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	<title>lernen &#187; daten &amp; zahlen</title>
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	<description>basisinfo, positionen, grundlegendes und vertiefendes zu brustkrebs</description>
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		<title>Brustkrebs in Deutschland, Europa und weltweit: Zahlen &amp; Daten (Epidemiologie)</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 21:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Epidemiologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFHinweis: Sich eventuell &#8220;widersprechende&#8221; Zahlen in der nachfolgenden Zusammenfassung der aktuellsten und wichtigsten Zahlen liegen an den unterschiedlichen Quellen, Erfassungsmethoden, Schätzungen und ggf. einer unzureichenden Krebsregistrierung. Bitte ggf. die Quellen prüfen. Deutschland 2010 Im Jahr 2010 sind in Deutschland 17466 Frauen an den Folgen von Brustkrebs gestorben, entsprechend 3,9% der weiblichen Verstorbenen. 140 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/brustkrebs-in-deutschland-europa-und-weltweit/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p>Hinweis: Sich eventuell &#8220;widersprechende&#8221; Zahlen in der nachfolgenden Zusammenfassung der aktuellsten und wichtigsten Zahlen liegen an den unterschiedlichen Quellen, Erfassungsmethoden, Schätzungen und ggf. einer unzureichenden Krebsregistrierung. Bitte ggf. die Quellen prüfen.</p>
<h3>Deutschland</h3>
<p><strong>2010</strong></p>
<p>Im Jahr 2010 sind in Deutschland 17466 Frauen an den Folgen von Brustkrebs gestorben, entsprechend 3,9% der weiblichen Verstorbenen. 140 337 &#8220;vollstationäre Behandlungsfälle&#8221; (stationäre Krankenhausbehandlung) betrafen im Jahr 2010 Brustkrebs. Quelle: <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Gesundheit/Todesursachen/Aktuell.psml" target="_blank">Pressemeldung destatis</a> v. 03.02.2012, s. auch  <a title="Download einer PDF-Datei mit 531 kB" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/Gesundheit/Todesursachen/Todesursachen2120400107004,property=file.pdf" target="_blank">Todesursachen in Deutschland &#8211; Fachserie 12 Reihe 4 &#8211; 2010  (PDF / 531 kB)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_769" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.bcaction.de/lernen/pdf/2011/brustkrebssterblichkeit_destatis_1999-2010.pdf"><img class="size-large wp-image-769" title="brustkrebssterblichkeit1999_2010" src="http://www.bcaction.de/lernen/wp-content/uploads/2012/01/brustkrebssterblichkeit1999_2010-1024x624.jpg" alt="Brustkrebssterblichkeit in Deutschland: 1999 - 2010" width="500" height="305" /></a><p class="wp-caption-text">Brustkrebssterblichkeit in Deutschland 1999 - 2010, Download Daten als pdf</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2008<br />
</strong><br />
Brustkrebs ist sowohl in Deutschland als auch in Europa die häufigste Krebsneuerkrankung bei Frauen. 27,8 Prozent aller Krebserkrankungen bei Frauen entfallen auf Brustkrebs. 57.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs. 17.500 Frauen sterben pro Jahr an den Folgen einer Brustkrebserkrankung.<br />
Das mittlere Erkrankungsalter an Brustkrebs liegt bei 63 Jahren. Andere Krebserkrankungen treten durchschnittlich erst sechs Jahre später auf. Während die Zahl an Neuerkrankungen bei Brustkrebs seit 1980 weiter ansteigt, nimmt die Sterblichkeit seit Mitte der 1990-er Jahre leicht ab.<br />
Quelle: <a href="http://www.mammographie-kongress.de/global/download/%7BQELFAHNARZ-472008184840-PVPSEVMQBP%7D.pdf" target="_blank"> BMG, BMU, Kooperationsgemeinschaft Mammographie</a></p>
<p>Im Jahr 2008 gab es bevölkerungsbezogen 16,71 Sterbefälle an Brustkrebs (ICD C 50) je 100.000 EinwohnerInnen in Deutschland. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer minimalen Senkung. Quelle: <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=26599313&amp;nummer=327&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=37398697" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a></p>
<p>Zusammenfassung aus dem Berliner <a href="../../wordpress/brustkrebs-in-berlin-2008/" target="_blank">Basisbericht 2008</a> zu Brustkrebs in der Hauptstadt (mit retrospektiven Daten).</p>
<p><strong>2007</strong></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong><em>Mortalität:</em></strong></span> Nach Angaben von Destatis, Statistisches Bundesamt Deutschland, starben im Jahr 2007 insgesamt 16.780 Frauen an den Folgen von Brustkrebs.  Quelle: <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/StatistischesJahrbuch/JahrbuchDownload,templateId=renderPrint.psml" target="_blank">Statistisches Jahrbuch 2009</a>.<br />
Vollstationäre Behandlungsfälle: Die vollstationären Behandlungsfälle sind im Vergleich zum Jahr 2005 um rund 6.000 gesunken auf 147.222.</p>
<p>Im Jahr 2007 gab es bevölkerungsbezogen 16,70 Sterbefälle an Brustkrebs (ICD C 50) je 100.000 EinwohnerInnen in Deutschland. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer minimalen Senkung. Quelle: <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=26599313&amp;nummer=327&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=37398697" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a></p>
<p><strong>2006</strong></p>
<p><span style="color: #333333;"><span style="color: #333333;"><em><strong>Häufigkeit:</strong></em></span> </span>In Deutschland erkranken jährlich über 55.100 Frauen an Brustkrebs, davon etwa 23.200 im Alter unter 60 Jahren. Brustkrebs stellt die häufi gste Krebserkrankung bei Frauen dar. Diese Erkrankung ist für 26,8 % aller Krebsneuerkrankungsfälle bei Frauen und für deutlich mehr als ein Drittel (40 %) der Neuerkrankungen bei Frauen unter 60 Jahren verantwortlich. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei etwas über 62 Jahren, knapp 7 Jahre unter dem mittleren Erkrankungsalter bei Krebs insgesamt.<br />
<span style="color: #333333;"><strong><em>Mortalität:</em></strong></span> Im Jahr 2006 sind 17.268 Frauen an Brustkrebs gestorben. Quelle: Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes vom 21.09.2007.<br />
<span style="color: #333333;"><strong><em>Trends:</em></strong></span> Die Brustkrebsinzidenz steigt in Deutschland seit 1970 stetig an, während die Mortalität seit Mitte der 1990er Jahre leicht sinkt. Brustkrebs ist in den bevölkerungsbezogenen Krebsregistern mittlerweile eine der am besten erfassten Lokalisationen. Damit bietet die Datengrundlage eine gute Basis für die Berechnung der deutschlandweiten Inzidenz.<span style="color: #333333;"><em><strong><br />
Prognose:</strong></em></span><em> </em>Die relative 5-Jahres-Überlebensrate für Brustkrebspatientinnen beträgt, alle Stadien betrachtet, 79 Prozent.<br />
Die Zunahme von Brustkrebserkrankungen seit 2002, die sich in den Schätzungen des Robert-Koch-Instituts spiegeln, führt die <em>Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister</em> &#8221; im Wesentlichen auf &#8230; den zunehmenden Einsatz der Mammographie zur frühzeitigeren Diagnose von Brustkrebs&#8221; zurück. Quelle:  <a href="http://www.ekr.med.uni-erlangen.de/GEKID/Doc/kid2006.pdf" target="_blank">Krebs in Deutschland: Häufigkeiten und Trends</a>, 5. überarbeitete, aktualisierte Ausgabe, Saarbrücken, 2006<br />
<span style="color: #333333;"><strong><em>Direkte Krankheitskosten:</em></strong></span> Die direkten Krankheitskosten sind im Vergleich zum Jahr 2004 um über 300 Mio € angestiegen und werden auf 1.882 Milliarden € beziffert.  Quelle: <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/StatistischesJahrbuch/JahrbuchDownload,templateId=renderPrint.psml" target="_blank">Statistisches Jahrbuch 2009</a></p>
<p>Im Jahr 2007 gab es bevölkerungsbezogen 17,52 Sterbefälle an Brustkrebs (ICD C 50) je 100.000 EinwohnerInnen in Deutschland. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer minimalen Senkung. Quelle: <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=26599313&amp;nummer=327&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=37398697" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a></p>
<p><strong>2005</strong></p>
<p><em><span style="color: #333333;"><strong>Vollstationäre Behandlungsfälle:</strong></span> </em>Im Jahr 2005 war Brustkrebs mit 153.000 Behandlungsfällen der zweithäufigste Behandlungsanlass &#8211; nach Herzmuskelschwäche mit 165.000 Fällen &#8211; in der stationären Krankenhausbehandlung von Frauen in Deutschland).<br />
Quelle: <a title="Pressemeldung Destatis 2006" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2007/03/PD07__090__p001.psml" target="_blank">Pressemeldung des statistischen Bundesamtes vom 05. März 2007</a></p>
<p><strong><span style="color: #333333;"><em><span style="color: #333333;">Mortalität:</span> </em></span></strong>Im Jahr 2005 verzeichnete das statistische Bundesamt 17.455 Sterbefälle bei Frauen mit Brustkrebs. Quelle: <a title="Pressemeldung Destatis 2006" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2006/09/PD06__383__232,templateId=renderPrint.psml" target="_blank">Pressemeldung des statistischen Bundesamtes vom 15. September 2006</a>. Exakt die gleiche Zahl ist in der Publikation <a href="https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&amp;ID=1019311" target="_blank">&#8220;Todesursachen in Deutschland&#8221; des Statistischen Bundesamtes</a> für das Jahr 2005 verzeichnet. ["Ungenauigkeiten können sich durch die Angaben der Ärzte und durch die subjektive Auswertung der Todesursachen in den Statistischen Landesämtern ergeben. Wie groß diese Ungenauigkeiten sind, konnte bis jetzt noch nicht quantifiziert werden."]</p>
<p>Zusammenfassung aus dem Berliner <a href="../../07archiv/2006_frauengesundheitsbericht_berlin.htm" target="_blank">Basisbericht 2005</a> zu Brustkrebs in der Hauptstadt (mit retrospektiven Daten).<br />
<strong></strong></p>
<p>Im Jahr 2007 gab es bevölkerungsbezigen 17,96 Sterbefälle an Brustkrebs (ICD C 50) je 100.000 EinwohnerInnen in Deutschland. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer minimalen Senkung. Quelle: <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=26599313&amp;nummer=327&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=37398697" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a></p>
<p><strong> 2004</strong></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong><em>Häufigkeit:</em></strong></span> Im Jahr 2004 erkrankten insgesamt 57.230 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. Absolut gesehen war der Zuwachs bei den Fallzahlen um etwa 2.000 Erkrankungen am höchsten, jedoch verläuft der Anstieg von 2002 bis zum Jahr 2004 im Vergleich zu den Schätzungen der Vorjahre nicht mehr ganz so steil.<br />
Quelle: <a href="http://www.ekr.med.uni-erlangen.de/GEKID/Doc/kid2008.pdf" target="_blank">Krebs in Deutschland 2003 – 2004</a>, Häufigkeiten und Trends; eine gemeinsame Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V., 6. überarbeitete Auflage, 2008.</p>
<p><strong><em><span style="color: #333333;">Vollstationäre Behandlungsfälle:</span> </em></strong>Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war Brustkrebs bei Frauen im Jahr 2004 der häufigste Grund für eine stationäre Behandlung. Insgesamt mussten Frauen sich im Jahr 2004 159.000 Mal vollstationär mit der Diagnose Brustkrebs im Krankenhaus behandeln lassen. Vergleichsweise wurden im Jahr 1994 noch 190.000 Krankenhausbehandlungen vollstationär durchgeführt. Sowohl 1994 als auch 2004 war dies nach der Entbindung der jeweils häufigste Grund für eine stationäre Behandlung bei Frauen. Quelle: Pressemitteilungen des Statistischen Bundesamtes im September 1996 und im April 2006. Brustkrebs ist die gefährlichste Krebsart für Frauen, im Jahr 2004 starben 17.590 Frauen daran.<br />
Quelle: <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2006/03/PD06__090__232.psml" target="_blank">Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes vom 02. März 2006</a></p>
<p><strong><span style="color: #333333;"><em>Mortalität:</em></span> </strong>2004 sind in Deutschland nach Angabe des Statistischen Bundesamtes 17 592 Frauen (und 176 Männer) an den Folgen von Brustkrebs, der auch in diesem Jahr häufigsten krebsbedingten Todesursache, verstorben. 15 184 Todesfälle entfielen dabei auf die &#8220;alten&#8221; und 2 584 auf die &#8220;neuen&#8221; Bundesländer.<br />
Quelle: <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Gesundheitswesen/Todesursachen2004,property=file.pdf" target="_blank"> Todesursachenstatistik, Statistisches Bundesamt</a></p>
<p>Das Statistische Jahrbuch 2006 veröffentlicht ebenfalls Zahlen aus dem Jahr 2004.<br />
<span style="color: #333333;"><strong><em>Vollstationäre Behandlungsfälle:</em></strong></span> Hier lesen wir: 160.016 Patientinnen und Patienten wurden mit der Diagnose &#8220;Neubildungen der Brustdrüse&#8221; aus vollstationärer Behandlung entlassen. 2 PatientInnen waren unter 15 Jahren, 20.426 waren 15 bis 45 Jahre alt, 77.347 waren zwischen 45 und 65 Jahren, 58.578 zwischen 65 und 85 und 3.662 über 85 Jahre alt. Insgesamt waren dies 1.042 Männer und 158.974 Frauen, die im Jahr 2004 vollstationär mit Brustkrebs in Krankenhäusern in Deutschland behandelt wurden.<br />
<span style="color: #333333;"><em><strong>Mortalität:</strong></em> </span>Bei den Sterbefällen unter Frauen waren 1 Patientin zwischen 5 und 15, es gab 4 Patientinnen zwischen 15 und 25, insgesamt 864 Frauen starben im Alter zwischen 25 und 45 Jahren, 5.226 der an Brustkrebs verstorbenen Frauen waren zwischen 45 und 65 Jahren alt. <strong>Bei Frauen im Alter zwischen 45 und 65 Jahren ist damit Brustkrebs auch in Deutschland die häufigste Todesursache im Jahr 2004.</strong> (Geringfügig weniger jüngere sowie vorallem ältere Frauen sterben jedoch häufiger an Krankheiten des Kreislaufssystem.) 4.380 Frauen starben im Jahr 2004 im Alter von 65 und 75 an Brustkrebs, die meisten Todesfälle betrafen jedoch die Frauen über 75 (mit 7.117 Fällen). Auch diese Zahlen werfen Fragen im Zusammenhang mit den Möglichkeiten der Brustkrebsfrüherkennung auf. Eine besondere Auswertung der Statistik nach &#8220;Screening-Alter&#8221; und &#8220;Screening-Teilnahme&#8221; könnte hier zukünftig Daten liefern. Doch wer wird uns diese Statistik in Deutschland liefern können?<br />
<span style="color: #333333;"><strong><em>Direkte Krankheitskosten:</em></strong></span> Interessant ist auch der Blick auf die direkten Krankheitskosten bei Frauen mit Brustkrebs. Im Vergleich zwischen den Jahren 2002 und 2004 kam es hier zu einem leichten Anstieg der Kosten von rund 1,694 Milliarden Euro im Jahr 2002 auf 1,745 Milliarden Euro im Jahr 2004. [Das <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/StatistischesJahrbuch/JahrbuchDownload,templateId=renderPrint.psml" target="_blank">Statistische Jahrbuch 2009</a> gibt allerdings 1.565 Milliarden € für 2004 an.]<strong> Brustkrebs ist eine Erkrankung mit hohen Folgekosten.</strong> Jedoch verursachen viele andere Erkrankungen weit mehr Kosten. So schlagen etwa &#8220;psychische Verhaltensstörungen&#8221;, &#8220;Kreislauferkrankungen&#8221; und &#8220;Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und Bindegewebes&#8221; mit mehr als acht mal soviel an Krankheitskosten zu Buche. Im Jahr 2002 entstanden 223,6 Mrd. Euro direkte Krankheitskosten für Männer und Frauen, rund 129 Mrd. Euro wurden dabei von den Frauen gebraucht. Im Jahr 2004 stiegen die direkten Krankheitskosten der Männer auf über 93,7 Milliarden, für Frauen auf 131,2 Milliarden Euro an. Etwas mehr als 1% (s.o.) entfallen damit auf direkte Krankheitskosten bei Brustkrebs.<br />
Quelle: <a href="https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&amp;ID=1019209" target="_blank">Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2006</a></p>
<p>Im Jahr 2007 gab es bevölkerungsbezogen 18,40 Sterbefälle an Brustkrebs (ICD C 50) je 100.000 EinwohnerInnen in Deutschland. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer minimalen Senkung. Quelle: <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=26599313&amp;nummer=327&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=37398697" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a></p>
<p><strong>2003</strong></p>
<p><em><strong><span style="color: #333333;">Mortalität: </span></strong></em>Zwei von 100 Frauen sterben an Brustkrebs. Im Jahr 2003 waren es 17.173 Frauen, die in Deutschland an Brustkrebs gestorben sind.<br />
Quelle: <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2005/03/PD05__135__232.psml" target="_blank">Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes vom 22. März 2005. </a></p>
<p><strong><em><span style="color: #333333;">Schwerbehinderung:</span></em></strong> Mit Stand 31.12.2003 haben sich in Deutschland 174.798 Frauen als Schwerbehinderte mit den Folgen des Verlustes einer oder beider Brüste bei den Versorgungsämtern registrieren lassen, um eine Anerkennung als Schwerbehinderte zu erhalten.<br />
Quelle: Destatis 2005</p>
<p><em><strong><span style="color: #333333;">Häufigkeit: </span></strong></em>Brustkrebs bei Frauen macht 28 % aller aufgetretenen Krebserkrankungen aus.<br />
Quelle: <a href="http://www.rki.de/cln_100/nn_203956/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/KID2008,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/KID2008.pdf" target="_blank">Krebs in Deutschland 2003 – 2004, Häufigkeiten und Trends</a>; eine gemeinsame Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V., 6. überarbeitete Auflage, 2008.</p>
<p>Im Jahr 2007 gab es bevölkerungsbezogen 18,39 Sterbefälle an Brustkrebs (ICD C 50) je 100.000 EinwohnerInnen in Deutschland. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer minimalen Senkung. Quelle: <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=26599313&amp;nummer=327&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=37398697" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a></p>
<h3>2002</h3>
<p><strong>Mortalität und Inzidenz:</strong> Im Jahr 2002 erkrankten 55.689 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. Im gleichen Zeitraum starben 17.994 Frauen an den Folgen von Brustkrebs. Quelle: <a href="http://www-dep.iarc.fr/GLOBOCAN/table2.asp?cancer=132&amp;region=99&amp;sex=2&amp;sort=1&amp;submit=Execute" target="_blank">International Agency on Research on Cancer, GLOBOCAN</a>, Stand 2002. Nach der <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=26599313&amp;nummer=327&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=37398697" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a> starben im Jahr 2002 in Deutschland 17.780 Frauen an den Folgen von Brustkrebs, s. dazu auch <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2004/01/PD04__041__232,templateId=renderPrint.psml" target="_blank">Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes vom 27.01.2004</a>.</p>
<h3>2001</h3>
<p>Mortalität: Im Jahr 2001 starben nach Angabe des Statistischen Bundesamtes in Deutschland 17.504 Frauen an den Folgen von Brustkrebs. Quelle  <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=26599313&amp;nummer=327&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=37398697" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a></p>
<h3><strong>2000</strong><em><strong></strong></em></h3>
<p><em><strong><span style="color: #333333;">Mortalität: </span></strong></em>Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind im Jahr 2000 insgesamt 17.814 Frauen an Brustkrebs gestorben. Quelle  <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=26599313&amp;nummer=327&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=37398697" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a></p>
<p>In den Jahren 2000 &#8211; 2002  gab es bevölkerungsbezogen 19,86 (2000) 19,26 (2001) bzw. 19.30 (2002) Sterbefälle an Brustkrebs (ICD C 50) je 100.000 EinwohnerInnen in Deutschland. Quelle: <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=26599313&amp;nummer=327&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=37398697" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a></p>
<h3><strong>1999</strong></h3>
<p>Aufgrund von Brustkrebs erfolgten 200.099 stationäre Behandlungen im Jahr 1999, 12,5% mehr als noch 1993.<br />
Quelle: <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Gesundheitswesen/Krankenhausstatistik.psml" target="_blank">10 Jahre bundeseinheitliche Krankenhausstatistik</a></p>
<p>Die Erkrankungsraten bei Brustkrebs sind seit den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts weltweit kontinuierlich stark angestiegen. In den USA stieg die Erkrankungsrate um jährlich 1% (Daut et al 1996; Greenberg 1997). Diese Zahlen lassen sich nicht allein durch die steigende Lebenserwartung oder die frühe oder bessere Aufdeckung der Krebserkrankungen erklären, sondern stellen einen realen Anstieg dar. Ebenso wie die Erkrankungsraten nahmen in den hochentwickelten Ländern auch die Sterbefälle zunächst kontinuierlich zu und sind in den Ländern wie USA und Deutschland seit den 70/80er Jahren eher gleich bleibend. Bei der Sterblichkeit ist seit den 70er Jahren keine Steigerung mehr erkennbar. Die Wirksamkeit von Früherkennungsprogrammen steht außer Frage. Häufigste Krebs bedingte Todesursache bei Frauen in Deutschland ist Brustkrebs mit einem Anteil von 3,9% an der Gesamtsterblichkeit. Bei Frauen unter 65 Jahren (sog. &#8220;Frühsterblichkeit&#8221;) ist es mit 12,1% häufigste Todesursache von Frauen. Brustkrebs gehört in der Lebensmitte zu den häufigsten Krebstodesursachen bei Frauen. Das Sterbealter bei Frauen mit Brustkrebs liegt durchschnittlich bei 65,4 Jahren und liegt damit insbesondere beim Brustkrebs niedrig (im Vgl. zu Herz- und Kreislauferkrankungen liegt sie z.B. bei Arteriosklerose bei 85,2 und bei Herzinsuffizienz bei 83,5 Jahren).<br />
Quelle: <a href="http://www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/01-Redaktion/PDF-Anlagen/down-bericht-gesundheit,property=pdf,bereich=genderreport,rwb=true.pdf" target="_blank">Bericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen in Deutschland. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</a>, Berlin, 1999.</p>
<p><strong>1995</strong></p>
<p><acronym title="Neunzehnhundertfünfundneunzig" lang="de">1995</acronym> starben in Deutschland 18.674 Frauen an Brustkrebs. Mit einem Anteil an der Gesamtsterblichkeit von 3,9% ist der Brustkrebs seit Jahren die häufigste Krebstodesursache bei Frauen. Die standardisierte Mortalitätsrate ist in den letzten fünfzehn Jahren leicht gestiegen und lag <acronym title="Neunzehnhundertfünfundneunzig" lang="de">1995</acronym> bei 34,0 Gestorbenen je 100.000 Frauen (siehe <acronym title="Abbildung " lang="de">Abb.</acronym> 5.5.1). Der starke Anstieg im Osten nach der Wiedervereinigung ist teilweise Folge der veränderten Dokumentation.<br />
Die Brustkrebsmortalität steigt mit dem Alter deutlich an; im Osten liegen die Werte durchweg niedriger als im Westen</p>
<p>Brustkrebs macht 26,4% aller Krebserkrankungen und 17.9% aller Krebssterbefälle bei Frauen in Deutschland aus.</p>
<p>Quelle: Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland 1999:9)</p>
<p>In den Jahren 1998  &#8211; 1999  gab es bevölkerungsbezogen 20,35 (1998) bzw. 19.93  (1999) Sterbefälle an Brustkrebs (ICD C 50) je 100.000 EinwohnerInnen in Deutschland. Quelle: <a href="http://www.gbe-bund.de/gbe10/ergebnisse.prc_tab?fid=898&amp;suchstring=&amp;query_id=&amp;sprache=D&amp;fund_typ=TXT&amp;methode=&amp;vt=&amp;verwandte=1&amp;page_ret=0&amp;seite=1&amp;p_lfd_nr=11&amp;p_news=&amp;p_sprachkz=D&amp;p_uid=gast&amp;p_aid=68555306&amp;hlp_nr=2&amp;p_janein=J" target="_blank">Gesundheitsberichterstattung des Bundes</a></p>
<h3><a id="europa" name="europa"></a><strong>Europa</strong></h3>
<p>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Europa. Es wird geschätzt, dass es jedes Jahr 350.000 Neuerkrankungen gibt, während 130.000 Frauen an den Folgen von Brustkrebs sterben. Brustkrebs ist damit verantwortlich für 26.5% aller Krebserkrankungen und für 17.5% aller Krebs bedingten Todesfälle bei Frauen. Die höchsten Inzidenzraten gibt es in den Niederlanden, Dänemark, Frankreich, Belgien und Schweden. Die niedrigsten Erkrankungsraten wurden in Mazedonien, Litauen, Weißrussland, Lettland und Estland beobachtet. In den 1950er bis 1960er Jahren wurde eine ansteigender Trend der Brustkrebssterblichkeit in Europa beobachtet. In einigen westeuropäischen Ländern fiel die Sterblichkeit in den 1970er bis 1980er Jahren etwas, während es insbesondere in einigen osteuropäischen Ländern zu einem weiteren Ansteigen der Brustkrebssterblichkeit kam. Es gibt große regionale Unterschiede in Bezug auf die Überlebensraten bei Brustkrebs in verschiedenen europäischen Ländern. Zwischen 1985 und 1989 haben in Schweden 81% der erkrankten Frauen Brustkrebs überlebt, während es in der Slowakei und in Polen nur 58% der Frauen waren. Es gibt außerdem große Unterschiede hinsichtlich der Therapieformen. Während in bei 65% der Patientinnen in England und bei 57% der Patientinnen in Frankreich eine konservative Chirurgie durchgeführt wurde, war dies in Estland nur bei 8% und in Spanien nur bei 13% der Frauen der Fall.<br />
Quelle: <a href="http://www.encr.com.fr/breast-factsheets.pdf" target="_blank">ENCR Cancer Fact Sheets, Vol. 2, Dec. 2002</a></p>
<p>Die Erkrankungsraten für Deutschland liegen im europäischen Vergleich im Mittelfeld. In Belgien, Frankreich und Dänemark ist die Erkrankungswahrscheinlichkeit höher, in den baltischen Ländern Estland, Lettland und Litauen sowie den südeuropäischen Ländern wie Spanien, Griechenland und Portugal teilweise deutlich niedriger.<br />
Quelle: <a href="http://info.imsd.uni-mainz.de/Krebsregister/doc/kid2006.pdf" target="_blank">Krebs in Deutschland</a>, Herausgeber: Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut. 5. überarbeitete, aktualisierte Ausgabe, Saarbrücken, 2006</p>
<p>32.000 Frauen in Europa müssten nicht an Brustkrebs sterben, wenn Brustkrebs-Früherkennung flächendeckend in der Qualität der EU-Standards umgesetzt würde.<br />
Quelle: <a href="../../06paperbib/international.htm#euleitlinie">European Guidelines on quality assurance in mammography screening</a>. 4. Ed., Stand 2005</p>
<p><strong><em><span style="color: #333333;">Mortalität:</span> </em></strong>Brustkrebs ist für mehr als 4% der Todesfälle unter der weiblichen europäischen Bevölkerung verantwortlich und betrifft auch junge Frauen im Alter zwischen 45 und 64 Jahren (mehr als 12% der Todesfälle in dieser Altersgruppe).<br />
Quelle: <a href="http://epp.eurostat.cec.eu.int/cache/ITY_OFFPUB/KS-NK-04-002/DE/KS-NK-04-002-DE.PDF" target="_blank">Mortalität in der EU</a>, Statistik kurz gefasst, 2, 2004, ISSN 1024-4379, © Europäische Gemeinschaft</p>
<p>Die Mortalitätsrate in den europäischen Ländern schwankt nach den Angaben der WHO um über 50%, die Mastektomierate (Rate der Brustamputationen im Frühstadium der Erkrankung) schwankt sogar um bis zu 60%.<br />
Quelle: WHO und &#8220;Surgical approaches to Early Breast Cancer&#8221;, J. Jassem et al. (March 2004): &#8220;Surgical Approaches to Early Breast Cancer&#8221;, International Collaborative Cancer Group (ICCG), Imperial College, London.</p>
<p>In der Europäischen Union erkrankt jede neunte Frau an Brustkrebs, jährlich sind dies 275.000 Frauen in der EU. Rund 79.000 Frauen sterben in der Europäischen Union jährlich an Brustkrebs. In der Europäischen Union ist Brustkrebs die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 35 und 55 Jahren.<br />
Quelle: <a href="http://www.europarl.europa.eu/omk/sipade3?PUBREF=-//EP//NONSGML%2BREPORT%2BA5-2003-0159%2B0%2BDOC%2BPDF%2BV0//DE&amp;L=DE&amp;LEVEL=5&amp;NAV=S&amp;LSTDOC=Y" target="_blank">Europäisches Parlament, Bericht über Brustkrebs in der Europäischen Union, (2002/2279(INI)), Ausschuss für die Rechte der Frau und Chancengleichheit</a>, Berichterstatterin: Karin Jöns, Stand 2002</p>
<p>Die Chancen, Brustkrebs zu überleben, sind in Europa nicht immer gleich gut. Nach den Zahlen der Eurocare II-Studie liegen Frauen in Deutschland auf Platz 7 in Europa, hinter Österreich, Dänemark, England, Estland, Finnland und Frankreich.<br />
Quelle: <a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=PublicationURL&amp;_tockey=%23TOC%235024%231998%23999659985%2383189%23FLA%23&amp;_cdi=5024&amp;_pubType=J&amp;view=c&amp;_auth=y&amp;_acct=C000057973&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=2754627&amp;md5=cfa3f59d052eff83e869fb0c48170cc3" target="_blank">Survival of adult cancer patients in Europe diagnosed from 1978 &#8211; 1989: The Eurocare II Study</a>, European Journal of Cancer, Vol. 34, No 14.</p>
<p>„In Deutschland liegt auf der Basis der Daten der EUROCARE-2-Studie von 1999 die relative 5-Jahres-Überlebensrate von 71,7% nach wie vor unter dem europäischen Durchschnitt von 74,3%. …Deutschland ist besser platziert als in den Vorjahren. Aber die sogenannten Vorzeigeländer Schweden (80,6%), Frankreich (80,3%) und Finnland (78,4%) stehen mit ihrer 5-Jahres-Überlebensrate doch beachtlich vor Deutschland. Selbst im Vereinigten Königreich konnten durch Screening und den Aufbau von qualitätsgesicherten Brustzentren die Todesfälle kontinuierlich innerhalb von 10 Jahren von 1992 bis 2001 um 15% gesenkt werden, während im gleichen Zeitraum die Neuerkrankungen um 19% stiegen. Für Deutschland weist die gleiche Quelle nur Daten bis 1999 aus. Von 1992 bis 1999 ist die Zahl der Todesfälle bei uns um 4% zurückgegangen, im Vereinigten Königreich um 14,5%. Um auch letzte Zweifel an dieser Entwicklung auszuräumen und dem Argument entgegenzutreten, dass absolute Zahlen die Bevölkerungsentwicklung nicht berücksichtigten, sei auf die Entwicklung der Sterblichkeitsrate ASR(W) bei Brustkrebs von Deutschland und dem Vereinigten Königreich von 1973-1999 hingewiesen. In Deutschland stieg die Rate um 10% (18,9 in 1973 zu 19,7 in 1999), während sie im Vereinigten Königreich um 12% sank (27,6 in 1973 zu 22,0 in 1999).“<br />
Quelle: Europa Donna, Karin Jöns</p>
<h3><strong>Großbritannien, Stand 2007</strong></h3>
<p>Die Brustkrebssterblichkeit in Großbritannien ist im Jahr 2007 auf 11.990 Todesfälle gesunken und damit auf dem niedrigsten Stand seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1971. Das besagen die Daten von &#8220;<a href="http://info.cancerresearchuk.org/cancerstats/types/breast/" target="_blank">Cancer Research UK</a>&#8220;. Man geht davon aus, dass sowohl das nationale Screening-Programm sowie bessere therapeutische Möglichkeiten und Qualitätsstandards bei der Behandlung für die nun vorgelegten Zahlen sind. In Großbritannien erkranken bei einer Bevölkerung von etwa 60.5 Millionen Menschen rund 45.500 Frauen jedes Jahr neu an Brustkrebs (im Vergleich: Deutschland mit 82.3 Millionen Menschen und ca. 55.000 Neuerkrankungen bei einer Sterblichkeit von ca. 18.000 Frauen). Auch in Großbritannien ist Brustkrebs die häufigste häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die Neuerkrankungen sind in den vergangenen 25 Jahren in Großbritannien um 50% angestiegen.</p>
<h3><strong>Die Entwicklung in Großbritannien seit 1989</strong></h3>
<p>Im Jahr 1989 starben in Großbritannien 15.625 Frauen an Brustkrebs. Seitdem ist die Sterblichkeit um 200 bis 400 Fälle in jährlich gesunken &#8211; bis zum Jahr 2004. Im Jahr 2005 gab es wieder einen leichten Anstieg, 2006 und 2007 ist die Sterblichkeit jedoch wieder etwas gesunken.<br />
Quelle: <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/8011920.stm" target="_blank">BBC News, Breast cancer deaths record low</a> v. 22. April 2009</p>
<h3><a id="weltweit" name="weltweit"></a><strong>Weltweit </strong></h3>
<p>Weltweit erkrankten im Jahr 2002 insgesamt 1.151.298 Frauen an Brustkrebs. 410.712 Frauen starben im Jahr 2002 an Brustkrebs.<br />
Quelle: <a href="http://www-dep.iarc.fr/GLOBOCAN/table2.asp?cancer=132%AEion=99&amp;sex=2&amp;sort=1&amp;submit=Execute" target="_blank">International Agency on Research on Cancer, GLOBOCAN</a>, Stand 2002 <a href="http://www.nationmaster.com/red/graph/hea_bre_can_inc-health-breast-cancer-incidence&amp;b_printable=1" target="_blank"><br />
</a><br />
Die WHO gibt in ihrem Datenblatt &#8220;Fact sheet N°297&#8243; vom Februar 2006 allerdings an, dass über eine halbe Million Frauen (502. 000 deaths/year) jedes Jahr weltweit an den Folgen von Brustkrebs sterben.<br />
Quelle: WHO:  <a href="http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs297/en/" target="_blank">http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs297/en/</a></p>
<p><a href="http://www.nationmaster.com/red/graph/hea_bre_can_inc-health-breast-cancer-incidence&amp;b_printable=1" target="_blank">Brustkrebs nach Erkrankungshäufigkeit und Ländern weltweit: Eine Übersicht von Nation Master (Australien)</a>: Es ist sehr spannend, diese Statistik genau zu betrachten. Sie zeigt, dass in Schweden z.B. die Erkrankungshäufigkeit an Brustkrebs niedriger ist als in Deutschland, obwohl das Land Frauen seit 1986 Mammographie-Screening zur Verfügung stellt. Schweden hat in Europa nach den Daten der Eurocare-Studien auch die besten Überlebensraten. Dieses könnte sehr wohl ein Hinweis auf die gute diagnostische Qualität &#8211; gemäß der Vorgaben der Europäischen Leitlinien &#8211; unter bestmöglicher Vermeidung von Überdiagnostik sein. (Inzidenz Deutschland: 23.5 und Schweden 18,5 per 100.000 Frauen).</p>
<p>In den USA werden im Jahr 2005 insgesamt 211.240 Frauen neu an Brustkrebs erkranken.<br />
Quelle: Forum with Michael Krasny im <a href="http://www.kqed.org/epArchive/R510241000%20" target="_blank">Interview mit Barbara Brenner</a>von Breast Cancer Action.</p>
<p>In den USA werden im Jahr 2007 nach den Angaben der American Cancer Society voraussichtlich 178.480 neue Fälle von invasivem Brustkrebs diagnostiziert werden. Mit den Änderungen im Verordnungsverhalten der Hormonersatztherapie sind auch die Neuerkrankungsraten in den USA spürbar gesunken. Trotzdem wird prognostiziert, dass rund 40.460 Frauen im Jahr 2007 an Brustkrebs sterben werden.</p>
<p>Allerdings steigt insbesondere die Entdeckung von Brustkrebsvorstufen (z.B. DCIS) weiterhin an. Man rechnet mit 62.030 neuen Behandlungsfällen allein für 2007 in den Vereinigten Staaten.<br />
Quelle: <a href="http://www.healthywomen.org/healthtopics/breastcancer" target="_blank">NWHRC</a></p>
<p>Seit dem zweiten Weltkrieg nimmt die Zahl der Brustkrebs-Neuerkrankungen bei Frauen weltweit zu. Vergleichszahlen aus den USA: In den 40er Jahren erkrankte in Amerika ca. jede 44. Frau an Brustkrebs, heute ist es bereits jede 7. Frau.</p>
<p>Lesen Sie dazu auch: <a href="../../wordpress/?p=512" target="_blank">Das urbane Leben der Frauen: Warum das Brustkrebsrisiko weltweit weiter steigt</a> bei uns im infoblog!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/PJK7r1v8t-k?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe></p>
<p>Video Breast Cancer Statistic con Hans Rosling: <a href="http://www.gapminder.org/videos/breast-cancer-statistics/" target="_blank">Breast Cancer Statistics</a> bei gapminder.org, Creative Commons 2.0. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Rosling" target="_blank">Hans Rosling</a> erklärt die Zahlen der <a href="http://www.iarc.fr/" target="_blank">International Agency for Research on Cancer</a> (IARC) am Beispiel Schwedens. 1958 betrug das pro Kopf-Einkommen in Schweden 11.000 US $. Durchschnittlich 45 von 100.000 Frauen erkrankten in diesem Jahr an Brustkrebs. Hans Rosling stellt fest, dass duch den veränderten Lebensstil (z.B. weniger Sport, andere Stillgewohnheiten bzw. Ernährung) die Brustkrebsrate in den kommenden Jahren angestiegen sei. Betrachtet man die Sterblichkeit, so wird verhältnismäßig ein Absinken festgestellt. Im Jahr 2002 erkrankten 88 von 100.000 Frauen in Schweden, während 15 Frauen sterben. Leider wird die Sterblichkeit in Klarschrift für das Jahr 1958 nicht eingeblendet. Hans Rosling führt weiter aus, dass &#8220;in Schweden die meisten Frauen geheilt werden&#8221;, während in Pakistan bzw. Nigeria die Sterblichkeit weiterhin hoch sei. Hier müsse deswegen dafür gesorgt werden, dass die Behandlung der Erkrankung bezahlbar würde. Der &#8220;geringere Lebensstandard&#8221;, der sich durch das geringere Einkommen ausdrückt, hatte die Schwedinnen offensichtlich vor der Krankheit geschützt. Die Erkrankungsraten waren nur halb so hoch. Die Erklärungen erscheinen einleuchtend, doch ganz so einfach ist es nicht. Der Einfluss des Mammographie-Screenings in Schweden, Umweltbelastungen, die Frauen mit ihrem Körper tragen und Hormonaufnahme durch Kontrazeptiva, Umweltöstrogene bzw. &#8220;Hormonersatztherapie&#8221; fallen auf den Tisch. Die Finanzierbarkeit der Brustkrebstherapie ist außerdem weltweit und auch in westlichen Ländern inzwischen eine wichtige Frage.</p>
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		<title>Brustkrebs in Berlin: Daten aus der Gesundheitsberichterstattung (Basisbericht 2008)</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 10:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFKnapp zusammengefasst: Die Zahlen zu Brustkrebs in Berlin für das Jahr 2007 zeigen einen Trend zu steigenden Erkrankungszahlen bei sinkender Sterblichkeit. Vor dem Hintergrund des am 17. Juli 2006 in Berlin begonnenen Mammographie-Screening-Programms müssen alle Zahlen in den nächsten Jahren sorgfältig beobachtet werden. Allerdings sind Neuerkrankungen, die im Mammographie-Screening entdeckt wurden, bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/brustkrebs-in-berlin-2008/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><div id="attachment_69" class="wp-caption alignright" style="width: 221px"><a href="http://www.berlin.de/sen/statistik/gessoz/gesundheit/basis.html"><img class="size-full wp-image-69" title="basisbericht_2008-246x300" src="http://www.bcaction.de/lernen/wp-content/uploads/2009/05/basisbericht_2008-246x300.jpg" alt="Gesundheitsberichterstattung Berlin - Basisbericht 2008" width="211" height="257" /></a><p class="wp-caption-text">Gesundheitsberichterstattung Berlin - Basisbericht 2008</p></div>
<p>Knapp zusammengefasst: Die Zahlen  zu Brustkrebs in Berlin für das Jahr <strong>2007</strong> zeigen einen Trend zu steigenden Erkrankungszahlen bei sinkender Sterblichkeit. Vor dem Hintergrund des am 17. Juli 2006 in Berlin begonnenen Mammographie-Screening-Programms müssen alle Zahlen in den nächsten Jahren sorgfältig beobachtet werden. Allerdings sind Neuerkrankungen, die im Mammographie-Screening entdeckt wurden, bisher noch nicht enthalten.</p>
<h3>Neuerkrankungen</h3>
<p>In den Jahren 2002 bis 2005 sind die gemeldeten Brustkrebs-Neuerkrankungen in Berlin um knapp 10% angestiegen: von 1.947 im Jahr 2002, 1.989 (2003), 2.124 (2004) und 2.176 im Jahr 2005. Auch bevölkerungsbezogen zeigt sich der Anstieg von 84 auf 90,8 Erkrankungsfälle je 100.000 EinwohnerInnen. Eine Aufschlüsselung nach Altersgruppen zeigt, dass statistisch die meisten Erkrankungsfälle (ca. 51 bis 57 Prozent) in Berlin bei Frauen innerhalb der Altersgruppe der beiden Dekaden zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auftreten, also bei denjenigen Frauen, die zur Zeit zum Mammographie-Screening eingeladen werden (s. Kapitel 3, S. 295).</p>
<h3>Mortalität</h3>
<p>Bei Frauen zwischen 35 und 64 Jahren ist Brustkrebs weiterhin die häufigste Todesursache (10,2% = absolut 197 Todesfälle, dicht gefolgt von Lungenkrebs mit 7,7% = absolut 187).</p>
<p>In der Tabelle zu Sterbefällen in Berlin und Deutschland 2007 (S. 31 des Nachtrags) werden bei 16.731 Sterbefällen insgesamt 632 &#8211; entsprechend 3,8% aller Sterbefälle bei Frauen &#8211; durch Brustkrebs berichtet. Zum Vergleich die Zahlen zu ganz Deutschland: Es gab 2007 hier insgesamt 16.780 Sterbefälle durch Brustkrebs &#8211; ebenfalls entsprechend 3,8% aller Sterbefälle bei Frauen in Deutschland.</p>
<p>Die längerfristige Beobachtung der letzten rund 15 Jahre zeigt, dass die Sterblichkeit an Brustkrebs in Berlin in  den Jahren<strong> zwischen 1994 und 2007 kontinuierlich gesunken</strong> ist. Während im Jahr 1994 828 Frauen an den Folgen von Brustkrebs starben, waren es im Jahr 2007 noch 632 Frauen, was sich auch bevölkerungsbezogen nachweisen lässt.</p>
<h3>Vollstationäre Behandlungsfälle</h3>
<p>Bei den vollstationären Behandlungsfällen bei Frauen in Berlin im Jahr 2006 liegt Brustkrebs auf Platz 2 (nach Herzinsuffizienz), in der Altersgruppe zwischen 60 bis 69 sogar auf Platz 1, bei Frauen zwischen 70 und 80 jedoch &#8220;nur&#8221; noch auf Platz 10.</p>
<h3>Staatsangehörigkeit &amp; Brustkrebs in Berlin</h3>
<p>Die meisten in Berlin an Brustkrebs verstorbenen Frauen hatten die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Anzahl der an den Folgen von Brustkrebs verstorbenen <strong>Migrantinnen</strong> in Berlin ist vergleichsweise sehr gering. Sie liegt absolut zwischen 4 Todesfällen im Jahr 1994 und 27 im Jahr 2003, sinkt dann aber wieder (2004 = 17, 2005 = 16, 2006 = 17 und 2007 = 21).</p>
<p>Nach wie vor wird bei Brustkrebs die Anzahl <strong>vermeidbarer</strong> Todesfälle angeben, die mit 234 im Jahr 2004, 212 im Jahr 2005, 223 im Jahr 2008 und 198 im Jahr 2007 berechnet wurde. Wie diese Zahlen berechnet werden, wird nicht dargelegt. Wahrscheinlich handelt es sich um die statistisch mögliche Senkung der Brustkrebssterblichkeit durch das Screening-Programm.</p>
<h3>Brustkrebs in der FrauenärztInnenpraxis</h3>
<p>Auch die niedergelassenen FauenärztInnenpraxen in der Stadt hatten mit Brustkrebs viel zu tun: Nach den häufigsten Diagnosen in FrauenärztInnenpraxen lag Brustkrebs auf Platz 17. Insgesamt 23.767-mal lautete die Diagnose Brustkrebs, was 4,4% aller Diagnosen entsprach. Vorsicht: Dies sind keine Fallzahlen, sondern Arztbesuche. Die gutartigen Erkrankungen der Brust lagen mit 42.698 Diagnosen auf Platz 9 (= 7,9% aller Diagnosen).</p>
<p>Zum Vergleich: Die Daten zeigen eine zunehmende Bedeutung für die Behandlung von Brustkrebs in der Frauenarztpraxis. Im Jahr 2004 lag die Krankheit auf Platz 22, im Jahr 2005 auf Platz 21 und im Jahr 2006 auf Platz 20. Die „Hitliste der Frauenarztbesuche&#8221; wurde im Jahr 2007 angeführt mit kontrazeptiven Maßnahmen (44,7% bzw. 242.130 Diagnosen), auf Platz 2 lagen Früherkennungsmaßnahmen („Screening&#8221; auf Krebserkrankungen).</p>
<h3>Weiterlesen:</h3>
<p>Der Gesundheitsbericht 2008 der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz<br />
mit umfassenden Daten zu Gesundheits- und Sozialwesen ist jetzt online abrufbar unter<br />
<a title="http://www.berlin.de/sen/statistik/gessoz/gesundheit/basis.html" href="http://www.berlin.de/sen/statistik/gessoz/gesundheit/basis.html">http://www.berlin.de/sen/statistik/gessoz/gesundheit/basis.html</a>.</p>
<p>Zusammenfassung aus dem <a title="Zur Webseite des Berliner Senats, Basisbericht 2005" href="http://www.bcaction.de/07archiv/2006_frauengesundheitsbericht_berlin.htm" target="_blank">Basisbericht 2005</a></p>
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		<title>Brustkrebssterblichkeit in Großbritannien 2007 leicht gesunken</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 11:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDF Entwicklung der Brustkrebssterblichkeit in Großbritannien Die Brustkrebssterblichkeit in Großbritannien ist im Jahr 2007 auf 11.990 Todesfälle gesunken und damit auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1971. Das besagen die Daten von &#8220;Cancer Research UK&#8220;. Man geht davon aus, dass sowohl das nationale Screening-Programm wie auch bessere therapeutische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/brustkrebssterblichkeit-in-grosbritannien-2007-leicht-gesunken/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><div>
<dl>
<dt><a href="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/45690000/gif/_45690662_breast_cancer_deaths_466x224_.gif"><img title="Entwicklung der Brustkrebssterblichkeit in Großbritannien " src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/45690000/gif/_45690662_breast_cancer_deaths_466x224_.gif" alt="Entwicklung der Brustkrebssterblichkeit in Großbritannien " width="466" height="224" /></a></dt>
<dd>Entwicklung der Brustkrebssterblichkeit in Großbritannien </dd>
</dl>
</div>
<p>Die Brustkrebssterblichkeit in Großbritannien ist im Jahr 2007 auf 11.990 Todesfälle gesunken und damit auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1971. Das besagen die Daten von &#8220;<a title="Externer Link zur Website von Cancer Research UK" href="http://info.cancerresearchuk.org/cancerstats/types/breast/" target="_self">Cancer Research UK</a>&#8220;. Man geht davon aus, dass sowohl das nationale Screening-Programm wie auch bessere therapeutische Möglichkeiten und Qualitätsstandards bei der Behandlung für die nun vorgelegten Zahlen verantwortlich sind. In Großbritannien erkranken bei einer Bevölkerung von etwa 60.5 Millionen Menschen rund 45.500 Frauen jedes Jahr neu an Brustkrebs  (im Vergleich: Deutschland mit 82.3 Millionen Menschen und ca. 55.000 Neuerkrankungen bei einer Sterblichkeit von ca. 18.000 Frauen). Auch in Großbritannien ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die Zahl der Neuerkrankungen ist in den vergangenen 25 Jahren in Großbritannien um 50% angestiegen.</p>
<h3>Die Entwicklung in Großbritannien seit 1989</h3>
<p>Im Jahr 1989 starben in Großbritannien 15.625 Frauen an Brustkrebs. Seitdem ist die Sterblichkeit um 200 bis 400 Fälle jährlich gesunken &#8211; bis zum Jahr 2004. Im Jahr 2005 gab es wieder einen leichten Anstieg, 2006 und 2007 ist die Sterblichkeit jedoch wieder etwas gesunken. Das Mammographie-Screening-Programm soll nun in Großbritannien bis zum Jahr 2012 auf die Altersgruppe der Frauen zwischen 47 und 73 Jahren ausgedehnt werden, was bedeutet, dass pro Jahr 400.000 Frauen mehr gescreent werden. Diese Erweiterung der Gruppe der &#8220;anspruchsberechtigten Frauen&#8221; entspricht bisher nicht den Vorgaben der europäischen Leitlinien. Allerdings durften sich Frauen ab 70 in Großbritannien bisher schon alle drei Jahre auf freiwilliger Basis mammographieren lassen, wenn sie sich dafür selbst angemeldet haben.</p>
<p>Quelle: <a title="Externer Link zum Originalartikel bei BBC News" href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/8011920.stm" target="_blank">BBC News, Breast cancer deaths record low</a> v. 22. April 2009</p>
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		<title>Statistik</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 11:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[krebsregistrierung]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFÜberleben Mammakarzinom http://trm.web.med.uni-muenchen.de/facts/surv/surv_C50f_G.pdf Tumorregister München National Cancer Institute (U.S.) Surveillance, Epidemilogy and End Results (SEER) SEER Fact Sheeds zu Brustkrebs Relative Überlebensraten, 5-Jahresüberleben, Überleben nach Stadium u.v.a.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/statistik/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p>Überleben Mammakarzinom<br />
<a href="http://trm.web.med.uni-muenchen.de/facts/surv/surv_C50f_G.pdf">http://trm.web.med.uni-muenchen.de/facts/surv/surv_C50f_G.pdf</a><br />
Tumorregister München</p>
<p>National Cancer Institute (U.S.)<br />
Surveillance, Epidemilogy and End Results (SEER)<br />
<a href="http://seer.cancer.gov/faststats/sites.php?site=Breast%20Cancer&amp;stat=Survival">SEER Fact Sheeds zu Brustkrebs<br />
</a>Relative Überlebensraten, 5-Jahresüberleben, Überleben nach Stadium u.v.a.</p>
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		<title>Zahl der Brustkrebserkrankungen europaweit 2006 wieder angestiegen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 11:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[daten & zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[krebsregistrierung]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inzidenz]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Druckversion &#124; Download PDFzusammengestellt von Gudrun Kemper Häufigste Krebsneuerkrankung in Europa bleibt mit Abstand und 13,5% aller Neuerkrankungen Brustkrebs. Jede achte Krebserkrankung in Europa ist auf Brustkrebs zurückzuführen und ursächlich für 7.6% aller Todesfälle bei Krebserkrankungen. Insgesamt werden von der International Agency for Research on Cancer (IARC) 429.900 Neuerkrankungen sowie 131.900 Sterbefälle allein bei Brustkrebs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/lernen/zahl-der-brustkrebserkrankungen-europaweit-2006-wieder-angestiegen/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #6697c4;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #6697c4;">Druckversion | Download PDF</span></a></div><p><em>zusammengestellt von Gudrun Kemper</em></p>
<p><strong>Häufigste Krebsneuerkrankung in Europa</strong> bleibt mit Abstand und 13,5% aller Neuerkrankungen Brustkrebs. <strong>Jede achte Krebserkrankung in Europa</strong> ist auf Brustkrebs zurückzuführen und ursächlich für 7.6% aller Todesfälle bei Krebserkrankungen.</p>
<p>Insgesamt werden von der <a href="http://www.iarc.fr/">International Agency for Research on Cancer (IARC)</a> 429.900 Neuerkrankungen sowie 131.900 Sterbefälle allein bei Brustkrebs registriert. Brustkrebs ist damit für <strong>28,9% aller Krebserkrankungen in Europa</strong> verantwortlich. Insgesamt sind rund 300.000 Menschen mehr als noch im Jahr 2004 in Europa an Krebs (alle Krebserkrankungen) erkrankt. <strong>Die Brustkrebs-Neuerkrankungen sind seit dem Jahr 2004 um 16% angestiegen</strong>.</p>
<p><a href="http://www.iarc.fr/ENG/General/cvboyle.html">Peter Boyle</a>, der Direktor der International Agency for Research on Cancer, mahnte in der <a href="http://www.iarc.fr/ENG/Press_Releases/pr174a.html">Pressemeldung vom 7. Februar 2007</a>, dass ohne bessere Präventionsmaßnahmen und Behandlungen die „Krebsbelastung“ (cancer burden) allein schon wegen der zunehmenden Alterung der Bevölkerung weiter zunimmt. Er fordert wirksame Maßnahmen zur Prävention, die Reduzierung des Tabakkonsums und das Angebot von Früherkennungsmaßnahmen bei Brust-, Cervix- und Kolorektalkrebs. Auch Diät und mehr sportliche Betätigung fehlt auf der Liste seiner Forderungen zur Krebsprävention nicht. Forderungen nach gesünderen Lebensbedingungen und einer geringeren Belastung mit karzinogenen (krebserregenden) Substanzen thematisierte er allerdings leider nicht. Solange unsere Lebensbedingungen keinen gesunden Lebensstil (durch sog. „Verhältnisprävention“) ermöglichen, werden die Maßnahmen zur Änderung des eigenen Verhaltens nicht optimal effektiv sein können. So wurden aktuell beispielsweise die Werte für den <a href="http://www.greenpeace.de/themen/chemie/presseerklaerungen/artikel/bundesregierung_erhoeht_gift_grenzwerte_in_obst_und_gemuese/">Einsatz der krebserregenden Pestizide durch die Bundesregierung</a> erhöht.</p>
<p>Das <strong>Ansteigen der Neuerkrankungen bei Brustkrebs um 16%</strong> schreibt Peter Boyle von der IARC vor allem der besseren Früherkennung von Brustkrebs in früheren Erkrankungsstadien zu. Besorgniserregend ist für ihn jedoch vor allem auch der <strong>Anstieg der Brustkrebssterblichkeit</strong> um ca. 1.900 Fälle (130.000 waren in 2004 berechnet worden), die Fragen aufwirft.</p>
<p>Die Brustkrebs-Neuerkrankungsraten (Inzidenz) in den einzelnen europäischen Ländern sind sehr unterschiedlich und mit 137,8 Frauen auf 100.000 Einwohner gerechnet in Belgien am höchsten. Aber auch andere europäische Länder haben relativ hohe Neuerkrankungsraten. Auch zur Sterblichkeit (Mortalität) liefert die IARC Zahlen für 2006, diese hier sind in Klammern angegeben.</p>
<p>Einige ausgewählte Länder im Überblick:<br />
Irland: 131,4 (29,3)<br />
Niederlande: 128,0 (29,8)<br />
Frankreich: 127,4 (25,9)<br />
Schweiz: 126,5 (22,8)<br />
Schweden: 125,8 (21,1)<br />
Island: 121,6 (16,9)<br />
Dänemark: 122,6 (34,5)<br />
Deutschland: 121,2 (26,5)</p>
<p>Niedrigere Neuerkrankungsraten werden für z.B. nachfolgende Länder angegeben:<br />
Moldawien: 51,5 (23,9)<br />
Ukraine: 53,3 (24,8)<br />
Weißrussland: 55,5 (21,2)<br />
Österreich 91,5 (24,6)<br />
Spanien 93,6 (19,2).</p>
<p>Alle Angaben in dieser Übersicht sind immer jeweils auf 100.000 Einwohner berechnet.</p>
<p>Der Durchschnitt in den EU25-Ländern lag bei 110,3 Neuerkrankungen, die Sterblichkeit wird hier mit 25,0 je 100.000 Einwohner angegeben.</p>
<p>Nicht nachvollziebar sind die niedrigen Raten für Weißrussland und die Ukraine, da man erwarten muss, dass der <a href="http://www.strahlendeorte.de/">Reaktorunfall in Tschernobyl</a> die Erkrankungsraten in der Folge erhöht hat. Es ist nachgewiesen, dass radioaktive Strahlung Brustkrebs verursacht. Allerdings haben gerade die osteuropäischen Länder häufig keine wirklich funktionsfähigen Register und die Zahlen sind deswegen mit Vorsicht zu betrachten. <strong>Auch Deutschland gehört peinlicherweise nebenbei zu jenen Ländern, die nicht über ein funktionierendes nationales Krebsregister verfügen</strong>, der Föderalismus ist bis heute offensichtlich hier ein erfolgreicher Störfaktor, ggf. jedoch auch der mangelnde „politische Wille“, ein solch unerlässliches Register zu errichten, denn die Register in einzelnen Bundesländern müssten sich doch zusammenführen lassen. Gerade wo bei uns Bürokratie allgemein groß geschrieben wird, ist es nicht nachvollziehbar, warum sich hier weiterhin nicht viel tut. <a href="http://www.ekr.med.uni-erlangen.de/">Bayern</a> und das immerhin seit 40 Jahren bestehende Krebsregister des <a href="http://www.krebsregister.saarland.de/">Saarlands</a> sind in Deutschland &#8220;Vorzeigekinder&#8221; in Sachen Krebsregistrierung. Die veröffentlichten Daten der IARC beruhen auf Hochrechnungen aus mehreren Jahren (für Deutschland aus den Entwicklungen in den Jahren 1999 bis 2003).</p>
<p>Interessant an der IARC-Berichterstattung sind auch die Angaben für <strong>Island</strong>, wo bekanntlich die Inzidenz durch die große genetische „Belastung“ mit Brustkrebsgenen (BRCA-Genen) in der Bevölkerung hoch ist. Die <a href="http://www.krabb.is/?PageID=225">Brustkrebssterblichkeit in Island</a> ist im Vergleich die von allen Ländern &#8211; in der hier besprochenen Veröffentlichung der Publikation der IARC &#8211; überhaupt niedrigste in Europa. Früherkennung wird in Island traditionell groß geschrieben. Trotz relativ hoher Erkrankungsrate fällt die Relation zur niedrigen Sterblichkeit auf.</p>
<p>Die IARC weist auf die möglichen Überdiagnosen hin, die durch Screening in einigen Ländern verursacht sein könnten. Eine Publikation vom März 2006 konnte nun in Langzeitnachbeobachtungen („Follow-up“ hier über 15 Jahre) anhand der Malmö-Studie aufzeigen, dass das als „Überdiagnose“ (Overdiagnosis) bezeichnete Phänomen zumindest in dieser Studie nicht das Problem ist. (Rate of over-diagnosis of breast cancer 15 years after end of Malmö mammographic screening trial: follow-up study, <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/332/7543/689">http://www.bmj.com/cgi/content/full/332/7543/689</a>).</p>
<p>Die IARC fasst bei ihren statistischen Daten zu Krebserkrankungen in Europa zusammen: <strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebs bedingte Todesursache von Frauen in Europa</strong>. Ein Absinken der Brustkrebssterblichkeit war in einigen Ländern in den 1990er Jahren in verschiedenen Publikationen berichtet worden. Dieses war kombinierten Effekten von Früherkennung und Verbesserungen in der Therapie, beobachtet an jüngeren Patientinnen, zugeschrieben worden.</p>
<p>Wegen der Alterung der Bevölkerung in Europa geht die IARC jedoch insgesamt weiter von einer steigenden Inzidenz bei Brustkrebs aus. Sie prognostiziert ein Reduzierung der Sterblichkeit durch die Einführung von organisierten Screening-Programmen, jedoch bei einem gleichzeitigen vorübergehenden Anstieg der Neuerkrankungen. Die besten Programme sind nach Auffassung der IARC dabei die streng qualitätsgesicherten, [so wie etwa das nun in Deutschland anlaufenden Programm auf der Basis der europäischen Leitlinien].</p>
<p>Die von der IARC vorgelegten Zahlen sind Indikatoren, Spiegel und Ausdruck der Lebensbedingungen von Frauen in den einzelnen europäischen Ländern. Sie lassen Rückschlüsse hinsichtlich einer <strong>gesunden Lebensumwelt für Frauen</strong>, aber auch hinsichtlich</p>
<ul>
<li>der <strong>Gestaltung und Qualität von Früherkennungsmaßnahmen</strong>, die die Rolle einer „Sekundärprävention“ (zur Vermeidung der Brustkrebs-Sterblichkeit) einnehmen und nicht zuletzt</li>
<li><strong>zur <strong>Qualität in der medizinischen Versorgung</strong></strong> von Frauen mit Brustkrebs</li>
</ul>
<p>in einzelnen europäischen Ländern zu. Deutschland konnte dabei in der Vergangenheit nach den sog. EUROCARE-Studien nicht glänzen und war auf den hinteren Rängen angesiedelt.</p>
<p><strong>Link zur IARC-Berichterstattung<strong> 2006</strong>:<br />
</strong><br />
Estimates of the cancer incidence and mortality in Europe in 2006<br />
J. Ferlay, P. Autier, M. Boniol, M. Heanue, M. Colombet &amp; P. Boyle<br />
International Agency for Research on Cancer, 150 cours Albert Thomas, 69372 Lyon Cedex 08, France, Received 14 December 2006; accepted 18 December 2006, Oxford Journals, Annals of Oncology, Volume 18, Number 3 (März 2007)<br />
<a href="http://www.oxfordjournals.org/our_journals/annonc/press_releases/freepdf/mdl498.pdf">http://www.oxfordjournals.org/our_journals/annonc/press_releases/freepdf/mdl498.pdf</a></p>
<p>Berichterstattung <strong>2004</strong><br />
<a href="http://annonc.oxfordjournals.org/cgi/reprint/16/3/481?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=Cancer+incidence+and+mortality+in+Europe%2C+2004.+&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT">http://annonc.oxfordjournals.org/cgi/reprint/16/3/481?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=Cancer+incidence+and+mortality+in+Europe%2C+2004.+&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT</a><br />
(Hier finden sich die vollständigen Zahlen für alle europäischen Länder.)</p>
<p><strong>Pressemeldungen der International Agency on Research on Cancer, IARC: </strong><br />
<em>2005:</em> New European cancer figures for 2004 &#8211; Cancer experts say major efforts needed against the big four killers<br />
<a href="http://www.iarc.fr/ENG/Press_Releases/pr159a.html">http://www.iarc.fr/ENG/Press_Releases/pr159a.html</a></p>
<p><em>2007:</em> New European cancer figures &#8211; World Cancer Agency says major efforts needed toward prevention in Europe<br />
<a href="http://www.iarc.fr/ENG/Press_Releases/pr174a.html">http://www.iarc.fr/ENG/Press_Releases/pr174a.html</a></p>
<p><strong>Übersicht über Krebsregister bei uns:</strong><br />
<a href="http://www.krebsregister-berlin.de/">http://www.krebsregister-berlin.de/</a></p>
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