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	<title>infoblog! &#187; selbstschutz | selbsthilfe</title>
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	<description>relevante berichte zum thema brustkrebs</description>
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		<title>doku: AKF-Erklärung zu Silikon-Implantaten</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brustrekonstruktion]]></category>
		<category><![CDATA[chirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[frauen | gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[selbstschutz | selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Silikonimplantate]]></category>
		<category><![CDATA[Silikon-Register]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFErklärung des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) v. 17.01.2012 Betrügerische Geschäfte mit Silikonimplantaten Durch das Einsetzen von Billig-Silikon-Implantaten, sei es aus medizinischen Gründen oder als Schönheitsoperation, sind in Deutschland über 10.000 Frauen gesundheitlich geschädigt worden. Die Entfernung der Prothesen ist aus medizinischen Gründen geboten. Es ist eine Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/akf-erklaerung_silikonimplantate/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p><a href="http://www.akf-info.de" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4904 alignleft" title="arbeitskreis_frauengesundheit_in_medizin" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2012/01/arbeitskreis_frauengesundheit_in_medizin.jpg" alt="" width="150" height="186" /></a>Erklärung des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) v. 17.01.2012</p>
<h3>Betrügerische Geschäfte mit Silikonimplantaten</h3>
<p>Durch das Einsetzen von Billig-Silikon-Implantaten, sei es aus medizinischen Gründen oder als Schönheitsoperation, sind in Deutschland über 10.000 Frauen gesundheitlich geschädigt worden. Die Entfernung der Prothesen ist aus medizinischen Gründen geboten.<br />
Es ist eine Diskussion um die Kostenübernahme der Implantat-Entfernung nach Operationen aus rein kosmetischen Gründen entstanden. Ohne an dieser Stelle zu Sinn oder Unsinn von Operationen zur Brustvergrößerung Stellung zu nehmen, erklärt der AKF:  Frauen sind bei diesen Operationen betrogen und geschädigt worden.</p>
<p>Die Krankenkassen müssen jetzt die Kosten für die Entfernung der Prothesen bei allen Frauen übernehmen, um weitere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Die Auseinandersetzung um finanzielle Beteiligung müssen die Krankenkassen führen. Zur Verantwortung zu ziehen sind u.a. behandelnde Ärztinnen und Ärzte, Aufsichtsbehörden und besonders die Herstellerfirmen und Lieferanten der Prothesen.</p>
<p>In Deutschland muss die Kontrolle von Zulassungen und Qualität der Medizinprodukte dringend verbessert werden.</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2012/01/akf_erklaerung_pip_implantate.pdf" target="_blank">AKF-Erklärung zu Silikonimplantaten</a> (pdf)<br />
Mehr über und vom AKF:<a href="http://www.akf-info.de" target="_blank"> www.akf-info.de</a></p>
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		<title>Gemeinsame Erklärung zum &#8220;Brustkrebsmonat&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 20:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[frauen | gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[mammographie]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenken!!!]]></category>
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		<category><![CDATA[selbstschutz | selbsthilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFArbeitskreis Frauengesundheit in Psychotherapie und Gesellschaft e.V. Breast Cancer Action Germany Feministisches Frauengesundheitszentrum Berlin (FFGZ) Netzwerk Frauengesundheit Berlin Treffpunkt Krebs – Selbsthilfe für jüngere Frauen Terre des Femmes Deutschland Women in Europe for a Common Future e.V. Berlin, 17.10.2011 Brustkrebs ist keine Geschäftsidee: Frauengesundheitsorganisationen fordern Stopp des Missbrauchs Die fortschreitende Kommerzialisierung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/gemeinsame-erklaerung-zum-brustkrebsmonat-2/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p style="text-align: right;">Arbeitskreis Frauengesundheit in Psychotherapie und Gesellschaft e.V.<br />
Breast Cancer Action Germany<br />
Feministisches Frauengesundheitszentrum Berlin (FFGZ)<br />
Netzwerk Frauengesundheit Berlin<br />
Treffpunkt Krebs – Selbsthilfe für jüngere Frauen<br />
Terre des Femmes Deutschland<br />
Women in Europe for a Common Future e.V.</p>
<p>Berlin, 17.10.2011</p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/10/Zwischenablage02.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4730" title="Aktionspartnerinnen der Erklärung zum Brustkrebsmonat" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/10/Zwischenablage02.jpg" alt="" width="136" height="847" /></a><strong>Brustkrebs ist keine Geschäftsidee: Frauengesundheitsorganisationen fordern Stopp des Missbrauchs</strong></p>
<p>Die fortschreitende Kommerzialisierung und ökonomische Ausbeutung des Themas Brustkrebs ist eine Fehlentwicklung, der eine Reihe von Frauenorganisationen jetzt entschieden entgegen treten.</p>
<p>Diagnostik und Therapie von Brustkrebs sind eng mit ökonomischen Interessen verknüpft. Eine begleitende kritische Bewertung ist grundsätzlich ratsam.</p>
<p>Besonders empörend ist der aktuelle Trend im Oktober: Globale Konzerne und Firmen überbieten sich gegenseitig mit PR-Kampagnen und sammeln Spendengelder auch in Deutschland ein. Der Aufmerksamkeitsfaktor des Themas Brustkrebs steigert Verkaufzahlen und wird zur Marketingmaßnahme für Geschäfte und Profite umgemünzt. Einnahmen und Verwendung der Spenden sind selten transparent. Beispielhaft zeigen zwei aktuelle Kampagnen, wie die Krankheit zum Geschäftsmodell umfunktioniert wird.</p>
<p>Am 18. Oktober wird Pink Ribbon Deutschland auf dem Potsdamer Platz „die größte pinkfarbene Schleife in Deutschland“ binden. Bei genauerem Hinsehen bieten die Macher auch jede Menge Werbung, Halbwissen aus PR-Kanälen, das Sammeln von Spenden sowie die Suche nach neuen Anzeigenpartnern. Als Frauengesundheitsorganisationen lehnen wir das mit solchen Aktionen verknüpfte konsumorientierte Frauenbild, das Frauen öffentlich sexualisiert und infantilisiert, ab.</p>
<p>Im Schlepptau des „pink“ angestrahlten Brandenburger Tors durch den Kosmetikkonzern Estée Lauder am 11. Oktober wird die Aufmerksamkeit auf hochpreisige Kosmetika gelenkt. Die verständliche Deklaration von Inhaltsstoffen oder der Verzicht auf krebserregende Chemikalien in Kosmetika stehen dagegen nicht auf der Agenda. Lichtaktionen, bei denen öffentliche Gebäude rosa angestrahlt werden, nennt die Medizinsoziologin Samantha King schlicht Stromverschwendung.</p>
<p>Wir sehen mehr Schaden als Gewinn für Frauen durch derartige Aktionen. Die Entwicklung, vorgeblich Wohltätigkeit auf Kosten kranker Menschen an geschäftliche Interessen zu koppeln, sehen wir mit Sorge.</p>
<p>Die Deutsche Krebshilfe, für die am 18.10. Spenden gesammelt werden sollen und die eine Vorbildfunktion einnehmen muss, rufen wir auf, ihre Kooperationen kritisch zu überprüfen.</p>
<p><strong>Was für Frauen grundsätzlich wichtig ist: 6 Punkte für den Umgang mit dem Thema Brustkrebs in Deutschland</strong></p>
<ol>
<li>Öffentlich geförderte und transparente Forschung zu Ursachen der Krebsentstehung, Diagnostik und Therapie. Langfristige Nachbeobachtung von Forschungsergebnissen weit über vermarktungsrelevante Eckpunkte und fünf Jahre hinaus.</li>
<li>Priorisierung der Vermeidung von Brustkrebs und anderen Krebserkrankungen. Schwerpunkt muss endlich der Abbau von Umweltbelastungen und Umweltgefährdungen sein. Keine Kooperationen und keine Annahme von Spenden von Unternehmen und Institutionen, die für die Erzeugung und Verbreitung von Karzinogenen verantwortlich sind.</li>
<li>Bereitstellung evidenzbasierter Informationsangebote unter Beachtung höchster professioneller und ethischer Standards und unter Berücksichtigung von Kapazität und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen. Informationsmaterialien zu den Themen Vermeidung, Screening, Diagnostik und Behandlung auf einer rationalen anstelle einer rein emotionalen Ebene.</li>
<li>Transparente, zeitnahe und für Frauen verständliche Bewertung der Ergebnisse aus dem weltweit größten organisierten Mammographie-Screening-Programm in Deutschland. Frauen haben großes Interesse und Anspruch auf die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Programm, um ihre Entscheidungen für oder gegen eine Teilnahme treffen zu können.</li>
<li>Berücksichtigung von Brustkrebs als einem großen sozialen Problem für erkrankte Frauen und ihre Familien sowie angemessene wirtschaftliche Absicherung von an Krebs erkrankten Frauen.</li>
<li>Transparente Offenlegung und Veröffentlichung der Interessenlage von Organisationen, die sich mit Brustkrebs und anderen gesundheitsbezogenen Themen befassen und/oder Spenden sammeln.</li>
</ol>
<h3>Download</h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/10/gemeinsameerklaerung.pdf" target="_blank">Gemeinsame Erklärung zum &#8220;Brustkrebsmonat&#8221;</a></p>
<h3>Weitere Informationen und Kontaktpartnerinnen unter:</h3>
<p><a href="http://www.frauengesundheit-berlin.de/" target="_blank">www.frauengesundheit-berlin.de<br />
</a><a href="http://www.akf-info.de/" target="_blank">www.akf-info.de</a><br />
<a href="http://www.ffgz.de" target="_blank">www.ffgz.de</a><br />
<a href="http://www.bcaction.de/" target="_blank">www.bcaction.de</a><br />
<a href="http://www.treffpunktkrebs.de" target="_blank">www.treffpunktkrebs.de</a><br />
<a href="http://www.wecf.eu/" target="_blank">www.wecf.eu</a><br />
<a href="http://frauenrechte.de/" target="_blank">http://frauenrechte.de</a></p>
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		<title>Brustkrebsmonat &#8211; Weg mit der rosa Augenbinde!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 22:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDF„Krebs ist Scheiße“ (CANCER SUCKS) steht auf einem bekannten Button von Breast Cancer Action. Das ist zumindest aus der Perspektive von Betroffenen treffend formuliert, auch wenn das Bild der Krankheit Brustkrebs besonders in Deutschland in der Öffentlichkeit heute rosa verpackt und von Fort­schritt geprägt zu sein scheint. Ob Staubsau­ger, Lockenstab, Mode­schmuck, Nagellack [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/brustkrebsmonat-weg-mit-der-rosa-schleife-2/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><div id="attachment_4692" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="zur WEN / UNISON Information im englischen Original - pdf" href="http://www.unison.org.uk/acrobat/15061.pdf" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-4692 " title="The Big See! Öffne die Augen ... " src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/09/big_see-300x300.jpg" alt="The Big See! oder Weg mit der rosa Schleife" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">The Big See! - Abbildung UNISON und Women Environmental Network (WEN) 2005 - Copyright Mark Chilvers, Großbritannien, mit freundlicher Genehmigung</p></div>
<p><span style="color: #60748a;">„Krebs ist Scheiße“ (CANCER SUCKS) steht auf einem bekannten Button von Breast Cancer Action. Das ist zumindest aus der Perspektive von Betroffenen treffend formuliert, auch wenn das Bild der Krankheit Brustkrebs besonders in Deutschland in der Öffentlichkeit heute rosa verpackt und von Fort­schritt geprägt zu sein scheint. Ob Staubsau­ger, Lockenstab, Mode­schmuck, Nagellack oder Bekleidung: mehr und mehr Firmen, aber auch „Selbsthilfe“ und „Charities“ benutzen die Krankheit, diverse Produkte geschäftstüchtig im Schlepptau ihres „Engagements“. Brust­krebs erweckt Aufmerksamkeit im Marketing, um sich selbst ins Gespräch zu bringen und vorgeblich human­istische Ansätze zu demonstrieren.</span></p>
<p>Doch „Bewusstsein für Brustkrebs“ gibt es inzwischen im Überfluss. Die an Bord solcher Kampagnen mitgeführten Botschaften sind häufig irreführend oder unzulässige Vereinfachungen, die mehr schaden als nützen. Die versprochenen Spenden sind selten transparent und erreichen betroffene Frauen oder medizinische Behand­lungszentren höchstens im Ausnahmefall in nennens­wertem Umfang.</p>
<p>An vorhandenen Defiziten verändern „Brustkrebsmonat“ und Marketingkampagnen dagegen nichts. Krankheitsursachen werden weiterhin nicht hinreichend erforscht. Frauen sind angewiesen auf unzureichende Werkzeuge in Diagnostik und Therapie. Die Anzahl der Neuerkrankun­gen steigt kontinuierlich. Die Sterblichkeit an Brustkrebs sinkt nicht nennenswert, was anhand der <a title="zum GEKID-Atlas" href="http://www.gekid.de/" target="_blank">GEKID-Zahlen</a> für Deutschland leicht überprüfbar ist. Ob das weltweit größte Mammographie-Screening-Programm „nach europäischen Leitlinien“ in Deutschland daran etwas ändern wird, erscheint vielen MedizinerInnen heute fraglich. KritikerInnen aus den Reihen medizinischer Forschungseinrichtungen und Frauenorganisationen welt­weit bezweifeln die Erfolgsaussichten und attestieren zusätzliche Risiken für Frauen. Die bereitgestellten Informationsmaterialien zu Diagnostik, Behandlung und Therapie kommunizieren insbesondere Risiken nicht hinreichend.</p>
<p>Brustkrebs ist nach wie vor, und allen gegenteiligen Bekundungen zum Trotz, bei vielen Frauen nicht heilbar. Wer sich mit einzelnen Krankheitswegen betoffener Frau­en befasst, wird nach wie vor mit Odyseen unvorstellbaren Leids konfrontiert. Die Antwort auf soziale Probleme jüngerer Frauen mit Brustkrebs heißt in Deutschland Hartz IV, gesellschaftlicher Abstieg, Armut. Brustkrebs als sozia­les Problem wird nicht diskutiert. Leid, Schmerz, Krankheit und Tod betreffen reale Frauen, während das Bild der Krankheit in der Öffentlichkeit umgedeutet wird.</p>
<p>Der sogenannte „Brustkrebsmonat“ Oktober hat sich zum Paradebeispiel einer weltweiten Manipulationsindustrie gemausert. Besonders im Oktober wabert eine rosa Lawi­ne um den Erdball, die Frauen infantilisiert, instrumentali­siert und zugleich den Blick auf das, was an abgesicher­tem wissenschaftlichen Wissen wirklich existiert, wirksam verstellt. Die mehr oder minder kitschigen Aktivitäten mit „rosa Schleife“ sollen für Aufmerksamkeit sorgen und sind dabei zugleich zum Symbol einer industriell umfunktionier­ten Basisbewegung geworden. Selbst konservativere Frauenorganisationen wie der große amerikanische Zusammenschluss der National Breast Cancer Coalition wenden sich bereits seit Jahren gegen solche Aktivitäten. In Großbritannien rufen Frauenorganisationen an Universi­täten wie Parlamenten[1] gleichermaßen dazu auf, die allge­genwärtige „rosa Schleife“, die als Augenbinde verstanden wird, endlich abzunehmen.</p>
<p>Die Medizinsoziologin Gayle Sulik hat in ihrem Buch „Pink Ribbon Blues“ die Gleichung „Frau = Brust = Rosa“ durch alle Untiefen dekliniert. Ihr wichtiges, bei Oxford University Press erschienenes Buch zu Geschichte und Gegenwart der Brustkrebsbewegung findet in Deutschland bisher keinen Verleger. Dabei wäre es wichtig, ihre Arbeiten auch in deutscher Sprache zugänglich zu machen. Sulik spricht von „Brustkrebsindustrie“. Sie schreibt, dass es kein Zufall sei, wenn mit dem Brustkrebsmonat der amerikanischen Krebsgesellschaft (American Cancer Society) die Mammo­graphie propagiert wird, da sie von der Niederlassung eines der größten multinationalen Chemiekonzerne ge­sponsert worden sei. Die Zeneca-Gruppe von der Imperial Chemical Industry, die später mit Astra fusionierte, sei durch Entwicklung, Herstellung und Verkauf onkologischer Medikamente zu einem der reichsten Mitglieder dieser Brustkrebsindustrie geworden.[2] Mit der Etablierung des Mammographie-Screenings ist es in den letzten Jahren auch hier zu einem nicht unerheblichen Anstieg der Neu­erkrankungen gekommen. Auch hiesige Frauenorganisa­tionen, Selbsthilfegruppen einschließlich der Brustkrebs­demonstrationen wurden von Pharmakonzernen und Medizingeräteherstellern gesponsert. Die Auswirkungen des Screenings in der Tragweite für Frauen sind bisher allerdings noch nicht sicher abschätzbar.</p>
<h3>Den geschlossenen Kreislauf durchbrechen</h3>
<p>Während die Ursachen von Krebserkrankungen und Brustkrebs ausgeblendet bleiben, während Regierungen sich weigern, Maßnahmen zu ergreifen, um Ursachen adäquat zu erforschen und für sicherere Lebensbedingun­gen von Frauen zu sorgen, während immer mehr Medizin­technik und überteuerte Therapien und Tests zum Einsatz kommen und damit die Finanzierbarkeit eines Gesund­heitssystems schlichtweg für alle gefährden, fordern die kritischen Frauen- und Bürgerrechtsorganisationen zumin­dest endlich strengere Kontrollen für krebserregende Chemikalien.</p>
<p>Hersteller von gesundheitsgefährdenden Chemikalien sind nicht eben selten dieselben Konzerne, die auch die Medikamente herstellen und mit ihren verschachtelten Konzer­nen medizinische Einrichtungen wie Brustzentren betrei­ben. Forschungen multinationaler Konzerne werden auch in hiesigen Behandlungseinrichtungen an Brustkrebspatientinnen durchgeführt. Bei weitem nicht jede medizinische Studie, nicht jedes Experiment ist dabei transparent oder hilfreich oder auch nur mit einer Aussicht auf Behandlungserfolg verknüpft, während überzogene Preise für neue onkologische Medikamente und Testverfahren die eigentlichen Antriebsräder im Geschehen sind.</p>
<p>Zugleich werden Frauen über Produkte des täglichen Lebens von Kinderspielzeug über Kosmetika, Haushalts­reiniger, Kunststoffe, Einrichtungsgegenstände etc. mit krank machenden Chemikalien kontaminiert. Die große Schieflage beim Einfluss von „modernen“ Lebens- und Ernährungsgewohnheiten und der Entstehung von Krebs­erkrankungen zu beleuchten, sprengt hier den Rahmen. Viele dieser Chemikalien, die wir auch in Lebensmitteln wiederfinden, sind bekannte Karzinogene oder als suspekt für eine mögliche Krebs verursachende Wirkung einge­stuft. Mehr als 300 dieser synthetischen, also künstlichen Chemikalien werden beispielsweise in der Muttermilch nachgewiesen.[3] Wer ist bereit, die tiefgehende Tragik, die dies bedeutet, weiterzudenken und nach Auswegen zu suchen? Medikalisierung von Frauen über erfundene Krankheiten (Beispiel Hormonersatztherapie und „Hormonmangelsyndrom“) haben Gesundheit und Leben von Frauen rücksichtslos gefährdet, und fragwürdige Ver­sprechungen wie „Anti-Aging“ mit „Hormonersatztherapien“ führen fundamentale medizinische Grundsätze seit Jahrzehnten ad absurdum.</p>
<p>Mit ihrer Aktion „The Big See“ (s. Foto oben) haben die britischen Organisationen Women Environmental Network (WEN) und die Gewerkschaft UNISON im Jahr 2005 damit begonnen, auf den Verschleiß der rosa Schleife hinzuweisen. Sie fordern seitdem offensiv dazu auf, die „rosa Augenbinde“ abzunehmen und die Ursachen von Brustkrebs in einem umfassenderen Kontext zu betrachten: „Nimm die rosa Augenbinde ab. Wenn du die Augen öffnest, bist du nicht mehr blind für die Zusammen­hänge zwischen Chemikalien, die mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht werden, und für steigende Brustkrebsraten sorgen. Werde aktiv!“ Helen Lynn, Her­ausgeberin der Broschüre zu Brustkrebs und Umwelt­belastungen, die mittlerweile in fünf Sprachen einschließ­lich einer deutschsprachigen Version (<a href="http://www.bcaction.de/pdf/ukul/umwelt_brustkrebs.pdf" target="_blank">Die verkannte Gefahr: Brustkrebs und Umweltbelastung</a>, pdf) vorliegt, stellt fest, dass Frauen verblendet werden, weil Brustkrebs immer noch als praktisch unvermeidliches Schicksal dargestellt werde. Sharon Greene von der britischen Gewerkschaft UNISON mit über 1,1 Millionen Frauen unter ihren Mitgliedern forderte bereits 2005 außerdem, dass Entscheidungsträger und Politik endlich mehr tun, um die Ursachen für mehr und mehr Brustkrebserkrankun­gen abzustellen.</p>
<h3>Selbstschutz: Was Frauen selbst tun können</h3>
<ul>
<li>Sich nur aus unabhängigen, ungesponserten Quellen informieren.</li>
<li>Den Gebrauch von Kosmetika bis Putzmittel überdenken und “grüner” einkaufen. Mehr Infos dazu bieten bisher vor allem die <a href="http://www.ewg.org/skindeep/">Skin Deep Cosmetics Database</a> oder das <a href="http://www.femmetoxic.com/">FemmeToxic</a>-Projekt von Breast Cancer Action Montreal; entsprechende unabhängige Projekte und Datenbanken in deutscher Sprache fehlen bisher.</li>
<li>Beipackzettel, Inhaltsstoffe, Materialangaben genau kontrollieren. Umtauschen, wenn Produkte besorgniserregen­de Inhaltsstoffe enthalten. So kann man im Einzelhandel für Sensibilisierung sorgen und auch Händler informieren. Zukünftig solche Produkte beim Einkauf konsequent vermeiden.</li>
<li>Die kritischen Frauengesundheitsorganisationen wie z.B. den Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psycho­therapie und Gesellschaft e.V. unterstützen (<a href="http://www.akf-info.de/">www.akf-info.de</a>), damit Frauengesundheit mehr Priorität erhält.</li>
<li>Über PolitikerInnen und Behörden weiter Druck für gesunde Lebenswelten aufbauen. Es ist unser Leben!</li>
</ul>
<p>Credits / Thank you to <a href="http://www.wen.org.uk/" target="_blank">WEN</a> and <a href="http://www.unison.org.uk/women/pages_view.asp?did=2480" target="_blank">UNISON</a> for permission to use their photograph!</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 15px; font-weight: bold;">Download</span></p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/09/Brustkrebsmonat.pdf">Brustkrebsmonat: Weg mit der rosa Augenbinde!</a> (pdf zum Verteilen)<br />
&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
[1] z.B. Aktion WEN Women Environmental Networt und UNISON, der größten britischen Gewerkschaft mit über 1,1 Mio weiblichen Mitgliedern v. 03.10.2005 am College Green gegenüber den Houses of Parliament, wo Frauen mit rosa Schleife-Augenbinden diese symbolisch abnehmen, um zu zeigen, dass ihre Augen nicht verbunden sind angesichts der Arbeit der britischen Regierung und einem &#8220;Krebs-Establishment&#8221;, das die Zusammenhänge zwischen Umweltbelastungen und Krebs unter den Teppich kehrt. Die beiden Organisationen machten gemeinsam aufmerksam auf die Gefahren, die von gesundheitsschädigenden Chemikalien ausgehen, und forderten eine strengere Regulierung.</p>
<p>[2] Sulik, Gayle: Pink Ribbon Blues,OxfordUniversity Press 2011, S. 19</p>
<p>[3] s. dazu auch die BUND-Studie zu Muttermilch und Schadstoffbelastung (2005): <a title="zur BUND Broschüre als pdf" href="http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/chemie/20050600_chemie_schadstoffe_muttermilch_studie.pdf" target="_blank">Endstation Mensch: Über 300 Schadstoffe in der Muttermilch: Zeit für eine neue Chemikalienpolitik</a> (pdf)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>FFGZ Berlin berichtet neue Daten zu Mammografie-Screening und Brustkrebssterblichkeit</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/mammographie_und_brustkrebssterblichkeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 20:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFIn den meisten europäischen Ländern ist die Brustkrebssterblichkeit gesunken. Das berichtet das Feministische Frauengesundheitszentrum FFGZ im Newsletter vom 23.09.2011 und bezieht sich dabei auf die im British Medical Journal (BMJ 2011; 343: d4411) veröffentlichten Daten, denen zufolge diese Senkung, wenn überhaupt, nur zu einem geringen Anteil der Einführung der Mammografie zu verdanken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/mammographie_und_brustkrebssterblichkeit/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p><a href="http://www.ffgz.de"><img class="alignleft size-full wp-image-4666" title="FFGZ" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/09/297863_268204879869652_266371556719651_916663_218633246_n.jpg" alt="" width="200" height="182" /></a>In den meisten europäischen Ländern ist die Brustkrebssterblichkeit gesunken. Das berichtet das Feministische Frauengesundheitszentrum FFGZ im Newsletter vom 23.09.2011 und bezieht sich dabei auf die im British Medical Journal (<a title="zum Originalartikel im British Medical Journal" href="http://www.bmj.com/content/343/bmj.d4411.full" target="_blank">BMJ 2011; 343: d4411</a>) veröffentlichten Daten, denen zufolge diese Senkung, wenn überhaupt, nur zu einem geringen Anteil der Einführung der Mammografie zu verdanken sei.<br />
Das FFGZ berichtet weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Philippe Autier und Mitarbeiter werteten Daten der WHO-Datenbank zu Todesursachen und Screening, Krebsbehandlung und Risikofaktoren für Brustkrebssterblichkeit aus. Die Länder hatten die Screening-Programme im Abstand von 10 bis 15 Jahren eingeführt. Von 1989 bis 2006 sank die Brustkrebssterblichkeit in Nordirland um 29% und in der Republik Irland um 26 %, in den Niederlanden um 25%, in Belgien um 20 %, in Schweden um 16% und in Norwegen um 24%. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass das Screening keine direkt Rolle bei der Reduzierung der Brustkrebssterblichkeit spielt. Die Senkung der Sterblichkeit wird im Wesentlichen der Verbesserung der Qualität der Versorgung zugesprochen.<br />
Der erfreulichen Senkung der Brustkrebssterblichkeit steht allerdings ein starker Anstieg der Diagnosen seit Einführung des Screenings gegenüber. Die neuen Zahlen des Krebsregisters der ostdeutschen Bundesländer zeigen einen Anstieg der Diagnosen seit Einführung des Mammografie-Screenings um 40 Prozent von 206,7 auf 289,3 je 100 000 Frauen. Auch die nicht-invasiven Diagnosen, sogenannte In-situ-Tumore, lagen im Jahr 2008 mit 43,3 je 100.000 mehr als doppelt so hoch wie die des Vor-Screening-Zeitraums mit 19 je 100 000. (GKR Berlin, Juni 2011). Nach neuesten Erkenntnissen ist darin ein hoher Anteil an Überdiagnosen enthalten. Dies sind Formen von Brustkrebs, die nie gefährlich würden, wenn sie unerkannt bleiben. Diese Ergebnisse bestätigen, dass Frauen genau für sich abwägen sollten, welche Vor- und Nachteile die Teilnahme am Screening für sie hat.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Info-Veranstaltung: Mammografie-Screening als Brustkrebsfrüherkennung &#8211; was nützt es?</h3>
<p>Zu dieser Frage bietet das FFGZ Berlin vor dem Hintergrund des Mitte 2006 in Berlin begonnenen &#8220;Mammografie-Screenings für Frauen zwischen 50 und 69&#8243;  am 12.10.2011 im FFGZ in Berlin und am 02.11.2011 in der Volkshochschule Reinickendorf eine Informationsveranstaltung an. Frauen dieser Altersgruppe können alle zwei Jahre kostenlos und freiwillig eine Röntgenaufnahme der Brust machen lassen. Jede Frau ist also gefordert, sich zu entscheiden, ob sie dieses Angebot annehmen möchte oder nicht. Dazu ist es notwendig, sich umfassend zu informieren, ob die Untersuchung gemacht werden soll und was bei einer Teilnahme auf  die einzelne Frau zukommen kann. Die Veranstaltung informiert über den aktuellen Stand und möchte die persönliche Entscheidungsfindung unterstützen und Ängste abbauen helfen.</p>
<p>Weitere <a href="http://www.ffgz.de/02.aktuelles/AKTUELL-Frame.htm" target="_blank">Infos zu den Kursen</a></p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://www.ffgz.de" target="_blank">FFGZ &#8211; Das Feministische Frauengesundheitszentrum Berlin</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/pages/Frauengesundheitszentrum-FFGZ-eV-Berlin/266371556719651?sk=wall" target="_blank"> FFGZ Berlin bei Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Progesteron-Creme und Brustkrebs</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/progesteron-creme-und-brustkrebs/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/infoblog/progesteron-creme-und-brustkrebs/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 14:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFElisabeth Rieping (1950 &#8211; 2009) gewidmet Unzählige Internetquellen (besonders Foren und auch Webseiten, die Bücher bewerben, Seiten mit schwer durchschaubaren Angaben im Impressum, die für Progesteron-Produkte werben, einzelne HeilpraktikerInnen etc.) befassen sich mit der Verwendung von Progesteron-Creme und stellen online Anweisungen parat, wie Progesteron-Creme angewandt werden kann, um beispielsweise Beschwerden der „Wechseljahre“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/progesteron-creme-und-brustkrebs/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><div id="attachment_4609" class="wp-caption alignright" style="width: 495px"><img class="size-full wp-image-4609 " title="Die Yamswurzel - - Hormonhaltige Pflanze: unerforschte und manchmal unerwünschte Wirkungen" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/08/jams21.jpg" alt="Die Yamswurzel - Hormonhaltige Pflanze - unerforschte Wirkungen" width="485" height="240" /><p class="wp-caption-text">Die Yamswurzel - Hormonhaltige Pflanze: unerforschte und manchmal unerwünschte Wirkungen</p></div>
<p><em>Elisabeth Rieping (1950 &#8211; 2009) gewidmet</em></p>
<p>Unzählige Internetquellen (besonders Foren und auch Webseiten, die Bücher bewerben, Seiten mit schwer durchschaubaren Angaben im Impressum, die für Progesteron-Produkte werben, einzelne HeilpraktikerInnen etc.) befassen sich mit der Verwendung von Progesteron-Creme und stellen online Anweisungen parat, wie Progesteron-Creme angewandt werden kann, um beispielsweise Beschwerden der „Wechseljahre“ zu bekämpfen. Besonders die in Internetforen durch anonyme VerfasserInnen gegebenen exakten Anweisungen und Beschreibungen von Wirkungen sollten äußerst kritisch gelesen werden, denn Internetforen sind eine geliebte Plattform für Marketingmaßnahmen, in denen „beyond the line“ (außerhalb gesetzlich zulässiger Formen) geworben wird.</p>
<p>Wir Frauen in diesem Projekt Breast Cancer Action Germany stehen im Interesse des Selbstschutzes auf dem Standpunkt: Keine Anwendung solcher Produkte, auch dann nicht, wenn sie pflanzlicher Herkunft sind, ohne ärztliche Beratung und Verordnung. Die einzige Studie, die über den kurzen Zeitraum von einem Jahr die Anwendung von Progesteron-Creme bei Frauen untersucht hat, hatte eine sehr kleine Teilnehmerinnenzahl sowie eine Beobachtungsdauer von lediglich einem Jahr und gibt keinerlei Aufschluss über Risiken der Behandlung (mehr dazu s. unten).</p>
<h3>Progesteron &#8211; auch ohne Rezept?</h3>
<p>Synthetisches Progesteron ist verschreibungspflichtig. In den USA wird aus der Yamswurzel extrahiertes „natürliches“ Progesteron als Nahrungsergänzung und nicht als Medikament eingestuft. In Deutschland ist auch das „natürliche“ Progesteron verschreibungspflichtig, lediglich Yamswurzelprodukte bzw. verschiedene Pflanzenstoffe, die Phytohormone enthalten, sind davon ausgenommen. Yamswurzel-Produkte und Progesteron-Cremes kann man über Versandhändler im Internet auch in Deutschland einfach beschaffen. Inwiefern hier unter Umständen eine bestehende Rezeptpflicht umgangen wird, ist für uns nicht überprüfbar. Abgesehen von der Yams gibt es noch eine Reihe weiterer Pflanzen, die Phytohormone &#8211; und teilweise auch Progesteron &#8211; enthalten.</p>
<h3>„Natürliches“ Progesteron?</h3>
<p>Die Yams (Dioscorea, Yamswurzel, s. Abbildung oben) &#8211; enthält Diosgenin, eine Substanz, die dem Gelbkörperhormon ähnlich ist und auch als sog. „natürliches“ <a title="... zum doku-Wiki Brustkrebs: Artikel Progesteron" href="http://www.bcaction.de/wiki/progesteron/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Progesteron</a> bezeichnet wird. Für die Anwendung in Medikamenten bedarf es allerdings der Bearbeitung im Labor.</p>
<p>Susan Love (amerikanische Ärztin mit Arbeitsfeld Brustkrebs, Behandlung und Forschung, Autorin <a href="http://www.librarything.com/work/50358/reviews/30927725">&gt;&gt;&gt; Das Brustbuch</a>) stellt auf der Webseite ihrer Forschungsstiftung Dr. Susan Love Research Foundation unter <a href="http://www.dslrf.org/mwh/content.asp?L2=1&amp;L3=9&amp;SID=132&amp;CID=539&amp;PID=44&amp;CATID=22">&gt;&gt;&gt; Menopause / Your Questions</a> eine kleine Information zum Einsatz von Progresteroncreme bei Hitzewallungen (&#8220;<em>Empfehlen Sie natürliche Progesteron-Creme zur Behandlung von Hitzewallungen?&#8221; / Do you recommend natural progesterone cream for treating hot flashes?</em>) bereit, über die wir hier informieren.</p>
<p>Nach den Wechseljahren wird Progesteron im Körper der Frau natürlicherweise nicht mehr gebildet. Progesteron wird zur Zeit des Eisprungs im Eierstock der Frau gebildet, bereitet die Gebärmutter auf eine eventuelle Schwangerschaft vor und ist weiterhin als Schwangerschaftshormon zum Schutz des Ungeborenen von großer Bedeutung. Nach der Menopause wird es im Körper der Frau nicht mehr produziert und, da eine Schwangerschaft nicht mehr möglich ist, auch nicht mehr gebraucht.</p>
<p>Susan Love weist u.a. auf unkalkulierbare Inhaltsmengen hin. Bei den angebotenen Produkten in den USA gäbe es keine Garantien für die enthaltenen Progesteron-Mengen, da die Apotheken ihre Cremes ohne Normungen herstellten. Jede habe ihr eigenes Rezept, und Informationen zu Wirkungen und Nebenwirkungen („Effektivität“) fehlten. Generell sei die Menge des Wirkstoffs, die über eine Creme an den Körper abgegeben werde, nicht berechenbar, da das Medikament über die Haut in die Blutbahn aufgenommen wird. Aufgrund der unterschiedlichen Verteilung, der Dicke und Temperatur der Haut etc. variiere die Aufnahmemenge von Individuum zu Individuum daher stark, was präzise Aussagen schwer mache.</p>
<h3><strong>Hilft Progesteron-Creme gegen Hitzewallungen?</strong></h3>
<p>Susan Love stellt die einzige randomisierte, kontrollierte Studie, die zu dieser Fragestellung durchgeführt wurde, vor. In der Studie wurde untersucht, ob Progesteron-Creme gegen Hitzewallungen wirkt und ob die Anwendung Einfluss auf die Knochendichte nimmt. In dieser Studie seien 102 gesunde postmenopausale Frauen nach dem Zufallsprinzip einer von zwei Gruppen zugeteilt worden. Eine Gruppe wendete täglich eine bestimmte Menge (einen Viertel Teelöffel) Progesteron-Creme an, der auf die Haut verteilt wurde. Die andere Gruppe erhielt eine Placebo-Creme (die Cremegrundlage ohne Progesteron). Zu Beginn der Studie gaben 30 von 43 (69% in der Behandlungsgruppe) und 26 von 47 (55% aus der Plazebogruppe) Frauen an, dass sie unter Hitzewallungen leiden. Nach der Anwendung gaben im Ergebnis 25 von 30 (83%) Frauen aus der Progesteron-Creme-Gruppe und 5 von 26 (19%) aus der Placebogruppe an, dass sie keine Hitzewallungen mehr hatten bzw. dass diese sich verbessert hatten. Bezogen auf die Knochendichte, die hier ebenfalls untersucht worden war, konnten in dieser Studie keine Veränderungen nachgewiesen werden (<a title="Obstetrics and gynecology." href="http://pdfs.journals.lww.com/greenjournal/1999/08000/Transdermal_Progesterone_Cream_for_Vasomotor.13.pdf?token=method|ExpireAbsolute;source|Journals;ttl|1313841844354;payload|mY8D3u1TCCsNvP5E421JYPPlNl9ZUXrQDsjmMHeXqBgfxP56d5BAis+WhfSrPR1S6lcHrAT5WTvTkrI7J">&gt;&gt;&gt; Obstet Gynecol. 1999 Aug;94(2):225-8</a>).</p>
<h3>Kann man also Progesteron-Creme verwenden?</h3>
<p>Susan Love, deren Arbeiten und Aussagen als Wissenschaftlerin, Ärztin und Forscherin über einen Zeitraum von Jahrzehnten nachvollziehbar sind und die ihre Positionierung an den Interessen von Frauen über einen langen Zeitraum erkennen lässt, hält jedenfalls fest, dass auf der Basis dieser einzigen Studie keine Aussagen zur Sicherheit von Progesteron-Creme getroffen werden können. Sie warnt im Zusammenhang mit der Anwendung vor einer möglichen Zunahme des Brustkrebs-Risikos &#8211; auch dann, wenn eine kurzfristige Anwendung möglicherweise keinen großen Unterschied mache. Wer alle möglichen nicht-hormonellen Ansätze bereits ohne Erfolg ausprobiert habe, könne ja einen Versuch starten. Frauen, die das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, auf der Liste ihrer Ängste hätten, rät sie zum Verzicht. <em>[Text: Gudrun Kemper]</em></p>
<h3>Quellenangaben</h3>
<p>Dr. Susan Love Research Foundation: <em><a href="http://www.dslrf.org/mwh/content.asp?L2=1&amp;L3=9&amp;SID=132&amp;CID=539&amp;PID=44&amp;CATID=22">Menopause / Your Questions: Hotflash Treatments - Do you recommend natural progesterone cream for treating hot flashes?</a><br />
</em><br />
Leonetti HB, Longo S, Anasti JN.: <em>Transdermal Progesterone Cream for Vasomotor Symptoms and Postmenopausal Bone Loss</em>. Obstetrics &amp; Gynecology 1999 Aug;94(2):225–28, s. auch Link oben</p>
<p><em>Bildnachweis: Arthur Chapman, <a href="http://www.flickr.com/photos/arthur_chapman/5562936231/">Dioscorea sp. (Yams) – tuber</a>, 11.03.2011, Creative Commons CC BY-NC-SA 2.0</em></p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p>doku-Wiki Brustkrebs: <a href="http://www.bcaction.de/wiki/progesteron/" target="_blank">Progesteron</a></p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Kompromisslos nach vorne: Barbara Brenner geht &#8211; Karuna Jaggar kommt</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 22:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFBreast Cancer Action (San Francisco, BCA) hat eine neue Frau an die Spitze berufen: Die Nachfolgerin der engagierten &#62;&#62;&#62; Barbara Brenner, die viele Jahre die kritische öffentliche Stimme zu Brustkrebs in den USA war, ist Karuna Jaggar. Breast Cancer Action hatte den Posten der Geschäftsführerin im vergangenen Jahr ausgeschrieben und über 900 Bewerbungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/barbara-brenner-karuna-jaggar/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p><span style="color: #60748a;">Breast Cancer Action (San Francisco, BCA) hat eine neue Frau an die Spitze berufen: Die Nachfolgerin der engagierten <a href="http://barbarabrenner.net/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Barbara Brenner</a>,  die viele Jahre die kritische öffentliche Stimme zu Brustkrebs in den  USA war, ist Karuna Jaggar. Breast Cancer Action hatte den Posten der  Geschäftsführerin im vergangenen Jahr ausgeschrieben und über 900  Bewerbungen erhalten</span>.</p>
<h3>Soziale Gerechtigkeit ist Basis</h3>
<p><iframe title="YouTube video player" width="490" height="306" src="http://www.youtube.com/embed/2lT6sV_z5eg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> Karuna Jaggar stellte sich heute u.a. mit Video bei youtube der Öffentlichkeit vor. Ihr Anliegen, Brustkrebs zu bekämpfen verknüpft Jaggar vorallem mit ihrer Positionierung für soziale Gerechtigkeit, ein wichtiger Punkt, nicht nur bei uns, wo soziale Ungerechtigkeiten zur Zeit einen steilen Aufwärtstrend aufweisen.</p>
<p>Jaggar verfügt über 15 Jahre Erfahrung in Non-Profit-Management und Interessenvertretung für Frauen. Ihr Schwerpunkt war bisher die Unterstützung von Frauen mit geringen Einkommen. Drei ihrer engsten Familienangehörigen sind in den letzten Jahren von Brustkrebs betroffen gewesen, ein Grund für die intensive Auseinandersetzung mit der Krankheit. Breast Cancer Action werde unter ihrer Leitung weiterhin kompromisslos bleiben in Fragen zu Gesundheit, wie auch sozialer und ökologischer Gerechtigkeit.</p>
<h3>&#8220;Action Plan&#8221;</h3>
<p>Hier einige von Karuna Jaggar’s Ansagen zur Zukunft von Breast Cancer Action:</p>
<ul>
<li>Unermüdlich und ohne Angst auf der Suche nach dem, was Sache ist</li>
<li>Patientinnen vor Profite</li>
<li>Fokus auf die größeren systembedingten Faktoren im Zusammenhang mit Brustkrebs</li>
<li>Nicht der individuellen Frau und ihrem „Lebensstil“ werde die Bürde der Vermeidung aufgetragen, sondern vielmehr werde ihr Anliegen eine Gesundheitspolitik, die alle schützt, bleiben.</li>
<li>Abbau unfreiwilliger Gefährdungen durch Giftstoffe in alltäglichen Produkten</li>
<li>Mehr Verantwortlichkeit der Wirtschaft</li>
<li>Bessere Behandlungsmöglichkeiten und mehr Verteilungsgerechtigkeit</li>
<li>Suche nach Ursachen für unterschiedliche Gefährdungen</li>
<li>Verlagerung der Machtverhältnisse bei der FDA: weg von den Interessen der Pharmaunternehmen, hin zu PatientInneninteressen</li>
</ul>
<p>Breast Cancer Action, so ihr Versprechen, werde sich weiter nach vorne bewegen, wenn nicht BCA, wer dann? Natürlich vermissen wir Barbara Brenner. Natürlich werden wir Karuna Jaggar’s Arbeit von hier aus gespannt verfolgen. Gratulation an Breast Cancer Action / Congrats!!! from Germany.</p>
<p><a href="http://www.bcaction.org" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Breast Cancer Action</a> ist eine Non-Profit-Organisation mit den Schwerpunkten Fraueninformation und Interessenvertretung, die grundsätzlich die Finanzierung durch die Pharmaindustrie und sonstige Organisationen, die Gewinne aus der Brustkrebsepidemie ziehen, ablehnt.</p>
<h3>Webseite von Breast Cancer Action</h3>
<p><a href="http://bcaction.org/2011/03/09/meet-breast-cancer-action-executive-director-karuna-jaggar/" target="_blank">Meet Karuna Jaggar</a></p>
<p><a href="http://bcaction.org/2011/03/08/new-leadership-karuna-r-jaggar-appointed-executive-director-of-breast-cancer-action/" target="_blank">New Leadership</a>: Karun R. Jaggar appointed executive new director of Breast Cancer Action</p>
<p><a href="http://www.linkedin.com/in/karunajaggar" target="_blank">Karuna Jaggar</a> @LinkedIn</p>
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		<title>Therapierelevant: Wer ruft falsche Veröffentlichungen zurück?</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/arznei-telegramm-fragt-nach-rueckruf-von-veroeffentlichungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 21:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFIn der aktuellen Ausgabe des arznei-telegramm (a-t, Heft 3/11) geht es u.a. auch um den Rückruf gefälschter Studien. Darin enthalten ist erneut ein Hinweis auf die Bisphosponat-Studie mit Zoledronat (Zometa), einem Medikament, das auch bei Brustkrebs eingesetzt wird. Endpunkte nachträglich verändert a-t weist drauf hin, dass bei der Studie eine nachträgliche Änderung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/arznei-telegramm-fragt-nach-rueckruf-von-veroeffentlichungen/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p>In der aktuellen Ausgabe des arznei-telegramm (a-t, Heft 3/11) geht es u.a. auch um den Rückruf gefälschter Studien. Darin enthalten ist erneut ein Hinweis auf die Bisphosponat-Studie mit Zoledronat (Zometa), einem Medikament, das auch bei Brustkrebs eingesetzt wird.</p>
<h3>Endpunkte nachträglich verändert</h3>
<p>a-t weist drauf hin, dass bei der Studie eine nachträgliche Änderung des &#8220;primären onkologischen Endpunktes&#8221; vorgenommen wurde. Dies sei in der Publikation zu ABCSG-12-Studie, also einer Studie der &#8220;Austrian Breast and Colorectal Cancer Study Group&#8221;,  verschleiert worden. Hier sei aus einer negativen Studie so zumindest eine zum Teil positive Studie geworden.</p>
<h3>Spitze des Eisbergs</h3>
<p>a-t führt weitere Beispiel für Medikamenten-Studien auf, in denen es ebenfalls zu Manipulationen gekommen sei. Diese seien aber nur &#8220;die Spitze des Eisbergs&#8221;. Im Zusammenhang mit Brustkrebs sind beispielsweise insbesondere die gefälschten Studien zur Hochdosistherapie bei Brustkrebs ein dramatisches Beispiel für Wissenschaftsbetrug gewesen, s. dazu zum Beispiel auch <a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/falsche-hoffnung/" target="_blank">False Hope / Falsche Hoffnung</a> (Berichterstattung im Dt. Ärzteblatt s. <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=22167" target="_blank">Der Fall Bezwoda</a>).</p>
<h3>Was passiert mit manipulierten Studienergebnissen in den Fach-Journalen?</h3>
<p>arznei-telegramm jedenfalls fragt, was mit all den Studien passiert, die als gefälscht erkannt sind und die die Therapie zum finanziellen Nutzen von Pharmafirmen und zum finanziellen Schaden von PatientInnen beeinflussen können. In Zeitschriftenarchiven und Datenbanken blieben die falschen Ergebnisse erhalten, meistens ohne Hinweis auf den wissenschaftlichen Betrug. a-t verweist auch auf den ökonomischen Vorteil von Fachzeitschriften, die mehrfach von manipulationsanfälligen Studien profitierten, und fordert einheitliche Kriterien zur Deklaration von Interessenkonflikten.</p>
<h3>Falsche Therapienentscheidungen werden vorprogrammiert</h3>
<p>Im Fazit kommt a-t zu dem Ergebnis, dass <strong>eine Vielzahl der veröffentlichten Studien falsche Therapieentscheidungen bahne</strong>. Selbst wenn gravierende Manipulationen erkannt seien, würden die Studien in aller Regel weder zurückgezogen, noch korrigiert. a-t steht auf dem Standpunkt, dass Herausgeber medizinischer Fachzeitschriften aufgefordet seien, einheitliche Regeln für den Rückruf gefälschter Studien zu etablieren und diese konsequent umzusetzen.</p>
<p>Als Patientinnen wissen wir, wie uns die Ergebnisse klinischer Studien in Medien, auf Patientinneninformationstagen, in Arztpraxen und Therapien begegnen. Vertauensbildend sind die augenblicklichen Verhältnisse jedenfalls nicht.</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://www.arznie-telegramm.de" target="_blank">www.arznei-telegramm.de</a> (Der Artikel zu klinischen Studien ist bisher nicht frei zugänglich verfügbar)</p>
<p>Mehr <a href="http://www.bcaction.de/infoblog/tag/zometa/" target="_blank">Zoledronat / Zometa</a> und <a href="http://www.google.com/cse?cx=012019414699733558324%3Ambi1ekgv9ic&amp;q=Hochdosischemotherapie&amp;sa=Suche&amp;cof=FORID%3A0&amp;siteurl=www.bcaction.de" target="_blank">Hochdosis-Chemotherapie</a></p>
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		<title>Brustimplantate und ALCL-Risiko</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/brustimplantate-und-alcl-risiko/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 21:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brustrekonstruktion]]></category>
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		<category><![CDATA[Silikonimplantate]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDF Die Warnungen sind nicht neu, wir berichteten zum ALCL-Risiko bereits im Mai 2008. Am 26.01.2011 hat nun die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) Informationen veröffentlicht, nach denen es einen möglichen Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und dem Auftreten einer seltenen Form von Non-Hodgkin-Lymphomen (genauer dem Anaplastischen großzelligen Lymphom, ALCL) geben könnte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/brustimplantate-und-alcl-risiko/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4329" style="width: 500px;">
<dd> </dd>
</dl>
<p><span style="color: #60748a;">Die  Warnungen sind nicht neu, wir berichteten zum ALCL-Risiko bereits im Mai 2008.  Am 26.01.2011 hat nun die amerikanische  Arzneimittelzulassungsbehörde  FDA (Food and Drug Administration)  Informationen veröffentlicht, nach  denen es einen möglichen Zusammenhang  zwischen Brustimplantaten und dem  Auftreten einer seltenen Form von  Non-Hodgkin-Lymphomen (genauer dem  Anaplastischen großzelligen Lymphom, ALCL) geben könnte.</span></p>
<dl id="attachment_4329" class="wp-caption alignnone" style="width: 484px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/01/2771669863_28abd9d0df_o21.jpg"><img class="size-full wp-image-4329" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/01/2771669863_28abd9d0df_o21.jpg" alt="  " width="474" height="180" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Die FDA hat die vorliegende Literatur und relevante Informationen aus dem Jahren 1997 bis 2010 diesbezüglich überprüft. 34 Einzelfälle von ALCL bei Frauen mit Implantaten, die entweder mit Kochsalzlösung oder mit Silikon gefüllt waren, sind  bekannt. Das ist eine verhältnismäßig kleine Anzahl. Die FDA steht auf dem Standpunkt, dass mehr Daten benötigt werden, um Verbindungen zwischen Brustimplantaten und der Krankheit zu verstehen.</p>
<p>Die FDA hat Leistungsanbieter im Gesundheitswesen aufgefordert, alle Fälle von ALCL bei Frauen mit Brustimplantaten an das <a href="http://www.fda.gov/Safety/MedWatch/default.htm" target="_blank">MedWatch Program</a> in den USA zu melden. Silikonimplantate bei gesunden Frauen waren in den USA wegen befürchteter gesundheitlicher Risiken zwischen 1992 bis zum Jahr 2006 wieder verboten. Nur Frauen mit Brustkrebs waren ausgenommen und konnten sich in den USA in diesem Zeitraum Silikonimplantate einsetzen lassen.</p>
<p>Die FDA bietet jetzt eine <a href="http://www.fda.gov/ForConsumers/ConsumerUpdates/ucm240985.htm" target="_blank">Konsumenten-Information</a> an, in der Frauen mit Brustimplantaten ohne Symptome für eine Erkrankung aufgefordert werden, i<strong>hre Implantate fortlaufend überwachen zu lassen und bei jeglichen Veränderungen ihre ÄrztInnen zu kontaktieren.</strong> Außerdem sollten sich Frauen mit Brustimplantaten des sehr kleinen, aber mit den Implantaten ansteigenden Risikos, an ALCL zu erkranken, „bewusst sein“ und es mit ihren ÄrztInnen diskutieren, so FDA.</p>
<p>Breast Cancer Action Germany – Unsere Meinung:</p>
<p>Diese Information ist besonders auch für solche Frauen wichtig, die sich noch nicht für den Einsatz von Silikonimplantaten in ihren Körper entschieden haben. Frauen mit Brustkrebs haben beim Einsatz von Implantaten gesundheitsbezogen in der Regel keine Vorteile, sondern eher Nachteile zu erwarten.</p>
<p>Wir haben in unserer Gruppe Kenntnis von leidvollen, belastenden Krankheitsverläufen. Silikonimplantate in der Brust können selbst bei gesunden Frauen häufig kaum mehr als einige Jahre im Körper der Frau verbleiben, da sich häufig Komplikationen einstellen. Mit der Entfernung der Implantate und dem Versuch, diese durch neue Implantate zu ersetzen, steigern sich die Komplikationsraten nochmals erheblich. Uns liegen Informationen von betroffenen Frauen vor, die nach dem erstmaligen oder wiederholten Entfernen von Brustimplantaten schwere bis schwerste Komplikationen mit Narbenbildungen erfahren haben. Die Folgen reichen bis hin zu dauerhafter Arbeitsunfähigkeit, Depressionen, Suizid u.a.</p>
<p>Der Wunsch nach „optischer Perfektionierung“ der weiblichen Brust ist besonders vor dem Hintergrund unnatürlicher medialer „Ideale“ nachvollziehbar. Jedoch fehlt Frauen &#8211; und hier ganz besonders jüngeren Frauen oder gar Teenagern &#8211; in der Regel die Information zu den langfristigen gesundheitlichen Konsequenzen, die für den Rest den Lebens Nachteile mit sich bringen können.</p>
<p>Ob Brustkrebs oder nicht &#8211; wir meinen: Finger weg von überflüssigen und gesundheitsschädigenden Implantaten in der Brust</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/brustkrebs-nicht-rekonstruieren-lassen/" target="_blank">Ich bin nicht länger ängstlich &#8211; Frauen, die sich nicht &#8220;rekonstruieren&#8221; lassen</a></p>
<p>Bericht 2008: <a href="http://www.bcaction.de/wordpress/silikon-implantate-in-der-brust-gefahrliche-kosmetik/" target="_blank">Gefährliche Kosmetik &#8211; Silikonimplantate für die Brust</a></p>
<p><strong>Hinweise auf weitere Informationsmaterialien der FDA (engl.)</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.fda.gov/MedicalDevices/ProductsandMedicalProcedures/ImplantsandProsthetics/BreastImplants/ucm239996.htm" target="_blank">Anaplastic      Large Cell Lymphoma (ALCL) In Women with Breast Implants: Preliminary FDA      Findings and Analyses</a></li>
<li><a href="http://www.fda.gov/MedicalDevices/Safety/AlertsandNotices/ucm240000.htm" target="_blank">FDA      Medical Device Safety Communication: Reports of Anaplastic Large Cell      Lymphoma (ALCL) in Women with Breast Implants</a></li>
</ul>
<p><em>Bildnachweis</em>: <a href="http://www.flickr.com/photos/clairegren/show/with/2771669863/" target="_blank">Clairegren</a>, Creative Commons 2.0</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verbraucherinnen verlangen Stopp! für Wachstumshormon rBGH in der Milch</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/milking-cancer-stopp/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/infoblog/milking-cancer-stopp/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 20:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[nachdenken!!!]]></category>
		<category><![CDATA[petitionen]]></category>
		<category><![CDATA[selbstschutz | selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[umwelt | vermeidung]]></category>
		<category><![CDATA[BCA]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDF Mit dem Slogan MILKING CANCER hat &#62;&#62;&#62; Breast Cancer Action eine Petition im Zusammenhang mit dem rekombinaten Wachstumshormon rBGH in Gang gebracht. Die Petition ist direkt an den globalen Pharmakonzern Eli Lilly gerichtet und wird von neun weiteren Non-Profit-Organisationen, darunter &#62;&#62;&#62; DES Action, die &#62;&#62;&#62; Massachusetts Breast Cancer Coalition, &#62;&#62;&#62; Our [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/milking-cancer-stopp/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><div id="attachment_3954" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://thinkbeforeyoupink.org/?page_id=2"><img class="size-full wp-image-3954" title="Eli Lilly Milking Cancer Petition" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2010/09/Clipboard01.jpg" alt="Eli Lilly MILKING CANCER Petition" width="300" height="272" /></a><p class="wp-caption-text">Eli Lilly MILKING CANCER Petition</p></div>
<p><em> </em><br />
Mit dem Slogan MILKING CANCER hat <a href="http://www.bcaction.org" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Breast Cancer Action</a> eine Petition im Zusammenhang mit dem rekombinaten Wachstumshormon rBGH in Gang gebracht. Die Petition ist direkt an den globalen Pharmakonzern Eli Lilly gerichtet und wird von neun weiteren Non-Profit-Organisationen, darunter <a href="http://www.desaction.org/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; DES Action</a>, die <a href="http://www.mbcc.org/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Massachusetts Breast Cancer Coalition</a>, <a href="http://www.ourbodiesourselves.org/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Our Bodies &#8211; Ourselves</a> und <a href="http://www.foodandwaterwatch.org/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Food &amp; Water Watch</a> unterstützt.<br />
<em> </em><br />
Eli Lilly vermarktet das gentechnisch hergestellte Wachstumshormon rBGH ebenso wie Krebsmedikamente, darunter auch Medikamente gegen Brustkrebs. In der Europäischen Union und damit auch in Deutschland ist der Einsatz von rBGH verboten, da der begründete Verdacht besteht, dass es Krebserkrankungen &#8211; darunter auch Brustkrebs &#8211; begünstigt.<br />
<em></em><br />
Während beispielsweise die auf Kaffeeprodukte spezialisierte Kette Starbucks, die in Deutschland rund 150 Filialen betreibt, sich ebenso wie eine große Supermarktkette mittlerweile dem Druck der VerbraucherInnen gebeugt hat und Milchprodukte, die unter Einsatz von rBGH hergestellt wurden, bereits im Einkauf meidet, geht für Eli Lilly das Geschäft mit rBGH weiter. Das halten die UnterzeichnerInnen der Petition für ein Glückspiel, das man nicht gewillt ist, weiter mitzutragen.<br />
<em></em><br />
Bei rBHG zeigt sich beispielhaft, wie nahtlos der Kreislauf von Krebsentstehung und Krebsbehandlung funktioniert:</p>
<ul>
<li>Eli Lilly ist der weltweit einzige Hersteller des künstlichen <img class="alignnone size-full wp-image-1403" title="wikipedia11" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/03/wikipedia11.jpg" alt="wikipedia11" width="11" height="11" /> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rinder-Somatotropin">Wachstumshormons rBGH</a> (auch: rBST), das Kühen zur Steigerung der Milchproduktion verabreicht wird. Dieses Hormon erhöht jedoch auch die Produktion des die <img class="alignnone size-full wp-image-1403" title="wikipedia11" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/03/wikipedia11.jpg" alt="wikipedia11" width="11" height="11" /> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apoptose">Apoptose</a> beeinflussenden, <img class="alignnone size-full wp-image-1403" title="wikipedia11" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2009/03/wikipedia11.jpg" alt="wikipedia11" width="11" height="11" /> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IGF-1">insulinähnlichen Wachstumsfaktors IGF-1</a> im Menschen, so dass durch den Verzehr von Produkten, die mit &#8220;rBGH-Milch&#8221; hergestellt wurden, das <strong>Risiko</strong>, an Brustkrebs zu erkranken, ansteigen kann.</li>
<li>Eli Lilly stellt ein Medikament her (Evista, Raloxifen), das Brustkrebs <strong>verhindern</strong> soll.</li>
<li>Eli Lilly produziert Medikamente (z.B. Gemzar, Gemcitabin), um Brustkrebs zu <strong>behandeln</strong>.</li>
</ul>
<p>Breast Cancer Action nennt diese Spirale der dreifachen Gewinnmaximierung das schlimmste Beispiel unternehmerischer Geldgier (&#8220;the worst example of corporate greed&#8221;), das sie je gesehen haben. Dieses müsse ein Ende haben.</p>
<p>Auch hält sie das Engagement des Konzerns für ihre Community nicht für glaubwürdig. Eli Lilly sponsert übrigens auch in Deutschland PatientInnenselbsthilfe im Zusammenhang mit Krebs.</p>
<p>Zur Zeit darf rBGH zur Steigerung der Milchleistung bei Kühen in der Europäischen Union zwar nicht legal eingesetzt werden. Tendenziell können jedoch Stoffe, die in anderen Ländern eingesetzt werden dürfen, auch bei uns den Weg auf unsere Teller finden. Wer kann uns in einer globalisierten Warenwirtschaft sicher garantieren, dass nicht verarbeitete Produkte, die &#8220;rBGH-Milch&#8221; enthalten, über den Import doch auf unsere Märkte gelangen? Viele von uns reisen, und Nahrungsmittel müssen überall auf der Welt sicherer werden.</p>
<p>Schon im Jahr 2008 hat sich Breast Cancer Action in Sachen rBGH engagiert und einen öffentlichen Aufruf an Yoplait gestartet. Yoplait ist drittgrößter Hersteller von Milchprodukten auf dem amerikanischen Markt, der u.a. ausgerechnet mit Spenden an die Komen-Stiftung zur Heilung von Brustkrebs für seine Produkte wirbt. Ziel war, Yoplait zu veranlassen, seine Milchprodukte nur noch mit &#8220;rBGH-freier&#8221; Milch zu produzieren. Der Druck von Seiten der KonsumentInnen wurde daraufhin so groß, dass Yoplait inzwischen nur noch &#8220;rBGH-freie&#8221; Milch verwendet. Ein weiterer Produzent, Dannon (US-Name von Danone), zog kurze Zeit später nach.</p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass auch diese Aktion des Breast Cancer Action-Projekts &#8220;Think Before you Pink&#8221; schnell erfolgreich ist.</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p>Originalartikel <a href="http://thinkbeforeyoupink.org/?page_id=2">Eli Lilly is milking cancer. Tell Them to Stop!</a> auf der Website von Breast Cancer Action <strong>mit Link zur Petition</strong><br />
<strong></strong></p>
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		<title>Breast Cancer Action: Abschied von Barbara Brenner</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/bye-bye-barbara/</link>
		<comments>http://www.bcaction.de/infoblog/bye-bye-barbara/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 09:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[interessenvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[selbstschutz | selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Brenner]]></category>
		<category><![CDATA[BCA]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDF Bye-bye, Barbara! Wishing you only the good things for whatever may be your plans! Bildnachweis © Breast Cancer Action Barbara Brenner wird 60 und &#8230; geht in den Ruhestand. Nach 15 Jahren intensiver Arbeit gibt sie ihren Posten als Geschäftsführerin von Breast Cancer Action auf und kehrt der bezahlten Arbeit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/bye-bye-barbara/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><div class="mceTemp">
<dl id="attachment_3817" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-medium wp-image-3817" title="Barbara Brenner" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2010/08/Barbara-Brenner-300x203.jpg" alt="Bye-bye, Barbara! Wishing you only the good things!" width="300" height="203" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Bye-bye, Barbara! Wishing you only the good things for whatever may be your plans!<br />
Bildnachweis © Breast Cancer Action </dd>
</dl>
</div>
<p><span style="color: #60748a;">Barbara Brenner wird 60 und &#8230; geht in den Ruhestand. Nach 15 Jahren intensiver Arbeit gibt sie ihren Posten als Geschäftsführerin von Breast Cancer Action auf und kehrt der bezahlten Arbeit den Rücken. Sie selbst schreibt, diese Nachricht hätte ein gutes Ende. Das können wir nur hoffen. Unabhängige Stimmen und mutige Fürsprecherinnen für Belange von Frauen im Kontext Brustkrebs wie die von Barbara Brenner brauchen wir auch in Zukunft. </span></p>
<p>In ihrer Rundmail v. 11.08.2010 schreibt Brenner, dass sie dem Thema Brustkrebs immer treu bleiben und an einem Buch zu Innenansichten der Brustkrebsbewegung arbeiten wird. Wir werden es in jedem Fall lesen, wenn es erscheint.</p>
<p><span style="color: #60748a;"><strong>An dieser Stelle danken wir Barbara Brenner für ihre kostbare Arbeit und ihren langjährigen persönlichen Einsatz, der auch in Deutschland wirkt!</strong> </span></p>
<p>Für das Breast Cancer Action Germany Team</p>
<p>Beate Schmidt und Gudrun Kemper</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p>Barbara Brenners <a href="http://org2.democracyinaction.org/o/6098/t/0/blastContent.jsp?email_blast_KEY=1133612" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Mail zum Abschied</a> (11.08.2010)</p>
<p><iframe class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/OxK3A0yYwmA?hl=de_DE" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Barbara Brenner berichtet über den <a href="http://www.nytimes.com/2009/08/05/health/research/05ghost.html?_r=1" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Artikel Medical Papers by Ghostwriters Pushed Therapy in der New York Times)</a> vom 05.08.2009 und die Praxis, dass Pharmakonzerne häufig Ärzte dafür bezahlen, dass sie Berichte zu Medikamenten in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlichen, die eigentlich aus der Feder der Pharma stammen &#8211; und dass Gefahren für PatientInnen-Gesundheit und ÄrztInnen, die neutrale Information brauchen, damit verbunden sind. Brenner stellt fest, dass wir ein neues System brauchen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema medizinische Veröffentlichungen und Pharma</strong>: <br /> Nachfolgeartikel in der New York Times: <a href="http://www.nytimes.com/2009/09/18/business/18ghost.html?_r=1&amp;sq=pharmaceutical%20medical%20magazine&amp;st=cse&amp;scp=1&amp;pagewanted=print" target="_blank">Medical editors push for ghostwirting crackdown</a>, (Medizinische Redakteure machen Druck für eine Razzia gegen Ghostwriter)</p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/interessenkonflikte-in-der-medizinischen-forschung-ausbildung-und-praxis/" target="_blank">Interessenkonflikte in medizinischer Forschung. Ausbildung und Praxis </a>(Rezenion)</p>
<p>Gerade neu erschienen: <a href="http://www.bcaction.de/bcbooks/schoene-neue-pharmawelt/" target="_blank">Schöne neue Pharmawelt</a> von der BUKO Pharmakampagne</p>
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