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	<title>ressourcen &#187; organisationen</title>
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	<description>bücher, medien und mehr zu brustkrebs, frauen &#38; gesundheit</description>
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		<title>Clio 71 &#124; Frauengesundheit: Balanceakt &#8211; zwischen Körper und Seele</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 19:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Text: Pressemitteilung FFGZ Psychosomatische Erkrankungen nehmen in Deutschland zu &#8211; aufgrund vielfältiger Faktoren. Die neue Ausgabe widmet sich dem, was Frauen krank macht, was sie gesund hält und den Möglichkeiten, die sie haben, um sich zu stärken, zu gesunden oder gar nicht erst krank zu werden. Die Ärztinnen Beate Schücking und Catrin Halves befassen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Text: Pressemitteilung FFGZ</em></p>
<div id="attachment_1741" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><a href="http://www.ffgz.de/12.bestell/BESTELL-Frame.htm" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1741" title="clio Heft 71" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2010/11/image002.jpg" alt="clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit - Heft 71" width="198" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit - Heft 71</p></div>
<p>Psychosomatische Erkrankungen nehmen in Deutschland zu &#8211;     aufgrund vielfältiger Faktoren. Die neue Ausgabe widmet sich dem, was Frauen krank macht, was sie gesund hält und den Möglichkeiten, die sie haben, um sich zu stärken, zu gesunden oder gar nicht erst krank zu werden.</p>
<p>Die Ärztinnen Beate Schücking und Catrin Halves befassen sich damit, welche Rolle die mittlere Lebensphase dabei spielt. Die Frauenärztin Claudia Schumann beschäftigt sich mit der Psychosomatischen     Frauenheilkunde und der Bedeutung, die sie für Ärztin und Patientin haben kann. Die Heilpraktikerin Annerose Scheuermann beleuchtet, unter welchen Bedingungen Menschen, insbesondere Frauen, ein Burnout bekommen und wie sie dieses bewältigen können. Die Heilpraktikerin Angelina Zöllner stellt das Konzept der heilenden Kraft der Achtsamkeit vor, eine bewährte Möglichkeit der Vorbeugung und Bewältigung von Stress. Die Frauenärztin und Psychotherapeutin Mechthild Neises befasst sich mit Ängsten und Angststörungen, ihren Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Martina Schröder (FFGZ e.V.) zeigt, welche gesundheitlichen Folgen durch Gewalterfahrungen entstehen und welche Herausforderungen diese für das Gesundheitsversorgungssystem darstellen. Außerdem enthalten sind Artikel von Monika Fränznick (FFGZ e.V.) zur Stressbewältigung &#8211; nicht nur für arbeitslose Frauen &#8211; und der Erfahrungsbericht von Gesine Münch darüber, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft arbeitslos zu sein.</p>
<p>Die clio 71 erscheint mit &#8220;Floralen Seelenbotschaften als Türöffner &#8211; Heilung für die Seele&#8221; &#8211; Fotografien von Ulrike Barth.</p>
<p><strong>clio</strong> &#8211; Die Zeitschrift für Frauengesundheit<br />
Nr. 71 ist zu beziehen für <strong>4,20 €</strong> über den Buchhandel mit der ISSN-Nummer: 0933-0747</p>
<p>oder <strong><a href="http://www.ffgz.de/12.bestell/BESTELL-Frame.htm" target="_blank">direkt hier bestellen</a></strong> über das<br />
Feministische Frauen Gesundheits Zentrum e.V.<br />
(zzgl. Versandkosten 1,20 €)</p>
<p><strong>Feministisches Frauen     Gesundheits Zentrum e.V.</strong><br />
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10777 Berlin<br />
Tel: 030 / 213 95 97<br />
Fax: 030 / 214 19 27<br />
email: <a href="mailto:ffgzberlin@snafu.de" target="_blank">ffgzberlin@snafu.de</a></strong></p>
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		<title>Schöne neue Pharmawelt: Neuer Pharma-Brief-Spezial ist da</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 12:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lesetipp für &#62;&#62;&#62; Schöne neue Pharmawelt! Das neue Heft der &#62;&#62;&#62; BUKO Pharma-Kampagne enthält viele wichtige Informationen. Desinformative Pharmawerbung schadet der Gesundheit von Frauen und fördert die Medikalisierung. Im Zusammenhang mit Brustkrebs erreicht sie uns insbesondere über finanzstarke und von der Pharmaindustrie gesponserte Patientinnenorganisationen und sog. Patientinneninformationsveranstaltungen. Diese werden dazu noch intransparent gesponsert. Neue, wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1537" class="wp-caption alignright" style="width: 221px"><a rel="attachment wp-att-1537" href="http://www.bcaction.de/bcbooks/schoene-neue-pharmawelt/clipboard01-16/"><img class="size-medium wp-image-1537" title="Schöne neue Pharmawelt" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2010/06/Clipboard01-211x300.jpg" alt="Schöne neue Pharmawelt von BUKO Pharma-Kampagne" width="211" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schöne neue Pharmawelt<br />
von BUKO Pharma-Kampagne</p></div>
<p>Lesetipp für <a href="http://www.bukopharma.de/uploads/file/Pharma-Brief/2010_01_spezial.pdf" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Schöne neue Pharmawelt</a>!<br />
Das neue Heft der <a href="http://www.bukopharma.de" target="_blank">&gt;&gt;&gt; BUKO Pharma-Kampagne</a> enthält viele wichtige Informationen. Desinformative Pharmawerbung schadet der Gesundheit von Frauen und fördert die Medikalisierung. Im Zusammenhang mit Brustkrebs erreicht sie uns insbesondere über finanzstarke und von der Pharmaindustrie gesponserte Patientinnenorganisationen und sog. Patientinneninformationsveranstaltungen. Diese werden dazu noch intransparent gesponsert. Neue, wenig erprobte und in der Regel extrem teure Medikamente auch gegen Brustkrebs werden unter dem Aspekt der Hoffnung ins Rampenlicht gestellt. Vorteile werden betont, Risiken sind nicht der Rede wert. Für Patientinnen nachvollziehbare evidenzbasierte Angaben, wieviel Hilfe neue Produkte tatsächlich versprechen, fehlen meistens.</p>
<p>Arzneimitteldesinformation beeinflusst nicht nur das Verschreibungsverhalten von ÄrztInnen, sondern verleitet auch VerbraucherInnen zum Kauf unsinniger, unnötiger oder gar riskanter Präparate. Die Folge sind vermeidbare gesundheitliche  Risiken, hohe Kosten für Einzelne und letztlich auch für die  Gesellschaft insgesamt. Irrationale Verschreibungen und Überkonsum von Medikamenten schaden VerbraucherInnen.</p>
<p>Der Pharma-Brief Spezial  räumt gründlich auf mit dem Vorurteil, dass Werbung über Produkte informieren will. Dieses ist ebenfalls ein Thema in gesponserten Patientinnenorganisationen, die die bisher weltweit verbotene Werbung für verschreibungspfilichtige Medikamente am liebsten &#8220;abschaffen&#8221; würden -  natürlich ohne dass hier ein Konsenz gefunden worden wäre oder gar eine Diskussion bereits stattgefunden hätte. &#8220;Schöne neue Pharmawelt&#8221; päsentiert Beispiele für falsche  Versprechungen, verharmloste Risiken und unsinnige Behauptungen der  Arzneimittelindustrie. Die wichtigsten Beeinflussungsstrategien der  Hersteller bei ÄrztInnen und PatientInnen werden analysiert und  Maßnahmen gegen unethische Werbung vorgestellt.</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://www.bukopharma.de/uploads/file/Pharma-Brief/2010_01_spezial.pdf" target="_blank">Schöne neue Pharmawelt</a> als pdf  zum Download bei der BUKO Pharma-Kampagne</p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/rochon-ford-anderes-rezept/" target="_blank">Ein anderes Rezept</a> &#8211; Alternativen 1 und mehr u.a. zum Werbeverbot für verschreibungspflichtige Medikamente</p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/auf-den-spuren-von-rose-kushner-brustkrebs-lobby-industrie-therapie/" target="_blank">Eine alte Geschichte? Auf den Spuren von Rose Kushner</a>: Brustkrebs, Lobby, Industrie, Therapie &#8211; Alternativen 2 und ein Beispiel zur Situation von Frauen mit Brustkrebs im Medikamentenmarketing</p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/wordpress/category/medikamente/heilmittelwerbegesetz-schuetzen/" target="_self">Heilmittelwerbegesetz schützen</a> &#8211; mehr Texte und Information</p>
<p>Mehr zur gemeinsamen europäischen <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/dtca-no/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Projektarbeit mit Bukopharma</a> &#8211; gegen die Freigabe der Werbung für verschreibungspflichtige Medikamente bei den &#8220;EndverbraucherInnen&#8221;</p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/gesundheitsinformationen/" target="_blank">Anforderungen an nützliche Gesundheitsinformationen</a>, BUKO Pharma-Kampagne</p>
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		<title>Plastic Planet, der Film &#8211; oder: Brustkrebs kommt nicht von ungefähr &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 19:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Slogan des neuen Films von Werner Boote: &#8220;Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken.&#8221; Das wäre eine gute Nachricht für unseren Planeten und ist Wasser auf die Mühlen von Frauenorganisationen wie &#62;&#62;&#62; Breast Cancer Fund, &#62;&#62;&#62; No More Breast Cancer Campaign, &#62;&#62;&#62; Prevention is the Cure oder &#62;&#62;&#62; [...]]]></description>
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<iframe width="495" height="365" src="http://www.youtube.com/embed/4gLOoWt_vHQ?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Slogan des neuen Films von Werner Boote: <em>&#8220;Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken.&#8221;</em> Das wäre eine gute Nachricht für unseren Planeten und ist Wasser auf die Mühlen von Frauenorganisationen wie <a href="http://www.breastcancerfund.org" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Breast Cancer Fund</a>, <a href="http://www.nomorebreastcancer.org.uk/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; No More Breast Cancer Campaign</a>, <a href="http://www.preventionisthecure.org/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Prevention is the Cure</a> oder <a href="http://www.wecf.eu/english/projects/43-breast-cancer.php" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Women in Europe for a Common Future</a> (WECF e.V.), die bereits seit vielen Jahren vor dem sträflichen Umgang mit bekannten Risiken warnen und sich für Verhältnisprävention zur Vermeidung von Brustkrebs einsetzen. Dazu müssten Schadstoffe wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_A" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Bisphenol A</a> endlich wirkungsvoll gebannt werden. Passend und rechtzeitig zum Deutschen Krebskongress, der zum Thema Verhältnisprävention im Programm leider wenig ausweist,  startet Bootes Film <a href="http://www.plastic-planet.at/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Plastic Planet</a> am 25. Februar in deutschen Kinos. Empfehlung: Unbedingt ansehen.</p>
<p>Gleichzeitig mit dem Filmprojekt ist eine informative Webseite entstanden, auf der umfangreiches Informationsmaterial in deutscher Sprache bereitgestellt wird. Dort gibt es den hier bereits eingeblendeten Trailer wie auch mehr zu den Filminhalten, Materialien für Schulen und Wissenschaft, Alternativprodukte, Produkttests, Merkblätter und vieles andere.</p>
<h3>Mehr Info</h3>
<p><a href="http://www.plastic-planet.at/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Plastic Planet Webseite</a></p>
<p><a href="http://www.plastic-planet.at/downloads/Kunststoffe_im_Haushalt_Gefahrenmerkblatt.pdf" target="_blank">&gt;&gt;&gt; (pdf) Merkblatt Gefahren im Haushalt</a> (aus den Filmmaterialien)<br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/beunruhigendes-mineralwasser-oestrogene-aus-der-plastikflasche/" target="_blank"><br />
&gt;&gt;&gt; Beunruhigendes Mineralwasser: Östrogene aus der Plastikflasche</a> von Beate Schmidt<br />
<a href="../../wordpress/ebcc-6-brustkrebs-pravention-im-programm-vergessen/" target="_blank"><br />
&gt;&gt;&gt; EBCC 6: Prävention im Programm vergessen?</a></p>
<h3>Mehr Film</h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/archiv/no-family-history-ein-film-von-sabrina-mccormick/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Sabrina McCormicks &#8220;No Familiy History&#8221; </a></p>
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		<title>“Gestörte Weiblichkeit” – Endokrine Disruptoren, das weibliche Fortpflanzungssystem und Brustkrebs</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<title>The Push to Prescribe – Die Verschreibungs-Offensive &#124; Anne Rochon Ford</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 15:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Rezension von Gudrun Kemper &#62;&#62;&#62; pdf zum Download „The Push to Prescibe: Women &#38; Canadian Drug Policy“ hrsg. von Anne Rochon Ford und Diane Saibil, ISBN 9780889614789, 297 S., Women’s Press, Kanada Für „The Push to Prescribe“,  “Der Druck auf die Verschreibungspraxis” bei verschreibungspflichtigen Medikamenten, lässt sich eine griffige Übersetzung nicht ohne Weiteres finden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #775577;"> </span></p>
<div id="attachment_659" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.cwhn.ca/en/node/41738"><img class="size-full wp-image-659" title="Push to Prescribe - Das Titelblatt" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2009/11/Push-to-Prescribe-Cover-webinar2.jpg" alt="Push to Prescribe von Women and Health Protection, Kanada" width="225" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Push to Prescribe von Women and Health Protection, Kanada</p></div>
<p>Eine Rezension von Gudrun Kemper</p>
<p><a href="../../pdf/ressourcen/push_to_precribe_verschreibungsoffensive.pdf" target="_blank">&gt;&gt;&gt; pdf zum Download</a></p>
<p><span style="color: #775577;">„The <strong>Push</strong> to Prescibe: Women &amp; Canadian Drug Policy“ hrsg. von <strong>Anne</strong><strong> Rochon</strong> <strong>Ford</strong> <strong>und Diane Saibil</strong>, ISBN 9780889614789, 297 S., Women’s Press, Kanada</span></p>
<p>Für „The <strong>Push</strong> to Prescribe“,  “Der Druck auf die Verschreibungspraxis” bei verschreibungspflichtigen Medikamenten, lässt sich eine griffige Übersetzung nicht ohne Weiteres finden, am ehesten passt vielleicht „Die Verschreibungs-Offensive“. Das gerade erschienene Buch zu Frauen und Pharmaindustrie befasst sich mit dem ungesunden Trend des immer weiter ansteigenden Konsums von verschreibungspflichtigen Medikamenten, mit Hintergründen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Folgen für alle, mit besonderen Aspekten aus der Genderperpektive und auch mit Auswegen.</p>
<h3>Die Herausgeberinnen</h3>
<p><strong>Anne</strong> <strong>Rochon</strong> <strong>Ford</strong> ist die Koordinatorin des kanadischen Netzwerks Frauen und Gesundheitsschutz (<a href="http://www.whp-apsf.ca/en/index.html">“Women and Health Protection”</a>). Sie arbeitet in der forschungsbasierten Politikberatung für die Sicherheit verschreibungspflichtiger Medikamente. “Women and Health Protection” hat in den vergangenen zehn Jahren eine Reihe von Arbeiten im Zusammenhang mit Frauen und Pharmaindustrie erstellt, und die Erfahrungen aus dieser Arbeit sind nun in das neue Buch mit eingeflossen.</p>
<p><strong>Diane Saibil</strong> ist freie Schriftstellerin und Redakteurin.</p>
<h3>Worum es geht</h3>
<p><strong>Anne</strong> <strong>Rochon</strong> <strong>Ford</strong> und Diane Saibil lassen eine Reihe von Spezialistinnen zu Wort kommen, die sich mit dem aktuellen Stand der Dinge im Kontext Frauengesundheit und rezeptpflichtige Medikamente in Kanada befassen, wo die Situation ähnlich gelagert ist wie bei uns in Deutschland: Verschreibungspflichtige Medikamente dürfen nicht direkt bei PatientInnen beworben werden, und doch gibt es heute viele Wege, mehr und mehr Medikamente an die Frau zu bringen.</p>
<p>Das Buch befasst sich unter anderem mit der oftmals unzureichenden Prüfung vieler Medikamente, mit der fragwürdigen Darstellung von Frauen in der Medikamentenwerbung, die legale Grenzen heute immer öfter überschreitet, während auch die kanadische Gesundheitspolitik nicht immer hinreichend berücksichtigt hat, wie unterschiedlich Männer und Frauen von dieser Situation betroffen sind.</p>
<p>Die zurückliegenden Erfahrungen mit Medikamenten wie Thalidomid (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal">Contergan</a>), DES (das erste, 1938 entwickelte synthetische Östrogen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diethylstilbestrol">Diethylstilbestrol</a>) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dalkon_Shield">Dalkon Shield IUP</a>, aber besonders auch die Erfahrung der gefährlichen Medikalisierung mit der sogenannten „Hormonersatztherapie“, Nebenwirkungen beim Gebrauch hormoneller Kontrazeptiva wie beispielsweise Brustkrebs und Silikongel-Brustimplantate werden analysiert.</p>
<p>Thematisiert wird auch die „aufgeheizte Debatte“ zu Lobbyismus und Praktiken der Pharmaindustrie, ihre Einflussnahme auf Regierungen (s.a. „<a href="../../../../../../wordpress/europaabgeordnete-wehren-sich-gegen-versteckte-einflussnahme-der-pharmaindustrie/">Europäische Abgeordnete wehren sich …</a>“), wie auch die Bewertung klinischer Studien, immer zur Förderung der eigenen Produkte. In der Folge werden Medikamente hergestellt, vermarktet und in einer Weise zum Einsatz gebracht, die unser tägliches Leben betrifft, ob wir die Medikamente nun nehmen oder nicht.</p>
<p>Frauen, so die These der Autorinnen, stehen im Zentrum der „Verschreibungs-Offensive“, die sich durch medizinische Aus- und Fortbildung, Medizin, Krankenpflege, Pharmakologie, Öffentlichkeit und öffentliche Gesundheitspflege, über Frauengesundheit bis in Bereiche der Soziologie und Politikwissenschaft fortsetzt. Die Inhalte des neuen Buchs sind damit wichtig für Frauengruppen wie unsere z.B., aber auch für Regierungseinrichtungen, für Organisationen, die sich mit dem Thema Gesundheit befassen, wie auch für Verbraucherschutzorganisationen etc.</p>
<p>Thematisiert wird ferner die Definitionsmacht: Welche Medikamente brauchen wir und wer definiert? Barbara Mintzes berichtet zu den speziell auf Frauen zugeschnittenen Praktiken der auch in Deutschland verbotenen Werbung für verschreibungspflichtige Medikamente („DTCA“, Direct to Consumer Advertising): Stichwort „Fragen Sie Ihren Arzt“, ein Satz, der uns bei Patientinneninitiativen in Deutschland ebenso wie in Apotheken- und Frauenzeitschriften, Fernsehsendungen oder Werbeplakaten im öffentlichen Raum inzwischen immer öfter begegnet. Sharon Batt und Abby Lippman befassen sich außerdem mit Versuchen der <a href="../../../../../../wordpress/keine-unterstutzung-fur-praventionsstudie-stellar-study-to-evaluate-letrozole-and-raloxifene/">medikamentösen Prävention</a> von Krankheiten und gehen der Frage nach, ob Medikamente hier überhaupt die Lösung sein können, ein Thema, das wieder Frauen – gerade auch im Zusammenhang mit Brustkrebs – betrifft. Auf der einen Seite wird Brustkrebs durch hormonell wirksame Medikamente gefördert, und auf der anderen Seite sollen Frauen antihormonelle Medikamente schlucken, um Brustkrebs „präventiv“ oder therapeutisch zu bekämpfen.</p>
<p>Mit „Wer bezahlt die Rattenfänger – Finanzierung von Patientengruppen“ und „Medikamente, Umwelt und unsere Gesundheit – Ein Kreislauf“ gibt es zwei weitere Kapitel von Sharon Batt, die seit vielen Jahren auf diesen speziellen Terrains forscht.</p>
<p>Weitere Beiträge des Buches befassen sich mit dem Themenkomplex der kanadischen Medikamenten-Gesetzgebung, der vor dem Hintergrund der Internationalisierung und den Entwicklungen auf europäischer und nationaler Ebene auch bei uns ins Blickfeld gehört.</p>
<p>In „Studien über Studien“ berichtet Abby Lippman außerdem über Frauen und Arneimittel(zulassungs)studien und Ann Silversides lüftet den Schleier über dem Prozess der Medikamentenzulassung. <strong>Anne</strong> <strong>Rochon</strong> <strong>Ford</strong> befasst sich schließlich mit der Hinterfragung von Gesundheitsreformen, die vorgeblich der Modernisierung unseres Gesundheitswesens dienen sollen.</p>
<p>Am Ende des Buches werden Wege aus dem Dilemma vorgestellt, entwickelt von Women and Health Protection, wegweisend auch für unsere Frauengesundheitsnetzwerke.</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p>Webseite <a href="http://www.whp-apsf.ca/en/index.html" target="_blank">Women and Health Protection</a></p>
<p>Unsere Online-Broschüre <a href="../../../../../../10alternativen/alternativen_1.htm" target="_blank">„Ein anderes Rezept“</a> – weitgehend erstellt auf der Basis der Arbeit von <strong>Anne</strong> <strong>Rochon</strong> <strong>Ford</strong><br />
<a href="../../../../../gesundheitsinformationen/" target="_blank"><br />
Anforderungen an nützliche Arzneimittelinformationen</a> (Information von BUKOPharma</p>
<h3>Anhören &amp; Ansehen</p>
<p><div id="attachment_667" class="wp-caption alignleft" style="width: 451px"><a href="https://admin.na4.acrobat.com/_a844234029/p59747131/"><img class="size-full wp-image-667" title="Webinar mit Sharon Batt, Anne Rochon Ford und Barbara Mintzes - 1. Reihe von links nach rechts - u.a.)" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2009/11/Clipboard01.jpg" alt="Webinar mit Sharon Batt, Anne Rochon Ford und Barbara Mintzes - 1. Reihe von links nach rechts - u.a." width="441" height="344" /></a><p class="wp-caption-text">Webinar mit Sharon Batt, Anne Rochon Ford und Barbara Mintzes - 1. Reihe von links nach rechts - u.a.</p></div></h3>
<p>Webinar (zusammengesetzt aus “<strong>Web</strong>” – Internet – und  Sem<strong>inar,  = </strong>etwa “Seminar im Internet”) mit den AutorInnen des Buches, Sharon Batt, <strong>Anne</strong> <strong>Rochon</strong> <strong>Ford</strong>, Barbara Mintzes u.a. online zum Anhören, mit dem Fließtext als Chat, Tonspur und PowerPoint-Folien, allerdings im kanadischen Englisch, jedoch gut verständlich gesprochen und sehr spannend. Zum Anhören und Ansehen einfach auf das Bild clicken.</p>
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		<item>
		<title>Die neue &quot;clio&quot;: Brustgesundheit &#8211; was Frauen bewegt</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/die-neue-clio-brustgesundheit-was-frauen-bewegt/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 21:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Brustzentren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachdenken!!!]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsfaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[In der neuen &#8220;clio&#8221; zu lesen gibt es unter anderem &#8220;Licht oder Schatten? Brustzentren in Deutschland: Kritische Reflektionen&#8221; Heft bestellen hier (beim FFGZ) Aus der aktuellen Pressemeldung des FFGZ in Berlin: Die neue Ausgabe widmet sich den aktuellen Fragen der Brustgesundheit und -versorgung und lässt Frauen zu Wort kommen, die diese Entwicklungen seit vielen Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ffgz.de/02.aktuelles/Pressemitteilungen_und_Stellungnahmen/pmclio69.htm"><img class="alignright" title="gerade erschienen - clio 69  " src="http://www.bcaction.de/images/00_start/clio_69.gif" alt="" width="340" height="182" /></a>In der neuen &#8220;clio&#8221; zu lesen gibt es unter anderem<br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/pdf1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-470" title="pdf" src="http://www.bcaction.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/pdf1.jpg" alt="pdf" width="16" height="17" /></a> <a href="http://www.bcaction.de/pdf/03info/brustzentren_2009_clio.pdf" target="_blank">&#8220;Licht oder Schatten? Brustzentren in Deutschland: Kritische Reflektionen&#8221;</a></p>
<p>Heft bestellen<a href="http://www.ffgz.de/12.bestell/BESTELL-Frame.htm" target="_blank"> hier</a> (beim FFGZ)</p>
<p><em>Aus der aktuellen Pressemeldung des FFGZ in Berlin: </em></p>
<p>Die neue Ausgabe widmet sich den aktuellen Fragen der Brustgesundheit und -versorgung und lässt Frauen zu Wort kommen, die diese Entwicklungen seit vielen Jahren kritisch hinterfragen.</p>
<p>Weitere relevante, wichtige und interessante Themen:</p>
<ul>
<li> Unser weibliches Selbstverständnis wird von Beginn der Pubertät an auch durch die Entwicklung der Brüste geprägt. Welchen Einfluss haben die Bewertungen und Maßstäbe, die von außen gesetzt werden, auf unser Körpergefühl und unsere Gesundheit?</li>
</ul>
<ul>
<li> Fast jede Frau erfährt im Laufe des Lebens Veränderungen und Schmerzen in der Brust, die sie beunruhigen können. Wir erklären, warum das so ist und was Frauen tun können.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Brustselbstuntersuchung ist eine gute Möglichkeit, sich sicherer im und mit dem Körper zu fühlen. Eine Teilnehmerin eines Kurses berichtet, was es zu entdecken gab.</li>
</ul>
<ul>
<li> Können Frauen das Stillen nicht mehr in ihr Leben integrieren? Nur 50 Prozent sollen nach zwei Monaten noch stillen, obwohl klar ist, dass es für die Gesundheit von Mutter und Kind sehr wichtig und schützend ist. Was ist los mit den Frauen?</li>
</ul>
<ul>
<li> Wenn wir nur gesund leben, uns viel bewegen, lange stillen und keinen Alkohol trinken oder rauchen, sind wir gut vor Brustkrebs geschützt, so die immer wiederkehrenden Botschaften. Tatsächlich werden nur 20 bis 30% der Brustkrebsfälle den bekannten Risikofaktoren und damit dem Lebensstil zugeschrieben. Wir richten den Blick auf die restlichen 70%, die heute von vielen WissenschaftlerInnen den Umweltgiften und den schädigenden Umweltbedingungen zugeschrieben werden. Die Erkenntnisse sind schockierend. Warum wird nicht gehandelt?</li>
</ul>
<ul>
<li> Viel Qualität wird durch das Mammografiescreening und die Einrichtung von Brustzentren versprochen, was können Frauen tatsächlich erwarten, was müssen sie wissen?</li>
<li>Wenig ist bekannt, wie junge, von Brustkrebs betroffene Frauen mit ihrer Erkrankung fertig werden. Wir konnten mit drei Frauen ausführlich darüber sprechen.</li>
</ul>
<ul>
<li> Yoga als körperliche Unterstützung im Heilungsprozess bei Brustkrebs hat sich bewährt, wie der Bericht einer Studie eindrücklich beschreibt.</li>
</ul>
<ul>
<li> Phytohormone werden immer häufiger empfohlen, wo kommen sie vor und was können sie?</li>
</ul>
<ul>
<li>Außerdem: Neue Bücher und mehr &#8230;</li>
</ul>
<p>&#8220;clio. Die Zeitschrift für Frauengesundheit&#8221; Nr. 69 ist zu beziehen beim FFGZ Berlin gegen 4,20 Euro über den Buchhandel mit der ISSN-Nummer: 0933-0747 oder <a href="http://www.ffgz.de/12.bestell/BESTELL-Frame.htm" target="_blank">direkt beim FFGZ bestellen</a> (zzgl. Versandkosten 1,20 €)</p>
<p>Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum e.V.<br />
Bamberger Str. 51<br />
10777 Berlin<br />
Tel.: 030 / 213 95 97<br />
Fax: 030 / 214 19 27<br />
email: <a href="mailto:ffgzberlin@snafu.de">ffgzberlin@snafu.d</a>e</p>
<h3>Weiterlesen:</h3>
<p><span>Tabelle 			/	Übersicht zur Verteilung der <a href="../../pdf/03info/brustzentren_entwicklung_2009.pdf" target="_blank"><span style="color: #fd4267;">>>> Brustzentren	in Deutschland</span></a> (pdf) zsgest.	von	B. Schmidt 			&amp; G.	Kemper</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brustkrebs vermeiden &#8211; Ohne Hormone durch die Wechseljahre</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/brustkrebshormone_vermeiden/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/brustkrebshormone_vermeiden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 19:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[broschüren]]></category>
		<category><![CDATA[FFGZ]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[HET]]></category>
		<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Wechseljahre]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ratgeber-Broschüre des Feministischen Frauen Gesundheits Zentrums FFGZ in Berlin &#8220;Wechseljahre &#8211; Praktische Begleitung für diese Lebensphase&#8221; ist gerade in aktualisierter Auflage erschienen. Nachfolgender Text: FFGZ Berlin Inzwischen gibt es einen Paradigmenwechsel in Bezug auf die Wechseljahre. Studien belegen, dass die Einnahme von Hormonen große gesundheitliche Risiken birgt und sie nur noch in Ausnahmefällen einzusetzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #775577;"> Die Ratgeber-Broschüre des Feministischen Frauen Gesundheits Zentrums FFGZ in Berlin <strong>&#8220;Wechseljahre &#8211; Praktische Begleitung für diese Lebensphase&#8221; </strong>ist gerade in aktualisierter Auflage erschienen.</span></p>
<p><em>Nachfolgender Text: FFGZ Berlin</em></p>
<p>Inzwischen gibt es einen Paradigmenwechsel in Bezug auf die Wechseljahre. Studien belegen, dass die Einnahme von Hormonen große gesundheitliche Risiken birgt und sie nur noch in Ausnahmefällen einzusetzen sind. Die Brustkrebsrate ist aufgrund der Tatsache, dass weniger Hormone eingenommen werden, gesunken. <strong>Doch noch immer verschreiben zu viele GynäkologInnen über einen zu langen Zeitraum Hormone, verharmlosen die Gefahren, halten sich nicht an die Leitlinien und bieten Frauen, die keine Hormone einnehmen wollen, keine Alternativen. Immer mehr Frauen sind hormonkritisch und auf der Suche nach Informationen zur Bewältigung dieser Lebensphase sowie zu unschädlichen Therapieoptionen.</strong></p>
<p>Diesem Bedarf kommt die Broschüre nach. Sie bietet eine praktische Begleitung auf der Basis neuester Erkenntnisse und von zwanzig Jahren Erfahrung in unserer Beratungsarbeit.</p>
<p>Die 104-seitige Broschüre ist ein gut verständlicher Ratgeber mit Literatur- und Adressenteil, der interessierten Frauen und Multiplikatorinnen kompakt das Wichtigste zu der Lebensphase Wechseljahre und Älterwerden unter ganzheitlichen Aspekten bietet &#8211; informativ, vielseitig und gut handhabbar, genauso als Nachschlagewerk wie auch als pharmaunabhängiges Informationsmittel zu nutzen &#8211; auch für gut Informierte.</p>
<p>Wechseljahresbeschwerden kann mit Lebensstiländerungen, wie ausgewogener Ernährung, mehr und gezielter Bewegung, Stressabbau und mit Hilfe der Komplementärmedizin gut begegnet werden. Gleichzeitig fördert dies die Gesundheit von Frauen.</p>
<p>Die Neuauflage zeigt ein breites Spektrum an Möglichkeiten des Umgangs auf, wie Tipps zur Selbsthilfe, Informationen zu Bewegung, Ernährung und Stoffwechselveränderungen, aber auch depressive Verstimmungen und Probleme mit dem Herzen, die in dieser Lebensphase vermehrt auftreten können, werden aufgegriffen. Diskutiert werden die Leitlinien zur Hormontherapie, eine Bewertung, wann Hormone genommen oder wie wieder abgesetzt werden können, wird vorgenommen.</p>
<p>Knochengesundheit und Osteoporose ist ein weiterer Schwerpunkt gewidmet. Um diese Erkrankung zu verhindern, werden noch immer &#8211; entgegen der Leitlinien &#8211; Hormone verschrieben, gleichzeitig werden erkrankte Frauen unter- bzw. fehltherapiert. In der Broschüre werden die aktuellen Informationen zu Prävention und Behandlung vorgestellt.</p>
<p>Die Neuauflage &#8220;Wechseljahre &#8211; Praktische Begleitung für diese Lebensphase&#8221; ist ab sofort zum Preis von 7 € (zzgl. Versandkosten 1,20 €) zu beziehen über den Buchhandel (ISBN: 978-3-930766-13-0) oder direkt über das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum e.V. Berlin, Bamberger Str. 51, 10777 Berlin, Tel. 030/213 95 97, Fax 030/214 19 27, E-Mail: ffgzberlin@snafu.de, www.ffgz.de</p>
<p>hier bestellen: <a href="http://www.ffgz.de/bestffgz.htm">Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum e.V.</a><br />
Bamberger Str. 51<br />
10777 Berlin<br />
Tel: 030 / 213 95 97<br />
Fax: 030 / 214 19 27</p>
<p><a href="http://www.ffgz.de/bestffgz.htm">www.ffgz.de</a> wird unterstützt von www.snafu.de</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was macht eigentlich &#8230; Susan Love (3)</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/susan-love-teil3/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/susan-love-teil3/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 14:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[fernsehsendung]]></category>
		<category><![CDATA[Susan Love Research Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[Chemo-Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[DCIS]]></category>
		<category><![CDATA[Susan Love]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sehr amerikanische Video-Nachricht des Nachrichtensenders abc7news.com erreicht uns über Susan Love. Die Schauspielerin Reese Witherspoon ist Ehrenvorsitzende des Susan-Love-Projekts &#8220;Army of Women&#8221;, das vom Kosmetik-Konzern AVON gesponsert wird. In dem Video wird ein kleiner Einblick in das &#8220;Avon Comprehensive Breast Center&#8221; am Zentralkrankenhaus in San Francisco gezeigt, das unterversicherten und sozial benachteiligten Frauen Zugang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr amerikanische <a title="Externer Link zu der Nachrichtensendung" href="http://abclocal.go.com/kgo/video?id=6807537" target="_blank">Video-Nachricht</a> des Nachrichtensenders abc7news.com erreicht uns über Susan Love. Die Schauspielerin Reese Witherspoon ist Ehrenvorsitzende des Susan-Love-Projekts &#8220;Army of Women&#8221;, das vom Kosmetik-Konzern AVON gesponsert wird.  In dem Video wird ein kleiner Einblick in das &#8220;<a title="Link zum Brustzentrum in San Francisco" href="http://www.sfghf.net/programs/avon.html" target="_blank">Avon Comprehensive Breast Center</a>&#8221; am Zentralkrankenhaus in San Francisco gezeigt, das unterversicherten und sozial benachteiligten Frauen Zugang zu einer Früherkennungsmammographie ermöglicht und gerade seinen 5. Geburtstag gefeiert hat. Susan Love war dabei.<br />
<span id="more-308"></span><br />
Seit der Eröffnung vor fünf Jahren hat das Zentrum mehr als 34.000 Mammographien durchgeführt. Damit seien viele Brustkrebsdiagnosen früher gestellt und die Überlebensraten verbessert worden, so Dr. Judith Luce vom dortigen Zentrum. Auch im Brustzentrum in San Francisco ist die Rede von den viel versprechenden genetischen Markern, die Tumoren einmal verhersagen könnten. Ziel von Susan Loves Projekt ist es, an die Wurzeln der Erkrankung zu gehen, bevor die Krankheit ausbricht. Das sagt auch die Pathologin Thea Tisty Ph.D. vom UCSF, Fachbereich Pathologie. Susan Love erklärt, es sei ihr Forschungsziel, herauszufinden, was zu Brustkrebs führt und wie man die Erkrankung verhindern kann.</p>
<p>In ihrem heutigen E-Mail Newsletter weist Love außerdem wieder darauf hin, dass Frauen eine &#8220;wegweisende&#8221; umfassende Studie zu Brustkrebsvorstufen (&#8220;DCIS&#8221; &#8211; Duktales Carcinoma in situ) brauchen. In der geplanten Studie sollen die Auswirkungen von lokal angewendeten Chemotherapeutika in der Brust untersucht werden. Zur Zeit werden 30 Teilnehmerinnen gesucht. Man erhofft sich, hier eine &#8220;intraduktale&#8221; Therapiemöglichkeit zu entwickeln. Diese könnte eines noch fernen Tages eine Alternative zur Entfernung der Brust, der bei Brustkrebsvorstufen nach wie vor häufig angewandten chirurgischen Therapie, werden &#8211; wenn die These denn stimmt. Es erscheint augenblicklich schwer vorstellbar, dass der Einsatz von Zellgiften (Chemotherapeutika) in den Gängen der Brust veränderte Krebszellen bewegen kann, sich langfristig wieder in gesunde Zellen zu verwandeln. Das Forschungsprojekt wird in einer Kooperation zwischen dem <a title="Externer Link zur kalifornischen Webseite (in engl. Sprache)" href="http://www.cbcrp.org/" target="_blank">California Breast Cancer Research Program</a> in Zusammenarbeit mit Ellen Mahoney, MD, und dem <a title="Externer Link zum Humboldt-Community-Projekt (in engl. Sprache)" href="http://www.hcbhp.org/" target="_blank">Humboldt-Community Breast Health Project</a> durchgeführt.</p>
<h3>Mehr Info/Links:</h3>
<p>Susan Love Projekt <a title="Zum Forschungsprojekt von Susan Love" href="http://www.armyofwomen.org" target="_blank">&#8220;Army of Women&#8221;</a><br />
Link zu den <a href="http://abclocal.go.com/kgo/video?id=6807537" target="_blank">Video-Nachrichten mit Susan Love</a><br />
&amp; die Berichte bei uns im infoblog!<br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/326/" target="_self">&#8220;Forschung im Milgang oder Was macht eigentlich &#8230; Susan Love&#8221;</a> und<br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/was-macht-eigentlich-%E2%80%A6-susan-love-2/" target="_blank">&#8220;Was macht eigentlich &#8230; Susan Love (2)&#8221;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interessenkonflikte in medizinischer Forschung, Ausbildung und Praxis &#124; Institute of Medicine</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/interessenkonflikte-in-der-medizinischen-forschung-ausbildung-und-praxis/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/interessenkonflikte-in-der-medizinischen-forschung-ausbildung-und-praxis/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 11:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[IOM]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Interessenkonflikte]]></category>

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		<description><![CDATA[Info zusammengestellt von Gudrun Kemper  &#62;&#62; Text als pdf/Druckversion Bei &#8220;National Academic Press&#8221; in den USA ist am 28.04.2009 ein neuer Bericht (&#8220;Report&#8221;) erschienen, der sich mit einem Thema befasst, das insbesondere Frauen in Brustkrebsorganisationen weltweit gleichermaßen betrifft. Die &#8220;Interessenkonflikte&#8221; in diesen Organisationen sind häufig so schwerwiegend, dass sie eine konstruktive, neutrale Arbeit an wichtigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Info zusammengestellt von Gudrun Kemper  &gt;&gt; </em><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/pdf/2009/interessenkonflikte_iom.pdf">Text als pdf/Druckversion</a></p>
<p><object id="napbookwrapper" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="175" height="250" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="right" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="flashvars" value="wid=841892012282009121964030&amp;record_id=12598" /><param name="src" value="http://www.nap.edu/napbookwrapper.swf" /><param name="name" value="napbookwrapper" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="false" /><embed id="napbookwrapper" type="application/x-shockwave-flash" width="175" height="250" src="http://www.nap.edu/napbookwrapper.swf" allowfullscreen="false" bgcolor="#ffffff" name="napbookwrapper" flashvars="wid=841892012282009121964030&amp;record_id=12598" wmode="transparent" quality="high" allowscriptaccess="always" align="right"></embed></object> <span style="color: #775577">Bei &#8220;National Academic Press&#8221; in den USA ist am 28.04.2009 ein neuer Bericht (&#8220;Report&#8221;) erschienen, der sich mit einem Thema befasst, das insbesondere Frauen in Brustkrebsorganisationen weltweit gleichermaßen betrifft. Die &#8220;Interessenkonflikte&#8221; in diesen Organisationen sind häufig so schwerwiegend, dass sie eine konstruktive, neutrale Arbeit an wichtigen Inhalten unmöglich gemacht haben. </span></p>
<p>Die Ausrichtung des Engagements hat damit Verschiebungen erfahren, die kurzfristig und langfristig den Anliegen von Frauen sehr geschadet haben. <span id="more-147"></span>Eine offene Diskussion dieser Problematik und eine Evaluation z.B. im Zusammenhang mit dem sehr schnellen flächendeckenden Einsatz bestimmter Therapien oder dem Einsatz extrem hochpreisiger Medikamente oder auch von Produkten bzw. Medizingeräten in solchen Ländern, in denen Kostenträger für diese Produkte vorhanden sind, gefährden nicht zuletzt die möglichst sichere medizinische Versorgung und das gesamte Solidarsystem einer Krankenversicherung für alle, wie wir sie zumindest in unserer Gesellschaft nach dem 2. Weltkrieg Schritt für Schritt aufgebaut und einmal weitgehend erreicht hatten.</p>
<div id="attachment_149" class="wp-caption alignright" style="width: 162px"><a title="Ein anderes Rezept " href="http://www.bcaction.de/pdf/alternativen1.pdf" target="_blank"></a><a href="http://www.bcaction.de/10alternativen/alternativen_1.htm" target="_blank"><img class="alignnone" title="Ein anderes Rezept von Anne Rochon Ford" src="http://www.bcaction.de/images/00_start/anderes_rezept_kl.jpg" alt="" width="152" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">Ein anderes Rezept</p></div>
<p>Da wir als Frauen in Brustkrebsorganisationen so sehr von denselben Interessenkonflikten betroffen waren, und zwar in Deutschland wie insbesondere auch auf europäischer Ebene bei sogenannten &#8220;Patientenorganisationen&#8221;, haben wir uns in den vergangenen Jahren selbst verstärkt mit diesem Thema befasst. Bereits 2006 war auf unserer Webseite die Übersetzung der Broschüre <img class="alignnone size-full wp-image-49" title="pdf" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2009/05/pdf.jpg" alt="pdf" width="16" height="17" /> &#8220;<a title="Anne Rochon Ford - Ein anderes Rezept - pdf" href="http://www.bcaction.de/pdf/alternativen1.pdf" target="_blank">Ein anderes Rezept</a>&#8221; von Anne Rochon Ford verfügbar und wir haben als ersten notwendigen Schritt bei Beginn unseres unabhängigen Patientinnenprojekts die <img class="alignnone size-full wp-image-49" title="pdf" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2009/05/pdf.jpg" alt="pdf" width="16" height="17" /> <a title="Die &quot;Drittmittelrichtlinie&quot; von Breast Cancer Action - Funding policy" href="http://www.bcaction.de/funding_policy.pdf" target="_self">&#8220;Drittmittelrichtlinie&#8221; von Breast Cancer Action</a> bei uns veröffentlicht &#8211; um uns selbst zu schützen und uns von Praktiken einer &#8220;Verschmelzung&#8221; von Fraueninteressen mit industriellen Interessen zu distanzieren.</p>
<p>Das US-amerikanische Institute of Medicine (IOM) fordert nun ebenfalls neue freiwillige und auch verpflichtende Regeln, um einen besseren Schutz vor finanziellen Interessenkonflikten in der Medizin zu erreichen. Der neue Report befasst sich mit einem Spektrum quer durch die Medizin, angefangen von der biomedizinischen Forschung bis hin zur klinischen Versorgung und der Ärzteausbildung. Offenlegung finanzieller Verbindungen zwischen Medizin und Industrie, Begrenzungen von Nebenverdienstmöglichkeiten und Geschenken, die Entfernung des industriellen Einflusses auf die medizinische Ausbildung sowie die Entwicklung praktischer Leitlinien stehen dabei im Zentrum.</p>
<p>Prof. Bernard Lo, der dem Komitee, das den Report veröffentlicht hat, vorsitzt, wird zitiert mit den Worten: &#8220;It is time <strong>to end</strong> a number of long-accepted practices that create unacceptable conflicts of interest, threaten the integrity of the medical profession, and erode public trust while providing no meaningful benefits to patients or society&#8221;, übersetzt etwa: &#8220;Es ist an der Zeit, eine Anzahl lange akzeptierter Praktiken <strong>zu beenden</strong>, die unakzeptable Interessenkonflikte erzeugen, die Integrität des medizinischen Berufes bedrohen und das Vertrauen der Öffentlichkeit zerstören, während kein bedeutsamer Vorteil für Patienten und Gesellschaft geboten wird.&#8221; Der Report erklärt eine Strategie des Schutzes gegen finanzielle Interessenkonflikte, während Wege der Zusammenarbeit zwischen Medizin und Industrie neu justiert werden. Alle akademischen Einrichtungen, Zeitschriften, Gesellschaften und andere, die im Bereich Gesundheitsforschung, Ausbildung, klinischer Versorgung und Leitlinienentwicklung mitarbeiten, sollten ihre Richtlinien zu Interessenkonflikten schärfen. Die Anzeigepflicht von Ärzten und Wissenschaftlern und nicht nur ihrer Angestellten sowie von allen anderen medizinischen Organisationen über ihre finanziellen Verbindungen zu Medizingeräte-, pharmazeutischen und biotechnologischen Firmen wird als erster essentieller Schritt zur Identifikation und Herangehensweise im Zusammenhang mit Interessenkonflikten benannt und muss verbessert werden. Die Gruppe der Herausgeber des Berichts stellt fest, dass die Richtlinien zum Umgang mit Interessenkonflikten sehr unterschiedlich sind. Hier sollen Standardisierungen helfen und auch eine Vereinfachung für diejenigen ermöglichen, die sich an all diese unterschiedlichen Richtlinien in unterschiedlichen Organisationen halten sollen.</p>
<p>Zusätzlich soll der Kongress (d.h. das US-amerikanische Abgeordnetenhaus) verlangen, dass die Firmen aus den genannten Branchen auf einer öffentlichen Webseite alle Zahlungen an Ärzte und Wissenschaftler, medizinische Einrichtungen, wissenschaftliche Gesellschaften, Patientenorganisationen und andere, die in die Medizin involviert sind, zugänglich zu machen.</p>
<p>In Deutschland erfolgt diese Veröffentlichung interessanter Weise bisher nur durch sehr wenige Pharmafirmen und im Wesentlichen auch nur bei den Patientenorganisationen. Es ist öffentlich wenig bekannt über die Zahlungen an und Nebenverdienste von Wissenschaftlern und Ärzten, großen Fachgesellschaften und Non-Profit-Organisationen. Man kann also den Deutschen Bundestag wie auch das Europäische Parlament nur ermutigen, in gleicher Weise tätig zu werden. Auf diese Weise soll zum Beispiel überprüfbar werden, ob die von Ärzten, Forschern und Führungskräften bereitgestellten Informationen richtig sind.</p>
<p>ForscherInnen, medizinische Fakultäten und praktizierende ÄrztInnen werden aufgefordert, Geschenke jeder Größenordnung von medizinischen Konzernen/Firmen ebenso abzulehnen wie von der Industrie kontrollierte Publikationen (&#8220;Ghostwriting&#8221;). Beraterverträge sollen auf legitime Expertendienste begrenzt und zu fairen Marktpreisen bezahlt werden. Ärzte sollen ihre Zusammenarbeit mit Firmenvertretern begrenzen und diese ggf. ausschließlich nur noch für solche Patienten einsetzen, die ihre Medikamente selbst nicht bezahlen können.</p>
<p>Mehr Transparenz und <span style="text-decoration: underline;"><strong>Rechenschaftspflicht</strong></span> werden bei der Entwicklung klinischer Leitlinien gefordert. In unserer Übersicht zu <a title="Link zu unserer Leitlinienübersicht" href="http://www.bcaction.de/03info/leitlinien.htm" target="_blank">Brustkrebsleitlinien</a> weisen wir bereits seit längerem auf den Umstand hin, dass die AutorInnen der deutschen Leitlinie keine Erklärung zu Interessenkonflikten abgeben. Das IOM weist in seinem Report darauf hin, dass Expertengruppen bei der Entwicklung von Leitlinien jegliche Interessenkonflikte generell ausschließen sollen und dass insbesondere <strong>Personen mit solchen Interessenkonflikten ausgeschlossen werden sollen</strong>.</p>
<p>Auch die medizinische Fortbildung soll abgekoppelt werden vom System der im Interessenkonflikt angebotenen Fortbildungsmaßnahmen. Wissenschaftliche Gesellschaften und öffentliche Einrichtungen sollen gleichermaßen darauf hinweisen, welche medizinischen Ausbildungsstätten sich an entsprechende Vorgaben halten und welche nicht. Die Öffentlichkeit/Publicity soll die Institutionen motivieren, Lücken in den Regelungen im Zusammenhang mit Interessenkonflikten zu schließen. Die World Association of Medical Editors soll für mehr Transparenz hinsichtlich wissenschaftlicher Zeitschriften sorgen und auch die Forschung zu Interessenkonflikten und ihren Auswirkungen soll verstärkt werden.</p>
<p>Einerseits fordert der Bericht sehr wohl neue Gesetze und Vorschriften, andererseits wird aber auch das freiwillige Bemühen bei Experten, Medizin und Industrie betont. Wechselwirkungen zwischen Industrie und Medizin sind im Laufe der Jahrzehnte sehr alltäglich geworden. In Kooperationen wurden neue Krebsmedikamente, HIV/AIDS-Therapien, Herzklappen, Medizingeräte und viele weitere Fortschritte in Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten entwickelt. Gleichzeitig gibt es Untersuchungen von Medien und Justiz im Zusammenhang mit Verflechtungen zwischen Industrie und Medizin, die peinliche Enthüllungen über mangelnde Offenlegung und zweifelhafte Beziehungen ans Licht gebracht sowie Gesetzesinitiativen und sogar Strafverfolgung nach sich gezogen haben. Obwohl Daten zum Ausmaß dieser Konflikte und der durch sie verursachten Schäden bei Entscheidungen wenig umfassend sind, haben diese Konflikte das Vertrauen in Ärzte und die Forschungsunternehmen erschüttert, so das Fazit des Reports. So ist es, und so ist es insbesondere auch im Brustkrebsbereich &#8211; auch in Deutschland und Europa -, in der Medizin ebenso wie im Non-Profit-Bereich und auch bei den Patientinnenorganisationen.</p>
<p>Die Arbeit, die diese Ergebnisse auf den Weg brachte, wurde finanziert durch National Institutes of Health, Robert Wood Johnson Foundation, Greenwall Foundation, ABIM Foundation, Burroughs Wellcome Fund und Josiah Macy Jr. Foundation. Das IOM selbst wurde 1970 im Rahmen der Charta der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA gegründet und bietet unabhängige, objektive, evidenzbasierte Beratung für die Politik, im Gesundheitswesen, dem privaten Sektor und für die Öffentlichkeit.</p>
<h3><strong>Quellen und weitere Materialien:</strong></h3>
<p>Das Buch: <a title="Interessenkonflikte in medizinischer Forschung, Ausbildung und Praxis" href="http://www.nap.edu/catalog.php?record_id=12598#description" target="_blank">Interessenkonflikte in medizinischer Forschung, Ausbildung und Praxis</a> (die einzelnen Kapitel sind als pdf frei abrufbar!)</p>
<p><a href="http://www.iom.edu/CMS/3740/47464/65721.aspx">Vorstellung des Reports</a> durch das Institute of Medicine of the National Academies (IOM)</p>
<p>Direkter Link zur <a title="Externer Link zur Pressemitteilung des IOM" href="http://www8.nationalacademies.org/onpinews/newsitem.aspx?RecordID=12598" target="_blank">Pressemitteilung des IOM</a>, dem diese Informationen vorwiegend entnommen sind.</p>
<p><a title="Online-Broschüre &quot;Ein anderes Rezept&quot;" href="http://www.bcaction.de/pdf/alternativen1.pdf" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-49" title="pdf" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2009/05/pdf.jpg" alt="pdf" width="16" height="17" /> Ein anderes Rezept: Fundraising und Ethik in Frauengesundheitsorganisationen</a></p>
<p><a title="Online-Broschüre &quot;Ein anderes Rezept&quot;" href="http://www.bcaction.de/pdf/alternativen1.pdf" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-49" title="pdf" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2009/05/pdf.jpg" alt="pdf" width="16" height="17" /> </a><a href="http://www.vdak-aev.de/LVen/THG/Ungleiche_Partner_bf.pdf" target="_blank">Ungleiche Partner</a>: Vdek-Broschüre, erstellt von Erika Feyerabend und Klaus-Peter Görlitzer</p>
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		<title>Mammographie &#8211; hilfreich oder gefährlich?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 19:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/L10GyciowxQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/L10GyciowxQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Dieses Video wird auf youtube bereitgestellt von &#8220;Women&#8217;s Healthy Environments&#8221; (WHEN). WHEN ist eine kanadische Non-Profit-Organisation, die mit Netzwerken und Präventionsintiativen zusammenarbeitet, die an Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesundheit arbeiten. Zu Wort kommen die Expering von der preisgekrönten Dokumentation &#8220;Exposure: Environmental Links to Breast Cancer&#8221; (Belastungen: Die Zusammenhänge zwischen Umwelt und Brustkrebs). In diesem kleinen Beitrag werden Fakten zur Mammographie disktutiert. Olivia Newton-John, die ebenfalls von Brustkrebs betroffen ist, moderiert, während die Wissenschaftlerinnen Dr. Rosalie Bertell, Sharon Batt and Dr. Susan Love zu Wort kommen.</p>
<h3>Website WHEN</h3>
<p><a title="Externer Link zu WHEN" href="http://www.womenshealthyenvironments.ca/ " target="_blank">http://www.womenshealthyenvironments.ca/ </a></p>
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