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	<title>lernen &#187; NWHN</title>
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	<description>basisinfo, positionen, grundlegendes und vertiefendes zu brustkrebs</description>
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		<title>Mammographie: Bericht zur Arbeit des Nationalen Frauengesundheitsnetzwerks „National Women’s Health Network“</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 14:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[mammographie]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizingeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[NBCC]]></category>
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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFDownload &#62;&#62; Text als pdf Stand der Information: November 2007 National Women’s Health Network (NWHN) ist eine der großen unabhängigen Frauengesundheitsnetzwerke in den USA. Im Editorial des „The Women&#8217;s Health Activist“- eines auch online zugänglichen Newsletters der Organisation &#8211; findet sich in der September/Oktober-Ausgabe 2007 ein Editorial zu Screeningtests, und bereits in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-nwhn/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p><span>Download &gt;&gt; <a href="http://www.bcaction.de/pdf/03info/screening_nwhn.pdf" target="_blank">Text als pdf</a><br />
Stand der Information: November 2007<br />
</span><span><a id="inhalt" name="inhalt"></a><a id="inhalt" name="inhalt"></a></span></p>
<p><a href="http://www.nwhn.org/" target="_blank">National               Women’s Health Network (NWHN)</a> ist eine der großen unabhängigen               Frauengesundheitsnetzwerke in den USA.</p>
<p>Im Editorial des „The Women&#8217;s Health Activist“- eines auch online            zugänglichen Newsletters der Organisation &#8211; findet sich in der            September/Oktober-Ausgabe 2007 ein Editorial zu Screeningtests, und            bereits in der Januar/Februar-Ausgabe gab es einen Bericht zur Mammographie       von Cynthia Pearson.</p>
<h2><a id="Cindy" name="Cindy"></a>Wer ist Cynthia Pearson?</h2>
<p>Cynthia Pearson ist die Leiterin des NWHN, die bereits seit         20 Jahren für dieses Frauengesundheitsnetzwerk arbeitet. Sie koordinierte         das Referendariat, leitete die Clearingstelle sowie auch das NWHN-Programm         und die Leitlinienarbeit. 1996 wurde sie Leiterin der Organisation. Cindy         Pearson stammt aus Kalifornien, machte einen Bachelor-Abschluss der UC San Diego         in Biologie und leitete nachfolgend die für Abtreibungsrechte aktive         Organisation Colorado NARAL. In San Diego arbeitete sie schließlich         für verschiedene Spezialeinrichtungen in der Frauengesundheitspflege         und in einem feministischen Frauengesundheitszentrum. Sie ist zur Zeit         auch Präsidentin des Vorstands der Frauengesundheitsspezialistinnen         in Nordkalifornien und Schatzmeisterin der National Breast Cancer Coalition,         die der größte Zusammenschluss von amerikanischen Frauengesundheitsorganisationen         zum Thema Brustkrebs ist. Den Skandal der Hormonersatztherapie kommentierte sie mit: &#8220;Dies ist Teil einer Geschichte von Korruption in Medizin und Wissenschaft, in der Frauen, und ihre Ärzte, betrogen wurden. Frauen [die eine Hormonersatztherapie eingenommen haben] waren Schäden durch ihre Ärzte, die als ahnungslose Sündenböcke für die Pharma-Unternehmen gehandelt hatten, ausgesetzt. (“Women, and their physicians, were duped. Women [who took HRT] were placed in the way of harm by their physicians, who acted as unsuspecting patsies for pharmaceutical companies.” <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-nwhn/#1">[1]</a></p>
<h2>Pearson und Screeningtests</h2>
<p>Für die September/Oktober-Ausgabe 2007 schrieb sie ein Editorial unter   dem Titel: “Warum ich für Zugang zu medizinischen Leistungen für   alle arbeite und NEIN zu Screeningtests sage“. Cindy Pearson schreibt, dass   sie mit verschiedenen Frauengesundheitsorganisationen zusammenarbeitet, um   im Netzwerk eine Stimme zu Standpunkten der Frauengesundheit zu entwickeln.   Ihr Schwerpunkt dabei ist das, „was Frauen wirklich brauchen“. Für sie   ist das in erster Linie eine qualitativ hochwertige, bezahlbare gesundheitliche   Versorgung, die präventive Maßnahmen, integrierte reproduktionsbezogene   Gesundheitsleistungen, freie Auswahlmöglichkeiten bei den Leistungsanbietern   und respektvolle Behandlung für alle einschließt.</p>
<p>Bei einem jährlichen Check-up werden ihr, die 53 Jahre alt ist, eine Blutdruckkontrolle, eine Blutuntersuchung auf Cholesterin, ein Haemocculttest, eine Koloskopie, eine Mammographie, eine Knochendichtemessung für ein Osteoporose-Check-Up und ein EKG empfohlen. In der Diskussion mit ihrer neuen Ärztin äußert sie jedoch ihre Bedenken: Alle Tests verursachen falsch-positive Befunde, die nachfolgenden Untersuchungen sind nicht ungefährlich und teilweise invasiv. Die Tests konnten nicht immer zeigen, dass man mit ihrer Hilfe die Lebenszeit verlängern kann, und Screeningtests führen zu Medikamentenbehandlungen, die zwar den Risikofaktor therapieren, aber nicht immer das Gesamt-Outcome beeinflussen können. Doch sie sieht es noch differenzierter: Für Blutdruck-Check, Mammographie und Darmkrebs-Screening gibt sie eine positive Note, doch der Cholesterintest jedes Jahr erhält ein Nein, das EKG ohne Symptome kommt für sie nicht in Frage und die Knochendichtemessung will sie mit 53 nicht, ab 65 sähe es anders aus. Cindy Pearson stellt sich selbst die Frage, wie sie das mit ihrem Standpunkt und ihrem Engagement für eine bessere Frauengesundheit nun unter einen Hut bringen soll. Schließlich weist sie darauf hin, dass die NWHN an einem System mit Respekt für alle arbeitet, und das lässt dann ja durchaus dann Variablilität zu. Um sich schlau zu machen, empfiehlt sie ihren Leserinnen noch den Blick in die amerikanischen Leitlinien zur Präventivmedizin für periodische Screenings.</p>
<h2>Pearson und Mammographie-Screening</h2>
<p>Bereits in ihrem Beitrag vom Januar 2007 befasste sich Cindy Pearson mit der            Mammographie. Ihr Beitrag ist vor dem Hintergrund des bei uns aktuell            neu geschaffenen Zugangs zur Mammographie durchaus eine spannende            Lektüre und zeigt zugleich die Entwicklung in den USA auf. Manchmal            ist es nicht leicht, sich in Sachen Frauengesundheit zu engagieren,            schreibt sie. Wir entdecken ein neues Verfahren, dass die Gesundheit            von Frauen verbessern soll. Wir setzen uns dafür ein, dass alle            Frauen Zugang dazu erhalten, und wir tun alles dafür, dass die            besten Qualitätsstandards eingehalten werden. Schließlich            meinen wir, dass wir am Ziel sind. Doch manchmal ist es komplizierter,            so wie bei der Mammographie, die ein schmerzhaftes Beispiel für            komplizierte Fragen in Sachen Frauengesundheit ist.</p>
<p>Als Screening-Methode wurde die Mammographie zunächst in den            1960er Jahren erforscht. Die erste Studie sah so aus, als ob das Screening            Leben retten kann. Frauen ohne Symptome für Brustkrebs wurden            jedes Jahr oder alle zwei Jahre gescreent. Bei den gescreenten Frauen            wurden kleinere Karzinome als bei den nicht gescreenten gefunden.            Diese Frauen wurden sofort behandelt, und in der Screening-Gruppe            starben weniger Frauen an Brustkrebs. Aufgrund dieser vielversprechenden            Ergebnisse sah es so aus, dass man allen Frauen ein solches Screening            anbieten sollte.</p>
<h2>Zugang</h2>
<p>In den nachfolgenden Jahren engagierte sich die NWHN sehr für            den Zugang zur Mammographie. In den 1980er Jahren wurde durch intensive            Lobbyarbeit im Parlament die Kostenübernahme für die Mammographie über            Medicare, die staatliche Gesundheitsversicherung in den USA, erkämpft.            Zu diesem Zeitpunkt übernahm Medicare noch keinerlei Kosten für            Screeningmaßnahmen welcher Art auch immer. Cindy Pearson erinnert sich,            dass ein Abgeordneter argumentierte, dass ein Screening zu teuer sei,            weil man Kosten für alle Frauen übernehmen müsse, die            dann nur länger mit einem durch Mammographie gefundenen Brustkrebs            leben würden. Die Entscheidung fiel jedoch trotz dieser Warnung            doch positiv für die Kostenübernahme der Mammographie aus.            Nachdem Medicare die Kosten übernahm, zogen die privaten Kassen            nach, und es gab spezielle Programme für unversicherte Frauen.</p>
<h2>Qualität</h2>
<p>Nachdem die Kostenübernahme erreicht war, engagierte sich NWHN für   die Qualitätssicherung in der Mammographie und musste feststellen, dass   das auch wieder harte Arbeit war. Die Erbringung der Screening-Mammographie   war nicht geregelt, und die Gerätequalität variierte ebenso wie die   Qualifikation und Spezialisierung bei Technikern und Radiologen. Viele Frauen   erhielten eine qualitativ gute Leistung, doch eben nicht alle. Damals formulierte   NWHN, dass eine schlechte Mammographie schlechter sei als keine Mammographie,   ein Satz, der sich nebenbei auch auf den Plakaten der Brustkrebsdemonstrantinnen   in Deutschland wiederfand.</p>
<h2>Information und ein Gesetz</h2>
<p>Dann erstellte das Netzwerk eine Information für Frauen, die die wichtigsten   Qualitätskriterien für eine gute Mammographie festhielt und forderte   die Frauen auf, genau zu prüfen, ob diese Kriterien auch eingehalten wurden.   Wenn Missstände festgestellt wurden, wandten die Frauen sich gleich an   das Parlament, um eine gesetzliche Regelung zur Durchführung der Mammographie   einzufordern. Viele Frauengesundheitsorganisationen beteiligten sich damals   und 1992 war es dann soweit, das Gesetz zum Qualitätsstandard in der Mammographie   (Mammography Quality Standards Act) wurde verabschiedet. Besonders stolz waren   die Frauen darauf, dass es auch das Recht auf die Aushändigung einer Kopie   ihrer eigenen Mammographie gab.</p>
<h2>Die Wende</h2>
<p>Und gerade als man wieder dachte, dass das Ziel der Arbeit sei erreicht, so   schreibt Pearson, kamen die Versprechungen, dass Mammographie Leben rettet,   ins Wanken. 1992 begann NWHN den Nutzen, den Frauen von der Mammographie wirklich   hatten, zu analysieren. Und dabei kam heraus, dass der Vorteil nicht ganz so   groß war, wie gedacht, und außerdem war sie auch nicht für   Frauen in allen Altersgruppen gleichermaßen geeignet. Das Netzwerk fühlte   sich verantwortlich, auch wegen des eigenen Engagements, und die Mitglieder   wollten außerdem wissen, ob es auch Zweifel an der Behandlung gab. Man   wollte keine zu optimistischen Informationen und simplifizierten Botschaften,   eine bessere Motivation sei schließlich Information.</p>
<p>Was man dann herausfand, war weniger ermutigend. In Folge der ersten Mammographie-Studie   wurden verschiedene andere Studien durchgeführt, ohne allzu beeindruckende   Ergebnisse. Der lebensrettende Vorteil konnte damals nicht in allen nachfolgenden   Studien nicht in allen Studien belegt werden. Insbesondere für die Mammographie   ab 40 zeigte sich der Vorteil damals nicht. Damit wandte sich das NWHN 1993   an die Öffentlichkeit und gab ein Positionspapier heraus, das die Mammographie   für prämenopausale Frauen ablehnte, in den USA eine sehr kontroverse   Position. Die Brustkrebsbewegung startete gerade durch, und viele Organisationen   hatten daran zu knacken, dass die Mammographie vielleicht nicht ganz so effektiv   ist, wie man immer annahm.</p>
<p>Außerdem waren viele auch schockiert von der Idee, dass Mammographie            auch Schäden verursachen könnte. Der Grund ist, dass Screening            zu einer Diagnose führt, die eine Therapie nach sich ziehen kann,            und eine Therapie auch immer Risiken hat. Eine Therapie ist oftmals            das Risiko wert, wenn Symptome vorliegen oder eine akute Gefahr besteht.            Vorstufen von Krebs führen nicht immer zu einer lebensbedrohlichen,            fortgeschrittenen Krebserkrankung. Wir hätten gerne die Sicherheit            gehabt, dass die Früherkennung auch tatsächlich lebensrettend            ist, so Cynthia Pearson. Es waren diese Bedenken, die NWHN damals            veranlassten, dass Mammographie prämenopausalen Frauen so lange            nicht angeboten werden sollte, bis bewiesen ist, dass die Vorteile            größer als der Schaden sind.</p>
<p>Auch bei uns ist diese Gruppe der prämenopausalen Frauen ja bisher nicht einbezogen in unser neues deutsches Mammographie-Screening-Programm, wohl aber wurden – und werden? – Frauen zu „grauen“ Screenings geschickt bzw. nutzen ein graues Screening möglicherweise immer noch. In Norwegen ist z.B. bekannt, dass neben dem nationalen Screening-Programm Frauen sich wegen der Arztwahl, als privat Versicherte oder insbesondere auch berufstätige Frauen aus terminlichen Gründen sich weiterhin „grau“, was meint &#8211; bei Radiologen außerhalb eines qualitätsgesicherten Screening-Programms &#8211; screenen lassen.</p>
<p>Nun ist wieder Zeit ins Land gegangen, aber unglücklicherweise ist Mammographie-Screening   nach wie vor eine komplizierte Frage. Die gleichen sieben Studien verursachen   nach wie vor eine generelle Kontroverse, genau wie in den 1990er Jahren. Unzählige   weitere Standpunkte und Teilergebnisse aus Studien sind hinzugekommen. Immer   noch liegen nicht alle Daten, die nötig wären, vor, aber die Datenflut   ist dennoch kaum zu überschauen. Pearson weist auch auf die Entstehung   von zahlreichen wunderbaren Brustkrebsorganisationen hin, die ihre eigenen   unabhängigen Analysen zur Wissenschaft und den vorliegenden klinischen   Studien durchgeführt haben. Sie machen es für Frauen heute viel einfacher,   exzellente Informationen zu dieser komplizierten Fragestellung zu finden. NWHN   stoppte deswegen die eigene Arbeit an der Auswertung der Studien zur Frage   des Mammographie-Screenings, zumal die spezialisierteren Organisationen genau   so gut und meistens schneller als NWHN berichten.</p>
<h2>Standpunkte</h2>
<p>Abschließend stellt Cynthia Person ausgewählte Passagen            der Standpunkte der vier Organisationen, die NWHN am meisten schätzt,            zusammenfassend kurz vor:</p>
<h2>Center for Medical Consumers</h2>
<p>Brustkrebs hat die beste Prognose, wenn die Diagnose mit Mammographie gestellt   wird. Allerdings führt Screening auch zur Entdeckung und Behandlung von   Brustkrebs, der nie lebensbedrohlich wird. Die Rolle der Mammographie im Zusammenhang   mit der Senkung der Brustkrebssterblichkeit in den USA ist unklar. Im besten   Fall erscheint der Einfluss jedoch minimal. Frauen erhalten zu wenig Information über   die Risiken. Für 1.000 Frauen, die sich 10 Jahre lang mammographieren   lassen, erreicht eine Frau eine Lebensverlängerung. Fünf Frauen werden   eine unnötige zusätzliche Krebsdiagnose und eine Behandlung erhalten,   drei Frauen erhalten eine Biopsie bei einem gutartigen Befund. Center for Medical   Consumers, 2005, <a href="http://www.medicalconsumers.org/" target="_blank">www.medicalconsumers.org</a>.</p>
<h2>Breast Cancer Action</h2>
<p>Mammographie ist zur Zeit die beste Screeningmethode, die verfügbar     ist. Es gab viele Diskussionen hinsichtlich der ionisierenden Strahlung,     wie man gesunden Frauen ohne Symptomen für eine Brusterkrankung damit     verabreicht. Um sich informiert zu entscheiden zu können, müssen     Frauen sich über verschiedene Faktoren im Klaren sein: Die Mammographie     verhindert Brustkrebs nicht. Mammographie verursacht radioaktive Strahlung,     und radioaktive Strahlung ist dafür bekannt, dass sie Krebs verursachen     kann. Die Strahlenbelastung akkumuliert sich im Laufe eines Lebens. Die Qualität     der Mammographie ist sehr variabel und die Mammographie ist ein Test, der     nicht perfekt ist. Der Vorteil für prämenopausale Frauen ist nicht     belegt. Die klinische Untersuchung und die Selbstuntersuchung sind wichtige     Methoden zur Entdeckung von Brustkrebs. Breast Cancer Action 2004.<br />
Auf unserer Website können Sie die komplette <a href="../../03info/screening_BCA_Leitlinie.htm" target="_blank">Breast Cancer Action Position zum Mammographie-Screening</a> in deutscher Übersetzung finden.</p>
<h2>Dr. Susan Love Research Foundation</h2>
<p>Selbst bei älteren Frauen ist die Mammographie weit davon entfernt, ein   perfektes Mittel für ein Screening zu sein. Sie mag hilfreich sein, um   den Krebs früher zu finden, aber das frühere Auffinden ist keine   Garantie dafür, dass es damit auch lebensrettend ist. Neue Daten legen   den Schluss nahe, dass es verschiedene Arten von Brustkrebs gibt und dass eine   schnelle Krankheitsprogression mehr von der Art des Krebses und weniger vom   Zeitpunkt der Diagnosestellung abhängig ist. Wahrscheinlich sind es rund   30 Prozent der Brustkrebserkrankungen, die das Potential haben, „böse“   zu enden, wenn man sie nicht früh stoppt. Das sind die Arten von Brustkrebs,   die man mit einem Früherkennungsprogramm und Mammographie-Screening beeinflussen   kann. Das sind auch die Krebserkrankungen, die die Mammographie am besten detektieren   kann. Screening ist immer noch unser bestes Werkzeug, um die Sterblichkeit   bei Brustkrebs zu senken. Wir müssen den größten Gewinn daraus   ziehen und gleichzeitig hart daran arbeiten, etwas Besseres zu finden. Dr.   Susan Love Foundation 2006, <a href="http://www.susanlovemd.org/" target="_blank">www.susanlovemd.org</a></p>
<h2>National Breast Cancer Coalition (NBCC)</h2>
<p>Die NBCC steht auf dem Standpunkt, dass es eine ungenügende Evidenz     für oder gegen den Einsatz eines Mammographie-Screenings unabhängig     vom Alter der Frauen gibt. Frauen wird vermittelt, dass die Mammographie     Leben retten kann, aber die Beweislage für die Reduktion der Sterblichkeitsrate     ist widersprüchlich und wird weiterhin von einigen WissenschaftlerInnen     und EntscheidungsträgerInnen etc. in Frage gestellt. Es steht Frauen     zu, die Wahrheit zu erfahren und diese ist, dass es keinen Beleg für     eine Reduktion der Sterblichkeit für Frauen unter 50 gibt und die Beweislage     für Frauen über 50 zur Zeit unklar ist. Die NBCC glaubt, dass es     Maßnahmen einer öffentlichen Gesundheitspflege gibt, die mehr     Leben retten können und dabei weniger Ressourcen des Gesundheitswesens     benötigen als die Mammographie. Eine solche Maßnahme wäre     die Sicherstellung des Zugang zu einer qualitätsgesicherten Behandlung     für alle Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wird. National     Breast Cancer Coalition, 2003, <a href="../../03info/www.stopbreastcancer.org" target="_blank"> www.stopbreastcancer.org</a></p>
<p><strong>Quellenangabe:</strong><br />
<a name="1"></a> Pearson C. Statement zur Veröffentlichung der Gesundheitsrisiken. National Women’s Health Network, Juli 2002 unter <a href="http://web.archive.org/web/20031222212832/http://www.womenshealthnetwork.org/hrtupdate.htm" target="_blank">www.womenshealthnetwork.org/hrtupdate.htm</a></p>
<p><strong>Links</strong></p>
<p>Website der &#8220;National Women&#8217;s Health Network&#8221;:<br />
<a href="http://www.nwhn.org/" target="_blank">http://www.nwhn.org/</a><strong><br />
</strong><strong>Link     zum Originalartikel:<br />
</strong><a href="http://www.nwhn.org/newsletter/article.cfm?content_id=118" target="_blank">http://www.nwhn.org/newsletter/article.cfm?content_id=118 </a><strong><br />
</strong> <strong> </strong><strong>Internetquellen     zum Mammographie-Screening</strong> erschließen wir in unserer Linksammlung: <a href="http://delicious.com/bcag_mammography_screening" target="_blank">http://delicious.com/bcag_mammography_screening</a> (im     Aufbau)<strong><br />
Stichwortliste     zur Linksammlung:<br />
</strong><a href="../../03info/screening-links.htm" target="_blank">http://www.bcaction.de/03info/screening-links.htm </a><br />
<a href="../../03info/screening.htm"><br />
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<div>Stichwort: Mammografie, Mammografie-Screening</div>
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