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Ana Soto: Beginnt die Krebsentstehung im Mutterleib? Hormonell wirksame Umweltschadstoffe und Brustkrebs

Ana Soto: Beginnt die Krebsentstehung im Mutterleib? Hormonell wirksame Umweltschadstoffe und Brustkrebs

Bericht über Ana Sotos Webinar „Does carcinogenesis start in the womb? Endocrine disruptors and breast cancer“ vom Februar 2017 für die Massachusetts Breast Cancer Coalition (MBCC) Einleitung: Endokrinologie kurzgefasst Wir haben ein Hormonsystem, das über unterschiedliche Organen (Drüsen) gesteuert wird. Diese Drüsen produzieren „körpereigene“ Chemikalien, die wir

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Chemotherapie und Biomarker: Wie sicher sind die Tests?

Chemotherapie und Biomarker: Wie sicher sind die Tests?

Seit mehr als einem Jahrzehnt bringen unterschiedliche Medien immer wieder sehr vielversprechende Berichte über Biomarker-Tests, die voraussagen könnten, wer im Rahmen einer Therapie gegen Brustkrebs eine Chemotherapie braucht und wer nicht. Inzwischen gibt es verschiedene unterschiedliche Produkte am Markt und verschiedene Fachgesellschaften und sogar Krankenkassen sind auf

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Zum Beispiel Cannabis: Alles Mythos?

Auch uns liegen vereinzelte Berichte von Frauen mit Brustkrebs vor, die Anläufe unternommen haben, mit Cannabis Schmerzen zu lindern, den Appetit zu verbessern oder mit der in diesen Fällen immer bereits weit fortgeschrittenen Erkrankung besser klar zu kommen. Immer wieder gibt es Medienberichterstattungen, die Substanzen wie Cannabis

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Langzeitüberleben mit Brustkrebs, Hormontherapie und Metastasierung: Wichtige Datenanalyse erschienen

Langzeitüberleben mit Brustkrebs, Hormontherapie und Metastasierung: Wichtige Datenanalyse erschienen

In den Nachrichten im Deutschen Ärzteblatt erschien am 9. November 2017 ein Hinweis auf eine im New England Journal of Medicine (2017; 377: 1836-1846) veröffentlichte Metaanalyse zum Risiko von Fernmetastasen für „Langzeitüberlebende“ nach Absetzen der Hormontherapie mit einem Behandlungszeitraum von fünf Jahren. Die Ergebnisse sind leider wenig beruhigend. Ausgewertet wurden

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Methadon bei Krebs?

Seit einiger Zeit gibt es in den Medien Berichte über eine angeblich die Chemotherapie verstärkende Wirkung von Methadon. Methadon ist ein synthetisch hergestelltes, schmerzstillendes Opiod, das in Deutschland nur zur Substitutionsbehandlung bei Heroinabhängigkeit zugelassen ist. Die Diskussion wird kontrovers geführt, Gegnern wird u.a. vorgeworfen, sie seien von

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Fundierte Betrachtung: Mit Kältekappe die Haare bei Chemotherapie retten?

Fundierte Betrachtung: Mit Kältekappe die Haare bei Chemotherapie retten?

Diagnose Brustkrebs: Lange schon gibt es immer mal wieder Berichte über die „Rettung der Haare“ unter Chemotherapie. Der komplette Haarverlust wird oft als so verletzend empfunden, dass einige Frauen eine Chemotherapie deswegen ablehnen. Der Haarverlust macht die Krebserkrankung auch nach außen sichtbar. Es gibt sogar Frauen, die

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Was bringt Herceptin adjuvant? Langzeitdaten aus dem arznei-telegramm

Was bringt Herceptin adjuvant? Langzeitdaten aus dem arznei-telegramm

Im aktuellen arznei-telegramm (a-t) 05/2017 wurde in der Rubrik Therapiekritik ein Artikel zu „Langzeitdaten zu adjuvantem Trastuzumab bei Brustkrebs“ veröffentlicht. Das Medikament war das erste einer Reihe von sehr hochpreisigen Medikamenten in der Brustkrebstherapie, bei denen sich die Behandlungskosten für die jährliche Therapie deutlich im fünfstelligen Bereich

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Palbociclib / Ibrance – ein neues Pfizer-Medikament am Markt

Zeitgleich zur Etablierung von Palbociclib gegen Brustkrebs (Markenname Ibrance) hat der Hersteller Pfizer die neue Veranstaltungsreihe „Dialogrunde Brustkrebs“ gestartet, die bereits in mehreren Städten vor Ort war. „Dialogrundenpartner“ sind die Patientinnenorganisation „Brustkrebs Deutschland e.V.“ (s. dazu z.B. Sharon Batt und ihre intensive Auseinandersetzung mit der neue Rolle

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Herceptin® (Trastuzumab) und Herzfunktion

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hat am 22.03.2017 einen „Rote-Hand-Brief“ zu Herceptin® (Trastuzumab) veröffentlicht: Der Hersteller des Medikaments Roche weist darin an die Bedeutung der Überwachung der Herzfunktion vor, während und nach der Behandlung mit dem Medikament hin. Die Häufigkeit und Schwere einer Herzinsuffizienz soll so reduziert

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Warnhinweise für Medikamente: Frankreich meldet tödliche Darmentzündung (Enterokolitis) unter taxanhaltiger Chemotherapie mit Docetaxel

Wie das unabhängige arznei-telegramm (a-t) jetzt berichtete 1 (s. Quellenangabe unten), liegen aus Frankreich Berichte über tödlich verlaufende Darmentzündungen unter Chemotherapie mit Docetaxel vor. Die französische Arzneimittelbehörde ANSM hatte darüber informiert, dass im Jahr 2016 fünf Verdachtsberichte zu tödlicher Enterokolitis bei Neutropenie [Verminderung der weißen Blutkörperchen im

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Die dieser Webseite zugrunde liegenden Inhalte beleuchten Einzelaspekte aus der Perspektive von betroffenen Frauen und Frauengesundheitsbewegung. Die hier bereitgestellten Informationen sind kein Ersatz für ärztliche Beratung und Behandlung. Im Einzelfall sind Diagnose und Therapieempfehlungen immer Sache der behandelnden ÄrztInnen. Weiterlesen: Haftungsausschluss / Disclaimer

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Wir …

... sind eine kleine unabhängige Gemeinschaft von Frauen, die sich im Kontext Brustkrebs engagieren. Wir wollen die bestmögliche Behandlung für alle, die von dieser schweren Erkrankung betroffen sind. Wir wollen aber auch, dass die Forschung über die Ursachen von Brustkrebs und über die Möglichkeiten der Primärprävention endlich grundlegend verbessert werden.

Wir sind ein kreatives, privat finanziertes Low-Budget-Projekt, das grundsätzlich jegliche Finanzierung im Interessenkonflikt ablehnt und insbesondere keine Pharmagelder annimmt. Lesen Sie dazu unsere Leitlinie, entsprechend der Richtlinie zur Einwerbung von Drittmitteln von Breast Cancer Action.

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Breast Cancer Action Germany - die kritische Annäherung rund um das Thema Brustgesundheit und Brustkrebs im Kontext von Medizin, Krankheitsvermeidung, Umwelt, Gesellschaft und Politik mit dem Schwerpunkt Selbstschutz / Verbraucherinnenschutz.

Wir lehnen uns u.a. an die Arbeit von Breast Cancer Action mit Sitz in San Francisco an. Diese Arbeit hilft uns sehr. Ohne die wichtige Arbeit der engagierten Frauen von Breast Cancer Action (www.bcaction.org) nachzunutzen, hätten wir von Frauenseite in Deutschland keine wirklich neutralen Berichte zu vielen wichtigen und komplizierten Themenbereichen bei Brustkrebs. Die Arbeit von Breast Cancer Action ist wertvoll und nicht kostenlos zu leisten.
Es ist möglich, direkt an Breast Cancer Action in den USA zu spenden. Die Spenden werden in der Breast Cancer Action-Zeitschrift „Source“ veröffentlicht, wenn nichts anderes angekreuzt wird. Es ist auch möglich, für namentlich genannte Patientinnen oder zum Gedächtnis von Frauen mit Brustkrebs, die nicht mehr leben, zu spenden. Eine Spende ist einfach z.B. über Kreditkarte möglich: Breast Cancer Action unterstützen.