AKF-Presseinformation – Berlin, 01. November 2010
Gemeinsam besser vermeiden: AKF und WECF stellen Infobroschüre zu Umweltbelastungen und Brustkrebs vor

Die verkannte Gefahr: Umweltbelastung und Brustkrebs - Eine Veröffentlichung von AKF und WECF
Umweltbelastungen und Krankheitsentstehung standen in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit Brustkrebs in Deutschland nicht im Fokus. Heilen ist gut, doch vermeiden ist besser. Das ist der Ansatz der Broschüre „Die verkannte Gefahr: Umweltbelastungen und Brustkrebs“ der beiden großen Frauenorganisationen Women in Europe for a Common Future (WECF ) und des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF). Die Broschüre thematisiert die Zusammenhänge zwischen Umweltbelastungen und Ursachen von Brustkrebs und wendet sich direkt an Frauen, Politik und Medizin. Die erste Veröffentlichung dieser Art in deutscher Sprache wird auf der diesjährigen 17. Jahrestagung des AKF mit dem Themenschwerpunkt „Frauengesundheit: Kooperation zwischen Konkurrenz und Solidarität“, die am 6. und 7. November in Berlin stattfindet, präsentiert werden.
Es ist möglich, mehr zu tun und zu vermeiden, was Frauen krank macht. Vermeidbare Risiken gehen beispielsweise von Umweltöstrogenen (endokrinen Disruptoren) aus, die unter anderem die Entstehung von Brustkrebs begünstigen können. Ob Bisphenol A (BPA), Phthalate, Parabene oder Pestizide in Insekten“schutz“mitteln und Herbizide in Planzen“schutz“mitteln, Dioxine, Flammschutzmittel, DDT-Rückstände, bedenkliche Inhaltsstoffe in Kosmetika, Hormone in der Nahrung, industrielle Karzinogene oder organische Lösungsmittel – Frauen sind heute zahlreichen vermeidbaren Gefährdungen ausgesetzt. Weniger schädliche Chemikalien bedeuten auch weniger Brustkrebs. Die Broschüre bietet Frauen Informationen zum Selbstschutz und bindet zentrale Forderungen an die Politik mit ein.
Die Broschüre, die bereits in englischer, französischer und holländischer Sprache vorliegt, wurde in der Originalausgabe von der Europäischen Kommission, GD Umwelt gefördert.
Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) als größtes unabhängiges Fachfrauennetzwerk zum Thema Frauengesundheit in Deutschland vertritt Interessen von Frauen und setzt sich für mehr Transparenz und ein nachhaltig solidarisches Gesundheitswesen für alle ein. Zu dem im Jahr 1993 gegründeten AKF gehören Hebammen, Ärztinnen, Psychologinnen und Pädagoginnen, Heilpraktikerinnen, in den Pflegeberufen Tätige, in der Selbsthilfe Engagierte, Gesundheitswissenschaftlerinnen und Berufsverbände und Organisationen wie Frauenberatungsstellen und Frauengesundheitszentren. Der AKF arbeitet eng mit nationalen und regionalen Frauengesundheitsnetzwerken zusammen und bringt Frauenpositionen aktiv und überparteilich in Gesundheitswesen und politische Gremien ein. Webseite: www.akf-info.de
Women in Europe for a Common Future (WECF) ist ein europäisches Netzwerk von mehr als 100 Frauen- und Umweltorganisationen in 40 Ländern. Die Hauptthemen von WECF sind Chemikalien-, Energie-, Wasser- und Nahrungsmittelpolitik. WECF wurde 1994 in der Folge des Weltgipfels in Rio 1992 gegründet und hat eigenständige Sitze in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich. Durch ihre politische Arbeit auf nationaler, europäischer, UN- und internationaler Ebene bringt WECF die Sichtweise von Frauen direkt in den politischen Entscheidungsprozess ein. WECF hat Beobachterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) und ist Partner des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). WECF ist Mitglied des Europäischen Ausschusses für Umwelt und Gesundheit (EEHC). Webseite: www.wecf.eu
Ansprechpartnerinnen aus dem Redaktionsteam der Broschüre „Die verkannte Gefahr: Umweltbelastungen und Brustkrebs“ befinden sich am Samstag, den 6. November 2010 am Tagungsort im Hotel Christophorus, Berlin Spandau vor Ort.
Pressemeldung >>> (pdf) Download
Zum >>> (pdf) Programm der Jahrestagung
Anmeldung/Akkreditierung:
AKF – Geschäftsstelle
Tel. 030 – 863 933 16
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Email: buero@akf-info.de
Internet: www.akf-info.de
Pressekontakt:
Gundel Köbke [ Kommunikation c/o AKF e.V.
mail@gundel-koebke.com, Mobil 0170 551 80 55
www.gundel-koebke.com

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