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	<title>ressourcen &#187; zeitung | zeitschrift</title>
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	<description>bücher, medien und mehr zu brustkrebs, frauen &#38; gesundheit</description>
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		<title>Lachesis &#124; Heft 40: Frauenspezifische Krebserkrankungen / Lymphsystem</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 16:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[zeitung | zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[HeilpraktikerInnenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diagnose Krebs ist für die Betroffene, die Freundin und die professionelle Behandlerin eine große Herausforderung. Egal in welcher Rolle frau sich befindet: Wissen, um den individuellen Weg zu finden und gehen zu können, ist wichtig. Neu erschienen ist jetzt Heft 40 mit dem Schwerpunkt: Frauenspezifische Krebserkrankungen / Lymphsystem Das Heft des Berufsverbands der Heilpraktikerinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2124" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2011/03/40_FrauenspezKrebs_Lymph.jpg"><img class="size-medium wp-image-2124" title="40_FrauenspezKrebs_Lymph" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2011/03/40_FrauenspezKrebs_Lymph-224x300.jpg" alt="Lachesis Heft 40" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lachesis Heft 40</p></div>
<p>Die Diagnose Krebs ist für die Betroffene, die Freundin und die professionelle Behandlerin eine große Herausforderung. Egal in welcher Rolle frau sich befindet: Wissen, um den individuellen Weg zu finden und gehen zu können, ist wichtig. Neu erschienen ist jetzt Heft 40 mit dem Schwerpunkt:</p>
<p><em><strong>Frauenspezifische Krebserkrankungen / Lymphsystem</strong></em></p>
<p>Das Heft des Berufsverbands der Heilpraktikerinnen befasst sich auch mit aktuellen Früherkennungsmaßnahmen sowie schulmedizinischen Behandlungsansätzen und vermittelt Informationen zu naturheilkundlichen Therapiemöglichkeiten bei Krebserkrankungen. Das Lymphsystem hat in der Behandlung frauenspezifischer Krebsarten eine besondere Bedeutung. Aus diesem Grund widmen sich einige Artikel diesem in der Schulmedizin eher vernachlässigten Organsystem.</p>
<h3>Aus dem Inhalt:</h3>
<ul>
<li> Ein schmaler Grat zwischen Erfüllung und Burnout – Die Wichtigkeit eigener Grenzen und Selbstfürsorge</li>
<li>Zellveränderungen am Gebärmutterhals – Pap, CIN, HPV</li>
<li>Patientinnen wollen mitreden – Ergebnisse einer qualitativen Studie</li>
<li>Manuelle Lymphdrainage – Methodik und Praxis speziell im Bereich der Onkologie</li>
<li>Guo Lin Qi Gong und Visualisierung – Bei der Diagnose Brustkrebs den eigenen Selbstheilungsprozess gestalten</li>
<li>Homöopathische Begleitung bei Krebserkrankungen – Ein Spagat zwischen den alten Meistern und den frauenorientierten Ansätzen heute</li>
<li>Die Kunst des Muskeltestens – Kinesiologie in der Naturheilpraxis</li>
</ul>
<p>Die Beiträge richten sich an Fachfrauen, sind aber auch für naturheilkundlich Interessierte und krebsbetroffene Menschen gleichermaßen lesenswert.</p>
<p>Weitere Infos und zahlreiche Leseproben unter <a href="http://www.lachesis.de" target="_blank">www.lachesis.de</a></p>
<p>ISSN: 1619-0017<br />
Preis: 9,00 € zzgl. Porto<br />
Bestellungen: Gudula Willing, Pliestermark 3, 46248 Dorsten<br />
Fon 02362 &#8211; 2029190, Fax 02362 &#8211; 9989368,<br />
Email: vertrieb@lachesis.de</p>
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		<title>Pink Ribbon Blues &#8211; Das Gayle Sulik-Buch</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 08:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[sachbücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Brustkrebsbewegung]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizinsoziologie]]></category>
		<category><![CDATA[psychosozial]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus den Facebook-Notizen vom November 2010 (zusammengestellt von G. Kemper) Text als pdf zum Download Nachdem &#62;&#62;&#62; Barbara Ehrenreich mit Büchern wie Smile or Die &#8211; Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt klargestellt hat, wie unerbittlich die Werbung für positives Denken ein ganzes Land gefährdet, arbeitet die Medizinsoziologin Gayle Sulik mit ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2011/03/Sulik1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2119" title="Cover Gayle Sulik Pink Ribbon Blues" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2011/03/Sulik1-197x300.jpg" alt="Cover Gayle Sulik Pink Ribbon Blues" width="197" height="300" /></a></p>
<p><em>Aus den Facebook-Notizen vom November 2010 (zusammengestellt von G. Kemper)</em></p>
<p><em><a href="http://www.bcaction.de/pdf/ressourcen/pink_ribbon_blues_sulik.pdf" target="_blank">Text als pdf</a> zum Download</em></p>
<p>Nachdem <a href="http://www.barbaraehrenreich.com/brightsided.htm">&gt;&gt;&gt; Barbara Ehrenreich mit Büchern wie<em> Smile or Die &#8211; Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt</em></a> klargestellt hat, wie unerbittlich die Werbung für positives Denken ein ganzes Land gefährdet, arbeitet die Medizinsoziologin Gayle Sulik mit ihrem im Oktober 2010 bei <a href="http://www.oup.com/us/catalog/general/subject/Medicine/Oncology/?view=usa&amp;ci=9780199740451">&gt;&gt;&gt; Oxford University Press erschienenen Buch Pink Ribbon Blues</a> heraus, wie der Umgang mit Brustkrebs in westlichen Gesellschaften Gesundheit von Frauen gefährdet. Die Autorin widmet sich sozialen und sprachlichen Aspekten, Auswirkungen der Berichterstattung in Massenmedien, kulturellen Aspekten, Ausflügen in die <em>Krebsindustrie</em> bis hin zur kritischen Betrachtung von <em>Big Pharma </em>und sie stößt ein Umdenken an<em>. </em>Dabei positioniert sie sich –  und das ist eher unüblich und einnehmend – glaubwürdig bei den betroffenen Frauen. Gayke Sulik widmet ihr Buch ihrer Freundin Cathy Hoey, die an den Folgen von Brustkrebs starb.</p>
<p>Gayle Sulik, Medizinsoziologin mit Master in Women’s Studies, betrachtete dazu die jüngere Medizingeschichte, die Schlüsselbeteiligten und Werbestrategien, sie führte Interviews mit betroffenen Frauen und stellt mit dem Buch die Ergebnisse von acht Jahren Forschungsarbeit vor. Gayle Sulik lebt in New York und ist eine der Gründerinnen von Capital Region Action Against Breast Cancer! (<a href="http://www.craab.org/" target="_blank">www.craab.org</a>). Auch beim Aufbau des Netzwerks New York State Breast Cancer Network (<a href="http://www.nysbcsen.org/" target="_blank">www.nysbcsen.org</a>) ist sie beteiligt.</p>
<p>Das Vorwort schrieb <a href="http://www.albany.edu/ws/spanier.html">&gt;&gt;&gt; Bonnie B. Spanier</a>, Ph.D, Women’s Studies Department, University at Albany von der State University of New York. Spanier betont, dass Feminismus und Wissenschaft die Kraft für einen sozialen Wandel haben, eine Situation, die in Zeiten eines bei uns &#8211; in westeuropäischen Gefilden &#8211; eher schwächelnden Feminismus anders zu sein scheint. Zumindest bei uns ist von diesem Wandel bisher wenig spürbar ist. Spanier veröffentlichte 1995 das Buch <em><a href="http://books.google.de/books?id=E7UCM3-9DxkC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Im/Partial+Science&amp;source=bl&amp;ots=O-UJa6uDb0&amp;sig=gm9_79RF2E42kD8tvX44WGWrzFM&amp;hl=de&amp;ei=0keGTcuvHIvKswbD_b2kAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CBoQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false">Im/Partial Science: Gender Ideology in Molecular Biology</a> </em>und ihre Arbeitsschwerpunkte sind feministische Wissenschafts- und Gesellschaftskritik im Kontext Frauengesundheit und Brustkrebsaktivismus. Im Sommersemester 2007 arbeitet Bonnie Spanier als Gastprofessorin des Maria-Goeppert-Mayer-Programms an der Universität Oldenburg (Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung) in Deutschland. In Suliks Buch beschreibt sie, wie wir heute bombardiert werden mit „rosa“ Produkten, ohne in Frage zu stellen, ob wir damit auf dem richtigen Weg sind. Ihrer Auffassung nach verdecke dieses Bombardament lediglich Interessenkonflikte und <strong>finanzielle Interessen</strong> sowie die Tatsache, dass neue Techniken in Therapie und Behandlung von Brustkrebs nicht funktionierten, während die Versprechungen der Genom- und Proteomforschung für eine personalisierte Therapie nicht einlösbar seien, während der Blick auf die Ursachen von Brustkrebs verdunkelt wird.</p>
<h3>Zwischen Hoffnung und Medienspektakel: Den roten Faden wiederfinden</h3>
<p>Pink Ribbon Blues verspricht evidenzbasierte Ansätze und untersucht die Arbeit der Frauengesundheitsbewegung im Zusammenhang mit Brustkrebs &#8211; in den USA – in der Jetztzeit: Was leistet Frauengesundheitsbewegung, welche kommerziellen Einflüsse steuern sie und was bedeutet dies für Frauen(gesundheit) heute und morgen? Über 20 Jahre „Brustkrebsbewegung“ sind ins Land gegangen. Our bodies – Ourselves (Unser Körper – unser Leben, auch mehrfach in deutscher Auflage erschienen) und die Arbeit der Frauengesundheitsbewegung hatten seit den 1970er Jahren die Kraft, gesellschaftliche Umstände zu verändern. Frauen können auch heute wieder lernen, dass sie selbst die Expertinnen ihres eigenen Körpers sind. Nichts ist erledigt, die Fragen im Zusammenhang mit Brustkrebs sind die gleichen geblieben:</p>
<ul>
<li>Warum      müssen so viele Frauen weltweit mit Brustkrebs leben, an Brustkrebs leiden,      an den Folgen von Brustkrebs sterben?</li>
<li>Was sind      die besten Wege der Diagnostik, der Therapie, des Leben mit der Krankheit</li>
<li>Wo sind die Wege, Krankheit zu vermeiden?</li>
<li>Wo erhalten      Frauen vertrauenswürdige Information zu Brustkrebs?</li>
<li>Welche      Rolle können bzw. sollten Frauenorganisationen in diesem Zusammenhang wahrnehmen?</li>
<li>Sollten      sie überhaupt eintreten für bestimmte Methoden und Therapien, sollten sie Geld      sammeln?</li>
<li>Welche      alltäglichen Botschaften zu Brustkrebs helfen Frauen und welche untergraben      Unterstützung für Frauen, die eine Brustkrebsdiagnose oder ein Erkrankungsrisiko      haben?</li>
<li>Welche      Stimmen vermissen wir in den alltäglichen Nachrichten und Debatten zu Brustkrebs      in unserer Gesellschaft?</li>
<li>Und die      „aufgeheizte Debatte&#8221; – hat sie auch nur den geringsten Einfluss auf die Bekämpfung      von Brustkrebs?</li>
</ul>
<p>Mit anderen Worten – die Neubewertung des aktuellen gesellschaftlichen Umgangs ist überfällig, nicht nur in den USA. Doch kaum jemand bei uns in Deutschland setzt sich wirklich kritisch mit den genannten Inhalten und Fragen auseinander, geschweige denn öffentlich. Selbsthilfe, Frauenselbsthilfe findet im abgeschlossenen Raum statt. Brave Meldungen verstärken Anliegen von Fachgesellschaften und Gesundheitspolitik. Kostenlose Dienstleistung im Zusammenhang mit zertifizierten Brustzentren steht auf dem Plan. Neben dem Studienmarketing sollen betroffene Frauen hierzulande künftig  „leichte psychoonkologische Leistungen“ für andere Frauen selbst übernehmen. &#8220;Selbsthilfe&#8221; kostet ja nichts. Kritische Stimmen und Fragen dringen bei uns wie eh und je nicht nach außen, wenn sie denn drinnen wenigstens gestellt werden dürfen. Auch eine kritische Bewertung von Frauen im geschäftlichen Trubel um Brustkrebs wird bei uns kaum thematisiert. Deswegen erscheint es einmal mehr wichtig, ein Stück weiter über den großen Teich zu schauen, um zu lernen, was auch bei uns hier schief läuft.</p>
<h3>Wir leben lange, bevor wir sterben …</h3>
<p>Wie Barbara Ehrenreichs Artikel <a href="../../pdf/harpers.pdf">&gt;&gt;&gt; (pdf) Welcome to Cancerland“ (Willkommen im Krebsland)</a> hinterfragt Sulik „ultrafemininen Kitsch“ auf dem Marktplatz Brustkrebs (<strong>rosa Teddybären</strong><strong>!), </strong>Sentimentalität und Krankheit &#8211; vereinigt zur <strong><em>Tyrannei der Freundlichkeit</em>, <em>das rituelle Durchqueren</em></strong> der <strong><em>Therapieabläufe als Chance</em></strong> für die kreative Selbstverbesserung, häufig <strong><em>falsche Versprechungen medizinischer Therapien</em></strong>, der <strong><em>„Krebs-industrielle Komplex“</em></strong> und die <strong><em>Verleugnung von Krankheit</em></strong> und der <strong><em>Möglichkeit des Todes</em></strong>. Es sind die verdrängten Themen. Die heute zelebrierte Brustkrebs(un)kultur sei wie eine neue Religion für Frauen, ein universelles „kulturelles“ System. Die Spuren führten zurück in die Frauengesundheitsbewegung der 1970er und die Brustkrebsbewegung der 1980er und 1990er Jahre, mit ihren eigenen Symbolen, Glauben, Werten, Normen und Praktiken. Zugleich nimmt Brustkrebs heuten einen sehr prominenten Platz in den Massenmedien ein, ebenso wie die Krebsindustrie, das Marketing rund um die Krankheit und Selbsthilfegruppen, einschließlich „Patientinneninformation“(sprojekte). Die „Kultur“ der rosa Schleife durchzieht Einkaufszentren und Zeitschriften, Plakate, das Fernsehen, Radiosendungen und Unterhaltungsshows. Und jetzt ist die Krankheit auch als virtuelle Community in der Öffentlichkeit, offen für alle, die couragiert „kämpfen“, kaufen, ausstellen und rosa denken.</p>
<p>Gayle Suliks Freundin Cathy Hoey begann irgendwann, ihr Geschenke zu machen, weil sie wusste, dass ihr die Zeit weglief. Sie erzählte ihr mehr über die Therapien, die sie durchlitt, die Fehler, die sie in ihrem Leben gemacht hatte <em><strong>und dass die meisten Menschen keine Idee davon hätten, was es bedeute, mit Krebs zu leben. Wir leben angesichts des Todes, lange bevor wir sterben, </strong></em>erklärt ihr eine andere Freundin, die auch mit Metastasen lebt. Mit diesen kleinen Unterhaltungen nahm Sulik’s Verständnis der Krankheit Brustkrebs ihren Anfang.</p>
<h3>Abgepackt für den Massenvertrieb: Die problematische „Kultur der Rosa Schleife“</h3>
<p>Sulik schaut hinter die Fassaden diese „Kultur“ und zeigt, wie die Kultivierung einer Krankheit funktioniert, was sie bewirkt, wie sie zu einer erfolgreichen Industrie wurde und auch was sie bei den betroffenen Frauen auslöst. Diese „Kultur“ sei es, die ein wichtiges <strong><em><span style="text-decoration: underline;">soziales</span></em></strong> Problem, das komplizierte soziale und medizinische Lösungen erfordert, umwandelt in einen populären Gegenstand des öffentlichen Konsums<a href="#_ftn1">[1]</a><em>.</em> Nach Sulik ist die “rosa Schleife” heute sowohl ironisches Symbol, wie auch Logo mit ideologischer Kraft, das Brustkrebs in einen Markennamen verwandelt habe, ohne dass die letzten Jahrzehnte dieses Spektakels für die Zukunft betroffener Frauen all zu viel verändert hätte. Die Fortschritte seien schwer fassbar und während es bei einzelnen anderen Krebserkrankungen Verbesserungen gäbe, sei dies bei Brustkrebs nicht der Fall. Die Diagnosen seien in den USA zwischen 1973 bis 1998 (parallel zum Anstieg des Gebrauchs der Mammographie) um 40% angestiegen. Die Sterblichkeit sei jedoch für weiße Frauen in den USA lediglich um 2,5%, für schwarze Frauen sogar nur um 1,4% gefallen. Die deutschsprachige EMMA Frauenzeitschrift nannte dies im Zusammenhang mit ihrer Berichterstattung zum Mammographie-Screening in Deutschland gerade den „Erfolg der Amerikanerinnen“<a href="#_ftn2">[2]</a>. Erfolg? Sulik formuliert zumindest für die USA klar, dass der Anstieg der Diagnosen durch Früherkennung nicht zu einem Abfall der Erkrankungsfälle im Spätstadium führe, was jedoch passieren müsste, wenn Früherkennung denn funktionierte. Zugleich beklagt sie die simplifizierte Darstellung der Krankheit in der Öffentlichkeit. Die Profitorientierung definiere die „Pink-Ribbon-Culture“ im Kontext der Multimilliarden-Dollar Krebs-Industrie, von der die Pharmaindustrie, Medizinsystem, Medizntechnikindutrie, große Brustkrebsorganisationen und Fundraising-Organisationen und Charities profitierten. Die weit verbreitete Vorstellung der Millionen von Teilnehmerinnen bei den Läufen gegen Brustkrebs tragen lachende Gesichter und rosa Krimskrams bei, nicht aber die Reflektion einer Krankheitserfahrung von Millionen von Frauen, die auch nicht annähernd in diese rosa Schublade passt.</p>
<p><em>Wir wünschen uns eine deutsche Ausgabe des medizinsoziologisch wichtigen Buchs und wir wünschen Gayle Sulik viele LeserInnen, besonders unter denjenigen, die fragwürdige, profitorientierte Projekte unermüdlich auf den Weg bringen.</em></p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/wordpress/komen-oder-patent-auf-heilung/" target="_blank">Komen oder Patente für die “Heilung”</a> aus dem Gayle Sulik Blog</p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/sulik-blog-veraenderungen/" target="_blank">Es ist Zeit, sich nicht länger was vorzumachen von Gayle Sulik</a></p>
<p><a href="http://gaylesulik.com/" target="_blank">Gayle Sulik Blog</a></p>
<p><a href="http://well.blogs.nytimes.com/2010/10/11/pink-ribbon-fatigue/?pagemode=print" target="_blank">Barron Lerner Rezension: Pink Ribbon Fatigue</a> (NYTimes Health, 11.10.2010)</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2010/10/26/health/26zuger.html?_r=1&amp;pagewanted=print" target="_blank">Breast Cancer Tales</a>: The Inspirational vs. the Acutal (Rezension des Buchs in NYTimes v. 25.10.2010</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/Pink-Ribbon-Blues/113230458731603" target="_blank">Pink Ribbon Blues</a> bei Facebook</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> …pink ribbon culture has transformed breast cancer from an important social problem that requires complicated social and medical solutions to a popular item for public consumption&#8230;, S. 9</p>
<p><a href="#_ftnref2">[2]</a> EMMA, Heft 4/2010</p>
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		<title>Clio 71 &#124; Frauengesundheit: Balanceakt &#8211; zwischen Körper und Seele</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 19:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[FFGZ]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[zeitung | zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[psychosomatisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Text: Pressemitteilung FFGZ Psychosomatische Erkrankungen nehmen in Deutschland zu &#8211; aufgrund vielfältiger Faktoren. Die neue Ausgabe widmet sich dem, was Frauen krank macht, was sie gesund hält und den Möglichkeiten, die sie haben, um sich zu stärken, zu gesunden oder gar nicht erst krank zu werden. Die Ärztinnen Beate Schücking und Catrin Halves befassen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Text: Pressemitteilung FFGZ</em></p>
<div id="attachment_1741" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><a href="http://www.ffgz.de/12.bestell/BESTELL-Frame.htm" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1741" title="clio Heft 71" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2010/11/image002.jpg" alt="clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit - Heft 71" width="198" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit - Heft 71</p></div>
<p>Psychosomatische Erkrankungen nehmen in Deutschland zu &#8211;     aufgrund vielfältiger Faktoren. Die neue Ausgabe widmet sich dem, was Frauen krank macht, was sie gesund hält und den Möglichkeiten, die sie haben, um sich zu stärken, zu gesunden oder gar nicht erst krank zu werden.</p>
<p>Die Ärztinnen Beate Schücking und Catrin Halves befassen sich damit, welche Rolle die mittlere Lebensphase dabei spielt. Die Frauenärztin Claudia Schumann beschäftigt sich mit der Psychosomatischen     Frauenheilkunde und der Bedeutung, die sie für Ärztin und Patientin haben kann. Die Heilpraktikerin Annerose Scheuermann beleuchtet, unter welchen Bedingungen Menschen, insbesondere Frauen, ein Burnout bekommen und wie sie dieses bewältigen können. Die Heilpraktikerin Angelina Zöllner stellt das Konzept der heilenden Kraft der Achtsamkeit vor, eine bewährte Möglichkeit der Vorbeugung und Bewältigung von Stress. Die Frauenärztin und Psychotherapeutin Mechthild Neises befasst sich mit Ängsten und Angststörungen, ihren Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Martina Schröder (FFGZ e.V.) zeigt, welche gesundheitlichen Folgen durch Gewalterfahrungen entstehen und welche Herausforderungen diese für das Gesundheitsversorgungssystem darstellen. Außerdem enthalten sind Artikel von Monika Fränznick (FFGZ e.V.) zur Stressbewältigung &#8211; nicht nur für arbeitslose Frauen &#8211; und der Erfahrungsbericht von Gesine Münch darüber, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft arbeitslos zu sein.</p>
<p>Die clio 71 erscheint mit &#8220;Floralen Seelenbotschaften als Türöffner &#8211; Heilung für die Seele&#8221; &#8211; Fotografien von Ulrike Barth.</p>
<p><strong>clio</strong> &#8211; Die Zeitschrift für Frauengesundheit<br />
Nr. 71 ist zu beziehen für <strong>4,20 €</strong> über den Buchhandel mit der ISSN-Nummer: 0933-0747</p>
<p>oder <strong><a href="http://www.ffgz.de/12.bestell/BESTELL-Frame.htm" target="_blank">direkt hier bestellen</a></strong> über das<br />
Feministische Frauen Gesundheits Zentrum e.V.<br />
(zzgl. Versandkosten 1,20 €)</p>
<p><strong>Feministisches Frauen     Gesundheits Zentrum e.V.</strong><br />
<strong>Bamberger Str. 51</strong><strong><br />
10777 Berlin<br />
Tel: 030 / 213 95 97<br />
Fax: 030 / 214 19 27<br />
email: <a href="mailto:ffgzberlin@snafu.de" target="_blank">ffgzberlin@snafu.de</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gute Besserung! Gesundheitswesen im Krankheitssystem</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/gute-besserung-gesundheitswesen/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 09:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[zeitung | zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Medikalisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist das aktuelle Schwerpunktthema Heft 4/2010 der Zeitschrift &#62;&#62;&#62; FrauenRat des &#62;&#62;&#62; Deutschen Frauenrates. Einzelne online verfügbare Inhalte sind unten verlinkt. Frauengesundheit war in der Zeitschrift des Deutschen Frauenrates in den letzten Jahren immer wieder Schwerpunktthema, diesmal mit einem breiten Blick auf unser stark verändertes Gesundheitswesen. Das aktuelle Heft befasst sich mit Mängeln und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1650" class="wp-caption alignleft" style="width: 223px"><a rel="attachment wp-att-1650" href="http://www.bcaction.de/bcbooks/gute-besserung-gesundheitswesen/titel0410/"><img class="size-full wp-image-1650" title="Titelblatt: Gute Besserung! " src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2010/10/Titel0410.jpg" alt="Titelblatt: Gute Besserung! Zeitschrift des Deutschen Frauenrates" width="213" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Titelblatt: Gute Besserung! Zeitschrift des Deutschen Frauenrates</p></div>
<p>Das ist das aktuelle Schwerpunktthema Heft 4/2010 der Zeitschrift <a href="http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/zeitschrift.html" target="_blank">&gt;&gt;&gt; FrauenRat</a> des <a href="http://www.frauenrat.de/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Deutschen Frauenrates</a>. Einzelne online verfügbare Inhalte sind unten verlinkt.</p>
<p>Frauengesundheit war in der Zeitschrift des Deutschen Frauenrates  in den letzten Jahren immer wieder Schwerpunktthema, diesmal mit einem  breiten Blick auf unser stark verändertes Gesundheitswesen. Das aktuelle  Heft befasst sich mit Mängeln und Auswüchsen und informiert und  beleuchtet kritisch unter dem Titelthema <a href="http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/zeitschrift/zeitschriftdetails/back/54/article/-34df8f73c5.html" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Gute Besserung!  Gesundheitswesen</a>.</p>
<p>zum <a href="http://www.frauenrat.de/fileadmin/user_upload/zeitschrift/2010-4/Inhalt0410.pdf" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Inhaltsverzeichnis</a></p>
<h3>Einzelne Themen</h3>
<p>Was heißt hier Solidarität? Die Debatte um die Gesetzliche Krankenversicherung braucht eine Begriffsklärung von Dr. Regine Rapp-Engels</p>
<p>Medizinisches Mädchen für alles:  Während es in den Ballungsgebieten zu viele ÄrztInnen gibt, fehlen sie in ländlichen Regionen von Simone Schmollack</p>
<p><a href="http://www.frauenrat.de/fileadmin/user_upload/zeitschrift/2010-4/Gesundheitswesen_weiblich.pdf" target="_blank">Das Gesundheitswesen ist weiblich: Aber nur auf den schlecht bezahlten und unteren Ebenen</a> von Nathalie Sopacua</p>
<p><a href="http://www.frauenrat.de/fileadmin/user_upload/zeitschrift/2010-4/Disease_mongering.pdf" target="_blank">Für jede Beschwerde eine Pille: Disease mongering oder die Medikalisierung des Alltags</a> von Hedwig Diekwisch und Claudia Jenkes</p>
<p><a></a><a href="http://www.frauenrat.de/fileadmin/user_upload/zeitschrift/2010-4/Risiko_Schwangerschaft.pdf" target="_blank">Risiko-Screening: Wie die Schwangerenvorsorge Frauen entmündigt<br />
</a> von Dr. Eva Schindele</p>
<p>Alles eine Frage des Profits:  Wie finden Arzneimittel hierzulande ihren Preis – und was kann ihn zügeln? von Dr. Elke Brüser</p>
<p>Außerdem im Interview: Birgit Fischer, Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK: Wir müssen das Gesundheitswesen neu denken.</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://www.frauenrat.de" target="_blank">Deutscher Frauenrat</a> / National Council of German Women&#8217;s Organizations</p>
<p><a href="http://www.frauenrat.de/deutsch/allgemein/einzelheftbestellung.html" target="_blank">Heft bestellen</a></p>
<p><a title="der Link wird in einem neuen Fenster geöffnet" href="http://www.frauenrat.de/" target="_blank"><br />
</a></p>
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		<item>
		<title>Langzeitüberleben 2 Prozent oder 17 Jahre später: Katherine Russell Rich</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 09:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Langzeitüberleben]]></category>
		<category><![CDATA[Metastasierung]]></category>
		<category><![CDATA[Susan Love]]></category>

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		<description><![CDATA[(… Was macht eigentlich … Susan Love? &#8211; Teil 8 )  von Gudrun Kemper Lebensspuren &#8211; Katherine Russel Rich Google Bildsuche Mai 2010 Am 26. April 2010 ist in der New York Times ein Artikel erschienen, der zumindest bei von Brustkrebs betroffenen Frauen in der Lage ist, uns die Tränen in die Augen zu treiben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(… Was macht eigentlich … Susan Love? &#8211; Teil 8 )  von Gudrun Kemper<br />
</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1508" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.google.de/images?hl=de&amp;gbv=2&amp;tbs=isch%3A1&amp;sa=1&amp;q=Katherine+Russell+Rich&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;oq=&amp;gs_rfai="><img class="size-full wp-image-1508" title="Lebensspuren" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2010/05/Clipboard011.jpg" alt="Lebensspuren Catherine Russel Rich Google Bildsuche Mai 2010" width="300" height="263" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Lebensspuren &#8211; Katherine Russel Rich<br />
Google Bildsuche Mai 2010</dd>
</dl>
</div>
<p>Am 26. April 2010 ist in der New York Times ein Artikel erschienen, der zumindest bei von Brustkrebs betroffenen Frauen in der Lage ist, uns die Tränen in die Augen zu treiben. Die Autorin des Artikels, Katherine Russell Rich, hat eines der wenigen realistischen Bücher zu Brustkrebs, die es in deutscher Sprache gibt, veröffentlicht. In <a href="../../../../../rezension-russell-rich/">&gt;&gt;&gt; Verflucht, ich will Leben</a> beschreibt sie ihre Situation als junge Frau, die sich mitten im vollen Leben mit der Krankheit konfrontiert sieht. Das Buch endet bei Knochenmetastasen und nach einer Reihe von Therapien bei dem Verdacht, dass da nun etwas ist, diesmal in der Leber … Von Brustkrebs Betroffene wissen es, der Rest des Lebens gestaltet sich endlich dann.</p>
<p>Was macht eigentlich … Katherine Russell Rich? Wer in den vergangenen Jahren einen neuen Artikel der Journalistin suchte oder hoffte, dass sie bei einer Veranstaltung auftaucht, &#8230;  fand nichts. Bis zur Nachricht von ihrem Traum in Hindi, s. Buchveröffentlichung „<em>Dreaming in Hindi“</em> <a href="http://www.katherinerussellrich.com" target="_blank">&gt;&gt;&gt;  http://www.katherinerussellrich.com</a></p>
<h3>172 Jahre Leben</h3>
<p>Und es ist nicht der einzige Traum, Katherine Russell Rich lebt, weiter! In der New York Times berichtete sie jetzt, wie es ihr ergangen ist in den vergangenen Jahren, und sie trägt ein paar kleine Infos aus der Perspektive einer Langzeitüberlebenden mit Brustkrebs zusammen. Jedes Jahr im Januar berichtet sie in einem Forum für Frauen mit Brustkrebs im Stadium IV: &#8220;Ich bin immer noch da.&#8221; Viele Fragen kommen dann zurück: &#8220;Wie kann das sein?&#8221; Manchmal beginnen sie mit &#8220;Ich weine.&#8221;, während die Suche nach Licht in der Dunkelheit beginnt. Auf gewöhnlichen Webseiten sei es ja nichts Besonderes, wenn jemand berichtet, weiterzuleben, aber für Frauen mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 30 Monaten seien 17 Jahre etwa soviel wie 172 Jahre, also unmöglich.</p>
<h3>1988 | 1993</h3>
<p>Ihre Erstdiagnose erhielt Russell Rich 1988, 1993 dann Rezidiv, Stadium IV, Metastasen. 22 Jahre leben mit der Krankheit – bis heute. Ein Arzt habe schließlich eine Hormonbehandlung versucht, von der niemand mehr erwartet habe, dass sie hilft. Aber sie half. Der Krebs zog sich zurück, knurrend, so beschreibt es Russell Rich, träge, aber aktiv. Mit weiteren Behandlungen schaffe sie es fortan, den Krebs immer zum Rückgang zu bewegen und auf diese Weise am Leben zu bleiben, immer dann, wenn der Krebs sich rührt.</p>
<h3>2 Jahre | 2 Prozent</h3>
<p>Anfänglich hätten die Ärzte ihr zwei Jahre gegeben. Sie erzählt es der Mutter, als die Zeit um ist. „<em>Du musst vielleicht den Atem anhalten, wenn Du ein Ablaufdatum erhältst“</em>, empfiehlt diese. Und Russell Rich hielt den Atem an &#8211; fünf Jahre und noch mal fünf Jahre &#8211; ging nach Indien, verliebte sich in die Sprache(n) in Indien, lernte Hindi, schrieb wieder ein Buch. Sie ging auf existenziellere Ebenen des Umgangs mit dem Leben und hatte ihre Gründe. Niemand hatte ihr gesagt, dass sie nicht bald sterben würde, aber nach 12 Jahren nahm ihr Arzt das Thema auf. Es gäbe eine sehr kleine Gruppe von Frauen mit Brustkrebs im Stadium IV, so kam dabei heraus, die lange weiterleben, manchmal 20 oder 30 Jahre, so der Arzt von Russell Rich, George Raptis. Etwa 2% der Frauen mit Brustkrebs im Stadium IV, also metastasiertem Brustkrebs, fielen in diese Kategorie und niemand könne sagen, welche Frauen es sind.</p>
<p>Ist Katherine Russell Richs Geschichte glaubwürdig? Sie hört sich unglaublich an. Gibt es vergleichbare Fälle bei uns? Brustkrebs ist unberechenbar. Im Vergleich – natürlich statistisch schwach, zugegeben – allein mit den 28 dokumentierten Schicksalen der „Jede Neunte&#8221;-Autorinnen aus Deutschland kann man sehen, wie unberechenbar die Krankheit verläuft. Frauen, die über lange Zeiträume – zum Beispiel 10 Jahre – ohne Anzeichen der Krankheit waren, traf sie plötzlich und unerwartet wieder (<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/in-memoriam-helga/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; In memoriam Helga</a>). Die Überlebenszeiten mit Metastasen aber sind manchmal lang, auch über 10 Jahre – bis heute, auch bei den Jede Neunte-Autorinnen. Niemand kann Vorhersagen treffen. Es gibt keine sicheren Anzeichen für die Wendung, die die Krankheit bei einer Frau individuell nimmt. Langzeitüberleben bleibt „mystisch“ und lässt sich nur im Nachhinein diagnostizieren, erst dann, wenn die Zeit vergangen ist, wenn es passiert ist.</p>
<h3>Ende der Erkenntnis</h3>
<p>Weder das Tamtam um rosa Schleifen konnte daran bisher etwas ändern, noch habe man mit den Abermillionen von Geldern, die in die Krebsforschung investiert worden seien, versucht, dem Langzeitüberleben auf den Grund zu gehen. Es gibt keine ÄrztInnen, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben, so Russell Rich. Die meisten Langzeitüberlebenden unter den Patientinnen hätten zunächst Knochenmetastasen und die Krebszellen wären meistens Östrogen abhängig. Sie sprächen gut auf antihormonelle Therapien an. Damit ist aber bereits das Ende der Erkenntnis erreicht. Russell Rich zitiert Dr. Gabriel N. Hortobagyi vom MD Anderson Cancer Center in Houston, der darauf hinweise, dass es Patientinnen gäbe, bei denen sich der Krebs aber auch in andere Organe ausgebreitet habe und bei denen mit einer chirurgischen Therapie die Entfernung einzelner Metastasen möglich gewesen sei, im Ergebnis mit Überlebenszeiten bis zu 30 Jahren ohne erneute Krankheitszeichen. Keine dieser Frauen hätte erwarten können, weiterzuleben. Sie wüssten es einfach nicht, woran es liegt.</p>
<h3>Ursachen der Unkenntnis</h3>
<p>Das Unwissen rief wieder einmal die unermüdliche Chirurgin Dr. Susan Love auf den Plan. Sie habe Russell Rich darauf verwiesen, dass „viele klinische Studien, die von den Pharmaunternehmen finanziert werden, fünf Jahre laufen&#8221;. Auch das ist ein allgemein bekanntes und von den kritischen Frauenorganisationen angeprangertes Phänomen. Schließlich geht es in der industriellen Forschung nur darum, Medikamente möglichst schnell auf den Markt zu bringen. Die viel zu kurzen Nachbeobachtungszeiten gerade bei den Abertausenden von Brustkrebsstudien sind im Zusammenhang mit positiven wie auch negativen Effekten ein Problem. Nicht mehr, sondern gründlichere Studien sind notwendig. Forschung in unseren Zeiten wird aber eben Markt orientiert und nicht Frauen orientiert betrieben. Niemand in dieser industriell betriebenen Forschung will investieren in Langzeitbeobachtungen, die nicht marktrelevant sind.</p>
<h3>Hoffnung ist zulässig</h3>
<p>Die <a href="http://www.dslrf.org/">&gt;&gt;&gt; Dr. Susan Love Research Foundation</a> hat inzwischen jedoch angefangen, auch in diesem Bereich zu forschen, wie immer hoffnungsvoll, auf heilsamer Suche. Susan Love sagt Frauen auf ihrer Webseite auch, dass sie auf dem Standpunkt stehe, es gäbe keine falsche Hoffnung: Hoffnung wäre zulässig, selbst für Menschen wie sie – womit sie vielleicht die WissenschaftlerInnen meint? –, und zwar sogar dann, wenn die Zeichen nicht auf Hoffnung stehen, wenn sie unvernünftig erscheine.</p>
<h3>Leben ist unvernünftig</h3>
<p>Katherine Russell Rich wiederum meint, dass das Leben selbst nicht vernünftig sei. Niemand könne mit ultimativer Sicherheit sagen, was passiert, mit Krebs, mit dem Job, mit unser aller Schicksal.</p>
<p>Für sie selbst sei es hart, das Warten, um zu sehen, ob die Schatten sich multiplizieren, die physischen Schmerzen oder die Kämpfe mit der furchtbaren Dunkelheit.</p>
<h3>Die Krankheit entwertet uns nicht</h3>
<p>Aber Leben sei auch Freude und es sei wichtig, sich klarzumachen, dass die Krankheit uns nicht entwertet. Sie sei mit metastasiertem Brustkrebs nach Indien gegangen, habe acht Jahre gearbeitet und ein neues Buch herausgegeben. Das Schreiben hat eine besondere Bedeutung für Russell Rich, und das spürt man, wenn man sie liest. Als sie erfuhr, dass die ihr verbleibende Zeit des Lebens vielleicht kurz ist, wollte sie weder Weltreise noch Luxusdinner oder einen roten Maserati: Sie wollte einfach nur das ganz normale Leben zurück. Ihr wurde klar, dass es viel wertvoller als alles andere ist. Wir &#8211; Frauen auf der Baustelle Brustkrebs – wissen: Das stimmt.</p>
<h3>Weiterlesen:</h3>
<p><a href="../../../../../rezension-russell-rich/">Rezension Katherine Russell Rich: Verflucht – Ich will leben</a><br />
Leben ist Freude: <a href="http://www.youtube.com/user/tklily">Katherine in Indien</a> (YouTube Videos)<br />
Cases: <a href="http://www.nytimes.com/2010/04/27/health/27case.html">17 Years Later, Stage 4 Survivor Is Savoring a Life Well Lived</a> von Katherine Russell Rich, Artikel in der New York Times vom 26. April 2010<br />
Lange Diskussion &#8220;Leben mit Krebs im Spätstadium&#8221; zum Artikel im <a href="http://well.blogs.nytimes.com/2010/04/27/living-for-years-with-late-stage-cancer/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Blog der New York Times</a></p>
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		<item>
		<title>Was Frauen über Krebs zu sagen haben: Aus der &quot;jüngeren Geschichte&quot; der Frauenbewegung und der Medizin &#8211; COURAGE 1984</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/courage_was_frauen_ueber_krebs_zu_sagen_haben/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 13:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Als die Frauenbewegung noch COURAGE hatte&#8221; &#8230; hieß der etwas wehmütige oder auch provozierende Titel einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die im Jahr 2006 in Berlin stattfand. Aber es ist nicht alles verloren. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat die gesamte Frauenzeitschrift   &#62;&#62;&#62; COURAGE digitalisiert und stellt sie dankenswerter Weise frei zum Download zur Verfügung, wunderbar! An dieser Stelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1012" class="wp-caption alignleft" style="width: 315px"><a rel="attachment wp-att-1012" href="http://www.bcaction.de/bcbooks/courage_was_frauen_ueber_krebs_zu_sagen_haben/courage/"><img class="size-full wp-image-1012" title="Was Frauen über Krebs zu sagen haben - Titelblatt Courage 1984" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2010/01/courage.jpg" alt="Was Frauen über Krebs zu sagen haben - Titelblatt Courage 1984" width="305" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Was Frauen über Krebs zu sagen haben - Titelblatt Courage 1984</p></div>
<p><strong><span style="color: #775577;">&#8220;Als die Frauenbewegung noch COURAGE hatte&#8221; &#8230; hieß der etwas wehmütige oder auch provozierende Titel einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die im Jahr 2006 in Berlin stattfand. Aber es ist nicht alles verloren.</p>
<p></span></strong>Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat die gesamte Frauenzeitschrift   <strong><a href="http://library.fes.de/courage/courage-zeit.html" target="_blank">&gt;&gt;&gt; COURAGE digitalisiert</a></strong> und stellt sie dankenswerter Weise frei zum Download zur Verfügung, wunderbar!</p>
<p>An dieser Stelle findet sich nun eine Linkliste der einzelnen &#8211; in ihren Fragestellungen erstaunlich aktuellen &#8211; Beiträge des Sonderheftes &#8220;<strong>Was Frauen über Krebs zu sagen haben</strong>&#8221; aus dem Jahr 1984 sowie ein Link zum Herunterladen des kompletten Heftes. Es sind die Themen, die uns Frauen heute in gleicher Weise beschäftigen, die Fragestellungen sind die gleichen geblieben. Wer Interesse hat, sich in der Rückschau mit Positionen von Frauen und Krebserkrankung zu befassen, findet hier viele interessante Beiträge.</p>
<p><strong>Download komplettes Heft:  <a href="http://library.fes.de/courage/pdf/sh10.pdf">&gt;&gt;&gt; Was Frauen über Krebs zu sagen haben<br />
</a></strong><br />
<strong>Einzelne Beiträge</strong> direkt abrufen aus der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung:</p>
<p><strong>Brustkrebs – Ist die Weiblichkeit krank?</strong><br />
Editorial Irene Stoehr<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_003">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Sie wollen mich lachen sehen wie früher</strong><br />
Bericht Frau N.<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_004xsh10_005xsh10_006xsh10_007">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Die Schmerzen sind vorher da</strong><br />
Bericht Frau B.<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_004xsh10_005xsh10_006xsh10_007">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Keine Diskussion: Mir wurde Chemo verordnet</strong><br />
Interview geführt von Christa Müller<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_008xsh10_009xsh10_010">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Nach 15 Jahren : Warum gerade ich?</strong><br />
Anja<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_011xsh10_012">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Optimismus als Therapie: Pfarrfrau, Mutter, Lehrerin</strong><br />
Barbara Seuffert<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_013xsh10_014xsh10_015">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Die Krankheit zum Widerstand nutzen<br />
</strong>Christine Hasse<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_017xsh10_018">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Vorsichtige Skepsis &#8211; Ärztinnen über Vorsorge, Operation und Medikamente<br />
</strong>Christa Müller und Regina Lutterbeck<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_020xsh10_021xsh10_022xsh10_023xsh10_024">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Heilungschancen kaum verbessert: Behandlungen nach der Operation &#8230;<br />
</strong>Irene Stoehr<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_024xsh10_025xsh10_026xsh10_027">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Strahlentherapie : Neuerdings mehr Zurückhaltung<br />
</strong>von Angela Besserer<br />
<a href="%3e%3e%3e%20Artikel-Download%20%28pdf%29%20%7C%20Bibliothek%20der%20Friedrich-Ebert-Stiftung">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Evolution, Geschlechterbeziehung, Gesundheit &#8211; was gemeinhin nicht mitbedacht und angesprochen wird<br />
</strong>Hildegard Behrendt; Michaela Rosenberg<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_028xsh10_029xsh10_030xsh10_031">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Ohne Stahl, Strahl, Chemie : Buchbesprechung<br />
</strong>Hildegard Landgraf<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_031">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Die Zyste: wenn sie nun weiter wächst &#8230;<br />
</strong>von Sigrun Riekenberg<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_033xsh10_034xsh10_035xsh10_036">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Deine Mutterrolle verlor sich<br />
</strong>Hella Fischer-Thorer;  Paula Schmidt<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_038xsh10_039xsh10_040">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Leukämie bei Til<br />
</strong> <a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_040xsh10_041xsh10_042xsh10_043xsh10_044">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Im Angesicht des Todes<br />
</strong>Sue Cartledge<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_044xsh10_045xsh10_046xsh10_047">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Sein Krebs ist schlimmer<br />
</strong>Waltraud Ruf<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_049">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Krebs beim Fötus<br />
</strong>Alice Steward<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_050xsh10_051">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Genforschung : Der erste Schritt liegt noch im Dunkeln<br />
</strong>Irene Stoehr; Regine Kollek<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_052xsh10_053">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Plädoyer für Aufklärung: Für viele Hilfen ist die Prognose Krebs notwendig<br />
</strong>Renate Kreibich-Fischer<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_054xsh10_055xsh10_056">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Es gibt keine Regel: Bilanz nach fünf Jahren<br />
</strong>Waltraud Ruf<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_057xsh10_058xsh10_059xsh10_060xsh10_061xsh10_062">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Die Mistel: Wenn die Chemie versagt<br />
</strong>Michaela Rosenberg<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_063xsh10_064xsh10_065">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p><strong>Lymphdrainage: die Streichelbehandlung<br />
</strong>Waltraud Ruf<br />
<a href="http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=sh10&amp;pdfs=sh10_066">&gt;&gt;&gt; Artikel-Download (pdf) | Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<h3>Links</h3>
<p>Komplettes Heft: <a href="http://library.fes.de/courage/pdf/sh10.pdf">&gt;&gt;&gt; Was Frauen über Krebs zu sagen haben“ Courage Sonderheft Jg. 6, Heft Nr. 10</a> 1984</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p>Auch ein Beitrag zur &#8220;jüngeren Brustkrebsgeschichte&#8221;:  Unser Heft <a title="PermalinkAlternativen 2: Auf den Spuren von Rose Kushner: Brustkrebs, Lobby, Industrie, Therapie" rel="bookmark" rev="post-914" href="http://www.bcaction.de/bcbooks/auf-den-spuren-von-rose-kushner-brustkrebs-lobby-industrie-therapie/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Alternativen 2: Auf den Spuren von Rose Kushner: Brustkrebs, Lobby, Industrie, Therapie</a></p>
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		<title>Die neue &quot;clio&quot;: Brustgesundheit &#8211; was Frauen bewegt</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/die-neue-clio-brustgesundheit-was-frauen-bewegt/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 21:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[FFGZ]]></category>
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		<category><![CDATA[Brustzentren]]></category>
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		<description><![CDATA[In der neuen &#8220;clio&#8221; zu lesen gibt es unter anderem &#8220;Licht oder Schatten? Brustzentren in Deutschland: Kritische Reflektionen&#8221; Heft bestellen hier (beim FFGZ) Aus der aktuellen Pressemeldung des FFGZ in Berlin: Die neue Ausgabe widmet sich den aktuellen Fragen der Brustgesundheit und -versorgung und lässt Frauen zu Wort kommen, die diese Entwicklungen seit vielen Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ffgz.de/02.aktuelles/Pressemitteilungen_und_Stellungnahmen/pmclio69.htm"><img class="alignright" title="gerade erschienen - clio 69  " src="http://www.bcaction.de/images/00_start/clio_69.gif" alt="" width="340" height="182" /></a>In der neuen &#8220;clio&#8221; zu lesen gibt es unter anderem<br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/pdf1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-470" title="pdf" src="http://www.bcaction.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/pdf1.jpg" alt="pdf" width="16" height="17" /></a> <a href="http://www.bcaction.de/pdf/03info/brustzentren_2009_clio.pdf" target="_blank">&#8220;Licht oder Schatten? Brustzentren in Deutschland: Kritische Reflektionen&#8221;</a></p>
<p>Heft bestellen<a href="http://www.ffgz.de/12.bestell/BESTELL-Frame.htm" target="_blank"> hier</a> (beim FFGZ)</p>
<p><em>Aus der aktuellen Pressemeldung des FFGZ in Berlin: </em></p>
<p>Die neue Ausgabe widmet sich den aktuellen Fragen der Brustgesundheit und -versorgung und lässt Frauen zu Wort kommen, die diese Entwicklungen seit vielen Jahren kritisch hinterfragen.</p>
<p>Weitere relevante, wichtige und interessante Themen:</p>
<ul>
<li> Unser weibliches Selbstverständnis wird von Beginn der Pubertät an auch durch die Entwicklung der Brüste geprägt. Welchen Einfluss haben die Bewertungen und Maßstäbe, die von außen gesetzt werden, auf unser Körpergefühl und unsere Gesundheit?</li>
</ul>
<ul>
<li> Fast jede Frau erfährt im Laufe des Lebens Veränderungen und Schmerzen in der Brust, die sie beunruhigen können. Wir erklären, warum das so ist und was Frauen tun können.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Brustselbstuntersuchung ist eine gute Möglichkeit, sich sicherer im und mit dem Körper zu fühlen. Eine Teilnehmerin eines Kurses berichtet, was es zu entdecken gab.</li>
</ul>
<ul>
<li> Können Frauen das Stillen nicht mehr in ihr Leben integrieren? Nur 50 Prozent sollen nach zwei Monaten noch stillen, obwohl klar ist, dass es für die Gesundheit von Mutter und Kind sehr wichtig und schützend ist. Was ist los mit den Frauen?</li>
</ul>
<ul>
<li> Wenn wir nur gesund leben, uns viel bewegen, lange stillen und keinen Alkohol trinken oder rauchen, sind wir gut vor Brustkrebs geschützt, so die immer wiederkehrenden Botschaften. Tatsächlich werden nur 20 bis 30% der Brustkrebsfälle den bekannten Risikofaktoren und damit dem Lebensstil zugeschrieben. Wir richten den Blick auf die restlichen 70%, die heute von vielen WissenschaftlerInnen den Umweltgiften und den schädigenden Umweltbedingungen zugeschrieben werden. Die Erkenntnisse sind schockierend. Warum wird nicht gehandelt?</li>
</ul>
<ul>
<li> Viel Qualität wird durch das Mammografiescreening und die Einrichtung von Brustzentren versprochen, was können Frauen tatsächlich erwarten, was müssen sie wissen?</li>
<li>Wenig ist bekannt, wie junge, von Brustkrebs betroffene Frauen mit ihrer Erkrankung fertig werden. Wir konnten mit drei Frauen ausführlich darüber sprechen.</li>
</ul>
<ul>
<li> Yoga als körperliche Unterstützung im Heilungsprozess bei Brustkrebs hat sich bewährt, wie der Bericht einer Studie eindrücklich beschreibt.</li>
</ul>
<ul>
<li> Phytohormone werden immer häufiger empfohlen, wo kommen sie vor und was können sie?</li>
</ul>
<ul>
<li>Außerdem: Neue Bücher und mehr &#8230;</li>
</ul>
<p>&#8220;clio. Die Zeitschrift für Frauengesundheit&#8221; Nr. 69 ist zu beziehen beim FFGZ Berlin gegen 4,20 Euro über den Buchhandel mit der ISSN-Nummer: 0933-0747 oder <a href="http://www.ffgz.de/12.bestell/BESTELL-Frame.htm" target="_blank">direkt beim FFGZ bestellen</a> (zzgl. Versandkosten 1,20 €)</p>
<p>Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum e.V.<br />
Bamberger Str. 51<br />
10777 Berlin<br />
Tel.: 030 / 213 95 97<br />
Fax: 030 / 214 19 27<br />
email: <a href="mailto:ffgzberlin@snafu.de">ffgzberlin@snafu.d</a>e</p>
<h3>Weiterlesen:</h3>
<p><span>Tabelle 			/	Übersicht zur Verteilung der <a href="../../pdf/03info/brustzentren_entwicklung_2009.pdf" target="_blank"><span style="color: #fd4267;">>>> Brustzentren	in Deutschland</span></a> (pdf) zsgest.	von	B. Schmidt 			&amp; G.	Kemper</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Flashback – Kleine Rückblende: Ist Brustkrebs zu verhüten? Was machte eigentlich Susan Love (7) &#8211; 1996</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/flashback-rueckblende-matuschka/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 21:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[zeitung | zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs-DMP]]></category>
		<category><![CDATA[Mammographie]]></category>
		<category><![CDATA[Susan Love]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Ausschnitt aus der deutschen Ausgabe des Brustbuchs von Dr. Susan Love erschien 1996 auch in der EMMA, genau in dem berühmten Dossier in dem Heft mit Matuschka auf dem Titelblatt. „Ist Brustkrebs zu verhüten?“ heißt der kleine Abschnitt, eingebettet in einen größeren Artikel über Leben, Werk und Liebe der Susan Love. Es ist spannend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.emma.de/hefte/ausgaben-1996/septemberoktober-1996" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2366" title="Matuschka in der EMMA 1996" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2011/10/SDC118091.jpg" alt="Matuschka in der EMMA 1997" width="500" height="183" /></a>Ein Ausschnitt aus der deutschen Ausgabe des Brustbuchs von Dr. Susan Love erschien 1996 auch in der EMMA, genau in dem berühmten Dossier in dem Heft mit Matuschka auf dem Titelblatt. „Ist Brustkrebs zu verhüten?“ heißt der kleine Abschnitt, eingebettet in einen größeren Artikel über Leben, Werk und Liebe der Susan Love. Es ist spannend zu lesen, was wir damals schon wussten. Und eben auch zu schauen, was wir heute alles gelernt haben. Immerhin 14 Jahre sind inzwischen vergangen. Frauen in Deutschland haben derweil das Mammographie-Screening, Qualitätssicherung und das <a href="http://www.bcaction.de/archiv/brustkrebs-dmp/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Brustkrebs-DMP</a> ereilt. Die Ausgabe ihres Buches von 1990 habe noch kein Kapitel zur Vorbeugung von Brustkrebs enthalten, lesen wir von Susan Love in der Emma. Es habe noch nicht genügend Erkenntnisse gegeben, aber ja nun, eben spätestens „Heute [1996] haben wir sie.“ Haben wir wieder nicht aufgepasst? Mit welchen Wegen verhindern wir Brustkrebs?</p>
<p>Faktoren, die wir beeinflussen können, sind nach Love 1996:</p>
<ul>
<li>falsche, zu fette Ernährung (abnehmen!)</li>
<li>zu viele Östrogene in und nach den Wechseljahren (absetzen!)</li>
<li>zu wenig Bewegung (jede Woche 4 Std. Sport!)</li>
</ul>
<p>All diese Tipps sind rundum empfehlenswert, sie wirken auch gegen viele andere Krankheiten. Etwas kritischer ist allerdings der Faktor:</p>
<ul>
<li>Kinderkriegen unter 25, ein „spätes Kind ist noch riskanter“ …Weiter unten im Text wird dann nochmals betont: „Je jünger sie [die Frau] bei der Geburt des ersten Kindes ist, desto geringer ist die Gefahr“ für Brustkrebs.</li>
</ul>
<p>Flashback, das hatten wir doch gerade wieder, s. <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/praevention-aromatasehemmer-2009/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Valerie Beral in SABCS Teil 5</a>, Dezember 2009. Dr. Susan Love ist aber auch 1996 Realistin („gesundheitspolitisch interessant, aber … nicht auf jeden Einzelfall anwenden …“).</p>
<p>Und was ist 1996 sonst im Gespräch? „Warnsignale in Brustflüssigkeit“ (s. auch  <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/forschung-im-milchgang-oder-was-macht-eigentlich-%E2%80%A6-susan-love/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Forschung im Milchgang, MAMM 2007</a>) oder im Blut, nicht aber etwa: mehr Mammographie. Bereits hier ist die Idee eines <a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2010/08/wikipedia11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1633" title="wikipedia11" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2010/08/wikipedia11.jpg" alt="wikipedia11" width="11" height="11" /></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pap-Test">Pap-Tests</a> für die Brust am Horizont erkennbar. Und es gibt ihn nicht &#8211; bis heute.</p>
<p>Bereits in der EMMA 1996 beschreibt Love auch das Phänomen, dem Sandra Steingraber mit <a href="http://www.breastcancerfund.org/assets/pdfs/publications/falling-age-of-puberty.pdf">&gt;&gt;&gt; (pdf) The Falling Age of Puberty in U.S. Girls</a> im August 2007 eine eigene Veröffentlichung gewidmet hat: Je früher ein Mädchen seine erste Periode hat – Mädchen kommen nicht allein in den USA heute immer früher in die Pubertät –, durch Hormone in der Umwelt beispielsweise, desto mehr steigt auch das Brustkrebsrisiko an.</p>
<p>Und dann ist sie da, die bahnbrechende Idee, die Prof. Dr. Valerie Beral als Strategie für die weltweite Bekämpfung von Brustkrebs vorgestellt hat, 1996 in der EMMA: … „Deshalb kam die Idee auf, man könne das Brustkrebsrisiko beeinflussen, wenn man mit Hormonpräparaten bei jungen Mädchen eine künstliche, hormonelle „Schwangerschaft“ auslöst, sodaß das Brustkrebsgewebe heranreift. Soweit mir bekannt ist, hat man das bisher nicht in die Tat umgesetzt, aber es ist eine interessante Möglichkeit.“ Auch an einer Pille mit entsprechenden Wirkungen sei damals geforscht worden, sie sei nicht wild darauf, ein Medikament zur Vorbeugung einzusetzen, aber für eine bestimmte Gruppe junger Frauen könne es das Richtige sein … Na ja.</p>
<p>Susan Love schließt mit „Wir brauchen einen Weg, um diese Krankheit zu bekämpfen. Und wir brauchen ihn schnell.“ Aber es wird eben nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird, wie man heute sehr schön sieht.  Die große Langsamkeit der kleinen Fortschritte in der Krebsmedizin hat (manchmal) etwas Beruhigendes … Wenn wir nach weiteren 14 Jahren im „Brustkrebsmonat“ des Jahres 2024 Jahren wieder einmal von den Visionen einer Pille lesen, die eine Schwangerschaft bei jungen Mädchen imitieren soll, um Brustkrebs zu vermeiden, können wir uns hoffentlich noch erinnern … da war doch was … im Jahr 2009 … und 1996 … und …</p>
<h3>Weiterlesen über die Arbeit von Susan Love</h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/wordpress/forschung-im-milchgang-oder-was-macht-eigentlich-%E2%80%A6-susan-love/" target="_blank">Forschung im Milchgang oder: Was macht eigentlich … Susan Love?</a><br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/was-macht-eigentlich-%E2%80%A6-susan-love-2/" target="_blank">Was macht eigentlich … Susan Love (2)</a><br />
<a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/susan-love-teil3/" target="_blank">Was macht eigentlich … Susan Love (3)</a><br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/was-macht-eigentlich-susan-love-teil-4/" target="_blank">Was macht eigentlich … Susan Love (4)</a><br />
<a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/was-macht-eigentlich-%E2%80%A6-susan-love-5/" target="_blank">Was macht eigentlich … Susan Love (5)</a><br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/brustkrebs-als-viruskrankheit-susan-love6/" target="_blank">Brustkrebs als Viruskrankheit oder: Was macht eigentlich … Susan Love (6)</a></p>
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		<title>TAMARA 1952 &#8211; 1996</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 12:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[fernsehsendung]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[zeitung | zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tamara Danz]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 22. Juli 1996 starb Tamara Danz an Brustkrebs. „Sie war die bedeutendste Rocksängerin der DDR. Eigensinnig, aufsässig, intelligent.&#8221; Damit beginnt der Film „TAMARA&#8221; von Regisseur Peter Kahane, der in einer 58-minütigen Version in der Reihe „Wir sind das Volk&#8221; im Mai 2009 bei arte gezeigt wird.  Mit Tamaras Tod hörte Tamaras Band „Silly&#8221; auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="237" height="192" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" align="right" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2QwuPKy6Vos?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="237" align="right" height="192" src="http://www.youtube.com/v/2QwuPKy6Vos?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>Am 22. Juli 1996 starb Tamara Danz an Brustkrebs. „Sie war die bedeutendste Rocksängerin der DDR. Eigensinnig, aufsässig, intelligent.&#8221; Damit beginnt der Film „TAMARA&#8221; von Regisseur Peter Kahane, der in einer 58-minütigen Version in der Reihe „Wir sind das Volk&#8221; im Mai 2009 bei <a href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/_E2_80_9EWir-sind-das-Volk_21_E2_80_9C/2609066.html">arte</a> gezeigt wird.  Mit Tamaras Tod hörte Tamaras Band „Silly&#8221; auf zu existieren. „Silly ruht&#8221;, so nennen es ihre Musiker, auch wenn es einige kleine Wiederbelebungsversuche auch in jüngerer Zeit gab.</p>
<p><span id="more-190"></span>Was mit Tamara Danz passierte, ist inzwischen einigen Millionen Frauen mehr passiert. Und die Fragen nach dem „Warum&#8221; sind weiter ohne Antwort. TAMARA kann dem nicht mehr aufsässig auf die Spur gehen, und ihr Gesicht in dem Film ist fast durchgängig von solcher Traurigkeit des Lebens gezeichnet, dass man meinen könnte, sie habe es immer gewusst.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Und dann steh ich nachts am Fenster<br />
und dann schau ich in den Abgrund<br />
der mich müd&#8217; und hilflos macht<br />
Und dann heul ich in die Kissen<br />
Und dann lieb ich einen Mann<br />
Und er holt mich wieder runter  &#8230;</p>
<p>Die Texte im Film und die intensiven Passagen, die in der Intensität deutschsprachiger Musik bis heute selten geblieben sind, verstärken die tiefe Traurigkeit. Viele dieser Texte schrieb <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Karma">Werner Karma</a>. „Damals war es unsere Möglichkeit, den DDR-Verhältnissen etwas entgegen zu setzen.&#8221; Wer sich zurückversetzen möchte in diese Zeit, in die 1970er, 1980er Jahre, wer die Zeit miterlebt hat, kann in diesen Film mit Tamara abtauchen.</p>
<p>„Ja, so ist das Leben, ja so isses eben. Nach der ersten Sause kommt ne große Pause &#8230;&#8221;</p>
<p>Mit der Musik nehmen die Silly-Musiker ihre Möglichkeiten wahr, ihr Leben anders zu gestalten. Zensurbestrebungen können sie sich ebenso erfolgreich widersetzen wie auch Anpassungen an das System, dem viele Andere um des Erfolges willen damals &#8211; wie heute &#8211; nicht widerstehen. Die Musik wird zum Mittel, das Ghetto zu durchbrechen.</p>
<p>Mitten in die Produktion zur „Paradies-Platte&#8221; knallte die Nachricht rein, berichtet Uwe Hassbecker. Tamara hat Krebs. „Du hörst die Musik mit ganz anderen Ohren.&#8221; Beim Mischen der Musik heult auch er stundenlang. Und Ritchie Barton muss sich mit Herzschmerzen ebenfalls im Krankenhaus behandeln lassen.</p>
<p>Tamara wollte keine fremden Leute in der Wohnung. Die Band pflegte sie bis zum Schluss durch Zeiten des Hoffens und des Bangens.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Meine Uhr ist eingeschlafen<br />
Ich hänge lose in der Zeit<br />
Ein Sturm hat mich hinausgetrieben<br />
Auf das Meer der Ewigkeit<br />
Gib mir Asyl, hier im Paradies &#8230;</p>
<p><strong>Sendetermin: </strong></p>
<p>17. Mai 2009 bei <a title="Externer Link zu arte" href=" http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/_E2_80_9EWir-sind-das-Volk_21_E2_80_9C/2609066.htm" target="_blank">arte</a></p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1996/0725/kultur/0002/index.html" target="_blank"><strong>Gib mir Asyl. Hier im Paradies:</strong> </a>Die Rocksängerin Tamara Danz sprach kurz vor ihrem Tod mit Alexander Osang über ihre letzte Platte. Über Heimat und ihre erste Westreise.  Interview aus der Berliner Zeitung vom 25. Juli 1996</p>
<p><strong><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1996/0725/kultur/0003/index.html" target="_blank">Nur den Moment, um mich auszuruh&#8217;n:</a> </strong>Tamara-Danz-Berichterstattung von Alexander Osang über &#8220;Die Puhdys und Tina Turner, über die BILD-Zeitung und das DDR-Fernsehen, Wolf Biermann und Lutz Bertram, über Heiraten und über den Tod&#8221;. Bericht aus der Berliner Zeitung vom 25. Juli 1996</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Perspektiven von Frauen mit Krebserkrankung</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/perspektiven-von-frauen-mit-krebserkrankung/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/perspektiven-von-frauen-mit-krebserkrankung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 18:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[zeitung | zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Nachsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[psychosozial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=767</guid>
		<description><![CDATA[Britta Rochier: Dem Krebs ins Gesicht sehen &#8211; Gedanken zum Thema Krebserkrankung von Frauen und den sozialen Folgen [erschienen in: Dr. med. Mabuse, Nr. 177 · Januar / Februar 2009, Veröffentlichung hier mit freundlicher Genehmigung der Autorin und des Verlags]. Britta Rochier greift aus der Perspektive einer Betroffenen erstmals kritisch die soziale Lage von jüngeren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_771" class="wp-caption aligncenter" style="width: 354px"><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2009/02/Clipboard01.png"><img class="size-medium wp-image-771" title="Dem Krebs ins Gesicht sehen" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2009/02/Clipboard01-300x149.png" alt="Dem Krebs ins Gesicht sehen" width="344" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Dem Krebs ins Gesicht sehen, Foto Irene Gust mit freundlicher Genehmigung</p></div>
<p><strong>Britta  	      Rochier:</strong> <a href="../../pdf/03info/Britta_Rochier_Dem_Krebs_ins_Gesicht_sehen.pdf">Dem             Krebs ins Gesicht sehen &#8211;              Gedanken zum Thema Krebserkrankung von Frauen und den sozialen Folgen</a> [erschienen in: <a href="http://www.mabuse-verlag.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVMabuse.woa/23/wo/5Nl2c08WylGL92P7Xwe/1.0.13.5.3.9.0.37" target="_blank">Dr.             med. Mabuse, Nr. 177</a> · Januar             / Februar 2009, Veröffentlichung hier mit freundlicher Genehmigung der Autorin und des             Verlags].</p>
<p>Britta Rochier greift aus der Perspektive einer Betroffenen erstmals             kritisch die soziale Lage von jüngeren             Frauen mit Krebserkrankung auf. Das wichtige Thema ist vor dem Hintergrund             der Mehrfachbelastung, die Frauen zwischen Berufsleben und den unterschiedlichen             Aufgabenfeldern in              der Familienarbeit heute vielfach zu leisten haben, bisher unterbelichtet.             Das &#8220;soziale Netz&#8221; bietet mit den Hartz IV-Regelungen keine             adäquate Auffangmöglichkeit. Hilfen und Entlastung sind             praktisch  schwer realisierbar oder in unerreichbarer Ferne, während             eigene Lebensperspektiven             zusammenschmelzen und nicht zuletzt auch das wirtschaftliche Aus         für zusätzliche Ängste sorgt.</p>
]]></content:encoded>
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