ANTIPINK – Mehr Beispiele zum Brustkrebsmonat

Sulik-Blog: „Es ist Zeit, sich nicht länger etwas vorzumachen“: Versehen mit einer exemplarischen Bildersammlung plädiert die Medizinsoziologin Gayle Sulik für einen radikalen Richtungswechsel im gesellschaftlichen Umgang mit Brustkrebs.Weiterlesen …

In „Pink Ribbons, Inc.“ geht die Soziologin Samantha King der „Kultur“ der Geldsammelei gegen Brustkrebs auf den Grund. Sie sieht keine ernsthaften Initiativen der weltweit tätigen Kosmetik-Konzerne, ihre eigenen Produkte für Konsumentinnen sicher zu machen und hält die Lichtaktionen gegen Brustkrebs schlicht für Stromverschwendung. Sie änderten nichts und würden auch nicht gegen Brustkrebs helfen. Die Realität einer hässlichen Krankheit werde überblendet. Nichts an Brustkrebs ist rosa oder niedlich … Weiterlesen

Einen Klassiker zum Thema schrieb Barbara Ehrenreich mit „Willkommen in Krebsland“. Ihr Text, der hier mit freundlicher Genehmigung wiedergegeben wird, wirft einen schonungslosen Blick auf den Stand der Dinge. Ehrenreich meint, in der „Brustkrebskultur“ sein Fröhlichkeit mehr oder weniger Pflicht und eine Meinungsverschiedenheit wäre Verrat … Weiterlesen (pdf) …

Eines der wichtigsten neuen Bücher, „Pink Ribbon Blues„, schrieb jedoch die Medizinsoziologin Gayle Sulik, s. oben.  Sulik zeigt auf, wie der Umgang mit Brustkrebs in westlichen Gesellschaften Gesundheit von Frauen gefährdet. Die Autorin widmet sich sozialen und sprachlichen Aspekten, Auswirkungen der Berichterstattung in Massenmedien, kulturellen Aspekten und Ausflügen in die Krebsindustrie bis hin zur kritischen Betrachtung von Big Pharma und sie stößt ein Umdenken anDabei positioniert sie sich –  und das ist eher unüblich und sehr einnehmend – glaubwürdig bei den betroffenen Frauen. Weiterlesen … 

Der Artikel Komen – oder Patente „für die Heilung“ setzt sich mit den rosa verpackten Aktionen der Susan G. Komen Foundation, auseinander … Weiterlesen

 

1 Kommentar
  1. […] ist eine Krankheit, keine günstige Gelegenheit für Marketing!” Artikel lesen Share this:Gefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies gefällt. Dieser Beitrag wurde unter […]

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... sind eine kleine unabhängige Gemeinschaft von Frauen, die sich im Kontext Brustkrebs engagieren. Wir wollen die bestmögliche Behandlung für alle, die von dieser schweren Erkrankung betroffen sind. Wir wollen aber auch, dass die Forschung über die Ursachen von Brustkrebs und über die Möglichkeiten der Primärprävention endlich grundlegend verbessert werden.

Wir sind ein kreatives, privat finanziertes Low-Budget-Projekt, das grundsätzlich jegliche Finanzierung im Interessenkonflikt ablehnt und insbesondere keine Pharmagelder annimmt. Lesen Sie dazu unsere Leitlinie, entsprechend der Richtlinie zur Einwerbung von Drittmitteln von Breast Cancer Action.

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Breast Cancer Action Germany - die kritische Annäherung rund um das Thema Brustgesundheit und Brustkrebs im Kontext von Medizin, Krankheitsvermeidung, Umwelt, Gesellschaft und Politik mit dem Schwerpunkt Selbstschutz / Verbraucherinnenschutz.

Wir lehnen uns u.a. an die Arbeit von Breast Cancer Action mit Sitz in San Francisco an. Diese Arbeit hilft uns sehr. Ohne die wichtige Arbeit der engagierten Frauen von Breast Cancer Action (www.bcaction.org) nachzunutzen, hätten wir von Frauenseite in Deutschland keine wirklich neutralen Berichte zu vielen wichtigen und komplizierten Themenbereichen bei Brustkrebs. Die Arbeit von Breast Cancer Action ist wertvoll und nicht kostenlos zu leisten.
Es ist möglich, direkt an Breast Cancer Action in den USA zu spenden. Die Spenden werden in der Breast Cancer Action-Zeitschrift „Source“ veröffentlicht, wenn nichts anderes angekreuzt wird. Es ist auch möglich, für namentlich genannte Patientinnen oder zum Gedächtnis von Frauen mit Brustkrebs, die nicht mehr leben, zu spenden. Eine Spende ist einfach z.B. über Kreditkarte möglich: Breast Cancer Action unterstützen.