Diagnose Brustkrebs: Hier gibt es umfassende weiterführende Informationen zu Medizin und Gesellschaft, Umwelt, Lebensbedingungen, Gesundheitspolitik und mehr - nur aus der Perspektive von Frauen.
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eine andere sicht auf brustkrebs – diverse views on breast cancer
Diagnose Brustkrebs: Hier gibt es umfassende weiterführende Informationen zu Medizin und Gesellschaft, Umwelt, Lebensbedingungen, Gesundheitspolitik und mehr - nur aus der Perspektive von Frauen.
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„Brustkrebs und Umwelteinflüsse“, die aktualisierte Broschüre zu vermeidbaren Umweltrisiken, ist gerade bei den beiden Frauenorganisationen Women in Europe for a Common Future e.V. (WECF) und dem Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) neu erschienen.
Die Zahl der Brustkrebsneuerkrankungen ist in der letzten Dekade deutlich angestiegen und liegt nach Schätzungen der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland bei knapp 72.000. Brustkrebs und andere Krebserkrankungen steigen weltweit an. Die Entstehungsmuster der Krankheit sind durch bekannte Risikofaktoren nicht vollständig zu erklären. Der Fokus in Wissenschaft und Gesellschaft liegt praktisch ausschließlich auf Diagnose und Therapie. Aus dem Blick fallen immer noch die Ursachen und viele Gesundheitsgefährdungen, die in Zusammenhang mit der Entstehung von Brustkrebs gebracht werden. Viele davon könnten vermieden werden. Kritische neue Ursachen von Krebs werden international mehr und mehr erkannt und reichen von modernen Ernährungsformen, Zusatzstoffen und Medikamenten bis hin zu Haushaltschemikalien, Kosmetika und Pestizidrückständen im Essen, in der Landwirtschaft oder beim Einsatz im eigenen Garten. Weiterlesen …
Diese Ausgabe von clio stellt den Genderdiskurs im Gesundheitssystem vor und beleuchtet, inwiefern er in einzelnen medizinischen Fachbereichen bereits eingeführt wird und welche Auswirkungen ein Nicht-Beachten ganz konkret für die einzelne Frau (und auch Mann) haben kann, nämlich eine potenzielle Unter-, Fehl- und Überversorgung.
So wird klar, dass die Frage nach der Bedeutung von Gender keine abgehobene wissenschaftliche Diskussion im Elfenbeinturm ist, sondern ganz konkrete Auswirkungen auf jede/n einzelne/n hat. Weiterlesen …
Siddhartha Mukherjees Werk beschreibt die Krebsmedizin wie eine lange, medizinhistorisch verpackte Reise der Irrwege auf der Suche nach Heilung. Medizinhistorisch interessierte LeserInnen erhalten mit dem Buch vielfältige Hinweise auf historische Begebenheiten und Quellen, an denen sich jede/r am Thema Interessierte lange abarbeiten kann. In weiten Strecken gelingt es Mukherjee, wissenschaftliche Entwicklungen, Stand des Wissens und unzählige Theorien über Krebs, Krebsentstehung und Behandlung für NichtmedizinerInnen in ihrer historischen Abfolge transparent zu machen. An Mukherjee ist ein Schriftsteller verloren gegangen. Romanhafte Einsprengsel anonymisierter Krankengeschichten untermalen die Dramatik von Krebsdiagnosen.
Die Erkenntnis der Schwierigkeit der Therapie von Krebs macht die konsequente Suche nach den vielfältigen Ursachen in den Lebensverhältnissen Menschen unübersehbar. Doch so weit spannt Siddhartha Mukherjee den Bogen nicht. Weiterlesen …
Neben der Schulmedizin gibt es auch sogenannte “besondere Therapierichtungen”, zu denen es gesetzliche Regelungen im Sozialgesetzbuch V gibt. Standardtherapeutika besonderer Therapierichtungen wie Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie sind in der Regel nicht zugleich auch Therapiestandard der Schulmedizin. Ein Streitpunkt ist beispielsweise die Misteltherapie (Verordnung ja oder nein, im palliativen Krankheitsstadium oder während des gesamten Krankheitsverlaufs). Weiterlesen …
Die kleine Anfrage „Weiterentwicklung der REACH-Verordnung“ der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wendet sich mit wichtigen Fragen zu VerbraucherInnenschutz und Produktsicherheit an die Bundesregierung. Sie betrifft auch die ursächlich für die Entstehung von Brustkrebs relevanten sogenannten endokrinen Disruptoren, deren Rolle für die menschliche Gesundheit immer existenzieller wird. Weiterlesen …
Am 18.04.2012 wurde in der Cochrane Library ein Review veröffentlicht, das Daten aus acht verschiedenen Studien zur Behandlung von Brustkrebs im Frühstadium betrachtet. Die AutorInnen kommen zu dem Schluss, dass Trastuzumab bei Frauen, die ein höheres Risiko für ein Wiederauftreten von Brustkrebs und keine Anzeichen einer Herzschwäche haben, wesentlich mehr Nutzen als Risiken bringe. Hingegen müsse das Risiko der Behandlung mit Trastuzumab bei Frauen mit niedrigem Rückfallrisiko sorgfältig gegen einen evtl. Nutzen abgewogen werden. Die Daten sind nicht endgültig, und längere Nachbeobachtungszeiten können zu anderen Ergebnissen kommen. Therapieentscheidungen für Patientinnen sind deswegen nicht leichter. Weiterlesen …
25% aller Krebserkrankungen bei Frauen in Entwicklungsländern gehen auf HPV-Viren zurück. Auch an Viren, die Brustkrebs auslösen, wird geforscht. Susan Love hat gerade am Jahrestreffen der American Association for Cancer Research (AACR) teilgenommen und berichtet in ihrem Blog, wie sehr die unterschiedlichen Vorträge, die sich allerdings mehr mit Krebs allgemeinen und weniger mit Brustkrebs im Besonderen befassten, sie zum Nachdenken gebracht haben. Weiterlesen …
Der SPIEGEL bringt diese Woche neue Beispiele mit dem Bericht über „Die Krebs-Mafia“. Beschrieben werden exorbitant hohe Medikamentenpreise, als „Beraterhonorare“ getarnte Zahlungen an onkologische Ärzte (sog. „Kick-backs“) und die Gewinnmargen, die für die Verordnung von Chemotherapeutika in die Taschen von Zwischenhändlern, Apothekern und Ärzten fließen. Betroffen sind auch diverse Brustkrebsmedikamente, etwa die Chemotherapeutika aus Taxanen (Paclitaxel und Docetaxel), Anthrazykline (hier speziell Epirubicin) und Carboplatin. Weiterlesen …
Am 6. April 2012 starb Katherine Russell Rich, Autorin von “Verflucht, ich will leben”. Brustkrebs mit 32 (1988), beschrieb sie den Zusammenprall einer todbringenden Krankheit in einer Welt, die Perfektion erwartet. Metastasierung seit 1993. Zur Erinnerung: Langzeitüberleben 2 Prozent oder 17 Jahre später: Katherine Russell Rich und Nachruf in der New York Times … Dreaming in Hindi, Katherine …
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