Ärztinnen gegen Brustkrebs e.V. (Berlin)

„Ärztinnen gegen Brustkrebs e.V.“ (ÄGB) ist ein breiterer Zusammenschluss von Berliner Ärztinnen aus der klinisch-operativen Gynäkologie, der ambulanten Gynäkologie und der internistischen Onkologie, auch „Netzwerk von Gynäkologinnen, Onkologinnen, Radiologinnen, operierenden Gynäkologinnen, einer Strahlentherapeutin sowie Psychologinnen“, der sich Ende der 1990er Jahre gründete.[1] Der Verein, der unter der Registernummer 21397 in das Vereinsregister (VR) beim Amtsgericht Berlin eingetragen wurde, verstand sich als Arbeitskreis zur Diagnostik, Behandlung und Begleitung von Brustkrebspatientinnen und interdiszipliniär und intersektoral arbeitendes Kompetenznetzwerk. „Aufgrund eigener möglicher Betroffenheit glauben wir, die Lebens- und Krankheitssituation unserer Patientinnen besonders gut verstehen zu können und dadurch leichter spezifische Behandlungsansätze zu finden“ war in den damaligen Erklärungen des Arbeitskreises zu lesen.

Ziele des Vereins:

  • Optimierung der Betreuung und Behandlung durch enge, frauengesundheitsorientierte Zusammenarbeit
  • Erarbeitung eines Modells zur partnerschaftlichen Beteiligung von Patientinnen an Behandlungsentscheidungen
  • Verbesserungen der Dokumentation
  • Entwicklung von Qualitätskritierien
  • Fortbildung
  • Verbesserung der Versorgungsstrukturen
  • Verbesserung der Informationsmöglichkeiten für Patientinnen, Gruppen, Verbände und Politik.

Die „Ärztinnen gegen Brustkrebs e.V.“ haben sich im Jahr 2003 als Mitgliedsorganisation des Netzwerk Frauengesundheit Berlin für die Einrichtung zertifizierter Brustzentren in Berlin enigesetzt und angeboten, ein entsprechend den EUSOMA-Richtlinien gestaltetes Vorhaben (Modell) in Berlin durchzuführen. Das o.g. Angebot lag den Kassen, der KV Berlin und der Berliner Ärztekammer vor. [2]

1. „Pionierarbeit hat Regitz-Jedermann nicht nur als Frau in einer Männerdomäne geleistet, sondern auch beim Aufbau des Mammografie-Screenings. Mit einer Handvoll engagierter Mitstreiterinnen gründete sie 1998 den Verbund „Ärztinnen gegen Brustkrebs“. Die Diskussion um das Mammascreening begann in Deutschland gerade erst. Regitz-Jedermann schaute nach Norwegen, und hegte einen Traum: So wie dort könnte das Screening auch in Deutschland laufen. Jetzt arbeitet sie daran, ihren Traum wahr zu machen.“ Quelle: „Powerfrau im Einsatz“, Ärzte Zeitung, 17.10.2007

2. Große Anfrage der Fraktion der SPD des Abgeordnetenhauses von Berlin und der Fraktion der PDS des Abgeordnetenhauses von Berlin vom 26. Januar 2003 über Frauengesundheit (Drucksache Nr. 15/1296)

 

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