zusammengestellt von G. Kemper und G. Lüttgen mit Untersütztung von anderen engagierten Frauen (Die Ergebnisse können zu Forschungszwecken oder von anderen Selbsthilfen bei uns abgerufen werden, wenn Interesse besteht und solange die Veröffentlichung noch nicht erfolgt ist.)
Aktuelle Umfrage zum Thema
PatientInnenorganisationen sind gemeinnützig tätig und vertreten wichtige Anliegen für uns alle, doch ihre Finanzierung der Arbeit ist nicht einfach. In den letzten Jahren immer wieder im Gerede … “Pharmasponsoring” bei PatientInnenorganisationen. Wir wollen mehr darüber wissen und Ihre Meinung kennenlernen.
Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit. Wenn Sie uns Ihre sachliche, konkrete Meinung dazu übermitteln möchten, können Sie uns zusätzlich auch eine Email schicken an: redaktion@bcaction.de schicken.
Die Umfrage ist ein kostenloser Service von www.abstimmen.de.
Bitte klicken bei jeder Frage auf eine Aussage, die für Sie zutreffend ist. Bei Frage 4 entscheiden Sie sich bitte für die für Sie wichtigste Aussage!
Pharmasponsoring – Ja oder Nein?
| 1. Sollen sich PatientInnenorganisationen von der Pharmaindustrie (mit)finanzieren lassen? |
| Ja, ich habe damit keine Probleme. |
| Nein, ich lehne Organisationen mit dieser Finanzierungsform ab. |
| Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. |
| Auswertung |
Ergänzende Angaben
| 2. Bevor ich mich von einer PatientInnenorganisation beraten lasse, informiere ich mich über deren Finanzierung, um zu sehen, wer hinter der Organisation steht. |
| Ja, das finde ich wichtig. |
| Nein, das ist für mich nicht wichtig. |
| Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. |
| Auswertung |
| 3. Sollen PatientInnenorganisationen ihre Finanzierung offenlegen? |
| Ja, ich finde, das ist unverzichtbar. |
| Nein, mir ist die Offenlegung nicht so wichtig, weil ich PatientInnenorganisationen grundsätzlich vertraue. |
| Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. |
| Auswertung |
| 5. Pharmasponsoring … Wo sind die Grenzen? Wie hoch darf der Anteil beim Pharmasponsoring sein? |
| …0%, ich bin gegen Pharmasponsoring. |
| … maximal 5% des Gesamtbugets. |
| … maximal 10% des Gesamtbugets. |
| … maximal 25% des Gesamtbugets. |
| … maximal 50% des Gesamtbugets. |
| Ich finde, bis zu 100% sind unbedenklich. |
| Ich weiß nicht, wo die Grenzen sind und habe dazu bisher keine Meinung. |
| Auswertung |
Angaben zur Person
Vielen Dank für Ihr Interesse und/oder Ihre Teilnahme.
Sachliche Infos zum Thema:
Online-Broschüre zum Thema: “Ein anderes Rezept: Fundraising und Ethik in Frauengesundheitsorganisationen” – versehen mit einem Vorwort von Prof. Dr. Margit Mayer! Die Übersetzung aus dem kanadischen Englisch ist Teil 1 der “Reihe Alternativen”.
Leitlinie: Übersetzung der Drittmittelrichtlinie von BCAction:
Policy on Corporate Contributions (Verbindliche Richtlinie zur Beschaffung von Mitteln durch unterstützende Organisationen) von Breast Cancer Action (BCA), San Francisco, USA. (Aktualisierte – zurzeit gültige – Version vom April 2000.)
Übertragbar auch auf unsere Arbeit und zum Weiterlesen zu empfehlen: Stebel, U.:
Interessenkonflikte in der klinischen Forschung von U. Strebel, Schweizerische Ärztezeitung, 2002; 83: Nr. 34
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