progressive or progress so slowly, that they would not have been otherwise found in the woman’s lifetime. Diagnosis of these cancers has been referred to as ‘overdiagnosis’ and their treatment as ‘overtreatment’.

Estimates of the size of this sub-set vary widely and are dependent on a range of assumptions as we do not know what the incidence of breast cancer would be today without the introduction of the BreastScreen Australia program.

Research is underway, including molecular and genetic research, to find means of identifying this sub-set of cancers.

What women really know about mammogram benefits, risks — latimes.com 

It is not wrong to say no — Heath 338: b2529 — BMJ 

Leben und Tod oder Es ist nicht falsch, Nein” zu sagen, sagt: Iona Heart, eine niedergelassene Ärztin in London. Sie kritisiert die Broschüren zum staatlichen Screening-Programm, in dem die kritischen Fakten vollständig unterschlagen würden. 

Less medicine is more — Godlee 338: b2561 — BMJ 

Weniger Medizin ist mehr von Fiona Godlee, Herausgeberin des BMJ 

Overdiagnosis and mammography screening — Welch 339: b1425 — BMJ 

Editorial zum Artitkel “Overdiagnosis in publicly organised mammography screening programmes” im BMJ vom Juli 2009 (open access) 

Protocols are evidence based — Dobson and Thomas 339: b3262 — BMJ 

Leserbrief zu dem Artikel “Overdiagnosis in publicly organised mammography screening programmes”. Hier kommen die Anbieter eines Screening-Programms in UK zu Wort 

Stop treating indolent lesions — Evans et al. 339: b3256 — BMJ 

Leserbrief zum Artikel “Overdiagnosis in publicly organised mammography screening programmes”, 10% oder 52% Überdiagnose? 

Consensus and decision aids — Barratt 339: b3260 — BMJ 

Leserbrief zum Artikel Overdiagnosis in publicly organised mammography screening programmes im BMJ vom Juli 2009 

As a profession we have a clear ethical obligation to do a much better job of providing balanced information to women to choose for themselves whether they want to be screened. Forderung nach besser balancierter Information für Frauen, die selbst entscheiden müssen, ob sie gescreent werden möchten.

The trouble with mammograms — latimes.com 

über den Wandel zu einem kritischeren Bewusstsein gegenüber der Mammographie in den USA 

Overdiagnosis in publicly organised mammography screening programmes: systematic review of incidence trends — Jørgensen and Gøtzsche 339: b2587 — BMJ 

Zusammenfassung: Das Ansteigen der Brustkrebsinzidenz ist eng mit der Einführung des Screenings verknüpft und nur wenig wird durch einen Abfall der Inzidenz bei zuvor bereits gescreenten Frauen kompensiert. Eine von drei Brustkrebserkrankungen, die in einem bevölkerungsbezogenen Screening-Programm diagnostiziert wird, ist “überdiagnostiziert”. 

Mira1 

Entstehung und Behandlung des erblichen und epidemischen Brustkrebs, Radiojodbehandlung von Brustkrebs, Virusinfektion und Brustkrankheiten, Fibroadenome, Elisabeth Rieping Archiv 

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Screening zur Brustkrebs-Früherkennung mit Mammographie 

Overdiagnosis in publicly organised mammography screening programmes: systematic review of incidence trends — Jørgensen and Gøtzsche 339: b2587 — BMJ 

The increase in incidence of breast cancer was closely related to the introduction of screening and little of this increase was compensated for by a drop in incidence of breast cancer in previously screened women. One in three breast cancers detected in a population offered organised screening is overdiagnosed. 

Pressemeldung BMJ vol. 339, issue 7712 

zum Anstieg der Diagnosen nach Mammographie-Screening, Stichwort Überdiagnose 

Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Mammografie: Jedes dritte Mammakarzinom könnte harmlos sein” 

Jeder dritte bei der Mammografie entdeckte Brustkrebs würde unbehandelt nicht zum Tod der Patientin führen. Dies behaupten Kritiker der Vorsorgeuntersuchung im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b2587). Sie stützen sich dabei auf Daten aus fünf bevölkerungsweiten Mammografieprogrammen. 

Die Überdiagnose ist eine prinzipielle Schwäche aller Krebs­früh­erkennungs­programme. Denn einem bösartigen Tumor ist es gerade im Frühstadium auch bei genauer histologischer Beurteilung oft nicht anzusehen, ob er unbehandelt zum Tode des Patienten geführt hätte.

Einige Neoplasien wachsen sehr langsam, andere können sich auch spontan zurückbilden. Beim Brustkrebs ist bekannt, dass manche Carcinoma in situ-Tumoren nie in ein invasives Wachstum übergehen. Ohne Mammografie würden sie niemals entdeckt.

Efficacy of MRI and Mammography for Breast-Cancer Screening in Women with a Familial or Genetic Predisposition 

NEJM 

Berliner Ärzte: Politischer Aktionismus führt zu Über- und Fehlversorgung: Pressemeldung der Berliner Ärztekammer vom 21. März 2002 

Ärztekammer Berlin kritisiert Beschluss des Gesundheitsausschusses des Bundestages zur Einführung eines Mammographie-Screenings. … ist medizinisch, ehtisch und politisch fragwürdig. Auch neue Studien belegen in keiner Weise … s.a. Stellungnahme des EBM-Netzwerkes. Ethisch fragwürdig ist dieser Beschluss, weil durch ein Screening statistisch gesehen von 1000 untersuchten Frauen bis zu 250 fälschlicher Weise die Verdachtsdiagnose Brustkrebs erhalten … Die vorschnelle und undurchdachte Kampagne des Mammograpie-Screenings weckt falsche Hoffnung und setzt zahlreiche Frauen der Gefahr einer falschen Diagnose aus. Die Ärztekammer Berlin warnt deswegen davor, Ängste und falsche Hoffnungen durch eine unkritische und einseitig verzerrte Wiedergabe wissenschaftlicher Ergebnisse zu schüren. … Die Ärztekammer Berlin appeliert an den Bundestag, vor der Beschlussfassung eines Mammographie-Screenings dieses Thema einer fachlichen und ausgewogenen Beurteilung zuzuführen. 

Brustkrebsregistierung in Deutschland: Tumorstadienverteilung in der Zielgruppe für das Mammographie-Screening 

von Klaus Giersiepen, Ulf Haartje, Stefan Hentschel, Alexander Katalinic, Joachim Kieschke 

… Der zu erwartende Nutzen des deutschen Screening-Programms in Bezug auf eine niedrigere Brustkrebssterblichkeit wird daher bislang wohl überschätzt. (da bereits vorher die kl. Tumoren zumindest teilweise bereits gefunden wurden.)

Brustkrebs: Erste Siege! 

EMMA zeichnet die Einrichtung des Brustkrebsscreenings als historischen Sieg. Sich selbst mit dem Brustkrebsdossier aus dem Jahr 1996 sieht EMMA – neben amerikanischen Initiativen dabei als Vorbild für, dass “die Früherkennung in Deutschland auf einen Standard gehoben wird, der in anderen Ländern seit Jahren üblich ist. Dorle Krohn merkt einen Riesenschnitt an, während der Überlebenslauf Brustkrebs aus dem Jahr 2003 angekündigt wird. pink, die Koalition Brustkrebs mit der Postanschrift einer Pharma-PR-Frau und die Berliner Brustkrebsinitiative werden auf dem Papier “verlinkt”. Eine Autorin hat der Artikel unter der Rubrik Frauen & Gesundheit nicht. 

Ist Deutschland tatsächlich Entwicklungsland? Mammographie-Screening nach Europäischen Leitlinien gefordert / Helga Kühn-Mengel 

erschienen in MedReview 52/2002 S. 5: … Gutachten des SVR, benennt eindeutig d. Defizite in allen Bereichen der Brustkrebsversorgungskette; schon das 1. Glied dieser Kette – eine qualitätsgesicherte – Früherkennungsmaßnahme, sei nicht vorhanden: “Übereinstimmend wurde für den Bereich der Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland das Fehlen eines gemäß den europäischen Leitlinien qualitätsgesicherten Früherkennungsprogramms (Mammographie-Screening) festgestellt. … Über- Fehlversorgung, unzureichende Qualitätssicherung, fehlende Einhaltung von Standards, Mangel an interdisziplinären Strukturen (“Brustzentren”) mmit einem obligaten Qualitätsmanagement in allen Bereichen, erschreckend viele falsch positive Befunde, Nachsorge zu technisch-apparativ, … erschreckend vor allem eine zahl 100000 nicht indizierte operative Eingriffe jährlich, bedingt durch falsch positive Befunde in der Mammographie. Die SPD hat 2001 den Antrag in den Bundestag eingebracht, 4 Millionen durchgeführte Mammos … 

Brustkrebs und dessen Früherkennung / von Werner Altmann, Ethicon GmbH Endosurgery Norderstedt 

erschienen in: MedReview/51/2002. S. 4: 4. Round Table Meeting Norderstedt, mit den üblichen Zahlen aus der “Brustkrebsbewegung” versehen lesen wir hier, dass “Die bösartigen Neubildungen im Brustdrüsengewebe zu spät diagnostiziert werden, weil die Einführung von effizienten Früherkennungsprogrammen im Interessendickicht der Ärzteorganisastionen stecken geblieben ist … Offensichtlich muss die Politik in Zusammenarbeit mit den Kostenträgern nach Möglichkeiten suchen, den Frauen das beste und effektivste Früherkennungssystem anzubieten. Sicher ist auch, dass die Frau gefordert ist, mitzumachen. Wenn die Politiker, die Leistungsträger und Leistungserbringer und die Frauen selbst an einem Strang ziehenm wird es möglich sein, die Zahl von 54 sterbenden Frauen pro Tag deutlich zu senken” … Das war die zu diesem Zeitpunkt verwendete Diskussionsebene der “Koalition Brustkrebs”. Ethicon sponserte die Koaltion, die wenig später zerbrach. 

Mammographie-Reihenuntersuchung – ja oder nein? 

Umweltinstitut München e.V.: So lässt sich derzeit folgern: Die Mammographie ist zwar eine unverzichtbare Methode zur Erkennung von Brustkrebs, aber nur bei einem Verdacht, nicht als Reihenuntersuchung zur Früherkennung. 

Europäische Referenzorganisation EUREF besuchte deutsche Referenzzentren 

Infos aus dem EUREF-Abstract 

Evaluierung von Nutzen und Risiken im qualitätsgesicherten Mammographie-Screening in Deutschland 

Nach Ansicht der SSK besteht aufgrund der Bedingungen der Programmeinführung und der 

deutschen Datenschutzregularien für alle Evaluierungsansätze die Befürchtung, dass mit

einem Studiendesign alleine keine abschließend belastbare Aussage zur Wirksamkeit des

Screening-Programms möglich ist. Es kann daher sinnvoll sein, mehrere komplementäre

Studien zur Mortalitätsevaluierung durchzuführen (z.B. Kohorten- und Fall-Kontrollstudien).

Diese sollten nach Möglichkeit auf Basis der gesamten anspruchsberechtigten Bevölkerung

durchgeführt werden. Für Studien, in denen Brustkrebserkrankungs- und Todesfälle in

Hinblick auf Screeningteilnahme untersucht werden sollen (z.B. Vergleiche von Kohorten

mit/ohne Screening), werden die Krebsregister durch die erfolgte Änderung der Krebsfrüherkennungsrichtlinie

[69] in die Lage versetzt, die benötigten Daten (Screeninghistorien

aller erkrankten Frauen) zu sammeln und zur Verfügung zu stellen.

Deutsches Mammographie-Screening-Programm 

Vortrag: 5. Berliner Symposium Geschlechterforschung in der Medizin Gender in Klinik und Arztpraxis 11. Oktober 2008 Lisa Regitz-Jedermann Referenzzentrum Mammographie Berlin 

Umsetzung des Mammographie-Screenings in Deutschland: 5 Jahre Mammographie-Screening in Deutschland Welche Qualitätsnachweise liegen vor? 

Vortrag: Angela Spelsberg, der Vortrag wurde von der Webseite der Patientenbeauftragten Helga Kühn-Mengel bei Wechsel auf die Webseite des Patientenbeauftragten offensichtlich gelöscht, Link deswegen zur Koalition Brustkrebs 

EKN-registerstelle » Mammographie-Screening 

Erst nach Anpassung der Krebsfrüherkennungs-Richtlinien kann mit der externen Qualitätssicherung des bundesweiten Mammographie-Screenings anhand von Krebsregisterdaten fortgefahren werden. 

Ergebnisse aus der Evaluation des Modellprojektes Mammographie-Screening Weser-Ems 

Vortrag/Kongressbeitrag! Endpunktevaluation der Brustkrebsmortalität!!! 

Forschungsbericht: Evaluation von Patienteninformationen zum Einladungsschreiben im Mammographie-Screening 

explorative Analyse mit 30 Frauen, vier “Frauentypen” werden anhand ihrer Handlungsmuster entdeckt: Die Pragmatische, die Folgsame, die Unverwundbare, Die Versorgte. Evaluation? 

Zusammenfassung des Berichts der Europäischen Referenzorganisation EUREF (Executive Summary) 

Zusammenfassung des Berichts der Europäischen Referenzorganisation EUREF zum Besuch der Referenzzentren des nationalen Mammographie-Screening-Programms in Deutschland. EUREF ist beeindruckt vom Aufbau, bemängelt allerdings das fehlende Berichtswesen und mahnt behördliche Autorität bei der Überwachung der Screening-Einheiten an. 

Prävention: Vom Segen des Nichtwissens | Wissen | Beitrag von Klaus Koch und Christian Weymayr 

Die ZEIT, Nr. 26 v. 18. Juni 2003 … “Ob diese Funde Leben retten oder nur die Zahl der Frauen mit einer Brustkrebsdiagnose erhöhen, ist nicht klar” … Die Bilanz ist so heikle, dass jeder selbst entscheiden sollte, was er bevorzugt. — Aus populistischen Gründen auf den Präventionszug aufzuspringen ist verantwortungslos … Es kommt vielmehr darauf an, Patienten [Gesunden hier!] ehrlich über das Tauschgeschäft aufzukären, das Früherkennung bedeutet. 

Jede zweite Diagnose ist falsch: In Deutschland fehlen qualifizierte Radiologen 

Artikel im Archiv der Tageszeitung “Neues Deutschland” v. 2. April 2002 … so werden 100. 000 Frauen jährlich operativ auf Brustkrebs untersucht, obwohl kein Tumor vorhanden ist. Nach e. Studie aus dem Jahr 1994 ist jede 2. nach einer Mammographie erstellte Diagnose falsch … Dr. Toni Birtel fordert in diesem Artikel u.a. die Basismammographie mit 35, aber eben auch die Einrichtung qualifizierter Früherkennungszentren für Brustkrebs, er spricht von “Freizeit- und Hobbymammography”. Medizinprofessor Gerd Glaeske von der Uni Bremen wird zitiert mit: “Die meisten Abrechnungen werden durch Ärzte getätigt, die aus den Praxen kommen, nicht durch radiologische Fachärzte.” Artikel liegt bei uns vor. 

Statements zur digitalen Mammogaphie 

von K. Ewen, Stand 2006 

Breast Cancer Screening: WHO Handbooks of Cancer Prevention Nr. 7 

Dieses wichtige Handbuch, dass die Basis für die Etablierung nationaler Brustkrebs-Screening-Programme erarbeitet hat, ist seit dem Januar 2009 online als pdf verfügbar. Die gedruckte Version des Buches ist vergriffen. 

Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zur geplanten Einrichtung eines nationalen Krebsregisters in Deutschland 

… und wenn wir dann eben keine Zahlen zum Mammographie-Screening haben, dann wissen wir warum …oder “Politik ist Politik” 

Anforderungen an Öffentlichkeitskampagnen, auch mit Blick auf die Europäischen Nachbarländer / Stiftung Koalition Brustkrebs 

[von der Webseite des Patientenbeauftragten entfernt!] Kommunikation über die Einladung: Mangelhaft, Die Teilnahmerate (Anteil der Teilnehmerinnen von den zum Screening eingeladenen Frauen) ist 44%, nicht 54%. 

Selbsteinladerinnen dürfen bei der Berechnung der Teilnahmerate nach den Europäischen Leitlinien nicht berücksichtigt werden. Der Anteil der gescreenten Frauen ist lediglich 14% der Zielbevölkerung nach 3 Jahren. Die Trennung von Screening und kurativer Mammographie wird unterlaufen. … Angela Spelsberg beschreibt auch im 4. Expertengespräch der Patientenbeauftragten der Bundesregierung kleine, aber folgenschwere Defizite.

Information und Transparenz 

Expterinnengespräch zur Umsetzung des Mammographie-Screenings in Deutschland 

EUSOMA review of mammography screening — Hackshaw 14 (8): 1193 … 

Zusammenfassung: Regelmäßige mammographische Untersuchungen, denen eine Diagnose und Behandlung nach den Anforderungen folgt, führt zu einer signifikanten 22%igen Reduktion der Brustkrebssterblichkeit. Mammographie-Screening sollte Teile eines bevölkerungsbezogenen Programms mit vollständiger Qualitätskontrolle und Monitoring sein. Es besteht Unsicherheit hinsichtlich des Effekts des Screenings für Frauen unter 50 Jahren. Wenn es gefordert wird, sollte es nur nach Information über die Unsicherheiten und die möglichen Konsequenzen durchgeführt werden. … Die unterschiedlichen Aspekte des Screenings sollten beachtet werden. 

Forum Gesundheitspolitik: Mammographie-Broschüre bemüht sich um ausgewogene Informationen 

Artikel von Christian Weymayr, Mitautor der gemeinsamen Broschüre von Krebsinformationsdienst und Kooperationsgemeinschaft Mammographie, die versucht, europäische Anforderungen an Informationen zur Mammographie umzusetzen. 

Regionale Analyse zum Rückstand der Brustkrebsbekämpfung: Erfahrungen aus dem Krebsregister Oldenburg und der deutschen Mammographie-Studie 

The state of Breast Cancer Control in a region: Experiences of the Oldenburg Cancer Registry and the German mammography study, Journal of Public Health, ISSN 0943-1853 (Print) 1613-2238 (Online) 

Heft Volume 1, Number 1 / März 1993

Berliner Ärzte: Schwerpunktheft zum Mammographie-Screening 

Zeitschrift der Berliner Ärztekammer 

mit Beiträgen von Klaus Koch, Ingrid Mühlhauser, Gudrun Kemper …

Breast screening: the facts – or maybe not 

Peter Gotzsche and colleagues argue that women are still not given enough, or correct, information about the harms of screening. Es ist bedauerlich, dass in diesem Artikel mit “falschen Bildern” gearbeitet wird und Zahlen willkürlich manipulativ eingesetzt werden. Es schmälert die Seriosität des Artikels erheblich. Die Autoren verlassen damit den Boden der sachlichen Diskussion. Dass die Informationsmaterialien und Fraueninformation zum Mammographie-Screening in vielen Ländern, einschl. Deutschland, häufig nicht den Anforderungen der europäischen Leitlinien entsprechen bzw. entsprachen, ist allerdings eine bedauernswerte Tatsache. Die einseitig negative bzw. einseitig positive Darstellung der Zusammenhänge, die von verschiedenen Seiten betrieben wird, bleibt unseriös. Manipulationen dieser Art sollten im Interesse von Frauen grundsätzlich unterbleiben. 

Is it worth screening women over 70 for breast cancer — or indeed any women? 

eMJA Ein Editorial von Alan Rodger 

Benefits, harms and costs of screening mammography in women 70 years and over: a systematic review 

eMJA 

Cochrane Kurzinfo: Screening for Breast Cancer with mammography 

What are the benefits and harms of attending a screening programme? How many benefits … how many will be harmed? What is the scientific evidence? 

Leistungen epidemiologischer Krebsregister im Rahmen des Mammografie-Screenings 

Präsentation von Bettina Eisinger, GKR 2006 

Infobrief 3 der Patientenbeautragten der Bundesregierung 

/ Helga Kühn Mengel 

Versagen bei Brustkrebs-Vorsorge – Ein Modellprojekt scheiterte 

DasErste.de – [Panorama] – Videobericht: Bereits historische Berichterstattung mit Angela Spelsberg (Tumorzentrum Aachen) und Helga Ebel (Krebsberatungsstelle Aachen) zum Stand der Brustkrebsdiagnostik, Mißstände und des Kampfs um die Mammographie in Deutschland. Gefordert wird die Einhaltung europäischer Anforderungen, Spezialisierung und Spezialpraxen 

DasErste.de – [Panorama] – Versagen bei Brustkrebs-Vorsorge – Ein Modellprojekt scheiterte 

… Stand vor der Einführung des Mammographie-Screening-Programms. Hier spricht u.a. Angela Spelsberg vom Tumorzentrum Aachen zum Stand der Dinge. Script des TV-Beitrags 

Was bringt das Mammografie-Screening? (Wissenschaft, NZZ Online) 

Wissenchaftliche Fakten und offene Fragen zum Nutzen der umstrittenen Mammografie-Programme zur Früherkennung von Brustkrebs / von Stephanie Lahrtz 

Estimation of lead time and overdiagnosis in breast cancer screening 

Brief an die Herausgeber des British Journal of Cancer: This means that one in three breast cancers detected in a population offered organised mammography screening are overdiagnosed. Many women are therefore harmed substantially by screening, as practically all detected carcinoma in situ cases and invasive cancers are treated, at great physical and psychological costs. 

“Eine von drei entdeckten Erkrankungen ist eine Überdiagnose” … [im Sinne der Definition) ...

Brustkrebs-Früherkennung: Informationen zur Mammographie - Eine Entscheidungshilfe 

Nationales Netzwerk Frauen und Gesundheit (Hrsg) - Die Version der Technikerkrankenkasse 

Beteiligungsrechte und Aktualisierung von strukturierten Behandlungsprogrammen (Disease Management Programme) 

Antrag Frauenspezifische Gesundheitsversorgung 

Antrag der Abgeordneten Helga Kühn-Mengel [u.a.],die zurzeit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekte, insbesondere – den Verbund „Genetische Basis gynäkologischer Karzinome“ in Kooperation von sieben Hochschulen und Unternehmen sowie acht Vorhaben zur genetischen Basis bei Mamma-, Ovarialkarzinom und Brustkrebs mit über 8 Mio DM, – den „Verbund Brustkrebs“, – zwei Vorhaben zur Anwendung induktiver und statistischer Verfahren zur Bestimmung von Qualitätsindikatoren/resp. Prognoseverfahren und deren Integration in wissensbasierte Systeme bei Ovarialkarzinom und Mammakarzinom, … 

Anhörung am 06. 11. 2006 im Ausschuss für Gesundheit 

Evidenz für die Effektivität von bevölkerungsweiter Früherkennung (screening) liegt vor bei den Karzinomen Cervix-Ca, Mamma-Ca und Kolon-Ca, sowie auch im Hinblick auf Bluthochdruck, Zucker und Herzkreislauferkrankungen (Cholesterin) … 

Kleine Anfrage: DMP 

Wie will die Bundesregierung sicherstellen, dass Personen mit anderen 

chronischen Erkrankungen als Diabetes Typ II, Brustkrebs, Herz-Kreislauf-

Erkrankung und Asthma keine Nachteile in der medizinischen Versorgung

erleiden?

Lachesis e.V.: Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform 

Bürokratie und Kosten durch Disease-Management-Programme 

Kleine Anfrage 

Bürokratie und Kosten durch Disease-Management-Programme 

Deutscher Bundestag: Regierung: Kritik an Kosten der Disease-Management-Programme unberechtigt 

Deutscher Bundestag: Noch kein flächendeckendes Mammographie-Screening 

Beschlussantrag: Für ein Gesamtkonzept zur Verbesserung der Versorgung bei Brustkrebs 

1409885.pdf (application/pdf-Objekt) 

Unterrichtung durch die Bundesregierung: Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit zum Gutachten des Sachverständigenrates für die Konzertierte 

Aktion im Gesundheitswesen – „Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit“

1409706.pdf (application/pdf-Objekt) 

Für ein Gesamtkonzept zur Verbesserung der Versorgung bei Brustkrebs 

1406453.pdf (application/pdf-Objekt) 

Antrag: Brustkrebs – Mehr Qualität bei Früherkennung, Versorgung und Forschung – 

Für ein Mammographie-Screening nach europäischen Leitlinien

Breast Cancer – Detection or Deception | thermalscans.com.au 

Kommerzielle Seite / Evidenzbasierung? 

Epidemiologische Aspekte des Mammographiescreenings 

von Alexander Crispin und Dieter Hölzel / Berliner Ärzte Heft 8 / 2004 (Text bei der LOC) 

Wem nützt Mammographie-Screening? 

von Ingrid Mühlhauser / Berliner Ärzte Heft 8 / 2004 

Mammographiescreening ist kein Synonym für Brustkrebs-Früherkennung 

Ute-Susann Albert / Berliner Ärzte Heft 8 / 2004 

Brustkrebsscreening – Nutzen und Anforderungen: Chancen und Risiken der Krebsprävention 

Klaus-Peter Hellriegel / Berliner Ärzte Heft 8 / 2004 

Schluss mit Kampagnen! 

von Klaus Koch. Editorial / Berliner Ärzte Heft 8 / 2004 

Verläßliche Mammographien: Die Zahl der Überdiagnosen ist kleiner als angenommen … 

berichtet FAZ am 15.03.2006 mit Bezug auf den Artikel imn BMJ. Artikel liegt bei BCAG komplett vor. Abruf aus dem Archiv der FAZ € 1,00 

Stellungnahme zum Screening-Modell der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern 

Irreführende Informationen zum Mammografie- Screening 

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen (BAGP) & Bundesverband der Frauengesundheitszentren 

Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) 

…die Einführung einer Screening-Mammographie eingebettet in ein interdisziplinäres medizinisches Früherkennungskonzept auch ohne Vorliegen von Symptomen zu fördern. Aufgrund der randomisierten Studien ist eine Wirksamkeit der Früherkennungs- 

Mammographie für Frauen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr, neuerdings auch zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr, belegt, aber auch nach dem

70. Lebensjahr anzunehmen!!!

Drucksache 14/4381 Deutscher Bundestag: Konkrete Gesundheitspolitik für Frauen 

Antrag der Abgeordneten AnnetteWidmann-Mauz [u.a.] Jede Frau, deren Brustkrebs mammographisch in einem Frühstadium entdeckt wird, hat eine ungleich bessere Heilchance mit wenig belastenden Behandlungsverfahren als bei spät entdeckten Geschwülsten. Nach Hochrechnungen ist es möglich, durch ein effektives, d. h. flächendeckendes, qualitätsgesichertes und fachübergreifendes Brustkrebs-Früherkennungsprogramm 3 000 bis 4 000 Todesfälle jährlich zu vermeiden … Drucksache v. 14.10.2000 

Mammographie-Screening in Deutschland – wissenschaftliche Beweislage und gesundheitspolitische Strategien / Birgitt Höldke 

„Es muss festgehalten werden, dass die schwache wissenschaftliche 

Evidenz für das Mammographie-Screening von allen Akteuren fortgesetzt

ignoriert wird. In diversen öffentlichen Publikationen, aber auch in

den Gesetzentwürfen der Bundesregierung werden immer noch Nutzens-

Versprechungen rezitiert, die wissenschaftlich nicht tragbar sind.

Screening verhindert weder Brustkrebs, noch senkt es die Brustkrebssterblichkeit. Sogar die Versprechung, dass ein frühes Erkennen die

Schwere der notwendig werdenden Therapie reduziert, ist nicht mehr

länger aufrecht zu halten. Notwendig ist eine Verbesserung der Versorgungsqualität in Sachen Brustkrebs, die mammographische Früherkennung ist eigentlich nur ein Nebenschauplatz.“

Höldke, Birgitt ‘Evidence based medicine’ für Laien : Modellhafte Entwicklung eines Konzeptes zur Vermittlung von wissenschaftlichen Informationen zum Thema ‘Früherkennung von Brustkrebs mit Mammographie’ 

enthält unter anderem die Empfehlungen des Sachverständigenrates zur Mammographie 

Feministisches Frauengesundheitszentrum: Schriftliche Stellungnahme zum Sachverständigenhearing des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag am 7.März 2001, Ausschussdrucksache 777/14 

Take Time for a Mammogram = Nimm dir Zeit für eine Mammographie, fordert die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA / by Linda Bren 

Die FDA in den USA gibt die Anweisung heraus, dass Frauen ab dem Alter von 40 Jahren oder älter alle ein bis zwei Jahre eine Mammographie machen lassen sollten. In Deutschland wird aufgrund der besseren Relationen zwischen Schaden und Nutzen, der jeweils bevölkerungsbezogen und nicht auf das Individuum bezogen “berechnet” wird, die Mammographie nur im Rahmen eines qualitätsgesicherten Screening-Programms zwischen 50 und 70 Jahren empfohlen. 

Legislative interventions to increase access to screening mammography / Martha M. McKinney, Katherine M. Marconi 

Inhalt: Finanzielle Barrieren beim Gebrauch der Mammographie, Was Frauen sagen, Finanzielle Aspekte, Gesetzliche Interventionen, freiwillige gegen verpflichtende Kostenübernahme, Schranken beim Zugang, Auswirkungen der Mammography, Recht auf Rückerstattung, Versicherungsstatus vergleichbarer Frauengruppen, freiwillige Versicherung, Bewusstsein der Frauen in Sachen Kostendeckung. Anmerkung: Kostenübernahme bei der Mammographie war auch in den USA keine Selbstverständlichkeit, s. dazu unser Artikel zum Screening von NWHN auf www.bcaction.de, diese Quelle liegt uns vollständig vor und kann bei uns angefordert werden. 

Controversies in the Treatment of Cancer of the Breast / Sandra M. Swain, Marc E. Lippmann 

Artikel liegt bei BCAG komplett vor, Schwerpunkt unbeantwortete Fragen zur Therapie, die auch heute unbeantwortet sind. 

Breast Cancer Incidence and Mortality in the Breast Cancer Detection Demonstration Project — Morrison et al. 80 (19): 1540 — JNCI Journal of the National Cancer Institute 

Artikel im Archiv 

Patients’ Reports of Counseling on Mammography Screening by Health-Care Providers — North Carolina, 1997 

Chronic Disease – Burden of Chronic Diseases 2004 – Risk Factors/Preventive Services – Lack of Mammography Screening 

… zuwenige Frauen nutzen die Mammographie … 

User’s Guide to The Manual of Intervention Strategies to Increase Mammography Rates 

The Manual of Intervention Strategies to Increase Mammography Rates 

NCHS – 2000 News Release – Mammography on the Rise for Women Age 50 and Over 

Staatliches Frührkennungsprogramm 

Public Health Focus: Mammography 

MMWR 41(25);454-459 

Breast Cancer Incidence and Mortality — United States, 1992 

Early detection and appropriate treatment are essential to reducing the burden of breast cancer in the United States / CDC Center for Disease Control / Staatliche Behörde 

Screening for Breast Cancer — Elmore et al. 293 (10): 1245 — JAMA 

Der Artikel beleuchtet Veränderungen in der zukünftigen Situation zum Screening mittels Mammography: Conclusions In the community, mammography remains the main screening tool while the effectiveness of clinical breast examination and self-examination are less. New screening modalities are unlikely to replace mammography in the near future for screening the general population. JAMA. 2005;293:1245-1256 

Cochrane Column — Young et al. 37 (6): 1217 — International Journal of Epidemiology 

noch nicht frei zugänglich 

Randomized Trial of Breast Self-Examination in Shanghai: Final Results — Thomas et al. 94 (19): 1445 — JNCI Journal of the National Cancer Institute 

Effektivität unbelegt, keine Senkung der Brustkrebssterblichkeit, Anstieg unnötiger Biopsien 

Schriftliche Stellungnahme zum Sachverständigenhearing des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag am 7.März 2001 -Ausschussdrucksache 763/14- Deutsche Gesellschaft für Senologie 

The Natural History of Breast Cancer 

November 24, 2008, Kaplan and Porzsolt 168 (21): 2302, Der Wert der Mammographie bleibt fraglich … 

Diagnose: schlecht informiert | Die Weltwoche, Ausgabe 45/2005 | www.weltwoche.ch 

Artikel von Urs P. Gasche zur Mammographie 

Bundesministerium für Gesundheit – Brustkrebs durch Mammographie-Screening rechtzeitig erkennen 

Jede 11. Frau erkrankt … 

Ulla Schmidt: Das Mammographie-Screening kommt bei den Frauen gut an! 

Pressemeldung des Bundesgesundheitsministeriums v. 18.12.2008 

Brustkrebs macht Angst / Mammographie- Screening 

Standpunkt des AKF, Stand Januar 2002 

Krebsfrüherkennung: Macht Vorsorge gesünder? / Klaus Koch 

Präsentation mit 98 Folien, Vortrag gehalten in Berlin ca. 2004 

www.emma.de • Mai/Juni 2002 

Der Brustkrebs-Streit: Pro oder contra die Reihen-Mammografie – was ist nun richtig? Der Artikel ist NICHT online verfügbar. Strahlenexpertin Dr. Inge Schmitz-Feuerhake plädiert hier für den Stop der Pläne für ein deutsches Mammographie-Screening-Programm, die Epidemiologin Angela Spelsberg hält jedoch den Nutzen für höher als den Schaden. [im Archiv] 

Katastrophe für die Frauen: 4.000 Patientinnen in Deutschland sterben alljährlich an Brustkrebs, obwohl sie gerettet werden könnten. … die deutsche Brustkrebsmedizin hat international den Anschluss verloren. 

Zeitschriftenartikel aus dem Spiegel 2002 v. Günther Stockinger. Schlüsselberichterstattung zur Einführung des Mammographie-Screenings in Deutschland 

Spiel mit der Angst : m Streit um die beste Vorsorge geht es nicht nur um das Wohl der Frauen, sondern auch um Geld und politische Interessen 

/ von Klaus Koch. Zeitungsartikel aus der SZ v. 14.02.2002. 

Ethik von Screening-Rationalitäten / Günther Feuerstein, Regine Kollek, Ellen Kuhlmann 

Mammographie – Wikipedia 

grundlegende Information bei Wikipedia 

Mammography Program / U.S. Food and Drug Administration 

Information der FDA/USA zur Mammographie 

Overdiagnosis and breast cancer screening / Editorial 

In dem Editorial von Nick E. Day, UK, werden verschiedene offene Fragen bis hin zur Übertherapie andisktuiert 

Some current issues in breast cancer screening — Duffy 12 (3): 128 — Journal of Medical Screening 

Stepen W. Duffy befasst sich mit krititschen Fragen des Screenings und hält fest, dass, solange keine präventiven Möglichkeiten verfügbar sind, Mammographie-Screening exzellent und effektiv ist. Zusammenfassung: “Mammographic screening for breast cancer is an excellent example of an effective and well-evaluated cancer-screening tool.” 

Are there downsides to mammography screening? [Breast J. 2005 Mar-Apr] – PubMed Result 

Gibt es Schattenseiten im Mammographie-Screening? / von Cornelia J. Baines 

Rate of over-diagnosis of breast cancer 15 years after end of Malmo mammographic screening trial: follow-up study — Zackrisson et al. 332 (7543): 689 — BMJ 

Überdiagnose 15 Jahre nach dem Ende der “Malmö-Studie” (Mammographie-Screening in Schweden). Eine Nachbeobachtung / Sophia Zackrisson. Im Ergebnis lag die hier festgestellte Rate der “Überdiagnosen” in dieser Auswertung bei rd. 10%. (Fifteen years after the trial ended the rate of over-diagnosis of breast cancer was 10% in this age group.) 

Stellungnahme der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) zum Bremer Brustkrebs-Screening Programm (BBSP) – Frauengesundheitszentrum: Presse & Doku 

Frauengesundheitszentrum: TV_Bericht zur Brustkrebs-Früherkennung und Mammographie in Österreich 

Appell, sich gut zu informieren mit interessanten und kritischen Details 

Mammographie/Brustkrebs: Besser kontrollieren 

Die Qualität der Früherkennung von Brustkrebs muss besser werden. 

Modellprojekte sollen klären, ob es sinnvoll ist, die Brust regelmäßig zu röntgen.

Ärzte müssen künftig ihre Qualifikation unter Beweis stellen.

Viele falsche Diagnosen / Stiftung Warentest 

Die Vorsorgeuntersuchung (Mammographie) rettet Leben, birgt aber auch Risiken. Etwa den eines Fehlalarms. Oft mit dramatischen Konsequenzen: Von psychischer Belastung bis zu unnötigen Amputationen. 

test nennt die Fakten und liefert Entscheidungshilfen für oder gegen eine Mammographie.

(Kostenpflichtiges Angebot, Preis € 1,–)

Evidenzbericht 2007 zur S-3-Leitlinie Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland 

Systematische Suche nach Informationen zum medizinisch-wissenschaftlichen Kenntnisstand und Bewertung der Evidenz zur Aktualisierung und Überarbeitung, Stand August 2007. Koordination Dr. Monika Nothacker … 

Spontaneous Regression of a Breast Carcinoma: A Case Report 

Spontane Rückbildung bei Brustkrebs – Ein Fallbericht. Der Artikel ist nicht frei zugänglich und kostet $ 15. 

The cumulative risk of false-positive recall in the Norwegian Screening Programme 

Das kumulative Risiko einer Wiedereinbestellung bei falsch-positivem Befund im norwegischen Screening-Programm 

Überdiagnose im Screening: Ist der Anstieg der Brustkrebsinzidenz ein Grund zur Sorge? 

Overdiagnosis in screening: is the increase in breast cancer incidence rates a cause for condern? 

Breast cancer incidence after the start of mammogr…[Br J Cancer. 2003] – PubMed Result 

Incidence of breast cancer in Norway and Sweden during introduction of nationwide screening: prospective cohort study — Zahl et al. 328 (7445): 921 — BMJ 

Without screening one third of all invasive breast cancers in the age group 50-69 years would not have been detected in the patients’ lifetime. This level of overdiagnosis is larger than previously reported. 

Incidence of breast cancer in Norway and Sweden during introduction of nationwide screening: prospective cohort study — Zahl et al. 328 (7445): 921 — BMJ 

Patients refusal of Surgery strongly impairs Breast Cancer Survial 

Ablehnung der Operation verschlechtert Überlebenschancen 

Conclusions: Women who refuse surgery for breast cancer have a

strongly impaired survival. This information might help patients

who are hesitant toward surgery make a better informed decision.

(Ann Surg 2005;242: 276–280)

Archives News Releases – November 24, 2008 

MAMMOGRAMS MAY DETECT SOME CANCERS THAT WOULD HAVE OTHERWISE REGRESSED 

The natural history of invasive Breast Cancers detected by mammography 

Intervallkarzinome im Modellprojekt Mammographie-Screening Weser-Ems: Erste Analysen 

Ergebnisse: Im Datenabgleich vom Juli 2004 (Beobachtungszeit 6 – 25 Monate) lassen sich 6 Intervallkarzinome [bei rd. 13.000 Teilnehmerinnen] ermitteln, was knapp 0,05% aller Screeningteilnehmerinnen entspricht. Fünf davon treten in den ersten 12 Monaten nach Screening auf, eines nach mehr als 12 Monaten. Die T-Stadien der Intervallkarzinome differieren zwischen T1b und T2. Weitere medizinische Parameter werden dargestellt. 

Breast cancer screening: Evidence for false reassurance? 

Rianne de Gelder [u.a.] … in: International Journal of Cancer, Volume 123 Issue 3, Pages 680 – 686, Publ. Online: 16 May 2008 

… “Our results show that false reassurance played, at most, only a minor role in breast cancer screening.” Dieser Artikel befasst sich mit der “falschen Beruhigung” im Mammographie-Screening. Wer durch das Screening attestiert bekommt, dass die Brust ohne Krebsbefund ist, könnte sorgloser mit eventuellen Veränderungen der Brust sein. Diese Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass diese “falsche Beunruhigung” meistens keine negativen Auswirkungen für die Frauen hat.

Wem nützt Mammographie-Screening / von Ingrid Mühlhauser [Berliner Ärzte 08/2004] 

Selbst wenn man davon ausgeht, dass Mammographie- 

Screening die Brustkrebssterblichkeit vermindern kann, haben nur sehr wenige

Frauen einen Nutzen. Sehr viel mehr Frauen werden geschädigt, die Mehrheit der

Frauen hat im besten Fall keinen Nutzen. Ob durch Mammographie-Screening die

Brustkrebssterblichkeit überhaupt gesenkt werden kann, bleibt ungeklärt (2). Die

wissenschaftliche Kontroverse ist nicht auflösbar.

Decreased breast cancer mortality through mammographic screening — Evens 170 (2): 575 — Radiology 

Zwei Ärzte disktuieren 1989 über den Anstieg der Brustkrebsdiagnosen durch bildgebende Diagnostik, Detektion durch Palpation und die Frage danach, ob die Mortalität tatsächlich sinkt. 

Breast Cancer, Mammography, and Malpractice Litigation: The Controversies Continue — Berlin 180 (5): 1229 — American Journal of Roentgenology 

Dot Size, Lead Time, Fallibility, and Impact on Survival: Continuing Controversies in Mammography — Berlin 176 (5): 1123 — American Journal of Roentgenology 

The missed breast cancer: perceptions and realities — Berlin 173 (5): 1161 — American Journal of Roentgenology 

Enthusiasm for Cancer Screening in the United States — Schwartz et al. 291 (1): 71 — JAMA 

Conclusions The public is enthusiastic about cancer screening. This commitment is 

not dampened by false-positive test results or the possibility that testing could lead to

unnecessary treatment. This enthusiasm creates an environment ripe for the premature

diffusion of technologies such as total-body computed tomographic scanning,

placing the public at risk of overtesting and overtreatment.

The Missed Breast Cancer Redux: Time for Educating the Public About the Limitations of Mammography? — Berlin 176 (5): 1131 — American Journal of Roentgenology 

Mammography Screening Can Survive Malpractice … If Radiologists Take Center Stage and Assume the Role of Educator — Berlin 233 (3): 641 — Radiology 

Be Careful to Not Willingly Suspend Disbelief — Kopans 233 (3): 645 — Radiology 

Mammography Screening Is Saving Thousands of Lives, but Will It Survive Medical Malpractice? — Kopans 230 (1): 20 — Radiology 

Daniel B. Kopans 

Frauen über Nutzen und Risiken richtig informieren 

Das Unerfreuliche: Die 

Frauen werden schlecht informiert darüber, dass die Früherkennung auch

Schaden anrichtet und höchstens jede zehnte Frau, die heute an Brustkrebs

stirbt, retten kann [schreibt Urs P. Gasche]

Websites zum Brustkrebsscreening: Inhalt der Information abhängig von der Interessensgruppe 

evimed – Journal Club, mit interessanten Zahlen zu den Angaben einer möglichen zu erwartenden Brustkrebssterblichkeit 

Nutzen oder Schaden? [Darstellung zum Hintergrund der Etablierung des Mammographie-Screenings in Deutschland] 

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat sich einstimmig für die Einführung eines Mammographie-Screenings ab dem Jahr 2003 ausgeprochen. Jetzt sind die Ärzte am Zug, dies umzusetzen. Wollen oder können sie das nicht, wird die Politik sie dazu zwingen. 

Hinter dieser inhaltlichen Neuorientierung steckt aber zugleich auch ein Stück Systemwechsel: die Beschränkung der Selbstverwaltung. Ziel des

Mammographie-Screenings ist es, die Sterblichkeit an Brustkrebs in Deutschland deutlich zu senken. Ein Artikel von Michael Emmrich (*1959, Frankfurt, Zeitschrift Dr. med. Mabuse, Mai/Juni 2002)

Mammographie-Screening ab 50: Hingehen oder nicht? 

Aus: BRIGITTE.de – Gesund & Fit, ein Interview mit Eva Schindele 

Brustkrebs Früherkennung 

Information zum Mammographie-Screening – Vortrag von Eva Schindele. “Um Frauen in das Screening zu bekommen, droht man ständig mit dem Sterben. In dem Moment, wo Frauen 

Brustkrebs haben, wird der Tod tabuisiert.“ (Annelie Keil)

Früherkennung von Brustkrebs: Was Sie darüber wissen sollten 

Broschüre hrsg. vom Deutschen Krebsinformationszentrums DKFZ und der Kooperationsgemeinsschaft Mammographie 

Stand der Umsetzung des flächendeckenden Mammographie-Screenings / Antwort der Bundesregierung 

Zu Qualitätsindikatoren und Zielvorgaben gehören u. a.: – die angestrebte Teilnahmequote von 70 Prozent – technische Vorgaben bei der Erstellung von Screening-Mammographie-Auf- nahmen – Anteil der Frauen, die zur Abklärungsdiagnostik eingeladen wurden – Brustkrebsentdeckungsrate – Intervallkarzinomrate – die Stadienverteilung der im Screening entdeckten Karzinome – Einhaltung der Fristen für die Ergebnismitteilung – Ergebnisse der postoperativen multidisziplinären Fallkonferenzen. 

Stand der Umsetzung des flächendeckenden Mammographie-Screenings 

Kleine Anfrage der FDP-Fraktion 

Brustkrebs – Mehr Qualität bei Früherkennung, Versorgung und Forschung – Für ein Mammographie-Screening nach Europäischen Leitlinien 

Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) 

Fehlbefundung einer Mammographie im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung und ihre haftungsrechtlichen Folgen 

Urteil OLV Jena 

Review of literature on digital mammography in screening 

Anforderungen und Prüfverfahren für digitale Mammographie-Einrichtungen 

Webseite für die öffentliche wissenschaftliche Diskussion über effektive und validierte Prüfverfahren für digitalen Mammographie-Einrichtungen 

Digitale Mammographie 

Kurzassessment des Gemeinsamen Ausschusses „Qualitätssicherung“ 

der Partner der Bundesmantelverträge

Flyer zu der Kampagne “Ich bin dabei” 

eine Information des Berliner Referenzzentrums zu dem Programm der Brustkrebsfrüherkennung 

Powerpoint-Präsentation: Auszug Teilnehmerinnen-Befragung in der Berliner Screening-Einheit 01 

vorgestellt auf der Pressekonferenz zum Mammographie-Screening in Berlin 2008 / von Dr. phil. Beate Schultz-Zehden 

Zahlen und Fakten Mammographie-Screening-Programm Berlin 

Informationen zum Einladungswesen – Zentrale Stelle Mammographie-Screening Berlin 

Statement Dr. Lisa Regitz-Jedermann zur Pressekonferenz am 08.10.2008 in Berlin 

Start der Berliner Infokampagne „Ich bin dabei“ – Teilnahmequote von 50 Prozent am Mammographie-Screening soll deutlich erhöht werden 

Start der Berliner Infokampagne „Ich bin dabei“ – Teilnahmequote von 50 Prozent am Mammographie-Screening soll deutlich erhöht werden 

Kommunikation im Mammographie-Screening nach Europäischen Leitlinien 

eine Infobroschüre mit Vorwort von Helga Kühn-Mengel. Mitarbeit … Susan Knox, EUROPA DONNA u.a. Datum der Erstellung: 10.04.2008 

Mammographie-Screening für Frauen ab 50: Informationen und Adressen 

Redaktion: Barbara Marnach-Kopp. 2. Auflage 

Früherkennungsrichtlinie des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen 

Mammography and Beyond 

von Sharyl J. Nass …. Rückentext: This book reviews the dramatic expansion of breast cancer awareness and screening, examining the capabilities and limitations of current and emerging technologies for breast cancer detection and their effectiveness at actually reducing deaths. The committee discusses issues including national policy toward breast cancer detection, roles of public and private agencies, problems in determining the success of a technique, availability of detection methods to specific populations of women, women’s experience during the detection process, cost-benefit analyses, and more. 

Examining current practices and specifying research and other needs, Mammography and Beyond will be an indispensable resource to policy makers, public health officials, medical practitioners, researchers, women’s health advocates, and concerned women and their families.

Breast cancer screening in an urban Swedish population: aspects of non-attendance, interval cancers and over-diagnosis / Sophia Zackrisson 

Dissertation zum Mammographie-Screening in Städten in Schweden, unter besonderer Berücksichtigung von Nicht-Teilnahme, Intervall-Karzinomen und Überdiagnostik: Zackrisson hält wahrheitsgemäße Info für erforderlich. Ergebnisse ihrer Arbeit: 

- Mit zunehmendem Alter nimmt die Bereitschaft, am Screening teilzunehmen, ab

-Frauen, die in einem schlechterem socio-ökonomischen Umfeld leben, nehmen in geringerem Umfang teil.

- Diese Gruppen sind identifizierbar.

- Mit der Zeit sinken Teilnehmerinneraten, auch bei Nicht-Teilnehmerinnen werden frühere Erkrankungsstadien entdeckt und ihre Überlebenschancen sind angestiegen.

- Die Überlebensraten von Frauen mit Intervallkarzinomen sind in den letzten 20 Jahren angestiegen, sie sind weniger ein Problem in den laufenden schwedischen Screening-Programmen.

- Rund einer von zehn im Screening entdeckten Karzinomen bei Frauen zwischen 50 und 69 könnte eine Überdiagnose sein.

Cerny, Thomas: Leserbrief zum Artikel “Früherkennung von Brustkrebs” von Urs P. Gasche 

… Gasche führt seit Jahren einen unerbittlichen Feldzug gegen das Mammographie-Screening … mit der heute bereits erreichten Reduktion an Todesfällen durch das systematische Mammographie-Screening … mit 30%, basierend auf robusten Daten aus Holland mit 25% und UK mit 35% Brustkrebsmortalitätsreduktion … bei uns sterben nach wie vor zu viele Frauen an Brustkrebs … Thomas Czerny ist Präsident der Schweizerischen Krebsliga 

The increasing incidence of breast cancer since 1982 : relevance of early detection 

Das Ansteigen der Brustkrebs-Inzidenz seit 1982 – Die Relevanz der Früherkennung. In den USA ist seit 1982 ein dramatisches Ansteigen von Brustkrebs in den Daten des SEER-Prgramms nachweisbar. Das Ansteigen bestrifft praktisch ausschließlich Brustkrebs im Frühstadium. Der Anstieg beträgt im Vergleich zu den Jahren 1940 – 1975 rd. ein Prozent jährlich. Die Anzahl der jährlich durchgeführten Mammographien stieg von 19.800 in 1983 auf 30.200 in 1984, 53.500 in 1985 und 70.500 in 1986. Die Anzahl der Mammographie-Einheiten steig ebenfalls von 132 in 1982 … auf 2.186 in 1986. Die Daten aus den 9 bevölkerungsbezogenen Krebsberichtszonen des SEER-Programms legen nahe, dass das Ansteigen von Brustkrebs im Einklang mit dem Einsatz des Ansteigens der Früherkennung … 

Screening Mammography Reduces Morbidity of Breast Cancer Treatment — Leung 184 (5): 1508 — American Journal of Roentgenology 

— weniger Schäden durch die Therapie bei Screening, Barth et al. hat festgestellt, dass Krebserkrankungen die durch Screening-Mammographien identifiziert werden (im Vergleich zu denen, die durch körperliche Untersuchung erkannt werden) kleiner und häufiger Lymphknoten-negativ waren. Daher wurde die erste Gruppe von Brustkrebspatientinnen eher mit weniger krankmachender Therapie behandelt. Diese evidenzbasierte Studie leistet einen Beitrag zur klinischen Praxis des Mammographie-Screenings. 

Anhören

Umschrift

Screening for breast and cervical cancer in a large German city 

von Stefanie J. Klug et al … hoher Anteil eines opportunistischen Screenings … 

“Mammographie-Screening für Frauen zwischen 40 und 49″ (23.05.1997) 

Verzicht auf Basismammographie mit 35, Forcierung des Screenings zwischen 40 und 50 OHNE Evidenzbaierung 

Detection of Breast Cancer on Screening Mammography Allows Patients to Be Treated with Less-Toxic Therapy — Barth et al. 184 (1): 324 — American Journal of Roentgenology 

weniger Chemo Dank Screening 

Breast Cancer Screening comes full circle von Michael Baum 

Editorial 

European Commission’s proposal for a council recommendation on cancer screening — Arbyn et al. 327 (7409): 289 — BMJ 

Die Mammographie sollte Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre angeboten werden 

Mammographic Screening for Breast Cancer / Suzanne W. Fletcher … 

Long-term effects of mammography screening: update…[Lancet. 2002] – PubMed Result 

21% reduction in bc mortality 

Service screening with mammography. Long-term effects on breast cancer mortality in the county of Gävleborg, Sweden 

Is breast self-examination still necessary? 

Beharren auf der Selbstuntersuchung 

Commentary: Breast self examination — Smith 327 (7418): E198 — BMJ 

Die Selbstuntersuchung kann Todesfälle nicht verhindern, aber Brustbewusstsein ist weiter wichtig 

All-cause mortality among breast cancer patients in a screening trial: support for breast cancer mortality as an end point 

Unterstützung für Brustkrebsmortalität als Endpunkt 

BMU – Presse vom 28.01.2004 : Programm zur Früherkennung von Brustkrebs wird mit hohen Qualitätsstandards eingeführt 

Effectiveness: The next question for breast cancer screening 

Editorial zur Effektivität der Mammographie, erschienen im Journal of the National Cancer Insitute, Vol. 97, No. 14, July 20, 2005 

Vorsorge mit Fragezeichen 

ein Artikel von Klaus Koch v. 1.10.2005 bei zm (Zahnärztliche Mitteilungen, auch Zähnärzte brauchen Aufklärung) 

Durchleuchten auf Verdacht 

Artikel von Achim Wüsthof aus der Zeit 44/2001 

Weniger Krebstote: Mammographie wohl erfolgreich 

ein Artikel von Klaus Koch in der Süddeutschen Zeitung vom 6. Mai 2003 

Deutsches Qualitätsgefälle 

Artikel von Klaus Koch SZ, Dienstag, 24. Oktober 2003, Seite 17 

Bescheidener Gewinn: Was taugt die Mammographie? Ihr Nutzen bei der Brustkrebsvorsorge für Frauen ist umstritten. Wachsende Nervosität vor dem Erscheinen einer neuen kritischen Studie 

Kölner Stadtanzeiger v. 16.10.2001, ein Artikel von Klaus Koch 

Neue Zweifel am Wert der Mammographie 

Artikel von Klaus Koch vom 19. Oktober 2001 in der Süddeutschen Zeitung 

Mammographie am Ende? 

SZ, Dienstag, 23. Oktober 2001, Deutschland Seite V2/12, Klaus Koch im Interview mit Prof. Dr. Karl Lauterbach 

Zweifel haben sich bestätigt: Der Streit um die Brustkrebsvorsorge spitzt sich zu 

Kölner Stadtanzeiger v. 23.10.2001, S. 18, ein Artikel von Klaus Koch 

“Mammographie: Für ein Screening fehlt die wissenschaftliche Grundlage” (26.10.2001) 

Deutsches Ärzteblatt Dtsch Arztebl 2001; 98(43): A-2780 / B-2367 / C-2221, ein Artikel von Klaus Koch 

Qualifizierte Ärzte gesucht: Mammographie-Programm wird weiter verschoben 

Ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 2.11.2004 von Klaus Koch 

Frauen werden mehr erschreckt als aufgeklärt 

Ein Interview von Klaus Koch mit dem Gynäkologen Rainer Kürzl, Artikel aus der Süddeutschen Zeitung v. 3. 11.2004 

Mammographie für jede Frau? 

Süddeutsche Zeitung v. 07. März 2000 

“SPD und Bündnis 90/Die Grünen: Auf dem Weg zum Mammographie-Gesetz 

Berichterstattung im Deutschen Ärzteblatt v. 15.06.2001 – Ein Artikel von Klaus Koch 

Mammografie-Screening – Fraueninformation gem. Europäischen Leitlinien 

Zsfassung in dt. Sprache 

Brustkrebs:: Nachdenken: Brust – Krebs – Medizin – Screening – Für uns? 

Diagnostic Performance of Digital versus Film Mammography … 

NEJM — Etta D. Pisano et al 

Untersuchungsmöglichkeiten der Mamma 

von der Mammografie zur Biopsie, ein Artikel von Rüdiger Schulz-Wendtland et al aus dem Klinikarzt, 2004, 33 (11): 309-312 

Leserbrief Nick Perry 

Breast Screening: time for a rethink? 

Maureen Roberts, Leiterin des Screening-Programms in Edinburgh seit 1979 zieht 1989 – kurz vor dem Tod an eigener Brustkrebserkrankung eine kleine Bilanz 

Breast screening: a response to Dr Maureen Roberts. 

Antwort an Maureen Roberts, ein Leserbrief von Jocelyn Chamberlain 

Diskussionsbeitrag der Landesärztekammer Baden-Württemberg zum Mammographie-Screening 

Kritische Grundpositionen entsprechend “nil nocere” und Informed Consent, individuelle Beratung und umfassende Informationsvermittlung einschließlich der Risiken 

Kampagnen verhindern Aufklärung 

von Ingrid Mühlhauser 

Neuer Anlauf zugunsten von Reihen-Brustuntersuchungen 

NZZ-Artikel v. 2. Juli 2007 (kostenpflichtig) – In der Schweiz sterben pro Jahr etwa 1350 Frauen an Brustkrebs, im Kanton Zürich sind es jährlich rund 240. Ein Drittel der Zürcherinnen ab 50 hat sich noch nie vorsorglich auf Brustkrebs untersuchen lassen und Konsumentenschutz, Patientenstellen und Ärzte stehen dem Screening kritisch gegenüber. Der Kantonsrat lehnt mit 90 zu 64 Stimmen die Einführung des Screenings ab. 

Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings in Deutschland 

Hintergrundpapier des BMU zum Screening – Ein Basispapier 

Das Mammographie-Screening-Programm 

Expertengespräch Umsetzung des Mammographie-Screenings 

Beitrag von Prof. Margrit Reichelt 

Expertengespräch Umsetzung des Mammographie-Screenings in Deutschland 

Patientenbeauftragte der Bundesregierung – Pressemeldung vom 05.07. 2007 

Schwerpunktheft Mammographie-Screening 

zum Thema Zweitbefunungen, Dokumentation, Gebühren und Polemik. Das Sonderheft ist nicht frei zugänglich. 

Neue Rollen für die Pathologie 

Pressemeldung des Berufsverbandes Deutscher Pathologen 

Pathologen und Zytologen fordern uneingeschränkte Krebsvorsorge 

Stellungnahme des Bundesverbandes Deutscher Pathologen e.V. 

Brustkrebsfrüherkennung ist alternativlos 

Pressemeldung des Berufsverbandes Deutscher Pathologen 

Pathologen vor dem Ausstieg im Mammographie-Screening 

Pressemeldung des Berufsverbandes Deutscher Pathologen vom 24. Mail 2007 

Count the harms = Zähle die Schäden 

Editorial von Fiona Godlee 332 (7543): 0 — BMJ zu den im Mammographie-Screening hervorgerufenen möglichen Schäden 

Kriterien zur Erstellung von Patienteninformationen zu Krebsfrüherkennungsuntersuchungen 

Stellungnahme des Fachbereichs Patienteninformation des Deutschen Netzwerkes für Evidenzbasierte Medizin vom Juni 2008. Von Klaus Koch und Ingrid Mühlhauser 

“Am Knoten in der Brust ist noch keine Frau gestorben “ 

von Friederike Perl. Der Artikel, der am 5. 12.2002 im Strahlentelex (ISSN 0931-4288) erschienen ist, steht inhaltlich für Bestand, auch wenn nicht ganz klar ist, wie es zu diesem unglücklichen Titel des Beitrags kommen konnte. Ohne die Provokation dieser Überschrift wäre der Inhalt möglicherweise besser wahrgenommen worden. 

Screening for Breast Cancer: Recommendations and Rationale — U.S. Preventive Services Task Force* 137 (51): 344 — Annals of Internal Medicine 

The Mammography Dilemma: A Crisis for Evidence-Based Medicine? — Goodman 137 (51): 363 — Annals of Internal Medicine 

Mammography Screening: Are Women Really Giving Informed Consent? — Baines 95 (20): 1508 — JNCI Journal of the National Cancer Institute 

Breast Cancer Screening — Sox 138 (8): 690 — Annals of Internal Medicine 

The Canadian National Breast Screening Study-1: Breast Cancer Mortality after 11 to 16 Years of Follow-up: A Randomized Screening Trial of Mammography in Women Age 40 to 49 Years — Miller et al. 137 (51): 305 — Annals of Internal Medicine 

Breast Cancer Screening: A Summary of the Evidence for the U.S. Preventive Services Task Force — Humphrey et al. 137 (51): 347 — Annals of Internal Medicine 

Mammography Screening: Are Women Really Giving Informed Consent? — Baines 95 (20): 1508 — JNCI Journal of the National Cancer Institute 

Screening for breast cancer — Dixon 332 (7540): 499 — BMJ 

Editorial BMJ, “Time to accept that, despite limitations, it does save lives” 

Rethinking breast screening–again 

Cornelia J Baines, professor emerita, Department of Public Health Sciences, University of Toronto, Toronto 

Baines 331 (7523): 1031 — BMJ

Individuelle Entscheidungsfindung am Beispiel Brustkrebs-Früherkennung 

Die Interessen der Frauen sind zweitrangig … 

Zeitungsartikel im “Freitag” v. 29. Januar 1999, Schlüsselartikel zum Beginn eines umfassenden Engagements für Brustkrebsfrüherkennung auf der Basis der europäischen Leitlinien in Deutschland 

Mediziner streiten über Brustkrebs-Früherkennung : Textarchiv Berliner Zeitung 

Artikel von Lilo Berg 

Gut beraten zum Mammographie-Screening 

In den kommenden Monaten erhalten alle Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren Post. Sie werden aufgefordert, sich einer Mammographie, das ist eine Röntgenuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs, zu unterziehen. “Viele Frauen werden von diesem Anschreiben völlig überrascht und wissen nicht, wie sie reagieren sollen,” … am Rande einer Informationsveranstaltung zum Mammogaphie-Screening in Berlin. Der 19,6 Millionen Klub für Frauen und Gesundheit startet deshalb in Berlin bundesweit mit seiner Aufklärung über diese freiwillige Reihenuntersuchung. Dazu bieten wir medizinische Vorträge und Informationen zu den wichtigsten gesundheitsrelevanten Themen für Frauen mit ihren spezifischen Charakteristika … kombinieren wir mit einem geselligen Begleitprogramm, denn für uns gehören Gesundheit und Lebensfreude unbedingt zusammen.” u.a. mit dem Beitrag: Welchen Nutzen erwarten wir Frauen von der Teilnahme? Dr. med. Angela Apelsberg, Ärztliche Leiterin des Tumorzentrums Aachen e.V. (offline) 

Evaluating new screening tests for breast cancer — Irwig et al. 332 (7543): 678 — BMJ 

Screening for breast cancer with mammography. [Cochrane Database Syst Rev. 2006] – PubMed Result 

“Nutzen und Risiko des Mammografie-Screenings: Randomisiert kontrollierte Studien gefordert” (06.06.2008) 

Leserbrief von Ingrid Mühlhauser, mit der Forderung nach RCT’s, [die in etwa der Forderung der NBCC übrigens entspricht]. 

Nutzen und Risiko des Mammografie-Screenings: Diskussion der Nutzen-Schaden-Diskussion (06.06.2008) 

Leserbrief von Karl-Heinz Jöckel u. Andreas Stang, die die “Schadensbilanz” näher aufschlüsseln. 

“Nutzen und Risiko des Mammografie-Screenings: Stadienbezogene Letalitätsraten” 

Leserbrief von Friedrich Wilhelm Schwartz 

Nutzen und Risiko des Mammografie-Screenings: Partizipative Entscheidungsfindung” 

Leserbrief von Heinz-Harald Abholz, der sich eindrücklich eine andere Informationspolitik zum Screening vorstellt, unabhängig davon, ob die “gesellschaftlich erwünschte” hohe Beteiligung damit noch zu erreichen wäre. Das ist zu unterstreichen. 

Nutzen und Risiko des Mammografie-Screenings: Abwägungs- und Entscheidungsprozess 

Leserbrief von David Klemperer, der Art und Umfang der Information für wesentlich u. einen unrealistisch positiven Eindruck für nicht gerechtfertigt hält. Plädoyer für Abwägung und ergebnisoffene Informationsvermittlung. “Es gibt keinen Grund, Frauen verständliche Informationen vorzuenthalten, wie dies bislang der Fall ist.” 

Nutzen und Risiko des Mammografie-Screenings: Mortalitätsreduktion zu hoch gerechnet 

Leserbrief von Christian Weymayr 

Correction Mammographic Screening for Breast Cancer 

Swedish study questions mammography screening programmes 

– Mayor 318 (7184): 621 — BMJ 

Breast Cancer Screening: A Newsmaker Interview With Michael Baum, MD 

“Mammakarzinom-Verdacht: Zu viele diagnostische Operationen” 

Betrachtungen aus epidemiologischer Sicht: Nutzen und Risiko des Mammografiescreenings 

Deutsches Ärzteblatt (22.02.2008), mit pdf u. engl. Version, benennt die nachteiligen Aspekte und die ungeheuerlichen Zahlen, die hinter dem Screening stehen, genauer. Der Balanceakt zwischen Nutzen u. Schaden bleibt schwierig, für die Autoren ist die wahrscheinliche Mortalitätsreduktion, die sie auf rund 25% schätzen, die entscheidende Größe. Genauer setzen sich die beiden Autoren mit der Argumentation von Mühlhauser/Höltke auseinander. 

“Nutzen und Risiko des Mammografie-Screenings: Schlusswort” 

Deutsches Ärzteblatt, Schlusswort” (06.06.2008) 

Mammographie-Screening: Überschätzen wir den Nutzen? 

Dr. H.-J. Koubenec, mit gutem Schaubild zu den sich im Screening ergebenden Befunden, richtig und falsch positiv, falsch-negativ etc. 

Modellprojekt Mammographie Screening Bremen – Erste Ergebnisse 

Ergebnisse aus der Evaluation des Modellprojektes Mammographie-Screening Weser-Ems 

Evaluating Organized Breast Cancer Screening Implementation: The Prevention of Late-Stage Disease? — Taplin et al. 13 (2): 225 — Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention 

Prävention von [zu späten entdeckten] fortgeschrittenen Krankheitsstadien? 

A Model-Based Comparison of Breast Cancer Screening Strategies: Mammograms and Clinical Breast Examinations — Shen and Parmigiani 14 (2): 529 — Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention 

Differences in Screening Mammography Outcomes Among White, Chinese, and Filipino Women 

Arch Intern Med — , September 12, 2005, Kerlikowske et al. 165 (16): 1862 

Retrospective Cost-effectiveness Analysis of Screening Mammography 

– Stout et al. 98 (11): 774 — JNCI Journal of the National Cancer Institute 

Cost-Effectiveness of Extending Screening Mammography Guidelines To Include Women 40 to 49 Years of Age — Salzmann et al. 127 (11): 955 — Annals of Internal Medicine 

Breast Cancer Screening: A Summary of the Evidence for the U.S. Preventive Services Task Force 

– Humphrey et al. 137 (51): 347 — Annals of Internal Medicine 

Screening Mammography in Women 40 to 49 Years of Age: A Systematic Review for the American College of Physicians — Armstrong et al. 146 (7): 516 — Annals of Internal Medicine 

Does Utilization of Screening Mammography Explain Racial and Ethnic Dufferences in Breast Cancer 

Performance of Screening Mammography among Women with and without a First-Degree Relative with Breast Cancer 

Mehr Brustkrebs bei “family history” 

Using Clinical Factors and Mammographic Breast Density to Estimate Breast Cancer Risk: Development and Validation of a New Predictive Model — Tice et al. 148 (5): 337 — Annals of Internal Medicine 

The Long-Term Effects of False-Positive Mammograms : Systematic Review 

– Brewer et al. 146 (7): 502 — Annals of Internal Medicine 

Ten-Year Risk of False Positive Screening Mammograms and Clinical Breast Examinations 

Ein Drittel der Frauen erhält im Zeitraum von 10 Jahren auffällige Ergebnisse, obwohl Krebs nicht nachweisbar ist. 

Brustkrebsfrüherkennung durch Mammographie 

eine Informationsbroschüre aus der Schweiz 

Kommunikation mangelhaft – Umsetzung des nationalen Mammographie-Screening-Programms hat Webfehler 

Screening for breast cancer with mammography 

Intervention review 

Mammographie-Screening – ein wichtiger Baustein der Früherkennung 

Gute Zusammenfassung zum Stand der Einführung in Deutschland, Risiken u. Problemen, zusammengefasst von Hilde Schulte für die Zeitschrift Breast Care. 

Mammography and beyond 

Ausführliche Zusammenfassung des gleichnamigen Buches als pdf, hrsg v. Institute of Medicine, Division of Earth and Life Studies, National Research Council 

Interdisziplinäres Projekt Pro und Kontra Mammografie-Screening : Literaturstudie / Barbara Kürbi; Dietlind Philipp v. 25.02.3003 

von Barbara Kürbi und Dietlind Philipp, Gegner des Screenings: 1. vermehrte Brustamputationen, 2. Sterblichkeit keine Senkung, 3. gesundheitliche Schäden durch die Röntgenstrahlung, 4. falsch-positive und falsch-negative Befunde, 5. nicht klinisch rel. BK wird gefunden. 6. Vorverlegung d. Diagnose. “Zsf gibt es derzeit keine einheitliche Lehrmeinung z. Mammografie-S. D.Gesundheitsministerin befürwortet d. Einführung u. hat als erste Schritte die Fortb. d. Radiologen eingeführt. So dürfen demnächst nur noch Radiologen e. kurative Mammografie bei d. KK abrechnen, d. e. Prüfung gemacht haben. Für d. privaten Krankenkassen gibt es … keine derartigen Beschränkungen bei d. Abrechnung. D. Screening-Mammografie bleibt zunächst wenigen Zentren vorbehalten. Die Zukunft wird zeigen, ob in Deutschland die Akzeptanz der Frauen groß genug ist. Allerdings bleibt fraglich, ob der Nachweis gelingt, dass durch d. Mammografie-Screening die Mortalität an Brustkrebs auch tatsächlich gesenkt werden kann. 

When to Start Routine Mammograms: Breast Cancer Organizations Discuss Safety and Concerns 

Screening in Belgien: Brumammo.be 

Im Vergleich: Mammographie und MRT zur Entdeckung von Vorstufen (“DCIS”) 

Das Mammographie-Screening zur Brustkrebs-Früherkennung 

Bestandsaufnahme, Bewertung, … 

SPD und Bündnis 90/Die Grünen: Auf dem Weg zum Mammographie-Gesetz (15.06.2001) 

Artikel aus dem deutschen Ärzteblatt 

S3 – Die deutsche Leitlinie Früherkennung (1. Aktualisierung) 

nicht wirklich ausgerichtet an einem bevölkerungsbezogenen Programm 

Gemeinsamer Bundesausschuss – Bundesausschuss beschließt Programm zur Früherkennung von Brustkrebs – Mammographie-Screening entspricht höchsten Qualitätsanforderungen 

Dokumentation der Bundestaganhörung zum Mammographie-Screening am 08.12.2000 

herausgegeben von der Bundestagsfraktion der Grünen 

Retrospektive Studie unterstreicht Sterblichkeitssenkung durch Mammographie-Screening 

Brustzentrum Tübingen: Prof. Dr. Diethelm Wallwiener persönlich lädt zur Mammographie ein 

Mammo-Kongress: 10 Fragen und Antworten zum Mammographie-Screening (Stand April 2008) 

Mammo-Kongress: Daten und Fakten zum Mammographie-Screening (Stand April 2008) 

Mammo-Kongress: Statement Dr. Andreas Köhler,Vorsitzender des Vorstands der KBV auf der Pressekonferenz am 8. April 2008 in Berlin 

Mammo-Kongress: Statement Rolf Stuppardt, Vorsitzender Vorstandsvorsitzender des IKK-Bundesverbandes auf der Pressekonferenz am 8. April 2008 in Berlin 

Mammo-Kongress: Presseinformation zur Pressekonferenz am 8. April in Berlin 

Mammo-Kongress: Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt besichtigt ein Mammographie-Gerät 

WDR: Mammographie-Screening in Deutschland: Idee gut, Umsetzung mangelhaft 

KBV – Linksammlung – HTA-Linksammlung 

Gesetzliche Verordnung zum Mammographie-Screening in Deutschland (Programmrichtlinien) 

“Mammographiescreening: Wenn Wissenschaftler Politik machen . . .” 

Deutsches Ärzteblatt: Archiv (17.01.2003) 

Europäische Leitlinien für die Qualitätssicherung des Mammographie-Screenings 

Mammographie-Screening in Deutschland 

Brustkrebs-Suche mit System: ein Beitrag im AOK-Magazin Gesundheit und Gesellschaft 

leider überzeichnet der Beitrag das Screening zu positiv und blendet alle Kritikpunkte aus, damit ist er durchaus bereits ein wenig manipulativ, schade! 

Alliance for MRI’ begrüßt die … 

PRESSEAUSSENDUNG 26. Oktober 2007 

Kongress “Mammographie-Screening in Deutschland” 

Interessengemeinschaft der Programmverantwortlichen Ärzte des Mammographiescreenings Deutschland e. V. (IGPVA) – Aktuelles 

Interessengemeinschaft der Programmverantwortlichen Ärzte des Mammographiescreenings Deutschland e. V. (IGPVA) – Start 

Mammographie-Screening für Frauen ab 50 Jahren 

Offizielle Webseite der Kooperationsgemeinschaft Mammographie 

Umsetzung des Mammographie-Screenings auf höchsten Qualitätsniveau 

Hilde Schulte, Bundesvorsitzende Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. , Irmgard Naß-Griegoleit, Präsidentin der Women’s Health Coalition e.V. 

Stellenwert der Sonographie in der Brustkrebsfrüherkennung 

Dr. Renate Sefzig, Referatsleiterin Bundesaufsicht im Strahlenschutz, Bundesministerium für Umwelt 

Implementation of Mammography-Screening in Germany: Statement of theGerman BreastCancer CoalitionFoundation 

Dr. med. Angela Spelsberg, S.M., Mitglied des Beirates der Stiftung Koalition Brustkrebs, Helga Ebel, Ingeborg Junkermann, Presentation in english, 

Umsetzung des Mammographie-Screeningsin Deutschland: Statement der Stiftung Koalition Brustkrebs 

Dr. med. Angela Spelsberg, S.M., Mitglied des Beirates der Stiftung Koalition Brustkrebs. Helga Ebel, Dr. Ingeborg Junkermann 

Krebsinformationsdienst Deutsches Krebsforschungszentrum zum Mammographie-Screening 

Dr. med. Hans-Joachim Gebest 

Kooperationsgemeinschaft Mammographie 

Dr. med. Wolfgang Aubke, Jan Sebastian Graebe-Adelssen, Dr. med. Bernd Metzinger 

Die EUREF -Zertifizierung 

Prof. Dr. med. Kenneth C. Young, Wissenschaftlicher Beirat der EUREF 

Das Mammographie-Screening in Finnland 

Prof. Dr. med. Peter Dean, Turku, Finnland 

3. Expertinnen- und Expertenworkshop: Umsetzung des Mammographie-Screenings auf höchstem Qualitätsniveau 

Helga Kühn-Mengel – Patientenbeauftragte – 19.09.2007 

Margrit Reichelt – Aufgaben der Programmverantwortlichen Ärzte 

3. Expertinnen- und Expertenworkshop Berlin 19.09.2007 

European guidelines for quality assurance in breast cancer screening and diagnosis 

Cost-Effectiveness of Digital Mammography Breast Cancer Screening — Tosteson et al. 148 (1): 1 — Annals of Internal Medicine 

Kosteneffektivität der digitalen Mammographie im Brustkrebs-Screening, Studiendaten 

Screening gets personal 

When it comes to breast screening, each woman must evaluate her own risks and benefits and choose the strategy tha’s right for her. By Lisa Benaron, M.D. 

Reproductive Health Matters: Vol. 10, No. 19, Abortion: Women Decide (May, 2002), p. 210 

Zum Rückruf des G/O-Reveiws, nicht frei zugänglich! 

Controversy Rages Over Breast Cancer Screening 

Login erforderlich 

Unique to Women – Mammography Screening Controversy – Our Bodies Ourselves 

Our Bodies Ourselves – Zusammenfassung zu unterschiedlichen Standpunkten 

Durchleuchten auf Verdacht, Deutschlandfunk – Wissenschaft im Brennpunkt - 

Radiointerview bei Deutschlandradio, Script, richtiger wäre: “Durchleuchten ohne Verdacht” … 

Hochrechnungen:

Zehn Millionen Frauen werden in Deutschland zur Früherkennungsmammografie eingeladen, 500 Frauen werden davon jedes Jahr profitieren, 5000 erhalten jedoch eine Brustkrebsdiagnose, die sie ohne Screening nie bekommen hätten und werden unnötigerweise therapiert. Und 200.000 Teilnehmerinnen werden wieder eingeladen, weil sich ein Verdacht auf der Röntgenaufnahme gezeigt hat, der weiter abgeklärt werden muss.

Bundestag zu: Brustkrebs , Früherkennung von Krankheiten , Krankenversorgung , Medizinische Forschung , Vorsorgeuntersuchung , Frauenheilkunde , Krebsregister 

Plenarprotokolle, Drucksachen, Parlamentarische Vorgänge 

Breast Cancer Screening for Women Ages 40-49 

National Institutes of Health Consensus Development Panel, January 21-23, 1997. [Nutzen überwiegt Risiken ...] 

Technische Qualitätssicherung Mammographie: Digitale Mammographie Einrichtungen 

European Protocol for the Quality Control of the Physical and Technical Aspects of Mammography Screening – Part B: Digital Mammography. Normenausschuss Radiologie NAR im DIN 

Unabhängige Informationsmöglichkeiten zum Mammographie-Screening gefordert 

Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. – Pressemeldung 

Mammografie Screening: Was Multiplikatorinnen vor Ort wissen sollten 

Eva Schindele … Prof. Dr. Petra Kolip 

Beyond mammography screening: quality assurance in breast cancer diagnosis (The QuaMaDi Project) 

A. Katalinic … Bristish Journal of Cancer (2007) 96, 157 – 161 (QuaMaDi Project) 

Abschlußbericht 

Kooperationsgemeinschaft Mammographie-Screening 

Die SCREEN und SCREEN-TRIAL Projekte: Bildschirmbefundung bei der Screening-Mammographie in Europa 

C. J. G. Evertsz et al. Artikel aus electromedica 70 (2002) Heft 2 – Siemens 

Fiddling while Rome burns: Controversy Over New [1997] NCI Guidelines 

von Barbara Brenner, Breast Cancer Action 

Ist vorbeugen besser als heilen? 

Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser in der Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen, Jg. 101, Heft 5, 06-2007, “Der Enthusiasmus für Vorsorge- und Früherkennung beruht auf der irrigen Annahme, dass Interventionen zur Krankheits 

„Mehr Schaden als Nutzen“ 

Gegen Abstrafungen: Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser im Stern – Heft 50 / 2006, pdf auf der Webseite des Netzwerks für evidenzbasierte Medizin 

Anmerkungen zum Mammographie-Screening 

von Marga R. Rominger MD, Univ. Marburg mit einer Vorstellung der Studien 

“Das ist eine Vorverlegung der Sorge” 

Interview mit Klaus Giersiepen, s. dazu Leserbrief Karin Jöns 

Immer noch zu viele unnötige Brustkrebs-Todesfälle in der EU 

Presseerklärung Karin Jöns, Dagmar Roth-Behrendt. Europaabgeordnete fordern Umsetzung der europäischen Qualitätskriterien 

AWMF online – Leitlinie Methodische Entwicklung und Anwendung der Leitlinie Fraueninformation 

Methodische Entwicklung und Anwendung der Leitlinie Fraueninformation 

Mammography Screening Is Saving Thousands of Lives, but Will It Survive Medical Malpractice? 

Daniel B. Kopans – Radiology, 2004 230 (1): 20. Mammographie rettet 1000de Leben, aber wird sie das medizinische Fehlverhalten überleben 

Frauen sollen die Chance zur Brustkrebsfrüherkennung nutzen 

Information der Patientenbeauftragten der Bundesregierung zum Mammographie-Screening 

Mammographie-Screening rettet Frauenleben 

Information der Patientenbeauftragten der Bundesregierung mit Hintergrundinfo und Liste der deutschen Telefon-Hotlines 

Umsetzung des Mammographie-Screenings in Deutschland 

Stiftung Koalition Brustkrebs, 3. Expertenworkshop der Patientenbeauftragten der Bundesregierung: Kritik an Qualitätssicherung und ambulanten Standorten 

Mamografi Screening 

AOK Berlin 

Mammographie-Screening in Berlin 

TV-Beitrag des rbb vom Juni 2007: Hier wird der Ablauf des Screening erklärt, zwei Frauen kommen zu Wort 

Infos zu der 4. Auflage der Europäischen Leitlinien zum Mammographie-Screening 

Patientenbeauftragte der Bundesregierung – 2. Workshop 

2. Gespräch: 05. Juli 2007 

Ab 40 Screening? Studie konnte Vorteile nicht signifikant belegen 

Berichterstattung – Deutsches Ärzteblatt 

Screening Mammography for Women 40 to 49 Years of Age 

A Clinical Practice Guideline from the American College of Physicians 

Neue amerikanische Screening-Leitlinie für Frauen von 40 bis 49 Jahre liegt vor 

Notizen zur neuen amerikanischen Leitlinie, G.Kemper 

Reliabilität und Validität der histopathologischen Befundung von Stanzbiopsien 

vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter Förderkennzeichen 01ZP0507 geförderte Studie zur Sicherheit der Befundung im Mammographie-Screening 

European Working Group Breast Screening Pathology 

Europäische Arbeitsgruppe Brustscreening-Pathologie 

Anhörung “Brustkrebs” Landtagsfraktion SPD Saarbrücken am 23.07.2003 

Veranstaltung der Frauenselbsthilfe nach Krebs 

Brustkrebsfrüherkennung – Pressekonferenz Frauenselbsthilfe Berlin 2003 

Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. 

Informationsblatt “Brustcheck” der Frauenselbsthilfe nach Krebs / WHC 

Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. 

Brust-Check-Kampange: Mammographie-Screening in Bayern gestartet 

Frauenselbsthilfe nach Krebs 

Implementierung des Mammographie-Screenings – Länder in der Pflicht 

Offener Brief der Frauenselbsthilfe / WHC zur Gesundheitsministerkonferenz 2004 

Screening-Einheiten reduzieren Tod und Leiden 

Resolution der Frauenselbsthilfe nach Krebs 

Stufenweise Einführung des Mammographie Screenings ab Januar 2003 

ein Text von Dr. med. Lawrence von Karsa und Ute Wülfing auf der Website der Frauenselbsthilfe nach Krebs 

Frauenselbsthilfe appelliert an Verantwortung der Länderministerien 

Pressemeldung der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. 

Mammographie-Screening zügig umsetzen 

Pressemeldung der Frauenselbsthilfe nach Krebs 

Mammographie-Screening – das bisher nicht eingelöste Versprechen… 

Pressemeldung der Frauenselbsthilfe nach Krebs 

WHO | Screening and early detection of cancer 

Early detection of cancer greatly increases the chances for successful treatment. 

WHO EMRO – Eastern Mediterranean Health Journal 

Barriers to and factors facilitating breast cancer screening among Iranian women: a qualitative study 

Breast cancer: patient characteristics and survival analysis at Salmaniya Medical Complex, Bahrain 

The study found that over 93.2% of cases were first seen by the attending physician with disease progression beyond clinical stage I, including 21.4% in clinical stage III and 11.1% in clinical stage IV. Axillary lymph node involvement was noted in 50.4% 

Guidelines for the Early Detection and Screening of Breast Cancer 

World Health Organization WHO zu Brustkrebs-Früherkennung und Brustkrebs-Screening 

Breast Cancer Screening – Information über das WHO-Handbuch zum Screening 

Zusammenfassungen aus dem vergriffenen Buch (17 Seiten) zum pdf-Download 

Breast Cancer Screening 

WHO Cancer Prevention Handbook No. 7, vergriffen, verfügbar in der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz 

Screening for Breast Cancer 

Position der World Health Organization (WHO) 

Stellungnahme zum Mammographie-Screening 

Stiftung Koalition Brustkrebs im Paritätischen Wohlfahrtsverband 

Geeignete und nicht geeignete digitale Mammographie-Geräte 

offline 

Wir müssen uns wehren 

EMMA Internview mit Dr. Angela Spelsberg 

Strahlendosis bei Mammografie wird reduziert 

Leitlinie der US Preventive Health Services zum Brustkrebs-Screening 

National Women’s Health Network: Mammography 

Mammography Program 

Quality Standards Act of 1992 

Geänderte Rolle histopathologischer Schnellschnittuntersuchungen beim Mammakarzinom 

iel der vorliegenden Studie ist der historische Vergleich unterschiedlich strukturierter und finanzierter Gesundheitssysteme mit Akzentuierung von Aspekten, die heute für die Weiterentwicklung bedeutsam erscheinen. Dazu wurden histopathologische Schnells 

Statement Professor Dr. Friedrich W. Schwartz Vorsitzender des Sachverständigenrates 

Mammographie und Mammakarzinom / H.J. Grunert, Radiologe, Hannover 

Screening mammography for women aged 40–49: Are we off the fence yet? Mary B. Barton 

CMAJ • February 20, 2001; 164 (4), Man ist geneigt, die Stimmen der Patientinnen nicht zu hören … 

Screening mammography in women aged 40–49: Is it time to change? 

S. Helme et al. Int Semin Surg Oncol. 2006; 3: 4, published online 2006 February 6. doi: 10.1186/1477-7800-3-4. 

Should women 40 to 49 years of age be offered mammographic screening? 

Screening zwischen 40 und 49? Isabelle Trop aus Montreal meint, das Risiko gehe gegen Null und die Vorteile überwiegen. Can Fam Physician, v.52(9); Sep 10, 2006, s. auch Editors Note!!!! Mehr BK zwischen 40 und 50, Sweden: 48% Mortalitätssenkung, Schäd 

Mammographic breast cancer screening for women previously treated with high breast doses for diseases such as Hodgkin’s — Faulkner and Law 117 (13): 330 — Radiation Protection Dosimetry 

Mammography-Screening nach Morbus-Hodgkin-Strahletherapie: Jährliches Screening … K. Faulkner, J. Law, Radiation Protection Dosimetry 2005 117(1-3):330-333; doi:10.1093/rpd/nci766 

Mammographic screening: is the benefit worth the risk? — Faulkner 117 (13): 318 — Radiation Protection Dosimetry 

Mammographie-Screening: Ist der Vorteil das Risiko wert? K. Faulkner, Radiation Protection Dosimetry, 2005, 117 (1-3): 318-320, doi:10.1093/rpd/nci736 

Analysis of benefit:risk ratio and mortality reduction for the UK Breast Screening Programme — Beckett et al. 76 (905): 309 — The British Journal of Radiology 

Analyse der von Vor- und Nachteilen in Bezug auf die Reduktion der Sterblichkeit im UK-Mammographie-Screening-Programm. Sterblichkeitsreduktion 25% bei BK, 8% auf die Gesamtbevölkerung, J.E. Beckett et al. Britisch Journal of Radiology 2003, 76., 309-320 

Risk factors for induction of breast cancer by X-rays and their implications for breast screening — Law et al. 80 (952): 261 — The British Journal of Radiology 

Risikofaktoren für die Induktion von Brustkrebs durch ionisierende Strahlund und darausfolgende Implkationen für Mammographie-Screening. J Law. K Faukler, K C Young / British Journal of Radiology, 2007 (80) 262-266 

Cancers induced and cancers detected in a mammography screening programme — Law 60 (711): 231 — The British Journal of Radiology 

Induzierte und entdeckte Karzinome in Mammographie-Screening-Programmen / J. Law 

British Journal of Radiology, Vol. 60., Isssue 711, S. 231-234

Mammographie-Screening in Deutschland: Abschlussbericht der Modellprojekte Bremen, Wiesbaden, Weser/Ems 

Röntgen-Mammographie – Forderung nach strengen Qualitätsstandards 

Dr. med. Jürgen Griebel, Bundesamt für Strahlenschutz 

Einführung des Mammographie-Screenings in Deutschland 

Dr. med. Jürgen Griebel, Bundeamt für Strahlenschutz in: BfS Aktuell 01/04 

… “Qualitätsanforderungen sind eingehalten …”

DKFZ-Hotline zu Mammographie-Screening & Brustkrebsprävention 

Presseinformation Nr. 31 des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg 

DKFZ-Flyer zum Mammographie-Screening 

mit Telefonnummer zur Beratung 

Hotline Mammographie-Screening 

Ein Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums 

Mammographie-Screening in Deutschland: Bewertung des Strahlenrisikos 

Stellungnahme der Strahlenschutzkommission mit wiss. Begründung … “Ein wichtiger Faktor ist auch die Verbesserung der Lebensqualität, die in vielen Fällen durch die Früherkennung … erreicht werden kann. Verrechnungsbeispiele sind unmöglich! 

EU-Informationen zum Erscheinen der Neuauflage der Europäischen Leitlinien zum Mammographie-Screening 

Aspects in mammographic screening: detection, prediction, recurrence and prognosis / Mercidyl Gelig Thurfjell 

kl. Studie aus se, 1. CAD-Detektion im Screening erscheint unsicher. 2. Vorteile hinsichtlich der Recalls haben mehr Gewicht als die Kostenffektivität. 3. Präoperative Biopsien können ohne nachfolgende Strahlentherapie durch Tumorzellverschleppung zu L 

Self-Reported Opportunistic Screening Mammography in Austria – 2005 vs. 1995 

“Opportunistisches Mammographie-Screening in Österreich wird breit akzeptiert mit einem ansteigenden Trend zur regelmäßigen Teilnahme …” Eine Befragung in Österreich – Breast Care 2007, Vol. 2, No 5 

Fotos zum Workshop der Patientenbeauftragten der Bundesregierung anläßlich der Einführung des Mammographie-Screenings in Deutschland 

Paul-Löbe-Haus, Deutscher Bundestag 

Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland: Mammographie-Screening nach Europäischen Leitlinien – Welchen Nutzen erwarten wir Frauen? 

Workshop der Patientenbeauftragten der Bundesregierung 

Erfahrungsbericht aus der Sicht des Referenzzentrums Wiesbaden 

Veranstaltung der Patientenbeauftragten der Bundesregierung 

Umsetzung des Mammographie-Screenings in Deutschland: Sicherheit von Qualitätsstandards im Screening 

Renate Sefzig 

Ergebnisse der Modellprojekte zum Mammographie-Screening 

Dr. med. Bernd Metzinger 

Erfahrungen mit dem Mammographie-Screening in Norwegen 

Prof. Per Skaane, Leiter des Screening-Programms in Norwegen 

Patientenbeauftragte 1. Expertengespräch: Umsetzung des Mammographie-Screenings in Deutschland 

19.10.2006 

Patientenbeauftragte – Mammographie-Screening rettet Frauenleben 

Erklärung der Patientenbeauftragten anlässlich des Expertengespräch “Umsetzung des Mammographie-Screenings in Deutschland” in Berlin am 5. Juli 2007 

Hilde Schulte, Bundesvorsitzende Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V. und Irmgard Naß-Griegoleit, Präsidentin der Women’s Health Coalition e. V. 

Kritik-Punkte am Screening-Programm 

Umsetzung des Mammographie-Screenings in Deutschland: Statement der Stiftung Koalition Brustkrebs 

Dr. med. Angela Spelsberg, S.M., Mitglied des Beirates der Stiftung Koalition Brustkrebs, Ingeborg Junkermann, Helga Ebel. Nennung der geeigneten digitalen Mammographie-Geräte 

Workshop Patientenbeauftragte: EUREF Certification 

Prof. Hilde Bosmans, Beirat der EUREF, Universitätskliniken Leuven 

Anforderungen an das Mammographie-Screening in der Röntgenverordnung: Neue Entwicklungen in der technischen Qualitätssicherung in der Mammographie 

Dr. Bejoy Saha, Dr. Renate Sefzig, Referatsleiterin Bundesaufsicht im Strahlenschutz, BMU 

Workshop der Patientenbeauftragten der Bundesregierung: Umsetzung des Mammographie-Screenings – Stand der Einführung 

Dr. med. Wolfgang Aubke, Dr. med. Bernd Metzinger, Jan Sebastian Graebe-Adelssen, Kooperationsgemeinschaft Mammographie, 5. Juli 2007 

Fragen und Antworten zum Mammographie-Screening in Berlin 

zsgest. vom Referenzzentrum Mammographie-Screening Berlin 

Statement Dr. Lisa Regitz-Jedermann 

Leiterin des Referenzzentrums Berlin 

Pressemitteilung Helga Kühn-Mengel 

anläßlich des Tages der offenen Tür der Screening-Einheiten in Berlin im Oktober 2007 in Berlin 

Referenzzentrum Mammographie Berlin – Allgemeine Informationen 

Die Aufgaben des Referenzzentrums im Mammographie-Screening 

Europäische Leitlinie zum Mammographie-Screening 

Inhaltsverzeichnis der 3. Auflage in deutscher Übersetzung 

Mustereinladung zum Mammographie-Screening in Berlin 

Anleitung: Ihr Weg zur Brustkrebsfrüherkennung durch Mammographie-Screening 

kurzer Laufzettel des Ablaufs für das Mammographie-Screening in Berlin 

Glossar zum Mammographie-Screening-Programm 

Referenzzentrum Mammographie Berlin 

Programmrichtlinien des Mammographie-Screening-Programms zur Brustkrebsfrüherkennung 

Beilage zum Deutschen Ärzteblatt, Heft 4 v. 23. Jan. 2004 

Weil sie ein Teil von mir sind: Mammographie-Screening – Info-Faltblatt für Frauen in Deutschland 

Kooperationsgemeinschaft Mammographie 

Mammographie-Screening für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren: Info-Broschüre für Frauen 

Kooperationsgemeinschaft Mammographie 

Das Mammographie-Screening Programm: Info-Broschüre für Ärzte 

Kooperationsgemeinschaft Mammographie 

Mammografie rettet Leben – 3.000 Frauenleben jährlich: Leserbrief Die Welt 

Sylvia H. Heywang-Köbrunner, Leiterin Referenzzentrum Mammographie München; ,Prof. Dr. W. Heindel, Leiter Referenzzentrum Mammographie Münster; Dr. K. Bock. Leiterin Referenzzentrum Mammographie Marburg; Prof. Dr. L. Regitz-Jedermann, Leiterin Referenz 

Mammography Screening can reduce deaths from Breast Cancer 

Press Release N° 139 – International Agency for Research on Cancer 

http://www.iarc.fr/ENG/Press_Releases/archives/pr139a.html

Evaluation of the national epidemiological program of breast cancer screening in the Grand Duchy of Luxembourg 1999 – 2002 

Scharpantgen A, Lux C, Wagnon MC, Shannoun F, Schank JM, Back C, Brochmann C, Hansen-Koenig D. – Bull Soc Sci Med Grand Duche Luxemb 2004;(1):33-9. 

Quality assurance for screening mammography: an international comparison 

C Klabundea, F Bouchardb, S Taplinc, A Scharpantgend, R Ballard-Barbasha, for the International Breast Cancer Screening Network (IBSN)– Klabunde et al. 55 (3): 204 — Journal of Epidemiology and Community Health 

Pressekonferenz zum Mammographie-Screening in Luxemburg 

Astrid Scharpantgen stellt Zahlen zu DCIS und Brustkrebsinzidenz aus dem Screening-Programm vor 

Ich mache mit … Und Sie? 

Leicht verständliche Broschüre des Gesundheitsamtes in Luxemburg zum Mammographie-Screening in deutscher Sprache 

Mammographiescreening – Vernachlässigte Aspekte der Strahlenrisikobewertung 

H. Kuni, I. Schmitz-Feuerhake, H. Dieckmann 

Modellprojekt Mammographie-Screening 

Bericht des Datenschutzbeauftragten 

Modellprojekt Mammographie-Screening in Wiesbaden/Rheingau-Taunus-Kreis zeigt hohe Qualität 

Pressemitteilung der Kooperationsgemeinschaft Mammographie 

Modellprojekt Mammographie-Screening 

Pressemeldung der Kooperationsgemeinschaft Mammographie, von Karsa: Einführung des Screenings ab 2003 

Breast cancer screening programmes in 22 countries: current policies, administration and guidelines — Shapiro et al. 27 (5): 735 — International Journal of Epidemiology 

Hier ist z.B. nachzulesen, wann einzelne Länder begonnen haben, Frauen Mammographie zur Früherkennung zugänglich zu machen, so z.B. Schweden bereits 1986 … 

An Analysis of the Mortality Effect in a Breast Cancer Screening Study — ARON and PROROK 15 (1): 36 — International Journal of Epidemiology 

Brustkrebssterblichkeit und Todesursachenstatistik 

On the efficacy of screening for breast cancer — Freedman et al. 33 (1): 43 — International Journal of Epidemiology 

Die Screening-Studien haben das Verständnis für Brustkrebs substanziell verbessert und Screening hat einen großen Einfluss in Hinsicht auf die Reduktion der Sterblichkeit 

Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings in Deutschland 

Hintergrundpapier & Pressemeldung, BMU – Gesundheit und Umwelt 

European Guidelines on Mammography Screening 

Titelblatt, Inhaltsverzeichnis der 3. Auflage, Grundlage für alle Einrichtungen, die Frauen eine systematische Brustkrebs-Früherkennung anbieten wollen 

Women`s Health Network: Country report Germany 

“Mammography is the method of choice …” 

Stenographischer Bericht – Deutscher Bundestag 

Helga Kühn-Mengel informiert über die anstehende Demonstration und 

Mammographie-Screening und Privatversicherung 

Hinweise zum deutschen Mammographie-Screening-Programm für privat versicherte Frauen 

Mammographie-Screening 

von S. Heinzl. Neutrale Betrachtung doch fraglicher Schluß, opportunistsches Screening optimieren? 

European guidelines for quality assurance in breast cancer screening and diagnosis 

Die Europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung im Mammographie-Screening. 4. Auflage 

Seeking patients’ consent: The ethical considerations 

Effect of Screening and Adjuvant Therapy on Mortality from Breast Cancer 

Donald A. Berry, Ph.D., et al – NEJM — In den USA wurde jedoch ein kontrolliertes Screening durchgeführt, Überdiagnosen 30%? 

Mammography screening in Switzerland: limited evidence from limited data 

Zwahlen M, Bopp M, Probst-Hensch NM. (Überdiagnose 5 bis 20%) 

Screening for breast cancer with mammography 

Gotzsche/Nielsen, eine von 2000 Frauen profitiert bei 10 Jahren Screening 

Mammografie-Screening in der Schweiz, eine retrospektive Analyse zur Umsetzung 

Dr. med. K. Faisst, Dr. R. Ricka-Heidelberger, Institut für Sozial- und Präventivmedizin 

Datenlage zum Brustkrebs in der Schweiz, Studie 4 (2000-2002) 

Frauen und Krebs : Früherkennung und Risikoverhalten 

von Dr. med. Christine Bouchardy, Chefärtztin Krebsregister Genf 

Argumentarium: Mammographie-Screening – Die wichtigsten Fragen und Antworten 

Hilfe zur Entscheidungsfindung 

Brustkrebs-Screening in der Schweiz 

Expertenbericht Chris J. M. de Wolf 

Positionspapier zur Brustkrebsfrüherkennung 

Brustkrebs-Früherkennung durch Mammographie 

Kurzbroschüre der Schweizerischen Krebsliga 

Brustkrebs – Wissen hilft … Fragebogen der Schweizerischen Krebsliga 

soll eine Hilfestellung bei der Ermittlung persönlicher Risikofaktoren zum Brustkrebsrisiko sein 

Brustkrebs – Wissen hilft 

Eine Informationsbroschüre der Schweizerischen Krebsliga zur Mammographie 

Rate of over-diagnosis of breast cancer 15 years after end of Malmo mammographic screening trial: follow-up study — Zackrisson et al. 332 (7543): 689 — BMJ 

Wahrscheinlichkeit e. Überdiagnose durch Screening liegt bei maximal 10%. Schwedischen Studie evaluierte über 10 Jahre rd 42.000 Frauen im Alter zw. 45 – 69. Widerlegung einiger Screening-Gegner, wonach die Überdiagnose bei 50% liege (BMJ 2006; doi:1 

Brustkrebsscreening in der Schweiz: Expertenbericht erstellt im Auftrag der Krebsliga Schweiz v. Chris J. M. de Wolf 

gekürzte Version, stellt jedoch interessant Vorteile und Situation der erkrankenden Frauen dar und stützt sich dabei auf die Vorteile qualitätsgesicherter Programme, viele Daten im EU-Vergleich 

Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Programmen zur Krebsfrüherkennung 

Positionspapier / Klaus Giersiepen, Hans-Werner Hense, Stefanie J. Klug, Gerd Antes, Hajo Zeeb – Allgemeine Screeningstandards 

Ist es berechtigt, die Wirksamkeit der mammographischen Früherkennungsuntersuchung in Frage zu stellen? 

Christine Bouchardy, Luc Raymond, Chris de Wolf, Thomas Abel, Ursula Ackermann-Liebrich 

Brustkrebs-Screening. Wann endlich handelt das BAG? Petition von Christiane Langenbeck in der Schweiz 

Schweiz ebenfalls auf dem weiten Weg zum bevölkerungsbezogenen Screening 

Incidence of breast cancer in Norway and Sweden during introduction of nationwide screening: prospective cohort study / H. Zahl et al. BMJ doi:10.1136/bmj.38044.666157.63 

Anstieg der Diagnosen nach Screeningeinführung in Norwegen 

Nutzen und Nachteile der Früherkennung von Brustkrebs 

Patientenstellen der Schweiz. Sehr umstrittene Position, die zahlreiche Proteste u.a. von Europa Donna Schweiz hervorgerufen hat. Hier wird wieder nur auf die Zahlen geschaut. 

Notiz zum Brustkrebs-Screening durch die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren 

Zur Finanzierung, Nutzen, Risiken, Schlußfolgerung 

Leserbriefe zur Position der Schweizer Krebsliga 

Auch hier wird ausschließlich auf Mühlhauser Bezug genommen. 

Diskussion zum Thema Brustkrebs in der Schweizer TV-Sendung Club am 03.10.2006 

Marie-Christine Denzler, Brustkrebs-Patientin, Pflegeassistentin 

Women’s perception of the benefits of mammography screening: population-based survey in four countries — Domenighetti et al. 32 (5): 816 — International Journal of Epidemiology 

Wahrnehmuing von Vorteilen eines bevölkerungsbezogenen Screenings 

Frauen über Nutzen und Risiken richtig informieren 

Urs P. Gasche – Wissenschaftsjournalist – präsentiert eine neue Version der bekannten Zahlenspiele und hat dafür ein Forum in der Schweizerischen Ärztezeitung erhalten. Nutzen verniedlicht – Schaden durch Brustkrebs verharmlost 

Leserbriefe zu Urs P. Gasche – Frauen informieren 

Gesundheitskommission des Nationalrats engagiert sich für ein Mammographie-Screening in der Schweiz 

Kassen in der Schweiz übernehmen die Kosten 

Was bedeutet Mammographie-Screening auf der Basis der EU-Leitlinien bei der Brustkrebs-Früherkennung? 

“Brustkrebsscreening in der Schweiz / ein Artikel von Chris J. M. de Wolf aus der Schweizerischen Ärztezeitung 13/2007 

Stellungnahme Europa Donna Schweiz 

Verharmlosung der Gefahren von Brustkrebs – Stellung zum “Faktenblatt der Stiftung Konsumentenschutz um dem Dachverband der Schweizerischen Patientenstellen” 

“Rückgang der Mammografie in den USA” 

Bericht im Deutschen Ärzteblatt zu Teilnahmeraten 

USA: Krebskranke ohne Krankenversicherung später beim Arzt 

Früherkennung: G-BA empfiehlt Beratung statt Verpflichtung 

“Regierung weist Kritik an Brustkrebs-Screening zurück” 

Erster Bericht über den Stand des Screenings in Berlin 

Brustkrebs-Vorsorge gestoppt 

Bericht bei RP ONLINE – Fehler bei Ausschreibung verzögert Zugang voraussichtlich für ein Jahr 

Mammografie-Screening – Breast Cancer Action Germany 

Übersicht und Einstiegsseite mit kl. Einführung ins Thema 

Mammografie-Screening als Einstieg in eine europäische Qualitätssicherung für Frauen mit Brustkrebs in Deutschland – Breast Cancer Action Germany 

Brustkrebs-Screening und Früherkennung – Die Breast Cancer Action Position 

Übersetzung des Positionspapiers bei Breast Cancer Action Germany 

Mammographie Online / Domaininhaber bis 05.05.2007 Klaus-Peter Bork 

Unsäglich!!! 

Forschung im Milchgang oder Was macht eigentlich … Susan Love? 

Kooperationsgemeinschaft Mammographie in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung / Startseite 

Die Kooperationsgemeinschaft hat den Auftrag, dass Mammographie-Screening in Deutschland zu organisieren. 

Mammographie-Screening / Gemeinsamer Bundesausschuss 

Bekanntmachung des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über eine Änderung der Richtlinienüber die Früherkennung von Krebserkrankungen (Krebsfrüherkennungs-Richtlinien) 

Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland: Einstellung, Wissen und Versorgungssituation von Frauen 

… und wieder pro S-3 … und die Europäischen Leitlinien? … 

Ist es berechtigt, die Wirksamkeit der mammographischen Untersuchung in Frage zu stellen? 

Brustkrebs: Inzidenzrückgang auch in der Mammographie 

Links und Zusammenhänge zur Hormonersatztherapie, Mammographie und Brustkrebsinzidenz 

How magnetic resonance imaging (MRI) is better at detecting ductal carcinoma in situ (DCIS) than conventional screening mammography 

Podcast: Ausführliches Interview with der Studienleiterin, Christiane Kuhl, Professor of Radiology at the University of Bonn, Germany. 

Empfehlung des Rates der Europäischen Union zur Krebsfrüherkennung 

2.12.2003 

Mammographie-Screening: Darstellung der wissenschaftlichen Evidenz-Grundlage 

Berichterstattung im Arzneitelegramm, welches eigentlich nicht gerade als Fachblatt für Mammographie & Brustkrebsfrüherkennung bekannt ist. 

Mammographie-Screening 

Radiobeitrag, Interview mit einer Frau, die einen Knoten getastet. Mit “Zebrachefin” Dr. Ingrid Resch. “Die Untersuchung ist freiwillig” sagt Dr. Leonard Hansen, KBV. Mindestens 5.000 Mammografien pro Jahr und Doppelbefundung. 

Irreführende Informationen zum Mammographie-Screening 

Gemeinsame Presseerklärung der BAGP & BV der Frauengesundheitszentren … Haben diese eigentlich Kontakt zu den bei uns zu spät diagnostizierten Frauen & Opfern der “grauen Mammographie”? Info zum Screening ist mangelhaft, aber damit sehen wir uns nich 

‘Evidence based medicine’ für Laien Modellhafte Entwicklung eines Konzeptes zur Vermittlung von wissenschaftlichen Information zum Thema ‘Früherkennung von Brustkrebs mit Mammographie’ 

Dissertation – Auseinandersetzung mit vorliegenden Zahlen, “do’s” & “don’ts”, auch wenn man sich der komplexen Problematik mit der aufwändigen Arbeit nur teilweise annähern kann. 

Mammographie: Kontroverse um das Screening / Leserbrief 

Präzise Darlegung von Junkermann, Reichelt, von Karsa für die Basis der Einführung des Mammographie-Screenings auf der Basis der Europäischen Leitlinien, Klaus Koch legt mit den häufig verwendeten Zahlen von Mühlhauser nach. 

MRT findet Brustkrebs, bevor er gefährlich wird 

Pressemeldung der Universität Bonn. Nachvollziehbare Infos, warum Frauen nun nicht MRT zur Früherkennung nutzen sollten, fehlen! 

MRT bei der Diagnostik von Brustkrebsvorstufen Mammographie überlegen 

Bericht Deutsches Ärzteblatt zu den Forschungen von Prof. Christiane Kuhl. Welche Schlußfolgerungen für einen etwaigen flächendeckenden Einsatz daraus zu ziehen sind, ist aber offen. 

Bewertung von konditionsabhängigen Meßwerten für Frauen mit abnormalem Mammographie-Screening-Befund 

Validation of a Condition-Specific Measure for Women Having an Abnormal Screening Mammography by John Brodersen, Hanne Thorsen, Svend Kreiner – Institute of Public Health 

Brustkrebs: Mammographie und Hormontherapie beeinflussen Inzidenz (rme) 

… der Rückgang der Brustkrebsinzidenz nicht von Dauer sein. Denn auch langsam wachsende Malignome werden irgendwann klinisch manifest. Berry hält es deshalb für möglich, dass die Brustkrebsinzidenz in den nächsten Jahren wieder ansteigt … 

Low-dose Extrapolation of Radiation-Related Cancer Risk: Statement of the German Commission on Radiological Protection 

Strahlenschutzkommission: “Radiation may cause among others mutations, epigenetic events, genomic instability, apoptosis, or affect the control of initiated cells. 

Mammographie-Screening in Deutschland: Bewertung des Strahlenrisikos 

Strahlenschutzkommission … “Strahlenexposition kein Argument gegen Mammographie-Screening …” 

Digitale Mammographie in der kurativen Anwendung und im Screening 

Strahlenschutzkommission 

Anforderungen an die Rechtfertigung individueller Früherkennungsuntersuchungen mit ionisierender Strahlung 

Empfehlungen der Strahlenschutzkommission, mehr oder weniger eine Absage an individuelle Maßnahmen 

Mammography – helpful or harmful? 

kritische Darstellung von Problemen wie junge Patientinnen, Strahlenexposition, schnell wachsende Tumore, geeignete Altersgruppe 

Effects of specialisation on treatment and outcomes in screen-detected breast cancers in Wales: cohort study 

ospitals’ volumes ranged from 1 to 90, and 1 to 86 patients, respectively. Patients managed by higher volume surgeons survived significantly longer (adjusted hazards ratio for a volume difference of 10 patients per year=0.90 (95% confidence intervals 0.84 

Role of mammography screening as a predictor of survival in postmenopausal breast cancer patients 

Detection by screening was not an independent prognostic factor in multivariate analysis (HR 0.75; CI 95% 0.50-1.12; P=0.17). 

Brustkrebs-Vorsorge ”Wo ist da noch der Nutzen?” 

Wissen Süddeutsche vom 19.10.2006 von Werner Bartens, dem Autor des “Ärztehasser-Buch”es. Seine Bewertung des Mammographie-Screenings, die die gewonnenen Lebenstage umrechnet und seine Bilanz zieht, 1 einziger Lebenstag sei mit dem Mammographie-Screeni 

Früherkennung und Prävention: Ist Vorbeugen besser als Heilen?” 

Deutsches Ärzteblatt: Archiv vom 22.06.2007 von Ingrid Mühlhauser. Mühlhauser stellt zu Recht diverse nicht evidenzbasierte Früherkennungsmaßnahmen in Frage. 

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BCAG 30. Juni 2011 | Diagnostik, Mammographie