Alle Beiträge | Palliativmedizin

Methadon bei Krebs?

Seit einiger Zeit gibt es in den Medien Berichte über eine angeblich die Chemotherapie verstärkende Wirkung von Methadon. Methadon ist ein synthetisch hergestelltes, schmerzstillendes Opiod, das in Deutschland nur zur Substitutionsbehandlung bei Heroinabhängigkeit zugelassen ist. Die Diskussion wird kontrovers geführt, Gegnern wird u.a. vorgeworfen, sie seien von

Weiterlesen

Für Palliativversorgung und ein Leben bis zuletzt

Für Palliativversorgung und ein Leben bis zuletzt

Dokumentation des Workshops „Für Palliativversorgung und ein Leben bis zuletzt“ unter der Leitung von Erika Feyerabend und Inge Kunz von der 18. AKF-Jahrestagung 2011 in Berlin   Was ist Palliativversorgung? Hinter dem Begriff „Palliative Care“ steht ein Handlungskonzept, das die Hospizbewegung entwickelt hat. Die Weltgesundheitsorganisation definierte dieses

Weiterlesen

Petition zur Absicherung in der Palliativversorgung – mitzeichnen!

In Deutschland haben Schwerstkranke per Gesetz verankert Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Hier ein Auszug aus dem Gesetz vom 01.04.2007 (Sozialgesetzbuch V) § 37b SGB V – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung: (1) Versicherte mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung, die

Weiterlesen

Nicht Sterbehilfe soll zum Normalfall werden, sondern der Zugang zu moderner Palliativmedizin (Zur Position der Bundesärztekammer, D 2010)

Nicht Sterbehilfe soll zum Normalfall werden, sondern der Zugang zu moderner Palliativmedizin (Zur Position der Bundesärztekammer, D 2010)

„Die Legalisierung des ärztlich begleiteten Suizids kann leicht dazu führen, dass sich Menschen um ärztliche Hilfe beim Suizid bemühen, die sich als Belastung für Familie und Gesellschaft fühlen.“ 62% der Ärzte haben im Jahr 2009 in einer repräsentativen Umfrage zugegeben, dass sie eine Legalisierung des „ärztlich begleiteten

Weiterlesen

Patientenverfügungen – Hilfreiche oder gefahrvolle Vorsorge?

Patientenverfügungen – Hilfreiche oder gefahrvolle Vorsorge?

Die Vereine Omega – Leben mit dem Sterben e.V. und BioSkop –  Forum zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien e.V. haben eine hilfreiche Information zu Patientenverfügungen herausgegeben. Beide Organisationen befassen sich sensibel und mit großer Kompetenz mit Grenzbereichen des Lebens. Im Einleitungstext heißt es: „Patientenverfügungen sollen

Weiterlesen

Charta für schwerstkranke und sterbende Menschen

Im Alltag von Frauen mit fortgeschrittener Brustkrebserkrankung zeigt sich uns Tag für Tag, dass das „soziale Netz“ auch in dieser schwierigen Lebensphase nicht immer tragfähig ist. Ob Schmerzmittelversorgung, Kompetenz in der spezialisierten Pflege, Probleme bei Kostenübernahme im Verschiebebahnhof von Kosten- und Leistungsträgern, Befristungen beim Aufenthalt in Palliativeinrichtungen

Weiterlesen

Richtlinie zur Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung tritt am 12.03.2008 in Kraft

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 20. Dezember 2007 „Richtlinie zur Verordnung  von spezialisierter ambulanter Palliativversorgung“ (Neufassung) wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Richtlinie tritt am 12. März 2008 in Kraft. Der G-BA will damit die Versorgung schwerstkranker Menschen am Lebensende verbessern. In der Pressemeldung des Gemeinsamen

Weiterlesen

G-BA stärkt Versorgung schwerstkranker Menschen am Lebensende – Richtlinie zur Verordnung spezialisierter ambulanter Palliativversorgung beschlossen

Text: Gemeinsamer Bundesausschuss (Pressemeldung v. 21.12.2007, zur Dokumentation) Schwerstkranke Patientinnen und Patienten, die an ihrem Lebensende im häuslichen Umfeld gepflegt werden, haben im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) künftig Anspruch auf eine bessere Versorgung. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Siegburg. Die

Weiterlesen

„Ärzte – Im Einsatz verschollen“ (MIA Doctors)

von Jeanne Sather, aus dem Amerikanischen übersetzt von Beate Schmidt   Ich nenne sie „im Einsatz verschollene Ärzte“ [„Missing in Action“, 1.] – Ärzte, die im Einsatz verloren gehen, während ihre Patienten sterben. KrebspatientInnen erwarten von ihrem Arzt, der sie über die ganze Zeit der Erkrankung behandelt hat,

Weiterlesen

Eid des Hippokrates ( 460 bis 370 v. Chr.): gestern, heute, anderswo

Brustkrebs – Patientin – Ärztinnen und Ärzte: Ist der historisch gewachsene ethische Anspruch noch heute von Bedeutung? Hier ist das viel zitierte sog. „Gelöbnis“ zum Nachlesen … „Bei der Ausübung des ärztlichen Berufes verspreche und gelobe ich, den Geboten der Ehre und der Rechtschaffenheit treu zu folgen. Meine

Weiterlesen

Benutzungshinweis

Die dieser Webseite zugrunde liegenden Inhalte beleuchten Einzelaspekte aus der Perspektive von betroffenen Frauen und Frauengesundheitsbewegung. Die hier bereitgestellten Informationen sind kein Ersatz für ärztliche Beratung und Behandlung. Im Einzelfall sind Diagnose und Therapieempfehlungen immer Sache der behandelnden ÄrztInnen. Weiterlesen: Haftungsausschluss / Disclaimer

Werbung?

Diese Webseite ist werbefrei.

Akkreditierung

Diese Website ist bei der Health On the Net Foundation akkreditiert.
Wir berücksichtigen HONcode Standards. Zur Überprüfung klicken Sie bitte auf das HON-Logo. Diese Website ist seit 2007 bei der Health On the Net Foundation akkreditiert. Wir berücksichtigen HONcode-Standards. Zur Überprüfung klicken Sie bitte auf das HON-Logo.

LibraryThing

Wir …

... sind eine kleine unabhängige Gemeinschaft von Frauen, die sich im Kontext Brustkrebs engagieren. Wir wollen die bestmögliche Behandlung für alle, die von dieser schweren Erkrankung betroffen sind. Wir wollen aber auch, dass die Forschung über die Ursachen von Brustkrebs und über die Möglichkeiten der Primärprävention endlich grundlegend verbessert werden.

Wir sind ein kreatives, privat finanziertes Low-Budget-Projekt, das grundsätzlich jegliche Finanzierung im Interessenkonflikt ablehnt und insbesondere keine Pharmagelder annimmt. Lesen Sie dazu unsere Leitlinie, entsprechend der Richtlinie zur Einwerbung von Drittmitteln von Breast Cancer Action.

Spenden …

Breast Cancer Action Germany - die kritische Annäherung rund um das Thema Brustgesundheit und Brustkrebs im Kontext von Medizin, Krankheitsvermeidung, Umwelt, Gesellschaft und Politik mit dem Schwerpunkt Selbstschutz / Verbraucherinnenschutz.

Wir lehnen uns u.a. an die Arbeit von Breast Cancer Action mit Sitz in San Francisco an. Diese Arbeit hilft uns sehr. Ohne die wichtige Arbeit der engagierten Frauen von Breast Cancer Action (www.bcaction.org) nachzunutzen, hätten wir von Frauenseite in Deutschland keine wirklich neutralen Berichte zu vielen wichtigen und komplizierten Themenbereichen bei Brustkrebs. Die Arbeit von Breast Cancer Action ist wertvoll und nicht kostenlos zu leisten.
Es ist möglich, direkt an Breast Cancer Action in den USA zu spenden. Die Spenden werden in der Breast Cancer Action-Zeitschrift „Source“ veröffentlicht, wenn nichts anderes angekreuzt wird. Es ist auch möglich, für namentlich genannte Patientinnen oder zum Gedächtnis von Frauen mit Brustkrebs, die nicht mehr leben, zu spenden. Eine Spende ist einfach z.B. über Kreditkarte möglich: Breast Cancer Action unterstützen.