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	<title>infoblog! &#187; frauen | gesundheit</title>
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	<description>relevante berichte zum thema brustkrebs</description>
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		<title>Krebs auslösende Silikonimplantate &#8211; Die BAGP-Stellungnahme zum unverantwortlichem Umgang mit Patientinnen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 21:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFAm 25.01.2011 hat die BAGP (BundesArbeitsGemeinschaft der Patient/inn/enstellen) mit Sitz in München eine Erklärung zu Krebs erregenden Brustimplantaten herausgeben, in der es wieder um Schuld und Kosten geht. Was der Skandal zeigt: PatientInnen können sich nicht auf sichere Medizin-Produkte verlassen Die BAGP steht auf dem Standpunkt, dass Patientinnen sich immer darauf verlassen müssen können, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/kostenfragen-zu-silikonimplantaten-die-bagp-stellungnahme-zum-unverantwortlichem-umgang-mit-patientinnen/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p>Am 25.01.2011 hat die BAGP (BundesArbeitsGemeinschaft der Patient/inn/enstellen) mit Sitz in München eine Erklärung zu Krebs erregenden Brustimplantaten herausgeben, in der es wieder um Schuld und Kosten geht.</p>
<div id="attachment_4938" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.gesundheits.de/bagp/BAGP-Dokumente/BAGP-Stellungnahme-Silikonskandal-250112.pdf"><img class="size-full wp-image-4938" title="BAGP-Pressemeldung: Krebserregende Brustimplantate: Wer trägt Schuld und Kosten" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2012/02/BAGP_Silikon.jpg" alt="BAGP-Pressemeldung: Krebserregende Brustimplantate: Wer trägt Schuld und Kosten" width="480" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">BAGP-Pressemeldung: Krebserregende Brustimplantate: Wer trägt Schuld und Kosten</p></div>
<h3>Was der Skandal zeigt: PatientInnen können sich nicht auf sichere Medizin-Produkte verlassen</h3>
<p>Die BAGP steht auf dem Standpunkt, dass Patientinnen sich immer darauf verlassen müssen können, dass medizinische Eingriffe und Produkte keine Gesundheitsgefährdung darstellen und sieht diese durch die Tauglichkeit mangelhafter Prüfungen durch ein privates Prüfunternehmen mit dem CE Qualitätssiegel gefährdet. Die Diskussion um den Sinn und Unsinn diverser Zertifikate gibt es für viele Produkte. BAGP bemängelt unter anderem, dass die Risikokommunikation im Fall der Brustimplantate so schleppend statt findet und keine europäischen Regelungen im Umgang mit riskanten Produkten vorhanden seien.</p>
<h3>Systemversagen &#8211; Was wussten Prüfbehörden und ÄrztInnen?</h3>
<p>Auch die Prüfbehörden in Deutschland seien nicht das richtige Instrument zur Gewährleistung<br />
der Patientensicherheit. Da nun unzählige Frauen schwerste Schäden erlitten haben, kann man diese Feststellung nur untersstreichen. In den USA sei die Firma PIP bereits 2000 von jeder Zulassung ausgeschlossen worden, wegen offensichtlichen Qualitätsmängeln und Unseriösität. Deutschen Institutionen wie TüV oder BfArM liegen solche Informationen anscheinend nicht vor, denn eine aktive Risikokommunikation fand bisher nicht statt. Auch die Frage, was unter den medizinischen ExpertInnen zur Qualität der Produkte hätte bekannt sein müssen, schließt sich an dieser Stelle übrigens an.</p>
<h3>Medizinprodukteprüfung neu regeln, Risikokommunikation, Implantatregister</h3>
<p>BAGP schlägt für die unabhängige und neutrale Produktinformation das Institut für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen (IQWiG) deswegen vor.</p>
<p>Die BAGP fordert ferner aus Gründen der Patientensicherheit eine Neuregelung der Medizinprodukteprüfung und mehr Risikokommunikation. Darüberhinaus sollen es endlich bundesweite Register für Medizinprodukte geben, die auch langfristige Auswertungen ermöglichen.</p>
<h3>Die Interessengeleitete Aufklärung in der Schönheitschirurgie</h3>
<p>Ein weiteres Problem der Schönheitschirurgie, so BAGP weiter,  sei die interessengeleitete Aufklärung vor den überwiegend medizinisch nicht notwendigen Eingriffen. Approbierten Ärzten obläge eine erhöhte Sorgfaltspflicht.<br />
Dennoch erführen die Patientinnen oft nicht, dass über 15% der Eingriffe schief gingen oder das Brustimplantate alle zehn Jahre ausgewechselt werden müssten und damit auch weitere Kosten für die Patientinnen entstehen. An dieser Stelle zur Ergänzung auch der Hinweis, dass über die häufig auftretenden medizinischen Probleme beim &#8220;Austausch&#8221; nicht adäquat informiert wird, sei es nun Verlust von vorhandenem Eigengewebe, der Zustand der Brust nach Explantation und häufig lebenslanges Leid durch Narbenbildungen und Verwachsungen.</p>
<h3>Frauen müssen allein um ihre Rechte kämpfen</h3>
<p>Die vom Silikonskandal betroffenen Frauen müssten um ihre Rechte kämpfen ohne dass sie eine Schuld für das Inverkehrbringen der Mängelware träfe, stellt BAGP fest. Jedes Kaufhaus nimmt Produkte mit Qualitätsbedenken zurück, nur in der Medizin gibt es keine derartigen Regelungen!</p>
<p>Die BAGP fordert seit Jahren einen gemeinsamen Fonds von Ministerien, Ärzteverbänden, Versicherungen u. a., der für Gesundheitsschäden aufkommt, auch wenn kein Behandlungsfehler vorliegt oder nachgewiesen werden kann. Einmal mehr zeige sich, wie aktuell dieser wünschenswerte Fonds wäre, doch auch im Referentenentwurf zum Patientenrechtegesetz sei derartiges nicht verankert!</p>
<p>BAGP stellt fest:</p>
<blockquote><p>Wir finden es unverantwortlich wie mit Patienten und Patientinnen in Deutschland umgegangen wird.</p></blockquote>
<p>Das können wir nur unterstreichen.</p>
<p><strong>Weiterlesen</strong></p>
<p><a href="http://www.gesundheits.de/bagp/BAGP-Dokumente/BAGP-Stellungnahme-Silikonskandal-250112.pdf" target="_blank">Vollständige Pressemeldung</a> der Bundesarbeitsgemeinschaft der Patient/inn/enstellen (BAGP)</p>
<p><a href="http://www.gesundheits.de/bagp/bagp_prima.html" target="_blank">Webseite der BAGP</a></p>
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		<title>Forschungsprojekt zu unterschiedlichen Versorgungsbedarfen oder Was macht eigentlich &#8230; Susan Love? (Teil 10)</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/susan-love-lesbische-bisexuelle-frauen-und-brustkrebs/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[frauen | gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFSusan Love startet aktuell mit ihrem „Army of Women“-Projekt ein neues Forschungsprojekt zu den weitreichenden auch emotionalen Auswirkungen der Diagnose Brustkrebs. Weniger gut verstanden würden diese Auswirkungen auf Befindlichkeiten und Lebensqualität von Frauen, die im medizinischen Umfeld historisch unterversorgt seien. Lesben und bisexuelle Frauen seien eine dieser unterversorgten Bevölkerungsgruppen und es gäbe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/susan-love-lesbische-bisexuelle-frauen-und-brustkrebs/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p><a title="zur Webseite von Susan Love" href="http://www.armyofwomen.org/current/view?grant_id=576" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-4919" title="susan love webseite" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2012/01/lovwe.jpg" alt="" width="490" height="246" /></a>Susan Love startet aktuell mit ihrem „Army of Women“-Projekt ein neues Forschungsprojekt zu den weitreichenden auch emotionalen Auswirkungen der Diagnose Brustkrebs. Weniger gut verstanden würden diese Auswirkungen auf Befindlichkeiten und Lebensqualität von Frauen, die im medizinischen Umfeld historisch unterversorgt seien. <strong>Lesben und bisexuelle Frauen seien eine dieser unterversorgten Bevölkerungsgruppen und es gäbe bisher kaum Forschung zu Brustkrebs dieser Gruppe.</strong> Um ihre individuellen Bedürfnisse besser zu erforschen, startet Love jetzt eine Umfrage zum Thema.</p>
<p>In dem Forschungsprojekt sei man an allen lesbischen und bisexuellen Frauen, die eine Diagnose Brustkrebs erhalten hätten, interessiert. Besonderes Interesse gälte auch Frauen, die eine metastasierte Erkrankung, ein Rezidiv oder eine zusätzliche Krebsdiagnose erhalten hätten bzw. die sich aktuell in einer Krebstherapie befinden.</p>
<h3>Was soll mit der Studie erreicht werden?</h3>
<p>Die über die Umfrage gewonnenen Informationen zu Befindlichkeit und Lebensqualität von Lesben und bisexuellen Frauen mit Brustkrebs sollen verwendet werden, um Programme zu entwickeln, die gesundheitliche Ungleichheiten in der medizinischen Versorgung reduzieren helfen.</p>
<h3>Wie funktioniert die Teilnahme?</h3>
<p>Frauen, die sich an dieser Studie beteiligen, werden gebeten, an einer ca. 45-minütigen telefonischen Befragung teilzunehmen. Die Fragen befassen sich mit dem Gesundheitszustand, der medizinische Geschichte, Demographie und der sexuellen Orientierung. Es würden insgesamt 600 Teilnehmerinnen benötigt. Die Studie wird durchgeführt von <a href="http://sph.bu.edu/index.php?option=com_sphdir&amp;id=239&amp;Itemid=340&amp;INDEX=2431" target="_blank">Dr. med. Ulrike Boehmer</a> von der Boston University School of Public Health in Zusammenarbeit mit der Brown University.</p>
<p>Teilnehmen können allerdings nur Frauen, die in den  USA leben und an Brustkrebs erkrankt sind. Teilnehmerinnen müssen sich mit ihrer lesbischen oder bisexuell Lebensweise identifizieren oder mit einer Partnerin leben. Von den Ergebnissen könnten aber vielleicht auch Frauen bei uns profitieren.</p>
<h3>Info zur Studie</h3>
<p><a href="http://www.armyofwomen.org/current/view?grant_id=576" target="_blank">Variations in the Health Needs of Breast Cancer Survivors</a> (Susan Love Webseite)</p>
<p><em>Bildnachweis: Screenshot BCAG 2012</em></p>
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		<title>doku: AKF-Erklärung zu Silikon-Implantaten</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFErklärung des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) v. 17.01.2012 Betrügerische Geschäfte mit Silikonimplantaten Durch das Einsetzen von Billig-Silikon-Implantaten, sei es aus medizinischen Gründen oder als Schönheitsoperation, sind in Deutschland über 10.000 Frauen gesundheitlich geschädigt worden. Die Entfernung der Prothesen ist aus medizinischen Gründen geboten. Es ist eine Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/akf-erklaerung_silikonimplantate/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p><a href="http://www.akf-info.de" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4904 alignleft" title="arbeitskreis_frauengesundheit_in_medizin" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2012/01/arbeitskreis_frauengesundheit_in_medizin.jpg" alt="" width="150" height="186" /></a>Erklärung des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) v. 17.01.2012</p>
<h3>Betrügerische Geschäfte mit Silikonimplantaten</h3>
<p>Durch das Einsetzen von Billig-Silikon-Implantaten, sei es aus medizinischen Gründen oder als Schönheitsoperation, sind in Deutschland über 10.000 Frauen gesundheitlich geschädigt worden. Die Entfernung der Prothesen ist aus medizinischen Gründen geboten.<br />
Es ist eine Diskussion um die Kostenübernahme der Implantat-Entfernung nach Operationen aus rein kosmetischen Gründen entstanden. Ohne an dieser Stelle zu Sinn oder Unsinn von Operationen zur Brustvergrößerung Stellung zu nehmen, erklärt der AKF:  Frauen sind bei diesen Operationen betrogen und geschädigt worden.</p>
<p>Die Krankenkassen müssen jetzt die Kosten für die Entfernung der Prothesen bei allen Frauen übernehmen, um weitere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Die Auseinandersetzung um finanzielle Beteiligung müssen die Krankenkassen führen. Zur Verantwortung zu ziehen sind u.a. behandelnde Ärztinnen und Ärzte, Aufsichtsbehörden und besonders die Herstellerfirmen und Lieferanten der Prothesen.</p>
<p>In Deutschland muss die Kontrolle von Zulassungen und Qualität der Medizinprodukte dringend verbessert werden.</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2012/01/akf_erklaerung_pip_implantate.pdf" target="_blank">AKF-Erklärung zu Silikonimplantaten</a> (pdf)<br />
Mehr über und vom AKF:<a href="http://www.akf-info.de" target="_blank"> www.akf-info.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>SABCS II &#8211; &#8220;Oncofertilität&#8221; &#8211; Junge Frauen und Brustkrebs &#8211; Ältere Frauen und Brustkrebs</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/sabcs-ii-oncofertilitat-junge-frauen-aeltere-frauen-und-brustkrebs/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 18:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFAuch 2011 ist Breast Cancer Action (BCA) in San Antonio dabei, um direkt vor Ort Eindrücke vom weltweit wichtigsten Brustkrebskongress einzusammeln. Als Organisation, die sich nicht von der Pharmaindustrie sponsern lässt, versucht &#8220;unsere große Schwester&#8221; wie in jedem Jahr, Schlüsseldaten ausfindig  und Frauen zugänglich zu machen. Hauptaufgabe sei es dabei, Fragen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/sabcs-ii-oncofertilitat-junge-frauen-aeltere-frauen-und-brustkrebs/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p>Auch 2011 ist Breast Cancer Action (BCA) in San Antonio dabei, um direkt vor Ort Eindrücke vom weltweit wichtigsten Brustkrebskongress einzusammeln. Als Organisation, die sich nicht von der Pharmaindustrie sponsern lässt, versucht &#8220;unsere große Schwester&#8221; wie in jedem Jahr, Schlüsseldaten ausfindig  und Frauen zugänglich zu machen. Hauptaufgabe sei es dabei, Fragen, die Patientinnen haben, aufzuwerfen und Ressourcen zu entwickeln, die es Frauen ermöglichen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, schreibt Karuna Jaggar von Breast Cancer Action, an deren Bericht vom 1. Tag in San Antonio wir uns hier anlehnen.</p>
<p><a href="http://bcaction.org/2011/12/07/san-antonio-breast-cancer-symposium-2011-day-1/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-4853" title="Breast Cancer Action " src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/12/Zwischenablage011.jpg" alt="zur Originalberichterstattung bei Breast Cancer Action" width="490" height="191" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Karuna Jaggar und Caitlin Carmody berichten u.a. aus dem Block &#8220;Challenges in the Care of Special Populations with Breast Cancer&#8221; (Herausforderungen bei der Versorgung besonderer Gruppen mit Brustkrebs) mit den Ärztinnen <a title="zur Webseite von Teresa Woodruff" href="http://www.woodrufflab.org/about-dr-teresa-woodruff" target="_blank">Teresa K. Woodruff</a>, PhD an der Northwestern University in Chicago, <a title="zu einem Video mit Ann Partridge - in engl. Sprache" href="http://www.dana-farber.org/Health-Library/Ann-Partridge,-MD,-MPH.aspx" target="_blank">Ann H. Partridge</a>, MPH vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston, und <a title="zur Webseite von Arti Hurria bei City of Hope" href="http://www.cityofhope.org/directory/people/hurria-arti/Pages/default.aspx" target="_blank">Arti Hurria</a>, MD aus Duarte in Kalifornien, die an einer Krebsklinik mit dem Namen &#8220;City of Hope&#8221; (Stadt der Hoffnung) arbeitet.</p>
<h3>&#8220;Onkofertilität&#8221; &#8211; Fruchtbarkeit nach Brustkrebs</h3>
<p>Oncofertilität – so heißt ein neues Schlagwort, bei dem es sich um Schwangerschaft und Krebserkrankung dreht. Krebs und Fertilität (Fruchtbarkeit) sind miteinander verknüpft, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem besonders schnellen Wachstum von Zellen. Das Thema ist insbesondere für junge Frauen mit Krebs bedeutsam: Viele Krebstherapien haben negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Krebspatientinnen.</p>
<p>Nach den von Teresa Woodruf vorgestellten Daten sind 10% der Krebspatienten unter 45, also in ihren &#8220;fruchtbaren Jahren&#8221;, und 11% der Brustkrebspatientinnen sind unter 40, was bei einigen zu Schwierigkeiten bei der ersten geplanten Schwangerschaft führe. 57% der sehr jungen Frauen mit Krebs machten sich Sorgen über ihre eigenen Möglichkeiten, Kinder zu bekommen. Unfruchtbarkeit durch eine früh im Leben durchgemachte Krebstherapie sei mit einer Verdoppelung der Rate an Depression und einem Anstieg von Angst im Zusammenhang mit der Partnersuche verknüpft. Dieses betreffe Frauen und Männer gleichermaßen.</p>
<h3>&#8220;Optionen&#8221; für Frauen</h3>
<ul>
<li>Eizellgewinnung &#8211; durch hormonelle Stimulation (sehr heikel bei hormonabhängigen Krebserkrankungen) und Befruchtung von einem Spender</li>
<li>Eizellbanken – mit einer 5%igen Wahrscheinlichkeit, dass aus einem einmal eingefrorenen Ei tatsächlich ein Kind werden kann</li>
<li>Adoption</li>
<li>Leihmutterschaft (in den USA, mit all den sehr problematischen Folgen, in Deutschland ist Leihmutterschaft nicht erlaubt)</li>
<li>Natürliche Schwangerschaft, manche Frauen, die eine Krebstherapie durchlaufen haben, werden zum gewünschten Zeitpunkt oder einfach so auf natürlichem Wege schwanger.  Auch dabei gibt es kritische Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt.</li>
<li>Cryokonservierung der Eierstöcke nach chirurgischer Entfernung und Bewahrung der “schalfenden” Follikel, in der Hoffnung, dass es in der Zukunft gelingt, diese einmal “in vitro” – also im Reagenzglas zu reifen Eizellen heranzuzüchten. Weltweit sei es bisher 14 mal gelungen, die auf diesem Wege bewahrten Eierstöcke zurück zu implantieren und eine Schwangerschaft zu erreichen. Es gibt Bedenken, mit dem zurück übertragenen Gewebe auch Krebszellen zu übertragen werden [Stichwort: Eierstockmetastasen, sie kommen bei Brustkrebs nun mal vor].</li>
</ul>
<p>Fest steht, dass es sich um ein relevantes Frauengesundheitsthema für junge Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, handelt. Erste Leitlinien in den USA sind entwickelt worden, und es gibt beispielsweise an der Northwestern University, von der die Referentin Teresa Woodruff kommt, ein Konsortium, das sich auf das Thema spezialisiert und eine entpsrechende Webseite für Frauen unter <a href="http://www.myoncofertility.org" target="_blank">www.myoncofertility.org</a> betreibt.</p>
<h3>Ein Kind um jeden Preis?</h3>
<p>Die Sorge, die bei der sehr nah an Möglichkeiten in Tierversuchen und der medizinischen Machbarkeit geführten Diskussion bleibt &#8211; und die bei der Breast Cancer Action-Berichterstattung auch anklingt –, sind weitere gesundheitliche Schäden, die junge Frauen mit Krebs davontragen könnten, und all die komplizierten Fragen, die mit Mutterschaft und einer potentiell tödlich verlaufenden Krankheiten generell zusammenhängen. In Deutschland gibt es ähnliche Projekte, die, wie in der Reproduktionsmedizin üblich, jedoch industrienah aufgestellt und industriell finanziert sind.</p>
<h3>Therapie junger Frauen mit Brustkrebs</h3>
<p>Für sprachliche Verwirrung sorgte die junge Referentin offensichtlich gleich mit einem Faux pas, als sie ihren Beitrag mit dem Hinweis eröffnete, dass es Unterschiede im „Host“ &#8211; wir kennen dieses Wort aus der Computersprache, im Deutschen würde man im medizinischen Zusammenhang vielleicht auch von „Wirt“ sprechen – bei den Krebserkrankungen junger Frauen gäbe. Es stellte sich demnach die Frage, ob mit den „Hosts“ Frauen gemeint seien, immerhin würde im Zusammenhang mit Schwangerschaft bei Frauen der Begriff „Host“ nicht verwendet, was als besondere sprachliche Diskriminierung gegenüber der an Krebs erkrankten Frauen aufgefasst werden könnte.</p>
<p>Weithin bekannt sei, dass jüngere Frauen generell an fortgeschritteneren, aggressiveren Tumoren mit höherem Grading erkrankten. So wurde wieder einmal die Frage nach dem „prognostischen Faktor“ aufgeworfen: Ist Brustkrebs in jungen Jahren ein prognostischer Faktor? Solche „prognostischen Faktoren“, die heute anerkannt werden, sind z.B. Ausdehnung des Tumors oder Grading. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt müsse die Antwort auf die Frage allerdings noch zukünftigen Forschungsarbeiten vorbehalten bleiben.</p>
<h3>Einige Daten zu jüngeren Frauen und Brustkrebs</h3>
<ul>
<li>Nach diesem Vortrag erkrankten in den USA jedes Jahr mehr als 12.000 Frauen unter 40 an Brustkrebs.</li>
<li>Hinzu kämen in den USA rd. 2.000 Frauen mit DCIS und jeweils sehr viel mehr weltweit.</li>
<li>Die HERA-Studie konnte bei den Frauen, die das Medikament Herceptin erhalten haben, keinen Unterschied hinsichtlich prognostischer oder vorhersagender (prediktiver) Faktoren im Zusammenhang mit dem Alter nachweisen.</li>
<li>Tamoxifen wirkt in den unterschiedlichen Altersgruppen gleich gut – und es gibt einige Hinweise („Evidenz“), dass das Medikament ebenso effektiv wie eine Chemotherapie wirkt bzw. bei fortgeschrittener Erkrankung vorteilhaft ist.</li>
<li>Junge Frauen müssen länger mit den Nebenwirkungen klar kommen als ältere Frauen. Hervorgehoben wurden insbesondere die Auswirkungen der vorverlegten Menopause, zu deren Effekten zu zählen sind:</li>
<ul>
<li>Unfruchtbarkeit</li>
<li>Osteoporose</li>
<li>Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit</li>
<li>kardiovaskuläre Effekte</li>
<li>Gewichtszunahme.</li>
</ul>
</ul>
<p>Jüngere Frauen litten außerdem häufiger unter psychosozialen Notlagen.</p>
<h3>Therapie von Brustkrebs bei älteren Frauen</h3>
<p>Hierzu gab es einen Beitrag von Dr. Arti Hurria (Geriatrie- wie auch Brustkrebsspezialistin). Sie verwies einmal mehr darauf, dass zunehmendes Lebensalter einer der Hauptrisikofaktoren für Brustkrebs sei und dass nicht nur das Vorkommen, sondern auch die Sterblichkeit (Inzidenz und Mortalität) mit dem Alter anstiegen. Für den Zeitraum der kommenden 30 Jahre erwartet Hurria eine Verdoppelung der Erkrankungszahlen in der Generation 65+:  Die „Babyboomer“-Generation sei im Altern begriffen. Größere Fortschritte habe man bei der Senkung der Brustkrebssterblichkeit bei jüngeren Frauen im Alter zwischen 29 und 40 Jahren gemacht. [Wir haben dazu keine Daten.] Unabhängig vom Krankheitsstadium würden ältere Frauen weniger Behandlungsmöglichkeiten bei Chirurgie, Chemotherapie und Hormontherapie angeboten. Dies habe damit zu tun, dass es für ältere Patientinnen auch weniger Daten gäbe, auf die Behandlungsentscheidungen gegründet werden könnten („keine Evidenz“).</p>
<p><strong>&#8230; Entfernung der Lymphknoten</strong></p>
<p>Etwas Evidenz („some evidence“) gibt es jetzt, dass bei der chirurgischen Therapie der älteren Patientin auf die Entfernung der Achsellymphknoten verzichtet werden könne.</p>
<p><strong>&#8230; Strahlentherapie</strong></p>
<p>Auch erhöhe die Strahlentherapie nicht das Gesamtüberleben bzw. es sei hier kein Einfluss auf eine mögliche Metastasierung erkennbar. Allerdings lasse eine Studie mit einer Nachbeobachtungszeit von 12 Jahren eine leicht erhöhte Rate von Lokalrezidiven erkennen, wenn keine Strahlentherapie durchgeführt werde.</p>
<p><strong>&#8230; Antihormonelle Therapie</strong></p>
<p>Nebenwirkungen der antihormonellen Therapien, besonders durch Aromatasehemmer, wie Knochenschmerzen und ein Anstieg der Rate von Knochenbrüchen seien problematisch.</p>
<p><strong>&#8230; Chemotherapie</strong></p>
<p>Im Zusammenhang mit der Chemotherapie ginge es auch bei älteren Patientinnen um das Abwägen von Risiken und Vorteilen, wobei die Überlebensverlängerung hier die Schlüsselfrage bilde. Die Lebenserwartung einer 80-Jährigen variiere von 13 Jahren für das obere Viertel bis zu 4,6 Jahren für das untere Viertel und einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 8,6 Jahren für die mittleren 50%. 20% der älteren Patientinnen müssten sich wegen durch die Chemotherapie hervorgerufener Toxizitäten stationär behandeln lassen, was die Notwendigkeit erkennen lasse, dass man hier Identifizierungskriterien für diese besonders gefährdeten Patientinnen benötige.</p>
<p><strong>&#8230; &#8220;Gemeinsame Entscheidungsfindung&#8221;</strong><br />
Zusammengefasst sei die Datenlage bisher unzureichend, und Hurria plädierte für gemeinsame Entscheidungsfindung und verstärkte Beteiligung von älteren Patientinnen in klinischen Studien, damit mehr Daten verfügbar sind. [Mit anderen Worten: Wer heroisch ist und sich den tendenziell überwiegend recht eskalierenden heutigen Chemoregimen im hohen Alter unterwerfen mag, ist in der Forschung gefragt.]</p>
<h3>Originaltext bei Breast Cancer Action</h3>
<p><a href="http://bcaction.org/2011/12/07/san-antonio-breast-cancer-symposium-2011-day-1/" target="_blank"> San Antonio Breast Cancer Symposium 2011: Day 1</a> zusammengestellt von Karuna Jaggar. Die hier vorliegende Version ist eine Zusammenfassung, keine Übersetzung, prüfen Sie ggf. das engl. Original.</p>
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		<title>39 Millionen Mammographien jährlich oder Was macht eigentlich Susan Love (Teil 9)</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 18:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
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		<category><![CDATA[Susan Love]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDF Bildnachweis / Zitat: Screenshot NYT Well Blog Im „Well“-Blog der New York Times (NYT) vom 24. Oktober 2011 erschien ein kleiner Beitrag von Tara Parker-Pope, in dem sie auch Susan Love zur Wertigkeit der Mammographie zu Wort kommen lässt.[1] Parker-Pope geht Fragen nach den Grenzen der Wirksamkeit der Mammographie zur Brustkrebsfrüherkennung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/39-millionen-mammographien-jaehrlich-sulove9/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><div>
<dl id="attachment_4770">
<dt><a href="http://well.blogs.nytimes.com/2011/10/24/mammograms-role-as-savior-is-tested/"><img title="Well Blog NYT " src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/10/Zwischenablage01.jpg" alt="Well Blog NYT" width="479" height="307" /></a></dt>
<dd>Bildnachweis / Zitat: Screenshot NYT Well Blog</dd>
</dl>
</div>
<p>Im „Well“-Blog der New York Times (NYT) vom 24. Oktober 2011 erschien ein kleiner Beitrag von Tara Parker-Pope, in dem sie auch Susan Love zur Wertigkeit der Mammographie zu Wort kommen lässt.[1] Parker-Pope geht Fragen nach den Grenzen der Wirksamkeit der Mammographie zur Brustkrebsfrüherkennung nach und berichtet, in einer Zeit, in der medizinische ExpertInnen die Leitlinien für Prostatakrebs und Gebärmutterhalskrebs überdenken, sei es wichtig, auch die Mammographie kritisch zu überprüfen. Während die meisten Menschen meinten, dass die Mammographie einen Platz in der Gesundheitsversorgung von Frauen habe, würden viele Ärzte inzwischen die Position vertreten, dass die weit verbreiteten Kampagnen mit „Rosa Schleife“ die Mammographie mit einem Zauber versähen, der ihr nicht zukomme. Susan Love stellt darin fest: Einige Patientinnen – richtiger wäre hier wohl, Frauen zu sagen, denn die meisten Frauen, die eine Mammographie machen lassen, sind noch keine Patientinnen – seien so eingeschworen auf die jährlichen Screenings, dass sie beginnen würden, zu glauben, dass die regelmäßige Mammographie Brustkrebs verhindere, ja sie hätten sogar ein schlechtes Gewissen, wenn sie mal eine Mammographie übersprängen.</p>
<h3>Mammographie ist keine „Prävention“</h3>
<p>Man könne von einer Mammographie nicht erwarten, was sie nicht leisten kann. Screening sei keine Prävention (Vermeidung).[2] Fairerweise sollte man an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Definition, die die Mammographie der „Sekundärpävention“ zurechnet, von Gesundheitsbehörden, Gesundheitspolitik und einzelnen WissenschaftlerInnen etabliert worden ist.</p>
<h3>„Realitätscheck“ – Was ist wirklich?</h3>
<p>Eine neue Analyse, die gerade in den <em><a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/full/archinternmed.2011.476">Archives of Internal Medicine</a></em>[3] erschienen ist, bietet die Möglichkeit für einen Realitätscheck. Anders als in den unzähligen Bekundungen von Frauen selbst, nämlich dass die Mammographie ihr Leben gerettet habe, werde bei den meisten Frauen, deren Brustkrebs im Rahmen einer Screening-Mammographie gefunden würde, durch diese Untersuchung ihr Leben nicht wirklich gerettet.[4]</p>
<h3>Zahlen</h3>
<p>Zwar helfe die Mammographie tatsächlich einigen Frauen, doch die Anzahl sei wesentlich geringer, als die meisten Menschen glaubten. Unter den 60 Prozent derjenigen Frauen, deren Brustkrebs mittels Screening entdeckt würde, hätten lediglich 3 bis 13 Prozent einen Vorteil durch die Mammographie. Von den jährlich 230.000 Frauen, die in den USA die Diagnose Brustkrebs erhielten, wären dies lediglich 4.000 bis 18.000 Frauen &#8211; bei 39 Millionen Mammographien, denen Frauen sich in den USA alljährlich unterzögen. Es sei wichtig, zur Kenntnis zu nehmen, dass von den 138.000 Frauen, deren Brustkrebs in den USA jährlich im Screening gefunden würde, 120.000 bis 134.000 keinen Vorteil hätten.</p>
<p>Vergleich für Deutschland: Im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms haben derzeit über 10 Millionen Frauen zwischen 50 und 70 einen Anspruch auf eine Mammographie im Abstand von zwei Jahren. Wie groß der Anteil der Frauen ist, die sich in Deutschland weiter außerhalb des Screening-Programms, also grau „screenen“ lassen (z.B. privat versicherte Frauen oder Frauen,die nicht zwischen 50 und 70 sind etc.), wissen wir nicht.</p>
<p>Häufige Interpretation sei, dass Krebs, der durch Früherkennungstests erkannt werde, zum Überleben führe. Doch das entspräche schlicht nicht der Wahrheit. Tatsächlich seien die Überlebenden größeren Gefahren durch die Überdiagnose ausgesetzt, als dass die Tests helfen würden.[5] Frauen würden ihr Überleben fälschlicherweise auf die Früherkennung zurückführen. Die meisten Frauen, deren Krebs gefunden würde, überlebten die Krankheit sowieso.[6]</p>
<h3>Und die Kostenfrage …</h3>
<p>Und die Kostenfrage wird erneut gestellt: Ob denn die Hunderte von Millionen für „Bewusstseins-Kampagnen“ und 5 Milliarden US-Dollar für Mammographien nicht besser eingesetzt werden könnten? Diese Kostenfrage hatte u.a. der größte Zusammenschluss von Frauenorganisationen in den USA, die sich mit dem Thema Brustkrebs befassen, die <a href="http://www.bcaction.de/wiki/nbcc/" target="_blank">National Breast Cancer Coalition (NBCC)</a>, in ihren Positionspapieren zum Mammographie-Sceening bereits vor über 10 Jahren gestellt. Auch dass Mammographie keine Vermeidung von Brustkrebs leistet, hat sich nicht geändert.</p>
<p>Susan Love hält abschließend fest: 15 bis 20% der Brustkrebserkrankungen verliefen nach wie vor tödlich, die gefährlichen Krebserkrankungen mit Brustkrebs blieben gefährlich. In den USA betrifft dies 40.000 Frauen pro Jahr, bei uns sind es rd. 17.000. Daran muss sich etwas ändern, ebenso wie an den Schuldzuweisungen, bei denen immer die Frau die „Schuldige“ ist.</p>
<p style="text-align: right;"><em>[Text: Beate Schmidt / Gudrun Kemper]</em></p>
<h3>Originalartikel</h3>
<p><a href="http://well.blogs.nytimes.com/2011/10/24/mammograms-role-as-savior-is-tested/">Mammogram’s role as savior is tested</a> von Tara Parker-Pope</p>
<p><em> Bildnachweis: Ausschnitt Screenshot NYT Well Blog &#8211; BCAG </em></p>
<div>
<div>
<h3>Bibliographie</h3>
<p>[1] Parker-Pope, T.: The Limits of Breast Cancer Screening, Mammogram’s Role as Savior Is Tested, Oct. 24, 2011, 4:01 PM</p>
</div>
<div>
<p>[2] hier zitiert nach Dr. Laura Esserman, Leiterin des Brustzentrums der Universität Kalifornien, San Francisco</p>
</div>
<div>
<p>[3] H. Gilbert Welch, MD, MPH; Brittney A. Frankel: <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/full/archinternmed.2011.476">Likelihood That a Woman With Screen-Detected Breast Cancer Has Had Her &#8220;Life Saved&#8221; by That Screening</a>, Arch Intern Med., Published online October 24, 2011., doi:10.1001/archinternmed.2011.476</p>
</div>
<div>
<p>[4] H. Gilbert Welch, Brittney A. Frankel</p>
</div>
<div>
<p>[5] Welch, H.G., NYT Blog</p>
</div>
<div>
<p>[6] Colin Begg, Epidemiologe und Statistiker am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York, zitiert nach NYT Blog</p>
</div>
</div>
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		<title>Gemeinsame Erklärung zum &#8220;Brustkrebsmonat&#8221;</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/gemeinsame-erklaerung-zum-brustkrebsmonat-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 20:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[mammographie]]></category>
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		<category><![CDATA[selbstschutz | selbsthilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFArbeitskreis Frauengesundheit in Psychotherapie und Gesellschaft e.V. Breast Cancer Action Germany Feministisches Frauengesundheitszentrum Berlin (FFGZ) Netzwerk Frauengesundheit Berlin Treffpunkt Krebs – Selbsthilfe für jüngere Frauen Terre des Femmes Deutschland Women in Europe for a Common Future e.V. Berlin, 17.10.2011 Brustkrebs ist keine Geschäftsidee: Frauengesundheitsorganisationen fordern Stopp des Missbrauchs Die fortschreitende Kommerzialisierung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/gemeinsame-erklaerung-zum-brustkrebsmonat-2/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p style="text-align: right;">Arbeitskreis Frauengesundheit in Psychotherapie und Gesellschaft e.V.<br />
Breast Cancer Action Germany<br />
Feministisches Frauengesundheitszentrum Berlin (FFGZ)<br />
Netzwerk Frauengesundheit Berlin<br />
Treffpunkt Krebs – Selbsthilfe für jüngere Frauen<br />
Terre des Femmes Deutschland<br />
Women in Europe for a Common Future e.V.</p>
<p>Berlin, 17.10.2011</p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/10/Zwischenablage02.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4730" title="Aktionspartnerinnen der Erklärung zum Brustkrebsmonat" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/10/Zwischenablage02.jpg" alt="" width="136" height="847" /></a><strong>Brustkrebs ist keine Geschäftsidee: Frauengesundheitsorganisationen fordern Stopp des Missbrauchs</strong></p>
<p>Die fortschreitende Kommerzialisierung und ökonomische Ausbeutung des Themas Brustkrebs ist eine Fehlentwicklung, der eine Reihe von Frauenorganisationen jetzt entschieden entgegen treten.</p>
<p>Diagnostik und Therapie von Brustkrebs sind eng mit ökonomischen Interessen verknüpft. Eine begleitende kritische Bewertung ist grundsätzlich ratsam.</p>
<p>Besonders empörend ist der aktuelle Trend im Oktober: Globale Konzerne und Firmen überbieten sich gegenseitig mit PR-Kampagnen und sammeln Spendengelder auch in Deutschland ein. Der Aufmerksamkeitsfaktor des Themas Brustkrebs steigert Verkaufzahlen und wird zur Marketingmaßnahme für Geschäfte und Profite umgemünzt. Einnahmen und Verwendung der Spenden sind selten transparent. Beispielhaft zeigen zwei aktuelle Kampagnen, wie die Krankheit zum Geschäftsmodell umfunktioniert wird.</p>
<p>Am 18. Oktober wird Pink Ribbon Deutschland auf dem Potsdamer Platz „die größte pinkfarbene Schleife in Deutschland“ binden. Bei genauerem Hinsehen bieten die Macher auch jede Menge Werbung, Halbwissen aus PR-Kanälen, das Sammeln von Spenden sowie die Suche nach neuen Anzeigenpartnern. Als Frauengesundheitsorganisationen lehnen wir das mit solchen Aktionen verknüpfte konsumorientierte Frauenbild, das Frauen öffentlich sexualisiert und infantilisiert, ab.</p>
<p>Im Schlepptau des „pink“ angestrahlten Brandenburger Tors durch den Kosmetikkonzern Estée Lauder am 11. Oktober wird die Aufmerksamkeit auf hochpreisige Kosmetika gelenkt. Die verständliche Deklaration von Inhaltsstoffen oder der Verzicht auf krebserregende Chemikalien in Kosmetika stehen dagegen nicht auf der Agenda. Lichtaktionen, bei denen öffentliche Gebäude rosa angestrahlt werden, nennt die Medizinsoziologin Samantha King schlicht Stromverschwendung.</p>
<p>Wir sehen mehr Schaden als Gewinn für Frauen durch derartige Aktionen. Die Entwicklung, vorgeblich Wohltätigkeit auf Kosten kranker Menschen an geschäftliche Interessen zu koppeln, sehen wir mit Sorge.</p>
<p>Die Deutsche Krebshilfe, für die am 18.10. Spenden gesammelt werden sollen und die eine Vorbildfunktion einnehmen muss, rufen wir auf, ihre Kooperationen kritisch zu überprüfen.</p>
<p><strong>Was für Frauen grundsätzlich wichtig ist: 6 Punkte für den Umgang mit dem Thema Brustkrebs in Deutschland</strong></p>
<ol>
<li>Öffentlich geförderte und transparente Forschung zu Ursachen der Krebsentstehung, Diagnostik und Therapie. Langfristige Nachbeobachtung von Forschungsergebnissen weit über vermarktungsrelevante Eckpunkte und fünf Jahre hinaus.</li>
<li>Priorisierung der Vermeidung von Brustkrebs und anderen Krebserkrankungen. Schwerpunkt muss endlich der Abbau von Umweltbelastungen und Umweltgefährdungen sein. Keine Kooperationen und keine Annahme von Spenden von Unternehmen und Institutionen, die für die Erzeugung und Verbreitung von Karzinogenen verantwortlich sind.</li>
<li>Bereitstellung evidenzbasierter Informationsangebote unter Beachtung höchster professioneller und ethischer Standards und unter Berücksichtigung von Kapazität und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen. Informationsmaterialien zu den Themen Vermeidung, Screening, Diagnostik und Behandlung auf einer rationalen anstelle einer rein emotionalen Ebene.</li>
<li>Transparente, zeitnahe und für Frauen verständliche Bewertung der Ergebnisse aus dem weltweit größten organisierten Mammographie-Screening-Programm in Deutschland. Frauen haben großes Interesse und Anspruch auf die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Programm, um ihre Entscheidungen für oder gegen eine Teilnahme treffen zu können.</li>
<li>Berücksichtigung von Brustkrebs als einem großen sozialen Problem für erkrankte Frauen und ihre Familien sowie angemessene wirtschaftliche Absicherung von an Krebs erkrankten Frauen.</li>
<li>Transparente Offenlegung und Veröffentlichung der Interessenlage von Organisationen, die sich mit Brustkrebs und anderen gesundheitsbezogenen Themen befassen und/oder Spenden sammeln.</li>
</ol>
<h3>Download</h3>
<p><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/10/gemeinsameerklaerung.pdf" target="_blank">Gemeinsame Erklärung zum &#8220;Brustkrebsmonat&#8221;</a></p>
<h3>Weitere Informationen und Kontaktpartnerinnen unter:</h3>
<p><a href="http://www.frauengesundheit-berlin.de/" target="_blank">www.frauengesundheit-berlin.de<br />
</a><a href="http://www.akf-info.de/" target="_blank">www.akf-info.de</a><br />
<a href="http://www.ffgz.de" target="_blank">www.ffgz.de</a><br />
<a href="http://www.bcaction.de/" target="_blank">www.bcaction.de</a><br />
<a href="http://www.treffpunktkrebs.de" target="_blank">www.treffpunktkrebs.de</a><br />
<a href="http://www.wecf.eu/" target="_blank">www.wecf.eu</a><br />
<a href="http://frauenrechte.de/" target="_blank">http://frauenrechte.de</a></p>
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		<title>Pressemeldung Weltstillwoche &#8211; &#8220;Stillen &#8211; sprich darüber&#8221;</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/pressemeldung-weltstillwoche-stillen-sprich-daruber/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 06:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFDie Weltstillwoche (WSW) wird alljährlich von der World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) www.worldbreastfeedingweek.org ausgerufen und in über 120 Ländern begangen. In Deutschland findet sie immer in der 40. Kalenderwoche, d. h. in diesem Jahr  vom 3. bis zum 9. Oktober statt. Das diesjährige Motto: „Stillen – sprich drüber!“ befasst sich mit den vielen Möglichkeiten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/pressemeldung-weltstillwoche-stillen-sprich-daruber/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p align="left">Die Weltstillwoche (WSW) wird alljährlich von der World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) <a href="http://www.worldbreastfeedingweek.org/">www.worldbreastfeedingweek.org</a> ausgerufen und in über 120 Ländern begangen. In Deutschland findet sie immer in der 40. Kalenderwoche, d. h. in diesem Jahr  <strong>vom 3. bis zum 9. Oktober</strong> statt.</p>
<p align="left">Das diesjährige Motto: „<strong>Stillen – sprich drüber!“</strong> befasst sich mit den vielen Möglichkeiten, die uns die Kommunikation und insbesondere die neuen Kommunikationsmittel und -wege bieten, um für das Thema Stillen zu werben und verunsichernden oder auch falschen Aussagen darüber entgegen zu wirken.</p>
<p align="left">Wir leben in einer hochtechnisierten und globaler werdenden Welt, in der wir über kleine und große Entfernungen hinweg augenblicklich Informationen austauschen können. Aktuelle Stillinformationen sind durch das Internet leicht und schnell per Mausklick, auch über Grenzen hinweg, abrufbar. Beide, herkömmliche und neue Kommunikationsmittel, sollten dabei genutzt werden, um Stillinformationen auch generationsübergreifend zu verbreiten. Durch die sozialen Netzwerke im Internet wird nicht nur das Stillwissen gefördert, es werden auch die Kontakte und der Austausch von Informationen und Fachwissen begünstigt. Sei es, dass z.B. eine Mutter im Internet Stillinformationen und Rat sucht oder eine Laktationsberaterin mit einer Fachkollegin Stillwissen austauscht.</p>
<p align="left">Die Kommunikation bietet dabei eine ausgesprochen gute Gelegenheit, auf das Stillen aufmerksam zu machen und somit in eine gesunde Zukunft zu investieren. Kommunikation auf verschiedenen Ebenen und zwischen verschiedenen Bereichen ist ein wichtiger Bestandteil für die Förderung und Unterstützung des Stillens. Der rege Dialog lässt Wörter in Taten wandeln.</p>
<h3 align="left">Mehr Informationen zum Stillen</h3>
<p align="left"><a href="http://www.babynahrung.org/index.html" target="_blank">www.babynahrung.org</a></p>
<p align="left">
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		</item>
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		<title>Brustkrebsmonat &#8211; Weg mit der rosa Augenbinde!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 22:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDF„Krebs ist Scheiße“ (CANCER SUCKS) steht auf einem bekannten Button von Breast Cancer Action. Das ist zumindest aus der Perspektive von Betroffenen treffend formuliert, auch wenn das Bild der Krankheit Brustkrebs besonders in Deutschland in der Öffentlichkeit heute rosa verpackt und von Fort­schritt geprägt zu sein scheint. Ob Staubsau­ger, Lockenstab, Mode­schmuck, Nagellack [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/brustkrebsmonat-weg-mit-der-rosa-schleife-2/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><div id="attachment_4692" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="zur WEN / UNISON Information im englischen Original - pdf" href="http://www.unison.org.uk/acrobat/15061.pdf" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-4692 " title="The Big See! Öffne die Augen ... " src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/09/big_see-300x300.jpg" alt="The Big See! oder Weg mit der rosa Schleife" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">The Big See! - Abbildung UNISON und Women Environmental Network (WEN) 2005 - Copyright Mark Chilvers, Großbritannien, mit freundlicher Genehmigung</p></div>
<p><span style="color: #60748a;">„Krebs ist Scheiße“ (CANCER SUCKS) steht auf einem bekannten Button von Breast Cancer Action. Das ist zumindest aus der Perspektive von Betroffenen treffend formuliert, auch wenn das Bild der Krankheit Brustkrebs besonders in Deutschland in der Öffentlichkeit heute rosa verpackt und von Fort­schritt geprägt zu sein scheint. Ob Staubsau­ger, Lockenstab, Mode­schmuck, Nagellack oder Bekleidung: mehr und mehr Firmen, aber auch „Selbsthilfe“ und „Charities“ benutzen die Krankheit, diverse Produkte geschäftstüchtig im Schlepptau ihres „Engagements“. Brust­krebs erweckt Aufmerksamkeit im Marketing, um sich selbst ins Gespräch zu bringen und vorgeblich human­istische Ansätze zu demonstrieren.</span></p>
<p>Doch „Bewusstsein für Brustkrebs“ gibt es inzwischen im Überfluss. Die an Bord solcher Kampagnen mitgeführten Botschaften sind häufig irreführend oder unzulässige Vereinfachungen, die mehr schaden als nützen. Die versprochenen Spenden sind selten transparent und erreichen betroffene Frauen oder medizinische Behand­lungszentren höchstens im Ausnahmefall in nennens­wertem Umfang.</p>
<p>An vorhandenen Defiziten verändern „Brustkrebsmonat“ und Marketingkampagnen dagegen nichts. Krankheitsursachen werden weiterhin nicht hinreichend erforscht. Frauen sind angewiesen auf unzureichende Werkzeuge in Diagnostik und Therapie. Die Anzahl der Neuerkrankun­gen steigt kontinuierlich. Die Sterblichkeit an Brustkrebs sinkt nicht nennenswert, was anhand der <a title="zum GEKID-Atlas" href="http://www.gekid.de/" target="_blank">GEKID-Zahlen</a> für Deutschland leicht überprüfbar ist. Ob das weltweit größte Mammographie-Screening-Programm „nach europäischen Leitlinien“ in Deutschland daran etwas ändern wird, erscheint vielen MedizinerInnen heute fraglich. KritikerInnen aus den Reihen medizinischer Forschungseinrichtungen und Frauenorganisationen welt­weit bezweifeln die Erfolgsaussichten und attestieren zusätzliche Risiken für Frauen. Die bereitgestellten Informationsmaterialien zu Diagnostik, Behandlung und Therapie kommunizieren insbesondere Risiken nicht hinreichend.</p>
<p>Brustkrebs ist nach wie vor, und allen gegenteiligen Bekundungen zum Trotz, bei vielen Frauen nicht heilbar. Wer sich mit einzelnen Krankheitswegen betoffener Frau­en befasst, wird nach wie vor mit Odyseen unvorstellbaren Leids konfrontiert. Die Antwort auf soziale Probleme jüngerer Frauen mit Brustkrebs heißt in Deutschland Hartz IV, gesellschaftlicher Abstieg, Armut. Brustkrebs als sozia­les Problem wird nicht diskutiert. Leid, Schmerz, Krankheit und Tod betreffen reale Frauen, während das Bild der Krankheit in der Öffentlichkeit umgedeutet wird.</p>
<p>Der sogenannte „Brustkrebsmonat“ Oktober hat sich zum Paradebeispiel einer weltweiten Manipulationsindustrie gemausert. Besonders im Oktober wabert eine rosa Lawi­ne um den Erdball, die Frauen infantilisiert, instrumentali­siert und zugleich den Blick auf das, was an abgesicher­tem wissenschaftlichen Wissen wirklich existiert, wirksam verstellt. Die mehr oder minder kitschigen Aktivitäten mit „rosa Schleife“ sollen für Aufmerksamkeit sorgen und sind dabei zugleich zum Symbol einer industriell umfunktionier­ten Basisbewegung geworden. Selbst konservativere Frauenorganisationen wie der große amerikanische Zusammenschluss der National Breast Cancer Coalition wenden sich bereits seit Jahren gegen solche Aktivitäten. In Großbritannien rufen Frauenorganisationen an Universi­täten wie Parlamenten[1] gleichermaßen dazu auf, die allge­genwärtige „rosa Schleife“, die als Augenbinde verstanden wird, endlich abzunehmen.</p>
<p>Die Medizinsoziologin Gayle Sulik hat in ihrem Buch „Pink Ribbon Blues“ die Gleichung „Frau = Brust = Rosa“ durch alle Untiefen dekliniert. Ihr wichtiges, bei Oxford University Press erschienenes Buch zu Geschichte und Gegenwart der Brustkrebsbewegung findet in Deutschland bisher keinen Verleger. Dabei wäre es wichtig, ihre Arbeiten auch in deutscher Sprache zugänglich zu machen. Sulik spricht von „Brustkrebsindustrie“. Sie schreibt, dass es kein Zufall sei, wenn mit dem Brustkrebsmonat der amerikanischen Krebsgesellschaft (American Cancer Society) die Mammo­graphie propagiert wird, da sie von der Niederlassung eines der größten multinationalen Chemiekonzerne ge­sponsert worden sei. Die Zeneca-Gruppe von der Imperial Chemical Industry, die später mit Astra fusionierte, sei durch Entwicklung, Herstellung und Verkauf onkologischer Medikamente zu einem der reichsten Mitglieder dieser Brustkrebsindustrie geworden.[2] Mit der Etablierung des Mammographie-Screenings ist es in den letzten Jahren auch hier zu einem nicht unerheblichen Anstieg der Neu­erkrankungen gekommen. Auch hiesige Frauenorganisa­tionen, Selbsthilfegruppen einschließlich der Brustkrebs­demonstrationen wurden von Pharmakonzernen und Medizingeräteherstellern gesponsert. Die Auswirkungen des Screenings in der Tragweite für Frauen sind bisher allerdings noch nicht sicher abschätzbar.</p>
<h3>Den geschlossenen Kreislauf durchbrechen</h3>
<p>Während die Ursachen von Krebserkrankungen und Brustkrebs ausgeblendet bleiben, während Regierungen sich weigern, Maßnahmen zu ergreifen, um Ursachen adäquat zu erforschen und für sicherere Lebensbedingun­gen von Frauen zu sorgen, während immer mehr Medizin­technik und überteuerte Therapien und Tests zum Einsatz kommen und damit die Finanzierbarkeit eines Gesund­heitssystems schlichtweg für alle gefährden, fordern die kritischen Frauen- und Bürgerrechtsorganisationen zumin­dest endlich strengere Kontrollen für krebserregende Chemikalien.</p>
<p>Hersteller von gesundheitsgefährdenden Chemikalien sind nicht eben selten dieselben Konzerne, die auch die Medikamente herstellen und mit ihren verschachtelten Konzer­nen medizinische Einrichtungen wie Brustzentren betrei­ben. Forschungen multinationaler Konzerne werden auch in hiesigen Behandlungseinrichtungen an Brustkrebspatientinnen durchgeführt. Bei weitem nicht jede medizinische Studie, nicht jedes Experiment ist dabei transparent oder hilfreich oder auch nur mit einer Aussicht auf Behandlungserfolg verknüpft, während überzogene Preise für neue onkologische Medikamente und Testverfahren die eigentlichen Antriebsräder im Geschehen sind.</p>
<p>Zugleich werden Frauen über Produkte des täglichen Lebens von Kinderspielzeug über Kosmetika, Haushalts­reiniger, Kunststoffe, Einrichtungsgegenstände etc. mit krank machenden Chemikalien kontaminiert. Die große Schieflage beim Einfluss von „modernen“ Lebens- und Ernährungsgewohnheiten und der Entstehung von Krebs­erkrankungen zu beleuchten, sprengt hier den Rahmen. Viele dieser Chemikalien, die wir auch in Lebensmitteln wiederfinden, sind bekannte Karzinogene oder als suspekt für eine mögliche Krebs verursachende Wirkung einge­stuft. Mehr als 300 dieser synthetischen, also künstlichen Chemikalien werden beispielsweise in der Muttermilch nachgewiesen.[3] Wer ist bereit, die tiefgehende Tragik, die dies bedeutet, weiterzudenken und nach Auswegen zu suchen? Medikalisierung von Frauen über erfundene Krankheiten (Beispiel Hormonersatztherapie und „Hormonmangelsyndrom“) haben Gesundheit und Leben von Frauen rücksichtslos gefährdet, und fragwürdige Ver­sprechungen wie „Anti-Aging“ mit „Hormonersatztherapien“ führen fundamentale medizinische Grundsätze seit Jahrzehnten ad absurdum.</p>
<p>Mit ihrer Aktion „The Big See“ (s. Foto oben) haben die britischen Organisationen Women Environmental Network (WEN) und die Gewerkschaft UNISON im Jahr 2005 damit begonnen, auf den Verschleiß der rosa Schleife hinzuweisen. Sie fordern seitdem offensiv dazu auf, die „rosa Augenbinde“ abzunehmen und die Ursachen von Brustkrebs in einem umfassenderen Kontext zu betrachten: „Nimm die rosa Augenbinde ab. Wenn du die Augen öffnest, bist du nicht mehr blind für die Zusammen­hänge zwischen Chemikalien, die mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht werden, und für steigende Brustkrebsraten sorgen. Werde aktiv!“ Helen Lynn, Her­ausgeberin der Broschüre zu Brustkrebs und Umwelt­belastungen, die mittlerweile in fünf Sprachen einschließ­lich einer deutschsprachigen Version (<a href="http://www.bcaction.de/pdf/ukul/umwelt_brustkrebs.pdf" target="_blank">Die verkannte Gefahr: Brustkrebs und Umweltbelastung</a>, pdf) vorliegt, stellt fest, dass Frauen verblendet werden, weil Brustkrebs immer noch als praktisch unvermeidliches Schicksal dargestellt werde. Sharon Greene von der britischen Gewerkschaft UNISON mit über 1,1 Millionen Frauen unter ihren Mitgliedern forderte bereits 2005 außerdem, dass Entscheidungsträger und Politik endlich mehr tun, um die Ursachen für mehr und mehr Brustkrebserkrankun­gen abzustellen.</p>
<h3>Selbstschutz: Was Frauen selbst tun können</h3>
<ul>
<li>Sich nur aus unabhängigen, ungesponserten Quellen informieren.</li>
<li>Den Gebrauch von Kosmetika bis Putzmittel überdenken und “grüner” einkaufen. Mehr Infos dazu bieten bisher vor allem die <a href="http://www.ewg.org/skindeep/">Skin Deep Cosmetics Database</a> oder das <a href="http://www.femmetoxic.com/">FemmeToxic</a>-Projekt von Breast Cancer Action Montreal; entsprechende unabhängige Projekte und Datenbanken in deutscher Sprache fehlen bisher.</li>
<li>Beipackzettel, Inhaltsstoffe, Materialangaben genau kontrollieren. Umtauschen, wenn Produkte besorgniserregen­de Inhaltsstoffe enthalten. So kann man im Einzelhandel für Sensibilisierung sorgen und auch Händler informieren. Zukünftig solche Produkte beim Einkauf konsequent vermeiden.</li>
<li>Die kritischen Frauengesundheitsorganisationen wie z.B. den Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psycho­therapie und Gesellschaft e.V. unterstützen (<a href="http://www.akf-info.de/">www.akf-info.de</a>), damit Frauengesundheit mehr Priorität erhält.</li>
<li>Über PolitikerInnen und Behörden weiter Druck für gesunde Lebenswelten aufbauen. Es ist unser Leben!</li>
</ul>
<p>Credits / Thank you to <a href="http://www.wen.org.uk/" target="_blank">WEN</a> and <a href="http://www.unison.org.uk/women/pages_view.asp?did=2480" target="_blank">UNISON</a> for permission to use their photograph!</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 15px; font-weight: bold;">Download</span></p>
<p><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/09/Brustkrebsmonat.pdf">Brustkrebsmonat: Weg mit der rosa Augenbinde!</a> (pdf zum Verteilen)<br />
&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
[1] z.B. Aktion WEN Women Environmental Networt und UNISON, der größten britischen Gewerkschaft mit über 1,1 Mio weiblichen Mitgliedern v. 03.10.2005 am College Green gegenüber den Houses of Parliament, wo Frauen mit rosa Schleife-Augenbinden diese symbolisch abnehmen, um zu zeigen, dass ihre Augen nicht verbunden sind angesichts der Arbeit der britischen Regierung und einem &#8220;Krebs-Establishment&#8221;, das die Zusammenhänge zwischen Umweltbelastungen und Krebs unter den Teppich kehrt. Die beiden Organisationen machten gemeinsam aufmerksam auf die Gefahren, die von gesundheitsschädigenden Chemikalien ausgehen, und forderten eine strengere Regulierung.</p>
<p>[2] Sulik, Gayle: Pink Ribbon Blues,OxfordUniversity Press 2011, S. 19</p>
<p>[3] s. dazu auch die BUND-Studie zu Muttermilch und Schadstoffbelastung (2005): <a title="zur BUND Broschüre als pdf" href="http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/chemie/20050600_chemie_schadstoffe_muttermilch_studie.pdf" target="_blank">Endstation Mensch: Über 300 Schadstoffe in der Muttermilch: Zeit für eine neue Chemikalienpolitik</a> (pdf)</p>
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		<item>
		<title>FFGZ Berlin berichtet neue Daten zu Mammografie-Screening und Brustkrebssterblichkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 20:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[mammographie]]></category>
		<category><![CDATA[selbstschutz | selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Mammographie]]></category>
		<category><![CDATA[Sterblichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFIn den meisten europäischen Ländern ist die Brustkrebssterblichkeit gesunken. Das berichtet das Feministische Frauengesundheitszentrum FFGZ im Newsletter vom 23.09.2011 und bezieht sich dabei auf die im British Medical Journal (BMJ 2011; 343: d4411) veröffentlichten Daten, denen zufolge diese Senkung, wenn überhaupt, nur zu einem geringen Anteil der Einführung der Mammografie zu verdanken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/mammographie_und_brustkrebssterblichkeit/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><p><a href="http://www.ffgz.de"><img class="alignleft size-full wp-image-4666" title="FFGZ" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/09/297863_268204879869652_266371556719651_916663_218633246_n.jpg" alt="" width="200" height="182" /></a>In den meisten europäischen Ländern ist die Brustkrebssterblichkeit gesunken. Das berichtet das Feministische Frauengesundheitszentrum FFGZ im Newsletter vom 23.09.2011 und bezieht sich dabei auf die im British Medical Journal (<a title="zum Originalartikel im British Medical Journal" href="http://www.bmj.com/content/343/bmj.d4411.full" target="_blank">BMJ 2011; 343: d4411</a>) veröffentlichten Daten, denen zufolge diese Senkung, wenn überhaupt, nur zu einem geringen Anteil der Einführung der Mammografie zu verdanken sei.<br />
Das FFGZ berichtet weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Philippe Autier und Mitarbeiter werteten Daten der WHO-Datenbank zu Todesursachen und Screening, Krebsbehandlung und Risikofaktoren für Brustkrebssterblichkeit aus. Die Länder hatten die Screening-Programme im Abstand von 10 bis 15 Jahren eingeführt. Von 1989 bis 2006 sank die Brustkrebssterblichkeit in Nordirland um 29% und in der Republik Irland um 26 %, in den Niederlanden um 25%, in Belgien um 20 %, in Schweden um 16% und in Norwegen um 24%. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass das Screening keine direkt Rolle bei der Reduzierung der Brustkrebssterblichkeit spielt. Die Senkung der Sterblichkeit wird im Wesentlichen der Verbesserung der Qualität der Versorgung zugesprochen.<br />
Der erfreulichen Senkung der Brustkrebssterblichkeit steht allerdings ein starker Anstieg der Diagnosen seit Einführung des Screenings gegenüber. Die neuen Zahlen des Krebsregisters der ostdeutschen Bundesländer zeigen einen Anstieg der Diagnosen seit Einführung des Mammografie-Screenings um 40 Prozent von 206,7 auf 289,3 je 100 000 Frauen. Auch die nicht-invasiven Diagnosen, sogenannte In-situ-Tumore, lagen im Jahr 2008 mit 43,3 je 100.000 mehr als doppelt so hoch wie die des Vor-Screening-Zeitraums mit 19 je 100 000. (GKR Berlin, Juni 2011). Nach neuesten Erkenntnissen ist darin ein hoher Anteil an Überdiagnosen enthalten. Dies sind Formen von Brustkrebs, die nie gefährlich würden, wenn sie unerkannt bleiben. Diese Ergebnisse bestätigen, dass Frauen genau für sich abwägen sollten, welche Vor- und Nachteile die Teilnahme am Screening für sie hat.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Info-Veranstaltung: Mammografie-Screening als Brustkrebsfrüherkennung &#8211; was nützt es?</h3>
<p>Zu dieser Frage bietet das FFGZ Berlin vor dem Hintergrund des Mitte 2006 in Berlin begonnenen &#8220;Mammografie-Screenings für Frauen zwischen 50 und 69&#8243;  am 12.10.2011 im FFGZ in Berlin und am 02.11.2011 in der Volkshochschule Reinickendorf eine Informationsveranstaltung an. Frauen dieser Altersgruppe können alle zwei Jahre kostenlos und freiwillig eine Röntgenaufnahme der Brust machen lassen. Jede Frau ist also gefordert, sich zu entscheiden, ob sie dieses Angebot annehmen möchte oder nicht. Dazu ist es notwendig, sich umfassend zu informieren, ob die Untersuchung gemacht werden soll und was bei einer Teilnahme auf  die einzelne Frau zukommen kann. Die Veranstaltung informiert über den aktuellen Stand und möchte die persönliche Entscheidungsfindung unterstützen und Ängste abbauen helfen.</p>
<p>Weitere <a href="http://www.ffgz.de/02.aktuelles/AKTUELL-Frame.htm" target="_blank">Infos zu den Kursen</a></p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://www.ffgz.de" target="_blank">FFGZ &#8211; Das Feministische Frauengesundheitszentrum Berlin</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/pages/Frauengesundheitszentrum-FFGZ-eV-Berlin/266371556719651?sk=wall" target="_blank"> FFGZ Berlin bei Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Phytoöstrogene: Lignane, Leinsamen und Brustkrebssterblichkeit</title>
		<link>http://www.bcaction.de/infoblog/phytooestrogene-lignane-leinsamen-brustkrebssterblichkeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 18:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[ernährung & brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[frauen | gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[klinische studien]]></category>
		<category><![CDATA[lebensstil & brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[MARIE-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Phytoöstrogene]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFDie hoffnungsvoll klingende Pressemeldung Nr. 49 &#62;&#62;&#62; Pflanzeninhaltsstoff senkt Brustkrebssterblichkeit auf der frisch gerelaunchten und jetzt auch mit Twitter und Facebook versehenen Webseite des Deutschen Krebsforschungszentrums vom 12. September 2011 klingt irgendwie zu schön, um wahr zu sein. „Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun erstmals nachweisen, dass die Substanzen bei Brustkrebs nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/infoblog/phytooestrogene-lignane-leinsamen-brustkrebssterblichkeit/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #60748a;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #60748a;">Druck | Download PDF</span></a></div><div id="attachment_4646" class="wp-caption alignright" style="width: 490px"><a href="http://www.flickr.com/photos/finklez/3837099255/lightbox/"><img class="size-full wp-image-4646 " title="Leinsamen - Flax Seed - Linum usitatissimum" src="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-content/uploads/2011/09/leinsamenblueht1.jpg" alt="Leinsamen - Flax Seed - Linum usitatissimum" width="480" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Leinsamen - Flax Seed - Linum usitatissimum</p></div>
<p>Die hoffnungsvoll klingende Pressemeldung Nr. 49 <a href="http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2011/dkfz-pm-11-49-Pflanzeninhaltsstoff-senkt-Brustkrebs-Sterblichkeit.php" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Pflanzeninhaltsstoff senkt Brustkrebssterblichkeit</a> auf der frisch gerelaunchten und jetzt auch mit Twitter und Facebook versehenen Webseite des Deutschen Krebsforschungszentrums vom 12. September 2011 klingt irgendwie zu schön, um wahr zu sein. „Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun erstmals nachweisen, dass die Substanzen bei Brustkrebs nach den Wechseljahren auch das Sterblichkeitsrisiko sowie das Risiko, Metastasen oder Zweittumoren zu entwickeln, um bis zu 40 Prozent senkt“.[i] Was heißt das?</p>
<p>Phytoöstrogene und Phytohormone sind Forschungsgegenstand. Die bisherigen Forschungsergebnisse sind widersprüchlich und uneinheitlich. Studien mit negativen Ergebnissen nennt das DKFZ in seiner Meldung nicht.</p>
<h3>Ein JCO-Editorial zu den neuen Forschungsergebnissen</h3>
<p>Allein in den USA leben über 2,6 Millionen Frauen mit Brustkrebs in ihrer Krankengeschichte,[ii] lässt uns das aktuelle Editorial <a href="http://jco.ascopubs.org/content/early/2011/09/06/JCO.2011.37.9669.full.pdf+html" target="_blank">&gt;&gt;&gt; Flaxseed and breast bancer: What should we tell our patients?</a> (Leinsamen und Brustkrebs: Was sollen wir unseren Patientinnen sagen?) von Ruth E. Patterson, das Anfang September 2011 im „JCO“, dem amerikanischen Journal of Clinical Oncology, erschienen ist, wissen. Mit einer entsprechenden bevölkerungsbezogenen Zahl zu den in Deutschland lebenden Frauen mit Brustkrebs in der Krankengeschichte können wir aus offizieller Quelle hier gerade nicht aufwarten. Das genannte Editorial ist aber immerhin frei zugänglich. Der in diesem gleichen September-Heft des JCO veröffentlichte Artikel mit den neuen Forschungsergebnissen aus Deutschland, auf den sich die Pressemeldung Nr. 49 des DKFZ bezieht, hingegen jedoch leider nicht.[iii]</p>
<h3>Auf Spurensuche</h3>
<p>Leider teilt die Pressemeldung des Deutschen Krebsforschungszentrums auch keine relativen Zahlen mit, so dass schwer zu sagen ist, was mit den 40% gemeint sein kann. Die 2,6 Millionen Frauen mit Brustkrebs in den USA seien eine Bevölkerungsgruppe, die hoch motiviert ist, durch Änderungen ihres Lebensstils wie Ernährung und Sport („diet and exercise“) eine Verbesserung ihrer „Prognose“ zu erreichen, erfahren wir im JCO-Editorial. Die meisten betroffenen Frauen bei uns in Deutschland sind sicher auch so motiviert. Bestimmte Pflanzenstoffe, die sogenannten Lignane &#8211; bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe, die zu den <a title="zum Dokuwiki Eintrag Phytoöstrogene" href="http://www.bcaction.de/wiki/phytoostrogene/">Phytoöstrogenen</a> gezählt werden - sind vor allem in Leinsamen, aber auch in Sesam und in kleineren Mengen auch in einigen Getreidesorten, Reis, Gemüse und, in ebenfalls kleinen Mengen, sogar in Rotwein enthalten. Sie seien als möglicherweise schützend gegenüber Brustkrebs identifiziert worden, und zwar aufgrund ihrer Östrogen abhängigen wie auch unabhängigen antikarzinogenen Wirkung. Im menschlichen Körper werden die Lignane verstoffwechselt in <a title="zum Dokuwiki - Eintrag Enterolakton" href="http://www.bcaction.de/wiki/enterolakton-phytoostrogen/" target="_blank">Enterolakton</a>. Die Konzentration von Enterolakton – also „Spuren der Pflanzenstoffe“ – lässt sich in Blutserum, Blutplasma und im Urin nachweisen.</p>
<h3>Schnipsel aus der MARIE-Studie</h3>
<p>Die Ergebnisse, die bisher aus den deutschen Forschungsprojekten MARIE-Studie bzw. GENICA-Studie oder dem daraus inzwischen entstandenen Verbundprojekt GENICA-MARIE &#8211; Gene ENvironment Interaction and Breast Cancer (GENICA)-MAmmakarzinom RIsikofaktoren-Erhebung (MARIE) &#8211; vorliegen, sind eher mühsam zu recherchieren. Es gibt geschätzte rund 180 verstreute Veröffentlichungen in englischsprachigen wissenschaftlichen Journals. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse gehören zur MARIE-Studie.</p>
<p>Die hier diskutierte Studie war die erste Untersuchung, die die Fragestellung nach der Wirkungsweise von Lignanen anhand von Patientinnen &#8211; also bei bereits an Brustkrebs erkrankten Frauen &#8211; untersucht hat. Zuvor war lediglich untersucht worden, inwiefern es Zusammenhänge zwischen Enterolakton-Spiegel und Brustkrebsrisiko gibt. Zum Brustkrebsrisiko gibt es bereits eine Metaanalyse, die darauf hinweist, dass Enterolakton ein Biomarker ist, der ein reduziertes Risiko an Brustkrebs zu erkranken, widerspiegelt (Reduktion 28%, so das aktuelle JCO-Editorial, das ist aber auch eine sehr unspezifische Angabe).[iv]</p>
<p>Die Konzentration von Enterolakton wurde im Rahmen der MARIE-Studie anhand einer Gruppe von 1140 Patientinnen mit Brustkrebs (nach der Menopause, Alter 50 bis 74 Jahre, an Brustkrebs diagnostiziert zwischen 2002 und 2005) überprüft. Die Überlebensdaten wurden dabei den lokalen Krebsregistern entnommen, Todesfälle wurden entsprechend anhand von Sterbeurkunden verifiziert. Informationen über Krankheitsrückfälle und Metastasierung wurden durch die teilnehmenden Ärzte aus den Krankenakten übernommen. Bei einem durchschnittlichen Beobachtungszeitraum von 6,1 Jahren sind 162 Todesfälle gemeldet worden.[v] Wie präzise können diese Daten sein?</p>
<h3>Keine gute Nachricht für alle</h3>
<p>Höhere Enterlakton-Serumspiegel waren in dieser Studie assoziiert mit einer statistisch nicht zufälligen („signifikant“) reduzierten Anzahl von Ereignissen (Todesfällen), allerdings nur für Östrogenrezeptor negative Tumoren und nicht für Östrogenrezeptor positive Tumoren. Mit anderen Worten: Für die Mehrzahl der Patientinnen – rund 80% der von Brustkrebs betroffenen Frauen haben Östrogenrezeptor positive Tumoren – gibt es leider auch keine leisen Hinweise auf mögliche Vorteile durch die Aufnahme von Lignanen. Die Schlagzeile des Deutschen Krebsforschungszentrums, die gerade ihren Niederschlag in Medien quer Beet findet und sicher auch als Ernährungstipp für Frauen noch viele Jahre in „abgeschwächten“ Varianten kursieren wird, hörte sich auf den ersten Blick zumindest gefühlte 50% besser an.</p>
<h3>Schlechte Erfahrungen mit „Nahrungsergänzung“</h3>
<p>Die spannende neue Frage bei so vielversprechend veröffentlichen Hoffnungen bleibt, wie Ruth E. Patterson in ihrem Editorial es formuliert: Was sollten Patientinnen wissen? Reichen die vorliegenden Ergebnisse aus, bereits wieder Diätempfehlungen auszusprechen? Wir wollen es jedenfalls möglichst genau wissen.</p>
<p>Patterson erinnert heute an die Empfehlungen zu Nahrungsergänzungsmitteln mit Betacarotin zur „Krebsprävention“. In den 1980er Jahren hatte man angenommen, dass der höhere Betacarotin-Spiegel im Zusammenhang mit einer an Obst und Gemüse reichen Ernährung das Krebsrisiko für epitheliale Krebserkrankungen &#8211; zu denen nebenbei auch Brustkrebs gehört &#8211; senken kann. Betacarotin als Nahrungsergänzungsmittel wurde als „unbedenklich“[vi] sowie für angebliche Krebs reduzierende Effekte beworben ohne Ende. Betacarotin wurde Nahrungsmitteln zugesetzt, um mit den angeblichen Krebs vorbeugenden Eigenschaften zu werben. Erst 1994 und 1996 kamen weitere, qualitativ bessere Untersuchungen (randomisierte Studien) zu dem Ergebnis, dass Betacarotin als Nahrungsergänzung nicht nur keinen positiven Effekt hat, sondern dass die Einnahme in diesen Studien sogar mit einem um 7% höheren Sterberisiko verbunden war. Keine schöne Bilanz.</p>
<h3>Kein „Tunnelblick“ auf einzelne Blutwerte</h3>
<p>Patterson warnt in ihrem Editorial vor dem Blick auf einzelne Blutwerte &#8211; wie jetzt etwa Enterolakton -, die sich bei einer gemischten, an Pflanzen reichen Ernährung nachweisen lassen. Daraus könne sich keine Aussage in Hinsicht auf eine „Hochdosis-Supplementation“ ableiten lassen, ganz besonders nicht für eine Gruppe, die bereits ein Risiko trage [wie beispielsweise Frauen mit „erhöhtem Brustkrebsrisiko“]. Wenn die Studienergebnisse bzw. die gefundenen Werte für Lignane als Biomarker in der MARIE-Studie als „Co-Variationen“ für einen generell gesünderen Lebenstil (Ernährung und Bewegung) stünden, seien die jetzt veröffentlichten Studienergebnisse plausibel, schreibt Ruth E. Patterson weiter. Die Bioverfügbarkeit von Lignanen aus unterschiedlichen Nahrungsquellen sei jedoch auf der wissenschaftlichen Ebene – auch im Zusammenspiel mit anderen Faktoren (z.B. Rauchen, Alkoholaufnahme, Umweltbedingungen etc.) – noch nicht wirklich geklärt.</p>
<h3>Pflanzennahrung wirkt</h3>
<p>ÄrztInnen werden von Patterson aufgerufen, weiterhin die wenig spektakuläre „ausgewogene Ernährung“ zu empfehlen, die Getreide, Obst und Gemüse enthalte. Solange es keine Studien gäbe, die eine Nahrungsergänzung mit bestimmten Lignanen auf ihre möglichen Risiken, Vorteile oder Nachteile hin untersuche, sollte weiterhin gewarnt werden vor einseitigen Empfehlungen auf der Basis von Laboruntersuchungen und epidemiologischen Beobachtungen. Das formuliert die Pressemeldung Nr. 49 des Deutschen Krebsforschungszentrums ein wenig sanfter („Von zusätzlichen Nahrungsergänzungsmitteln können wir zu diesem Zeitpunkt nur abraten.“) und nach dem spektakulären Versprechen am Anfang der Pressemeldung, sind viele vielleicht geneigt, es zu überlesen …</p>
<p>Stichwort: Enterolactone<br />
Bildnachweis: <a title="zum Foto bei flickr" href="http://www.flickr.com/photos/finklez/3837099255/lightbox/" target="_blank">Linum usitatissimum von Eran Finkle</a>, Creative Commons <a title="zur Lizenz für das Foto bei flickr" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">2.0</a></p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p>Pressemeldung Nr. 49: <a title="zur Pressemitteilung Nr. 49 des Deutschen Krebsforschungszentrums" href="http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2011/dkfz-pm-11-49-Pflanzeninhaltsstoff-senkt-Brustkrebs-Sterblichkeit.php" target="_blank">Pflanzeninhaltsstoff senkt Brustkrebssterblichkeit</a> | Deutsches Krebsfoschungszentrums DKFZ</p>
<p>Faktenpapier zum Phytoöstrogen Enterolakton: <a title="zum Faktenpapier der BCERC" href="http://www.bcerc.org/COTCpubs/BCERC.FactSheet_Phytoestrogen_ENL.pdf" target="_blank">Early Life Exposure to the Phytoestrogen Enterolactone and Breast Cancer Risk in Later Years</a>(BCERC Breast Cancer &amp; The Environment Research Centers, Stand Juli 2011, nur in engl. Sprache)</p>
<p><a title="zum Dokuwiki - Eintrag Enterolakton" href="http://www.bcaction.de/wiki/enterolakton-phytoostrogen/" target="_blank">Enterolakton</a> (DokuWiki)</p>
<hr size="1" />
<p>[i] Anmerkung: Nicht belanglos: Wo sind die Wissenschaftlerinnen? Sechs Wissenschaftlerinnen und drei Wissenschaftler haben den Artikel <a href="http://jco.ascopubs.org/content/early/2011/09/06/JCO.2011.34.6478.abstract">Serum Eeterolactone and Prognosis of Postmenopausal Breast Cancer</a>[i] gemeinsam veröffentlicht. Substanzen? Klingt irgendwie nach Chemotherapie. Leider ist der Originalartikel weder in deutscher Sprache verfügbar, noch im Englischen frei zugänglich. Der Artikeldownload kostet US $ 22, und zwar für die Einzelnutzung, nicht dass hier jemand auf die Idee kommt, man könnte das dann vielleicht noch per Mail weiterschicken. Das ist bei Forschungsarbeiten, die von öffentlichen Geldern profitieren (Deutsches Krebsforschungszentrum) in unserem Interesse so nicht in Ordnung. Wichtige Forschungsergebnisse zur Frauengesundheit gehen Frauen an. Sie sollten, wenn sie schon nicht in deutscher Sprache veröffentlicht werden, da den AutorInnen der „Impact Factor“ vielleicht nicht ausreicht, zumindest frei zugänglich sein und Creative Commons lizensiert werden. Liebes Deutsches Krebsforschungzentrum! Als Alternative bietet sich das British Medical Journal an, s. <a href="http://resources.bmj.com/bmj/about-bmj/policies/open-access-policy">http://resources.bmj.com/bmj/about-bmj/policies/open-access-policy</a>. Hier sind die Artikel frei zugänglich und wir müssen auch nicht fürchten, dass uns jemand für einen übersetzten Satz Theater mit dem Urheberrecht macht. Und es gibt so viele weitere OPEN ACCESS Alternativen &#8230;</p>
<p>[ii<a href="http://www.bcaction.de/infoblog/wp-admin/#_ednref2">]</a> <a href="http://seer.cancer.gov/statfacts/html/breast.html">http://seer.cancer.gov/statfacts/html/breast.html</a></p>
<p>[iii] S. Anmerkung Fußnote i</p>
<p>[iv] s. Quelle Zaineddin, A. K., Vrieling, A., Buck, K., Becker, S., Linseisen, J., Flesch-Janys, D., Kaaks, R. and Chang-Claude, J. (2011), Serum Enterolakton and postmenopausal breast cancer risk by estrogen, progesterone and herceptin 2 receptor status. International Journal of Cancer. doi: 10.1002/ijc.26157, wiederum nicht frei zugänglich, Abstract: Das – postmenopausale – Brustkrebs<strong>risiko</strong> fällt in einer Relation zu dem ansteigenden Enterolakton-Spiegel und zwar insbesondere für Tumoren, die nicht Hormonrezeptor abhängig sind, in geringerem Umfang auch für Hormonrezeptor abhängigen Tumoren, eine Relation zu Her2-Rezeptor-positivem Brustkrebs konnte nicht hergestellt werden. „We found strong evidence for a significant inverse association between serum Enterolakton and postmenopausal breast cancer <strong>risk</strong>, which was stronger for ER−PR− than for ER+PR+ tumors but not differential by further expression of HER2.”</p>
<p>[v] <a href="http://jco.ascopubs.org/content/early/2011/09/06/JCO.2011.34.6478.abstract?sid=b76862b2-9f6d-442b-b3c0-e1a247c42f2c">Abstract</a><strong> </strong>Serum Enterolactone and Prognosis of Postmenopausal Breast Cancer, Katharina Buck et al., <cite>JCO </cite><em>Sep 6, 2011</em><em>:</em><em>; </em><em>published online on </em><em>September 6, 2011</em><em>;</em><em> </em><em>DOI:</em><em>10.1200/JCO.2011.34.6478</em><em>.</em><em> </em></p>
<p>[vi] &#8220;… unbedenklich &#8230;&#8221; Dt Ärztebl 1995; 92: A-1316-1321 [Heft 18]</p>
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