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	<title>lernen &#187; diagnose</title>
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	<description>basisinfo, positionen, grundlegendes und vertiefendes zu brustkrebs</description>
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		<title>Mammographie-Screening (Die Mammographie zur Brustkrebs-Früherkennung: Eine Übersicht )</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 18:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[mammographie]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebsfrüherkennung]]></category>
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		<category><![CDATA[Mammographie-Screening]]></category>

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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDF zum aktuellen Stand: Mammographie-Screening: Aktuelle wissenschaftliche Daten und die Situation in Deutschland (pdf, Link zur Universität Hamburg) von Ingrid Mühlhauser, aus: clio 69/ November 2009 (pdf) Screening zur Brustkrebs-Früherkennung mit Mammographie Flyer des Nordic Cochrane Zentrums in dt. Sprache Aktuelle kritische &#8220;Screening-Positionen&#8221; im infoblog! ausgewählte Ressourcen zur Mammographie Fraueninformation zum Screening [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-uebersicht/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><ul>
<li>zum aktuellen Stand: <a href="http://www.chemie.uni-hamburg.de/igtw/Gesundheit/images/pdf/Seiten_aus_clio_69.pdf" target="_blank">Mammographie-Screening: Aktuelle wissenschaftliche  Daten und die Situation in Deutschland</a> (pdf, Link zur Universität  Hamburg) von Ingrid Mühlhauser, aus: <a href="../../bcbooks/die-neue-clio-brustgesundheit-was-frauen-bewegt/">clio  69/ November 2009</a></li>
<li><a href="http://www.cochrane.dk/screening/mammografi-de.pdf" target="_blank"> (pdf) Screening zur Brustkrebs-Früherkennung mit Mammographie</a> Flyer des Nordic Cochrane Zentrums in dt. Sprache</li>
<li><a href="http://www.bcaction.de/wordpress/category/brustkrebsdiagnostik/mammographie-screening/" target="_blank">Aktuelle               kritische &#8220;Screening-Positionen&#8221; im infoblog!</a></li>
</ul>
<ul>
<li>ausgewählte <a href="../../bcbooks/tag/mammographie/" target="_blank">Ressourcen               zur Mammographie</a></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="../../03info/fraueninfo.htm">Fraueninformation                  zum Screening nach den Vorgaben der Europäischen Leitlinien</a></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://delicious.com/bcag_mammography_screening" target="_blank">Linksammlung               zum Mammographie-Screening</a> (bei Social Bookmarkdienst &#8220;Delicous&#8221; und wird von uns gepflegt. Die Linksammlung ermöglicht den Abruf von Dokumenten nach Autoren, Ländern, Erscheinungsjahr, Organisationen und Schlagworten)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.bcaction.de/lernen/linksammlung-mammographie/">Linksammlung             zum Mammographie-Screening nach Stichworten</a></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="../../06paperbib/international.htm" target="_blank">Literatur zur Mammographie</a> (engl.)</li>
<li><a href="http://www.bcaction.de/wordpress/nachdenken-brust-%E2%80%93-krebs-%E2%80%93-medizin-%E2%80%93-screening-%E2%80%93-fur-uns/" target="_blank">Nachdenken: Brust &#8211; Krebs &#8211; Medizin &#8211; Screening &#8211; Für uns?</a><br />
G. Kemper (Stand 08/2008)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="../../03info/screening_nwhn.htm">Screening:                      Bericht aus der Arbeit des Nationalen Frauengesundheitsnetzwerks:                      „National Women’s Health Network“</a> <span>(Stand: 2007)</span></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="../../03info/screening_BCA_Leitlinie.htm">Brustkrebs-Screening                      und &#8220;Früherkennung&#8221;: Die Breast Cancer Action-Position</a> Aus dem Amerikanischen von Beate Schmidt <span>(Stand:                      2006, auf Aktualität durchgesehen 04/2010)</span></li>
</ul>
<ul>
<li>Friederike M. Perl: <a href="http://www.akf-info.de/uploads/tx_mksimpleglossary/perl_friederike_risikofaktoren_und_frueherkennung.pdf" target="_blank">Risikofaktoren und Früherkennung für Brustkrebs auf dem Prüfstand</a> Stand: November 1999. In sorgfältigster Weise arbeitet die Gynakölogin und Brustkrebsspezialistin mit Spezialisierung auf evidenzbasierte Medizin Dr. Friederike Perl den Stand des Wissens auf.  Vortrag von der <a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/brust-2000-gesundheitspolitische-ein-und-aussichten/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; 6. AKF-Jahrestagung Brust 2000</a> Empfehlung: Lesen! (7,64 MB  &gt;&gt;&gt; Dokument lädt etwas langsamer)</li>
</ul>
<p>Die sichere und in jedem Fall verlässliche, gefahrlose Form der 	      &#8220;Brustkrebs-Früherkennung&#8221; ist leider noch nicht gefunden. Nach amerikanischen Muster sind Frauen auch bei uns in Deutschland &#8220;auf die Straße gegangen&#8221; (Brustkrebsdemonstrationen in den Jahren 2000 &#8211; 2002). Gleichzeitige politische Initiativen von unterschiedlichen Parteien mündeten in der Folge in einen 	      fraktionsübergreifenden <a href="http://dip.bundestag.de/btd/14/091/1409122.pdf" target="_blank">Bundestagsbeschluss</a> zur Etablierung der Einführung des Mammographie-Screenings in Deutschland. Vorausgegangen war z.B. auch der <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=22019408&amp;top=SPIEGEL" target="_blank">Essener 	      Brustkrebsskandal</a> (Eine Katastrophe für die Frauen, DER SPIEGEL 	      15/2002 vom 08.04.2002, Seite 202). Industrielle Interessen von Geräteherstellern wie Ethicon und multinationalen Pharmakonzernen, die wiederum &#8220;Patientinnenorganisationen&#8221; bei ihren Aktivitäten gesponsert haben, sind aber auch nicht von der Hand zu weisen und werfen heute viele Fragen auf. Selbst der nicht gerade industrieferne größte Verband der amerikanischen Frauengesundheitsorganisationen National Breast Cancer Coalition NBCC änderte seine Position zur Durchführung von bevölkerungsbezogenen Mammographie-Screenings grundlegend bereits vor der Einführung in Deutschland dahingehend, dass Daten für die Empfehlung eines bevölkerungsbezogenen Screenings nicht ausreichend seien (s. dazu auch: <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/mammographie-im-spiegel/" target="_blank">Die Mammographie im Spiegel: Beginn einer Rückschau</a>)</p>
<p>Die Debatte um das, was im Kontext der Früherkennung sinnvoll und hilfreich ist, geht weiter und wird voraussichtlich auch nicht so schnell abgeschlossen werden. Wichtig bleibt auch der Blick auf finanzielle Ressourcen, die für Früherkennungsverfahren eingesetzt werden.  Wer alle<strong> Ressourcen für Diagnostikverfahren</strong> bei allen [meist gesunden] Frauen bereits verbraucht, hat möglicherweise keine ausreichenden Mittel für notwendige Therapien bei den erkrankten Frauen. Spezialisten für evidenzbasierte Medizin wie David L. Sackett beklagen bereits länger die &#8220;Arroganz der präventiven Medizin&#8221; (Sackett DL. <a href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/167/4/363" target="_blank">The arrogance of preventive medicine</a>. CMAJ 2002;167(4):363-4</p>
<p>Viele wichtige Publikationen zur Früherkennung liegen in deutscher Sprache nicht vor und sind Frauen bei uns damit nicht zugänglich. Dennoch versuchen wir, mehr für uns zu erschließen.</p>
<p>Die Schaffung         von Transparenz in Hinsicht auf Wirksamkeit, Risiken und die Möglichkeit         zu einer &#8220;informierten Entscheidung&#8221; sind Grundanliegen in         Bezug auf die hier bereitgestellten Informationen. Die breite, häufig         einseitige öffentliche Berichterstattung (entweder einseitig pro         oder einseitig contra) erleichtert die Situation für Frauen nicht.         Eine einseitige Stellungnahme für oder gegen einfache Handlungsanweisungen         soll auch hier zum Mammographie-Screening nicht angeboten werden. Wir         versuchen jedoch, aus der Perspektive von Frauen relevante Positionen         an dieser Stelle zu sammeln und längerfristig zu dokumentieren.</p>
<p>Der <a href="http://www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/01-Redaktion/PDF-Anlagen/down-bericht-gesundheit,property=pdf,bereich=genderreport,rwb=true.pdf" target="_blank">Bericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen in Deutschland</a>, der im Auftrag des Bundesministeriums für Jugend, Familie, Senionren und Frauen im Dezember 1999 in Berlin herausgegeben wurde, hält (S. 27) fest:<br />
&#8220;Die in Deutschland im Aufbau befindlichen Krebsregister bieten eine Basis für eine Verbesserung der Forschung zu Verbreitung, Risiken und zur Effektivität von Früherkennungsprogrammen.<br />
Die Wirksamkeit von Früherkennungsprogrammen bei Brustkrebs für Heilungs- und Überlebenschancen steht außer Frage. Bei der Mammographie kommt es zum einen auf die Einhaltung entsprechender Qualitätsmaßstäbe an, zum anderen müssen ihre Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden. Frauen sollten ihre Entscheidung zur Teilnahme an einem Mammographiescreening immer in Kenntnis der Risiken und des Nutzens fällen können und individuell entscheiden, ob und welche Methoden der Früherkennung sie anwenden wollen.&#8221;</p>
<p><strong>Weiterlesen:</strong></p>
<p>Wie die Fraueninformation zum Mammographie-Screening nach den Vorgaben der Europäischen Leitlinien zu gestalten ist, s. <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-fraueninformation/" target="_blank">Überblick hier!</a></p>
<p>Stichwort: Mammografie, Mammografie-Screening</p>
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		<item>
		<title>Was tun, wenn … eine Frau, die Sie kennen, erfährt, dass sie Brustkrebs hat</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 21:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[brustkrebs]]></category>
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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDF&#160; Informationen für Angehörige und FreundInnen zusammengestellt von Beate Schmidt in Anlehnung an einen Text von Breast Cancer Action Eine Brustkrebsdiagnose ist eine sehr schwierige und schwerwiegende Sache. Wenn die Worte &#8220;Sie haben Brustkrebs&#8221; fallen, können bei einer Betroffenen unzählige unterschiedliche und sehr existenzielle Gefühlslagen entstehen: Angst, Wut, Verrat, Kraftlosigkeit, Verbitterung, Verzweiflung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/was-tun-bei-brustkrebsdiagnose/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Informationen für Angehörige und FreundInnen</strong></h3>
<p><em><br />
zusammengestellt von Beate Schmidt in Anlehnung an einen Text von Breast Cancer Action<br />
</em></p>
<p><span style="color: #60748a;">Eine Brustkrebsdiagnose ist eine sehr schwierige und schwerwiegende Sache. Wenn die Worte &#8220;Sie haben Brustkrebs&#8221; fallen, können bei einer Betroffenen unzählige unterschiedliche und sehr existenzielle Gefühlslagen entstehen: Angst, Wut, Verrat, Kraftlosigkeit, Verbitterung, Verzweiflung, Einsamkeit. An diesem Punkt können Angehörige und FreundInnen helfen, wenn Unterstützung, Zuspruch und Ermutigung gebraucht werden.</span></p>
<p><span style="color: #60748a;">Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben Sie anderen Menschen schon Einiges voraus. Ihre Freundin kann sich glücklich schätzen, dass sie jemanden hat, der bzw. die so viel Zuneigung empfindet, für sie da zu sein und Informationen für sie herauszusuchen, die ihr in dieser schwierigen Situation helfen können.</span></p>
<p>So können Sie der Frau, Sie gern haben, die Sie lieben, helfen:</p>
<p><strong>Zuhören</strong></p>
<p>Oftmals benötigt eine Frau, die eine Brustkrebsdiagnose erhalten hat, jemanden der zuhört. Ängste müssen ausgesprochen werden, während gleichzeitig geradezu Berge von Informationen zu bewältigen sind. Aber beachten Sie bitte, dass Ihre Freundin u.U. nicht möchte, dass Sie mit Anderen darüber sprechen.</p>
<p><strong>Da sein </strong></p>
<p>und eine Schulter anbieten, an der Ihre Freundin sich ausweinen kann, wenn es notwendig ist. Wenn der Zeitpunkt passt, sagen Sie ihr, dass viele Menschen diese Diagnose überleben und ein hohes Alter erreichen. Floskeln wie &#8220;keine Sorge, alles wird gut&#8221; sind allerdings nicht hilfreich. Geben Sie Ihrer Freundin das Gefühl, nicht allein zu sein, sondern ein genauso wertvoller und geliebter Mensch wie immer – ob mit intakter Brust oder ohne.</p>
<p><strong>Niemals</strong></p>
<p>sollten Sie sagen, was Sie an Stelle Ihrer Freundin tun würden. Tatsache ist, dass Sie nicht in ihrer Situation sind und gar nicht wissen, was Sie in ihrer Situation tun würden. Ihre Freundin möchte reden und angehört werden. Jede Situation ist anders. Es gibt viele verschiedene Arten Brustkrebs und viele verschiedene Entscheidungen, die getroffen werden müssen.</p>
<p><strong>Ratschläge</strong></p>
<p>sollten Sie nur dann geben, wenn Sie darum gebeten werden. Stattdessen könnten Sie anbieten, Behandlungsmöglichkeiten und / oder mehr Informationen über die Erkrankungen herauszufinden. Aber denken Sie bitte daran, dass Ihre Freundin nun ohnehin mit sehr viel Informationen konfrontiert wird, und suchen Sie Ihren Beitrag daher sorgfältig aus.</p>
<p><strong>Begleitung</strong></p>
<p>zu Arztterminen kann eine wichtige und große Hilfe sein. Schlagen Sie vor, die Gespräche mit dem Arzt / der Ärztin aufzunehmen oder mitzuschreiben. Helfen Sie, eine Liste mit Fragen an den Arzt / die Ärztin / das Behandlungsteam aufzuschreiben. Während dieser ersten Termine bekommt Ihre Freundin viele Informationen von ihren Medizinern. Achten Sie mit darauf, dass alle Fragen, die Ihre Freundin hat, verständlich beantwortet werden.</p>
<p><strong>Fahren und Abholen</strong></p>
<p>kann ebenfalls eine gute Unterstützung sein. Bieten Sie von sich aus an, Ihre Freundin zu ihren Behandlungsterminen zu fahren und sie wieder abzuholen, wenn es möglich und hilfreich ist. Ihre Freundin kann möglicherweise nicht die nötige Aufmerksdamkeit für den Straßenverkehr aufbringen, mag Sie um diese Hilfe aber vielleicht nicht von sich aus bitten, um Sie nicht zu belasten.</p>
<p><strong>Hilfe im Haushalt</strong></p>
<p>Ihrer Freundin können Sie mit Freunden und Familienmitgliedern organisieren, z.B. Babysitting, Hausputz, Einkaufen oder die Zubereitung von Mahlzeiten. Das wird Ihrer Freundin die freie Zeit geben, die sie jetzt benötigt.</p>
<p><strong>Fragen, nicht raten</strong></p>
<p>Bitten Sie Ihre Freundin oder deren Angehörige, Ihnen genau zu sagen, was sie benötigen &#8211; und wann. Darauf bekommen Sie vielleicht nicht sofort eine Antwort. Wenn Sie sie dann allerdings bekommen, sollten Sie auch zur Verfügung stehen.</p>
<p><strong>Beratungsmöglichkeiten</strong></p>
<p>können auch von Angehörigen und Freunden der Erkrankten in Anspruch genommen werden. Öffentlicher Gesundheitsdienst, unabhängige psychosoziale Krebsberatungsstellen und Krebsinformationsdienst (<a href="http://www.krebsinformationsdienst.de/">http://www.krebsinformationsdienst.de</a> &#8211; kostenfreie Rufnummer täglich 8 bis 20 Uhr: 0800 &#8211; 420 30 40) können Sie beraten. Besonders die Frauengesundheitszentren (<a href="http://www.frauengesundheitszentren.de/">www.frauengesundheitszentren.de</a>) kennen die Behandlungseinrichtungen und können bei Brustkrebs wertvolle Hinweise geben.</p>
<p><strong>Angehörige und FreundInnen</strong></p>
<p>brauchen manchmal auch Unterstützung. Tun Sie sich selbst etwas Gutes und nehmen Sie auch selbst Hilfe in Anspruch, wenn Sie diese brauchen. Wenn Sie ausflippen müssen – und das werden Sie –, dann tun Sie es bitte nicht in Gegenwart der Frau, die gerade ihre Brustkrebsdiagnose bekommen hat. Sprechen Sie stattdessen mit einer anderen Freundin oder einem anderen Freund.</p>
<p>Diese Hinweise und Anregungen gelten übrigens nicht nur für die FreundInnen einer an Brustkrebs erkrankten Frau, sondern auch für den Ehemann bzw. Lebensgefährten.</p>
<h3>Quelle</h3>
<p>Factsheet: What to Do When Someone You Know Has Been Diagnosed with Breast Cancer <a href="http://bcaction.org/wp-content/uploads/2011/02/What-to-do-when-someone-you-know-has-been-diagnosed.pdf">http://bcaction.org/wp-content/uploads/2011/02/What-to-do-when-someone-you-know-has-been-diagnosed.pdf</a><em> </em></p>
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		<title>Literatur: Mammographie</title>
		<link>http://www.bcaction.de/lernen/literatur-mammograhie/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 13:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[mammographie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[leitlinien]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>

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		<title>Mammographie-Screening: Kommunikation &#124; Fraueninformation &#8220;nach europäischen Leitlinien&#8221;</title>
		<link>http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-fraueninformation/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 12:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[fraueninformation]]></category>
		<category><![CDATA[früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[mammographie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[europäische Leitlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDF Kommunikation im Mammographie-Screening (Kapitel 12 der europäischen Leitlinien) Im Mammographie-Screening werden Frauen ohne Symtome für eine Brustkrebserkrankung zu einer Mammographie mit dem Ziel einer Brustkrebsfrüherkennung eingeladen. Die Frauen müssen dabei über die Vor- und Nachteile einer Teilnahme am Screening-Programm aufgeklärt werden, damit sie eine informierte Entscheidung bezüglich der eigenen Teilnahme treffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-fraueninformation/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p><a id="inhalt" name="inhalt"></a> Kommunikation im Mammographie-Screening (Kapitel 12 der europäischen Leitlinien)</p>
<p>Im Mammographie-Screening werden Frauen ohne Symtome für eine Brustkrebserkrankung zu einer Mammographie mit dem Ziel einer Brustkrebsfrüherkennung eingeladen. Die Frauen müssen dabei über die <strong>Vor- und Nachteile</strong> einer Teilnahme am Screening-Programm aufgeklärt werden, damit sie eine <strong>informierte Entscheidung</strong> bezüglich der eigenen Teilnahme treffen können. Alle Gesichtspunkte des Screenings, Vorteile und Nachteile, müssen klar, <strong>deutlich und neutral erläutert</strong> werden, um mit vorhandenen Ängste der Frauen vor, während oder nach einer Teilnahme adäquat umzugehen.</p>
<p>Die zur Verfügung gestellten Informationen müssen<strong> ehrlich, angemessen, evidenzbasiert, zugänglich, respektvoll und neutral</strong> auf die individuellen Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten sein.</p>
<p>Alle am Screening beteiligten medizinischen Fachkräfte müssen <strong>sensibel kulturelle, linguistische, religiöse, erzieherische oder sozioökonomische Faktoren berücksichtigen</strong>.</p>
<p><strong>Das Einladungsschreiben und Merkblatt</strong> sollte nachfolgende Informationen enthalten:<br />
Zweck des Screenings, Zielbevölkerung für des Programms, Häufigkeit des Screenings, Vor- und Nachteile, Kosten der Untersuchung bzw. Kostenfreiheit, Form der Terminvereinbarung oder -änderung, Übermittlung und Einstufung von Ergebnissen, Möglichkeiten und Arten weiterführender Untersuchungen und Anlaufstellen, bei denen die Frauen weitere Informationen über Screening und Brustkrebs erhalten.</p>
<p>Potenzielle <strong>Qualitätsindikatoren</strong> für die Kommunikation im Screening-Programm:</p>
<ul>
<li>Telefonischer Beratungsdienst für die zum Screening eingeladenen Frauen</li>
</ul>
<ul>
<li>Mehrere Informationsangebote zum Screening in unterschiedlichen Formen</li>
</ul>
<ul>
<li>Schriftliche Informationen, die bei der Zielbevölkerung auf Akzeptanz und Lesbarkeit getestet wurden</li>
</ul>
<ul>
<li>Informationsmaterialien für unterschiedliche ethnische oder sozial schwache Gruppen</li>
</ul>
<ul>
<li>Verbreitung der Informationen auch über beteiligte nicht medizinische Organisationen</li>
</ul>
<ul>
<li>Festgelegte Beratungsverfahren</li>
</ul>
<ul>
<li>Persönlich vermittelte Informationen auf Anfrage verfügbar</li>
</ul>
<ul>
<li>Organisierte Kommunikationskurse für Dienstleister im Screening</li>
</ul>
<ul>
<li>Beteiligung von Frauen an der Entwicklung und Beurteilung des Infomaterials Zufriedenheitsumfrage unter der Zielbevölkerung</li>
</ul>
<ul>
<li>Bereitstellung von Informationen über das Internet</li>
</ul>
<p><a href="http://www.mammo-programm.de/cms_upload/fck-userfies/broschuere_eu_guideline_internet.pdf"><img class="size-medium wp-image-743 alignright" title="Brustkrebs-Screening: Leitlinien für die Kommunikation" src="http://www.bcaction.de/lernen/wp-content/uploads/2008/12/Zwischenablage01-211x300.jpg" alt="" width="169" height="240" /></a>Quelle: <a title="Externer Link zum Originaltext der Europäischen Leitlinien in englischer Sprache" href="http://bookshop.europa.eu/eubookshop/FileCache/PUBPDF/ND7306954ENC/ND7306954ENC_002.pdf" target="_blank">European Guidelines in Breast Cancer Screening</a> (pdf), Kapitel 12: Guidance on breast screening communication, S. 379 ff<br />
<a title="Externer Link zur Broschüre Leitlinien für die Kommunukation" href="http://www.mammo-programm.de/cms_upload/fck-userfies/broschuere_eu_guideline_internet.pdf" target="_blank">Brustkrebs-Screening: Leitlinien für die Kommunikation</a> (pdf, Kapitel 12 der Europäischen Leitlinien für die Qualitätssicherung des Brustkrebs-Screenings) / hrsg. von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie &amp; versehen mit einem Vorwort von Helga Kühn-Mengel (April 2008, s. Abbildung rechts)</p>
<div>
<div><strong> </strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-uebersicht/">Zurück zur Themenübersicht Mammographie</a></div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Selbstuntersuchung der Brust</title>
		<link>http://www.bcaction.de/lernen/selbstuntersuchung-der-brust/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 09:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
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		<category><![CDATA[Tastuntersuchung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bcaction.de/lernen/?p=54</guid>
		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFBericht zum Standpunkt der National Breast Cancer Coalition (NBCC) &#62;&#62; Download als pdf Zusammenfassung / Bericht von Gudrun Kemper &#38; Beate Schmidt Die National Breast Cancer Coalition, NBCC (dt.: Nationale Brustkrebskoalition in den USA), der größte Zusammenschluss von Frauenorganisationen und Frauen zum Thema Brustkrebs weltweit, hat im Januar 2002 erstmals ein Positionspapier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/selbstuntersuchung-der-brust/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p><strong>Bericht zum Standpunkt der National Breast Cancer Coalition (NBCC) </strong><a href="../../pdf/03info/sub.pdf" target="_blank">&gt;&gt; Download als pdf</a></p>
<p><span><em>Zusammenfassung / Bericht von Gudrun Kemper &amp; Beate       Schmidt</em><a href="http://www.bcaction.de/pdf/03info/sub.pdf" target="_blank"><br />
</a></span></p>
<div id="attachment_57" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://takeaction.stopbreastcancer.org/site/DocServer/NBCC_shower_card.pdf?docID=201"><img class="size-medium wp-image-57" title="Clipboard01" src="http://www.bcaction.de/lernen/wp-content/uploads/2009/12/Clipboard011-240x300.png" alt="NBCC Aktion &quot;Brustselbstuntersuchung rettet kein Leben&quot;" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung:  NBCC Aktion - deutliche Worte:  &quot;Brustselbstuntersuchung rettet kein Leben&quot; Screenshot BCAG</p></div>
<p>Die <a href="http://www.stopbreastcancer.org/" target="_blank">National         Breast Cancer Coalition</a>, NBCC (dt.: Nationale Brustkrebskoalition         in den USA), der größte Zusammenschluss von Frauenorganisationen         und Frauen zum Thema Brustkrebs weltweit, hat im Januar 2002 erstmals         ein Positionspapier zur Selbstuntersuchung veröffentlicht und aktualisiert         diese Position fortlaufend anhand der vorliegenden Datenlage, zuletzt         im April 2006. Die NBCC versucht mit ihren Positionspapieren, auf Basis         vorliegender wissenschaftlicher Daten zu informieren und eine unabhängige         Stellungnahme im Interesse von Frauen zu formulieren. Dieses ist ihr         in der Rückschau betrachtet bei vielen Themen relativ gut gelungen.</p>
<p>Hinsichtlich der Selbstuntersuchung der Brust zieht die NBCC bei Abwägung von Nutzen und Schaden kurz gefasst die Bilanz, dass die Maßnahme <strong> mehr Schaden als Nutzen</strong> nach sich zieht. Die <a href="http://www.cochrane.org/reviews/en/ab003373.html" target="_blank">Cochrane Collaboration hat die Position der National Breast Cancer Coalition bestätigt</a> und auch <a href="http://blog.dslrf.org/?p=38" target="_blank"> Dr. Susan Love</a> hat sich in diesem Zusammenhang im Juli 2008 zu Wort gemeldet.</p>
<p><strong>Standpunkt</strong><br />
Es gibt zur Zeit aus randomisierten Studien keinen wissenschaftlichen Nachweis,     dass die Selbstuntersuchung der Brust (im Englischen &#8220;Breast Self-Exam&#8221;)     Leben retten oder Frauen in die Lage versetzen könnte, Brustkrebs so     früh zu entdecken, dass sich ihre Überlebenswahrscheinlichkeit     damit verbessert. Im Gegenteil, es gibt einige Daten die zeigen, dass die     Selbstuntersuchung die Anzahl der entdeckten, also von Hand ertasteten, gutartigen     Knoten in hohem Maße ansteigen lässt. Außerdem wird darauf     hingewiesen, dass die Selbstuntersuchung vermehrt zu Ängsten führt,     zu mehr Arztbesuchen und zu unnötigen Biopsien. Deshalb unterstützt     die NBCC keine Initiativen, die die Selbstuntersuchung propagieren und diese     flächendeckend lehren wollen. Die Organisation betont stattdessen in     ihren Veröffentlichungen, dass sie keinerlei öffentliche Gesundheitsinterventionen     unterstützen wird, bevor es nicht einen ausreichenden wissenschaftlich     abgesicherten Nachweis gibt, dass die Vorteile die Risiken überwiegen.     Wenn eine Frau die Selbstuntersuchungen erlernen wolle, so die NBCC, so sollte     sie nicht nur über den möglichen Nutzen, sondern auch über     die möglichen Risiken informiert sein.</p>
<p><strong>Was versteht man unter Selbstuntersuchung der Brust?</strong><br />
Die Selbstuntersuchung ist eine Maßnahme, bei der Frauen selbst ihre   Brüste und die angrenzenden Gebiete systematisch von Hand nach ungewöhnlichen   Knoten oder Formveränderungen abtasten.Dabei sollen alle Bereiche der   Brust gefühlt und gründlich untersucht werden. Häufig werden   bestimmte Zeitpunkte und bestimmte Zeitabstände empfohlen. Der Zweck ist   einzig und allein, Brustkrebs so früh wie möglich zu entdecken. Die   bloße Vorstellung, dass bei dieser Untersuchung möglicherweise eine   Krebserkrankung am entdeckt wird, kann auch Ängste verursachen. Die NBCC   hält deswegen sinngemäß fest: Frauen berühren ihre Brüste   natürlicherweise sowieso häufig, etwa beim Duschen, beim Anziehen,   beim Sex etc. Es gibt auch bei uns in Deutschland viele Ärztinnen und Ärzte,   die Frauen informieren, schulen und auffordern, ihre Brüste so oft wie   möglich zu berühren, damit sie wissen, wie diese sich normalerweise   anfühlen und was eine ungewöhnliche Veränderungen sein könnte.   Die Selbstuntersuchung ist aber etwas ganz anderes, als einfach die Brüste   zu berühren und &#8220;kennenzulernen&#8221;. Die NBCC weist ausdrücklich   darauf hin, dass dieses bewusste Suchen die Frauen überängstlich   in Bezug auf Brustkrebs machen kann und unnötigerweise Besorgnis bei jeder   Veränderung erzeuge, die ertastet wird. In einigen Fällen könne   diese Angst so groß werden, dass sie Frauen abschreckt, ihre Brüste überhaupt   zu berühren. (1)<br />
Über 80% der Brustkarzinome, die nicht durch die Mammographie aufgespürt wurden, werden von Frauen selbst entdeckt. (2) Tumoren werden sowohl bei einer Selbstuntersuchung als auch bei Berührungen oder Beobachtungen der Brust aus ganz anderen Gründen entdeckt, gelegentlich auch, wenn der Partner einen Knoten in der Brust der Frau fühlt. Die NBCC hält fest, dass in einer der analysierten Studien nur 7,6% der Brustkrebspatientinnen, die vorher die Selbstuntersuchung regelmäßig praktiziert hatten, ihren Brustkrebs tatsächlich während der Selbstuntersuchung entdeckt haben. (3)</p>
<p><strong> Die Selbstuntersuchung als &#8220;Public Health-Maßnahme&#8221;<br />
</strong>Eine Public Health-Maßnahme, also eine Maßnahme           zur öffentlichen Gesundheitspflege, die für <span style="text-decoration: underline;">alle</span> flächendeckend           empfohlen wird (wie z.B. zur Zeit in Deutschland das Mammographie-Screening           für Frauen zwischen 50 und 70 oder bestimmte Impfungen), hat grundsätzlich           zum Anliegen, die Gesundheit einer Bevölkerungsgruppe zu verbessern.           Beispiel: Die Ermutigung, mit dem Rauchen aufzuhören, wie in Deutschland           in den <a href="http://www.gesundheitsziele.de/cgi-bin/render.cgi?__xpage_template=tabak&amp;__xpage_object=menu_left&amp;__xpage_usr_data=&amp;menu=nationale_ziele" target="_blank"> &#8220;Gesundheitszielen&#8221;</a> verankert.           Public Health-Maßnahmen können nützlich für die           Bevölkerung sein, aber auch kostenintensiv und/oder sie können           Risiken beinhalten und sogar Schaden verursachen. Deshalb ist es sehr           wichtig, derartige Maßnahmen genau zu studieren und zu entscheiden,           ob die geplante Intervention tatsächlich wirksam ist, bevor sie           eingeführt wird. Eine öffentliche Gesundheitsintervention           sollte nicht durchgeführt werden, bevor wissenschaftliche Untersuchungen           aufzeigen, dass der Nutzen der Maßnahme die Risiken überwiegt.           Frauen auf einem flächendeckenden Niveau die Selbstuntersuchung           der Brust zu empfehlen, wäre eine solche öffentliche Gesundheitsintervention.           Mit Werbung und Unterweisung in die Selbstuntersuchung hat man bereits           zu einem Zeitpunkt, bevor sie adäquat überprüft war,           begonnen und lange bevor wir wussten, wie das Verhältnis von möglichem           Nutzen zu möglichem Schaden ist. Unzählige Organisationen           verteilen beispielsweise sogenannte &#8220;Duschkarten&#8221;, die sich           jede Frau im Badezimmer aufhängen kann; hierin wird das Vorgehen           bei der Selbstuntersuchung dargestellt und an die regelmäßige           Durchführung erinnert. Während der letzten Jahrzehnte haben           viele Organisationen mit Nachdruck empfohlen, dass jede Frau ab 20           Jahre die Selbstuntersuchung einmal im Monat durchführen soll.           Viele dieser Organisationen haben auch beachtliche finanzielle Mittel           für solche Duschkarten, Lehrprogramme, Videos usw., die den Frauen           die richtige Selbstuntersuchungs-Technik beibringen sollten, ausgegeben.           (4) Einige Firmen haben sogar Brustmodelle zur Schulung der Selbstuntersuchung           produziert und verkauft. Zusätzlich verwenden viele Ärzte           und Schwestern viel Zeit darauf, die Selbstuntersuchung zu propagieren           und Frauen die Technik zu lehren. (5) Mit diesen Anstrengungen wurde           vielen Frauen vermittelt, dass die Selbstuntersuchung eine lebensrettende           Maßnahme sei, obwohl es keinerlei Nachweis gibt, dass dieses           tatsächlich so ist.</p>
<p>Die NBCC will ihre Fragen beantwortet wissen, bevor sie eine Maßnahme   wie die Selbstuntersuchung bevölkerungsweit empfiehlt. Wird Brustkrebs   mit Hilfe der Selbstuntersuchung wirklich früher gefunden als ohne? Und   noch wichtiger: Kann eine Frau damit tatsächlich ihr Leben oder ihre Brust   retten? Birgt diese Art von Intervention Risiken oder negative Konsequenzen   für Frauen? Dies sind schwierige Fragen, die nur durch randomisierte,   kontrollierte Studien beantwortet werden können. Bisher haben diese Studien   nicht gezeigt, dass die Vorteile die Risiken überwiegen.</p>
<p><strong> Forschung zur Selbstuntersuchung der Brust<br />
</strong>Einige beobachtende Studien, einschließlich Kohorten-           und Fall-Kontroll-Studien, haben die Auswirkungen der Selbstuntersuchung           in bestimmten Gruppen von Frauen untersucht. (6) Es wurden Frauen beobachtet,           die sich dazu entschlossen hatten, die Selbstuntersuchung regelmäßig           durchzuführen. Erforscht wurde, ob die Frauen frühere Stadien           von Brustkrebs entdeckten und/oder ob sie länger lebten als Frauen,           die die Selbstuntersuchung nicht praktizierten. Die Studien führten           teilweise zu widersprüchlichen Ergebnissen, aber die meisten konnten           nicht aufzeigen, dass die Selbstuntersuchung den Frauen nutzt. Leider           können auch die Ergebnisse dieser Studien unzuverlässig sein,           weil beobachtende Studien einigen Einschränkungen unterliegen,           wenn sie dazu eingesetzt werden, um eine Screening-Methode wie die           Selbstuntersuchung zu bewerten (7). Zum Beispiel kann es verschiedene           Unterschiede zwischen den untersuchten Frauengruppen geben, die die           Ergebnisse einer Studie beeinflussen. Brustkrebs-Screening-Techniken           müssen im Zusammenhang von randomisierten klinischen Studien geprüft           werden, um zu entscheiden, ob sie wirkungsvoll sind.</p>
<p>Zwei randomisierte klinische Studien zur Selbstuntersuchung wurden inzwischen   durchgeführt, eine in St. Petersburg, Russland (8), die andere in Shanghai,   China (9). Eine Gruppe von Frauen erhielt dabei jeweils eine umfassende Anleitung   zur Selbstuntersuchung, die andere (Kontroll-) Gruppe erhielt diese Unterweisung   nicht. Beide Gruppen wurden über mehrere Jahre hinweg beobachtet. Am Ende   des Beobachtungs-Zeitraums verglichen die Forscher die Gruppen miteinander   um zu ermitteln, ob es Unterschiede bezüglich der Anzahl der Frauen, bei   denen Brustkrebs diagnostiziert wurde bzw. die an Brustkrebs starben (Mortalitätsrate),   gab. Die erste Studie, die in St. Petersburg durchgeführt wurde, beobachtete   122.471 Frauen im Alter zwischen 40 und 64 Jahren. Ausgebildete Krankenschwestern   und Ärzte zeigten den Frauen in der Selbstuntersuchungs-Gruppe sehr gründlich,   wie sie die Selbstuntersuchung durchführen sollten. Leider führten   dann viele Frauen in dieser Gruppe die Untersuchung doch nicht regelmäßig   durch, nachdem sie die Technik erlernt hatten. Im fünften Jahr der Beobachtungsphase   praktizierten nur noch 55,8% der Frauen die Selbstuntersuchung mindestens fünfmal   jährlich. Nach 9 Jahren Follow-up hatten die Selbstuntersuchungs-Gruppe   und die Gruppe, die die Selbstuntersuchung nicht erlernt hatte, die gleiche   Brustkrebs-Sterblichkeitsrate. Es gab auch keinen Unterschied hinsichtlich   der Stadien, in denen Brustkrebs diagnostiziert wurde. Jedoch führte die   Selbstuntersuchung zu einer höheren Anzahl Biopsien wegen gutartiger Knoten.<br />
Die am besten gestaltete Studie zur Selbstuntersuchung war eine randomisierte   Studie an 267.040 Frauen im Alter von 31 bis 64 Jahren, die in Shanghai durchgeführt   wurde. Die Frauen erhielten eine individuelle Anleitung zur Selbstuntersuchung   anhand eines Silikon-Brustmodells und sie wurden immer wieder erinnert, die   erlernte Technik anzuwenden. Die meisten Frauen in der Selbstuntersuchungs-Gruppe   praktizierten die Untersuchung während des Beobachtungszeitraums. Nach   einem Follow-up von etwa 10 Jahren hatten die Gruppe, die die Selbstuntersuchung   der Brust angewendet hatte, und die Kontrollgruppe die gleiche Brustkrebs-Sterblichkeitsrate.   Es gab auch nur wenig Anzeichen dafür, dass die Selbstuntersuchung die   Frauen befähigt hätte, ihre Karzinome früher zu entdecken. Die   Selbstuntersuchungsgruppe und die Kontrollgruppe fanden in jedem Jahr der Studienlaufzeit   die gleiche Anzahl Tumoren. Ferner war auch die Anzahl der Krebserkrankungen,   die sich schon in die Lymphknoten ausgebreitet hatte, in beiden der Gruppen ähnlich.   Jedoch entdeckte die Gruppe, die die Selbstuntersuchung erlernt und durchgeführt   hatte, viel mehr gutartige Knoten als die Kontrollgruppe.<br />
Vor kurzem hat auch die kanadische Projektgruppe für Gesundheitsvorsorge   Empfehlungen zum Thema Selbstuntersuchung ausgesprochen, nachdem sie die o.g.   Studien und klinischen Versuchsreihen beurteilt hat (10). Das Fazit dieser   Projektgruppe war, dass es keinen Nachweis dafür gibt, dass das Lehren   der Selbstuntersuchung in irgendeiner Altersgruppe die Brustkrebs-Sterblichkeitsrate   reduzieren kann.</p>
<p>Die National Breast Cancer Coalition stellt zusammenfassend fest, dass die   meisten Studien den Nutzen der Selbstuntersuchung der Brust für Frauen   nicht nachgewiesen haben. Ergebnisse verschiedener Studien, eingeschlossen   die beiden o.g. randomisierten Studien, zeigen hingegen, dass ein Screening   mittels Selbstuntersuchung die Anzahl der entdeckten gutartigen Tumoren in   hohem Maße ansteigen lässt. Die Unterweisung in der Selbstuntersuchung   führte dagegen nicht zu einer früheren Erkennung von Brustkrebs,   und sie wirkte weder lebensrettend noch lebensverlängernd. Als negative   Folge der Selbstuntersuchung löst diese ferner mehr Ängste aus und   führt zu mehr Arztbesuchen und unnötigen Biopsien. Und auch wenn   Brustbiopsien vergleichsweise einfache chirurgische Eingriffe sind, so müssen   sie dennoch einerseits aus den knappen Geldmitteln des Gesundheitswesens finanziert   werden und können andererseits außerdem zu Leid, Narbenbildung und Entstellung   führen.</p>
<p><strong> Empfehlungen<br />
</strong>Die NBCC ist der Meinung, dass breite öffentliche Gesundheitsempfehlungen           und -interventionen auf wissenschaftlich abgesicherten Forschungsergebnissen           beruhen sollten. Die Studien zur Selbstuntersuchung der Brust haben           weder erwiesen, dass Frauen von der Selbstuntersuchung nicht profitieren           noch dass sie profitieren können. Weil es diese Nachweise nicht           gibt, unterstützt die NBCC weder öffentliche noch privat           finanzierte Programme, die darauf abzielen, die Selbstuntersuchung           zu fördern oder auf flächendeckendem Niveau zu lehren. Zitat: &#8220;Wir           können es uns nicht leisten, unseren begrenzten Ressourcen an           eine öffentliche Gesundheitsmaßnahme zu verschwenden, deren           Wirksamkeit nicht nachgewiesen wurde, insbesondere wenn es Beweise           gibt, dass eben diese Maßnahme Schaden verursachen kann. Die           Mittel sollten besser zur Finanzierung weiterer wissenschaftlicher           Studien verwendet werden, um Maßnahmen zu finden, die wirklich           funktionieren, wie z. B. bessere Wege, um Brustkrebs zu entdecken,           zu behandeln und zu verhüten. Diese Ressourcen würden auch           besser verwendet für Maßnahmen, die nachgewiesenermaßen           die Brustkrebsmortalität senken, wie z. B. die Versorgung aller           an Brustkrebs erkrankten Frauen mit einer angemessenen Therapie.&#8221;</p>
<p>Die NBCC empfiehlt aber auch nicht, dass Frauen mit der Selbstuntersuchung   aufhören sollten. Die Entscheidung für oder gegen die Selbstuntersuchung   muss individuell getroffen werden. Wenn eine Frau die Technik der Selbstuntersuchung   lernen möchte, so muss sie jedoch über die möglichen Risiken   und Vorteile aufgeklärt werden.</p>
<p><strong> Fazit</strong><br />
Weil die Selbstuntersuchung jahrelang so aggressiv propagiert wurde, hat die   NBCC Verständnis dafür, dass die obigen Empfehlungen möglicherweise   nur schwer akzeptiert werden können. Jedoch möchte die Koalition   Frauen lieber wahrheitsgemäße Informationen über die Selbstuntersuchung   als Fehlinformationen oder ein falsches Gefühl der Sicherheit geben. Außer   der NBCC haben noch andere Gesundheitsorganisationen festgestellt, dass es   nur unzureichende wissenschaftliche Nachweise gibt, die den Schluss zulassen,   dass die Selbstuntersuchung der Brust Frauen nützt. Das National Cancer   Institute (NCI, dt.: Nationales Krebsinstitut der USA) druckt in seiner Brustkrebs-Broschüre <a href="http://www.cancer.gov/PDF/af24a43f-95ef-4c5d-9b95-ce405654c947/28392pdf.pdf" target="_blank">Understanding   Breast Changes</a> (dt.: Brustveränderungen verstehen) keine Anleitung   zur Selbstuntersuchung mehr ab. Die U.S. Preventive Services Task Force (etwa:   Arbeitsgruppe Prävention im staatlichen Gesundheitsdienst der USA) stellt fest, dass &#8220;die Beweise unzulänglich   sind, um Empfehlungen für oder gegen die Anleitung oder regelmäßige   Durchführung der Selbstuntersuchung auszusprechen“. (11) Darüber   hinaus zieht die American Cancer Society (dt.: Amerikanische Krebsgesellschaft)   Materialien aus dem Verkehr, die sich ausschließlich auf die Selbstuntersuchung   konzentrierten.</p>
<p>Anders dagegen die Deutsche Krebsgesellschaft: <a href="http://www.krebsgesellschaft.de/pat_ka_brustkrebs_selbsuntersuchung,107714.html" target="_blank"> Sie   empfiehlt weiterhin die Selbstuntersuchung der Brust</a>, als gäbe es   die Diskussionen zu Nutzen, Risiken und Schaden dieser Maßnahme gar nicht.   Auch Prof. Dr. Ingrid Schreer, stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft   für Senologie, hält selbst nach der Bewertung der Cochrane Collaboration   in &#8220;Der Spiegel&#8221; (<a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=58485931&amp;aref=image037/2008/07/26/ROSP200803101210121.PDF&amp;thumb=false" target="_blank">Heft   31/2008</a>) daran fest, &#8220;weiterzutasten wie bisher&#8221;. Die NBCC kommt   generell zu dem Fazit, dass es derzeit keine hochwirksamen Screening-Methoden   für Frauen in allen Altersgruppen gibt. Die NBCC ist mit dieser Situation   sehr unzufrieden und hofft, dass sie Frauen dazu ermuntert, sich für die   Verbesserung der Forschung über wirksame Screening-Methoden, Vorsorge-   und Behandlungsmöglichkeiten einzusetzen.</p>
<p><strong>Über die NBCCF<br />
</strong>Die National Breast Cancer Coalition Foundation ist eine Frauengesundheitsorganisation,         die sich im Zusammenhang mit Brustkrebs der Interessenvertretung der         Frauen gewidmet hat. Hauptziele der Koalition sind die Steigerung staatenübergreifende         Förderung für die Brustkrebsforschung, in Zusammenarbeit mit         der Wissenschaft neue Forschungsmodelle zu entwickeln, den Zugang zu         qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung und zu klinischen Studien         für alle Frauen zu verbessern sowie den Einfluss der Vertreterinnen         von Brustkrebs-Patientinnen in allen Bereichen des Entscheidungsprozesses         im Hinblick auf Brustkrebs zu erweitern.</p>
<p><strong>Fußnoten:<br />
</strong>(1) Love S, Lindsey K. Dr. Susan Love&#8217;s Breast Book, 2nd ed.         Reading, MA:Addison-Wesley, 1995;25. Wellisch D, et al. Annals Behav         Med 2001;23(4).<br />
(2) Love S, Lindsey K. Dr. Susan Love&#8217;s Breast Book, 2nd ed. Reading, MA:Addison-Wesley,   1995;25.<br />
(3) Auvinen A, Elovainio L, Hakama M. Breast self-examination and survival   from breast cancer: a prospective follow-up study. Breast Cancer Res Treat   1996;38(2):161-8.<br />
(4) Gehrke AW. Breast self-examination: A mixed message. J Natl Cancer Inst   2000;92(14):1120-1.<br />
(5) Tessaro I, Herman C. Changes in public health nurses&#8217; knowledge and perception   of counseling and clinical skills for breast and cervical cancer control. Cancer   Nurs 2000;23(5):401-5. Warner SL, Worden JK, Solomon LJ, Wadland WC. Physician   interest in breast cancer screening education. A survey of Vermont family physicians.   J Fam Pract 1989;29(3):281-5.<br />
(6) Holmberg L, Ekbom A, Calle E, et al. Breast cancer mortality in relation   to self-reported use of breast self-examination. A cohort study of 450.000   women. Breast Cancer Res Treat 1997;43:137-40. Harvey BJ, Miller AB, Baines   CJ, Corey PN. Effect of breast self-examination techniques on the risk of death   from breast cancer. CMAJ 1997;157(9):1205-12. Muscat JE, Huncharek MS. Breast   self-examination and extent of disease: a population-based study. Cancer Detect   Prev 1991;15:155-9. Newcomb PA, Weiss NS, Storer BE, et al. Breast self-examination   in relation to the occurrence of advanced breast cancer. J Natl Cancer Inst   1991;83:260-5. Gastrin G, Miller AB, To T, et al. Incidence and mortality from   breast cancer in the Mama Program for Breast Screening in Finland, 1973-1986.   Cancer 1994;73:2168-74.<br />
(7) Semiglazov VF, Moiseenko VM, Manikhas AG, et al. [Interim results of a   prospective randomized study of self-examination for early detection of breast   cancer (Russia/St.Petersburg/WHO)]. Vopr Onkol 1999;45:265-71.<br />
(8) Thomas DB, Gao DL, Ray RM, et al. <a href="http://www.stiftung-koalitionbrustkrebs.de/Aktuelles/maerz2006/shanghai.pdf" target="_blank">Randomized   trial of breast self-examination in Shanghai: Final Results.</a> J Natl Cancer   Inst 2002;94(19):1445-57.<br />
(9) U.S. Preventive Services Task Force. Guide to Clinical Preventive Services,   2nd Ed, 1996.</p>
<p><a href="http://www.stopbreastcancer.org/" target="_blank">National       Breast Cancer Coalition, NBCC</a><br />
1707 L Street, NW, Suite 1060, Washington, D.C. 20036, USA<br />
Tel.: 001 (202) 296-7477 Fax: 001 (202) 265-6854</p>
<div>
<div><strong> </strong><strong>Positionspaper               der NBCC (originalsprachl.) im Archiv der Library of Congress:</strong><br />
<a href="http://web.archive.org/web/20020210054656/http://www.natlbcc.org/bin/index.asp?strid=496&amp;depid=9&amp;btnid=1" target="_blank">Januar                 2002<br />
</a><a href="http://web.archive.org/web/20030218200553/http://www.natlbcc.org/bin/index.asp?strid=496&amp;depid=9&amp;btnid=1" target="_blank">Oktober                 2002</a><br />
<a href="http://web.archive.org/web/20040224093118/http://www.natlbcc.org/bin/index.asp?strid=496&amp;depid=9&amp;btnid=1" target="_blank">Oktober           2003</a><br />
<a href="http://web.archive.org/web/20061117062156/http://www.natlbcc.org/bin/index.asp?strid=496&amp;depid=9&amp;btnid=1" target="_blank">April           2006<br />
</a><br />
<a href="http://www.stopbreastcancer.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=505&amp;Itemid=180" target="_blank">Aktuelle           Version: Breast Self-Exam</a> Current Research and Recommendations         (aktualisiert im Juli 2008)</div>
</div>
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		<item>
		<title>Mamma-MRT &#8211; MRT der Brust (Magnetresonanztomographie)</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 16:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[MRT]]></category>
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		<category><![CDATA[Brustkrebsrisiko]]></category>
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		<category><![CDATA[dichtes Brustdrüsengewebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFDurch neue Forschungsarbeiten unter deutscher Beteiligung ist die Magnetresonanztomomgraphie der Brust (Mamma-MRT) &#8211; auch &#8220;Kernspin&#8221; genannt &#8211; momentan ein in Medien vieldiskutiertes Thema. Als FAQ zum Mammographie-Screening in Deutschland beantwortet die Kooperationsgemeinschaft Mammographie die Frage &#8220;Ist MRT eine genauere Untersuchungsmethode als die Mammographie?&#8220;: Die MRT der Brust ist von wichtiger Bedeutung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mrt-der-brust/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p>Durch neue Forschungsarbeiten unter deutscher Beteiligung 	      ist die Magnetresonanztomomgraphie der Brust (Mamma-MRT) &#8211; auch &#8220;Kernspin&#8221; genannt &#8211; momentan ein in Medien vieldiskutiertes Thema.</p>
<p>Als FAQ zum Mammographie-Screening in Deutschland beantwortet die Kooperationsgemeinschaft Mammographie die Frage &#8220;<strong>Ist              MRT eine genauere Untersuchungsmethode als die Mammographie?</strong>&#8220;:</p>
<p><em> Die MRT der Brust ist von wichtiger Bedeutung in der diagnostischen              Abklärung von Auffälligkeiten in der Brust und kommt bei              klaren Indikationen auch im Screening zum Einsatz. Allerdings, und              das ist die einhellige Meinung von Experten, ist sie als Früherkennungsuntersuchung              bei symptomfreien Frauen nicht geeignet. Dies wird verständlich              vor dem Hintergrund, dass diese Methode etwa 15% falsch-positive              Ergebnisse liefert. Die im Vergleich zur Mammographie erheblich              höhere Zahl an falsch-positiven Ergebnissen ist für ein              bevölkerungsbezogenes Screening nicht akzeptabel. Zudem kommt              es zu einer höheren Zahl an zusätzlichen Brustgewebeentnahmen.              Diese Zahl an zusätzlichen histologischen Klärungen ist              im Vergleich zum Mammographie-Screening etwa zwei- bis dreifach              so hoch. Die MRT als flächendeckende Untersuchungsmethode ist              darüber hinaus auch aus Kostengründen keine Alternative              zum Mammographie-Screening, denn es ist zehnmal so teuer<br />
</em><em>Es gibt lediglich erste Studien zum Screening bei Hochrisikopatientinnen.              Für Hochrisikopatientinnen hat sich gezeigt, dass durch einen              ergänzenden Einsatz der MRT tatsächlich Brustkrebs früher              erkannt werden kann. Die Vorteile der MRT bei Hochrisiko-Patientinnen              und die bei diesen Patientinnen schlechtere Treffsicherheit von              Mammographie und Ultraschall erklären sich durch verschiedene              Ursachen: Es handelt sich um eine andere Altersgruppe als beim Screening              und die Frauenerkranken häufig an Brustkrebstypen mit rasch              wachsendem Brustkrebs. Quelle: <img src="../../images/icons/pdf.jpg" alt="" width="16" height="17" /> <a href="http://www.referenzzentrum-berlin.de/downloads/Fragen%20und%20Antworte.pdf" target="_blank">Fragen              und Antworten zum Mammographie-Screening</a>, Kooperationsgemeinschaft,              Stand Oktober 2008</em></p>
<p>s.              dazu auch die <strong>Pressemeldung der Kooperationsgemeinschaft</strong> Mammographie<em> &#8220;<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/141931/" target="_blank">MRT              oder Mammographie – ist das hier die Frage?&#8221;</a> (Stand: 15.08.2007)<br />
</em><br />
Nachfolgend finden sich zusammengefasst die wichtigsten Empfehlungen der American   Cancer Society, die im Wesentlichen den Empfehlungen aus Deutschland entsprechen.</p>
<h2><a id="ACSLeitlinie" name="ACSLeitlinie"></a> Position und Leitlinie           der American Cancer Society (ACS Guidelines)</h2>
<p>Zum Brustkrebs-Screening ist die MRT nicht durchführbar wegen der         hohen Kosten, inkonsistenter Standards und zuviel &#8220;falsch-positiven&#8221; Befunden,         die zu unnötigen Biopsien führen. Außerdem gäbe         es keinen Beweis, dass mit der Kernspin-Mammographie (MRT der Brust)         das Gesamtüberleben von Frauen mit Brustkrebs oder andere Behandlungsergebnisse         verbessert werden könnte. Zu diesem Ergebnis kam knapp zusammengefasst         eine Experten-Arbeitsgruppe auf dem amerikanischen Krebskongress im Jahr         2007. Die Leitlinie der American Cancer Society beinhaltet die Indikation         für ein Mamma-MRT zur Früherkennung von Brustkrebs nur unter         den folgenden Bedingungen bei:</p>
<ul>
<li>nachgewiesener            BRCA-1 bzw. BRCA-2 Gen-Mutation, bzw. wenn Angehörige (Eltern,            Geschwister oder Kinder) solche Mutationen haben. Nur 1 bis 2% der            Frauen fallen in diese Gruppe.</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen                         mit 20 bis 25%iger oder größerer Wahrscheinlichkeit,                         im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken, was                         von einer Spezialistin bzw. einem Spezialisten mit Zugang                         zu Spezialsoftware-Programmen berechnet worden sein muss.</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen,                die eine Strahlentherapie der Brust für eine andere Krebserkrankung                im Alter zwischen 10 und 30 Jahren erhalten haben. Das ist sehr                selten, in den USA betrifft dies weniger als 1.500 Behandlungsfälle                pro Jahr.</li>
</ul>
<p>Es gibt eine <strong>ungenügende Evidenz für die Empfehlung                zur Mamma-MRT</strong> für Frauen unter den folgenden Umständen,                nachdem sie ein Beratungsgespräch mit ihren behandelnden Ärzten                geführt haben:</p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li>Frauen,                  die Brustkrebs haben/hatten (einschließlich duktales Karzinoma                  in situ).</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen                mit &#8220;dichtem Brustgewebe&#8221; in der Mammographie.</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen                mit mehreren Brustbiopsien in der Vorgeschichte, bei denen sich                bereits präkanzeröse Veränderungen gezeigt haben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen                mit einem mehr als 15 bis 20%-igem Risiko im Laufe ihres Lebens,                wenn dieses durch die behandelnden Ärzte festgestellt worden                ist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Solche                Frauen mit seltenen Symptomen mit bekanntem erhöhten Risiko,                wie z.B. Frauen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cowden-Syndrom" target="_blank"><img title="Wikipedia-Link zum Cowden-Syndrom" src="../../images/wikipedia.jpg" alt="" width="11" height="11" /> Cowden                Syndrom</a> (bei dem sich multiple sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hamartom" target="_blank"><img title="Wikipedia-Link zu Hamartome" src="../../images/wikipedia.jpg" alt="" width="11" height="11" /> Hamartome</a> entwickeln)                oder dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Li-Fraumeni-Syndrom" target="_blank"> <img title="Wikipedia-Link zu Li-Fraumeni-Syndrom" src="../../images/wikipedia.jpg" alt="" width="11" height="11" /> Li-Fraumeni-Snydrom</a>,                einer ererbten Erkrankung, die unter anderem mit einer verstärkten                Neigung zu Brustkrebs einhergeht. Diese kurzen Empfehlungen wurden                so auch abgedruckt unter anderem in der MAMM, Heft Mai/Juni 2007,                S. 27.</li>
</ul>
<div>
<div><strong>Eine Mamma-MRT                    wird nicht empfohlen für Frauen ohne die hier aufgelisteten                    Risiken.</strong><strong> </strong></div>
</div>
<p>Empfehlungen zur MRT der Brust zur Früherkennung/Screening in            den  <a href="http://web.archive.org/web/20080317160200/http://www.cancer.org/docroot/MED/content/MED_2_1x_American_Cancer_Society_Issues_Recommendation_on_MRI_for_Breast_Cancer_Screening.asp?sitearea=MED" target="_blank">ACS            Guidelines auf den Webseiten der American Cancer Society nachlesen</a> &#8230;            (in englischer Sprache, Stand 2007, Archivlink, aktuelle Position verschwunden?)<br />
Komplette Leitlinie als pdf <a href="http://caonline.amcancersoc.org/cgi/reprint/57/2/75?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=1&amp;title=MRI&amp;andorexacttitle=and&amp;andorexacttitleabs=and&amp;andorexactfulltext=and&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;sortspec=relevance&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank">American   Cancer Society Guidelines for Breast Screening with MRI as an Adjunct to Mammography</a> (2007)</p>
<h3><strong>Weiterlesen bei uns im infoblog!</strong></h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/wordpress/category/diagnostik/mrt-der-brust/" target="_blank">MRT &amp; Brustkrebs:</a> Infos aus relevanten Einrichtungen &amp; Medien zur Magnetresonanztomographie   der Brust</p>
<p>2010:<a href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1021890" target="_blank"> Brustkrebs-Diagnose: ergänzende Magnetresonanztomogramme bringen keine Vorteile</a> (deutschsprachige Pressemeldung The LANCET v. 12.02.10)</p>
<p><em>Letzte Aktualisierung dieser Seite: 21.08.2010</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mammographie: Bericht zur Arbeit des Nationalen Frauengesundheitsnetzwerks „National Women’s Health Network“</title>
		<link>http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-nwhn/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 14:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[mammographie]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizingeschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFDownload &#62;&#62; Text als pdf Stand der Information: November 2007 National Women’s Health Network (NWHN) ist eine der großen unabhängigen Frauengesundheitsnetzwerke in den USA. Im Editorial des „The Women&#8217;s Health Activist“- eines auch online zugänglichen Newsletters der Organisation &#8211; findet sich in der September/Oktober-Ausgabe 2007 ein Editorial zu Screeningtests, und bereits in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-nwhn/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p><span>Download &gt;&gt; <a href="http://www.bcaction.de/pdf/03info/screening_nwhn.pdf" target="_blank">Text als pdf</a><br />
Stand der Information: November 2007<br />
</span><span><a id="inhalt" name="inhalt"></a><a id="inhalt" name="inhalt"></a></span></p>
<p><a href="http://www.nwhn.org/" target="_blank">National               Women’s Health Network (NWHN)</a> ist eine der großen unabhängigen               Frauengesundheitsnetzwerke in den USA.</p>
<p>Im Editorial des „The Women&#8217;s Health Activist“- eines auch online            zugänglichen Newsletters der Organisation &#8211; findet sich in der            September/Oktober-Ausgabe 2007 ein Editorial zu Screeningtests, und            bereits in der Januar/Februar-Ausgabe gab es einen Bericht zur Mammographie       von Cynthia Pearson.</p>
<h2><a id="Cindy" name="Cindy"></a>Wer ist Cynthia Pearson?</h2>
<p>Cynthia Pearson ist die Leiterin des NWHN, die bereits seit         20 Jahren für dieses Frauengesundheitsnetzwerk arbeitet. Sie koordinierte         das Referendariat, leitete die Clearingstelle sowie auch das NWHN-Programm         und die Leitlinienarbeit. 1996 wurde sie Leiterin der Organisation. Cindy         Pearson stammt aus Kalifornien, machte einen Bachelor-Abschluss der UC San Diego         in Biologie und leitete nachfolgend die für Abtreibungsrechte aktive         Organisation Colorado NARAL. In San Diego arbeitete sie schließlich         für verschiedene Spezialeinrichtungen in der Frauengesundheitspflege         und in einem feministischen Frauengesundheitszentrum. Sie ist zur Zeit         auch Präsidentin des Vorstands der Frauengesundheitsspezialistinnen         in Nordkalifornien und Schatzmeisterin der National Breast Cancer Coalition,         die der größte Zusammenschluss von amerikanischen Frauengesundheitsorganisationen         zum Thema Brustkrebs ist. Den Skandal der Hormonersatztherapie kommentierte sie mit: &#8220;Dies ist Teil einer Geschichte von Korruption in Medizin und Wissenschaft, in der Frauen, und ihre Ärzte, betrogen wurden. Frauen [die eine Hormonersatztherapie eingenommen haben] waren Schäden durch ihre Ärzte, die als ahnungslose Sündenböcke für die Pharma-Unternehmen gehandelt hatten, ausgesetzt. (“Women, and their physicians, were duped. Women [who took HRT] were placed in the way of harm by their physicians, who acted as unsuspecting patsies for pharmaceutical companies.” <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-nwhn/#1">[1]</a></p>
<h2>Pearson und Screeningtests</h2>
<p>Für die September/Oktober-Ausgabe 2007 schrieb sie ein Editorial unter   dem Titel: “Warum ich für Zugang zu medizinischen Leistungen für   alle arbeite und NEIN zu Screeningtests sage“. Cindy Pearson schreibt, dass   sie mit verschiedenen Frauengesundheitsorganisationen zusammenarbeitet, um   im Netzwerk eine Stimme zu Standpunkten der Frauengesundheit zu entwickeln.   Ihr Schwerpunkt dabei ist das, „was Frauen wirklich brauchen“. Für sie   ist das in erster Linie eine qualitativ hochwertige, bezahlbare gesundheitliche   Versorgung, die präventive Maßnahmen, integrierte reproduktionsbezogene   Gesundheitsleistungen, freie Auswahlmöglichkeiten bei den Leistungsanbietern   und respektvolle Behandlung für alle einschließt.</p>
<p>Bei einem jährlichen Check-up werden ihr, die 53 Jahre alt ist, eine Blutdruckkontrolle, eine Blutuntersuchung auf Cholesterin, ein Haemocculttest, eine Koloskopie, eine Mammographie, eine Knochendichtemessung für ein Osteoporose-Check-Up und ein EKG empfohlen. In der Diskussion mit ihrer neuen Ärztin äußert sie jedoch ihre Bedenken: Alle Tests verursachen falsch-positive Befunde, die nachfolgenden Untersuchungen sind nicht ungefährlich und teilweise invasiv. Die Tests konnten nicht immer zeigen, dass man mit ihrer Hilfe die Lebenszeit verlängern kann, und Screeningtests führen zu Medikamentenbehandlungen, die zwar den Risikofaktor therapieren, aber nicht immer das Gesamt-Outcome beeinflussen können. Doch sie sieht es noch differenzierter: Für Blutdruck-Check, Mammographie und Darmkrebs-Screening gibt sie eine positive Note, doch der Cholesterintest jedes Jahr erhält ein Nein, das EKG ohne Symptome kommt für sie nicht in Frage und die Knochendichtemessung will sie mit 53 nicht, ab 65 sähe es anders aus. Cindy Pearson stellt sich selbst die Frage, wie sie das mit ihrem Standpunkt und ihrem Engagement für eine bessere Frauengesundheit nun unter einen Hut bringen soll. Schließlich weist sie darauf hin, dass die NWHN an einem System mit Respekt für alle arbeitet, und das lässt dann ja durchaus dann Variablilität zu. Um sich schlau zu machen, empfiehlt sie ihren Leserinnen noch den Blick in die amerikanischen Leitlinien zur Präventivmedizin für periodische Screenings.</p>
<h2>Pearson und Mammographie-Screening</h2>
<p>Bereits in ihrem Beitrag vom Januar 2007 befasste sich Cindy Pearson mit der            Mammographie. Ihr Beitrag ist vor dem Hintergrund des bei uns aktuell            neu geschaffenen Zugangs zur Mammographie durchaus eine spannende            Lektüre und zeigt zugleich die Entwicklung in den USA auf. Manchmal            ist es nicht leicht, sich in Sachen Frauengesundheit zu engagieren,            schreibt sie. Wir entdecken ein neues Verfahren, dass die Gesundheit            von Frauen verbessern soll. Wir setzen uns dafür ein, dass alle            Frauen Zugang dazu erhalten, und wir tun alles dafür, dass die            besten Qualitätsstandards eingehalten werden. Schließlich            meinen wir, dass wir am Ziel sind. Doch manchmal ist es komplizierter,            so wie bei der Mammographie, die ein schmerzhaftes Beispiel für            komplizierte Fragen in Sachen Frauengesundheit ist.</p>
<p>Als Screening-Methode wurde die Mammographie zunächst in den            1960er Jahren erforscht. Die erste Studie sah so aus, als ob das Screening            Leben retten kann. Frauen ohne Symptome für Brustkrebs wurden            jedes Jahr oder alle zwei Jahre gescreent. Bei den gescreenten Frauen            wurden kleinere Karzinome als bei den nicht gescreenten gefunden.            Diese Frauen wurden sofort behandelt, und in der Screening-Gruppe            starben weniger Frauen an Brustkrebs. Aufgrund dieser vielversprechenden            Ergebnisse sah es so aus, dass man allen Frauen ein solches Screening            anbieten sollte.</p>
<h2>Zugang</h2>
<p>In den nachfolgenden Jahren engagierte sich die NWHN sehr für            den Zugang zur Mammographie. In den 1980er Jahren wurde durch intensive            Lobbyarbeit im Parlament die Kostenübernahme für die Mammographie über            Medicare, die staatliche Gesundheitsversicherung in den USA, erkämpft.            Zu diesem Zeitpunkt übernahm Medicare noch keinerlei Kosten für            Screeningmaßnahmen welcher Art auch immer. Cindy Pearson erinnert sich,            dass ein Abgeordneter argumentierte, dass ein Screening zu teuer sei,            weil man Kosten für alle Frauen übernehmen müsse, die            dann nur länger mit einem durch Mammographie gefundenen Brustkrebs            leben würden. Die Entscheidung fiel jedoch trotz dieser Warnung            doch positiv für die Kostenübernahme der Mammographie aus.            Nachdem Medicare die Kosten übernahm, zogen die privaten Kassen            nach, und es gab spezielle Programme für unversicherte Frauen.</p>
<h2>Qualität</h2>
<p>Nachdem die Kostenübernahme erreicht war, engagierte sich NWHN für   die Qualitätssicherung in der Mammographie und musste feststellen, dass   das auch wieder harte Arbeit war. Die Erbringung der Screening-Mammographie   war nicht geregelt, und die Gerätequalität variierte ebenso wie die   Qualifikation und Spezialisierung bei Technikern und Radiologen. Viele Frauen   erhielten eine qualitativ gute Leistung, doch eben nicht alle. Damals formulierte   NWHN, dass eine schlechte Mammographie schlechter sei als keine Mammographie,   ein Satz, der sich nebenbei auch auf den Plakaten der Brustkrebsdemonstrantinnen   in Deutschland wiederfand.</p>
<h2>Information und ein Gesetz</h2>
<p>Dann erstellte das Netzwerk eine Information für Frauen, die die wichtigsten   Qualitätskriterien für eine gute Mammographie festhielt und forderte   die Frauen auf, genau zu prüfen, ob diese Kriterien auch eingehalten wurden.   Wenn Missstände festgestellt wurden, wandten die Frauen sich gleich an   das Parlament, um eine gesetzliche Regelung zur Durchführung der Mammographie   einzufordern. Viele Frauengesundheitsorganisationen beteiligten sich damals   und 1992 war es dann soweit, das Gesetz zum Qualitätsstandard in der Mammographie   (Mammography Quality Standards Act) wurde verabschiedet. Besonders stolz waren   die Frauen darauf, dass es auch das Recht auf die Aushändigung einer Kopie   ihrer eigenen Mammographie gab.</p>
<h2>Die Wende</h2>
<p>Und gerade als man wieder dachte, dass das Ziel der Arbeit sei erreicht, so   schreibt Pearson, kamen die Versprechungen, dass Mammographie Leben rettet,   ins Wanken. 1992 begann NWHN den Nutzen, den Frauen von der Mammographie wirklich   hatten, zu analysieren. Und dabei kam heraus, dass der Vorteil nicht ganz so   groß war, wie gedacht, und außerdem war sie auch nicht für   Frauen in allen Altersgruppen gleichermaßen geeignet. Das Netzwerk fühlte   sich verantwortlich, auch wegen des eigenen Engagements, und die Mitglieder   wollten außerdem wissen, ob es auch Zweifel an der Behandlung gab. Man   wollte keine zu optimistischen Informationen und simplifizierten Botschaften,   eine bessere Motivation sei schließlich Information.</p>
<p>Was man dann herausfand, war weniger ermutigend. In Folge der ersten Mammographie-Studie   wurden verschiedene andere Studien durchgeführt, ohne allzu beeindruckende   Ergebnisse. Der lebensrettende Vorteil konnte damals nicht in allen nachfolgenden   Studien nicht in allen Studien belegt werden. Insbesondere für die Mammographie   ab 40 zeigte sich der Vorteil damals nicht. Damit wandte sich das NWHN 1993   an die Öffentlichkeit und gab ein Positionspapier heraus, das die Mammographie   für prämenopausale Frauen ablehnte, in den USA eine sehr kontroverse   Position. Die Brustkrebsbewegung startete gerade durch, und viele Organisationen   hatten daran zu knacken, dass die Mammographie vielleicht nicht ganz so effektiv   ist, wie man immer annahm.</p>
<p>Außerdem waren viele auch schockiert von der Idee, dass Mammographie            auch Schäden verursachen könnte. Der Grund ist, dass Screening            zu einer Diagnose führt, die eine Therapie nach sich ziehen kann,            und eine Therapie auch immer Risiken hat. Eine Therapie ist oftmals            das Risiko wert, wenn Symptome vorliegen oder eine akute Gefahr besteht.            Vorstufen von Krebs führen nicht immer zu einer lebensbedrohlichen,            fortgeschrittenen Krebserkrankung. Wir hätten gerne die Sicherheit            gehabt, dass die Früherkennung auch tatsächlich lebensrettend            ist, so Cynthia Pearson. Es waren diese Bedenken, die NWHN damals            veranlassten, dass Mammographie prämenopausalen Frauen so lange            nicht angeboten werden sollte, bis bewiesen ist, dass die Vorteile            größer als der Schaden sind.</p>
<p>Auch bei uns ist diese Gruppe der prämenopausalen Frauen ja bisher nicht einbezogen in unser neues deutsches Mammographie-Screening-Programm, wohl aber wurden – und werden? – Frauen zu „grauen“ Screenings geschickt bzw. nutzen ein graues Screening möglicherweise immer noch. In Norwegen ist z.B. bekannt, dass neben dem nationalen Screening-Programm Frauen sich wegen der Arztwahl, als privat Versicherte oder insbesondere auch berufstätige Frauen aus terminlichen Gründen sich weiterhin „grau“, was meint &#8211; bei Radiologen außerhalb eines qualitätsgesicherten Screening-Programms &#8211; screenen lassen.</p>
<p>Nun ist wieder Zeit ins Land gegangen, aber unglücklicherweise ist Mammographie-Screening   nach wie vor eine komplizierte Frage. Die gleichen sieben Studien verursachen   nach wie vor eine generelle Kontroverse, genau wie in den 1990er Jahren. Unzählige   weitere Standpunkte und Teilergebnisse aus Studien sind hinzugekommen. Immer   noch liegen nicht alle Daten, die nötig wären, vor, aber die Datenflut   ist dennoch kaum zu überschauen. Pearson weist auch auf die Entstehung   von zahlreichen wunderbaren Brustkrebsorganisationen hin, die ihre eigenen   unabhängigen Analysen zur Wissenschaft und den vorliegenden klinischen   Studien durchgeführt haben. Sie machen es für Frauen heute viel einfacher,   exzellente Informationen zu dieser komplizierten Fragestellung zu finden. NWHN   stoppte deswegen die eigene Arbeit an der Auswertung der Studien zur Frage   des Mammographie-Screenings, zumal die spezialisierteren Organisationen genau   so gut und meistens schneller als NWHN berichten.</p>
<h2>Standpunkte</h2>
<p>Abschließend stellt Cynthia Person ausgewählte Passagen            der Standpunkte der vier Organisationen, die NWHN am meisten schätzt,            zusammenfassend kurz vor:</p>
<h2>Center for Medical Consumers</h2>
<p>Brustkrebs hat die beste Prognose, wenn die Diagnose mit Mammographie gestellt   wird. Allerdings führt Screening auch zur Entdeckung und Behandlung von   Brustkrebs, der nie lebensbedrohlich wird. Die Rolle der Mammographie im Zusammenhang   mit der Senkung der Brustkrebssterblichkeit in den USA ist unklar. Im besten   Fall erscheint der Einfluss jedoch minimal. Frauen erhalten zu wenig Information über   die Risiken. Für 1.000 Frauen, die sich 10 Jahre lang mammographieren   lassen, erreicht eine Frau eine Lebensverlängerung. Fünf Frauen werden   eine unnötige zusätzliche Krebsdiagnose und eine Behandlung erhalten,   drei Frauen erhalten eine Biopsie bei einem gutartigen Befund. Center for Medical   Consumers, 2005, <a href="http://www.medicalconsumers.org/" target="_blank">www.medicalconsumers.org</a>.</p>
<h2>Breast Cancer Action</h2>
<p>Mammographie ist zur Zeit die beste Screeningmethode, die verfügbar     ist. Es gab viele Diskussionen hinsichtlich der ionisierenden Strahlung,     wie man gesunden Frauen ohne Symptomen für eine Brusterkrankung damit     verabreicht. Um sich informiert zu entscheiden zu können, müssen     Frauen sich über verschiedene Faktoren im Klaren sein: Die Mammographie     verhindert Brustkrebs nicht. Mammographie verursacht radioaktive Strahlung,     und radioaktive Strahlung ist dafür bekannt, dass sie Krebs verursachen     kann. Die Strahlenbelastung akkumuliert sich im Laufe eines Lebens. Die Qualität     der Mammographie ist sehr variabel und die Mammographie ist ein Test, der     nicht perfekt ist. Der Vorteil für prämenopausale Frauen ist nicht     belegt. Die klinische Untersuchung und die Selbstuntersuchung sind wichtige     Methoden zur Entdeckung von Brustkrebs. Breast Cancer Action 2004.<br />
Auf unserer Website können Sie die komplette <a href="../../03info/screening_BCA_Leitlinie.htm" target="_blank">Breast Cancer Action Position zum Mammographie-Screening</a> in deutscher Übersetzung finden.</p>
<h2>Dr. Susan Love Research Foundation</h2>
<p>Selbst bei älteren Frauen ist die Mammographie weit davon entfernt, ein   perfektes Mittel für ein Screening zu sein. Sie mag hilfreich sein, um   den Krebs früher zu finden, aber das frühere Auffinden ist keine   Garantie dafür, dass es damit auch lebensrettend ist. Neue Daten legen   den Schluss nahe, dass es verschiedene Arten von Brustkrebs gibt und dass eine   schnelle Krankheitsprogression mehr von der Art des Krebses und weniger vom   Zeitpunkt der Diagnosestellung abhängig ist. Wahrscheinlich sind es rund   30 Prozent der Brustkrebserkrankungen, die das Potential haben, „böse“   zu enden, wenn man sie nicht früh stoppt. Das sind die Arten von Brustkrebs,   die man mit einem Früherkennungsprogramm und Mammographie-Screening beeinflussen   kann. Das sind auch die Krebserkrankungen, die die Mammographie am besten detektieren   kann. Screening ist immer noch unser bestes Werkzeug, um die Sterblichkeit   bei Brustkrebs zu senken. Wir müssen den größten Gewinn daraus   ziehen und gleichzeitig hart daran arbeiten, etwas Besseres zu finden. Dr.   Susan Love Foundation 2006, <a href="http://www.susanlovemd.org/" target="_blank">www.susanlovemd.org</a></p>
<h2>National Breast Cancer Coalition (NBCC)</h2>
<p>Die NBCC steht auf dem Standpunkt, dass es eine ungenügende Evidenz     für oder gegen den Einsatz eines Mammographie-Screenings unabhängig     vom Alter der Frauen gibt. Frauen wird vermittelt, dass die Mammographie     Leben retten kann, aber die Beweislage für die Reduktion der Sterblichkeitsrate     ist widersprüchlich und wird weiterhin von einigen WissenschaftlerInnen     und EntscheidungsträgerInnen etc. in Frage gestellt. Es steht Frauen     zu, die Wahrheit zu erfahren und diese ist, dass es keinen Beleg für     eine Reduktion der Sterblichkeit für Frauen unter 50 gibt und die Beweislage     für Frauen über 50 zur Zeit unklar ist. Die NBCC glaubt, dass es     Maßnahmen einer öffentlichen Gesundheitspflege gibt, die mehr     Leben retten können und dabei weniger Ressourcen des Gesundheitswesens     benötigen als die Mammographie. Eine solche Maßnahme wäre     die Sicherstellung des Zugang zu einer qualitätsgesicherten Behandlung     für alle Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wird. National     Breast Cancer Coalition, 2003, <a href="../../03info/www.stopbreastcancer.org" target="_blank"> www.stopbreastcancer.org</a></p>
<p><strong>Quellenangabe:</strong><br />
<a name="1"></a> Pearson C. Statement zur Veröffentlichung der Gesundheitsrisiken. National Women’s Health Network, Juli 2002 unter <a href="http://web.archive.org/web/20031222212832/http://www.womenshealthnetwork.org/hrtupdate.htm" target="_blank">www.womenshealthnetwork.org/hrtupdate.htm</a></p>
<p><strong>Links</strong></p>
<p>Website der &#8220;National Women&#8217;s Health Network&#8221;:<br />
<a href="http://www.nwhn.org/" target="_blank">http://www.nwhn.org/</a><strong><br />
</strong><strong>Link     zum Originalartikel:<br />
</strong><a href="http://www.nwhn.org/newsletter/article.cfm?content_id=118" target="_blank">http://www.nwhn.org/newsletter/article.cfm?content_id=118 </a><strong><br />
</strong> <strong> </strong><strong>Internetquellen     zum Mammographie-Screening</strong> erschließen wir in unserer Linksammlung: <a href="http://delicious.com/bcag_mammography_screening" target="_blank">http://delicious.com/bcag_mammography_screening</a> (im     Aufbau)<strong><br />
Stichwortliste     zur Linksammlung:<br />
</strong><a href="../../03info/screening-links.htm" target="_blank">http://www.bcaction.de/03info/screening-links.htm </a><br />
<a href="../../03info/screening.htm"><br />
<strong>Zurück zur Themenübersicht zum Mammographie-Screening</strong></a><strong></strong></p>
<div>Stichwort: Mammografie, Mammografie-Screening</div>
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		<title>Mammographie-Screening: Die Breast Cancer Action Position</title>
		<link>http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2006 14:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[mammographie]]></category>
		<category><![CDATA[BCA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFOriginaltext Breast Cancer Action, www.bcaction.org, Stand 2006 (bis heute gültige Version, zuletzt geprüft 04/2010) Aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt von Beate Schmidt, Vorbemerkung: G. Kemper Brustkrebs-Screening und &#8220;Früherkennung&#8221;[1] Vorbemerkung: Diese kurzgefasste Leitlinie umreißt den komplizierten Kontext, in dem Frauen die Früherkennung von Brustkrebs mittels Mammographie-Screening angeboten wird. Wichtig erscheint uns: Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p><span>Originaltext Breast Cancer Action, <a href="http://www.bcaction.org">www.bcaction.org</a>, Stand 2006 (bis heute gültige Version, zuletzt geprüft 04/2010)<br />
</span></p>
<p><span> </span><span>Aus       dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt       von Beate Schmidt,<br />
Vorbemerkung: G. Kemper</span><span> <a id="inhalt" name="inhalt"></a></span></p>
<p><span><strong>Brustkrebs-Screening und &#8220;Früherkennung&#8221;</strong></span><strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#1"><span>[1]</span></a></strong><span> </span></p>
<p><strong>Vorbemerkung:</strong> Diese kurzgefasste Leitlinie umreißt         den komplizierten Kontext, in dem Frauen die Früherkennung von Brustkrebs         mittels Mammographie-Screening angeboten wird.</p>
<p>Wichtig erscheint uns: Der Zugang zu dieser Form der Brustkrebs-Früherkennung   darf Frauen nicht vorenthalten werden! Die Entscheidung, das Angebot   zu nutzen oder auch nicht zu nutzen, kann jedoch nur auf einer Basis der Freiwilligkeit   erfolgen. Neutrale Information ist dabei ein Schlüssel, um die notwendige   Entscheidung treffen zu können.</p>
<p>Die Situation in den USA und Deutschland war dazu sehr unterschiedlich. Frauen   in den USA haben seit Jahrzehnten selbstverständlichen Zugang zu einer   Brustkrebs-Früherkennung mit Mammographie, Frauen in Deutschland nicht.   In Deutschland war die Früherkennungsmammographie bis zu dem nun bei uns   angelaufenen nationalen Programm zur Brustkrebs-Früherkennung illegal,   lediglich Mammographien bei Krankheitsbefunden oder bei hohen individuellen   Risiken waren erlaubt. Dennoch wurde die Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs screeningähnlich als sogenannte &#8220;graue Mammographie&#8221; ohne strenge Überwachung der Strahlenbelastung durch die eingesetzten Röntgenstrahlung, auch an veralteten Geräten, ohne Doppelbefundung und ohne Evaluation jahrzehntelang in Deutschland durchgeführt. Möglicherweise ist die Mammographie jedoch nicht in der Lage, an der Brustkrebssterblichkeit etwas zu verändern, während allein die Anzahl der Diagnosen ansteigt. Wir werden das Thema Mammographie auf dieser Webseite weiter genau beobachten und zu Forschungsergebnissen minutiös berichten.</p>
<p>Grundsätzlich wäre eine verständliche Publikation für interessierte   Frauen, die sich mit allen durchgeführten Forschungsarbeiten zur Mammographie   befasst und Frauen die jeweiligen Ergebnisse erklärt, wünschenswert.   Leider gibt es eine solche Publikation nicht. So kann diese Übersetzung   vielleicht zumindest eine kleine Hilfe sein, um Verständnis zu entwickeln.</p>
<h2>Die Breast Cancer Action Position</h2>
<p>Seit den frühen 1980er Jahren hat sich das staatliche Engagement         zur Brustkrebsbekämpfung in den Vereinigten Staaten weitgehend auf         Bemühungen, die das Mammographie-Screening fördern, konzentriert.         Seit den frühen 1990er Jahren hat Breast Cancer Action (BCA) Bedenken         hinsichtlich der Effektivität des Mammographie-Screenings sowie         die Gefahr der Irreführung der Öffentlichkeit über die         Vorteile der &#8220;Brustkrebs-Früherkennung&#8221; thematisiert.         Seit der Gründung hat BCA Frauen dazu ermutigt, eigene informierte         Entscheidungen zu treffen, ob sie diese Technologie nutzen wollen.</p>
<p>In den letzten Jahren ist das Mammographie-Screening – die Mammographie bei   gesunden Frauen ohne jegliche Symptome eines Brustproblems – Gegenstand einer   beträchtlichen Debatte innerhalb der medizinischen Gemeinschaft gewesen,   insbesondere in Bezug auf die Anwendung bei Frauen vor den Wechseljahren und   zunehmend in Bezug auf seine Effektivität als Screening-Instrument für   Frauen jeden Alters. BCA glaubt, dass die weit verbreitete Nutzung der Mammographie   und die Kontroverse über ihre Nutzung es notwendig machen, dass Frauen   jeden Alters über die Risiken und Vorteile der Mammographie informiert   sind.</p>
<p>BCA glaubt auch, dass jede Frau, nachdem sie vollständig über die   Mammographie informiert ist, ihre eigene Entscheidung treffen sollte, ob sie   diese Technologie nutzt oder nicht. Diesbezüglich stellt die informierte   Zustimmung Frauen vor eine schwierige Entscheidung. Denjenigen, die das Mammographie-Screening   wählen, sollte natürlich Zugang zur besten Technologie, die erhältlich   ist, offen stehen, einschließlich einer staatlichen bzw. von ihrer Krankenkasse   gewährleisteten Kostenübernahme.</p>
<p>Viele Kampagnen zu Brustkrebs-Bewusstsein und -Wissen konzentrieren sich auf   die Idee, dass &#8220;die frühe Entdeckung der beste Schutz ist“<a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#2"> <strong>[2.]</strong></a>.   Sie transportieren damit häufig auch die Zusicherung, dass &#8220;früh   gefundener Brustkrebs zu fast 100 Prozent heilbar ist&#8221;. Tatsächlich   verschleiert jedoch die Werbung für Mammographie-Screening das eigentliche   Problem bei der Brustkrebs-Diagnose: den Wert der &#8220;frühen&#8221; Entdeckung.   Während 98 Prozent der Frauen, die in einem lokalisierten Stadium diagnostiziert   werden, fünf Jahre nach der Diagnose noch leben, bedeutet dieses nicht,   dass diese Frauen von Brustkrebs geheilt sind.<strong> <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#3">[3.]</a></strong></p>
<p>Richtigerweise wird Krebsfreiheit fünf Jahre nach Diagnosestellung bei   einigen Krebsarten als Heilung betrachtet. Aber Brustkrebs ist eine Ausnahme:   Die Erkrankung kann jederzeit wieder auftreten und tut es auch, obwohl die   Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens in den ersten zwei Jahren nach der   Therapie am höchsten ist und dann mit der Zeit abnimmt.</p>
<p>Viele Kampagnen zum Brustkrebs-Bewusstsein, die Frauen zu jährlichen Mammographien   drängen, basieren auf der Annahme, dass früh diagnostizierter Brustkrebs   immer wirksam behandelt werden kann. Die komplexe Biologie von Brustkrebs ist   jedoch dafür verantwortlich, dass Frauen, bei denen Brustkrebs im „Frühstadium“   diagnostiziert wird, einer von drei Gruppen angehören:</p>
<ul>
<li>Eine     Gruppe hat eine sehr aggressive Erkrankung, die mit den derzeit erhältlichen     Therapien nicht effektiv behandelt werden kann, egal wie klein der Tumor     bei Entdeckung ist. Diese Frauen werden schließlich an Brustkrebs sterben,     unabhängig davon, welche Behandlung man ihnen gegeben hat, es sei denn,     sie sterben vorher an etwas anderem.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine     weitere Gruppe Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wird, hat entweder     eine nicht-aggressive Erkrankung oder sie stellt sich als eine solche Form     von DCIS (Ductales Carcinoma in situ)<strong> <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#4">[4.]</a></strong> heraus,     die nie lebensbedrohlich wird.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die           dritte Gruppe hat eine Form von Brustkrebs, die auf die derzeit erhältlichen           Behandlungen anspricht. Brustkrebs früher zu finden erhöht           die Wahrscheinlichkeit, dass die Behandlung für die Frauen in           dieser Gruppe wirkt. Wir wissen nicht, wie viele Frauen historisch           gesehen jeder dieser drei Gruppen hätten zugeordnet werden müssen.           Und, während diese Unterteilung und die derzeit erhältlichen           Therapien bedeuten, dass &#8220;Früherkennung&#8221; nur für           Frauen in der dritten Gruppe eine Rolle spielt, <em>können wir           zum Zeitpunkt der Diagnose nicht feststellen, welchen Typ Tumor die           Frau hat</em>. Im Ergebnis werden viele Frauen, die mit Brustkrebs           diagnostiziert werden, falsch behandelt oder überbehandelt.</li>
</ul>
<p>Wir müssen die drei Screening-Methoden, die in den Vereinigten Staaten   derzeit für die Entdeckung von Brustkrebs benutzt oder empfohlen werden:   Mammographie, Selbstuntersuchung der Brust (SUB) und die Klinische Brustuntersuchung,   in diesem Zusammenhang betrachten. Die Thermographie &#8211; die Nutzung von Wärmesensoren   zur Entdeckung von Veränderungen der Brust &#8211; ist als Brustkrebs-Screening-Technologie   nicht gründlich ausgewertet worden und wird in diesem Land <strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#5">[5.]</a></strong> daher   als Screening-Methode nicht allgemein anerkannt.</p>
<p>Für die Mammographie werden niedrig dosierte Röntgenstrahlen eingesetzt,   um die Brust zu untersuchen. (Röntgenstrahlen sind ionisierende Strahlung,   ein bekanntes Karzinogen, das eine kumulative Wirkung im Körper hat. Je   mehr Strahlung man während der gesamten Lebenszeit ausgesetzt ist, desto   größer wird das Risiko eines Strahlen induzierten Krebses. Dieses   Risiko ist am höchsten in Gewebe, in dem sich die Zellen schnell teilen,   wie dem Brustgewebe junger Frauen.)</p>
<p>Selbstuntersuchungen der Brust erfordern, dass Frauen ihre eigenen Hände   und Sichtuntersuchungen benutzen, um regelmäßig nach Veränderungen   in ihren Brüsten zu suchen.</p>
<p>Klinische Brustuntersuchungen sind auch eine manuelle Untersuchung, durchgeführt   von medizinisch ausgebildeten SpezialistInnen, die die Brüste der Frau   in regelmäßigen Abständen auf tastbare Masse untersuchen. Jährliche   klinische Brustuntersuchungen durch ausgebildete SpezialistInnen und Selbstuntersuchungen  der   Brust <strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#6">[6.]</a></strong> sind wesentliche Aspekte des Brustkrebs-Screenings   und sollten mit der ersten gynäkologischen Untersuchung einer Frau bzw.   nicht später als mit 20 Jahren beginnen. Während es eine Kontroverse   darüber gibt, ob die SUB Leben rettet, gibt es klare Beweise, dass Frauen,   die monatliche SUBs durchführen, viele Brustveränderungen entdecken.   BCA ermutigt Frauen, ihre eigenen Körper zu kennen und einen medizinischen   Leistungsanbieter aufzusuchen, wenn sie irgendwelche Veränderungen in   ihren Brüsten finden. Weil die Mammographie die einzige medizinisch akzeptierte   Technologie für ein Brustkrebs-Screening ist, und weil die Bundesregierung <strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#7">[7.]</a></strong> und   viele Krebs-Wohltätigkeitsorganisationen deren Nutzung für das Brustkrebs-Screening   fördern, wird sie weithin genutzt. Aber Brustkrebs wird mit Mammographie,   SUB und klinischen Brustuntersuchungen nicht immer gefunden, und die Untersuchungen   sind nicht immer zuverlässig. Mammographie, SUB und klinische Brustuntersuchungen   finden Brustkrebs nicht immer &#8211; und bewirken &#8220;falsch-negative&#8221; Ergebnisse   (wenn eine Methode zur Diagnostik versagt, einen vorhandenen Brustkrebs zu   finden). In der täglichen Praxis können Mammographien mehr als ein   Viertel aller Tumore übersehen. <strong><a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#8">[8.]</a></strong></p>
<p>Alle Screening-Methoden resultieren auch in &#8220;falsch-positiven&#8221; Befunden,   was zu unnötigen Biopsien mit erhöhtem Stress und Angst wie auch   physischen Vernarbungen führt. Ein Drittel der Frauen, die ein Jahrzehnt   lang gescreent werden, werden wenigstens ein falsch-positives Mammographie-Ergebnis   erleben.<strong> <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#9">[9.]</a></strong></p>
<p>Die Ressourcen sollten darauf konzentriert werden, Leistungserbringer im Gesundheitswesen   in wirksamen klinischen Brustuntersuchungstechniken zu trainieren, bessere   Behandlungen für solche Brustkrebserkrankungen zu entwickeln, die wir   derzeit nicht effektiv behandeln können, sowie Techniken zu entwickeln,   mit denen diejenigen Frauen, denen mit Therapien geholfen werden kann, von   denen unterschieden werden können, die entweder keine Therapie benötigen   oder die derzeit nicht effektiv therapierbar sind.</p>
<p>Breast Cancer Action ist eine nationale Basisorganisation, deren Anliegen es   ist, die Veränderungen anzuregen und zu erzwingen, die nötig sind,   die Brustkrebs-Epidemie zu beenden. Wir sind uns darüber im Klaren, dass   fundamentale soziale Veränderungen nötig sind, unsere Anliegen zu   erfüllen, und wir engagieren uns dafür, Menschen zu mobilisieren,   um für diese Veränderungen zu arbeiten. Es ist ein BCA-Leitsatz,   keine Gelder von jedweden Firmen anzunehmen, die in irgendeiner Weise von Krebs   profitieren, einschließlich pharmazeutischen und anderen Firmen der Gesundheitsfürsorge.</p>
<p>Überarbeitete Leitlinie: Angenommen im Oktober 2006<strong> <a href="http://www.bcaction.de/lernen/mammographie-screening-breast-cancer-action-position/#10">[10.]</a></strong></p>
<p><strong><a href="../../03info/screening.htm">Zurück             zur Themenübersicht zum Mammographie-Screening</a></strong></p>
<p><strong>Fußnoten: </strong></p>
<p>1.<a id="1" name="1"></a> Originaltext im Internet unter: <a href="http://www.bcaction.org/Pages/LearnAboutUs/BreastCancerScreening.html" target="_blank">www.bcaction.org/Pages/LearnAboutUs/BreastCancerScreening.html</a></p>
<p>2. <strong><a id="2" name="2"></a></strong>Slogan im Original: &#8220;Early   detection is your best protection&#8221;</p>
<p>3.<strong><a id="3" name="3"></a></strong> American Cancer Society, Cancer   Facts &amp; Figures 2006. Five-Year Survival Rate by Stage at Diagnosis, 1995-2001</p>
<p>4.<strong> </strong> <strong><a id="4" name="4"></a></strong>Anm.: DCIS,   Ductales Carcinoma in situ, wird als mögliche Vorstufe von Brustkrebs   bewertet. Eine pathologische Untersuchung mittels Biopsie kann Aufschluss über   die individuelle Risikosituation geben. Eine kleine Info zum DCIS findet sich   bei Wikipedia unter: <img src="../../images/wikipedia.jpg" alt="" width="11" height="11" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DCIS" target="_blank"> http://de.wikipedia.org/wiki/DCIS</a>,   eine umfassende neutrale Information für Frauen steht im deutschen Sprachraum   zur Zeit (Stand: März 2007) nicht zur Verfügung.</p>
<p>5. <strong><a id="5" name="5"></a></strong>Anm. d. Übers.: gemeint sind   die USA, jedoch entspricht dieses auch hiesiger Lehrmeinung.</p>
<p>6. <strong><a id="6" name="6"></a></strong>Anm. d. Übers.: Zur Selbstuntersuchung   der Brust nimmt die National Breast Cancer Coalition allerdings einen anderen   Standpunkt ein. Lesen Sie hierzu auch: <a href="../../03info/sub.htm">Stellungnahme zur   Selbstuntersuchung der Brust</a> (Aktualisierte Version, April 2006, bei uns   in einer Übersetzung ins Deutsche).</p>
<p>7. <strong><a id="7" name="7"></a></strong>Anm. d. Übers.: der USA; in   Deutschland wurde im Jahr 2002 ein nationales Programm zur Brustkrebs-Früherkennung   auf der Basis der sog. Europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung   im Mammographie-Screening fraktionsübergreifend <a href="http://dip.bundestag.de/btd/14/091/1409122.pdf" target="_blank">im   Deutschen Bundestag beschlossen</a>.</p>
<p>8. <strong><a id="8" name="8"></a></strong>Yankaskas B et al., &#8220;Association   of recall rates with sensitivity and positive predictive values of screening   mammography&#8221;, American Journal of Roentgen Ray Society, 2001 Sep; 177[3]:   543-9</p>
<p>9. <strong><a id="9" name="9"></a></strong>J.G. Elmore, et al., &#8220;Ten Year   Risk of False Positive Screening Mammograms and Clinical Breast Examinations&#8221;,   The New England Journal of Medicine 3338(16), April 1998, pp. 1089-1096.</p>
<p>10. <strong><a id="10" name="10"></a></strong>Anm. d. Übers.: betrifft   BCA in den USA</p>
<div>
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<div><strong> </strong><a href="../../03info/screening.htm">Zurück             zur Themenübersicht zum Mammographie-Screening</a></div>
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		</item>
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		<title>Linksammlung Mammographie (nach Stichworten)</title>
		<link>http://www.bcaction.de/lernen/linksammlung-mammographie/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/lernen/linksammlung-mammographie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2003 18:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[mammographie]]></category>
		<category><![CDATA[Mammographie-Screening]]></category>

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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFDiese Linksammlung wird bei dem Social Bookmark-Dienst &#8220;Delicious&#8221; eingepflegt. Auf diese Weise soll es erleichtert werden, die wichtigsten Veröffentlichungen zur Mammographie, zum Mammographie-Screening und Brustkrebsfrüherkennung nach Stichworten und wichtigen Schlüsselbegriffen, Regionen, Jahreszahlen oder Empfehlungen für unterschiedliche Altersgruppen wieder aufzufinden. Einige Links sind ergänzt um wichtige Passagen bzw. Übersetzungen wichtiger Inhalte. Die Sammlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/linksammlung-mammographie/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p>Diese Linksammlung wird bei dem <a href="http://delicious.com/bcag_mammography_screening">Social Bookmark-Dienst &#8220;Delicious&#8221; </a>eingepflegt. Auf diese Weise soll es erleichtert werden, die wichtigsten Veröffentlichungen zur Mammographie, zum Mammographie-Screening und Brustkrebsfrüherkennung nach Stichworten und wichtigen Schlüsselbegriffen, Regionen, Jahreszahlen oder Empfehlungen für unterschiedliche Altersgruppen wieder aufzufinden. Einige Links sind ergänzt um wichtige Passagen bzw. Übersetzungen wichtiger Inhalte. Die Sammlung wird beständig weiter gefüllt. Viele Veröffentlichungen sind wissenschaftlicher Natur, aber es finden sich auch Anhörungen aus den Parlamenten, Positionen von PolitikerInnen, Ärztinnen etc. Im Ergebnis betreffen sie uns: Im Zusammenhang mit Wegen, die wir als Frauen zur &#8220;Früherkennung&#8221; von Brustkrebs beschreiten oder unterlassen.</p>
<h3>Zu den Stichworten</h3>
<p><script src="http://feeds.delicious.com/v2/js/tags/bcag_mammography_screening?title=&amp;count=10000&amp;sort=alpha&amp;flow=cloud&amp;color=51555c-6697c4&amp;size=12-25" type="text/javascript"></script></p>
<p>Stichwort: Mammografie, Mammografie-Screening</p>
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