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	<title>infoblog! &#187; histologie | pathologie</title>
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	<description>relevante berichte zum thema brustkrebs</description>
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		<title>SABCS II &#8211; &#8220;Oncofertilität&#8221; &#8211; Junge Frauen und Brustkrebs &#8211; Ältere Frauen und Brustkrebs</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 18:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFAuch 2011 ist Breast Cancer Action (BCA) in San Antonio dabei, um direkt vor Ort Eindrücke vom weltweit wichtigsten Brustkrebskongress einzusammeln. Als Organisation, die sich nicht von der Pharmaindustrie sponsern lässt, versucht &#8220;unsere große Schwester&#8221; wie in jedem Jahr, Schlüsseldaten ausfindig  und Frauen zugänglich zu machen. Hauptaufgabe sei es dabei, Fragen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/sabcs-ii-oncofertilitat-junge-frauen-aeltere-frauen-und-brustkrebs/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p>Auch 2011 ist Breast Cancer Action (BCA) in San Antonio dabei, um direkt vor Ort Eindrücke vom weltweit wichtigsten Brustkrebskongress einzusammeln. Als Organisation, die sich nicht von der Pharmaindustrie sponsern lässt, versucht &#8220;unsere große Schwester&#8221; wie in jedem Jahr, Schlüsseldaten ausfindig  und Frauen zugänglich zu machen. Hauptaufgabe sei es dabei, Fragen, die Patientinnen haben, aufzuwerfen und Ressourcen zu entwickeln, die es Frauen ermöglichen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, schreibt Karuna Jaggar von Breast Cancer Action, an deren Bericht vom 1. Tag in San Antonio wir uns hier anlehnen.</p>
<p><a href="http://bcaction.org/2011/12/07/san-antonio-breast-cancer-symposium-2011-day-1/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-4853" title="Breast Cancer Action " src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/12/Zwischenablage011.jpg" alt="zur Originalberichterstattung bei Breast Cancer Action" width="490" height="191" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Karuna Jaggar und Caitlin Carmody berichten u.a. aus dem Block &#8220;Challenges in the Care of Special Populations with Breast Cancer&#8221; (Herausforderungen bei der Versorgung besonderer Gruppen mit Brustkrebs) mit den Ärztinnen <a title="zur Webseite von Teresa Woodruff" href="http://www.woodrufflab.org/about-dr-teresa-woodruff" target="_blank">Teresa K. Woodruff</a>, PhD an der Northwestern University in Chicago, <a title="zu einem Video mit Ann Partridge - in engl. Sprache" href="http://www.dana-farber.org/Health-Library/Ann-Partridge,-MD,-MPH.aspx" target="_blank">Ann H. Partridge</a>, MPH vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston, und <a title="zur Webseite von Arti Hurria bei City of Hope" href="http://www.cityofhope.org/directory/people/hurria-arti/Pages/default.aspx" target="_blank">Arti Hurria</a>, MD aus Duarte in Kalifornien, die an einer Krebsklinik mit dem Namen &#8220;City of Hope&#8221; (Stadt der Hoffnung) arbeitet.</p>
<h3>&#8220;Onkofertilität&#8221; &#8211; Fruchtbarkeit nach Brustkrebs</h3>
<p>Oncofertilität – so heißt ein neues Schlagwort, bei dem es sich um Schwangerschaft und Krebserkrankung dreht. Krebs und Fertilität (Fruchtbarkeit) sind miteinander verknüpft, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem besonders schnellen Wachstum von Zellen. Das Thema ist insbesondere für junge Frauen mit Krebs bedeutsam: Viele Krebstherapien haben negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Krebspatientinnen.</p>
<p>Nach den von Teresa Woodruf vorgestellten Daten sind 10% der Krebspatienten unter 45, also in ihren &#8220;fruchtbaren Jahren&#8221;, und 11% der Brustkrebspatientinnen sind unter 40, was bei einigen zu Schwierigkeiten bei der ersten geplanten Schwangerschaft führe. 57% der sehr jungen Frauen mit Krebs machten sich Sorgen über ihre eigenen Möglichkeiten, Kinder zu bekommen. Unfruchtbarkeit durch eine früh im Leben durchgemachte Krebstherapie sei mit einer Verdoppelung der Rate an Depression und einem Anstieg von Angst im Zusammenhang mit der Partnersuche verknüpft. Dieses betreffe Frauen und Männer gleichermaßen.</p>
<h3>&#8220;Optionen&#8221; für Frauen</h3>
<ul>
<li>Eizellgewinnung &#8211; durch hormonelle Stimulation (sehr heikel bei hormonabhängigen Krebserkrankungen) und Befruchtung von einem Spender</li>
<li>Eizellbanken – mit einer 5%igen Wahrscheinlichkeit, dass aus einem einmal eingefrorenen Ei tatsächlich ein Kind werden kann</li>
<li>Adoption</li>
<li>Leihmutterschaft (in den USA, mit all den sehr problematischen Folgen, in Deutschland ist Leihmutterschaft nicht erlaubt)</li>
<li>Natürliche Schwangerschaft, manche Frauen, die eine Krebstherapie durchlaufen haben, werden zum gewünschten Zeitpunkt oder einfach so auf natürlichem Wege schwanger.  Auch dabei gibt es kritische Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt.</li>
<li>Cryokonservierung der Eierstöcke nach chirurgischer Entfernung und Bewahrung der “schalfenden” Follikel, in der Hoffnung, dass es in der Zukunft gelingt, diese einmal “in vitro” – also im Reagenzglas zu reifen Eizellen heranzuzüchten. Weltweit sei es bisher 14 mal gelungen, die auf diesem Wege bewahrten Eierstöcke zurück zu implantieren und eine Schwangerschaft zu erreichen. Es gibt Bedenken, mit dem zurück übertragenen Gewebe auch Krebszellen zu übertragen werden [Stichwort: Eierstockmetastasen, sie kommen bei Brustkrebs nun mal vor].</li>
</ul>
<p>Fest steht, dass es sich um ein relevantes Frauengesundheitsthema für junge Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, handelt. Erste Leitlinien in den USA sind entwickelt worden, und es gibt beispielsweise an der Northwestern University, von der die Referentin Teresa Woodruff kommt, ein Konsortium, das sich auf das Thema spezialisiert und eine entpsrechende Webseite für Frauen unter <a href="http://www.myoncofertility.org" target="_blank">www.myoncofertility.org</a> betreibt.</p>
<h3>Ein Kind um jeden Preis?</h3>
<p>Die Sorge, die bei der sehr nah an Möglichkeiten in Tierversuchen und der medizinischen Machbarkeit geführten Diskussion bleibt &#8211; und die bei der Breast Cancer Action-Berichterstattung auch anklingt –, sind weitere gesundheitliche Schäden, die junge Frauen mit Krebs davontragen könnten, und all die komplizierten Fragen, die mit Mutterschaft und einer potentiell tödlich verlaufenden Krankheiten generell zusammenhängen. In Deutschland gibt es ähnliche Projekte, die, wie in der Reproduktionsmedizin üblich, jedoch industrienah aufgestellt und industriell finanziert sind.</p>
<h3>Therapie junger Frauen mit Brustkrebs</h3>
<p>Für sprachliche Verwirrung sorgte die junge Referentin offensichtlich gleich mit einem Faux pas, als sie ihren Beitrag mit dem Hinweis eröffnete, dass es Unterschiede im „Host“ &#8211; wir kennen dieses Wort aus der Computersprache, im Deutschen würde man im medizinischen Zusammenhang vielleicht auch von „Wirt“ sprechen – bei den Krebserkrankungen junger Frauen gäbe. Es stellte sich demnach die Frage, ob mit den „Hosts“ Frauen gemeint seien, immerhin würde im Zusammenhang mit Schwangerschaft bei Frauen der Begriff „Host“ nicht verwendet, was als besondere sprachliche Diskriminierung gegenüber der an Krebs erkrankten Frauen aufgefasst werden könnte.</p>
<p>Weithin bekannt sei, dass jüngere Frauen generell an fortgeschritteneren, aggressiveren Tumoren mit höherem Grading erkrankten. So wurde wieder einmal die Frage nach dem „prognostischen Faktor“ aufgeworfen: Ist Brustkrebs in jungen Jahren ein prognostischer Faktor? Solche „prognostischen Faktoren“, die heute anerkannt werden, sind z.B. Ausdehnung des Tumors oder Grading. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt müsse die Antwort auf die Frage allerdings noch zukünftigen Forschungsarbeiten vorbehalten bleiben.</p>
<h3>Einige Daten zu jüngeren Frauen und Brustkrebs</h3>
<ul>
<li>Nach diesem Vortrag erkrankten in den USA jedes Jahr mehr als 12.000 Frauen unter 40 an Brustkrebs.</li>
<li>Hinzu kämen in den USA rd. 2.000 Frauen mit DCIS und jeweils sehr viel mehr weltweit.</li>
<li>Die HERA-Studie konnte bei den Frauen, die das Medikament Herceptin erhalten haben, keinen Unterschied hinsichtlich prognostischer oder vorhersagender (prediktiver) Faktoren im Zusammenhang mit dem Alter nachweisen.</li>
<li>Tamoxifen wirkt in den unterschiedlichen Altersgruppen gleich gut – und es gibt einige Hinweise („Evidenz“), dass das Medikament ebenso effektiv wie eine Chemotherapie wirkt bzw. bei fortgeschrittener Erkrankung vorteilhaft ist.</li>
<li>Junge Frauen müssen länger mit den Nebenwirkungen klar kommen als ältere Frauen. Hervorgehoben wurden insbesondere die Auswirkungen der vorverlegten Menopause, zu deren Effekten zu zählen sind:</li>
<ul>
<li>Unfruchtbarkeit</li>
<li>Osteoporose</li>
<li>Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit</li>
<li>kardiovaskuläre Effekte</li>
<li>Gewichtszunahme.</li>
</ul>
</ul>
<p>Jüngere Frauen litten außerdem häufiger unter psychosozialen Notlagen.</p>
<h3>Therapie von Brustkrebs bei älteren Frauen</h3>
<p>Hierzu gab es einen Beitrag von Dr. Arti Hurria (Geriatrie- wie auch Brustkrebsspezialistin). Sie verwies einmal mehr darauf, dass zunehmendes Lebensalter einer der Hauptrisikofaktoren für Brustkrebs sei und dass nicht nur das Vorkommen, sondern auch die Sterblichkeit (Inzidenz und Mortalität) mit dem Alter anstiegen. Für den Zeitraum der kommenden 30 Jahre erwartet Hurria eine Verdoppelung der Erkrankungszahlen in der Generation 65+:  Die „Babyboomer“-Generation sei im Altern begriffen. Größere Fortschritte habe man bei der Senkung der Brustkrebssterblichkeit bei jüngeren Frauen im Alter zwischen 29 und 40 Jahren gemacht. [Wir haben dazu keine Daten.] Unabhängig vom Krankheitsstadium würden ältere Frauen weniger Behandlungsmöglichkeiten bei Chirurgie, Chemotherapie und Hormontherapie angeboten. Dies habe damit zu tun, dass es für ältere Patientinnen auch weniger Daten gäbe, auf die Behandlungsentscheidungen gegründet werden könnten („keine Evidenz“).</p>
<p><strong>&#8230; Entfernung der Lymphknoten</strong></p>
<p>Etwas Evidenz („some evidence“) gibt es jetzt, dass bei der chirurgischen Therapie der älteren Patientin auf die Entfernung der Achsellymphknoten verzichtet werden könne.</p>
<p><strong>&#8230; Strahlentherapie</strong></p>
<p>Auch erhöhe die Strahlentherapie nicht das Gesamtüberleben bzw. es sei hier kein Einfluss auf eine mögliche Metastasierung erkennbar. Allerdings lasse eine Studie mit einer Nachbeobachtungszeit von 12 Jahren eine leicht erhöhte Rate von Lokalrezidiven erkennen, wenn keine Strahlentherapie durchgeführt werde.</p>
<p><strong>&#8230; Antihormonelle Therapie</strong></p>
<p>Nebenwirkungen der antihormonellen Therapien, besonders durch Aromatasehemmer, wie Knochenschmerzen und ein Anstieg der Rate von Knochenbrüchen seien problematisch.</p>
<p><strong>&#8230; Chemotherapie</strong></p>
<p>Im Zusammenhang mit der Chemotherapie ginge es auch bei älteren Patientinnen um das Abwägen von Risiken und Vorteilen, wobei die Überlebensverlängerung hier die Schlüsselfrage bilde. Die Lebenserwartung einer 80-Jährigen variiere von 13 Jahren für das obere Viertel bis zu 4,6 Jahren für das untere Viertel und einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 8,6 Jahren für die mittleren 50%. 20% der älteren Patientinnen müssten sich wegen durch die Chemotherapie hervorgerufener Toxizitäten stationär behandeln lassen, was die Notwendigkeit erkennen lasse, dass man hier Identifizierungskriterien für diese besonders gefährdeten Patientinnen benötige.</p>
<p><strong>&#8230; &#8220;Gemeinsame Entscheidungsfindung&#8221;</strong><br />
Zusammengefasst sei die Datenlage bisher unzureichend, und Hurria plädierte für gemeinsame Entscheidungsfindung und verstärkte Beteiligung von älteren Patientinnen in klinischen Studien, damit mehr Daten verfügbar sind. [Mit anderen Worten: Wer heroisch ist und sich den tendenziell überwiegend recht eskalierenden heutigen Chemoregimen im hohen Alter unterwerfen mag, ist in der Forschung gefragt.]</p>
<h3>Originaltext bei Breast Cancer Action</h3>
<p><a href="http://bcaction.org/2011/12/07/san-antonio-breast-cancer-symposium-2011-day-1/" target="_blank"> San Antonio Breast Cancer Symposium 2011: Day 1</a> zusammengestellt von Karuna Jaggar. Die hier vorliegende Version ist eine Zusammenfassung, keine Übersetzung, prüfen Sie ggf. das engl. Original.</p>
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		<title>DCIS und Übertherapie: Neue Biomarker sollen Progression und Rezidivrisiko vorhersagen</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 14:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[anwendungsorientierte BK-forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDF Hoffnung auf weniger Überbehandlung? Barbara Brenner im San Francisco Chronical Text: G. Kemper WissenschaftlerInnen an der Universität von Kalifornien in San Francisco haben eine neue Arbeit vorgestellt, bei der es um die Austestung von Biomarkern geht. Sie sollen auch bei den sogenannten Vorstufen von Brustkrebs &#8211; wie Ductales Carcinoma in Situ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/dcis-und-uebertherapie/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><div class="mceTemp">
<dl id="attachment_3587" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/04/29/MNOT1D6D4T.DTL" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-3587" title="Barbara Brenner im San Francisco Chronical" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2010/05/Clipboard01-300x215.jpg" alt="Hoffnung auf weniger Überbehandlung? Barbara Brenner im San Francisco Chronical " width="300" height="215" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Hoffnung auf weniger Überbehandlung?<br />
Barbara Brenner im San Francisco Chronical </dd>
</dl>
</div>
<p><em>Text: G. Kemper</em></p>
<p>WissenschaftlerInnen an der Universität von Kalifornien in San Francisco haben eine neue Arbeit vorgestellt, bei der es um die Austestung von Biomarkern geht. Sie sollen auch bei den sogenannten Vorstufen von Brustkrebs &#8211; wie <a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/03/wikipedia11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1403" title="wikipedia11" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/03/wikipedia11.jpg" alt="wikipedia11" width="11" height="11" /></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Duktales_Karzinom_in_situ">Ductales Carcinoma in Situ (DCIS)</a> &#8211; ein wenig mehr Aufschluss geben können, z.B. über die tatsächliche Gefährdung, die eine individuelle Patientin hat, bei DCIS nachfolgend wirklich eine Brustkrebserkrankung zu entwickeln. Bisher wird hier in der Regel durch Unterschung einer Gewebeprobe der Van Nuys Prognoseindex eingesetzt, um zu einer Einschätzung eines individuell vorliegenden Krankheitsrisikos zu gelangen.</p>
<h3>Diagnose &amp; Häufigkeit</h3>
<p>Gerade weil durch die verschiedenen Möglichkeiten in der Brustkrebsdiagnostik, und hier insbesondere durch das Mammographie-Screening, immer häufiger die Diagnose Brustkrebs (bzw. Carcinoma in situ) gestellt wird, muss weiter nach Wegen gesucht werden, um Frauen unnötige, schädliche und lebensverändernde Therapien zu ersparen.<br />
In den USA sind jedes Jahr 60.000 Frauen von dieser Vorstufe betroffen. Der <a href="http://www.mammo-programm.de/cms_upload/datenpool/evaluationsbericht05-07_web.pdf" target="_blank">&gt;&gt;&gt; (pdf) Evaluationsbericht zum Mammographie-Screening in Deutschland</a> zeigt für die Jahre 2005 bis 2007, dass bei uns insgesamt 19,8% der Diagnosen (2.110 „Fälle“) in-situ-Karzinome waren. (Unter Punkt 2.2.2.2. ab S. 62 sind im pdf des Evaluationsberichts sehr detaillierte Aufschlüsselungen zu den Ergebnissen des deutschen Mammographie-Screening-Programms, speziell auch zu den unterschiedlichen diagnostizierten Vorstufen, nachzulesen.) Diese Fallzahlen betreffen jedoch nur das Screening-Programm. Der neue GEKID-Krebsatlas (<a href="http://www.gekid.de/" target="_blank">www.gekid.de</a>) weist leider keine Fallzahlen für Vorstufen von Brustkrebs nach. Die Krankenhausstatistik des statistischen Bundesamtes gibt mehr Aufschluss über die aktuelle Entwicklung der Zahlen in Deutschland. Die Carcinoma in situ der Brust sind danach bei uns innerhalb von acht Jahren (2000 bis 2008) von 3.810 auf 11.162 hochgeschnellt, s. <a href="http://www.bcaction.de/pdf/03info/2010_05_Abruf_Krankenhausstatistik_DCIS.pdf" target="_blank">&gt;&gt;&gt; (pdf) Diagnosedaten</a>.</p>
<h3>Überbehandlung heute</h3>
<p>Die meisten Frauen mit einer sogenannten Vorstufe von Brustkrebs erhalten eine chirurgische Therapie, bei der entweder das veränderte Gewebe oder die gesamte Brust entfernt wird &#8211; und dies, obwohl der Anteil derjenigen Frauen, die im Zeitraum von 10 Jahren nach Diagnose eines in-situ-Karzinoms tatsächlich Krebs entwickeln oder gar daran versterben, sehr gering ist. Den SpezialistInnen in der Brustheilkunde ist lange bekannt, dass viele Frauen überbehandelt werden. Doch nur „Zuschauen und Warten“ ist nach wie vor für viele ÄrztInnen &#8211; und damit auch die Patientinnen &#8211; kein gangbarer Weg. In den USA sollen es rund 5% der Frauen sein, die sich gegen eine Therapie und lediglich für eine Beobachtung der Gewebeveränderungen entscheiden.</p>
<h3>Biomarker als Entscheidungshilfe?</h3>
<p>Am 28.04.2010 ist im Journal of the National Cancer Institute ein neuer Artikel veröffentlicht worden, der sich mit Biomarkern und individuellem Krankheitsrisiko befasst. Eine der Autorinnen, die Pathologie-Professorin Thea Tlsty von der Universität in San Francisco, verweist darauf, dass sich nur eine von 10 diagnostizierten Vorstufen tatsächlich zu einer invasiven Krebserkrankung entwickele. Warum sollte man eine Mastektomie durchführen, wenn eine Frau sie nicht braucht? Es werde allerdings noch Jahre dauern, bis die aktuellen Forschungsergebnisse eine Chance haben, in die Praxis einzuziehen, da es sich um bisher unübliche Marker handelt, die nicht routinemäßig eingesetzt werden.</p>
<h3>Eine gelobte Studie</h3>
<p>Die aktuelle Studie schloss 1.162 Frauen mit DCIS-Diagnose ein, die zwischen 1983 und 1994 eine chirurgische Entfernung des veränderten Gewebes, und zwar eine <a href="../wp-content/uploads/2009/03/wikipedia11.jpg"><img title="wikipedia11" src="../wp-content/uploads/2009/03/wikipedia11.jpg" alt="wikipedia11" width="11" height="11" /> </a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lumpektomie" target="_blank">Lumpektomie</a>, hinter sich hatten. Verschiedene Biomarker wurden gleichzeitig untersucht, und die Frauen wurden über einen Zeitraum von acht Jahren nachbeobachtet. Wenn drei bestimmte Marker (p16, COX-2 und Ki67) nachgewiesen werden konnten, hatten die Frauen das höchste Risiko von 20%, dass sich tatsächlich im Nachbeobachtungszeitraum von 8 Jahren ein invasives Karzinom entwickelte. 28% der Patientinnen fielen in diese Kategorie. Frauen mit geringerem Risiko entwickelten nur zu 4% eine Krebserkrankung. Außerdem hätten diejenigen Frauen, die durch das DCIS selbst einen Knoten in der Brust gefunden hatten, ein höheres Risiko als solche, bei denen die Vorstufe lediglich in der Mammographie aufgespürt werden konnte. Dieses wurde der höheren Empfindlichkeit der Mammographie, Veränderungen aufzuspüren, zugeschrieben. Mammographie könne kleinere Veränderungen aufspüren, die im Laufe des Lebens nicht zu Krebs werden müssten, während getastete Befunde üblicherweise weiter fortgeschritten seien.</p>
<p>Das Deutsche Ärzteblatt weist in seinem Kurzbericht zu der Untersuchung allerdings darauf hin, dass das Ergebnis wegen des retrospektiven Charakters vielleicht verzerrt sei.</p>
<p>In den USA wurde die Studie von ÄrztInnen und Patientinnen &#8211; darunter auch Barbara Brenner, Breast Cancer Action, s. Foto oben &#8211; sehr gelobt. Auf diesem Weg könnte vielen Frauen leidvolle Therapien &#8211; in einer leider noch etwas ferneren Zukunft und mit den für die Krankheit so typischen, üblichen Unsicherheitsfaktoren &#8211; einmal erspart bleiben. Wenn dazu auch mehr Wege einer konsequenteren Beachtung von vermeidbaren Risikofaktoren kämen, wären solche Perspektiven allerdings nicht die schlechtesten.</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/djq101" target="_blank">Biomarker Expression and Risk of Subsequent Tumors After Initial Ductal Carcinoma In Situ Diagnosis</a> von Karla Kerlikowske … u. a. Thea D. Tlsty, J. Natl. Cancer Inst. 2010; 0: djq101v1-11, leider im Volltext nicht frei zugänglich (kein open access)</p>
<p><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/reprint/djq118v1.pdf" target="_blank">Editorial des JNCI</a> (pdf) mit Bezug zu diesem Artikel</p>
<p><a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/04/29/MNOT1D6D4T.DTL" target="_blank">Artikel im San Francisco Chronicle</a></p>
<p>Bericht des Deutschen Ärzteblatts: <a href="http://aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=41035&amp;src=suche&amp;p=DCIS" target="_blank">Mammakarzinom: Prädiktoren für das DCIS</a></p>
<p>Unser Bericht <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/erdrutsch-bei-den-therapieempfehlungen-fuer-brustkrebs-vorstufen-dcis-nicht-immer-operieren/">Erdrutsch bei den Therapieempfehlungen für Brustkrebsvorstufen</a></p>
<p><em>Bildnachweis: Screenshot Breast Cancer Action Germany 01.05.2010</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stichwort Krebsfrüherkennung: Gynäkologische Früherkennung</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 13:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFaufgelesen von Beate Schmidt Auch wenn Brustkrebs das Schwerpunktthema in unserem infoblog! ist, viele gesundheitsbewusste Frauen, die mehr wissen wollen, lesen bei uns. So ist Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs eigentlich nicht unser Thema. Doch auch zur HPV-Impfung haben wir als frauengesundheitspolitisch Engagierte zumindest die wichtigsten Informationen bei uns gelistet (s. &#62;&#62;&#62; Stichwort HPV). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/gynaekologische-frueherkennung/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p><em>aufgelesen von Beate Schmidt</em></p>
<div id="attachment_3566" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2010/04/Pap.jpg"><img class="size-medium wp-image-3566 " title="23-year-old woman routine Pap von Ed Uthman" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2010/04/Pap-300x199.jpg" alt="Pap" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Routine-Pap bei einer 23-Jährigen, von Ed Uthman</p></div>
<p>Auch wenn Brustkrebs das Schwerpunktthema in unserem infoblog! ist, viele gesundheitsbewusste Frauen, die mehr wissen wollen, lesen bei uns. So ist Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs eigentlich nicht unser Thema. Doch auch zur HPV-Impfung haben wir als frauengesundheitspolitisch Engagierte zumindest die wichtigsten Informationen bei uns gelistet (s. <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/tag/hpv/">&gt;&gt;&gt; Stichwort HPV</a>). Im Rahmen unserer Brustkrebs-Nachsorge werden wir außerdem fortlaufend auch mit der gynäkologischen Früherkennung konfrontiert. Was bedeuten die PAP-Befunde wirklich? Hier ist spannende Lektüre zum &#8230;</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://ehgartner.blogspot.com/2010/04/vorsorge-mit-abstrichen-oder-das.html">Vorsorge  mit Abstrichen &#8211; oder: Das Geheimnis der Finnen</a>, Artikel vom  21.04.2010 in Bert Ehgartners Medizinblog <a href="http://ehgartner.blogspot.com/">&gt;&gt;&gt; Gesund bis der Arzt kommt</a></p>
<p><a href="http://ehgartner.blogspot.com/2010/04/pap-abstriche-viele-arzte-verstehen-die.html">Pap-Abstriche: &#8220;Viele Ärzte verstehen die biologischen Hintergründe nicht&#8221;</a> &#8211; ein von Bert Ehgartner mit der Grazer Sozialmedizinerin Eva Rásky geführtes Interview über die fragwürdige Qualität von Pap-Abstrichen, gynäkologische Standesinteressen und ihre Hoffnung auf  Schadensbegrenzung für die Frauen, veröffentlicht am 23.04.2010.</p>
<p>Beide Berichte sind bereits im Österreichischen Nachrichtenmagazin Profil Nr. 5 v. 26.01.2009 in der &#8220;Printversion&#8221; erschienen.</p>
<p><em>Bildnachweis: &#8220;<a href="http://www.flickr.com/photos/euthman/4055895532/">23-year-old woman, routine Pap</a>&#8221; von Ed Uthman auf flickr.com, Creative Commons 2.0</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brustkrebs als Viruskrankheit oder: Was macht eigentlich … Susan Love (6)</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/brustkrebs-als-viruskrankheit-susan-love6/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 20:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[histologie | pathologie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische studien]]></category>
		<category><![CDATA[neue wege]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Susan Love]]></category>
		<category><![CDATA[Viruskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFgewidmet Elisabeth Rieping &#8211; zusammengestellt von Gudrun Kemper Abbildung: I Love Susan von nachzehrer.com CC 2.0 Viren sind als Krankheitsursache bei einigen Krebserkrankungen bereits nachgewiesen worden. Verschiedene Forschungsgremien haben das Rinderleukämie-Virus (BLV), das Epstein-Barr-Virus (EBV) und das Humane Papilloma-Virus (HPV) im Brustgewebe von Frauen gefunden, und zwar gehäuft bei solchen Frauen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/brustkrebs-als-viruskrankheit-susan-love6/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p><em>gewidmet Elisabeth Rieping &#8211; zusammengestellt von Gudrun Kemper</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_3085" class="wp-caption alignleft" style="width: 246px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.flickr.com/photos/33333933@N00/1935315814/"><img class="size-medium wp-image-3085 " title="Abbildung: I love Susan von nachzehrer.com CC 2.0" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2010/01/1935315814_7d13acf163-300x300.jpg" alt="Abbildung: I love Susan von nachzehrer.com CC 2.0" width="236" height="236" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Abbildung: I Love Susan<br />
von nachzehrer.com CC 2.0</dd>
</dl>
</div>
<p>Viren sind als Krankheitsursache bei einigen Krebserkrankungen bereits nachgewiesen worden. Verschiedene Forschungsgremien haben das Rinderleukämie-Virus (BLV), das Epstein-Barr-Virus (EBV) und das Humane Papilloma-Virus (HPV) im Brustgewebe von Frauen gefunden, und zwar gehäuft bei solchen Frauen, die bereits eine Brustkrebserkrankung in ihrer Krankengeschichte haben.</p>
<p>Die Dr. Susan Love Research Foundation hat bereits im Jahr 2007 ein Forschungsstipendium in Höhe von 5.000 $ an Kimberly Baltzell (RN, PhD, Assistant Adjunct Professor an der University of California in San Francisco, hier wäre dies eine registrierte Krankenschwester mit Doktoratsstudium und außerplanmäßiger Juniorprofessur) und <a href="http://sph.berkeley.edu/faculty/buehring.php" target="_blank">Prof. Gertrude Case Buehring</a> zur Verfügung gestellt, damit sie mit ihrem Team untersuchen können, ob sich Viren mit Hilfe einer <img class="alignnone size-full wp-image-260" title="wikipedia" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/02/wikipedia.jpg" alt="wikipedia" width="11" height="11" /> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polymerase-Kettenreaktion">Polymerase-Kettenreaktion</a> im Nippelaspirat &#8211; also Material, das aus der Brustwarze entnommen wird &#8211; nachweisen lassen. Auch sollte in dieser Arbeit überprüft werden, ob sich solche Viren bei Brustkrebspatientinnen häufiger nachweisen lassen als bei Frauen, die nicht von Brustkrebs betroffen sind. Man erhofft sich von diesen Forschungsarbeiten, eine Art &#8220;Pap-Test&#8221; entwickeln zu können, um so möglicherweise Frauen mit einem größeren Brustkrebsrisiko besser identifizieren zu können.</p>
<p>Auf dem <span onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()">6. Internationalen Symposium zur intraduktalen Brustkrebsforschung (</span><span onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()">International Symposium on the Intraduktales Approach to Breast Cancer), das im Februar 2009 in Santa Monica, wo Susan Love lebt, stattfand, wurden Ergebnisse dieser Arbeit unter dem Titel</span><span onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span style="direction: ltr; text-align: left;"> </span></span> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2727111/" target="_blank"><span>Oncogenic Viruses in Nipple Aspirate Fluid: Biomarkers for Breast Cancer Risk Assessment?</span></a> (Krebsverusachende Viren in Nippelaspirat-Flüssigkeiten: Biomarker für die Risikobeurteilung für Brustkrebs?) vorgestellt.</p>
<p>Die an dem Projekt beteiligten Forscherinnen meinen, dass es ein erheblicher Vorteil sei, wenn sich Frauen mit hohem Risiko für Brustkrebs auf diese Weise herausfiltern lassen, wobei dann Früherkennungsmethoden eine andere Berechtigung haben könnten, als &#8211; wie heute noch &#8211; alle Frauen in bestimmten Altersgruppen einer systematische Mammographie zu unterziehen, ohne individuelle Risiken zu kennen. Die Idee, die dieser Forschungsarbeit zugrunde liegt, hat große Ähnlichkeit mit der heutigen Diagnostik von Gebärmutterhalskrebs. Frauen, bei denen sich keine HPV-Viren nachweisen lassen, haben praktisch auch kein Erkrankungsrisiko (was leider bisher im Umkehrschluss noch nicht die Erkenntnis zulässt, dass die heutige Form der HPV-Impfung das Krankheitsrisiko beseitigen könnte, abgesehen davon, dass die Impfung scheinbar auch mit einigen problematischen Impfreaktionen verknüpft sein kann).</p>
<p>Bei Brustkrebs kann man bis heute nur anhand der bereits bekannten familiären Brustkrebserkrankungen Frauen mit genetischen Risiken ermitteln (entsprechend rund 5% der Brustkrebserkrankungen). Für die restlichen 95% der Frauen gibt es keine Möglichkeiten, diejenigen mit Erkrankungsrisiken sicherer von solchen ohne Risiken zu unterscheiden.</p>
<p>Die kleine, aber bereits sehr aufwändige Forschungsarbeit, über die hier berichtet wird, erhielt eine weitere finanzielle Unterstützung der AVON-Foundation. So konnten Proben, die jeweils mindestens 100 Zellen enthielten, auf die drei Virustypen untersucht werden. Im Ergebnis zeigte sich, dass Frauen mit entsprechenden Zellanomalien vier bis fünf Mal so häufig an Brustkrebs erkranken wie Frauen, bei denen sich die Viren im Nippelaspirat nicht nachweisen ließen. Und wieder wird über eine andere Art von Screening, ähnlich eines Pap-Tests – nur für die Brust –, nachgedacht, da sich offensichtlich tatsächlich Frauen mit einem höheren Risiko so finden lassen und sich der Verdacht einer Beteiligung von Viren als Ursache für Brustkrebs bestätigen könnten.</p>
<h3>Erinnerung</h3>
<p>In Deutschland hat sich die Biologin und Ärztin <a href="http://www.erieping.de/libeth/libeth/">Elisabeth Rieping</a> (1950 – 2009), die am 29. Januar 2010 60 Jahre alt geworden wäre, mit Virustheorien als Ursache von Brustkrebs befasst.</p>
<h3>Quellenangaben</h3>
<p><a href="http://www.dslrf.org/content.asp?L2=4&amp;L3=5&amp;L4=4&amp;SID=369&amp;PID=89" target="_blank">2007 Grantees</a> / Susan Love Research Foundation<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2727111/" target="_blank">Oncogenic viruses in nipple aspirate fluid: biomarkers for breast cancer risk assessment?</a> / K Baltzell, HM Shen, GC Buehring in <span>BMC Proc. </span><span>2009; </span><span>3</span><span>(Suppl 5)</span><span>: S4. </span></p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="../forschung-im-milchgang-oder-was-macht-eigentlich-%E2%80%A6-susan-love/">Forschung im Milchgang oder: Was macht eigentlich … Susan Love?</a><br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/was-macht-eigentlich-%E2%80%A6-susan-love-2/" target="_blank">Was macht eigentlich … Susan Love (2)</a><br />
<a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/susan-love-teil3/" target="_blank">Was macht eigentlich … Susan Love (3)</a><br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/was-macht-eigentlich-susan-love-teil-4/" target="_blank">Was macht eigentlich … Susan Love (4)</a><br />
<a href="../../bcbooks/was-macht-eigentlich-%E2%80%A6-susan-love-5/" target="_blank">Was macht eigentlich … Susan Love (5) </a></p>
<p>Elisabeth Rieping: <a href="http://www.scribd.com/doc/26787080/The-Search-for-the-Human-Mammary-Tumor" target="_blank">The Search for the Human Breast Cancer Virus</a> (2004) bzw. <a href="http://www.erieping.de/libeth/die-suche-nach-dem-brustkrebsvirus-des-menschen/" target="_blank">Die Suche nach dem menschlichen Brustkrebsvirus</a><br />
Elisabeth Rieping: <a href="http://breast-cancer-research.com/content/3/S1/A14/comments" target="_blank">BLV as an agent involved in Breast Cancer</a></p>
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		<title>Brustkrebs: Vom Schnittrand zum Bisphosphonat und zum Alkoholkonsum (SABCS 2009, IV)</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/brustkrebs-schnittrand-bisphosphonat-alkoholkonsum-sabcs-2009/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/infoblog/brustkrebs-schnittrand-bisphosphonat-alkoholkonsum-sabcs-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 22:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[alkoholkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[bisphosphonate]]></category>
		<category><![CDATA[diagnose]]></category>
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		<category><![CDATA[lebensstil & brustkrebs]]></category>
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		<category><![CDATA[SABCS]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFDruckversion &#124; pdf &#62;&#62; Teil I &#8211; V hier Über die Berichte von Jane Zones vom Breast Cancer Action-Vorstand, San Antonio Breast Cancer Symposium 2009, Donnerstag 10.12.2009 zusammengestellt von Gudrun Kemper Brustkrebs-Chirurgie: Entwicklung einer neuen Technologie zur Vermeidung von Nachoperationen Frauen aus fünf verschiedenen Brustkrebs-Organisationen  &#8211; Breast Cancer Action, Share (New York), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/brustkrebs-schnittrand-bisphosphonat-alkoholkonsum-sabcs-2009/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p>Druckversion | pdf &gt;&gt; <a href="../../pdf/infoblog/2009_SABCS.pdf" target="_blank">Teil I &#8211; V hier</a></p>
<p><em>Über die Berichte von Jane Zones vom Breast Cancer Action-Vorstand, San Antonio Breast Cancer Symposium 2009, Donnerstag 10.12.2009 zusammengestellt von Gudrun Kemper</em></p>
<h3>Brustkrebs-Chirurgie: Entwicklung einer neuen Technologie zur Vermeidung von Nachoperationen</h3>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><img title="Jane Zones " src="http://www.bcaction.org/uploads/images/Photos/4janezones-attendee-talk.jpg" alt="Jane Zones (re.) vom Breast  Cancer Action Vorstand" width="217" height="137" /><p class="wp-caption-text">Jane Zones (re.) vom Breast Cancer Action-Vorstand, Abbildung Breast Cancer Action, San Francisco</p></div>
<p>Frauen aus fünf verschiedenen Brustkrebs-Organisationen  &#8211; Breast Cancer Action, Share (New York), Sisters Network und Breast Cancer Support Network (die Organisation hieß früher Y-Me) nahmen am ersten Kongresstag an einer Einführungsveranstaltung von <a href="http://www.dunemedical.com/">Dune Medical Devices</a> teil, bei der es darum ging, Krebs in Gewebe, das bei einer Brust erhaltenden Operation (Lumpektomie) entfernt worden ist, an den Schnitträndern nachzuweisen. Nach Schätzungen sind es bis zu 30% der Lumpektomien, bei denen in der Pathologie später noch Krebszellen nah an bzw. in den Schnitträndern gefunden werden und eine Nachoperation erforderlich machten. „MarginProbe“ von Dune ist ein Hilfsmittel, das ChirurgInnen nutzen können, um während der Operation die Schnittränder auf Krebszellen hin zu untersuchen und so das Risiko für Nachoperationen zu senken. Bei diesem Verfahren wird das bereits entfernte Gewebe mit einem elektromagnetischen Verfahren, bei dem Radiofrequenzsignale ausgesendet werden, von allen Seiten überprüft, indem die Signale von krebsfreiem und kanzerösem Gewebe verglichen werden.</p>
<p>Das Verfahren wurde experimentell bereits bei einer Gruppe von 300 Patientinnen aus Israel, die randomisiert wurden, eingesetzt, mit dem Ergebnis, dass die Nachoperationsrate um mehr als die Hälfte gesenkt werden konnte (auf 5,6% im Vergleich zu der Gruppe, bei der das neue Verfahren nicht eingesetzt wurde, wo die Nachoperationsrate bei 12,7% lag). Das „kosmetische Ergebnis“ sei in beiden Gruppen gleich gewesen. Auch die amerikanische Studie sei fast abgeschlossen und eine FDA-Zulassung solle beantragt werden, was sich jedoch noch länger hinziehen könne.</p>
<p>Zwei Tage später, am Samstag, gab es zu diesem Themenkomplex noch den Vortrag „Minimizing Local Control &#8211; Was ist bewiesen und was nicht?“ von <a href="http://www.mskcc.org/prg/prg/bios/1051.cfm">Dr. Monica Marrow aus dem Memorial Sloan-Kettering Cancer Center</a>. Die Folien sind auf der Kongresswebseite online, lassen sich aber nicht direkt verlinken und sind etwas mühsam zu recherchieren. Marrow habe betont, dass es wenig Evidenz für die Erfordernis von mehr als einem Millimeter Abstand zum gesunden Brustgewebe gäbe, und die Bedeutung des Tests so wieder in Frage gestellt, da es für das Überleben der Patientinnen keinen Unterschied mache. Jane Zones schreibt dazu, dass, wenn Dr. Monica Marrow Recht habe, „Dune“ mit seinem Test möglicherweise auf dem falschen Dampfer sei.</p>
<h3>Bisphosphonate und Brustkrebsentstehung (Women’s Health Initiative)</h3>
<p><a href="http://dgsom.healthsciences.ucla.edu/institution/personnel?personnel_id=47294">Rowan Chlebowski</a> von der UCLA (Universität von Kalifornien, Los Angeles) trug Analysen aus Studien der <a href="http://www.nhlbi.nih.gov/whi/">Women’s Health Initiative</a> (WHI) vor, die gezeigt hätten, dass die Einnahme von Bisphosphonaten das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, gesenkt habe. Bei dieser WHI-Studie war früher beispielsweise bereits anhand von mehreren 10.000 Frauen das erhöhte Risiko durch die Hormonersatztherapie herausgefunden worden. 2.216 der insgesamt über 150.000 Studienteilnehmerinnen hatten Bisphosphonate in Tablettenform eingenommen, meistens Fosamax. Das Risiko sei statistisch signifikant gesenkt worden, relative Zahlen nennt der Bericht von Jane Zones allerdings nicht, man vermute jedoch einen Brustkrebs hemmenden Effekt durch die Tabletteneinnahme.</p>
<p>Brustkrebsprävention ist keine Tablette, entsprechend haben die WissenschaftlerInnen auch Frauen nicht aufgefordert, Bisphosphonate zur Brustkrebsreduktion einzunehmen. In einer weiteren israelischen Studie habe sich derselbe Effekt bei einer anderen Untersuchung gezeigt, aber auch hier werden weder relative Zahlen noch Dauer der Einnahme bzw. Nebenwirkungen &#8211; zumindest nicht in Janes Bericht &#8211; benannt. Jane Zones weist in ihrem Bericht weiter darauf hin, dass bekannt ist, dass eine höhere Östrogenexposition während des Lebens mit einem höheren Brustkrebsrisiko verknüpft sei, trotz einer besseren Knochendichte, und auch darauf, dass Bisphosphonate Osteonekrosen des Kiefers (ein Absterben des Kieferknochens, „bone death“) auslösen können, s.dazu auch Informationen des <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/zoledronat-ohne-metastasen-arznei-telegramm-rat-frauen-ab/">arznei-telegramms bei uns im infoblog!</a>. Und wieder der Hinweis: Auch dieser Referent (Rowan Chlebowski) sei Berater für fünf verschiedene Pharmakonzerne, nicht aber für Merck (den Fosamax-Hersteller), wie Jane Zones hinzufügt.</p>
<h3>Alkoholkonsum und Brustkrebsüberleben</h3>
<p>Es gibt bereits „ein bisschen Evidenz“ („a bit of evidence“), dass Alkoholkonsum das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, erhöht, jedoch gäbe es bisher wenig Forschung zu den Auswirkungen von Alkoholkonsum bei Frauen, die bereits an Brustkrebs erkrankt seien.</p>
<p>In einer Befragung wurden Patientinnen zu ihren Trinkgewohnheiten und ihrem Gesundheitszustand befragt. Es stellte sich heraus, dass diejenigen Frauen, die mehr als 6 Gramm Alkohol täglich zu sich nehmen, bereits ein um 30% erhöhtes Risiko für ein Brustkrebsrezidiv haben.</p>
<p>Alkoholgehalt verschiedener Getränke:</p>
<ul>
<li>0,33 Liter Bier: 13 Gramm Alkohol</li>
<li>0,2 Liter Wein: 16 Gramm Alkohol</li>
<li>0,1 Liter Sherry: 16 Gramm Alkohol</li>
<li>0,02 Liter Likör: 5 Gramm Alkohol</li>
<li>0,02 Liter Whiskey: 7 Gramm Alkohol</li>
</ul>
<p>Mit anderen Worten: Bereits ein halbes Glas Wein pro Tag führt zu einer erheblichen Erhöhung des Rezidivrisikos für Frauen mit Brustkrebs. Bei noch höherem Alkoholkonsum steigt das Risiko, an der Brustkrebserkrankung zu versterben, nochmals deutlich an. In der Gruppe der befragten Frauen gab rund die Hälfte an, keinen Alkohol zu trinken, und bei denjenigen, die Alkohol konsumierten, ordnete sich wiederum die Hälfte der Frauen derjenigen Gruppe zu, die mehr tranken. Bei denjenigen Patientinnen, die weniger als 6 Gramm Alkohol zu sich nahmen, ließ sich keine Risikosteigerung nachweisen. Bei den übrigen Patientinnen stieg das Rückfallrisiko mit der Dosis. Am stärksten waren postmenopausale Frauen  Hormonrezeptor negative Frauen betroffen. Das Ergebnis erstaunt insofern, da es die Theorie gibt, dass Alkohol das Brustkrebsrisiko deswegen steigert, weil er in der Leber in Östrogene umgewandelt wird. Das würde eigentlich eher ein Problem für Östrogenrezeptor positive Frauen vermuten lassen. Die Empfehlung der Wissenschaftler war jedoch eindeutig: Frauen mit Brustkrebs sollten ihren Alkoholkonsum einschränken. Wir können also selbst etwas tun: Alkohol vermeiden.</p>
<h3>Weiterlesen:</h3>
<p>Jane Zones im <a href="http://bcaction.org/index.php?page=improving-margin-control-bisphosphonates-alcohol-and-breast-cancer">Original</a></p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/wordpress/tamoxifen-avastin-und-mehr-sabcs-2009-iii/">Tamoxifen, Avastin und mehr (SABCS 2009, III)</a></p>
<p>Bericht vom <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/das-san-antonio-breast-cancer-symposium-sabcs-2008-ein-anderer-kongressbericht/">San Antonio Breast Cancer Symposium 2008</a></p>
<p>Bericht vom <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/die-anzahl-der-gescheiterten-durchbrueche/" target="_blank">San Antonio Breast Cancer Symposium 2007</a></p>
<p>Die englischen <a href="http://bcaction.org/index.php?page=conference-coverage" target="_blank">Breast Cancer Action-Berichte bis zum Jahr 1999</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ende einer Therapiestrategie: Anthrazykline bei Brustkrebs</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/anthrazykline-bei-brustkrebs/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/infoblog/anthrazykline-bei-brustkrebs/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 May 2009 14:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[her2-neu & herceptin - trastuzumab]]></category>
		<category><![CDATA[histologie | pathologie]]></category>
		<category><![CDATA[medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Anthrazykline]]></category>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDF Text als pdf/Druckversion Text: Gudrun Kemper und Beate Schmidt Die Erkenntnis kommt aus der Pathologie. Bereits vor neun Jahren gab es die ersten wissenschaftlichen Hinweise, dass anthrazyklinhaltige Chemotherapien bei Frauen mit Brustkrebs kein „Angriffsziel&#8221; haben und deswegen mehr schaden, aber nicht mehr nützen als die früher eingesetzten Therapien mit CMF. (Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/anthrazykline-bei-brustkrebs/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/03/pdf1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-470" title="pdf" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/03/pdf1.jpg" alt="pdf" width="16" height="17" /></a> <a title="Anthrazykline bei Brustkrebs " href="http://www.bcaction.de/Blog/pdf/2009/anthrazykline_bei_brustkrebs.pdf" target="_blank">Text als pdf/Druckversion</a></p>
<p><em>Text: Gudrun Kemper und Beate Schmidt</em></p>
<p>Die Erkenntnis kommt aus der Pathologie. Bereits vor neun Jahren gab es die ersten wissenschaftlichen Hinweise, dass anthrazyklinhaltige Chemotherapien bei Frauen mit Brustkrebs kein „Angriffsziel&#8221; haben und deswegen mehr schaden, aber nicht mehr nützen als die früher eingesetzten Therapien mit CMF. (Die Forschungsdaten zu CMF-Chemotherapien sind bis heute für Frauen im Detail auch nicht wirklich zugänglich.) Bereits im Mai 2007 hatte die größte amerikanische Frauenorganisation zu Brustkrebs, die <a title="Externer Link zur NBCC" href="http://www.stopbreastcancer.org/" target="_blank">National Breast Cancer Coalition NBCC</a>, Fachkreise mit Pressemeldung und umfassenden Informationen alarmiert, die Therapie mit Anthrazyklinen zu überprüfen, s. a. unseren ausführlichen <a title="Link zu unserem Infoblog!" href="http://www.bcaction.de/wordpress/die-national-breast-cancer-coalition-mahnt-dringend-neubewertung-von-anthrazyklinhaltigen-chemotherapien-zur-adjuvanten-behandlung-von-brustkrebs-an/" target="_blank">Eintrag im infoblog!</a> vom 29.07.2007 sowie unsere <a title="Externer Link zur Pressemitteilung " href="http://www.openpr.de/news/156713/Neubewertung-dringend-gefordert-NBCC-fordert-Pruefung-von-anthrazyklinhaltigen-Chemotherapien.html" target="_blank">Pressemeldung.</a></p>
<p>Die Chemotherapie mit Anthrazyklinen ist bei Brustkrebs in Deutschland Standard, &#8220;Gold-Standard&#8221; sagt man sogar.  In dem Beitrag &#8220;Alterations in the <em>TOP2A</em> and <em>HER2</em> Genes: Association With Adjuvant Anthracycline Sensitivity in Human Breast Cancers&#8221; (übersetzt etwa &#8220;Veränderungen der TOP2A und HER2-Gene: Die Zusammenhänge der adjuvanten Anthrazyklin-Empfindlichkeit bei menschlichem Brustkrebs&#8221;)  weisen Dennis J. Slamon und Michael F. Press am 28. April 2009 im Editorial des Journal of the National Cancer Insitute JNCI  auf weitere Forschungsarbeiten hin, die wir unten ebenfalls angeben. Da die Langzeitwirkungen und Nebenwirkungen dieser Therapieform so <strong>gravierend sind</strong> und im schlimmsten Fall<strong> tödlich verlaufen können</strong>, fassen wir die wichtigsten Informationen für Frauen mit Brustkrebs  zusammen:</p>
<div id="attachment_2284" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/05/3368952811_e2db28892b_b.png"><img class="size-full wp-image-2284" title="Frances P. O'Malley, Brustpathologie-Spezialistin. Foto Ed Uthman Creative Commons 2.0" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/05/3368952811_e2db28892b_b.png" alt="Frances P. O'Malley, Brustpathologie-Spezialistin. Foto Ed Uthman Creative Commons 2.0" width="150" height="386" /></a><p class="wp-caption-text">Frances P. O'Malley, Brustpathologie-Spezialistin </p></div>
<p>Eine Autorengruppe um die Brustpathologin Frances P. O&#8217;Malley et al.<a name="_ednref1" href="#_edn1"> [1]</a> (Foto Ed Uthman, Creative Commons 2.0) hat <strong>kritische und zwingende neue Evidenzen</strong> hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Her2- bzw. Topo2A-Status und anthrazyklinhaltigen Chemotherapien vorgelegt, schreiben Slamon und Press. Die Autoren arbeiteten heraus, dass der breite Einsatz <a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/03/wikipedia11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1403" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/03/wikipedia11.jpg" alt="" width="11" height="11" /></a> <a title="Externer Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adjuvant" target="_blank">adjuvant</a>er Chemotherapien mit Anthrazyklinen hauptsächlich auf einer gut bekannten Meta-Analyse der Early Breast Cancer Trialists Collaborative Group &#8211; bekannt auch als Oxford-&#8221;Übersicht&#8221; &#8211; und weniger auf den Ergebnissen einer einzelnen Studie beruhe.  Tatsächlich sei es in den meisten Studien nicht gelungen, einen wesentlichen Vorteil von anthrazyklinbasierten gegenüber nicht-anthrazyklinhaltigen Schemata in der adjuvanten  Brustkrebsbehandlung zu belegen. Die Oxford-&#8221;Übersicht&#8221; beinhaltet Daten zu mehr als 15.000 Frauen aus 17 einzelnen Studien. Brustkrebspatientinnen, die mit einem Anthrazyklin als Teil ihrer adjuvanten Therapie behandelt wurden, hatten hier absolut gesehen eine 3- bis 4,5-prozentige Verbesserung des rezidivfreien Überlebens (RFS) und Gesamtüberlebens (OS) im Vergleich mit Frauen, die nicht-anthrazyklinhaltige Schemata <a name="_ednref2" href="#_edn2">[2]</a> erhalten hatten. Anders ausgedrückt, von den 15.000 Frauen hatten 95,5 bis 97 Prozent keinen nachweisbaren Vorteil.  Slamon und Press schreiben weiter, dass man <strong>den kurzfristigen Nutzen überschätzt</strong> und <strong>die langfristigen Folgen der Therapie wie kardiale Toxizität einschließlich Herzinsuffizienz </strong><a name="_ednref3" href="#_edn3">[3]</a> <a name="_ednref4" href="#_edn4">[4]</a> und <strong>Knochenmarkschädigungen einschließlich der akuten Leukämie und Myelodysplasie unterschätzt</strong> habe <a name="_ednref5" href="#_edn5">[5]</a>. Die Gabe von anthrazyklinhaltigen Chemotherapien habe auch <strong>auf der falschen Annahme</strong> beruht, dass alle Patientinnen die gleiche Krankheit hätten und dementsprechend die gleiche Therapie bräuchten. Neuere Metaanalysen würden aber zeigen, dass der Nutzen dieser Therapien lediglich Frauen mit einer Her2-Überexpression zugute gekommen sei. <strong>Trotz dieser Daten erhalte die überwiegende Mehrheit der Brustkrebspatientinnen weltweit Anthrazykline.</strong></p>
<p>Auf die Problematik von Anthrazyklinen in der adjuvanten Brustkrebstherapie haben wir Frauen in unserem Breast Cancer Action Germany-Projekt auf Basis der Stellungnahmen der amerikanischen nationalen Brustkrebsvereinigung NBCC 2007 mit einer <a href="http://www.openpr.de/news/156713/Neubewertung-dringend-gefordert-NBCC-fordert-Pruefung-von-anthrazyklinhaltigen-Chemotherapien.html">Pressemeldung</a> hingewiesen. Die Aktualisierungen der nationalen deutschen sogenannten S3-Leitlinie aus dem Jahr 2008 empfehlen dennoch unbeirrt und <strong>ohne Einschränkungen und Empfehlungen für eine Aufklärung der Patientinnen</strong> bis heute Anthrazykline adjuvant bei Brustkrebs. Die aktuelle Leitlinie ist noch bis „spätestens&#8221; Dezember 2010 gültig. Wir müssen deswegen wohl davon ausgehen, dass die anthrazyklinhaltigen Therapien so bis heute täglich bei Frauen mit Brustkrebs in Deutschland ohne die notwendige Differenzierung verbreitet zum Einsatz kommen.</p>
<p>Daher fordern wir alle Verantwortlichen bei der Leitlinienerstellung, in Fachgesellschaften und Gesundheitspolitik auf, diese Zusammenhänge nun im Interesse von 10.000den Frauen, die die Therapien in Deutschland jedes Jahr erdulden müssen, zu berücksichtigen und die Leitlinie entsprechend der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse jetzt zu aktualisieren.  Keine einzige Patientin sollte im Rahmen einer Brustkrebstherapie unnötige Risiken tragen müssen.</p>
<p>Das Autorenteam Dennis Slamon und Michael Press beschreibt weiter, dass wesentliche Verbesserungen in der RFS (Hazard Ratio [HR] = 0,53) sowie der Überlebenszeit OS (HR = 0,38) zu Gunsten der anthrazyklinbasierten Behandlung beschränkt bleiben auf Patientinnen, deren Brustkrebs Veränderungen des Topo2A-Gens aufweise, was wiederum in der Mehrzahl an die Her2-Überexpression gekoppelt sei. Umgekehrt brachten Anthrazykline keine oder nur geringe Verbesserung (HR = 0,90 für RFS und HR = 1,09 für OS) bei Patientinnen mit Tumoren ohne den Nachweis eines veränderten Topo2A-Gens (hier 358 von 438 (78%) der Brustkrebspatientinnen in einer der Studien).  Vor etwa neun Jahren (!) wurde erstmals berichtet <a name="_ednref6" href="#_edn6">[6]</a> <a name="_ednref7" href="#_edn7">[7]</a>, dass eher Topo2A-Veränderungen als Her2-Amplifikation allein für die Verleihung der zunehmenden Anthrazyklin-Empfindlichkeit von HER2-positiven Patientinnen verantwortlich sein könnten. Diese älteren Daten deuteten bereits darauf hin, dass es möglicherweise eine Untergruppe der HER2-amplifizierten malignen Tumoren sein könnte, die für die beobachtete bessere Wirksamkeit bei HER2-positivem Brustkrebs verantwortlich sei. Seitdem wurden in mehreren Publikationen die gleichen bzw. ähnliche Beobachtungen beschrieben, aber die Aussagen galten wegen der kleinen analysierten Fallzahlen bis dahin als nur beschränkt aussagefähig.</p>
<p>Jedoch wurden jetzt durch acht verschiedene Studien, die jeweils mindestens 100 oder mehr Teilnehmerinnen einschlossen, die Zusammenhänge zwischen Topo2A-Veränderungen und Her2-Amplifikation ausgewertet, berichtet oder publiziert (s. Tabelle 1 in der Originalpublikation  <a name="_ednref8" href="#_edn8">[8]</a>) <a name="_ednref9" href="#_edn9">[9]</a> <a name="_ednref10" href="#_edn10">[10]</a> <a name="_ednref11" href="#_edn11">[11]</a> <a name="_ednref12" href="#_edn12">[12]</a> <a name="_ednref13" href="#_edn13">[13]</a> <a name="_ednref14" href="#_edn14">[14]</a> <a name="_ednref15" href="#_edn15">[15]</a> <a name="_ednref16" href="#_edn16">[16]</a>. Die überwältigende Mehrheit dieser Berichte deutet darauf hin, dass Topo2A-Veränderungen selten in der HER2-normalen Gruppe vorkommen <a name="_ednref17" href="#_edn17">[17]</a> <a name="_ednref18" href="#_edn18">[18]</a> <a name="_ednref19" href="#_edn19">[19]</a> <a name="_ednref20" href="#_edn20">[20]</a> <a name="_ednref21" href="#_edn21">[21]</a> <a name="_ednref22" href="#_edn22">[22]</a>.</p>
<p>Im Editorial werden die tumorspezifischen Ergebnisse weiterhin genau beschrieben. Die Fachwelt möge sie dort aufmerksam lesen, um für Patientinnen in Deutschland und weltweit die notwendigen Schlüsse daraus abzuleiten. Slamon und Press, die unter dem Editorial ausdrücklich darauf verweisen, dass sie selbst die Verantwortung für diese Arbeiten tragen, während keine Interessenkonflikte angegeben werden, fassen zusammen, dass der überwältigende Teil der veröffentlichten und/oder berichteten Daten darauf hinweise, dass Topo2A-Veränderungen der wichtige Prognosefaktor für die Bestimmung der Wahrscheinlichkeit eines Nutzen von Anthrazyklinen in der adjuvanten Brustkrebsbehandlung sei. (Wie hoch dieser Nutzen tatsächlich sein kann, ist der Arbeit allerdings nicht zu entnehmen.) Dieselben Daten zeigten auch, dass Topo2A-Veränderungen meistens zusätzlich zu einer Her2-Amplifikation aufträten. Angesichts der Tatsache, dass die Mehrheit (75 &#8211; 80%) der Brustkrebspatientinnen Her2-negativ sei, könne nun vernünftigerweise die Frage gestellt werden: Welche Vorteile haben diese Patientinnen von anthrazyklinbasierten Therapien?</p>
<p>Im vorliegenden Bericht formulierten O&#8217;Malley et al. dies erneut so klar und eindeutig wie möglich: &#8220;<strong>Patientinnen, deren Tumoren keine Topo2A-Veränderungen haben oder Her2 nicht amplifizieren, scheinen so gut wie keinen Nutzen von CEF im Vergleich zu CMF zu haben.</strong>&#8221;</p>
<p>Es bleibe außerdem die Frage, ob Patientinnen mit Her2-Amplifikation und Topo2A-Co-Amplifikation nach wie vor einen zusätzlichen Nutzen von Anthrazyklinen hätten, da heute Medikamente eingesetzt würden, die die Her2-Veränderung direkt angreifen. Noch einmal deutlicher: Auch für die nicht von der Co-Amplifikation betroffenen Frauen kommen Anthrazykline vielleicht bald nicht mehr zum Einsatz. Für die Beantwortung dieser Fragestellung wird eine Analyse der abgeschlossenen und noch laufenden großen adjuvanten Studien, die anthrazyklinbasierte Schemata mit nicht-anthrazyklinbasierten vergleichen, bei Her2-positiven Patientinnen durchgeführt werden.  Es scheine jedoch so, dass auf Grundlage dieser Daten entsprechend des größten Teils der veröffentlichten Literatur das &#8220;Urteil&#8221; für Her2-negativen Brustkrebs gesprochen sei: Im Rahmen der adjuvanten Behandlung sollten in diesem Fall <strong>keine Anthrazykline</strong> geben werden.</p>
<p>Wir werden zukünftige Berichte verfolgen und weiterhin berichten, im Interesse von Frauen mit Brustkrebs.</p>
<h3><strong>Quelle:</strong></h3>
<p>Alterations in the <em>TOP2A</em> and <em>HER2</em> Genes: Association With Adjuvant Anthracycline Sensitivity in Human Breast Cancers; Editorial,<strong> originally published online on April 28, 2009, </strong>JNCI Journal of the National Cancer Institute 2009 101(9):615-618; doi:10.1093/jnci/djp092  <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/content/full/djp092">http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/content/full/djp092</a></p>
<h3><strong>Weiterlesen:</strong></h3>
<p>Bei uns im infoblog! vom 29.07.2007: <a title="Link zu unserem Infoblog!" href="http://www.bcaction.de/wordpress/die-national-breast-cancer-coalition-mahnt-dringend-neubewertung-von-anthrazyklinhaltigen-chemotherapien-zur-adjuvanten-behandlung-von-brustkrebs-an/" target="_blank">&#8220;Die National Breast Cancer Coalition mahnt dringend Neubewertung von anthrazyklinhaltigen Chemotherapien zur adjuvanten Behandlung von Brustkrebs an&#8221;</a></p>
<p>Unsere Beiträge zu <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/tag/her2/" target="_blank">Her2-neu im infoblog!<br />
</a></p>
<h3><strong>Referenzen im Slamon/Press-Editorial:</strong></h3>
<p><a name="_edn1" href="#_ednref1">[1]</a> O&#8217;Malley FP, Chai S, Tu D, et al. Topoisomerase II alpha and responsiveness of breast cancer to adjuvant chemotherapy. J Natl Cancer Inst. (2009) 101(9):644-650. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/ijlink?linkType=ABST&amp;journalCode=jnci&amp;resid=101/9/644">[Abstract/Free Full Text]</a></p>
<p><a name="_edn2" href="#_ednref2">[2]</a> Early Breast Cancer Trialists&#8217; Collaborative Group E. Effects of chemotherapy and hormonal therapy for early breast cancer on recurrence and 15-year survival: an overview of the randomised trials. Lancet (2005) 365(947):1687-1717. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=10.1016%2FS0140-6736%2805%2966544-0&amp;link_type=DOI"><br />
[CrossRef]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=000229082300022&amp;link_type=ISI">[ISI]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=15894097&amp;link_type=MED">[Medline]</a></p>
<p><a name="_edn3" href="#_ednref3">[3]</a> Ryberg M, Nielsen D, Cortese G, Nielsen G, Skovsgaard T, Andersen P. New insight into epirubicin cardiac toxicity: competing risks analysis of 1097 breast cancer patients. J Natl Cancer Inst. (2008) 100(15):1058-1067. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/ijlink?linkType=ABST&amp;journalCode=jnci&amp;resid=100/15/1058">[Abstract/Free Full Text]</a></p>
<p><a name="_edn4" href="#_ednref4">[4]</a> Von Hoff D, Layard M, Basa P, et al. Risk factors for doxorubicin-induced congestive heart failure. Ann Intern Med. (1979) 91(5):710-717. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/ijlink?linkType=ABST&amp;journalCode=annintmed&amp;resid=91/5/710">[Abstract/Free Full Text]</a></p>
<p><a name="_edn5" href="#_ednref5">[5]</a> Diamandidou E, Buzdar A, Smith T, Frye D, Witjaksono M, Hortobagyi G. Treatment-related leukemia in breast cancer patients treated with fluorouracil-doxorubicin-cyclophosphamide combination adjuvant chemotherapy: the University of Texas M.D. Anderson Cancer Center experience. J Clin Oncol. (1996) 14(10):2722-2730.<a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/ijlink?linkType=ABST&amp;journalCode=jco&amp;resid=14/10/2722">[Abstract/Free Full Text]</a></p>
<p><a name="_edn6" href="#_ednref6">[6]</a> Jarvinen T, Tanner M, Rantanen V, et al. Amplification and deletion of topoisomerase II alpha associate with ErbB-2 amplification and affect sensitivity to topoisomerase II inhibitor doxorubicin in breast cancer. Am J Pathol. (2000) 156(3):839-847. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/ijlink?linkType=ABST&amp;journalCode=amjpathol&amp;resid=156/3/839">[Abstract/Free Full Text]</a></p>
<p><a name="_edn7" href="#_ednref7">[7]</a> Tanner M, Jarvinen T, Kauraniemi P, Holli K, Joensuu H. Topoisomerase II-alpha amplification and deletion predict response to chemotherapy in breast cancer. Proc Am Assoc Cancer Res. (2000) 41(24):803. Abstract 2000.</p>
<p><a name="_edn8" href="#_ednref8">[8]</a> Tabelle 1, siehe <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/content/full/101/9/615/TBL1">http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/content/full/101/9/615/TBL1</a></p>
<p><a name="_edn9" href="#_ednref9">[9]</a> Di Leo A, Gancberg D, Larsimont D, et al. HER-2 amplification and topoisomerase II alpha gene aberrations as predictive markers in node-positive breast cancer patients randomly treated either with an anthracycline-based therapy or with cyclophosphamide, methotrexate, and 5-fluorouracil. Clin Cancer Res. (2002) 8(5):1107-1116. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/ijlink?linkType=ABST&amp;journalCode=clincanres&amp;resid=8/5/1107">[Abstract/Free Full Text]</a></p>
<p><a name="_edn10" href="#_ednref10">[10]</a> Olsen K, Knudsen H, Rasmussen B, et al. Amplification of HER2 and TOP2A and deletion of TOP2A genes in breast cancer investigated by new FISH probes. Acta Oncol. (2004) 43(1):35-42. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=10.1080%2F02841860310019007&amp;link_type=DOI">[CrossRef]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=000188764600008&amp;link_type=ISI">[ISI]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=15068318&amp;link_type=MED">[Medline]</a></p>
<p><a name="_edn11" href="#_ednref11">[11]</a> Knoop A, Knudsen H, Balslev E, et al. Retrospective analysis of topoisomerase IIa amplifications and deletions as predictive markers in primary breast cancer patients randomly assigned to cyclophosphamide, methotrexate, and fluorouracil or cyclophosphamide, epirubicin, and fluorouracil: Danish Breast Cancer Cooperative Group. J Clin Oncol. (2005) 23(30):7483-7490. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/ijlink?linkType=ABST&amp;journalCode=jco&amp;resid=23/30/7483">[Abstract/Free Full Text]</a></p>
<p><a name="_edn12" href="#_ednref12">[12]</a> Tanner M, Isola J, Wiklund T, et al. Topoisomerase II alpha gene amplification predicts favorable treatment response to tailored and dose-escalated anthracycline-based adjuvant chemotherapy in HER-2/neu-amplified breast cancer: Scandinavian Breast Group Trial 9401. J Clin Oncol. (2006) 24(16):2428-2436. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/ijlink?linkType=ABST&amp;journalCode=jco&amp;resid=24/16/2428">[Abstract/Free Full Text]</a></p>
<p><a name="_edn13" href="#_ednref13">[13]</a> Park K, Han S, Gwak G-H, Kim H-J, Kim J, Kim K-M. Topoisomerase II-alpha gene deletion is not frequent as its amplification in breast cancer. Breast Cancer Res Treat. (2006) 98(3):337-342. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=10.1007%2Fs10549-006-9170-7&amp;link_type=DOI">[CrossRef]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=000239593800012&amp;link_type=ISI">[ISI]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=16502015&amp;link_type=MED">[Medline]</a></p>
<p><a name="_edn14" href="#_ednref14">[14]</a> Konecny G, Untch M, Pauletti G, Slamon D. HER2 gene amplification and response to dose dense sequential epirubicin and pacletaxel as neoadjuvant therapy of primary breast cancer. Breast Cancer Res Treat. (2006) 100(1):S48. Abstract 1031.</p>
<p><a name="_edn15" href="#_ednref15">[15]</a> Arriola E, Rodriguez-Pinilla S, Lambros M, et al. Topoisomerase II alpha amplification may predict benefit from adjuvant anthracyclines in HER2 positive early breast cancer. Breast Cancer Res Treat. (2007) 106(1):181-189. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=10.1007%2Fs10549-006-9492-5&amp;link_type=DOI">[CrossRef]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=000250579600004&amp;link_type=ISI">[ISI]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=17260090&amp;link_type=MED">[Medline]</a></p>
<p><a name="_edn16" href="#_ednref16">[16]</a> Bartlett J, Munro A, Cameron D, Thomas J, Prescott R, Twelves C. Type 1 receptor tyrosine kinase profiles identify patients with enhanced benefit from anthracyclines in the BR9601 Adjuvant Breast Cancer Chemotherapy Trial. J Clin Oncol. (2008) 26(31):5027-5035. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/ijlink?linkType=ABST&amp;journalCode=jco&amp;resid=26/31/5027">[Abstract/Free Full Text]</a></p>
<p><a name="_edn17" href="#_ednref17">[17]</a> Jarvinen T, Tanner M, Rantanen V, et al. Amplification and deletion of topoisomerase II alpha associate with ErbB-2 amplification and affect sensitivity to topoisomerase II inhibitor doxorubicin in breast cancer. Am J Pathol. (2000) 156(3):839-847. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/ijlink?linkType=ABST&amp;journalCode=amjpathol&amp;resid=156/3/839">[Abstract/Free Full Text]</a></p>
<p><a name="_edn18" href="#_ednref18">[18]</a> Olsen K, Knudsen H, Rasmussen B, et al. Amplification of HER2 and TOP2A and deletion of TOP2A genes in breast cancer investigated by new FISH probes. Acta Oncol. (2004) 43(1):35-42. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=10.1080%2F02841860310019007&amp;link_type=DOI">[CrossRef]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=000188764600008&amp;link_type=ISI">[ISI]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=15068318&amp;link_type=MED">[Medline]</a></p>
<p><a name="_edn19" href="#_ednref19">[19]</a> Park K, Han S, Gwak G-H, Kim H-J, Kim J, Kim K-M. Topoisomerase II-alpha gene deletion is not frequent as its amplification in breast cancer. Breast Cancer Res Treat. (2006) 98(3):337-342. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=10.1007%2Fs10549-006-9170-7&amp;link_type=DOI">[CrossRef]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=000239593800012&amp;link_type=ISI">[ISI]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=16502015&amp;link_type=MED">[Medline]</a></p>
<p><a name="_edn20" href="#_ednref20">[20]</a> Konecny G, Untch M, Pauletti G, Slamon D. HER2 gene amplification and response to dose dense sequential epirubicin and pacletaxel as neoadjuvant therapy of primary breast cancer. Breast Cancer Res Treat. (2006) 100(1):S48. Abstract 1031.</p>
<p><a name="_edn21" href="#_ednref21">[21]</a> Arriola E, Rodriguez-Pinilla S, Lambros M, et al. Topoisomerase II alpha amplification may predict benefit from adjuvant anthracyclines in HER2 positive early breast cancer. Breast Cancer Res Treat. (2007) 106(1):181-189. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=10.1007%2Fs10549-006-9492-5&amp;link_type=DOI">[CrossRef]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=000250579600004&amp;link_type=ISI">[ISI]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=17260090&amp;link_type=MED">[Medline]</a></p>
<p><a name="_edn22" href="#_ednref22">[22]</a> Jarvinen T, Tanner M, Barlund M, Borg A, Isola J. Characterization of topoisomerase II-alpha gene amplification and deletion in breast cancer. Genes Chromosomes Cancer (1999) 26(2):142-150. <a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=10.1002%2F%28SICI%291098-2264%28199910%2926%3A2%3C142%3A%3AAID-GCC6%3E3.0.CO%3B2-B&amp;link_type=DOI">[CrossRef]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=000082365900006&amp;link_type=ISI">[ISI]</a><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/external_ref?access_num=10469452&amp;link_type=MED">[Medline]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bcaction.de/infoblog/anthrazykline-bei-brustkrebs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FDA informiert über neuen „TOPO2A-Test“</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/fda-informiert-uber-neuen-%e2%80%9etopo2a-test%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/infoblog/fda-informiert-uber-neuen-%e2%80%9etopo2a-test%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 12:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[histologie | pathologie]]></category>
		<category><![CDATA[Topo2A]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFDie amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA hat jetzt einen neuen Test zugelassen, mit dem überprüft werden kann, ob ein Brustkrebstumor das sogenannte TOPO-2A-Gen aufweist. Mit dem Test kann eine Gruppe von Hochrisikopatientinnen besser identifiziert werden, und Chemotherapien mit Anthrazyklinen können bei Patientinnen, die wenig Chancen haben, von diesen Therapien zu profitieren, besser vermieden werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/fda-informiert-uber-neuen-%e2%80%9etopo2a-test%e2%80%9c/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p>Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA hat jetzt einen neuen Test zugelassen, mit dem überprüft werden kann, ob ein Brustkrebstumor das sogenannte TOPO-2A-Gen aufweist. Mit dem Test kann eine Gruppe von Hochrisikopatientinnen besser identifiziert werden, und Chemotherapien mit Anthrazyklinen können bei Patientinnen, die wenig Chancen haben, von diesen Therapien zu profitieren, besser vermieden werden. </p>
<p>Das Gen spielt eine Rolle bei der DNA-Verdoppelung, so erklärt es die FDA in ihrer aktuellen Pressemeldung vom 14. Januar.  Der Test trägt den Namen TOP2A Fish pharmDx. Der Nachweis von Veränderungen des TOPO2A-Gens in Brustkrebszellen ist verbunden mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine spätere Krankheitsprogression und schlechtere Überlebensraten. </p>
<p>Die FDA übermittelt ferner die Information, dass der Test für Frauen mit höherem Risiko sinnvoll angewendet werden kann, genauer für prämenopausale Patientinnen, Patientinnen mit großen Tumoren und Patientinnen mit Lymphknotenbefall, bei denen davon auszugehen ist, dass sie ein höheres Risiko haben. Die FDA weist in ihrer Pressemeldung darauf hin, dass sie gut validierte Hinweise zur Funktionsfähigkeit des Tests erhalten hat. Der Test wurde an 767 dänischen Patientinnen untersucht, die in 21 unterschiedlichen dänischen Zentren nach der Entfernung des Tumors mit einer Chemotherapie behandelt worden waren. Die Testergebnisse zeigten, dass der Test die Abschätzung des Rückfallrisikos verbessert. Genauere Daten nennt die FDA noch nicht. </p>
<p><b>Was ist jetzt notwendig, damit dies auch Frauen bei uns in Deutschland möglichst schnell weiterhelfen kann?<br />
</b><br />
Die Fachgesellschaften müssten dringlich der Frage nachgehen, inwiefern der Test auch helfen könnte, ggf. anthrazyklinhaltige Therapien zu vermeiden. Wir brauchen exaktere Zahlen über die Genauigkeit des Tests, ist er sehr zuverlässig oder gibt er wieder nur Anhaltspunkte? Und natürlich: Was wird der Test in Deutschland kosten? </p>
<p><b>Pressemeldung der FDA</b><br />
<a href="http://www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2008/NEW01774.html">http://www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2008/NEW01774.html</a></p>
<p>Hersteller des Tests ist DAKO, Pressemeldung DAKO:<br />
<a href="http://www.dako.com/index/press/press-list/press-item.htm?newsid=11148&#038;g=true">http://www.dako.com/index/press/press-list/press-item.htm?newsid=11148&#038;g=true</a></p>
<p><b>Hintergrund bei uns s. auch:<br />
</b>Die National Breast Cancer Coalition mahnt dringend Neubewertung von anthrazyklinhaltigen Chemotherapien zur adjuvanten Behandlung von Brustkrebs an: <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/?p=314">http://www.bcaction.de/wordpress/?p=314</a></p>
<p>sowie</p>
<p>Die Anzahl der gescheiterten „Durchbrüche“ kommt nicht überraschend<br />
<a href="http://www.bcaction.de/wordpress/?p=408">http://www.bcaction.de/wordpress/?p=408</a></p>
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		<title>Ausschreibung zum Förderschwerpunkt Tumorgewebebanken</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/ausschreibung-zum-forderschwerpunkt-tumorgewebebanken/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 22:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[gewebebanking]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFText: Deutsche Krebshilfe e.V. (Ausschreibungstext, zur Dokumentation) Die Deutsche Krebshilfe fördert zahlreiche innovative Forschungsprojekte mit dem Ziel, neue Diagnose- und Therapieverfahren für Krebserkrankungen zu entwickeln. Das Fehlen systematisch angelegter Tumorgewebebanken einschließlich der konsequent gesammelten klinischen Information stellt ein großes Problem für die klinische Krebsforschung dar. Mit dem Ziel, Grundlagen für die Etablierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/ausschreibung-zum-forderschwerpunkt-tumorgewebebanken/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><div><em><span>Text: Deutsche Krebshilfe e.V.  (Ausschreibungstext, zur Dokumentation)</span></em></div>
<p><em></em><br />
Die Deutsche Krebshilfe fördert zahlreiche innovative Forschungsprojekte mit dem Ziel, neue Diagnose- und Therapieverfahren für Krebserkrankungen zu entwickeln. Das Fehlen systematisch angelegter Tumorgewebebanken einschließlich der konsequent gesammelten klinischen Information stellt ein großes Problem für die klinische Krebsforschung dar.</p>
<p>Mit dem Ziel, Grundlagen für die Etablierung größerer überregionaler Gewebeasservierungsbanken zu schaffen, hat die Deutsche Krebshilfe die Einrichtung des Schwerpunktprogramms &#8216;Tumorgewebebanken&#8217; beschlossen. Das Programm ist mit 2,3 Mio. € budgetiert.</p>
<p>Die Ausschreibung richtet sich an Träger von bereits bestehenden Tumorgewebebanken (z. B. Medizinische Fakultäten, Universitätskliniken oder Großforschungseinrichtungen).</p>
<p>Im Rahmen des Förderungsschwerpunktprogramms können Konsortien/Verbünde – an denen jeweils bis zu 3 Standorte beteiligt sind – bei der Etablierung überregionaler Tumorgewebebanken zu je einer ausgewählten organbezogenen Tumorentität für einen Zeitraum von 3 Jahren unterstützt werden. Ein Standort kann nur an einem Verbund beteiligt sein. Folgende Voraussetzungen für eine Antragstellung müssen gegeben sein:</p>
<ul>
<li>Als Antragsteller müssen Pathologen und Kliniker aus operativen bzw. onkologischen Fächern gemeinsam auftreten und den Antrag über ihre jeweiligen Träger einreichen. Antragsteller und Träger müssen die Gewebequalität und umfassende klinische Dokumentation (anamnestisch, prospektiv) garantieren.</li>
<li>Jeder Verbund muss verbindliche gemeinsame &#8216;standard operating procedures&#8217; (SOPs), ein Strukturkonzept für Kontributoren und Nutzer und – bereits im Rahmen der Antragstellung</li>
<li>Kriterien für die Qualitätskontrolle festlegen.</li>
<li>Die Tumorgewebebanken bzw. Verbünde müssen mit innovativen wissenschaftlichen Projekten verknüpft sein, die anderweitig finanziert sind.</li>
<li>Den Bedürfnissen des Persönlichkeits- und Datenschutzes ist Rechnung zu tragen. Mit den Anträgen müssen aktuelle antragsbezogene Voten der zuständigen Ethikkommissionen vorgelegt werden.</li>
<li>Die Tumorgewebebanken müssen für eine langfristige und umfassende Nutzung angelegt sein.</li>
<li>Nach Begutachtung und Auswahl der zu fördernden Konsortien müssen sich diese vor Förderungsbeginn auf gemeinsame SOPs für alle Verbünde einigen.</li>
</ul>
<p>Wichtiger Hinweis: Antragsteller müssen der Deutschen Krebshilfe bis zum 31.08.2007, 12:00 Uhr bekannt geben, dass eine Antragstellung beabsichtigt ist. Eine Antragstellung ist nur möglich, wenn eine Absichtserklärung zur Antragstellung fristgerecht eingereicht wurde. Anträge sind in englischer Sprache abzufassen und bis zum 19.10.2007, 12:00 Uhr bei der Deutschen Krebshilfe einzureichen.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Foerderung/tumorgewebebanken_ausschreibung.pdf">Ausschreibung der Deutschen Krebshilfe</a></p>
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