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	<title>ethik &#187; Pharmasponsoring</title>
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	<description>medizinethik, medizingeschichte, normsetzungen &#38; mehr ...</description>
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		<title>Einleitung zum Sponsoring: Finanzierung der Arbeit in der Patientinnen-Initiative</title>
		<link>http://www.bcaction.de/ethics/finanzierung-patientinnen-initiative/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Dec 2006 13:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
				<category><![CDATA[basics]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Interessenkonflikte]]></category>
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		<description><![CDATA[Druck &#124; Download PDFDirekt zum Download unserer Richtlinie  &#62;&#62; Text als pdf Lesetipp: Unsere Online-Broschüre zum Thema Fundraising &#38; Ethik: Ein anderes Rezept von Anne Rochon Ford (pdf) Die Beschaffung von finanziellen Mitteln für Selbsthilfeprojekte ist nicht einfach. Fast alle Selbsthilfeorganisationen im Kontext Krebs und Brustkrebs in Deutschland werden (seltener) in geringerem oder auch (häufiger) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right; margin: 0px 0px 0px 0px;" ><a href="http://www.bcaction.de/ethics/finanzierung-patientinnen-initiative/?pfstyle=wp" style="text-decoration: none; outline: none; color: #197ca6;"><img class="printfriendly" src="http://www.bcaction.de/images/pdf.gif" /><span class="printfriendly" style="font-size:12px; margin-left:3px;  color: #197ca6;">Druck | Download PDF</span></a></div><p>Direkt zum Download unserer Richtlinie  <a href="http://www.bcaction.de/funding_policy.pdf" target="_blank">&gt;&gt; Text als pdf</a></p>
<p>Lesetipp:<strong> Unsere Online-Broschüre zum Thema Fundraising &amp; Ethik: </strong><a href="../../pdf/alternativen1.pdf">Ein         anderes Rezept von Anne Rochon Ford (pdf)</a></p>
<p>Die Beschaffung von finanziellen Mitteln für Selbsthilfeprojekte ist nicht einfach. Fast alle Selbsthilfeorganisationen im Kontext Krebs und Brustkrebs in Deutschland werden (seltener) in geringerem oder auch (häufiger) in größerem Umfang mit Geldern aus der Pharmaindustrie finanziert. In der Regel sind weder die Bereitstellung noch die Verwendung der Mittel         transparent. Die Selbsthilfegruppen selbst verschleiern die Herkunft ihrer Gelder. Die Frage nach den Geldgebern in der Selbsthilfe ist unbequem, aber sie berührt wichtige ethische Grundsatzfragen, die den Charakter und Inhalte des Selbsthilfeengagements direkt betreffen.</p>
<p>Wir sehen, dass gerade dieses schwierige Thema zunehmend polarisiert und eine neue Standortbestimmung in der Selbsthilfe erforderlich macht. Die Organisationen der Selbsthilfe schlagen unterschiedliche Wege ein:</p>
<ul>
<li> z.B. durch industrienahe Positionierung mit massivem Industriesponsoring,</li>
</ul>
<ul>
<li> gemäßigte Wege, die die Einwerbung von solchen Mitteln im Interessenkonflikt unter bestimmten Bedingungen zulassen und</li>
</ul>
<ul>
<li> es gibt wenige Gruppen, die Mittel vor einem zumindest ethisch fragwürdigem Hintergrund bzw. vor dem Hintergrund von Interessenkonflikten prinzipiell ablehnen. Genau dafür haben wir uns entschieden. Alle bisher gemachten Erfahrungen gerade auch der jüngeren Zeit in diesem Bereich können uns darin nur bestärken und Erfahrungen mit der Wirkung und dem Einsatz von Geld und Interessenkonflikten in der Selbsthilfe haben uns zu dieser Entscheidung veranlasst.</li>
</ul>
<p>Wir möchten bewusst nicht mitschwimmen in einem Strudel des &#8220;pink Business&#8221;, einer Welle von Aktivismus &#8220;im Namen der betroffenen Frauen&#8221;, die mittlerweile die Welt umspannt, dabei längst deren Anliegen weitgehend aus dem Auge verloren hat und zu einer großen Maschinerie der Profitgenerierung mutiert ist. Ein vielleicht noch schwerer wiegendes Grundproblem im Zusammenhang mit der Beschaffung von Mitteln im Interessenkonflikt ist aber der sich zwangsläufig durch die entstehenden Verbindungen verändernde Fokus der Inhalte.</p>
<p>Vorbildlich finden wir die &#8220;Richtlinie zur Beschaffung von Mitteln von BCAction&#8221; aus San Francisco. BCAction verzichtet auch auf Spenden von chemischen Fabriken, Öl-Konzernen, Tabakwaren-Herstellern, Krankenversicherungen und Krebsbehandlungseinrichtungen, weil ein Interessenkonflikt vorliegt und damit die unabhängige Arbeit gefährdet ist &#8211; zumindest in puncto Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Vorbildlich für uns sind neben Breast Cancer Action in den USA und Kanada grundsätzlich auch Organisationen wie der <a href="http://www.akf-info.de/" target="_blank"><span style="color: #5b5b5b;"><img src="../../images/rechtshellbau.jpg" alt="" width="9" height="9" /></span> Arbeitskreis Frauengesundheit</a> (AKF e.V.), das <a href="http://www.frauengesundheit-berlin.de/"><span style="color: #5b5b5b;"><img src="../../images/rechtshellbau.jpg" alt="" width="9" height="9" /></span> Netzwerk Frauengesundheit Berlin</a>, <a href="http://www.greenpeace.de/" target="_blank"><span style="color: #5b5b5b;"><img src="../../images/rechtshellbau.jpg" alt="" width="9" height="9" /></span> Greenpeace</a>, <a href="http://www.bukopharma.de/" target="_blank"><span style="color: #5b5b5b;"><img src="../../images/rechtshellbau.jpg" alt="" width="9" height="9" /></span> Buko</a> oder <a href="http://www.haiweb.org/" target="_blank"><span style="color: #5b5b5b;"><img src="../../images/rechtshellbau.jpg" alt="" width="9" height="9" /></span> Health Action International</a>, die ebenfalls auf die Einwerbung von Mitteln vor dem Hintergrund eines Interessenkonfliktes grundsätzlich verzichten.</p>
<p>Lernen Sie die Position zur Beschaffung von Mitteln von BCAction kennen und lesen Sie die komplette Richtlinie:</p>
<p><strong>Übersetzung   der Drittmittelrichtlinie von BCAction: </strong><a href="../../04ethik/01_1drittmittel.htm"><br />
</a></p>
<ul>
<li><a href="../../04ethik/01_1drittmittel.htm">Policy       on Corporate Contributions</a> (Richtlinie zur Beschaffung von Mitteln durch unterstützende Organisationen)       von<span style="color: #5b5b5b;"> </span><a href="http://www.bcaction.org/" target="_blank">Breast       Cancer Action (BCA)</a><span>, </span>San Francisco,       USA. (Aktualisierte &#8211; zurzeit gültige &#8211; Version vom April 2000.)</li>
</ul>
<p><strong>Online-Publikationen:<br />
</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.bcaction.de/pdf/alternativen1.pdf">Ein       anderes Rezept von Anne Rochon Ford</a> (pdf): Fundraising &amp; Ethik in Frauengesundheitsorganisationen mit Prof. Dr. Margit Mayer (Vorwort Anne Rochon Ford mit einem Beitrag über Sharon Batt aus Kanada u.a.)</li>
</ul>
<div>
<ul>
<li><a href="http://www.bcaction.de/pdf/alternativen2.pdf" target="_blank">Eine alte Gesichte?</a> (pdf) Brustkrebs, Lobby, Industrie, Therapie: Auf den Spuren der Brustkrebsaktivistin Rose Kushner. 2009</li>
<li><a href="http://www.bcaction.de/archiv/ein-anderes-rezept-vortrag/">Ein anderes Rezept</a>: Fundraising und Ethik in Frauengesundheitsorganistionen &#8211; Vortrag zum Thema pharmagesponserte Selbsthilfe, BCAction Germany, 2007 im Rathaus Schöneberg</li>
<li><a href="http://www.bcaction.de/wordpress/notbremse-gezogen-ruecktritt-europa-donna/">Zum Rücktritt des Europa-Donna-Vorstands</a>, 2008</li>
<li><a href="http://www.bcaction.de/archiv/selbsthilfe-ist-nicht-gleich-selbsthilfe-2/">Selbsthilfe ist nicht gleich Selbsthilfe</a>: Vortrag zum Selbsthilfesponsoring im europäischen Kontext, BCAction Germany 2008 in der Apothekerkammer Berlin</li>
<li><a href="http://www.bcaction.de/wordpress/klare_grenzen-setzen/">Klare Grenzen setzen</a> &#8230; Interview zur gegenwärtigen Sponsoring-Praxis im Bioskop (mit weiteren Links)</li>
</ul>
</div>
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