<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ressourcen &#187; medien</title>
	<atom:link href="http://www.bcaction.de/ressourcen/category/film-fernsehn/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bcaction.de/ressourcen</link>
	<description>bücher, medien und mehr zu brustkrebs, frauen &#38; gesundheit</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 21:48:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
		<item>
		<title>Clarity Haynes: Radikale Akzeptanz – Radical Acceptance</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/clarity-haynes-radical-acceptance/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/clarity-haynes-radical-acceptance/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 17:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[bildende kunst]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[webseite]]></category>
		<category><![CDATA[Körperarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstakzeptanz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=2315</guid>
		<description><![CDATA[Vom 5. Februar bis zum 5. März 2011 zeigte die bildende Künstlerin Clarity Haynes (Jg. 1971) in der Tabla Rasa Gallery in Brooklyn (New York) die Ausstellung „Radical Acceptance“ mit Werken aus ihrem „Breast Portrait Project“, zu dem Haynes auf ihrer Website sagt, dass der Portrait-Malerei historisch betrachtet das Privileg zukomme, Schönheit und gesellschaftliche Macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #78468c;">Vom 5. Februar bis zum 5. März 2011 zeigte die bildende Künstlerin Clarity Haynes (Jg. 1971) in der Tabla Rasa Gallery in Brooklyn (New York) die Ausstellung „Radical Acceptance“ mit Werken aus ihrem „Breast Portrait Project“, zu dem Haynes auf ihrer Website sagt, dass der Portrait-Malerei historisch betrachtet das Privileg zukomme, Schönheit und gesellschaftliche Macht festzuhalten.</span></p>
<div id="attachment_2316" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://vimeo.com/groups/412/videos/21953361" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2316" title="Radical Acceptance: The Breast Portrait Project in der Tabla Rasa Gallery" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2011/08/Zwischenablage01.jpg" alt="Radical Acceptance: The Breast Portrait Project in der Tabla Rasa Gallery, Click auf das Bild zum Video von Mark J. McQuade bei vimeo" width="480" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Radical Acceptance: The Breast Portrait Project in der Tabla Rasa Gallery, Click auf das Bild zum Video von Mark J. McQuade bei vimeo</p></div>
<p>Clarity Haynes hat sich entschieden für die sonst unsichtbare Darstellung des Körpers von Frauen in unserer Kultur, ungeschönt, ungeschminkt, wie er ist. Das Gesicht entspräche normalerweise unserem „anerkannten Selbst“, unserer Maske einer Identität, so Haynes. Ihre Fokussierung ausschließlich auf den Oberkörper bringe einen persönlichen und private Teil eines Individuums ans Licht, wie er in der Regel verborgen sei.<a href="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/gk/Desktop/Clarity%20Haynes.doc#_ftn1">[1]</a> Haynes begann ihr Breast Portrait Projekt 1998 mit einem Selbstportrait und setzte es mit mittlerweile über 500 Brustportraits fort.<a href="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/gk/Desktop/Clarity%20Haynes.doc#_ftn2">[2]</a> Clarity Haynes malt seit ihrem 16. Lebensjahr. Ihr Mentor Carlo Pittore (Charles Stanley), ein international bekannter Künstler der Mail Art Bewegung, starb im Jahr 2005 an den Folgen einer Krebserkrankung. Er beeinflusste sie maßgeblich in ihrer Arbeit, Themen des Lebens und den menschlichen Körper darzustellen. Für Clarity Haynes ist Malen ein Weg, um einen magischen, besonderen Ort zu Schaffen, der Frauen in ihren Beziehungen zueinander und als intellektuelle und starke Wesen darstellt.</p>
<p>In den Arbeiten der lesbischen Künstlerin nehmen Frauen die Hauptrolle ein, auch wenn sie während des Malens nicht dezidiert versucht, diesen Teil ihrer Identität zu integrieren, so Haynes in einem Interview mit Tom Saettel. Doch komme bei der Arbeit ihre Liebe zu Frauen, die mehr als eine sexuelle sei, durch. Das ist auch spürbar, wenn ihre Bilder auf die BetrachterInnen wirken. Haynes erklärt, was wir wissen und täglich hinnehmen müssen, dass wir in der Repräsentation des Körpers von Frauen an junge, dünne oder chirurgisch bzw. kosmetisch bearbeitete Bilder gewöhnt sind, während Frauen – und in diesem Zusammenhang auch Männer – ein reales Selbstbild weder reflektieren, noch zelebrieren.</p>
<p>Bevor Haynes mit dem Arbeit am „Breast Portrait Projekt begann, habe sie den eigenen Körper mehr als Gebrauchsgegenstand wahrgenommen, während die spirituelle Ebene, Menschlichkeit, unsichtbar blieb. Während des Arbeitens entwickelte das Projekt ein Eigenleben, das so nicht geplant war, etwa ein Zeichen gegen die Unsichtbarkeit von Brustkrebs zu setzen. Viele der Frauen hätten durch das Projekt für sich den Weg gewählt, sichtbar zu werden, um ihre Stärke mit anderen Frauen zu teilen, die Selbstakzeptanz zu fördern.<a href="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/gk/Desktop/Clarity%20Haynes.doc#_ftn3">[3]</a></p>
<hr size="1" /><a href="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/gk/Desktop/Clarity%20Haynes.doc#_ftnref1">[1]</a> <a href="http://www.clarityhaynes.com/projects_statement.html" target="_blank">http://www.clarityhaynes.com/projects_statement.html</a><br />
<a href="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/gk/Desktop/Clarity%20Haynes.doc#_ftnref2">[2]</a> <a href="http://www.bportraitproject.org/Site_5/herstory____.html" target="_blank">http://www.bportraitproject.org/Site_5/herstory____.html</a><br />
<a href="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/gk/Desktop/Clarity%20Haynes.doc#_ftnref3">[3]</a> s. a. <a href="http://www.leslielohman.org/newsletter/No20/haynes20_1.htm" target="_blank">Just Real Looking; The Portrait Art of Clarity Haynes</a>: An interview with Clarity Haynes by Tom Saettel in Journal of the Leslie/Lohan Gay Art Foundation, Iss. 20/2006</p>
<p><strong>Weiterlesen</strong></p>
<p><a href="http://www.clarityhaynes.com/" target="_blank">Webseite Clarity Haynes</a><br />
<a href="http://www.bportraitproject.org/" target="_blank">Webseite des Breast Portraits Projects</a><br />
<a href="http://twitter.com/#!/bportraitprjct" target="_blank"> Clarity Haynes Breast Portraits Project</a> auf Twitter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/ressourcen/clarity-haynes-radical-acceptance/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jo Spence’s autobiographische Fotografie: Rebellion und Krankheit heute</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/jo-spence-autobiographie-fotografie/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/jo-spence-autobiographie-fotografie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 16:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
		<category><![CDATA[sachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterklasse]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fototherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassengesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=2262</guid>
		<description><![CDATA[[Eine Spurensuche - zusammengetragen aus Büchern, Zeitschriftenaufsätzen und Internetquellen von Gudrun Kemper] Jo Spence (1934 &#8211; 1992), geboren als Joanna Patricia Clode, war eine britische Fotografin, Dozentin und politische Aktivistin. Lebensweg Geboren in London als Kind von Eltern aus der Arbeiterklasse, sammelte Jo Spence früh Erfahrungen mit Gefühlen der „totalen Machtlosigkeit“, als sie im 2. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>[Eine Spurensuche - zusammengetragen aus Büchern, Zeitschriftenaufsätzen und Internetquellen von Gudrun Kemper] </em></p>
<p><em></em>Jo Spence (1934 &#8211; 1992), geboren als Joanna Patricia Clode, war eine britische Fotografin, Dozentin und politische Aktivistin.</p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2011/07/Spence.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2265" title="Spence" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2011/07/Spence-233x300.jpg" alt="Spence" width="255" height="330" /></a></p>
<h3>Lebensweg</h3>
<p>Geboren in London als Kind von Eltern aus der Arbeiterklasse, sammelte Jo Spence früh Erfahrungen mit Gefühlen der „totalen Machtlosigkeit“, als sie im 2. Weltkrieg hin und her geschoben wurde, eine Erfahrung, die sie ihr Leben lang beschäftigen würde. Nach dem Besuch einer Sekretärinnenschule begann Spence im Alter von 15 Jahren zu arbeiten. Von 1951 bis 1962 war sie Sekretärin in einem kommerziellen Fotostudio. 1965 eröffnete sie im exklusiven London Hampstead ihr eigenes Fotostudio mit Spezialisierung auf Portrait- und Hochzeitsfotografie sowie Castings für Schauspieler[i]. Sie gab dieses kommerzielle Studio jedoch 1974 auf und setzte ihre in den frühen 1970er Jahren begonnene dokumentarische gesellschaftskritische Fotografie fort, weil sie erkannte, dass sie sozial engagierte Arbeiten machen muss.[ii] Bei der Arbeit und Fotografie auf Einladung des <em>Gypsy Education Council</em> für ein Roma-Alphabetisierungsprojekt beginnt Spence, die &#8220;Wahrheit&#8221; der Dokumentarfotografie in Frage zu stellen. Diese Krise führte schließlich zur Beendigung ihrer Karriere als Berufsfotografin[iii]. Ab 1979 studierte sie am Politechnikum in London Fotografie bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Burgin">&gt;&gt;&gt; Victor Burgin</a>.</p>
<h3>Frauenbewegung &#8211; Arbeiterbewegung</h3>
<p>Die Arbeiten von Jo Spence werden, anders als ursprünglich geplant, bis heute nicht an einem zentralen Ort gesammelt. Sie umfassen ein breites Spektrum an Frauenfragen und haben in Zeiten neuer sozialer Probleme quer durch Europa an Relevanz gewonnen. Die „zweite feministische Welle“ der 1970er Jahre – <em>&#8220;das Persönliche ist politisch&#8221;</em> – ist einer der roten Fäden, der sich auch in Spence&#8217; Fotoarbeiten wiederfindet. Ihrer Auffassung nach waren Fotografien (wie Identitäten) niemals fertig. Sie sollten Debatten anstoßen, zum aktiv Werden ermutigen und Situationen zeigen, wie sie sich auch außerhalb der Fotografie finden. Spence wollte Fotos machen, die die private und die öffentliche Welt zusammenführen[v]. Jo Spence wurde Gründungsmitglied der <a href="http://www.belfastexposed.org/themedpackages/index.php?id=2&amp;sid=94&amp;pid=18"><em>&gt;&gt;&gt; Hackney Flashers</em></a>. Hackney ist das alte „Arbeiterviertel“ in London. Als Frauenarbeitsgruppe dokumentieren die Hackney Flashers die Lebensbedingungen,  die Frauen umgeben. Sozialistisch/feministisch orientiert, zeigten sie Ausstellungen wie „Frauen und Arbeit“ (Women and Work) oder „Wer kümmert sich um das Baby?“ (Who is holding the Baby?).[vi] Die Projekte, die sie umsetzten, haben an Aktualität bis heute nicht verloren. Auch der Prozess der „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bourgeoisie">&gt;&gt;&gt; Bourgeoisie</a>rung“, der sie von ihren Wurzeln und den Problemen der Arbeiterklasse wegführt, ist ein gemeinsames Thema der Gruppe.</p>
<h3>Brustkrebs</h3>
<p>1982 schließt Jo Spence ihr Studium mit dem Diplom ab. Im gleichen Jahr erfährt sie, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist. Jo Spence&#8217; Mutter starb an den Folgen von Brustkrebs, als Jo 13 Jahre alt war, eine Erinnerung, die sie, wie sie selbst schreibt, verdrängt hat[iv], bis sie selbst erkrankte. [vii] Die Fotografie „<em>I Framed my Breast for Posterity</em>“[viii] – wie zuvor bereits „<em><a href="http://web.archive.org/web/20080603192705/http:/hosted.aware.easynet.co.uk/jospence/jo1.htm">&gt;&gt;&gt; Mammogram</a></em>“ in Zusammenarbeit mit ihrem damaligen Lebenspartner Terry Dennett fotografiert – entstand als Teil einer Fotoserie in der Nacht vor ihrer Operation, zu einem Zeitpunkt, als sie noch nicht wusste, ob sie nach einer Mastektomie oder einer Lumpektomie, wie es ihrem Wunsch entsprach, aus der Operation erwachte. Die Fotografien werden später Teil der Ausstellung &#8220;Narratives of Dis-ease&#8221;, die ab 1989 gezeigt wurde.</p>
<h3>Verletzlichkeit</h3>
<p>Besonders interessierte sie sich für die ÄrztInnen/Patientinnen-Beziehung und die Rolle von Einrichtungen der Gesundheitsversorgung bei der Infantilisierung von Patienten. Ihr Foto, aufgenommen bei der Durchführung einer Mammographie, zeigt ihre Verletzlichkeit, während sie, halbnackt, ihren Körper der Kontrolle und Prüfung einer Maschine überlassen muss.[ix] „Ich muss der Tatsache ins Gesicht sehen, dass ich total verletzbar bin, dass ich sterben kann, dass ich mich terrorisiert fühlen, terrorisiert sein kann, aber fähig, mich zu wehren, mit Hilfe anderer.&#8221;[x]</p>
<p>Die Fotoarbeit, die später öffentlich ist als „<a href="http://web.archive.org/web/20080611084620/http:/hosted.aware.easynet.co.uk/jospence/jo3.htm"><em>&gt;&gt;&gt; Property of Jo Spence</em></a>“, nahm Spence „als Talisman“ mit ins Krankenhaus, damit sie sie daran erinnerte, dass sie einige Rechte über ihren Körper besaß. In ihrem 1986 erschienenen Buch <em>Putting Myself in the Picture: a Political, Personal and Photographic Autobiography</em> beschreibt sie, wie sie sich selbst &#8211; wie so viele Frauen vor ihr und so viele danach &#8211; der medizinischen Maschine übergab. Das Gefühl, sich dabei zugleich auch einer staatlichen Einrichtung (dem staatlichen Gesundheitsdienst NHS in Großbritannien) zu überlassen, ist ihr dabei schmerzlich bewusst. Die Gefühle im Zusammenhang mit ihrer Gesundheitsversorgung waren für sie so total negativ, dass sie sich entschied, egal, was da kommt, „Ich muss raus aus dieser orthoxen medizinischen Maschine“. Ohne sie vorzuwarnen, hatte ein weiß <a href="http://web.archive.org/web/20080611085525/http:/hosted.aware.easynet.co.uk/jospence/jo4.htm">&gt;&gt;&gt; bekittelter</a> Arzt sich über sie gebeugt und begonnen, eine Stelle auf ihrer linken Brust mit einem Kreuz zu bemalen. Er, den sie nie zuvor gesehen hatte, erzählte ihr dann, dass ihre linke Brust entfernt werden würde. Gleichzeitig hörte sie sich „NEIN“ sagen. Kaum etwas kann lauter und deutlicher die Frage aufwerfen: Wem gehört die Brust einer Frau? Spence, die Ideologie und visuelle Präsentation (Theorie und Praxis der Fotografie) am Politechnikum in Central London studiert hatte, stellte fest, dass sie jetzt ein ganz anderes Wissen brauchte. „Mit Horror“ realisierte sie, dass ihr Körper nicht aus Fotopapier gemacht war. Es ging nicht mehr um ein Bild, es ging um Blut, Knochen und Gewebe, so Spence, die „nicht einmal wusste, wo ihre Leber lag.“[xi] Die grobe Markierung ihrer Brust, diese Kennzeichnung zur Amputation, setzt Spence später vielfach in <a href="http://web.archive.org/web/20080611084027/http:/hosted.aware.easynet.co.uk/jospence/jo6.htm">&gt;&gt;&gt; fotografische Arbeiten</a> um, in denen entweder sie selbst oder stellvertretend auch andere oder auch Barbie-Puppen ein schwarzes Kreuz auf der Brust erfahren, ihre Haare verlieren, ihre Brust und die vom Objekt &#8220;klinischer Untersuchungen&#8221; in  die künstlerische Arbeit übersetzt werden. Einige dieser Arbeiten zeigte die von Tamar Tembeck kuratierte Ausstellung <em><a href="http://tembeck.org/Auto-Pathographies.php" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Auto/Pathographies</a></em> im Kunstpavillon Innsbruck im Jahr 2009 erneut.</p>
<p>Jo Spence kämpfte, damit ihr Chirurg zur Kenntnis nahm, was sie ihm zu sagen hatte, damit sie die Art von Therapie bekam, die sie für sich für angemessen hielt. Sie begann ein <em>„Forschungsprojekt zur Krebspolitik“</em> mit dem inbrünstigen Wunsch, mehr zu wissen, Wege ausfindig zu machen, die weniger konsumorientiert waren, die mehr medizinische Verantwortlichkeit entstehen lassen konnten, mehr soziale und mehr Eigenverantwortlichkeit. Spence arbeitete dafür mit ihrem ureigensten Werkzeug, mit ihrer Fotografie. Es entstanden Hunderte von Fotos zu ihrer Diagnose, der Krankheit, ihrem Krankenhausaufenthalt und ihren Therapien. Die Soziologin <a href="http://www.bowdoin.edu/faculty/s/sbell/index.shtml">&gt;&gt;&gt; Susan E. Bell</a> beschreibt Jo Spence&#8217; Bilder als „Erzählungen über das Leben mit Krankheit“, die sowohl visuelle, wie auch textliche Elemente enthalten. In ihren Bildern konfrontiert Spence westliche Wissenschaft und Medizin mit Bruchstücken erlebter Erfahrung, mit der Reduktion des Menschen auf den Körper bzw. mit der Herstellung von Passivität. Zugleich spricht Spence durch ihre Arbeit mit denen, die Macht über die Verhältnisse in Medizin und Gesellschaft haben, und sie will politisch wirksam werden und am Aufbau einer Community für „dissidente Krebspatientinnen“ mitwirken. Sie suchte nach einer Sprache, mit der sie mit ihren Erfahrungen auch in einen Dialog nach außen treten konnte.[xii]</p>
<h3>Widerstand und Ausbruch</h3>
<p>Jo Spence kommt zu der Auffassung, dass Krankheit bei ihr Ausdruck findet, so wie die Klasse, der sie angehört, die sie so sozialisiert hat, dass sie sich selbst missachtete, materiell, umweltbezogen, ökonomisch, psychisch, sogar geistig. Das forderte schließlich Tribut, die Erkrankung an Krebs. Sie, die über so viele Jahre hinweg zu viel gegeben hatte, zu viel geleistet, in zu viele Dinge involviert war, oft aus den falschen Gründen und oft mit den falschen Menschen, wurde schwer krank.</p>
<p>Jo Spence widersetzte sich dem Arsenal der Krebstherapien. Sie widersetzte sich der Mastektomie und ließ stattdessen eine Lumpektomie durchführen. Sie wurde Veganerin, ernährte sich gesund nach einer Anleitung eines Brustzentrums in Bristol und nahm viel ab. Sie suchte nach einem Weg zu mehr Balance, ohne das Kämpfen ganz aufzugeben. Sie lernte, selbstbewusster und weniger aggressiv zu sein, das geschlossene System ihrer Logik und unterdrückten Wünsche zu durchbrechen. Sie hörte ihre innere Stimme wieder und empfand Solidarität in politischen Auseinandersetzungen anstelle der totalen Einsamkeit und der Vergötterung der Schulmedizin. Spence schaffte es auch, Schuldgefühle hinter sich zu lassen, außer Kraft zu setzen, wenn sie das Gefühl hatte, nicht hart genug gearbeitet zu haben, oder wenn die Umsetzung nicht immer klappte, ob sie nun eine politisch korrekte Haltung eingenommen hatte oder nicht.</p>
<h3>Chinesische Medizin</h3>
<p>Spence entschied sich für chinesische Medizin, TCM, weil sie Patienten ermutigt, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sich wohl zu fühlen, gesund zu bleiben. Dies bedeute mehr für PatientInnen: die Notwendigkeit informierter Entscheidungen (im besten Sinne) und es bedeutet, lebenslängliche Gewohnheiten im Zusammenhang mit Ernährung, Medikamenten, Bewegung und die Erkenntnis, dass der Körper nicht endlos mit einer vollständig unharmonischen Beziehung zu psychischen, geistigen, sozialen und ökonomischen Konditionen in Leben und Liebe zurechtkommen kann. Spence formulierte es auch als „sich selbst mehr lieben lernen, mehr Rücksicht auf eigene Bedürfnisse und Gefühle nehmen“. Sie glaubte daran, dass TCM ihr die bestmöglichen Überlebenschancen bei Brustkrebs geben konnte, zumindest eine bessere „Lebensqualität“, ein Begriff der im heutigen Zusammenhang etwas abgegriffen erscheint, da bereits zu häufig instrumentalisiert. TCM biete keine „Heilung“ („cure“), dafür aber einen Weg, mit der Krankheit umzugehen, sie in Schach zu halten, vielleicht zu verlangsamen. Sie nutzte Kräutermedizin, ihre chinesische Heilerin benutzte ihre Hände, ihr medizinisches Wissen, ihre Beratung, gab ihr Beistand. Sie hatten eine „professionelle Beziehung“, Spence wollte auch hier keine Abhängigkeit entstehen lassen. Sie empfand Liebe und Fürsorge bei der Heilerin, beides hatte sie bei schulmedizinisch orientierten niedergelassenen Ärzten und in Krankenhäusern vermisst, und sie beklagt die Ignoranz, sogar Rassismus, angesichts der gegenwärtigen Behandlungsstandards im Vergleich zu dem in Jahrtausenden gewachsenen Wissen der Chinesischen Medizin. In China könnten PatientInnen beides, Schulmedizin und chinesische Heilweisen, für sich beanspruchen. Auch ihre TCM-Therapien dokumentiert sie fotografisch.</p>
<h3>Sexualisierung revisited</h3>
<p>Als Fotografin ging Spence der Frage nach, wie Krankheit uns präsentiert wird. Frauen, betrachtet aus einem „männlichen Blickwinkel“, fühlten sich mitunter herausgefordert, sich aufzuhübschen, um liebenswert zu sein, sie kämpften weiterhin für Grundrechte über den eigenen Körper. Die Brust der Frau sei eine Metapher für diesen Kampf. Die Sorge um die richtige Größe und Form bei jungen Frauen, die Macht des Nährens und Stillens, die Entbehrlichkeit danach wollte sie ebenso durch visuelle Repräsentation entdecken wie den Umgang der Medizin mit der weiblichen Brust, und zwar nicht getrennt voneinander, auf dem üblichen Weg, wie wir sexuelle und soziale Identität konzeptionell eher zu trennen gewohnt sind. Ganzheitliche Betrachtungsweisen waren ihr Wegweiser.</p>
<p>Der weibliche Körper ist fragmentiert und besetzt durch die PR-Industrie („by advertizers“[xiii]) auf der Suche nach neuen Märkten. Der weibliche Körper wird fetischisiert und angeboten für den männlichen Konsum durch Pornographie und dabei gleichzeitig umkämpft in der Konkurrenz um medizinische „Versorgung“, in der es keine ganzheitlichen medizinischen Abteilungen gibt, obwohl es ÄrztInnen und Schwestern gäbe, die an einer solchen Medizin interessiert seien. Im Krankenhaus begann Jo Spence zu dokumentieren, was ihr passiert war. Es kostete sie Überwindung, den eigenen Körper im Kontext von Krankheit einzusetzen, öffentlich zu machen. In ihrer eigenen Familie wurden Fragen der physischen und mentalen Gesundheit nicht ausgebreitet. Familienfotos gaben keinerlei Hinweise auf Krankheit, in welcher Form auch immer, während Konventionen das übliche Lächeln erwarten. Mit Fotografien gestaltete Jo Spence auch den Verlauf der Krankheiten ihres Lebens. Alle sollten das Recht haben, sich in den Einrichtungen der staatlichen Gesundheitsversorgung zu fotografieren, so eine von Spence&#8217; Forderungen, die sie für sich zugleich auch umwandelte in eine Therapie, die „Fototherapie“.[xiv] Diese Fototherapie entwickelte sie später gemeinsam mit der Fotografin <a href="http://www.rosymartin.co.uk/Site/CV.html">&gt;&gt;&gt; Rosy Martin</a> (Jg. 1946) weiter. Mit ihrer Fototherapie erhielt sie neben der Dokumentation und Verarbeitung die Möglichkeit, eigene Fortschritte zu erkennen, ihre Machtlosigkeit im Zusammenhang mit Ärzten und Schwestern aufzuzeigen, das „Management der Infantilisierung“ zu entlarven.[xv]</p>
<h3>Weit weg von Konventionen</h3>
<p>Die Bilder werden später Teil einer weiteren Ausstellung: „A Picture of Health?“ Sie dokumentieren die Erfahrung als Patientin. Spence stellt wissenschaftliche Fotografie, wie sie in Krankenhäusern von PatientInnen als „Fällen“ von medizinischen Fotografen häufig gemacht werden, nach. Nackter Oberkörper, eine vernarbte Brust, Seitenansicht, Frontalansicht, ein Schild mit dem Datum der Aufnahme in der Hand. Mit diesen Bildern, so schreibt Jo Spence in ihrem Buch, habe sie gelernt, dass sie den Krebs nicht mehr verleugnet. Sie halfen ihr, anzunehmen, was sie zuvor als schockierend, sogar hassenswert empfand. Sie fotografiert den „fragmentierten“ Umgang der Medizin mit Körperteilen, die sie beschriftet, und macht so <a href="http://web.archive.org/web/20080611085520/http:/hosted.aware.easynet.co.uk/jospence/jo2.htm">&gt;&gt;&gt; fehlende Ganzheitlichkeit</a> sichtbar. „A Picture of Health?“ war eine gemeinsame Ausstellung von Jessica Evans, Rosy Martin, Maggie Murray, Jo Spence und Jana Stajno. Auf dem Plakat zur Ausstellung, die ab Mitte der 1980er Jahre und später auch auf der Documenta in Kassel (2007) gezeigt wird, ist ein Zitat von Jo Spence abgedruckt. Sie schreibt, dass so, wie es aussieht, jede/r von uns, den der Krebs erwischt, auf einem langen einsamen Weg durch die medizinische Orthodoxie mit ihrem Terrorismus, mit Lügen, Einschüchterung, Hierarchien, Antihumanismus wandern muss … es sei denn, wir rebellierten. Anfänglich sei dieses Rebellieren mehr ein Wegschieben, ein Aussprechen ohne irgendeine Idee, wie es weitergehen kann. Erst langsam entstünde ein Netzwerk der Information für andere therapeutische Wege, zu Selbsthilfegruppen, … langsam vernetzten Frauen sich, um neue Strategien des Überlebens, zumindest aber Veränderungen anzustoßen. Es hat Gültigkeit bis heute.</p>
<h3>Die letzten Dinge</h3>
<p>Weihnachten 1990 erfährt Jo Spence, dass ihr Brustkrebs wieder da ist, und sie hat außerdem Leukämie. Wieder reicht ihr gesammeltes Wissen nicht. Konfrontation weicht erneut Verletzlichkeit und sie findet andere Modi, um trotzdem weiter zu arbeiten. Gemeinsam mit ihrem früheren Lebensgefährten und Projektpartner Terry Dennett (verheiratet ist sie jetzt mit David Roberts, mit dem sie ebenfalls viele ihrer Fotoprojekte umgesetzt hat) setzte Jo Spence auch diese Erfahrungen, wenn auch mit neuen anderen Mitteln, um in Fotografie und Kunst: &#8220;The Final Project&#8221; (1991 -92) wird eine fotografische Erkundung der Endlichkeit während Spence&#8217; letztem Jahr mit Leukämie, in dem auch Tabu im Umgang mit terminaler Krankheit und selbst das Sprechen darüber eine Rolle spielen.  „Wir waren uns des Klassencharakters der modernen Medizin deutlich bewusst, und dass der Zugang zu einer alternativen Gesundheitsversorgung mehr ein politisches als ein medizinisches Problem ist“, so Terry Dennett im Interview Tina Takemoto aus dem Jahr 2009[xvi].  Mit Fotomontage entstehen Arbeiten wie “Looking Death in the Eye”, in denen Erinnerungen und Grenzen zwischen Leben und der Zeit danach ineinander übergehen. Sie und die Menschen, die sie begleiten, lernen, den Tod als eine andere Stufe des Lebens zu betrachten.[xvii]</p>
<p>1992 stirbt Jo Spence an den Folgen ihrer Leukämie.</p>
<h3>Würdigung</h3>
<p>Die fotografische und künstlerische Arbeit von Jo Spence, die „Generationen von Studenten“ beeinflusste,[xviii] erfuhr ebenso wie ihre Auseinandersetzung mit sozialen Fragen größte Wertschätzung. Jo Spence&#8217; erste Arbeiten zu Brustkrebs werden nun bald 30 Jahre alt. Jo Spence lebt weiter in ihren Arbeiten, und sie provozieren bis heute eine andere Art des Denkens, auch wenn dies nicht immer willkommen ist. Die Arbeiten sind heute aktuell wie zu Beginn der 1980er Jahre. Jo Spence&#8217; Erfahrungen sind Erfahrungen, die Millionen von anderen Frauen mit Brustkrebs nicht fremd sind. Sie werden bis heute verleugnet und unterdrückt. Heute werden sie überdies übertüncht durch Kampagnen mit strahlenden, lächelnden oder oft wiederum sexualisierten Frauen mit Brustkrebs und Krankheit, denen, abgesehen von der Darstellung von Brustkrebs als Teil des &#8220;modern Lifestyle&#8221;, die Aussage und das Verständnis für Brustkrebs als schwerwiegendem Gesundheitsproblem von Frauen abhanden gekommen ist.  Dieses schwerwiegende Gesundheitsproblem wird bis ins Gegenteil verkehrt, bis hin zu Frauenfeindlichkeit und zum &#8220;besseren Leben mit Brustkrebs&#8221;. In gegenwärtigen Kampagnen sehen wir mitunter die perfekt instrumentalisierte Frau, die fragwürdige Botschaften zu Brustkrebsmedizin und Krankheit &#8211; etwa zur Mammographie oder zum sexuellen Status von Frauen mit Brustkrebs &#8211;  in die Gesellschaft transportieren soll.</p>
<p>Die Möglichkeiten der u.a. von Jo Spence entwickelten „Fototherapie“ sind bisher wenig genutzt worden. Die Fototherapie hätte Potential zur Dokumentation der Befindlichkeiten von an Krebs Erkrankten heute, sozial, auf den Zustand von Klassengesellschaft und Medizin bezogen.</p>
<h3>Links</h3>
<p><a href="http://www.streetlevelphotoworks.org/streetlevel/archive/2005/jo-spence/jo-spence.html">Jo Spence Exibition Page</a> Mit Workshops und Slideshows</p>
<p><a href="http://wayback.archive.org/web/*/http:/hosted.aware.easynet.co.uk/jospence/jo1.htm">Jo Spence Memorial Archive</a> (Terry Dennett, nur noch in den Internet-Archiven)</p>
<p>Judy Weiser: <a href="http://www.phototherapy-centre.com" target="_blank">Phototherapy &#8211; Webseite</a> (Judy Weiser (Jg. 1945) ist eine Psychologin, die unabhängig von Jo Spence bereits seit Jahrzehnten mit Fototherapie arbeitet. Judy Weisers theoretische Arbeit aus dem Buch <a href="http://lccn.loc.gov/93003622" target="_blank">PhotoTherapy Techniques</a>, erschienen 1993,  wurde bereits mehrfach &#8211; u.a. von Rosy Martin,  s.o. &#8211; in einem Fachbeitrag in dem Buch <a href="http://lccn.loc.gov/96052368" target="_blank">Feminist Approaches to Art Therapy</a> &#8211; erschienen 1997 - <a href="http://www.phototherapy-centre.com/plagiarized.htm" target="_blank">plagiiert</a>.  Deutschsprachige Infoseite <a href="http://www.phototherapy-centre.com/german.htm" target="_blank">Phototherapeutische Techniken in Beratung und Therapie</a> von Judy Weiser)</p>
<h3>Bücher von und mit Jo Spence (Auswahl)</h3>
<p><a href="http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-last&amp;lang=de&amp;title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&amp;head=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-head-de-2010-11-08.html&amp;heade">Photography</a>. Richard Greenhill; Margaret Murray; Jo Spence. London : Macdonald Educational, ISBN 0-35606010-1 [Deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel: Besser <a href="http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-last&amp;lang=de&amp;title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&amp;head=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-head-de-2010-11-08.html&amp;heade">fotografieren: Fotografie für Anfänger</a>. Ravensburg 1980. ISBN 3473430420</p>
<p><a href="http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-last&amp;lang=de&amp;title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&amp;head=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-head-de-2010-11-08.html&amp;heade">Photography / Politics: One</a>.  Erste Sammlung kritischer und theoretischer Aufsätze zur Fotografie, hrsg. von Jo Spence und Terry Dennett. 1987. ISBN 0-90689090-X</p>
<p><a href="http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-last&amp;lang=de&amp;title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&amp;head=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-head-de-2010-11-08.html&amp;heade">Photography / Politics: Two</a>. Patricia Holland, Jo Spence, Simon Watney. Workshop: London 1986. ISBN 0-90689089-6</p>
<p><a href="http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-last&amp;lang=de&amp;title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&amp;head=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-head-de-2010-11-08.html&amp;heade">Putting Myself in the Picture</a>: a Political, Personal and Photographic Autobiography. London: Camden Pr., 1986. ISBN 0-948491-14-0</p>
<p><a href="http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-last&amp;lang=de&amp;title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&amp;head=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-head-de-2010-11-08.html&amp;heade">Family Snaps</a>. Jo Spence, Patricia Holland. London: Virago 1991. ISBN: 1-85381-270-6</p>
<p><a href="http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-last&amp;lang=de&amp;title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&amp;head=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-head-de-2010-11-08.html&amp;heade">Cultural Sniping</a>: The Art of Transgression. London: Routledge, 1995. ISBN 0-415-08884-4, Buch bei Amazon <a href="http://www.amazon.de/Cultural-Sniping-Art-Transgression-Comedia/dp/0415088844/ref=sr_1_1/277-9571903-6664732?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1309561151&amp;sr=1-1">durchblättern</a> [Eine intensivere Auseinandersetzung mit diesem posthum erschienen Buch von Jo Spence folgt eventuell zu einem späteren Zeitpunkt hier auf dieser Webseite.]</p>
<p><a href="http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-last&amp;lang=de&amp;title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&amp;head=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-head-de-2010-11-08.html&amp;heade">Jo Spence : Beyond the Perfect Image</a>: Photography, Subjectivity, Antagonism. Barcelona : Museu d&#8217;Art Contemporani, 2005, ISBN 84-89771-17-0</p>
<h3>Jo Spence Projekte / Ausstellungen / Workshops / Filme (Auswahl)</h3>
<p><strong>1970er Jahre</strong></p>
<ul>
<li>Children      photographed: Bilder von Kindern, 1. Ausstellung von Jo Spence, Gründung      des &#8220;Children&#8217;s Rights Workshop&#8221;</li>
<li>Gypsies      and Travellers, Fotografien von Jo Spence, Terry Dennett über das Leben      der Roma in und um London.</li>
<li>Working      Lives: Fotoporträts zu einem Buch mit mündlichen Erzählungen über die      Geschichte des Ostlondoner Bezirks Hackney</li>
<li>Zusammenarbeit      mit Terry Dennett: Entwicklung von Lehrmethoden, um Kinder in Fotografie      zu unterrichten und Fotografie auf Abenteuerspielplätzen zu lehren,      Fotografie-Workshop als unabhängiges Forschungs-, Publikations- und      Archivprojekt von Jo Spence mitbegründet. (1974)</li>
<li>Woman      and Work: Gesellschaftskritische Fotografien über die &#8220;unsichtbare      Arbeit&#8221; von Frauen, Plakat <a href="http://phomul.canalblog.com/images/spence_the_hackney3.jpg">Women and      Work</a>, 1975</li>
<li>Women      Musicians: Kultur der Frauenbewegung</li>
<li>Organisation      von Wanderausstellungen zur Arbeitergeschichte und den Kulturkämpfen der      1930er Jahre.</li>
<li><a href="http://phomul.canalblog.com/images/spence_the_hackney.jpg">Who’s Holding the Baby?</a> An Exhibition      on Childcare 1978 (Anm.: „Holding the Baby“ umgangssprachlich im Engl.      „den Schwarzen Peter haben”)</li>
<li><a href="http://www.belfastexposed.org/themedpackages/index.php?id=2&amp;sid=35&amp;pid=16">Beyond the Family Album</a>, als Teil von <em>Three Perspectives on Photography</em>. Jo Spence geht      „Abwesenheiten und Auslassungen in Familienarchiven“ nach und der Art, wie in Fotoalben Familiengeschichte geschrieben wird. The Hayward      Gallery, London, 1979</li>
</ul>
<p><strong>1980-er Jahre – Studium und danach</strong></p>
<ul>
<li>Remodelling      Photo History: Zusammenarbeit mit Terry Dennett, warum Fotografie ganz      bestimmte Sichtweisen konstruiert. Herrschende Formen visueller      Repräsentation werden in Frage gestellt, um besser verständlich zu machen,      dass die Kamera kein Fenster zur Welt ist. (1982)</li>
<li>Family,      Fantasy, Photography: Eine Arbeit von vier Fotografiestudentinnen, u. a.      auch von Jo Spence. (1982)</li>
<li>The Crisis Projects, 1982-1992</li>
<li>The Cancer Project / The Picture of      Health. Gemeinsam mit anderen Frauen untersucht Spence ihre eigene Rolle      als Krebspatientin sowie inhumane und infantilisierende      Behandlungspraktiken, Bilder und Begriffe von Krankheit / Gesundheit. 1982 &#8211; 1990</li>
<li>Cancer Sisters: The      Cancer Series. 1982-83</li>
<li>Photo      Therapy: Jo Spence und Rosy Martin entwickeln die Fototherapie, wobei sie      sich vor allem für die politische und therapeutische Macht des      Geschichtenerzählens auf der Basis bestehender Familienalben und für      inszenierte Studioarbeiten interessieren. 1984 &#8211; 1989</li>
<li>Decay Project. The Cancer Project. 1984</li>
<li>The Picture of Health? Jo      Spence, Rosy Martin u.a. Camerawork, London.      1985</li>
<li>Transformation I, 1985</li>
<li>How Do I Begin to Take      Responsability for My Body, 1985</li>
<li>Mother and Daughter Work,      1986</li>
<li>Don&#8217;t say cheese, say      lesbian,  Rosy Martin, Jo Spence. Leeds Pavillion. 1986</li>
<li>Double exposure &#8211; the      minefield of memory by Rosy Martin, Jo Spence. Photographers Gallery, London. 1987</li>
<li>Transforming the suit &#8211;      What do lesbians look like? Rosy Martin, Jo Spence in &#8216;Body Politic&#8217;.      Photographers Gallery, London.      1987</li>
<li>Behind net curtains, Rosy      Martin, Jo Spence in &#8216;Family – my history &#8211; myself&#8217;. Untitled Gallery Sheffield. 1988</li>
<li>Cross Class Perspectives, 1988</li>
<li>Libido Uprising. 1989</li>
<li>Notes from our psychic      family albums, Rosy Martin, Jo Spence in &#8216;Matter of facts&#8217; &#8211; Contemporary British      Photography &#8211; Musee des Beaux-Arts Nantes and touring in France.      1988-89</li>
<li>Dirty Linen –      Phototherapy, Rosy Martin, Jo Spence. Muziekcentrum      Enschede, &#8216;British Photography&#8217;,       Foto Biennale Enschede, Netherlands. 1989</li>
<li>Tip of      the Iceberg: Fernsehproduktion von Jo Spence über die kulturelle und      ideologische Bedeutung von Frauenbrüsten. Gesendet von BBC in England und      SBS in Australien.  1989</li>
<li>Narratives of Dis-ease: Ritualisierte      Vorgänge. Jo Spence, Tim Sheard. 1989/90</li>
<li>Jo Spence &#8211; collaborative      works. National tour in Australia.      1990</li>
<li>Family Matters? Rosy      Martin, Jo Spence in &#8216;Affairs of the Heart&#8217;. Untitled Gallery, Sheffield. 1991</li>
<li>Libido uprising, Jo      Spence, Rosy Martin in &#8216;Exploring the unknown self &#8211; self-portraits of      contemporary women&#8217;. Tokyo       Metropolitan Museum of Photography. 1991</li>
<li>Missing Persons / Damaged      Lives. Jo Spence in Zusammenarbeit mit Rosy Martin, Ya&#8217;acov Khan, David      Roberts und Tim Sheard.  Leeds       City Art       Galleries. 1991</li>
<li>Libido Uprising, Jo      Spence, Rosy Martin zusammen mit Unbecoming Mothers&#8217; Jo Spence, Rosy      Martin, Tim Sheard and Ya&#8217;acov Khan in &#8216;Embodiment&#8217;. Randolph Street Gallery.      Chicago.      November/December 1991</li>
<li>The      Generation(s) of Meaning, Rosy Martin, Jo Spence, Penny Cloutte, Sue      Isherwood zusammen mit  Unbecoming      Mothers  in A Daughter&#8217;s View.      Watershed, Bristol.      1991</li>
<li>A Personal Journey. Doku-Film von Claire Fletcher, 18 Min. Jo      Spence diskutiert ihre Arbeiten in Erinnerung an The Family Album,      Phototherapy, Class Stuggle und ihren Umgang mit Krankheit. (1992)</li>
<li>Body politics&#8217;, Rosy      Martin, Jo Spence, Shari Caroline Diamond. PS 122 Gallery, 150 First Avenue, New York. January 1993</li>
<li>Middle class values? Jo      Spence, Rosy Martin in Renegotiations: Class, Modernity and Photography&#8217;.      Norwich Gallery. 1993</li>
<li>Jo      Spence: Matters of concern, Collaborative Images 1982-92, Royal Festival      Hall, London, and Impressions Gallery, York, 1994</li>
<li>Matters of concern:      collaborative images 1982-1992, Jo Spence, Rosy Martin, David Roberts,      Valerie Walkerdine, Terry Dennett, Ya&#8217;acov Khan and Maggie Murray. Festival      Hall, London      Sept/Oct 1994</li>
<li>Beyond the Perfect Image,      Kunsthaus Graz, 2006</li>
<li>The Picture      of Health? Jo Spence, Rosy Martin u.a., Documenta 12, Kassel  2007</li>
<li>The Crisis Projects,      1982-1992, Volokurakeskus Peri Photographic Centre, Turku, Finland,      Juni – August  2008</li>
<li>Auto/Pathographies: Re-constructing Identity through      Representations of Illness –  / (Selbst-)Darstellung      des Krankseins in der zeitgenössischen Kunst u.a. mit Werken von Jo Spence      zum Thema Sterblichkeit aus der Serie „The Final Project“. Kunstpavillon,      Innsbruck. 2009.</li>
</ul>
<hr size="1" />
<h3>Quellenangaben</h3>
<p>Die überwiegend meisten Informationen über Jo Spence in diesem Artikel sind ihrem Buch <em>Putting Myself in the Picture: a political, personal and photographic autobiography</em>. London, Camden Press, 1986, ISBN 0-948491-14-0, entnommen.</p>
<p>[i] National Portrait Galery: Mirror Mirror. Self Portraits by Women Artists. <a href="http://www.npg.org.uk/whatson/exhibitions/2001/mirror-mirror-self-portraits-by-women-artists/portrait-33.php">Portrait 33, Jo Spence</a></p>
<p>[ii] Camera Austria, <a href="http://www.camera-austria.at/presse_offen/1972915_Biografie.pdf">http://www.camera-austria.at/presse_offen/1972915_Biografie.pdf</a></p>
<p>[iii] Camera Austria, a.a.O.</p>
<p>[iv] &#8220;No I can&#8217;t do that, my consultant wouldn&#8217;t like it&#8221; in Silent Health: Women, Health and Representation (Camerawork, 1990). s. <a href="http://web.archive.org/web/20080611084043/http://hosted.aware.easynet.co.uk/jospence/jotext1.htm" target="_blank">archive.org</a></p>
<p>[v] Kuhn, A. (Einleitung), in Jo Spence: Cultural Sniping: The Art of Transgression. London, Routledge 1995, ISBN: 0-415-08883-6 ; 0-415-08884-4</p>
<p>[vi] “Holding the Baby”, im Englischen auch Synonym für “den Schwarzen Peter”</p>
<p>[vii] Jo Spence, Putting Myself in the Picture: a political, personal and photographic autobiography. London, Camden Press, 1986, ISBN 0-948491-14-0, S. 151, “1982 onwards … Four years ago I was diagnosed as having breast cancer. …”</p>
<p>[viii] “Ich habe meine Brust gerahmt für die Nachwelt”, abgedruckt in: Bell, Susan E.: <a href="http://www.bowdoin.edu/faculty/pdf/bell-making-art-to-makesense%201.pdf">Living with breast cancer in text and image: making art to make sense, Qualitative Research in Psychology 2006</a>; 3: S. 37</p>
<p>[ix] s. Interpretation Wikipedia, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jo_Spence">engl. Version</a></p>
<p>[x<a href="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/gk/Desktop/Jo_SPence.doc#_ednref10">]</a> Spence, a.a.O., S. 153</p>
<p>[xi] Spence, a.a.O., S. 151, Abbildung s. <a href="http://www.billedkunstmag.no/Content.aspx?contentId=1932">http://www.billedkunstmag.no/Content.aspx?contentId=1932</a></p>
<p>[xii] Bell, Susan E.: <a href="http://www.bowdoin.edu/faculty/pdf/bell-making-art-to-makesense%201.pdf">Photo Images: Jo Spence’s narratives of living with illness</a>. Health, 2002, Vol. 6 (1): 5-30</p>
<p>[xiii] Spence, a.a.O., S. 155</p>
<p>[xiv] Spence, a.a.O., S. 155</p>
<p>[xv] … “my infantilization whilst being managed and ‚processed’ within a state institution“, Spence, a.a.O., S. 156</p>
<p>[xvi] Remembering Jo Spence, Terry Dennett im Interview mit Tina Takemoto.  Afterimage:<br />
The Journal of Media Arts and Cultural Criticism vol. 36, no. 5 (2009)</p>
<p>[xvii] Remembering Jo Spence, a.a.O.</p>
<p>[xviii] … und auch heute noch beeinflusst, s. beispielsw. Arbeiten der Fotografin <a href="http://www.moczarna-pasiek.com.pl/1eng.html">&gt;&gt;&gt; Iza Moczarna-Pasiek</a>, die mit ihren Arbeiten erneut Krebs und Frauenbild  in westlich geprägten Gesellschaften „einrahmt“.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/ressourcen/jo-spence-autobiographie-fotografie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Plastic Planet, der Film &#8211; oder: Brustkrebs kommt nicht von ungefähr &#8230;</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/film-plastic-planet/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/film-plastic-planet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 19:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Breast Cancer Fund]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[WECF]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltbelastungen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltöstrogene]]></category>
		<category><![CDATA[Ursachenforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=1096</guid>
		<description><![CDATA[Slogan des neuen Films von Werner Boote: &#8220;Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken.&#8221; Das wäre eine gute Nachricht für unseren Planeten und ist Wasser auf die Mühlen von Frauenorganisationen wie &#62;&#62;&#62; Breast Cancer Fund, &#62;&#62;&#62; No More Breast Cancer Campaign, &#62;&#62;&#62; Prevention is the Cure oder &#62;&#62;&#62; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<iframe width="495" height="365" src="http://www.youtube.com/embed/4gLOoWt_vHQ?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Slogan des neuen Films von Werner Boote: <em>&#8220;Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken.&#8221;</em> Das wäre eine gute Nachricht für unseren Planeten und ist Wasser auf die Mühlen von Frauenorganisationen wie <a href="http://www.breastcancerfund.org" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Breast Cancer Fund</a>, <a href="http://www.nomorebreastcancer.org.uk/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; No More Breast Cancer Campaign</a>, <a href="http://www.preventionisthecure.org/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Prevention is the Cure</a> oder <a href="http://www.wecf.eu/english/projects/43-breast-cancer.php" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Women in Europe for a Common Future</a> (WECF e.V.), die bereits seit vielen Jahren vor dem sträflichen Umgang mit bekannten Risiken warnen und sich für Verhältnisprävention zur Vermeidung von Brustkrebs einsetzen. Dazu müssten Schadstoffe wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_A" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Bisphenol A</a> endlich wirkungsvoll gebannt werden. Passend und rechtzeitig zum Deutschen Krebskongress, der zum Thema Verhältnisprävention im Programm leider wenig ausweist,  startet Bootes Film <a href="http://www.plastic-planet.at/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Plastic Planet</a> am 25. Februar in deutschen Kinos. Empfehlung: Unbedingt ansehen.</p>
<p>Gleichzeitig mit dem Filmprojekt ist eine informative Webseite entstanden, auf der umfangreiches Informationsmaterial in deutscher Sprache bereitgestellt wird. Dort gibt es den hier bereits eingeblendeten Trailer wie auch mehr zu den Filminhalten, Materialien für Schulen und Wissenschaft, Alternativprodukte, Produkttests, Merkblätter und vieles andere.</p>
<h3>Mehr Info</h3>
<p><a href="http://www.plastic-planet.at/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Plastic Planet Webseite</a></p>
<p><a href="http://www.plastic-planet.at/downloads/Kunststoffe_im_Haushalt_Gefahrenmerkblatt.pdf" target="_blank">&gt;&gt;&gt; (pdf) Merkblatt Gefahren im Haushalt</a> (aus den Filmmaterialien)<br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/beunruhigendes-mineralwasser-oestrogene-aus-der-plastikflasche/" target="_blank"><br />
&gt;&gt;&gt; Beunruhigendes Mineralwasser: Östrogene aus der Plastikflasche</a> von Beate Schmidt<br />
<a href="../../wordpress/ebcc-6-brustkrebs-pravention-im-programm-vergessen/" target="_blank"><br />
&gt;&gt;&gt; EBCC 6: Prävention im Programm vergessen?</a></p>
<h3>Mehr Film</h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/archiv/no-family-history-ein-film-von-sabrina-mccormick/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Sabrina McCormicks &#8220;No Familiy History&#8221; </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/ressourcen/film-plastic-planet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Living Downstream – Leben, stromabwärts: Dokumenation von Sandra Steingraber</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/living-downstream/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/living-downstream/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 19:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltbelastungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ursachenforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=1224</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/ressourcen/living-downstream/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&quot;Seelenvögel&quot; &#8211; Filmische Auseinandersetzung mit Krankheit und Sterben</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/schwanenvoegel-filmische-auseinandersetzung-mit-krankheit-und-sterben/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/schwanenvoegel-filmische-auseinandersetzung-mit-krankheit-und-sterben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=517</guid>
		<description><![CDATA[Am 05.11.2009 startet der neue Film &#8220;Seelenvögel&#8221; von Grimme-Preisträger Thomas Riedelsheimer. &#8220;Das Haus bestellen&#8221; ist ein Thema, mit dem auch wir uns befassen, seit Jahren. Der Film zeigt die 15-jährige Pauline, den zehnjährigen Richard und den sechsjährigen Lenni, die mit schwerer Krankheit und der Auseinandersetzung mit dem Sterben konfrontiert sind. Filmkritik von Dimitrios Athanassiou, www.moviemaze.de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 05.11.2009 startet der neue Film &#8220;Seelenvögel&#8221; von <span class="attribute-value">Grimme-Preisträger Thomas Riedelsheimer</span>. &#8220;Das Haus bestellen&#8221; ist ein Thema, mit dem auch wir uns befassen, seit Jahren. Der Film zeigt die 15-jährige Pauline, den zehnjährigen Richard und den sechsjährigen Lenni, die mit schwerer Krankheit und der Auseinandersetzung mit dem Sterben konfrontiert sind.</p>
<p><script src="http://www.moviemaze.de/media/trailer/external/trailer.js?id=8472" type="text/javascript"></script><br />
<a style="font-family: verdana; color:cccccc; font-size: 8pt; text-decoration:none" href="http://www.moviemaze.de/media/trailer/5225,seelenvoegel.html" target="_blank"></a></p>
<p><em><strong>Filmkritik von Dimitrios Athanassiou</strong>, www.moviemaze.de</em></p>
<p>Das Sterben stellt die letzte Reise dar, zu der der Mensch am Ende seines Lebens aufbricht. Für manche beginnt diese aber viel zu früh. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 1.800 Kinder an Krebs; meist an einer Form der Leukämie. Die Diagnose ist für alle Beteiligten ein Schock. Zwar haben sich die Überlebenschancen der Kinder in den letzten Jahren durch den medizinischen Fortschritt verbessert, aber eine Garantie auf Heilung gibt es nicht. „Seelenvögel&#8221; schildert über drei Jahre sensibel den Kampf dreier junger Menschen gegen diese Krankheit und zeichnet damit eine hautnahe und glaubwürdige Auseinandersetzung mit dem Sterbeprozess.</p>
<p>Unsere Gesellschaft verhält sich im Umgang mit dem Tod meist sehr befangen. Das Ende des Lebens wird gern aus der Wahrnehmung und öffentlichen Diskussion ausgeklammert oder sogar ganz tabuisiert. Es scheint, diese Realität, die zuletzt kommt, wird am liebsten solange verdrängt, wie es eben nur möglich ist. Ganz besonders schwierig gerät die Auseinandersetzung mit dem Tod und dem Sterbeprozess an sich dann, wenn es um ganz junge Menschen geht. Aber gerade sie stehen im Mittelpunkt bei „Seelenvögel&#8221;, einer Dokumentation, die das Schicksal dreier krebskranker Kinder in den Brennpunkt der Betrachtung rückt.</p>
<p>Pauline, 15 Jahre alt, ein lebenslustiger Teenager mit vielen Interessen: sie schreibt Gedichte, möchte die Welt bereisen oder Schauspielerin werden. Filmemacher Thomas Riedelsheimer besucht sie gerade, als sie eine Chemo hinter sich hat. Im Augenblick geht es ihr so gut, dass sie gemeinsam mit einigen Freundinnen sogar ein Bühnenstück einstudiert.<br />
Lenni ist erst sechs und gehört zu den Kindern, bei denen man unwillkürlich denkt, dass sie auf die Welt kamen, um zu leiden: Mit Down-Syndrom geboren, war es für seine Eltern aber nie die Frage, ob sie ein Kind mit solch einer &#8220;Benachteiligung&#8221; bekommen sollen. Kaum auf der Welt, stellten die Ärzte fest, dass Lenni einen Herzfehler hat: Er wird operiert, gesundet, und als er gerade vier Jahre ist, wird festgestellt, dass er an Leukämie erkrankt ist. Aber Lenni ist ein Kämpfer: Als die Ärzte ihm eigentlich keine großen Chancen mehr einräumen, verblüfft er alle. Seit 14 Tagen ist Lennis Körper komplett krebszellenfrei, als das Filmteam die ersten Szenen dreht.<br />
Richard, der Dritte im Bunde, zehn Jahre alt, spielt leidenschaftlich gern Schach und lernt gerade Chinesisch. Er wird vom Regisseur und Kamerateam im Krankenhaus besucht. Er steckt mitten in der Chemo. Seine Haare sind ihm bereits alle ausgefallen und seine Prognose ist ungewiss.</p>
<p>Drei Jahre begleitete Riedelsheimer diese drei jungen Menschen sowie ihre Eltern und Geschwister. Menschen, die trotz aller Rückschläge und manch einem hoffnungsarmen Augenblick nie aufgeben. Nach jeder kleinen Niederlage kommt die nächste Schlacht, hinter jedem schroffen Gipfel folgt ein grünes Tal. Vor allem erstaunen die Reife und die enorme Einsichtsfähigkeit, mit der die älteren Kinder über ihren Zustand reden. Ganz besonders der zehnjährige Richard hinterlässt einen tiefen Eindruck: Er referiert über seine Krankheit ohne jegliches Pathos, wie andere Gleichaltrige vielleicht über die technischen Raffinessen ihrer Fahrräder sprechen würden. Pauline, die als Älteste der Drei ohnehin erwachsener agieren sollte, gelingt es sogar noch, obendrein ihrer Mutter und Schwester Trost zu spenden. Die Stärke, welche diese Kinder aus ihrem Leid ziehen, verblüfft ein ums andere Mal.</p>
<p>An der Seite dieser drei Kämpfer erlebt man als Zuschauer alle Höhen und Tiefen, welche diese heimtückische Krankheit mit sich bringt. Der Regisseur konzentriert sich dabei auf seine Hauptdarsteller, lässt aber auch deren Umfeld zu Wort kommen. Erst damit entsteht aus dem Film tatsächlich mehr als eine Betroffenheitsdoku. Und das ist alles andere als abwertend gemeint: denn Betroffenheit stellt sich bei diesem Thema automatisch ein. Riedelsheimer fügt aber dieser Komponente noch eine Art poetische Ebene hinzu. Das verleiht dem Sterben eine erfahrbare Sinnlichkeit und befördert diesen Prozess aus den tabuisierten gesellschaftlichen Niederungen heraus; zurück dorthin, wo das Sterben eigentlich hingehört: in die Mitte der Gesellschaft.</p>
<p>Früher starben die Menschen noch zuhause bei ihren Angehörigen. Es gab genug Zeit, sich mit dem Gehen des geliebten Menschen auseinanderzusetzen, sich zu verabschieden und auch im Familienverbund Trauerarbeit zu leisten und Trost zu erfahren. „Seelenvögel&#8221; bleibt sich auch hier treu. Auch das letzte Kapitel des Lebens wird nicht ausgeklammert. Damit ist vorweggenommen, dass nicht alle drei jungen Protagonisten am Ende der Dokumentation ihren Kampf gewonnen haben werden. Riedelsheimer ist hier konsequent, ohne jemals aufdringlich zu werden. Trotzdem wird diese leichte, poetische Schilderung mit Zwischeneinblendung des Wandels der Jahreszeiten &#8211; symbolisch für das Werden und Vergehen in der Natur &#8211; nicht unbedingt Jedermanns Sache sein. Manch einem kann das zu flockig und zu seicht erscheinen &#8211; dem Ernst gar nicht angemessen und die Einblendungen schlichtweg zu kitschig. Letzten Endes ist der Tod eine solch intime und persönliche Erfahrung, dass er immer so begangen werden soll, wie jeder das für richtig erachtet. Anliegen des Films ist es einzig und allein gewesen, ihn aus einem tabuisierten Randbereich herauszuholen. Das ist der Dokumentation gut gelungen.</p>
<p><em>Abdruck der Filmkritik mit freundlicher Genehmigung des Autors und Dank an <a href="http://www.moviemaze.de/filme/3183/seelenvoegel.html">MovieMaze</a> &#8211; hinter MovieMaze steht keine große Redaktion, sondern eine Gruppe von Film- und Kinofans, die offen, ehrlich und unabhängig berichten will &#8211; und die auch den „Trailer&#8221; zur Verfügung stellt.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/ressourcen/schwanenvoegel-filmische-auseinandersetzung-mit-krankheit-und-sterben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Zwischenraum:  Margareta Kerns Ausstellung &quot;Clothes for Living &amp; Dying&quot; in Worms</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/im-zwischenraum-margareta-kerns-ausstellung-clothes-for-living-dying-in-worms/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/im-zwischenraum-margareta-kerns-ausstellung-clothes-for-living-dying-in-worms/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 19:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=508</guid>
		<description><![CDATA[Der Kunstverein Worms zeigt zur Zeit Margareta Kern und ihre Ausstellung &#8220;Clothes for living &#38; dying&#8221; (Odjeća za život i smrt,  Kleider für Leben und Tod). Die Ausstellung wurde bereits an verschiedenen Orten in Kroatien und Großbritannien gezeigt, nun ist sie vom 11. Oktober bis zum 8. November 2009 bei uns zu sehen. Margareta Kern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_599" class="wp-caption alignleft" style="width: 252px"><a href="http://www.flickr.com/photos/margaretakern/sets/72157605161758637/"><img class="size-medium wp-image-599" title="margareta_kern" src="http://www.bcaction.de/bcbooks/wp-content/uploads/2009/10/margareta_kern-242x300.jpg" alt="Clothes for living and dying von Margareta Kern" width="242" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&#39;Clothes for living and dying&#39; von Margareta Kern</p></div>
<p><em><br />
<span style="color: #775577;">Der Kunstverein Worms zeigt zur Zeit Margareta Kern und ihre Ausstellung &#8220;Clothes for living &amp; dying&#8221; (Odjeća za život i smrt,  Kleider für Leben und Tod). Die Ausstellung wurde bereits an verschiedenen Orten in Kroatien und Großbritannien gezeigt, nun ist sie vom 11. Oktober bis zum 8. November 2009 bei uns zu sehen.</span></em></p>
<p>Margareta Kern, geboren 1974 in Kroatien / Bosnien-Herzegowina, ist eine in London lebende Künstlerin, die mit Fotografie, Video und Performance arbeitet, um Möglichkeiten in persönlichen (Frei-)Räumen und ihre Beeinflussung durch sozio-politische Bewegungen zu erkunden, zu verarbeiten und zu beschreiben.</p>
<p>In  &#8220;Clothes for Living and Dying&#8221; stellt Margareta Kern zwei ursprünglich getrennte Projekte, Abendkleider (&#8220;Haute Couture&#8221;, Graduation Dresses, etwa Kleider für den &#8220;Abiball&#8221;) und Grabkleider, einander gegenüber. In der Ausstellung, so wie sie jetzt in Worms gezeigt wird, fließen die beiden Projekte zusammen. Die Idee, über diese Ausstellung an dieser Stelle, auf einer Webseite von Frauen mit Brustkrebs für Frauen mit Brustkrebs zu schreiben, ist dem Umstand geschuldet, dass die Krankheit dazu führt, sich praktisch zwangsläufig auch mit Themen wie Lebensende und Tod auseinandersetzen zu müssen, Fragen ins Leben zu holen und uns selbst Gestaltungsraum geben, den wir sonst nicht nutzen, nicht nutzen können, wenn wir alles nur verdrängen.</p>
<p><a href="https://email.t-online.de/kc/index.php?ctl=dereferer&amp;to=aHR0cDovL3d3dy5tYXJnYXJldGFrZXJuLmNvbS9wcm9qZWN0cy9jbG90aGVzZm9yZGVhdGguaHRt" target="_blank">&#8220;Clothes for Death&#8221;</a> ist eine fortlaufende Dokumentation darüber, wie Frauen aus Kroatien und Bosnien-Herzegovina die Kleidung, in der sie beerdigt werden möchten, vorbereiten.</p>
<p>Sehr bewegt von dem relativ unbekannten, privaten und zugleich intimen Brauch hat sich Margareta Kern auf den Weg gemacht auf eine komplexe Reise, auf der sie die Frauen trifft, sie fotografiert, wenn sie zustimmen, und sich zeigen lässt, welche Kleider sie gewählt haben, um sich einmal darin beerdigen zu lassen. Einige Frauen, die Margareta Kern getroffen hat, sind bereits um die 90 und ihr Leben ist bewegt worden von der unruhigen Geschichte und dem Krieg in den Balkanländern. Die Grabkleider werden von den Frauen wohl verwahrt und verpackt in Stoff oder Plastiktüten und Taschen, damit sie bereit liegen, wenn die Zeit gekommen ist, vor den Schöpfer zu treten, oder auch um den Familien den Abschied auf diese Weise vorbereitet zu erleichtern. Margareta Kern, die in London lebt, hat ihre Reise als &#8220;Ausländerin&#8221; angetreten und in den kleinen und oft abgeschiedenen Dörfern, in denen die Frauen leben, den Ort ihrer Kindheit und Jugend wiedergefunden, in einem Land, das von den Spuren des Krieges von 1992 bis 1995 noch gezeichnet ist.</p>
<p>Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen den äußeren Grenzen von Identität und  sozio-politischem Kontext und inneren, subtileren Arbeiten und Bedürfnissen des Selbst, so berichtet sie im Ausstellungskatalog &#8220;Clothes for Living &amp; Dying&#8221;. Sie erkunde eine relationale Art zu arbeiten, bei der der Teil der Auseinandersetzung mit persönlichen Erzählungen zugleich in einem Zusammenhang mit dem Prozess der Kunstproduktion stattfinde. Margareta Kern hat in verschiedenen Projekten Bekleidung und Textilien als Instrument zur Öffnung und Erschließung von Fragen der geschlechtsspezifischen Konstruktion, von Identität und ihren sozialen, politischen und kulturellen Kontexten miteinander verbunden. Ihre Erfahrung der Migration &#8211; von einer Kultur zur anderen -, überdies ziemlich abrupt zu Beginn des Bürgerkrieges in Bosnien und Herzegowina, unterstreicht ihre Arbeit und das Interesse an Geschichten, die sich mit ungelösten Fragen zu Ort, Zugehörigkeit und Heimat auseinandersetzen.</p>
<p>&#8220;Clothes for Death&#8221; ist eine  Meditation über den Tod als einer Unterbrechung des Lebens. In ihren Bildern reflektiert sie die Konstruktion der Identität, ihre eigene ebenso wie die derjenigen, die sie fotografiert hat, im Zusammenhang mit dem Land, der Kultur und den Menschen. Susan Sontag wird im Ausstellungskatalog zitiert aus ihrem Buch zur Fotografie (Penguin, 1979): &#8220;Die Fotografie macht uns zu Touristen in der Realität der Anderen (und vielleicht auch unserer eigenen).&#8221; Ist Austausch zwischen Fotograf_in und Fotografierten möglich? Auf ihren Reisen schrieb Kern in einem Blog. Ihre Fotographien bewegen und erzählen vom Leben, zeigen Frauen und ihre Orte des Lebens, die Geschichte erzählen. Und noch einmal Susan Sontag: &#8220;Alle Fotografien sind memento mori. Eine Fotografie zu machen, ist teilnehmen an der Sterblichkeit, Verletzbarkeit und Verwandlung einer Person (oder einer Sache). Präzise beim Aufnehmen und Einfrieren des Moments zeugen alle Photographien von der Unerbittlichkeit der Zeit.&#8221; Einer Fremden zu erlauben, Fotographien umgeben mit den Kleidern, in denen wir beerdigt werden wollen, zu fertigen, ist nicht nur ein Akt des Vertrauens, sondern auch des Teilens, sagt Margareta Kern.</p>
<h3>Weiterclicken:</h3>
<p>Ausstellung im Kunstverein Worms:<a href="http://kunstverein-worms.de/01-aktuell/01-1-aktuell.html"></p>
<p>http://kunstverein-worms.de/01-aktuell/01-1-aktuell.html</a></p>
<p>Ausstellungskatalog:<br />
<a href="http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-last&amp;title=UB+Karlsruhe%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&amp;header=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-header_de_2008_06.html&amp;spacer=http%3A%2F%25">&#8220;Clothes for Living and Dying&#8221;</a> <em><br />
(in Bibliotheken)</em></p>
<p>Webseite von Margareta Kern:<a href="http://www.margaretakern.com/home.htm"></p>
<p>http://www.margaretakern.com/home.htm</a><em></p>
<p>(mit weiteren Infos zu diesem Projekt, Videos, Links, Texten und mehr)</em></p>
<p>Clothes for Death &#8211; Fotoserie &amp; Kurzvideos:<a href="http://www.margaretakern.com/projects/clothesfordeath.htm"></p>
<p>http://www.margaretakern.com/projects/clothesfordeath.htm</a></p>
<p>Interview mit Margareta Kern bei ArtRabbit:<a href="http://www.artrabbit.com/features/features/september_2007/clothes_for_death?PHPSESSID=5d596c30668ea314d67e4638350c4bd5"></p>
<p>http://www.artrabbit.com/features/features/september_2007/clothes_for_death?PHPSESSID=5d596c30668ea314d67e4638350c4bd5</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/ressourcen/im-zwischenraum-margareta-kerns-ausstellung-clothes-for-living-dying-in-worms/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&quot;Frontal21&quot; berichtet über Krebs durch Hormonbehandlung</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/frontal21-berichtet-ueber-krebs-durch-hormonbehandlung/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/frontal21-berichtet-ueber-krebs-durch-hormonbehandlung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 11:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[fernsehsendung]]></category>
		<category><![CDATA[HET]]></category>
		<category><![CDATA[Hormone schlucken]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmazeutische Industrie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=428</guid>
		<description><![CDATA[Beate Schmidt hat den Beitrag gesehen und berichtet &#8220;Verharmloste Gefahren Krebs durch Hormonbehandlung&#8221; Hinweis auf die  &#8220;Frontal21&#8243;-Sendung vom 15.6.2009 von Olaf Lippegaus, Sabine Prokscha und Corinna Thimme Zitat einführender Text: &#8220;Die längere Einnahme von Hormonpräparaten bei Wechseljahrsbeschwerden erhöht Studien zufolge das Brustkrebsrisiko bei Frauen. Davor warnen Wissenschaftler und die Arzneimittelkommission seit Jahren. Doch manche Hersteller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Beate Schmidt hat den Beitrag gesehen und berichtet</em></p>
<h3>&#8220;Verharmloste Gefahren<br />
Krebs durch Hormonbehandlung&#8221;</h3>
<p><em></em><br />
<em>Hinweis auf die  &#8220;Frontal21&#8243;-Sendung vom 15.6.2009 von Olaf Lippegaus, Sabine Prokscha und Corinna Thimme</em><br />
<em></em><br />
Zitat einführender Text: &#8220;Die längere Einnahme von Hormonpräparaten bei Wechseljahrsbeschwerden erhöht Studien zufolge das Brustkrebsrisiko bei Frauen. Davor warnen Wissenschaftler und die Arzneimittelkommission seit Jahren. Doch manche Hersteller verharmlosen die Risiken, Ärzte und Patientinnen unterschätzen immer noch die Gefahr.&#8221;<br />
<em></em><br />
Während Experten seit einigen Jahren insbesondere vor einer längeren Einnahme von Hormonen gegen Wechseljahrsbeschwerden warnen, unterschätzen laut einer Umfrage der AOK viele Ärzte immer noch die Gefahr: Fast 80 Prozent der Befragten halten die Risiken der Hormontherapie für überbewertet, so die Sendung. Zitat: &#8220;Das zeige, kritisiert die Allgemeinmedizinerin Professor Erika Baum von der Universität Marburg gegenüber Frontal21, dass die &#8216;Gehirnwäsche bei den Ärzten funktioniert hat. Die Ärzte werden immer wieder von den Pharmareferenten, von den kostenlosen Fortbildungsveranstaltungen, bei denen es vielleicht dann auch noch ein Essen gibt, in eine bestimmte Richtung beeinflusst.&#8217;&#8221; <strong>Prof. Erika Baum kritisiert zugleich die verharmlosende Werbung durch die Hersteller</strong> (&#8220;Ihre Haut wird schöner und glatter&#8221; oder &#8220;Keine Frau braucht heute aus Angst vor Krebs auf Linderung ihrer Wechseljahrsbeschwerden zu verzichten&#8221;). Derartiges sei keine Produktinformation, sondern &#8220;hochgefährliche Werbung&#8221;.<br />
<em></em><br />
Frontal21 lässt auch Professor Gerd Glaeske von der Universität Bremen zu Wort kommen, der meint, womöglich <strong>werde die Gesundheit der Frauen wirtschaftlichen Interessen geopfert</strong>. Denn die dauernde Gabe von Hormonpräparaten führe dazu, dass Frauen immer wieder in die Arztpraxis kommen müssten. &#8220;Das bedeutet auch ökonomisch natürlich eine wichtige Basis für eine Praxis.&#8221;<br />
<em></em><br />
Welche Folgen die Gabe von Hormonpräparaten bei Frauen nach Brustkrebs haben kann, zeigt das Beispiel einer Patientin, der nach Brustkrebs und Eierstockentfernung &#8220;Liviella&#8221; verabreicht wurde. Das würde anders funktionieren als die anderen Hormonersatztherapien, das könne sie nehmen, wurde ihr gesagt, so Frontal21. Fünf Jahre später litt die Patientin an Metastasen. Frontal21 weiter: &#8220;Dabei hatte der Hersteller in Aussicht gestellt, &#8216;Liviella&#8217; könne womöglich sogar vor Krebs schützen. Von &#8216;protektiven Effekten&#8217; war die Rede, und die sollte eine Studie belegen. Doch heraus kam das Gegenteil: Denn &#8216;Liviella&#8217; mit dem Wirkstoff Tibolon erhöht bei Brustkrebspatientinnen das Risiko, erneut zu erkranken. Die Studie wurde abgebrochen, um die teilnehmenden Frauen nicht weiter zu gefährden. Der Hersteller informierte Zulassungsbehörden, Ethikkommissionen, Studienzentren und Studienteilnehmerinnen. Die breite Öffentlichkeit aber erfährt lange nichts vom erhöhten Brustkrebsrisiko durch den in &#8216;Liviella&#8217; enthaltenen Wirkstoff Tibolon.&#8221; Die Studie wird nach Angaben von Frontal21 erst mit eineinhalb Jahren Verspätung veröffentlicht. Bis dahin wird weiter verdient.<br />
<em></em><br />
Die gezeigte Patientin ist kein Einzelfall. Auch uns &#8211; mehreren Frauen im Projekt Breast Cancer Action Germany &#8211; wurde das Präparat von  behandelnden ÄrztInnen angeboten. Wir kennen weitere Frauen mit Brustkrebs, die den Versprechen von Hersteller und Ärzten geglaubt haben, leider auch mit bitteren Folgen. Deswegen suchen wir weiter: Nach Wegen, die Geschäftemacherei auf Kosten gutgläubiger &#8211; oft zudem kranker Frauen &#8211;  endlich zu stoppen.<br />
<em></em></p>
<h3>Sendung verpasst?</h3>
<p>Zum  <a href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/download/0,6753,7011006,00.pdf">Manuskript</a> des Beitrages.  Das Thema wurde auch im <a href="http://wochenjournal.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/25/0,1872,7156633,00/">Forum zur Sendung</a> diskutiert.<br />
<em></em></p>
<h3>Weiterlesen:</h3>
<p>Wir haben u.a. am 13.03.2009 in unserem infoblog! berichtet und eine PRESSEMELDUNG versandt:<br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/todliche-nebenwirkungen-eine-von-22-brustkrebspatientinnen-erlitt-rezidiv-nach-tibolon-einnahme/">Tödliche Nebenwirkungen &#8211; Eine von 22 Brustkrebspatientinnen erlitt Rezidiv nach Tibolon-Einnahme</a>.<br />
<em></em><br />
All Beiträge zum Thema &#8216;Hormonersatztherapie&#8217; finden Sie bei uns im <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/tag/het/">infoblog!</a> sowie in unserem <a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/tag/hormonersatztherapie/">medienblog!</a>.<br />
<em></em><br />
<em></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/ressourcen/frontal21-berichtet-ueber-krebs-durch-hormonbehandlung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&quot;Monitor&quot; berichtet über die Elektronische Gesundheitskarte</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/monitor-berichtet-ueber-die-elektronische-gesundheitskarte/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/monitor-berichtet-ueber-die-elektronische-gesundheitskarte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 21:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[fernsehsendung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachdenken!!!]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=375</guid>
		<description><![CDATA[gesehen von Beate Schmidt Elektronische Gesundheitskarte Halbfertig, dafür doppelt so teuer? So der Titel des Beitrags von Nina Magoley und Sascha Adamek im gestrigen TV-Magazin &#8220;Monitor&#8221; des WDR. Die Pressemitteilung von &#8220;Monitor&#8221; vom 1.7. zu diesem Beitrag trägt den Titel:  &#8220;Gesundheitskarte: zu teuer, zu langsam, zu kompliziert&#8220;. 1,4 Milliarden Euro sollte sie ursprünglich kosten, inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>gesehen von Beate Schmidt</em></p>
<h3>Elektronische Gesundheitskarte<br />
Halbfertig, dafür doppelt so teuer?</h3>
<p><em></em><br />
So der Titel des Beitrags von Nina Magoley und Sascha Adamek im gestrigen TV-Magazin &#8220;Monitor&#8221; des WDR. Die Pressemitteilung von &#8220;Monitor&#8221; vom 1.7. zu diesem Beitrag trägt den Titel:  <strong>&#8220;<a href="http://www.wdr.de/tv/monitor//presse/2009/090701.php5">Gesundheitskarte: zu teuer, zu langsam, zu kompliziert</a>&#8220;</strong>.<br />
<em></em><br />
1,4 Milliarden Euro sollte sie ursprünglich kosten, inzwischen wird laut Schätzungen mit mindestens dem Doppelten, im schlimmsten Fall sogar dem Zehnfachen, nämlich 14,1 Milliarden Euro, gerechnet.<br />
<em></em><br />
Diese Kosten und sämtliche Folgen trägt jedes einzelne Mitglied der Solidargemeinschaft der Krankenversicherten.<br />
<em></em></p>
<h3>Sendung verpasst?</h3>
<p>Hier ist der Link zum Fernsehbeitrag, in dem auch reale Beispiele aus der Testphase z.B. zum Verwaltungsaufwand in der Arztpraxis gezeigt werden, als <a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2009/0702/gesund.php5">Text und Video</a>.<br />
Enthalten sind weitere Links, u.a. zur obigen Pressemitteilung und zur <a href="http://www.stoppt-die-e-card.de/">Aktion: Stoppt die e-Card!</a>, die wir nach wie vor unterstützen.</p>
<h3>Weiterlesen:</h3>
<p>Mehr Hintergrundinfo zur <a title="Link zu unserer Webseite &gt; öffnet in neuem Fenster" href="http://www.bcaction.de/07archiv/2009_elektronische_gesundheitskarte.htm" target="_blank">e-Card bei uns</a><br />
und auf der Webseite des <a title="Externer Link zum Netzwerk Frauengesundheit Berlin &gt; öffnet in neuem Fenster" href="http://www.frauengesundheit-berlin.de" target="_blank">Netzwerks Frauengesundheit Berlin</a><br />
<em></em><br />
<em></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/ressourcen/monitor-berichtet-ueber-die-elektronische-gesundheitskarte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was macht eigentlich &#8230; Susan Love (3)</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/susan-love-teil3/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/susan-love-teil3/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 14:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[fernsehsendung]]></category>
		<category><![CDATA[Susan Love Research Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[Chemo-Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[DCIS]]></category>
		<category><![CDATA[Susan Love]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=308</guid>
		<description><![CDATA[Eine sehr amerikanische Video-Nachricht des Nachrichtensenders abc7news.com erreicht uns über Susan Love. Die Schauspielerin Reese Witherspoon ist Ehrenvorsitzende des Susan-Love-Projekts &#8220;Army of Women&#8221;, das vom Kosmetik-Konzern AVON gesponsert wird. In dem Video wird ein kleiner Einblick in das &#8220;Avon Comprehensive Breast Center&#8221; am Zentralkrankenhaus in San Francisco gezeigt, das unterversicherten und sozial benachteiligten Frauen Zugang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr amerikanische <a title="Externer Link zu der Nachrichtensendung" href="http://abclocal.go.com/kgo/video?id=6807537" target="_blank">Video-Nachricht</a> des Nachrichtensenders abc7news.com erreicht uns über Susan Love. Die Schauspielerin Reese Witherspoon ist Ehrenvorsitzende des Susan-Love-Projekts &#8220;Army of Women&#8221;, das vom Kosmetik-Konzern AVON gesponsert wird.  In dem Video wird ein kleiner Einblick in das &#8220;<a title="Link zum Brustzentrum in San Francisco" href="http://www.sfghf.net/programs/avon.html" target="_blank">Avon Comprehensive Breast Center</a>&#8221; am Zentralkrankenhaus in San Francisco gezeigt, das unterversicherten und sozial benachteiligten Frauen Zugang zu einer Früherkennungsmammographie ermöglicht und gerade seinen 5. Geburtstag gefeiert hat. Susan Love war dabei.<br />
<span id="more-308"></span><br />
Seit der Eröffnung vor fünf Jahren hat das Zentrum mehr als 34.000 Mammographien durchgeführt. Damit seien viele Brustkrebsdiagnosen früher gestellt und die Überlebensraten verbessert worden, so Dr. Judith Luce vom dortigen Zentrum. Auch im Brustzentrum in San Francisco ist die Rede von den viel versprechenden genetischen Markern, die Tumoren einmal verhersagen könnten. Ziel von Susan Loves Projekt ist es, an die Wurzeln der Erkrankung zu gehen, bevor die Krankheit ausbricht. Das sagt auch die Pathologin Thea Tisty Ph.D. vom UCSF, Fachbereich Pathologie. Susan Love erklärt, es sei ihr Forschungsziel, herauszufinden, was zu Brustkrebs führt und wie man die Erkrankung verhindern kann.</p>
<p>In ihrem heutigen E-Mail Newsletter weist Love außerdem wieder darauf hin, dass Frauen eine &#8220;wegweisende&#8221; umfassende Studie zu Brustkrebsvorstufen (&#8220;DCIS&#8221; &#8211; Duktales Carcinoma in situ) brauchen. In der geplanten Studie sollen die Auswirkungen von lokal angewendeten Chemotherapeutika in der Brust untersucht werden. Zur Zeit werden 30 Teilnehmerinnen gesucht. Man erhofft sich, hier eine &#8220;intraduktale&#8221; Therapiemöglichkeit zu entwickeln. Diese könnte eines noch fernen Tages eine Alternative zur Entfernung der Brust, der bei Brustkrebsvorstufen nach wie vor häufig angewandten chirurgischen Therapie, werden &#8211; wenn die These denn stimmt. Es erscheint augenblicklich schwer vorstellbar, dass der Einsatz von Zellgiften (Chemotherapeutika) in den Gängen der Brust veränderte Krebszellen bewegen kann, sich langfristig wieder in gesunde Zellen zu verwandeln. Das Forschungsprojekt wird in einer Kooperation zwischen dem <a title="Externer Link zur kalifornischen Webseite (in engl. Sprache)" href="http://www.cbcrp.org/" target="_blank">California Breast Cancer Research Program</a> in Zusammenarbeit mit Ellen Mahoney, MD, und dem <a title="Externer Link zum Humboldt-Community-Projekt (in engl. Sprache)" href="http://www.hcbhp.org/" target="_blank">Humboldt-Community Breast Health Project</a> durchgeführt.</p>
<h3>Mehr Info/Links:</h3>
<p>Susan Love Projekt <a title="Zum Forschungsprojekt von Susan Love" href="http://www.armyofwomen.org" target="_blank">&#8220;Army of Women&#8221;</a><br />
Link zu den <a href="http://abclocal.go.com/kgo/video?id=6807537" target="_blank">Video-Nachrichten mit Susan Love</a><br />
&amp; die Berichte bei uns im infoblog!<br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/326/" target="_self">&#8220;Forschung im Milgang oder Was macht eigentlich &#8230; Susan Love&#8221;</a> und<br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/was-macht-eigentlich-%E2%80%A6-susan-love-2/" target="_blank">&#8220;Was macht eigentlich &#8230; Susan Love (2)&#8221;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/ressourcen/susan-love-teil3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Reise ins gelobte Land</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ressourcen/reise-ins-gelobte-land/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/ressourcen/reise-ins-gelobte-land/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 22:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[fernsehsendung]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/bcbooks/?p=282</guid>
		<description><![CDATA[Der Themenkomplex Sterben und Tod gehört zu den zentralen Menschheitsthemen &#8211; auch &#8211; in der Kunst. Arte zeigt zurzeit die Kurzdokumentation „Sterben im Museum?&#8221;, bei der Marion Schmidt Regie geführt hat. Ihr Titel bezieht sich auf die sehr kontrovers diskutierte Arbeit von Gregor Schneider, der sich seit Jahren mit diesem Thema auseinandersetzt und damit ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Themenkomplex Sterben und Tod gehört zu den zentralen Menschheitsthemen &#8211; auch &#8211; in der Kunst. Arte zeigt zurzeit die Kurzdokumentation „Sterben im Museum?&#8221;, bei der Marion Schmidt Regie geführt hat. Ihr Titel bezieht sich auf die sehr kontrovers diskutierte Arbeit von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_Schneider">Gregor Schneider</a>, der sich seit Jahren mit diesem Thema auseinandersetzt und damit ein weiteres Mal die Frage nach den Grenzen der Kunst aufwirft.<span id="more-282"></span> Schneider hat einen Sterberaum entworfen, den er für Sterbende zur Verfügung stellen will. Nicht alle finden diese Form der Kunst verstörend. Der in Niederbayern lebende, 1973 geborene Künstler Gerd Gerhard Loeffler ist unheilbar an einem Hirntumor erkrankt. Er erklärt seiner Familie in Diskussionen, warum er in diesen Raum einziehen will. Der Jesuitenpater Prof. <a href="http://www.sankt-georgen.de/lehrende/mennekes.html#Kurzbiographie">Friedhelm Mennekes</a> verteidigt Gregor Schneider öffentlich und sieht die Arbeit als konstruktiven Impuls. „Kunst kann Bewegung leicht machen. Die Kunst kann sich dem Sterben öffnen.&#8221;</p>
<p>Marion Schmidt stellt eine Reihe von Künstlerinnen und Künstlern vor, die ebenfalls zum Thema Tod arbeiten, wie die außerplanmäßige Professorin <a href="http://www.fb16.uni-dortmund.de/textil/02_personal/schimmel.html">Barbara Schimmel</a> von der Technischen Universität Dortmund. Sie hat Abschiedsräume für die Städtischen Kliniken in Solingen gestaltet.</p>
<p>Barbara Schimmel sucht im Archiv der Kunstakademie eine ihrer frühesten Arbeiten zum Thema Tod heraus, die ihre Wurzeln in der Idee eines Meisterschülers hatten. Die Gruppe arbeitete gemeinsam am gleichen Thema. Das ausgewählte Thema hieß „Die Reise ins gelobte Land&#8221;. Später stellte sich heraus, dass Barbara Schimmel die einzige war, die darunter den „Himmel&#8221; verstand. Ihre Arbeit &#8211; ihr Totenkleid &#8211; wird im Magazin der Akademie in einem flachen Karton verwahrt. Zunächst zeichnete sie dieses Kleid. Über die Zeichnung schrieb sie die Fragen „Wie soll ich Dich empfangen?&#8221; und „Wie soll ich Dir begegnen?&#8221; In Marion Schmidts Film packt Barbara Schimmel das Kleid aus mit kräftigen Farben bemalter Spitze  aus. Sie erklärt, dass die Spitze anlog einer „anstatt-Tätowierung&#8221; zu verstehen ist. Die Tätowierungen stehen für Verletzungen, die man im Leben erfährt und auch körperlich mit sich umher trägt, eingebrannt in die Haut. Bei ihrer weiteren Arbeit findet Barbara Schimmel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Camus">Camus</a>: Das Leben besteht aus Stücken, die nicht zusammenpassen.</p>
<p>Ebenfalls vorgestellt werden die Gratwanderungen von Sue Fox mit ihrer Arbeit „A Journey to Mum&#8217;s Grave&#8221; aus dem Jahr 2005 sowie der in Frankreich lebende Künstler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Boltanski">Christian Boltanski</a>, der mit „Les Archives du Cœur&#8221; versucht, den Klang des Herzschlags über die Lebenszeit hinaus zu retten. Einige der Bilder aus der Reihe „<a href="http://www.noch-mal-leben-traunstein.de/kuenstler.php">Noch mal Leben vor dem Tod</a> von Walter Schels und Beate Lakotta werden ebenfalls gezeigt.</p>
<p>Obwohl nicht angesprochen wird deutlich, dass es spürbare Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Zusammenhang mit Tod und Sterben gibt. Die Fragen, die Marion Schmidt aufwirft, sind so elementar, dass sie weit über den Kreis der Kunstinteressierten hinaus jeden Zuschauer ganz unmittelbar angehen &#8211; sagt Arte.</p>
<h3>Ansehen:</h3>
<p>Sonntag, 7. Juni 2008, 5 Uhr: <a href="http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=986002,day=2,week=24,year=2009.html">Sterben im Museum?</a> Kurzdoku (52 Min.) von Marion Schmidt</p>
<p>Abbildung: Fotografiert bei Arte</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/ressourcen/reise-ins-gelobte-land/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

