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	<title>lernen &#187; BCA</title>
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	<description>basisinfo, positionen, grundlegendes und vertiefendes zu brustkrebs</description>
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		<title>Mammographie: Bericht zur Arbeit des Nationalen Frauengesundheitsnetzwerks „National Women’s Health Network“</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 14:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFDownload &#62;&#62; Text als pdf Stand der Information: November 2007 National Women’s Health Network (NWHN) ist eine der großen unabhängigen Frauengesundheitsnetzwerke in den USA. Im Editorial des „The Women&#8217;s Health Activist“- eines auch online zugänglichen Newsletters der Organisation &#8211; findet sich in der September/Oktober-Ausgabe 2007 ein Editorial zu Screeningtests, und bereits in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-nwhn/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p><span>Download &gt;&gt; <a href="http://www.bcaction.de/pdf/03info/screening_nwhn.pdf" target="_blank">Text als pdf</a><br />
Stand der Information: November 2007<br />
</span><span><a id="inhalt" name="inhalt"></a><a id="inhalt" name="inhalt"></a></span></p>
<p><a href="http://www.nwhn.org/" target="_blank">National               Women’s Health Network (NWHN)</a> ist eine der großen unabhängigen               Frauengesundheitsnetzwerke in den USA.</p>
<p>Im Editorial des „The Women&#8217;s Health Activist“- eines auch online            zugänglichen Newsletters der Organisation &#8211; findet sich in der            September/Oktober-Ausgabe 2007 ein Editorial zu Screeningtests, und            bereits in der Januar/Februar-Ausgabe gab es einen Bericht zur Mammographie       von Cynthia Pearson.</p>
<h2><a id="Cindy" name="Cindy"></a>Wer ist Cynthia Pearson?</h2>
<p>Cynthia Pearson ist die Leiterin des NWHN, die bereits seit         20 Jahren für dieses Frauengesundheitsnetzwerk arbeitet. Sie koordinierte         das Referendariat, leitete die Clearingstelle sowie auch das NWHN-Programm         und die Leitlinienarbeit. 1996 wurde sie Leiterin der Organisation. Cindy         Pearson stammt aus Kalifornien, machte einen Bachelor-Abschluss der UC San Diego         in Biologie und leitete nachfolgend die für Abtreibungsrechte aktive         Organisation Colorado NARAL. In San Diego arbeitete sie schließlich         für verschiedene Spezialeinrichtungen in der Frauengesundheitspflege         und in einem feministischen Frauengesundheitszentrum. Sie ist zur Zeit         auch Präsidentin des Vorstands der Frauengesundheitsspezialistinnen         in Nordkalifornien und Schatzmeisterin der National Breast Cancer Coalition,         die der größte Zusammenschluss von amerikanischen Frauengesundheitsorganisationen         zum Thema Brustkrebs ist. Den Skandal der Hormonersatztherapie kommentierte sie mit: &#8220;Dies ist Teil einer Geschichte von Korruption in Medizin und Wissenschaft, in der Frauen, und ihre Ärzte, betrogen wurden. Frauen [die eine Hormonersatztherapie eingenommen haben] waren Schäden durch ihre Ärzte, die als ahnungslose Sündenböcke für die Pharma-Unternehmen gehandelt hatten, ausgesetzt. (“Women, and their physicians, were duped. Women [who took HRT] were placed in the way of harm by their physicians, who acted as unsuspecting patsies for pharmaceutical companies.” <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-nwhn/#1">[1]</a></p>
<h2>Pearson und Screeningtests</h2>
<p>Für die September/Oktober-Ausgabe 2007 schrieb sie ein Editorial unter   dem Titel: “Warum ich für Zugang zu medizinischen Leistungen für   alle arbeite und NEIN zu Screeningtests sage“. Cindy Pearson schreibt, dass   sie mit verschiedenen Frauengesundheitsorganisationen zusammenarbeitet, um   im Netzwerk eine Stimme zu Standpunkten der Frauengesundheit zu entwickeln.   Ihr Schwerpunkt dabei ist das, „was Frauen wirklich brauchen“. Für sie   ist das in erster Linie eine qualitativ hochwertige, bezahlbare gesundheitliche   Versorgung, die präventive Maßnahmen, integrierte reproduktionsbezogene   Gesundheitsleistungen, freie Auswahlmöglichkeiten bei den Leistungsanbietern   und respektvolle Behandlung für alle einschließt.</p>
<p>Bei einem jährlichen Check-up werden ihr, die 53 Jahre alt ist, eine Blutdruckkontrolle, eine Blutuntersuchung auf Cholesterin, ein Haemocculttest, eine Koloskopie, eine Mammographie, eine Knochendichtemessung für ein Osteoporose-Check-Up und ein EKG empfohlen. In der Diskussion mit ihrer neuen Ärztin äußert sie jedoch ihre Bedenken: Alle Tests verursachen falsch-positive Befunde, die nachfolgenden Untersuchungen sind nicht ungefährlich und teilweise invasiv. Die Tests konnten nicht immer zeigen, dass man mit ihrer Hilfe die Lebenszeit verlängern kann, und Screeningtests führen zu Medikamentenbehandlungen, die zwar den Risikofaktor therapieren, aber nicht immer das Gesamt-Outcome beeinflussen können. Doch sie sieht es noch differenzierter: Für Blutdruck-Check, Mammographie und Darmkrebs-Screening gibt sie eine positive Note, doch der Cholesterintest jedes Jahr erhält ein Nein, das EKG ohne Symptome kommt für sie nicht in Frage und die Knochendichtemessung will sie mit 53 nicht, ab 65 sähe es anders aus. Cindy Pearson stellt sich selbst die Frage, wie sie das mit ihrem Standpunkt und ihrem Engagement für eine bessere Frauengesundheit nun unter einen Hut bringen soll. Schließlich weist sie darauf hin, dass die NWHN an einem System mit Respekt für alle arbeitet, und das lässt dann ja durchaus dann Variablilität zu. Um sich schlau zu machen, empfiehlt sie ihren Leserinnen noch den Blick in die amerikanischen Leitlinien zur Präventivmedizin für periodische Screenings.</p>
<h2>Pearson und Mammographie-Screening</h2>
<p>Bereits in ihrem Beitrag vom Januar 2007 befasste sich Cindy Pearson mit der            Mammographie. Ihr Beitrag ist vor dem Hintergrund des bei uns aktuell            neu geschaffenen Zugangs zur Mammographie durchaus eine spannende            Lektüre und zeigt zugleich die Entwicklung in den USA auf. Manchmal            ist es nicht leicht, sich in Sachen Frauengesundheit zu engagieren,            schreibt sie. Wir entdecken ein neues Verfahren, dass die Gesundheit            von Frauen verbessern soll. Wir setzen uns dafür ein, dass alle            Frauen Zugang dazu erhalten, und wir tun alles dafür, dass die            besten Qualitätsstandards eingehalten werden. Schließlich            meinen wir, dass wir am Ziel sind. Doch manchmal ist es komplizierter,            so wie bei der Mammographie, die ein schmerzhaftes Beispiel für            komplizierte Fragen in Sachen Frauengesundheit ist.</p>
<p>Als Screening-Methode wurde die Mammographie zunächst in den            1960er Jahren erforscht. Die erste Studie sah so aus, als ob das Screening            Leben retten kann. Frauen ohne Symptome für Brustkrebs wurden            jedes Jahr oder alle zwei Jahre gescreent. Bei den gescreenten Frauen            wurden kleinere Karzinome als bei den nicht gescreenten gefunden.            Diese Frauen wurden sofort behandelt, und in der Screening-Gruppe            starben weniger Frauen an Brustkrebs. Aufgrund dieser vielversprechenden            Ergebnisse sah es so aus, dass man allen Frauen ein solches Screening            anbieten sollte.</p>
<h2>Zugang</h2>
<p>In den nachfolgenden Jahren engagierte sich die NWHN sehr für            den Zugang zur Mammographie. In den 1980er Jahren wurde durch intensive            Lobbyarbeit im Parlament die Kostenübernahme für die Mammographie über            Medicare, die staatliche Gesundheitsversicherung in den USA, erkämpft.            Zu diesem Zeitpunkt übernahm Medicare noch keinerlei Kosten für            Screeningmaßnahmen welcher Art auch immer. Cindy Pearson erinnert sich,            dass ein Abgeordneter argumentierte, dass ein Screening zu teuer sei,            weil man Kosten für alle Frauen übernehmen müsse, die            dann nur länger mit einem durch Mammographie gefundenen Brustkrebs            leben würden. Die Entscheidung fiel jedoch trotz dieser Warnung            doch positiv für die Kostenübernahme der Mammographie aus.            Nachdem Medicare die Kosten übernahm, zogen die privaten Kassen            nach, und es gab spezielle Programme für unversicherte Frauen.</p>
<h2>Qualität</h2>
<p>Nachdem die Kostenübernahme erreicht war, engagierte sich NWHN für   die Qualitätssicherung in der Mammographie und musste feststellen, dass   das auch wieder harte Arbeit war. Die Erbringung der Screening-Mammographie   war nicht geregelt, und die Gerätequalität variierte ebenso wie die   Qualifikation und Spezialisierung bei Technikern und Radiologen. Viele Frauen   erhielten eine qualitativ gute Leistung, doch eben nicht alle. Damals formulierte   NWHN, dass eine schlechte Mammographie schlechter sei als keine Mammographie,   ein Satz, der sich nebenbei auch auf den Plakaten der Brustkrebsdemonstrantinnen   in Deutschland wiederfand.</p>
<h2>Information und ein Gesetz</h2>
<p>Dann erstellte das Netzwerk eine Information für Frauen, die die wichtigsten   Qualitätskriterien für eine gute Mammographie festhielt und forderte   die Frauen auf, genau zu prüfen, ob diese Kriterien auch eingehalten wurden.   Wenn Missstände festgestellt wurden, wandten die Frauen sich gleich an   das Parlament, um eine gesetzliche Regelung zur Durchführung der Mammographie   einzufordern. Viele Frauengesundheitsorganisationen beteiligten sich damals   und 1992 war es dann soweit, das Gesetz zum Qualitätsstandard in der Mammographie   (Mammography Quality Standards Act) wurde verabschiedet. Besonders stolz waren   die Frauen darauf, dass es auch das Recht auf die Aushändigung einer Kopie   ihrer eigenen Mammographie gab.</p>
<h2>Die Wende</h2>
<p>Und gerade als man wieder dachte, dass das Ziel der Arbeit sei erreicht, so   schreibt Pearson, kamen die Versprechungen, dass Mammographie Leben rettet,   ins Wanken. 1992 begann NWHN den Nutzen, den Frauen von der Mammographie wirklich   hatten, zu analysieren. Und dabei kam heraus, dass der Vorteil nicht ganz so   groß war, wie gedacht, und außerdem war sie auch nicht für   Frauen in allen Altersgruppen gleichermaßen geeignet. Das Netzwerk fühlte   sich verantwortlich, auch wegen des eigenen Engagements, und die Mitglieder   wollten außerdem wissen, ob es auch Zweifel an der Behandlung gab. Man   wollte keine zu optimistischen Informationen und simplifizierten Botschaften,   eine bessere Motivation sei schließlich Information.</p>
<p>Was man dann herausfand, war weniger ermutigend. In Folge der ersten Mammographie-Studie   wurden verschiedene andere Studien durchgeführt, ohne allzu beeindruckende   Ergebnisse. Der lebensrettende Vorteil konnte damals nicht in allen nachfolgenden   Studien nicht in allen Studien belegt werden. Insbesondere für die Mammographie   ab 40 zeigte sich der Vorteil damals nicht. Damit wandte sich das NWHN 1993   an die Öffentlichkeit und gab ein Positionspapier heraus, das die Mammographie   für prämenopausale Frauen ablehnte, in den USA eine sehr kontroverse   Position. Die Brustkrebsbewegung startete gerade durch, und viele Organisationen   hatten daran zu knacken, dass die Mammographie vielleicht nicht ganz so effektiv   ist, wie man immer annahm.</p>
<p>Außerdem waren viele auch schockiert von der Idee, dass Mammographie            auch Schäden verursachen könnte. Der Grund ist, dass Screening            zu einer Diagnose führt, die eine Therapie nach sich ziehen kann,            und eine Therapie auch immer Risiken hat. Eine Therapie ist oftmals            das Risiko wert, wenn Symptome vorliegen oder eine akute Gefahr besteht.            Vorstufen von Krebs führen nicht immer zu einer lebensbedrohlichen,            fortgeschrittenen Krebserkrankung. Wir hätten gerne die Sicherheit            gehabt, dass die Früherkennung auch tatsächlich lebensrettend            ist, so Cynthia Pearson. Es waren diese Bedenken, die NWHN damals            veranlassten, dass Mammographie prämenopausalen Frauen so lange            nicht angeboten werden sollte, bis bewiesen ist, dass die Vorteile            größer als der Schaden sind.</p>
<p>Auch bei uns ist diese Gruppe der prämenopausalen Frauen ja bisher nicht einbezogen in unser neues deutsches Mammographie-Screening-Programm, wohl aber wurden – und werden? – Frauen zu „grauen“ Screenings geschickt bzw. nutzen ein graues Screening möglicherweise immer noch. In Norwegen ist z.B. bekannt, dass neben dem nationalen Screening-Programm Frauen sich wegen der Arztwahl, als privat Versicherte oder insbesondere auch berufstätige Frauen aus terminlichen Gründen sich weiterhin „grau“, was meint &#8211; bei Radiologen außerhalb eines qualitätsgesicherten Screening-Programms &#8211; screenen lassen.</p>
<p>Nun ist wieder Zeit ins Land gegangen, aber unglücklicherweise ist Mammographie-Screening   nach wie vor eine komplizierte Frage. Die gleichen sieben Studien verursachen   nach wie vor eine generelle Kontroverse, genau wie in den 1990er Jahren. Unzählige   weitere Standpunkte und Teilergebnisse aus Studien sind hinzugekommen. Immer   noch liegen nicht alle Daten, die nötig wären, vor, aber die Datenflut   ist dennoch kaum zu überschauen. Pearson weist auch auf die Entstehung   von zahlreichen wunderbaren Brustkrebsorganisationen hin, die ihre eigenen   unabhängigen Analysen zur Wissenschaft und den vorliegenden klinischen   Studien durchgeführt haben. Sie machen es für Frauen heute viel einfacher,   exzellente Informationen zu dieser komplizierten Fragestellung zu finden. NWHN   stoppte deswegen die eigene Arbeit an der Auswertung der Studien zur Frage   des Mammographie-Screenings, zumal die spezialisierteren Organisationen genau   so gut und meistens schneller als NWHN berichten.</p>
<h2>Standpunkte</h2>
<p>Abschließend stellt Cynthia Person ausgewählte Passagen            der Standpunkte der vier Organisationen, die NWHN am meisten schätzt,            zusammenfassend kurz vor:</p>
<h2>Center for Medical Consumers</h2>
<p>Brustkrebs hat die beste Prognose, wenn die Diagnose mit Mammographie gestellt   wird. Allerdings führt Screening auch zur Entdeckung und Behandlung von   Brustkrebs, der nie lebensbedrohlich wird. Die Rolle der Mammographie im Zusammenhang   mit der Senkung der Brustkrebssterblichkeit in den USA ist unklar. Im besten   Fall erscheint der Einfluss jedoch minimal. Frauen erhalten zu wenig Information über   die Risiken. Für 1.000 Frauen, die sich 10 Jahre lang mammographieren   lassen, erreicht eine Frau eine Lebensverlängerung. Fünf Frauen werden   eine unnötige zusätzliche Krebsdiagnose und eine Behandlung erhalten,   drei Frauen erhalten eine Biopsie bei einem gutartigen Befund. Center for Medical   Consumers, 2005, <a href="http://www.medicalconsumers.org/" target="_blank">www.medicalconsumers.org</a>.</p>
<h2>Breast Cancer Action</h2>
<p>Mammographie ist zur Zeit die beste Screeningmethode, die verfügbar     ist. Es gab viele Diskussionen hinsichtlich der ionisierenden Strahlung,     wie man gesunden Frauen ohne Symptomen für eine Brusterkrankung damit     verabreicht. Um sich informiert zu entscheiden zu können, müssen     Frauen sich über verschiedene Faktoren im Klaren sein: Die Mammographie     verhindert Brustkrebs nicht. Mammographie verursacht radioaktive Strahlung,     und radioaktive Strahlung ist dafür bekannt, dass sie Krebs verursachen     kann. Die Strahlenbelastung akkumuliert sich im Laufe eines Lebens. Die Qualität     der Mammographie ist sehr variabel und die Mammographie ist ein Test, der     nicht perfekt ist. Der Vorteil für prämenopausale Frauen ist nicht     belegt. Die klinische Untersuchung und die Selbstuntersuchung sind wichtige     Methoden zur Entdeckung von Brustkrebs. Breast Cancer Action 2004.<br />
Auf unserer Website können Sie die komplette <a href="../../03info/screening_BCA_Leitlinie.htm" target="_blank">Breast Cancer Action Position zum Mammographie-Screening</a> in deutscher Übersetzung finden.</p>
<h2>Dr. Susan Love Research Foundation</h2>
<p>Selbst bei älteren Frauen ist die Mammographie weit davon entfernt, ein   perfektes Mittel für ein Screening zu sein. Sie mag hilfreich sein, um   den Krebs früher zu finden, aber das frühere Auffinden ist keine   Garantie dafür, dass es damit auch lebensrettend ist. Neue Daten legen   den Schluss nahe, dass es verschiedene Arten von Brustkrebs gibt und dass eine   schnelle Krankheitsprogression mehr von der Art des Krebses und weniger vom   Zeitpunkt der Diagnosestellung abhängig ist. Wahrscheinlich sind es rund   30 Prozent der Brustkrebserkrankungen, die das Potential haben, „böse“   zu enden, wenn man sie nicht früh stoppt. Das sind die Arten von Brustkrebs,   die man mit einem Früherkennungsprogramm und Mammographie-Screening beeinflussen   kann. Das sind auch die Krebserkrankungen, die die Mammographie am besten detektieren   kann. Screening ist immer noch unser bestes Werkzeug, um die Sterblichkeit   bei Brustkrebs zu senken. Wir müssen den größten Gewinn daraus   ziehen und gleichzeitig hart daran arbeiten, etwas Besseres zu finden. Dr.   Susan Love Foundation 2006, <a href="http://www.susanlovemd.org/" target="_blank">www.susanlovemd.org</a></p>
<h2>National Breast Cancer Coalition (NBCC)</h2>
<p>Die NBCC steht auf dem Standpunkt, dass es eine ungenügende Evidenz     für oder gegen den Einsatz eines Mammographie-Screenings unabhängig     vom Alter der Frauen gibt. Frauen wird vermittelt, dass die Mammographie     Leben retten kann, aber die Beweislage für die Reduktion der Sterblichkeitsrate     ist widersprüchlich und wird weiterhin von einigen WissenschaftlerInnen     und EntscheidungsträgerInnen etc. in Frage gestellt. Es steht Frauen     zu, die Wahrheit zu erfahren und diese ist, dass es keinen Beleg für     eine Reduktion der Sterblichkeit für Frauen unter 50 gibt und die Beweislage     für Frauen über 50 zur Zeit unklar ist. Die NBCC glaubt, dass es     Maßnahmen einer öffentlichen Gesundheitspflege gibt, die mehr     Leben retten können und dabei weniger Ressourcen des Gesundheitswesens     benötigen als die Mammographie. Eine solche Maßnahme wäre     die Sicherstellung des Zugang zu einer qualitätsgesicherten Behandlung     für alle Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wird. National     Breast Cancer Coalition, 2003, <a href="../../03info/www.stopbreastcancer.org" target="_blank"> www.stopbreastcancer.org</a></p>
<p><strong>Quellenangabe:</strong><br />
<a name="1"></a> Pearson C. Statement zur Veröffentlichung der Gesundheitsrisiken. National Women’s Health Network, Juli 2002 unter <a href="http://web.archive.org/web/20031222212832/http://www.womenshealthnetwork.org/hrtupdate.htm" target="_blank">www.womenshealthnetwork.org/hrtupdate.htm</a></p>
<p><strong>Links</strong></p>
<p>Website der &#8220;National Women&#8217;s Health Network&#8221;:<br />
<a href="http://www.nwhn.org/" target="_blank">http://www.nwhn.org/</a><strong><br />
</strong><strong>Link     zum Originalartikel:<br />
</strong><a href="http://www.nwhn.org/newsletter/article.cfm?content_id=118" target="_blank">http://www.nwhn.org/newsletter/article.cfm?content_id=118 </a><strong><br />
</strong> <strong> </strong><strong>Internetquellen     zum Mammographie-Screening</strong> erschließen wir in unserer Linksammlung: <a href="http://delicious.com/bcag_mammography_screening" target="_blank">http://delicious.com/bcag_mammography_screening</a> (im     Aufbau)<strong><br />
Stichwortliste     zur Linksammlung:<br />
</strong><a href="../../03info/screening-links.htm" target="_blank">http://www.bcaction.de/03info/screening-links.htm </a><br />
<a href="../../03info/screening.htm"><br />
<strong>Zurück zur Themenübersicht zum Mammographie-Screening</strong></a><strong></strong></p>
<div>Stichwort: Mammografie, Mammografie-Screening</div>
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		</item>
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		<title>Mammographie-Screening: Die Breast Cancer Action Position</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Dec 2006 14:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFOriginaltext Breast Cancer Action, www.bcaction.org, Stand 2006 (bis heute gültige Version, zuletzt geprüft 04/2010) Aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt von Beate Schmidt, Vorbemerkung: G. Kemper Brustkrebs-Screening und &#8220;Früherkennung&#8221;[1] Vorbemerkung: Diese kurzgefasste Leitlinie umreißt den komplizierten Kontext, in dem Frauen die Früherkennung von Brustkrebs mittels Mammographie-Screening angeboten wird. Wichtig erscheint uns: Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p><span>Originaltext Breast Cancer Action, <a href="http://www.bcaction.org">www.bcaction.org</a>, Stand 2006 (bis heute gültige Version, zuletzt geprüft 04/2010)<br />
</span></p>
<p><span> </span><span>Aus       dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt       von Beate Schmidt,<br />
Vorbemerkung: G. Kemper</span><span> <a id="inhalt" name="inhalt"></a></span></p>
<p><span><strong>Brustkrebs-Screening und &#8220;Früherkennung&#8221;</strong></span><strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#1"><span>[1]</span></a></strong><span> </span></p>
<p><strong>Vorbemerkung:</strong> Diese kurzgefasste Leitlinie umreißt         den komplizierten Kontext, in dem Frauen die Früherkennung von Brustkrebs         mittels Mammographie-Screening angeboten wird.</p>
<p>Wichtig erscheint uns: Der Zugang zu dieser Form der Brustkrebs-Früherkennung   darf Frauen nicht vorenthalten werden! Die Entscheidung, das Angebot   zu nutzen oder auch nicht zu nutzen, kann jedoch nur auf einer Basis der Freiwilligkeit   erfolgen. Neutrale Information ist dabei ein Schlüssel, um die notwendige   Entscheidung treffen zu können.</p>
<p>Die Situation in den USA und Deutschland war dazu sehr unterschiedlich. Frauen   in den USA haben seit Jahrzehnten selbstverständlichen Zugang zu einer   Brustkrebs-Früherkennung mit Mammographie, Frauen in Deutschland nicht.   In Deutschland war die Früherkennungsmammographie bis zu dem nun bei uns   angelaufenen nationalen Programm zur Brustkrebs-Früherkennung illegal,   lediglich Mammographien bei Krankheitsbefunden oder bei hohen individuellen   Risiken waren erlaubt. Dennoch wurde die Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs screeningähnlich als sogenannte &#8220;graue Mammographie&#8221; ohne strenge Überwachung der Strahlenbelastung durch die eingesetzten Röntgenstrahlung, auch an veralteten Geräten, ohne Doppelbefundung und ohne Evaluation jahrzehntelang in Deutschland durchgeführt. Möglicherweise ist die Mammographie jedoch nicht in der Lage, an der Brustkrebssterblichkeit etwas zu verändern, während allein die Anzahl der Diagnosen ansteigt. Wir werden das Thema Mammographie auf dieser Webseite weiter genau beobachten und zu Forschungsergebnissen minutiös berichten.</p>
<p>Grundsätzlich wäre eine verständliche Publikation für interessierte   Frauen, die sich mit allen durchgeführten Forschungsarbeiten zur Mammographie   befasst und Frauen die jeweiligen Ergebnisse erklärt, wünschenswert.   Leider gibt es eine solche Publikation nicht. So kann diese Übersetzung   vielleicht zumindest eine kleine Hilfe sein, um Verständnis zu entwickeln.</p>
<h2>Die Breast Cancer Action Position</h2>
<p>Seit den frühen 1980er Jahren hat sich das staatliche Engagement         zur Brustkrebsbekämpfung in den Vereinigten Staaten weitgehend auf         Bemühungen, die das Mammographie-Screening fördern, konzentriert.         Seit den frühen 1990er Jahren hat Breast Cancer Action (BCA) Bedenken         hinsichtlich der Effektivität des Mammographie-Screenings sowie         die Gefahr der Irreführung der Öffentlichkeit über die         Vorteile der &#8220;Brustkrebs-Früherkennung&#8221; thematisiert.         Seit der Gründung hat BCA Frauen dazu ermutigt, eigene informierte         Entscheidungen zu treffen, ob sie diese Technologie nutzen wollen.</p>
<p>In den letzten Jahren ist das Mammographie-Screening – die Mammographie bei   gesunden Frauen ohne jegliche Symptome eines Brustproblems – Gegenstand einer   beträchtlichen Debatte innerhalb der medizinischen Gemeinschaft gewesen,   insbesondere in Bezug auf die Anwendung bei Frauen vor den Wechseljahren und   zunehmend in Bezug auf seine Effektivität als Screening-Instrument für   Frauen jeden Alters. BCA glaubt, dass die weit verbreitete Nutzung der Mammographie   und die Kontroverse über ihre Nutzung es notwendig machen, dass Frauen   jeden Alters über die Risiken und Vorteile der Mammographie informiert   sind.</p>
<p>BCA glaubt auch, dass jede Frau, nachdem sie vollständig über die   Mammographie informiert ist, ihre eigene Entscheidung treffen sollte, ob sie   diese Technologie nutzt oder nicht. Diesbezüglich stellt die informierte   Zustimmung Frauen vor eine schwierige Entscheidung. Denjenigen, die das Mammographie-Screening   wählen, sollte natürlich Zugang zur besten Technologie, die erhältlich   ist, offen stehen, einschließlich einer staatlichen bzw. von ihrer Krankenkasse   gewährleisteten Kostenübernahme.</p>
<p>Viele Kampagnen zu Brustkrebs-Bewusstsein und -Wissen konzentrieren sich auf   die Idee, dass &#8220;die frühe Entdeckung der beste Schutz ist“<a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#2"> <strong>[2.]</strong></a>.   Sie transportieren damit häufig auch die Zusicherung, dass &#8220;früh   gefundener Brustkrebs zu fast 100 Prozent heilbar ist&#8221;. Tatsächlich   verschleiert jedoch die Werbung für Mammographie-Screening das eigentliche   Problem bei der Brustkrebs-Diagnose: den Wert der &#8220;frühen&#8221; Entdeckung.   Während 98 Prozent der Frauen, die in einem lokalisierten Stadium diagnostiziert   werden, fünf Jahre nach der Diagnose noch leben, bedeutet dieses nicht,   dass diese Frauen von Brustkrebs geheilt sind.<strong> <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#3">[3.]</a></strong></p>
<p>Richtigerweise wird Krebsfreiheit fünf Jahre nach Diagnosestellung bei   einigen Krebsarten als Heilung betrachtet. Aber Brustkrebs ist eine Ausnahme:   Die Erkrankung kann jederzeit wieder auftreten und tut es auch, obwohl die   Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens in den ersten zwei Jahren nach der   Therapie am höchsten ist und dann mit der Zeit abnimmt.</p>
<p>Viele Kampagnen zum Brustkrebs-Bewusstsein, die Frauen zu jährlichen Mammographien   drängen, basieren auf der Annahme, dass früh diagnostizierter Brustkrebs   immer wirksam behandelt werden kann. Die komplexe Biologie von Brustkrebs ist   jedoch dafür verantwortlich, dass Frauen, bei denen Brustkrebs im „Frühstadium“   diagnostiziert wird, einer von drei Gruppen angehören:</p>
<ul>
<li>Eine     Gruppe hat eine sehr aggressive Erkrankung, die mit den derzeit erhältlichen     Therapien nicht effektiv behandelt werden kann, egal wie klein der Tumor     bei Entdeckung ist. Diese Frauen werden schließlich an Brustkrebs sterben,     unabhängig davon, welche Behandlung man ihnen gegeben hat, es sei denn,     sie sterben vorher an etwas anderem.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine     weitere Gruppe Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wird, hat entweder     eine nicht-aggressive Erkrankung oder sie stellt sich als eine solche Form     von DCIS (Ductales Carcinoma in situ)<strong> <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#4">[4.]</a></strong> heraus,     die nie lebensbedrohlich wird.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die           dritte Gruppe hat eine Form von Brustkrebs, die auf die derzeit erhältlichen           Behandlungen anspricht. Brustkrebs früher zu finden erhöht           die Wahrscheinlichkeit, dass die Behandlung für die Frauen in           dieser Gruppe wirkt. Wir wissen nicht, wie viele Frauen historisch           gesehen jeder dieser drei Gruppen hätten zugeordnet werden müssen.           Und, während diese Unterteilung und die derzeit erhältlichen           Therapien bedeuten, dass &#8220;Früherkennung&#8221; nur für           Frauen in der dritten Gruppe eine Rolle spielt, <em>können wir           zum Zeitpunkt der Diagnose nicht feststellen, welchen Typ Tumor die           Frau hat</em>. Im Ergebnis werden viele Frauen, die mit Brustkrebs           diagnostiziert werden, falsch behandelt oder überbehandelt.</li>
</ul>
<p>Wir müssen die drei Screening-Methoden, die in den Vereinigten Staaten   derzeit für die Entdeckung von Brustkrebs benutzt oder empfohlen werden:   Mammographie, Selbstuntersuchung der Brust (SUB) und die Klinische Brustuntersuchung,   in diesem Zusammenhang betrachten. Die Thermographie &#8211; die Nutzung von Wärmesensoren   zur Entdeckung von Veränderungen der Brust &#8211; ist als Brustkrebs-Screening-Technologie   nicht gründlich ausgewertet worden und wird in diesem Land <strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#5">[5.]</a></strong> daher   als Screening-Methode nicht allgemein anerkannt.</p>
<p>Für die Mammographie werden niedrig dosierte Röntgenstrahlen eingesetzt,   um die Brust zu untersuchen. (Röntgenstrahlen sind ionisierende Strahlung,   ein bekanntes Karzinogen, das eine kumulative Wirkung im Körper hat. Je   mehr Strahlung man während der gesamten Lebenszeit ausgesetzt ist, desto   größer wird das Risiko eines Strahlen induzierten Krebses. Dieses   Risiko ist am höchsten in Gewebe, in dem sich die Zellen schnell teilen,   wie dem Brustgewebe junger Frauen.)</p>
<p>Selbstuntersuchungen der Brust erfordern, dass Frauen ihre eigenen Hände   und Sichtuntersuchungen benutzen, um regelmäßig nach Veränderungen   in ihren Brüsten zu suchen.</p>
<p>Klinische Brustuntersuchungen sind auch eine manuelle Untersuchung, durchgeführt   von medizinisch ausgebildeten SpezialistInnen, die die Brüste der Frau   in regelmäßigen Abständen auf tastbare Masse untersuchen. Jährliche   klinische Brustuntersuchungen durch ausgebildete SpezialistInnen und Selbstuntersuchungen  der   Brust <strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#6">[6.]</a></strong> sind wesentliche Aspekte des Brustkrebs-Screenings   und sollten mit der ersten gynäkologischen Untersuchung einer Frau bzw.   nicht später als mit 20 Jahren beginnen. Während es eine Kontroverse   darüber gibt, ob die SUB Leben rettet, gibt es klare Beweise, dass Frauen,   die monatliche SUBs durchführen, viele Brustveränderungen entdecken.   BCA ermutigt Frauen, ihre eigenen Körper zu kennen und einen medizinischen   Leistungsanbieter aufzusuchen, wenn sie irgendwelche Veränderungen in   ihren Brüsten finden. Weil die Mammographie die einzige medizinisch akzeptierte   Technologie für ein Brustkrebs-Screening ist, und weil die Bundesregierung <strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#7">[7.]</a></strong> und   viele Krebs-Wohltätigkeitsorganisationen deren Nutzung für das Brustkrebs-Screening   fördern, wird sie weithin genutzt. Aber Brustkrebs wird mit Mammographie,   SUB und klinischen Brustuntersuchungen nicht immer gefunden, und die Untersuchungen   sind nicht immer zuverlässig. Mammographie, SUB und klinische Brustuntersuchungen   finden Brustkrebs nicht immer &#8211; und bewirken &#8220;falsch-negative&#8221; Ergebnisse   (wenn eine Methode zur Diagnostik versagt, einen vorhandenen Brustkrebs zu   finden). In der täglichen Praxis können Mammographien mehr als ein   Viertel aller Tumore übersehen. <strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#8">[8.]</a></strong></p>
<p>Alle Screening-Methoden resultieren auch in &#8220;falsch-positiven&#8221; Befunden,   was zu unnötigen Biopsien mit erhöhtem Stress und Angst wie auch   physischen Vernarbungen führt. Ein Drittel der Frauen, die ein Jahrzehnt   lang gescreent werden, werden wenigstens ein falsch-positives Mammographie-Ergebnis   erleben.<strong> <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#9">[9.]</a></strong></p>
<p>Die Ressourcen sollten darauf konzentriert werden, Leistungserbringer im Gesundheitswesen   in wirksamen klinischen Brustuntersuchungstechniken zu trainieren, bessere   Behandlungen für solche Brustkrebserkrankungen zu entwickeln, die wir   derzeit nicht effektiv behandeln können, sowie Techniken zu entwickeln,   mit denen diejenigen Frauen, denen mit Therapien geholfen werden kann, von   denen unterschieden werden können, die entweder keine Therapie benötigen   oder die derzeit nicht effektiv therapierbar sind.</p>
<p>Breast Cancer Action ist eine nationale Basisorganisation, deren Anliegen es   ist, die Veränderungen anzuregen und zu erzwingen, die nötig sind,   die Brustkrebs-Epidemie zu beenden. Wir sind uns darüber im Klaren, dass   fundamentale soziale Veränderungen nötig sind, unsere Anliegen zu   erfüllen, und wir engagieren uns dafür, Menschen zu mobilisieren,   um für diese Veränderungen zu arbeiten. Es ist ein BCA-Leitsatz,   keine Gelder von jedweden Firmen anzunehmen, die in irgendeiner Weise von Krebs   profitieren, einschließlich pharmazeutischen und anderen Firmen der Gesundheitsfürsorge.</p>
<p>Überarbeitete Leitlinie: Angenommen im Oktober 2006<strong> <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#10">[10.]</a></strong></p>
<p><strong><a href="../../03info/screening.htm">Zurück             zur Themenübersicht zum Mammographie-Screening</a></strong></p>
<p><strong>Fußnoten: </strong></p>
<p>1.<a id="1" name="1"></a> Originaltext im Internet unter: <a href="http://www.bcaction.org/Pages/LearnAboutUs/BreastCancerScreening.html" target="_blank">www.bcaction.org/Pages/LearnAboutUs/BreastCancerScreening.html</a></p>
<p>2. <strong><a id="2" name="2"></a></strong>Slogan im Original: &#8220;Early   detection is your best protection&#8221;</p>
<p>3.<strong><a id="3" name="3"></a></strong> American Cancer Society, Cancer   Facts &amp; Figures 2006. Five-Year Survival Rate by Stage at Diagnosis, 1995-2001</p>
<p>4.<strong> </strong> <strong><a id="4" name="4"></a></strong>Anm.: DCIS,   Ductales Carcinoma in situ, wird als mögliche Vorstufe von Brustkrebs   bewertet. Eine pathologische Untersuchung mittels Biopsie kann Aufschluss über   die individuelle Risikosituation geben. Eine kleine Info zum DCIS findet sich   bei Wikipedia unter: <img src="../../images/wikipedia.jpg" alt="" width="11" height="11" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DCIS" target="_blank"> http://de.wikipedia.org/wiki/DCIS</a>,   eine umfassende neutrale Information für Frauen steht im deutschen Sprachraum   zur Zeit (Stand: März 2007) nicht zur Verfügung.</p>
<p>5. <strong><a id="5" name="5"></a></strong>Anm. d. Übers.: gemeint sind   die USA, jedoch entspricht dieses auch hiesiger Lehrmeinung.</p>
<p>6. <strong><a id="6" name="6"></a></strong>Anm. d. Übers.: Zur Selbstuntersuchung   der Brust nimmt die National Breast Cancer Coalition allerdings einen anderen   Standpunkt ein. Lesen Sie hierzu auch: <a href="../../03info/sub.htm">Stellungnahme zur   Selbstuntersuchung der Brust</a> (Aktualisierte Version, April 2006, bei uns   in einer Übersetzung ins Deutsche).</p>
<p>7. <strong><a id="7" name="7"></a></strong>Anm. d. Übers.: der USA; in   Deutschland wurde im Jahr 2002 ein nationales Programm zur Brustkrebs-Früherkennung   auf der Basis der sog. Europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung   im Mammographie-Screening fraktionsübergreifend <a href="http://dip.bundestag.de/btd/14/091/1409122.pdf" target="_blank">im   Deutschen Bundestag beschlossen</a>.</p>
<p>8. <strong><a id="8" name="8"></a></strong>Yankaskas B et al., &#8220;Association   of recall rates with sensitivity and positive predictive values of screening   mammography&#8221;, American Journal of Roentgen Ray Society, 2001 Sep; 177[3]:   543-9</p>
<p>9. <strong><a id="9" name="9"></a></strong>J.G. Elmore, et al., &#8220;Ten Year   Risk of False Positive Screening Mammograms and Clinical Breast Examinations&#8221;,   The New England Journal of Medicine 3338(16), April 1998, pp. 1089-1096.</p>
<p>10. <strong><a id="10" name="10"></a></strong>Anm. d. Übers.: betrifft   BCA in den USA</p>
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<div><strong> </strong><a href="../../03info/screening.htm">Zurück             zur Themenübersicht zum Mammographie-Screening</a></div>
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