In seiner aktuellen Ausgabe (Heft 04/2010) berichtet das unabhängige arznei-telegramm unter dem Titel “Dialyse und Tod unter Bisphosponat
Zoledronat (Aclasta)”. So könne das Medikament, das gegen Osteoporose und Morbus Paget zugelassen sei, Nierenfunktionsstörungen bis hin zum Nierenversagen auslösen.
Während der Behandlung von Frauen mit Osteoporose war es bei 0,2% der so behandelten Patientinnen zu akutem Nierenversagen gekommen (im Vergleich die Placebogruppe: 0,03%). Der Hersteller des Medikaments, Novartis, soll lt. Bericht im arznei-telegramm “Spontanberichte” über dialysepflichtiges Nierenversagen und Todesfolge bei Patientinnen mit vorbestehender Nierenfunktionsstörung oder anderen Risikofaktoren (etwa Alter, Einnahme anderer nierenschädigender Medikamente bzw. unter Therapie mit “Entwässerungsmitteln” (Diurektika)) erhalten haben.
Frauen mit Brustkrebs wird teilweise “adjuvant” (off-Label) bzw. bei Metastasierung der gleiche Wirkstoff Zoledronat verabreicht. Der >>> Rote Hand Brief zu Zoledronat des Herstellers Novartis v. 12.03.2010 kann auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM abgerufen werden.
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Zur Verabreichung von Zometa bei Brustkrebs ohne Metastasierung s. auch unseren Bericht >>> Zoledronat ohne Metastasen? arznei-telegramm rät Frauen ab v. 10.04.2009 (mit arznei-telegramm Original-Artikel zum Download)
“Rote Hand Brief” zu Zoledronat auf der BfArM-Webseite
Neutrale Gesundheits- und Arzneimittelinformation:
Pharmabrief Spezial (Buko): Anforderungen an nützliche Gesundheitsinformationen (mit vielen weiterführenden Internetadressen)
Link zum arznei-telegramm


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