<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>lernen &#187; dichtes Brustdrüsengewebe</title>
	<atom:link href="http://www.bcaction.de/lernen/tag/dichtes-brustdrusengewebe/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bcaction.de/lernen</link>
	<description>basisinfo, positionen, grundlegendes und vertiefendes zu brustkrebs</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 09:10:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Mamma-MRT &#8211; MRT der Brust (Magnetresonanztomographie)</title>
		<link>http://www.bcaction.de/lernen/mrt-der-brust/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/lernen/mrt-der-brust/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 16:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[MRT]]></category>
		<category><![CDATA[Biopsie]]></category>
		<category><![CDATA[BRCA]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebsrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[DCIS]]></category>
		<category><![CDATA[dichtes Brustdrüsengewebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/lernen/?p=142</guid>
		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFDurch neue Forschungsarbeiten unter deutscher Beteiligung ist die Magnetresonanztomomgraphie der Brust (Mamma-MRT) &#8211; auch &#8220;Kernspin&#8221; genannt &#8211; momentan ein in Medien vieldiskutiertes Thema. Als FAQ zum Mammographie-Screening in Deutschland beantwortet die Kooperationsgemeinschaft Mammographie die Frage &#8220;Ist MRT eine genauere Untersuchungsmethode als die Mammographie?&#8220;: Die MRT der Brust ist von wichtiger Bedeutung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mrt-der-brust/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p>Durch neue Forschungsarbeiten unter deutscher Beteiligung 	      ist die Magnetresonanztomomgraphie der Brust (Mamma-MRT) &#8211; auch &#8220;Kernspin&#8221; genannt &#8211; momentan ein in Medien vieldiskutiertes Thema.</p>
<p>Als FAQ zum Mammographie-Screening in Deutschland beantwortet die Kooperationsgemeinschaft Mammographie die Frage &#8220;<strong>Ist              MRT eine genauere Untersuchungsmethode als die Mammographie?</strong>&#8220;:</p>
<p><em> Die MRT der Brust ist von wichtiger Bedeutung in der diagnostischen              Abklärung von Auffälligkeiten in der Brust und kommt bei              klaren Indikationen auch im Screening zum Einsatz. Allerdings, und              das ist die einhellige Meinung von Experten, ist sie als Früherkennungsuntersuchung              bei symptomfreien Frauen nicht geeignet. Dies wird verständlich              vor dem Hintergrund, dass diese Methode etwa 15% falsch-positive              Ergebnisse liefert. Die im Vergleich zur Mammographie erheblich              höhere Zahl an falsch-positiven Ergebnissen ist für ein              bevölkerungsbezogenes Screening nicht akzeptabel. Zudem kommt              es zu einer höheren Zahl an zusätzlichen Brustgewebeentnahmen.              Diese Zahl an zusätzlichen histologischen Klärungen ist              im Vergleich zum Mammographie-Screening etwa zwei- bis dreifach              so hoch. Die MRT als flächendeckende Untersuchungsmethode ist              darüber hinaus auch aus Kostengründen keine Alternative              zum Mammographie-Screening, denn es ist zehnmal so teuer<br />
</em><em>Es gibt lediglich erste Studien zum Screening bei Hochrisikopatientinnen.              Für Hochrisikopatientinnen hat sich gezeigt, dass durch einen              ergänzenden Einsatz der MRT tatsächlich Brustkrebs früher              erkannt werden kann. Die Vorteile der MRT bei Hochrisiko-Patientinnen              und die bei diesen Patientinnen schlechtere Treffsicherheit von              Mammographie und Ultraschall erklären sich durch verschiedene              Ursachen: Es handelt sich um eine andere Altersgruppe als beim Screening              und die Frauenerkranken häufig an Brustkrebstypen mit rasch              wachsendem Brustkrebs. Quelle: <img src="../../images/icons/pdf.jpg" alt="" width="16" height="17" /> <a href="http://www.referenzzentrum-berlin.de/downloads/Fragen%20und%20Antworte.pdf" target="_blank">Fragen              und Antworten zum Mammographie-Screening</a>, Kooperationsgemeinschaft,              Stand Oktober 2008</em></p>
<p>s.              dazu auch die <strong>Pressemeldung der Kooperationsgemeinschaft</strong> Mammographie<em> &#8220;<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/141931/" target="_blank">MRT              oder Mammographie – ist das hier die Frage?&#8221;</a> (Stand: 15.08.2007)<br />
</em><br />
Nachfolgend finden sich zusammengefasst die wichtigsten Empfehlungen der American   Cancer Society, die im Wesentlichen den Empfehlungen aus Deutschland entsprechen.</p>
<h2><a id="ACSLeitlinie" name="ACSLeitlinie"></a> Position und Leitlinie           der American Cancer Society (ACS Guidelines)</h2>
<p>Zum Brustkrebs-Screening ist die MRT nicht durchführbar wegen der         hohen Kosten, inkonsistenter Standards und zuviel &#8220;falsch-positiven&#8221; Befunden,         die zu unnötigen Biopsien führen. Außerdem gäbe         es keinen Beweis, dass mit der Kernspin-Mammographie (MRT der Brust)         das Gesamtüberleben von Frauen mit Brustkrebs oder andere Behandlungsergebnisse         verbessert werden könnte. Zu diesem Ergebnis kam knapp zusammengefasst         eine Experten-Arbeitsgruppe auf dem amerikanischen Krebskongress im Jahr         2007. Die Leitlinie der American Cancer Society beinhaltet die Indikation         für ein Mamma-MRT zur Früherkennung von Brustkrebs nur unter         den folgenden Bedingungen bei:</p>
<ul>
<li>nachgewiesener            BRCA-1 bzw. BRCA-2 Gen-Mutation, bzw. wenn Angehörige (Eltern,            Geschwister oder Kinder) solche Mutationen haben. Nur 1 bis 2% der            Frauen fallen in diese Gruppe.</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen                         mit 20 bis 25%iger oder größerer Wahrscheinlichkeit,                         im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken, was                         von einer Spezialistin bzw. einem Spezialisten mit Zugang                         zu Spezialsoftware-Programmen berechnet worden sein muss.</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen,                die eine Strahlentherapie der Brust für eine andere Krebserkrankung                im Alter zwischen 10 und 30 Jahren erhalten haben. Das ist sehr                selten, in den USA betrifft dies weniger als 1.500 Behandlungsfälle                pro Jahr.</li>
</ul>
<p>Es gibt eine <strong>ungenügende Evidenz für die Empfehlung                zur Mamma-MRT</strong> für Frauen unter den folgenden Umständen,                nachdem sie ein Beratungsgespräch mit ihren behandelnden Ärzten                geführt haben:</p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li>Frauen,                  die Brustkrebs haben/hatten (einschließlich duktales Karzinoma                  in situ).</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen                mit &#8220;dichtem Brustgewebe&#8221; in der Mammographie.</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen                mit mehreren Brustbiopsien in der Vorgeschichte, bei denen sich                bereits präkanzeröse Veränderungen gezeigt haben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen                mit einem mehr als 15 bis 20%-igem Risiko im Laufe ihres Lebens,                wenn dieses durch die behandelnden Ärzte festgestellt worden                ist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Solche                Frauen mit seltenen Symptomen mit bekanntem erhöhten Risiko,                wie z.B. Frauen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cowden-Syndrom" target="_blank"><img title="Wikipedia-Link zum Cowden-Syndrom" src="../../images/wikipedia.jpg" alt="" width="11" height="11" /> Cowden                Syndrom</a> (bei dem sich multiple sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hamartom" target="_blank"><img title="Wikipedia-Link zu Hamartome" src="../../images/wikipedia.jpg" alt="" width="11" height="11" /> Hamartome</a> entwickeln)                oder dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Li-Fraumeni-Syndrom" target="_blank"> <img title="Wikipedia-Link zu Li-Fraumeni-Syndrom" src="../../images/wikipedia.jpg" alt="" width="11" height="11" /> Li-Fraumeni-Snydrom</a>,                einer ererbten Erkrankung, die unter anderem mit einer verstärkten                Neigung zu Brustkrebs einhergeht. Diese kurzen Empfehlungen wurden                so auch abgedruckt unter anderem in der MAMM, Heft Mai/Juni 2007,                S. 27.</li>
</ul>
<div>
<div><strong>Eine Mamma-MRT                    wird nicht empfohlen für Frauen ohne die hier aufgelisteten                    Risiken.</strong><strong> </strong></div>
</div>
<p>Empfehlungen zur MRT der Brust zur Früherkennung/Screening in            den  <a href="http://web.archive.org/web/20080317160200/http://www.cancer.org/docroot/MED/content/MED_2_1x_American_Cancer_Society_Issues_Recommendation_on_MRI_for_Breast_Cancer_Screening.asp?sitearea=MED" target="_blank">ACS            Guidelines auf den Webseiten der American Cancer Society nachlesen</a> &#8230;            (in englischer Sprache, Stand 2007, Archivlink, aktuelle Position verschwunden?)<br />
Komplette Leitlinie als pdf <a href="http://caonline.amcancersoc.org/cgi/reprint/57/2/75?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=1&amp;title=MRI&amp;andorexacttitle=and&amp;andorexacttitleabs=and&amp;andorexactfulltext=and&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;sortspec=relevance&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank">American   Cancer Society Guidelines for Breast Screening with MRI as an Adjunct to Mammography</a> (2007)</p>
<h3><strong>Weiterlesen bei uns im infoblog!</strong></h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/wordpress/category/diagnostik/mrt-der-brust/" target="_blank">MRT &amp; Brustkrebs:</a> Infos aus relevanten Einrichtungen &amp; Medien zur Magnetresonanztomographie   der Brust</p>
<p>2010:<a href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1021890" target="_blank"> Brustkrebs-Diagnose: ergänzende Magnetresonanztomogramme bringen keine Vorteile</a> (deutschsprachige Pressemeldung The LANCET v. 12.02.10)</p>
<p><em>Letzte Aktualisierung dieser Seite: 21.08.2010</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/lernen/mrt-der-brust/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

